Donnerstag, 11. Februar 2016

Mittwoch, 10. Februar 2016

Dienstag, 9. Februar 2016

Fossilien entpuppen sich als wahre Fundgrube

     Mehr als 70 Jahre lang führten fossile Gliederfüßer aus dem französischen Quercy ein Schattendasein, weil sie äußerlich schlecht erhalten waren. Mit Hilfe der Synchrotronstrahlungsquelle ANKA am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat ein internationales und interdisziplinäres Forscherteam unter maßgeblicher Beteiligung der Universität Bonn nun die 30 Millionen Jahre alten Käferfossilien durchleuchtet. Die inneren Strukturen sind so detailliert überliefert, dass eine umfangreiche Beschreibung und eine Stammbaumanalyse der Käfer möglich waren. Die Ergebnisse dieser Studie sind nun in der Fachzeitschrift „eLIFE“ erschienen.

Montag, 8. Februar 2016

Spinosaurus

     Mit der Sonderausstellung „Spinosaurus“ (9.2.– 12.6.2016) zeigt das Museum für Naturkunde Berlin das weltweit erste nach wissenschaftlichen Erkenntnissen erstellte Skelettmodell des gigantischen, ca. 100 Millionen Jahre alten Raubsauriers. Mit spektakulären Originalfossilien, lebensnahen Rekonstruktionen und packenden Geschichten rund um den Fund aus der Sahara zeichnet die Ausstellung das Bild eines Ökosystems aus einer Zeit, als es in der Wüste noch Wasser gab. Die Wanderausstellung von National Geographic in Zusammenarbeit mit der University of Chicago wird in Berlin mit historischen Objekten und Fossilien aus dem aktuellen Forschungsprogramm des Museums für Naturkunde Berlin gezeigt.

Extremer Frontalaufprall auf der Erde

     Neue, in „Science“ veröffentlichte Isotopenanalysen sprechen für die These, dass vor rund 4,5 Milliarden Jahren ein planetenartiger Himmelskörper tief in die Erde eingedrungen und eine Materialmischung erzeugt hat, aus der auch der Mond entstanden ist.

Geowissenschaften für die Gesellschaft

Warum sind die Geowissenschaften so wichtig für uns? Die European Federation of Geologists EFG hat eine Broschüre veröffentlicht,die das sehr gut erklärt. Sollte man sich wirklich mal zu Gemüte führen!


Geowissenschaften für die Gesellschaft pdf-Datei

The New Ninth Planet - Sixty Symbols

WEBINAR: Yes, Humans Really Are Causing Earthquakes

ABSTRACT: The central United States is experiencing an unprecedented surge in earthquakes that began in 2009, rising from an average of 21 magnitude 3 and larger quakes to over 650 in 2014 alone. This increased earthquake activity is found in just a few concentrated regions around the country, with the lion’s share in Oklahoma. In 2014 there were more magnitude 3 and larger earthquakes in Oklahoma than there were in California. The increased earthquake activity is limited to areas of new and emerging oil and gas production and is undoubtedly caused by some of the techniques they use.

Sakurajima volcano erupts in southern Japan, 5 Feb 2016

Freitag, 5. Februar 2016

Donnerstag, 4. Februar 2016

Was kosten Hangrutschungen die öffentliche Hand in Niedersachsen?

     Universität Vechta erforscht Risiken und Kosten von Hangrutschungen an öffentlichen Infrastrukturen - Projektförderung im Rahmen von Pro*Niedersachsen

Eiszeitliche DNA gibt Hinweise auf beträchtliche Bevölkerungsumwälzung am Ende des Pleistozäns

enetische Studie an eiszeitlichen Skeletten der Schwäbischen Alb und anderer europäischer Fundorte gibt Auskunft zur Demografie und Einwanderungsgeschichte der frühen Jäger und Sammler

Der anatomisch moderne Mensch entwickelte sich in Afrika und besiedelte von dort aus die ganze Erde, da sind sich die Wissenschaftler einig. Genetisch gesehen können sie zudem Afrikaner und Nicht-Afrikaner unterscheiden. Wann und auf welchen Wegen oder in wie vielen Auswanderungswellen die modernen Menschen von Afrika ausgehend Eurasien und die Großregion Australiens erreichten, ist jedoch stark umstritten. Ein Wissenschaftlerteam am Institut für Naturwissenschaftliche Archäologie der Universität Tübingen um Professor Johannes Krause, der auch Direktor am Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte in Jena ist, hat nun das Schicksal der frühen Europäer näher beleuchtet.

Tough Love - Simon's Cat (A Valentine's Special!)

Montag, 1. Februar 2016

Flying over the craters of dwarf planet Ceres

Moore – mehr als Gruseln und Torfstechen

     Früher fürchteten die Menschen das Moor, war es doch ein Ort, wo böse Geister lebten. Dann lernte der Mensch, das Moor zu nutzen: Torf wurde abgebaut und die Flächen entwässert, um Landwirtschaft zu betreiben. Doch mit den Mooren verschwand auch eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt. Heute bemüht man sich, ehemalige Moorflächen wieder herzustellen. Moore leisten nämlich vielfältige wertvolle Dienste für uns Menschen: Sie stabilisieren beispielsweise den Wasser- und Kohlenstoffhaushalt. Der Welttag der Feuchtgebiete am 2.2.2016 erinnert daran, dass dieser wichtige Lebensraum weltweit bedroht ist. Am IGB in Berlin ist die Renaturierung von Mooren ein wichtiger Forschungsschwerpunkt.

Message from Dr. Jane Goodall for the Women in Science Summit 2016

Sonntag, 31. Januar 2016

Versinkende Inseln: Bedroht der Meeresspiegelanstieg das Takuu-Atoll im Pazifik?

Seit einigen Jahrzehnten steigt der Meeresspiegel unaufhaltsam – im Schnitt 3,3 mm im Jahr. Inwieweit machen sich die Folgen des Meeresspiegelanstiegs bereits heute auf den Riffinseln bemerkbar? Diese Frage konnten Forscher des ZMT nun für das Takuu-Atoll, eine Inselgruppe im Pazifik nordöstlich von Papa-Neuguinea, beantworten.

Europäische Sommer so heiß wie seit über 2000 Jahren nicht

     Gießener Klimaforscher Luterbacher veröffentlicht internationale Studie
Über die vergangenen Jahrzehnte haben sich die Sommer im größten Teil Europas immer stärker erwärmt, begleitet von extremen Hitzewellen wie in 2013, 2010 und 2015. Neueste Forschungen unter der Leitung des Gießener Geographen und Klimaforschers Prof. Dr. Jürg Luterbacher setzen die aktuelle Erwärmung in einen historischen Kontext, der eine Spanne von 2100 Jahre umfasst. Mit Hilfe von Baumring-Daten und historisch dokumentierten Hinweisen konnte eine neue Rekonstruktion der europäischen Sommertemperaturen erstellt werden. Die Arbeit von 45 Wissenschaftlern aus 13 Ländern wurde jetzt im Forschungsmagazin „Environmental Research Letters“ veröffentlich.

Ein Penis in Bernstein

     Ein Forscherteam unter der Leitung von Jason Dunlop, Museum für Naturkunde Berlin, veröffentlicht in der internationalen Fachzeitschrift The Science of Nature den einzigartigen Fund eines 99 Millionen Jahre alten Weberknechts mit ausgestrecktem Penis. Männliche Weberknechte begatten damit die Weibchen direkt. Bei modernen Tieren ist die Feinstruktur des Penis extrem wichtig für die systematische Zuordnung der jeweiligen Art. Der Fossilfund zeigt, dass Weberknechte in der Kreidezeit sich genau wie die Tiere von heute fortpflanzen konnten. Auf Grund der großen Augen und der spachtelförmigen Penisspitze konnten die Wissenschaftler eine neue, ausgestorbene Weberknecht-Familie erkennen.

Donnerstag, 28. Januar 2016

Research Blogging Awards 2010 Winner!
 
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