Mittwoch, 28. Januar 2015

Messel ist älter als gedacht - Neue Datierungsmethode ermöglicht präzise Alterseinstufung

Die Entstehung des UNESCO-Weltnaturerbes Grube Messel liegt länger zurück als bisher angenommen. Dies haben Wissenschaftler des Senckenberg Forschungsinstitut in Frankfurt in Zusammenarbeit mit deutschen Kollegen anhand einer neuen Datierungsmethode herausgefunden. Erstmalig verknüpften die Forscher Pflanzenpollen mit astronomischen Zyklen sowie Altersdatierungen an Gesteinen und konnten so das Entstehungsalter Messels präzise bestimmen. Die Eruption des Messelmaares erfolgte demnach bereits vor 48 Millionen Jahren, im Untereozän – knapp eine Million Jahre früher als vermutet. Die Studie ist kürzlich im „International Journal of Earth Sciences“ erschienen.

Dienstag, 27. Januar 2015

Entstehung des Lebens - Am Anfang war der heiße Stein

     Wasserdurchspülte Poren in heißem Gestein könnten der Brutkasten allen Lebens auf der Erde gewesen sein: Temperaturunterschiede innerhalb der Poren erzeugen geeignete Bedingungen für die Entstehung und Vervielfältigung genetischer Moleküle.

Der Weg des Lasers

Wer wie ich mit den Filmen der Star Wars Trilogie und vergleichbarer Filme aufgewachsen ist, kennt die Bilder. Eine Laserkanone feuert und man kann den Weg des Laserstrahles auf sein Ziel hin verfolgen. Was im Film so schön plakativ funktioniert, dürfte in der uns allen erfahrbaren Realität kaum zu beobachten sein. Das kann man sehr schön am Laserpointer sehen. Den Strahl selber sieht man weniger, nur den Punkt, an den er die Leinwand trifft. Und selbst wenn man den Strahl durch Nebel oder Rauch schickt, sieht man zwar seinen Pfad, aber die Bewegung selber ist nicht zu erkennen. Licht ist für unsere Augen einfach zu schnell. Etwas anders sieht es aus, wenn man einen Laserstrahl mit einer ultraschnellen Kamera aufnimmt. Das Ergebnis ist verblüffend, finde ich.


Montag, 26. Januar 2015

Donnerstag, 22. Januar 2015

Das internationale Jahr des Bodes 2015

Zum internationalen Jahr des Bodens 2015 hat die Soil Science Society of America eine reihe von kleinen Filmen zu verschiedenen bodenkundlichen Themen. Den Anfang machen Januar (Böden erhalten das Leben) und Februar und Böden in der Stadt.

Internationales Jahr des Bodens: Das Institut für Bodenkunde öffnet die Türen

Gesunde Böden sind die Grundlage unserer Nahrungsmittelproduktion, sie filtern und speichern Wasser und sind von entscheidender Bedeutung für unser Klima. Um auf diese wichtigen Funktionen, aber auch die Bedrohung von Böden aufmerksam zu machen, haben die Vereinten Nationen 2015 als das „Internationale Jahr des Bodens“ ausgerufen.

Mittwoch, 21. Januar 2015

Eis

Kommunizieren Sie Ihre Wissenschaft-Videowettbewerb EGU 2015!


Möchten Sie Ihre Forschung an ein breiteres Publikum zu kommunizieren und versuchen sich in video-Produktion? Jetzt ist Ihre Chance! Junge Wissenschaftler für die EGU General Assembly vorregistriert sind herzlich eingeladen, an der EGU kommunizieren Your Science Video Wettbewerb teilnehmen!
Ziel ist es, ein video bis zu drei Minuten lang Ihre Forschung mit der Öffentlichkeit teilen zu produzieren. Die Gewinner erhalten eine kostenlose Registrierung bei der Generalversammlung im Jahr 2016.
Warum nicht schauen Sie sich die Finalisten und Gewinner des Wettbewerbs 2014 für eine Vorstellung dessen, was ein Gewinner macht?
Fühlen Sie sich inspiriert? Senden Sie Ihr Video an Laura Roberts (roberts@egu.eu) 4 im März zusammen mit Beweis für die online-Vorregistrierung EGU 2015.
Erfahren Sie alles über den Wettbewerb in diesem Beitrag auf der #EGUBlogs: egu.eu/2LO61P  können Sie die letztjährigen Finalisten hier anschauen: egu.eu/1REVMT

Montag, 19. Januar 2015

Rasantes Ende der grünen Sahara

In den vergangenen 9000 Jahren hat sich die Sahara von einer grünen Savanne zu einer der trockensten Wüsten der Erde entwickelt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel und des Niederländischen Instituts für Meeresforschung (NIOZ) haben jetzt herausgefunden, dass die Vegetation während dieses Übergangs viel schneller aus der Sahara verschwand als bisher angenommen. Die radikalen Umweltveränderungen gaben möglicherweise den Anstoß, dass die Menschen in Nordafrika sesshaft wurden. Die Studie ist jetzt im internationalen Open-Access Journal PLOS ONE erschienen.  

Wie der Stickstoff auf die Erde kam

     Mineralogen der Universität Jena analysieren das chemische Erbe von Meteoriten

Freitag, 16. Januar 2015

Phosphor und Bernstein, gefährliche Strandfunde: Bitte um Mithilfe

 Über die Verwechslungsgefahr von Bernstein und weißem Phosphor hatte ich letztes Jahr auf Mente et Malleo bereits gebloggt. Da die Gefahr durchaus real ist, und die daraus resultierenden Verletzungen sehr schwer, ist es immer wieder wichtig, darauf hinzuweisen und entsprechend das Bewusstsein zu schärfen. Daher begrüße ich das Vorhaben des Wachholz Verlags und möchte die Suchanfrage hiermit gerne weiter verbreiten.
Im vergangenen Jahr war in der Presse mehrfach von schweren Brandverletzungen durch weißen Phosphor zu lesen, den Sammler für Bernstein hielten und in die Tasche steckten. Sobald Phospor trocken ist, entzündet er sich schon bei Körpertemperatur und verbrennt mit 1300 °C. Solche Funde stammen von der Ostseeküste zwischen Schönberg und Lütjenburg, von St. Peter-Ording und sogar vom Großen Plöner See. In M.-V. ist Peenemünde für Phosphor-Funde bekannt.
Um Sammler und Touristen auf diese Gefahr aufmerksam zu machen, plant der Wachholtz-Verlag in Zusammenarbeit mit dem NABU und dem Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (MELUR und LLUR) ein kleines Buch über Gefährliche Strandfunde: http://www.wachholtz-verlag.de/buch/gef%C3%A4hrliche-strandfunde
Und hier brauchen wir nun Hilfe:
- Hat jemand Fotos von Schießwolle (TNT), Nitrozellulosestangen (Treibladungspulver für Granaten), weißen Phosphor, Munitionsresten, Granaten etc am Strand? Gerne auch nachgestellt.
- Hat jemand Kontakt zu einem chemischen Labor / Chemielehrer, der Zugriff auf weißen Phosphor hat? Wir brauchen Fotos von dem Phosphor selbst und am besten eine nachgestellte Szene von Phosphor, der sich am Strand selbst entzündet.
Vielleicht haben Sie Fotos, kennen jemanden, der Fotos hat oder haben könnte oder können Kontakte zu Leuten herstellen, die helfen könnten.
Fundmeldungen und Fotos können info[at]strandsteine.de direkt an Frank Rudolph zugeschickt werden.
Vielen Dank für jede Form der Mitarbeit.

Brennstoffzelle und Elektrolyse

Stromboli - Flug über den Leuchtturm des Mittelmeeres (Video)

Ein Flug über einen der aktivsten Vulkane Europas.


Donnerstag, 15. Januar 2015

Vulkan-Eruption auf den Kapverden - Fogo

     Größter Ausbruch seit 60 Jahren wird vor Ort und aus dem All vermessen.

Nachwachsende Ressourcen kommen an ihre Grenzen

     Nachwachsende Rohstoffe galten bisher immer als unbegrenzt nutzbar. Das allerdings erweist sich als Trugschluss. Wie Forscher des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ), der Yale University und der Michigan State University jetzt nachgewiesen haben, sind auch diese nur begrenzt nutzbar. Das schreiben sie in einem Beitrag für das Fachmagazin Ecology & Society, der für das Wissenschaftsmagazin Nature zu den Highlights dieser Woche zählt. So hätten verschiedene Schlüsselressourcen ihren Peak bereits überschritten.

Rasante Reise durchs Kristallgitter

     Forscher der TU-München und des Max-Planck-Instituts für Quantenoptik messen, wie lang Elektronen benötigen um einzelne Lagen aus Atomen zu durchqueren.


Lebten uralte Skorpione im Wasser oder an Land? Teil 2

Wie misst man den Grundwasserspiegel?

Verschiedene Methoden, den jeweiligen Grundwasserspiegel zu messen.

Elefanten haben Vorfahrt...

vor allem, wenn sie auf Krawalle gebürstet sind.

Mittwoch, 14. Januar 2015

Lebten uralte Skorpione im Wasser oder an Land?

     Ein Forscherteam vom Royal Ontario Museum Kanada veröffentlichte zusammen mit Jason Dunlop vom Museum für Naturkunde Berlin, in der internationalen Fachzeitschrift Biology Letters den einzigartigen Fund einer Versammlung 430 Millionen Jahre alter Skorpione aus Ontario, Kanada. Besonders sind das Alter und die Menge der Fossilien, aber auch der moderne Bau der Laufbeine. Seit langem wird diskutiert, ob die ersten Skorpione im Wasser oder auf dem Land lebten. Manche uralten Skorpione hatten spitze, krabbenähnliche Beine und wurden dadurch als reine Meeresbewohner interpretiert. Die Neufunde aus Kanada hatten deutliche ‚Füße‘ und waren damit viel besser für ein Landleben angepasst.
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