Mittwoch, 22. Oktober 2008

heimische Ökosysteme

In vielen Wälder wird das Reh als Problem angesehen. Die Bestände gelten als künstlich erhöht, beispielsweise durch Winterfütterung und die Abwesenheit natürlicher Feinde. Und darunter wieder leidet die natürliche Verjüngung der Wälder, da zu viele Rehe die Triebe der kleinen und jungen Bäume abfressen. Als Lösung wird dann eine vermehrte Bejagung vorgeschlagen. Dann würden sich die Wälder wieder verjüngen, und in dem zunehmenden Unterholz würde sich dann auch die Artenvielfalt des Waldes wieder verbessern. Möglicherweise ist das aber zu kurz gedacht. Da zeigt sich mal wieder, dass in der Ökosystemforschung einfache Lösungen oft viel zu kurz greifen.
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