Donnerstag, 19. Januar 2017

Geothermie: Den Sommer im Winter ernten

     Abwärme im Boden zwischenspeichern und zu einem späteren Zeitpunkt wieder abrufen: So lautet das Ziel des Projekts GeoSpeicher.bw, das das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) koordiniert. Ganz konkrete Projekte wie die Nutzung der Abwärme eines Schwimmbads, die Kälte- und Wärmeversorgung eines Klinikums oder auch für das Elefantenhaus der Wilhelma in Stuttgart stehen auf dem Plan. Das Umweltministerium Baden-Württembergs bewilligte rund 880.000 Euro, um an acht Standorten das Potenzial der geothermischen Wärmespeicherung wissenschaftlich zu bewerten.

Wenn Stillen auf die Hörner geht - 45.000 Jahre alte Mangelerscheinung bei Bisonkuh entdeckt

Erstmalig hat Senckenberg-Wissenschaftler Prof. Dr. Ralf-Dietrich Kahlke gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern nachgewiesen, dass Trächtigkeit und Säugen bei einem wildlebenden Pflanzenfresser zu gravierenden Mangelerscheinungen führen können. Das Wissenschaftlerteam fand entsprechende Indizien an einem etwa 45.000 Jahre alten Hornzapfen einer eiszeitlichen Bisonkuh. Bisher war Knochenabbau an Hornzapfen durch Stoffwechselbelastungen nur von Nutztieren bekannt. Die Studie wurde kürzlich im Fachjournal „International Journal of Paleopathology“ veröffentlicht.

EAGE Student E-Lecture: “Chasing Channel Sands”, by Peter Lloyd

Montag, 16. Januar 2017

Wasser- der heimliche Treiber des Kohlenstoffkreislaufs?

     Aktuell nimmt die Landoberfläche etwa ein Viertel der anthropogenen Kohlendioxidemissionen aus der Atmosphäre wieder auf. Ob die Aufnahmefähigkeit dieser Kohlenstoffsenke erhalten bleibt und wie sie sich zukünftig weiterentwickeln wird, ist ungewiss. Wie sie reguliert wird, konnte nun eine Forschergruppe unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie näher beleuchten: Global gesehen werden jährliche Schwankungen der Kohlenstoffsenke vornehmlich durch die Temperatur bestimmt. Blickt man aber auf die lokale Ebene, so ist die Wasserverfügbarkeit der dominierende Faktor.

Donnerstag, 12. Januar 2017

Schadstoffe in Wasser & Boden: Uni Hohenheim beteiligt sich an neuem Sonderforschungsbereich

     Feldstudien und Computersimulationen als Schwerpunkt: DFG bewilligt SFB CAMPOS (SFB 1253) unter Federführung der Uni Tübingen / Start im Jan. 2017

Ein versteinerter Trilobit erzählt eine spannende Geschichte vom Überleben im Paläozoikum

     Der Angriff eines räuberischen Tintenfischs, schwere Verletzungen am Kopf und Auge, der verzweifelte Kampf ums Überleben – all das liest Privatdozentin Dr. Brigitte Schoenemann aus den Überresten eines Tieres. Vor 465 Millionen Jahren versteinert der Trilobit, den die Kölner Biologin vom Zoologischen Institut und Institut für Biologiedidaktik nun untersuchte.

Montag, 9. Januar 2017

Änderungen des Meeresspiegels unterschätzt

     Eine neue Studie der Universität Siegen zeigt, dass der Einfluss auf Sturmflut- und Wellenhöhen in Zukunft stärker ist als gedacht – und die Planungshöhen von Schutzbauwerken wie Deichen deshalb möglicherweise überdacht werden sollten.

Donnerstag, 5. Januar 2017

Studie belegt: Klimawandel könnte starken Meeresspiegelanstieg auslösen

     Vor rund 15.000 Jahren kam es im Ozean rund um die Antarktis zu einem abrupten Meeresspiegelanstieg von mehreren Metern. Ein Ereignis, das sich wiederholen könnte. Darüber berichtet ein internationales Wissenschaftlerteam unter Beteiligung der Universität Bonn jetzt im Wissenschaftsmagazin Nature Scientific Reports.

Mittwoch, 4. Januar 2017

Jeff’s Earth - 4K

Montag, 2. Januar 2017

Freitag, 30. Dezember 2016

Donnerstag, 29. Dezember 2016

Studie der Freien Universität und der Universität Utrecht zu versteckten Flüsse im Erdinnern

     Tief im Erdinnern bilden sich einer Studie der Freien Universität Berlin und der Universität Utrecht zufolge Flusssystemen gleichende Strukturen. Die Geowissenschaftler Prof. Dr. Oliver Plümper von der Universität Utrecht und Prof. Dr. Timm John vom Institut für Geologische Wissenschaften der Freien Universität fanden Hinweise, dass Wasser im Erdinneren durch Flusssystem-artige Strukturen fließt und somit die Wasserkreisläufe der Erde in Balance hält. Die Ergebnisse wurden in der jüngsten Ausgabe der Zeitschrift Nature Geoscience veröffentlicht. An der Studie beteiligt waren auch Forscherinnen und Forscher der Universität Lausanne und der Universität von Genua.

Die Evolution der starken Arme des Maulwurfs – Hox-Gene leisten entwicklungsbiologischen Beitrag

nternationales Forscherteam publiziert, dass Hox-Gene bei der Entwicklung skelettaler Veränderungen beim grabenden Iberischen Maulwurf mitspielen

Mittwoch, 28. Dezember 2016

Freitag, 23. Dezember 2016

Simon's Cat: Christmas Checklist


 Frohe Weihnachten!

Dienstag, 20. Dezember 2016

Carl Sagan's "The Marriage of Skepticism and Wonder"

Molekulare Uhr: Alter von Vulkaninsel mit Geckos neu bestimmt

     Forscher der Zoologischen Staatssammlung München haben die Besiedlungsgeschichte von Inseln im westlichen Indischen Ozean durch Reptilien untersucht. Durch molekulare Datierung eines Gecko-Stammbaums ("Molekulare Uhr") fanden sie heraus, dass die Vulkaninsel Grand Comoro wahrscheinlich viel älter ist als ihr geologisch bestimmtes Alter. Außerdem stellten sie fest, dass Reptilien ozeanische Inseln viel häufiger besiedelt haben als bisher angenommen wurde und dabei manchmal tausende Kilometer über das Meer gedriftet sind.

Crystal Structure and the Laws of Thermodynamics

The 12 biggest science stories of 2016

Research Blogging Awards 2010 Winner!
 
Creative Commons License
Amphibol Weblog von Gunnar Ries steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Keine kommerzielle Nutzung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported Lizenz.