Donnerstag, 22. Juni 2017

Kristallwachstum - Tröpfchen für Tröpfchen

     Ein Experiment an der Universität Konstanz kann nicht-klassisches Kristallwachstum nachweisen – Das Ergebnis hat Konsequenzen sowohl für die Grundlagenforschung als auch für die Anwendung
Wie wachsen Kristalle? Das klassische Lehrbuchwissen sagt: Schicht für Schicht verbreiten sich Atome beziehungsweise Moleküle auf einer bestehenden Kristallfläche. Die Arbeitsgruppe Physikalische Chemie an der Universität Konstanz hat für Glutaminsäure eine Vorstufe dieses Kristallwachstums beobachten können, die diesem klassischen Wachstumsprinzip widerspricht.

The Squid and the Whale: Evidence for an Epic Encounter

Mittwoch, 21. Juni 2017

Coal Mining's Environmental Impact | From The Ashes

Ursuppe in Dosen

     Wo und wie entstand das Leben auf unserem blauen Planeten? „In der Erdkruste!“, behaupten der Geologe Prof. Dr. Ulrich Schreiber, der Physikochemiker Prof. Dr. Christian Mayer und der Chemiker Prof. Dr. Oliver Schmitz von der Universität Duisburg-Essen (UDE). Ihre Forschungsergebnisse, die sie in Zusammenarbeit mit Geowissenschaftlern der Universität Heidelberg (Arbeitsgruppe Prof. Dr. Frank Keppler und Prof. Dr. Heinfried Schöler) erzielten, kann man nun im Fachmagazin PLOS ONE* nachlesen.

Dienstag, 20. Juni 2017

Tiefseemuscheln und -schwämme gedeihen auf Öl: Des einen Freud, des anderen Leid

     Wissenschaftler aus Bremen und den USA haben Meerestiere entdeckt, die in Symbiose mit Bakterien leben, welche Öl als Energiequelle verwenden. In der Tiefsee im Golf von Mexiko gibt es Vulkane, die Öl und Asphalt speien. Dort leben Muscheln und Schwämme in Symbiose mit Bakterien, die ihnen Nahrung liefern. Diese Symbionten ernähren sich von kurzkettigen Alkanen aus dem Öl. Die Forscher entdeckten zudem, dass nah verwandte Bakterien diese Fähigkeit beim Abbau der Ölpest nach der Explosion der Ölbohrplattform Deepwater Horizon nutzten.

Wie sich das Klima an Kipppunkten in kurzer Zeit ändert

     Neue Studie zeigt: Graduelle Veränderungen der CO2-Konzentration in der Atmosphäre können abrupte Klimaschwankungen auslösen

Sonntag, 18. Juni 2017

science saved my soul

Wie zuverlässig sind Muscheln als Klimaarchive?

     Für die Rekonstruktion des Klimas vergangener Zeiten stellen Kalkschalen von Meerestieren wie Muscheln ein wertvolles Archiv dar. Dabei nutzen Klimastudien zunehmend auch jenes Schalenmaterial, das Menschen in prähistorischer Zeit in der Nähe ihrer Siedlungen angehäuft haben. Der Geologe Peter Müller vom Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) fand jedoch ein erhebliches Fehlerpotential bei paläoklimatischen Untersuchungen an Muscheln, die für den Verzehr erhitzt wurden. Die Studie ist kürzlich im Fachjournal „Scientific Reports“ erschienen.

Mittwoch, 14. Juni 2017

Neue Zeckenart in 100 Millionen Jahre altem Bernstein entdeckt

     Sie ist mit einem Alter von rund 100 Millionen Jahren eine der ältesten Zeckenarten der Welt und wurde nach ihrer Herkunft benannt: Amblyomma birmitum. Forscher des Instituts für Mikrobiologie der Bundeswehr haben in Zusammenarbeit mit dem Museum für Naturkunde Berlin und der Zoologischen Staatssammlung München (SNSB-ZSM) die neue Zecke aus Burmesischem Bernstein, dem sogenannten Birmit aus Myanmar, beschrieben. Das Tier aus der Kreidezeit wurde als Einschluss bestens erhalten und ist die bisher älteste Art einer heute noch vorkommenden Zecken-Gattung.

Fachinformationsdienst Geowissenschaften

Der Fachinformationsdienst Geowissenschaften der festen Erde (FID GEO)bietet Beratung und Services in den Bereichen Elektronisches Publizieren, Digitalisieren sowie Publikation von Forschungsdaten. Dieser Fachinformationsdienst ist ein Gemeinschaftsprojekt der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen und des Helmholtz-Zentrums Potsdam – Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ.

bietet die elektronische Publikation über das gesamte Spektrum wissenschaftlicher Veröffentlichungen von institutionellen Serien, Zeitschriften, Monographien bis zur Zweitveröffentlichung begutachteter Forschungsarbeiten an. Die Publikation kann auf Wunsch mit einer retrospektiven Digitalisierung verbunden werden. Die Dokumente werden im Fachrepositorium des FID GEO gesammelt und dauerhaft zur Verfügung gestellt.

Das Publikationsangebot des FID GEO trägt unter anderem dazu bei, dass sogenannte „graue Literatur“ besser zugänglich wird. „Graue Literatur“ ist hier eine Sammelbezeichnung für alle nicht verlagsgebundenen Veröffentlichungen, z.B. institutionelle Serien, Kongressbeiträge oder Forschungsberichte. Diese Publikationen sind oft nur gedruckt und in wenigen Bibliotheken verfügbar und deshalb für die geowissenschaftliche Community schwer zugänglich. Sie bilden jedoch eine wichtige Grundlage für wissenschaftliche Forschungen.

Der FID GEO bietet für geowissenschaftliche Einrichtungen oder Herausgeber wie z.B. Fachgesellschaften kostenlos die Digitalisierung ihrer bisher nur gedruckt vorhandenen institutionellen Serien und anderen Schriften an. In der Regel werden die Digitalisate anschließend elektronisch publiziert (siehe oben: Elektronisches Publizieren) und auf diese Weise der Wissenschaft im Open Access weltweit verfügbar gemacht.

http://www.fidgeo.de/

Fachrepositorium (Publikationsserver)des FID GEO https://e-docs.geo-leo.de/

Dienstag, 13. Juni 2017

Bayreuther Hochdruckforscher lösen Meteoriten-Rätsel

     Eine Forschergruppe der Universität Bayreuth hat die langgesuchte Erklärung für den scheinbar widersprüchlichen Aufbau von Mond- und Mars-Meteoriten gefunden. In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Elektronen-Synchrotron (DESY) in Hamburg, der European Synchrotron Radiation Facility (ESRF) in Grenoble und mit weiteren Forschungspartnern in Lyon und Wien haben die Bayreuther Wissenschaftler um Prof. Dr. Dr. h.c. Leonid Dubrovinsky zeigen können, weshalb die Meteoriten auf engstem Raum Minerale enthalten können, deren Entstehungsbedingungen sich stark unterscheiden. Die in ‚Nature Communications‘ veröffentlichten Erkenntnisse geben der Meteoritenforschung insgesamt neue Impulse.

Donnerstag, 8. Juni 2017

Freitag, 2. Juni 2017

Geowissenschaftlicher Nachweis von subglazialen Seen

     Schmelzwasserseen unter dem antarktischen Eisschild beschleunigten Rückzug von Gletschern in der Erdgeschichte

Donnerstag, 1. Juni 2017

Grabbeigabe unter dem Elektronenmikroskop

     Student erforschte Schild eines keltischen Kriegers

Donnerstag, 25. Mai 2017

Amazing Body Illusions! Psychology for Kids - ExpeRimental #24

Wenn Körner in Röhren steigen

Ein internationales Team von Physikern hat den Mechanismus hinter dem Kapillareffekt bei Granulaten entdeckt. Der Effekt bezeichnet das Ansteigen von Sand und anderen Granulaten in einer Röhre, wenn sie geschüttelt wird. Weitere Forschungen könnten vielversprechende Anwendungen im Transportbereich ermöglichen.

Viele wollen zurück aufs Land

     Seit der Jahrtausendwende ist bundesweit jeder fünfte Abgewanderte in seinen Heimatkreis zurückgekehrt. Die höchsten Rückkehrquoten entfallen auf ländliche Regionen in Thüringen, Bayern und im Saarland.

Gesucht: Neugierige Kinder zum Erforschen und Entdecken der Nord- und Ostseeküsten

     Im Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane findet von Juni bis September erneut die Aktion „Mein mobiles Küstenlabor“ statt / Begleitende Sommertour macht Halt an acht beliebten Küstenorten / Kostenloses Küstenlabor bei über 100 Partnern erhältlich

Research Blogging Awards 2010 Winner!
 
Creative Commons License
Amphibol Weblog von Gunnar Ries steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Keine kommerzielle Nutzung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported Lizenz.