Freitag, 17. Oktober 2008

Entenschnabelsaurier; Meister der Kommunikation

(Parasurolophus, Foto: Ballista, Wikimedie Commons)

Schon seit längerer Zeit wurde gerätselt, wozu manche Gattungen der Entenschnabelsaurier die charakteristischen hornartigen Auswüchse auf ihren Schädeln herumtrugen. Die Vermutungen reichten con Wärmeregulierung über Verbesserung des Riechvermögens bis hin zu der Erzeugung tiefer Töne, um sich anderen Artgenossen mitzuteilen. Bekannt war bereits, dass die betreffenden Dinosaurier duchaus in der Lage gewesen wären, tiefe Töne zu hören. Jetzt haben Untersuchungen des Schädelinnenraumes mit Hilfe der Computertomographie gezeigt, dass der für den Geruchssinn zuständige Teil des Gehirns verhältnismäßig klein war. Dagegen zeigte sich der Bereich, der für die Kommunikation verwendet wird, auffällig groß.
http://www.oucom.ohiou.edu/dbms-witmer/Downloads/Dinosaur_SVP_Abstract_Evans-Witmer-Ridgely-Horner.pdf
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/296603
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