Mittwoch, 25. März 2015

Der Erfolg der Kieselalgen

     Erosion an Land begünstigte die Ausbreitung spezieller Mikroalgen in den Ozeanen.
Die zu den Mikroalgen zählenden Diatomeen traten vor etwa 40 Millionen Jahren ihren Aufstieg zu einem der wichtigsten Produzenten von Biomasse an. Was sie so erfolgreich werden ließ, hat nun ein internationales Forscherteam anhand von Meeresbodenablagerungen in Kombination mit Computersimulationen untersucht. In ihrer Studie, die nun im Wissenschaftsmagazin PNAS (Proceedings of the National Academy of Science USA) veröffentlicht wurde, beschreiben die Wissenschaftler den Zusammenhang zwischen der Erosion silikathaltiger Gesteine an Land und dem evolutionären Erfolg der marinen Diatomeen.

Eine CD zerbricht, mit 170 000 fps

Dienstag, 24. März 2015

Neue Einblicke in den geheimnisvollen Meeresboden

     - Kieler Meeresforscher präsentieren neue Konzepte zur Entstehung von Schlammvulkanen und kalten Quellen in der Tiefsee -
Während einer Expedition des deutschen Forschungsschiffs METEOR im Jahr 2012 entdeckten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel zusammen mit Kollegen aus Bremen und Halle sowie aus Portugal, Spanien und Großbritannien bis dahin unbekannte Schlammvulkane am Grund des Atlantiks. In der internationalen Fachzeitschrift Geology zeigen die Beteiligten jetzt, warum diese Strukturen neue Einblicke über Prozesse im Meeresboden liefern – und warum sie gleichzeitig neue Fragen aufwerfen.

Wie eine bislang unbekannte Erdschicht den Materialkreislauf der Erde hemmt

     Geowissenschaftler aus Bayreuth und Salt Lake City berichten in "Nature Geoscience" über starke Indizien für eine „Viskositätswand“ im unteren Erdmantel.

Dinosaurs and the Call of Paleontology - Interview mit dem Paläontologen Robert Bakker

Montag, 23. März 2015

Rätselhafte Explosion aus dem 17. Jahrhundert durch Sternkarambolage erklärt

     Pressemitteilung der Europäischen Südsternwarte (Garching) - Im Jahr 1670 sahen europäische Astronomen am Himmel einen „neuen“ Stern aufleuchten. Wissenschaftler fanden jetzt heraus, dass der Grund eine heftige Karambolage zwischen zwei Sternen war. Der ursprüngliche Ausbruch im Jahr 1670 war so heftig, dass man ihn leicht mit bloßem Auge am Himmel erkennen konnte. Die heute noch vorhandenen Spuren sind hingegen so schwach, dass es einer sorgfältigen Analyse von Beobachtungen mit Submillimeterteleskopen bedurfte, bevor das Rätsel nach über 340 Jahren gelöst werden konnte. Die Ergebnisse werden am 23. März 2015 in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift “Nature” veröffentlicht.

Golfstromsystem verliert an Kraft – Klimawandel im Verdacht

     Wie eine gewaltige Umwälzpumpe transportieren Strömungen des Atlantiks warmes Wasser in den Norden und kaltes Wasser in den Süden. Teil dieses Strömungssystems ist auch der Golfstrom, der für das meist milde Klima im Nordwesten Europas sorgt. Jetzt haben Forscher Belege dafür entdeckt, dass diese riesige Meeresströmung schwächer wird. Beobachtungen weisen darauf hin, dass die Umwälzung in den letzten Jahrzehnten langsamer war als jemals zuvor im vergangenen Jahrhundert, wahrscheinlich sogar im vergangenen Jahrtausend. Zu dieser Abschwächung hat offenbar die zunehmende Eisschmelze auf Grönland beigetragen, die durch den mensch-gemachten Klimawandel verursacht wird.

Atlantic Ocean overturning found to slow down already today

     The Atlantic overturning is one of Earth’s most important heat transport systems, pumping warm water northwards and cold water southwards. Also known as the Gulf Stream system, it is responsible for the mild climate in northwestern Europe. Scientists now found evidence for a slowdown of the overturning – multiple lines of observation suggest that in recent decades, the current system has been weaker than ever before in the last century, or even in the last millennium. The gradual but accelerating melting of the Greenland ice-sheet, caused by man-made global warming, is a possible major contributor to the slowdown.

Mittwoch, 18. März 2015

Der Sommer ohne Sonne – Tambora und die Folgen

     26. März bis 2. Juli 2015: Vierteilige Veranstaltungs-Reihe zum 200. Jahrestag des Vulkanausbruchs Tambora und seinen Folgen

AstroViews 12 – Finsternisse 2015: Schattenspiele von Sonne und Mond

Walfossil gibt Aufschluss über die Hebung Ostafrikas und den Klimawandel

in wiederentdecktes Walfossil verrät den zeitlichen Beginn der Hebung Ostafrikas vor mehr als 17 Millionen Jahren. Entsprechend einer neuen Studie ging diese Hebung mit Umweltveränderungen einher, die vermutlich die Menschheitsentwicklung prägte. Dr. Henry Wichura vom Institut für Erd- und Umweltwissenschaften der Universität Potsdam und seine Kollegen untersuchten den Schädel eines Schnabelwals aus der heutigen Turkana-Region in Kenia – 740 Kilometer im Landesinneren und auf einer Höhe von 620 Metern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie jetzt in der renommierten Fachzeitschrift PNAS.

LRO auf der Suche nach neuen Kratern auf dem Mond

Dienstag, 17. März 2015

Montag, 16. März 2015

Donnerstag, 12. März 2015

NACHBergbauzeit in NRW: Tagung diskutiert Grubenwasserkonzept für das Ruhrrevier

     Das Jahr 2018 rückt näher und damit das Ende des Steinkohlenbergbaus in Nordrhein-Westfalen. Schon heute bereiten sich Unternehmen, Aufsichtsbehörden und Wissenschaftler intensiv darauf vor, wie sie den Bergbaufolgen begegnen werden. Bereits zum dritten Mal nach 2011 und 2013 veranstalteten die Bezirksregierung Arnsberg und die Technische Fachhochschule (TFH) Georg Agricola deshalb am 12. März 2015 die Tagung „NACHBergbauzeit in NRW“. Rund 300 Experten diskutierten im Studierendenzentrum der TFH Strategien und Verfahren zur Bewältigung der sogenannten Ewigkeitsaufgaben. Themenschwerpunkt der diesjährigen Tagung war das Grubenwasserkonzept für das Ruhrrevier.

Ozean auf dem Mond des Saturn weist vermutlich hydrothermale Aktivität auf

Auf dem Saturnmond Enceladus gibt es vermutlich hydrothermale Aktivität, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass der Trabant an manchen Stellen geeignete Umweltbedingungen für lebende Organismen bietet. Das zeigen neue Datenauswertungen der europäisch-amerikanischen Cassini-Huygens-Mission, an der Wissenschaftler der Universitäten Heidelberg und Stuttgart beteiligt sind. Die Forscher sehen mikroskopisch kleine Gesteinskörner, die in der Nähe des Saturns nachgewiesen wurden, als erste klare Anhaltspunkte für eine hydrothermale Aktivität auf einem eisbedeckten Mond. Die Forschungsergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „Nature“ veröffentlicht.

Dienstag, 10. März 2015

Research Blogging Awards 2010 Winner!
 
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