Mittwoch, 3. Dezember 2008

"Aurora Borealis" mit Bohrturm

Nein, damit ist natürlich nicht das Himmelspänomen gemeint, sondern der danach benannte zukünftige Forschungseisbrecher der unter der Federführung des Helmholtz-Zentrums Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung entwickelt wird. Ab 2014 soll die Aurora Borealis in der Arktis die ungelösten Fragen bezüglich des Klimas zu lösen helfen. Dazu soll es dort die ersten Jahre ganzjährig unterwegs sein. Der Clou des 650 Millionen Euro teuren Schiffes sind neben seiner Bohrausrüstung mit Bohrturm so genannte Moonpools. Das sind Schächte im Rumpf, durch die Bohrgestänge und kleinere Tauchsonden unabhängig von Wind und Wellenschlag herabgelassen werden können. Die ersten Jahre wird das Arbeitsgebiet ausschließlich in der Arktis liegen, damit sich die Polarstern das teure Pendeln zwischen der Antarktis und der Arktis sparen kann.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,594297,00.html
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