Freitag, 31. Oktober 2008

Palin allein zu Haus

Wir schreiben das jahr 2009, 2010 oder gar 2011. Barrack Obama hat die Wahl 2008 verloren, und auch President John McCain ist nicht mehr da. Dafür sitzt jetzt eine ehemalige Schönheitskönigin im Oval Office. Netter interaktiver Spass, bei dem man mittels des Mausszeigers der Präsidentin so manchen Kommentar entlocken kann, oder einfach ein wenig herumrandaliert. Bemerkenswert sind ihre Regierungserfolge, im garten des Weißen Hauses wird nach Öl gebohrt, und auch das Rote Telefon läutet. Man kann aber auch die Engangstür öfter mal auf machen...
http://www.palinaspresident.us/
Hoffen wir, dass dies hier nur ein Spaß bleibt, zum Glück sieht es für Obama ja recht gut aus. Ich drücke ihm alle Daumen!

Homöopathie

Im Blog Astrodictum simplex sind einige interessante Fragen an die Homöopathen zu finden. Die Fragen tauchten dort im Rahmen einer Diskussion zu einem früheren Beitrag auf und wurden der einfachheit halber neu und übersichtlich zusammengestellt. Ich bin mal gespannt, ob darauf auch Antowrten eintrudeln. Natürlich (wie könnte es anders sein?) schliesse ich mich der gespannten Haltung an, wobei die Frage 13 von besonderem Interesse ist (ja, mal wieder die "Winterdepression. Dämliche Zeitumstellung: Morgends Dunkel, abends dunkel, kalt. Das nervt total!). Ich zitiere einfach mal den Fragenkatalog hier. Antworten bitte direkt nach Astrodictum simplex.

Thema starke Verdünnung => hohe Wirkung:

* 1) Warum ist es NUR bei Homöopathie andersrum, sonst ergibt eine höhere Dosis immer einen stärkeren Effekt ? Manchmal kehrt sich die Wirkung um (bei Vitaminen z.b.) aber eine Überdosis globuli führt höchstens zu einem Zuckerschock.
* 2) Gibt es einen erklärbaren Grund warum eine so geringe Dosis (inklusive der Wassergedächtnistheorie) einen höheren Effekt hat ?
* 3) Warum sterbe ich bei Nichteinnahme nicht an einer Überdosis ?
* 4) Jedes Glas Wasser kommt an vielen Substanzen vorbei bzw. beinhaltet diese, warum ist dieses Glas nicht eine hochwirksame Arznei ? Wäre billiger.
* 5) Beispiel Belladonna: Einige Tollkischen fallen sicher in einen Bach, d.h. Wasser aus z.b. dem Bodensee müsste doch ein hochwirksames Homöopathikum sein ? Die Verdünnung ist doch so als ob ich einen Tropfen der Wirksubstanz in die Quelle des Inn tropfe und dann einen Schluck Bodenseewasser nehme.

Thema Tests:

* 6) Warum zeigen selbst positive Tests nie eine sehr hohe Auswirkung, sondern nur eine marginale Abweichung ins positive
* 7) Warum müssen homöopatische Substanzen keine Freigabe als Arzneimittel bekommen ? Ich würde mir zumindest den Hinweis: Achtung, nicht durch klinische Tests bewiesen' wünschen.
* 8) Wieso liegt die Beweislast bei den Skeptikern ? Es müssten doch Homöopathen beweisen, dass die Therapie funktioniert.

Thema Anwendung:

* 9) Selbst wenn Homöopathie als Placebo wirken sollte (woran ja kaum ein Zweifel besteht) müsste dies auf der Packung stehen: Achtung, enthält keine Wirksubstanz.
* 10) Bei einer Bekannten funktionierts, bei mir nicht. Es liegt also nahe, dass es auf die Person ankommt, ergo folgere ich => Placeboeffekt.
* 11) Ist es gut in Kinder bei jeder Kleinigkeit Pillchen einzuwerfen ? Erzieht man sie da nicht zu Pillenjunkies ?
* 12) Ist es nicht unmoralisch ein eher wenig bis gar nicht funktionierendes Medikament sehr teuer zu verkaufen ? Ein Extrakt aus einer einzigen Gänseleber kann Millionen Euro an Gewinn erreichen. Da verblassen Anklagen an die 'gewinnorientierte Pharmaindustrie' doch ein bißchen :)
* 13) Wo bleiben die wirklich interessanten Anwendungen: Verdünnter Alkohol oder Cannabis (mal schlecht drauf, D30Cannabis und du bist 10 Tage am Trip). Oder etwas zur Schwangerschaftsverhütung oder Heilung eines kaputten Zahns usw.
http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2008/10/13-fragen-an-die-homoopathen.php

Gesellige Säbelzähne

(Smilodon fatalis)

von den am Ende der letzten Eiszeit ausgestorbenen nordamerikanischen Säbelzahnkatzen vermutete man ja schon länger, dass sie in sozialen Gruppen lebten. Darauf haben jedenfalls verheilte Knochenbrüche hingewiesen, die man bei auswachsenen fossilen Exemplaren beobachtete. Einem Einzelgänger hätte ein gebrochener Knochen das jagen verhindert und ihn so zum verhungern verurteilt. In sozialen Gruppen hätten aber möglicherweise andere Gruppenmitglieder den verletzten mit Nahrung versorgt, bis die Verletzung verheilt wäre. Jetzt hat eine andere Beobachtung der Theorie neue Nahrung gegeben. So stellte eine der ergiebigsten Fundstellen pleitozäner Großtiere, die Teergruben von La Brea im Pleistozän eine Falle für viele Tiere dar. Von den sterbenden Großtieren angelockt, fielen auch Säbelzahnkatzen den teergruben zum Opfer. Und dies in relativ hoher Zahl. Bei Versuchen, in denen in der afrikanischen Savanne Rufe von verendenden Tieren sowie streitenden Beutegreifern abgespielt wurden, interessierten sich auch sozial lebende Raubtiere überproportional für die vermeintliche leichte Beute. Also Schakale, Hyänen und Löwen. Einzelgänger wie Leoparden und andere Wildkatzen trauten sich nur selten an die Orte.
http://www.wissenschaft-online.de/artikel/972073
Carbone, C. et al.: Parallels between playbacks and Plestocene tar seeps suggest sociality in an extinct sabretooth cat, Smilodon. In: Proceedings of the Royal Society Biology Letters 10.1098/rsbl.2008.0526, 2008.

magnetische Asteroiden

Manche Meteorite bestehen nicht nur aus basaltischem Gestein, sondern sie besitzen auch ein Magnetfeld. All das deutet darauf hin, dass ihr Mutterkörper in seiner Vergangenheit vollständig aufgeschmolzen gewesen sein muss. Diese Meteorite, so genannte Angrite, sind sehr selten uns stellen einen faszinierenden Einblick in die früheste Jugend unseres Sonnensystems dar. Die Planetesimale, welche die Mutterkörper der Meteorite darstellten, müssen also in der Frühzeit des Sonnensystems geschmolzen gewsen sein, und dabei haben sich die schwereren metallischen Bestandteile im Zentum des Planetesimals gesammelt und einen Geodynamo gebildet haben, dessen Magnetfeld heute in den basaltischen Meteoriten der ehemaligen Kruste des Planetesimals eingefroren ist.
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/296932.html
http://www.wissenschaft-online.de/artikel/971992

Vorläufer des Weihnachts-Tsunamis

Der Welt stockte der Atem, als am 26 Dezember 2004 ein gewaltiger Tsumani im Indischen Ozean rund 250 000 Tote forderte. Jetzt haben Geologen um Jankaew nördlich von Phuket Spuren seiner Vorgänger gefunden. Das BVeängstigende daran ist, dass anscheinend immer wieder verheerende Erdbeben große Flutwellen in der Region verursachen. Beruhigend ist allerdings, dass dies meist mit einem Abstand von 600 Jahren passiert. Dennoch ist es wohl zu früh, jetzt den Aufbai eines Frühwarnsystems in die ferne Zukunft zu verschieben.
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/296903
http://dsc.discovery.com/news/2008/10/29/ancient-tsunami.html

Opal County; Mars

Die Raumsonde Mars Mars Reconnaissance Orbiter (MRO) hat eine neue Mineralart auf unserem Nachbarplaneten nachweisen können. Und zwar Minerale aus einer Gruppe (mehr oder weniger) amorpher hydratisierter Kieselgele, gemeinhin als Opal bekannt. Dieser Fund wird als ein Zeichen gesehen, dass noch vor rund zwei Milliarden Jahren auf dem Mars fliessendes Wasser vorhanden gewesen sein könnte. Allerdings möchte ich vor einer verfrühten Euzphorie warnen. Opal kann nicht nur durch die Verwiterung von Lavagesteinen in direktem Kontakt mit Wasser entstehgen, sonder nh auch hydrothermal, also durch heisse vulkanische Wässer. Auch wenn einige der jetzt entdeckten Vorkommen in heute ausgetrockneten möglichen Flussverlüfen gefunden wurden, könnten sie selber durch hydrothermale Aktivitäten entstanden und erst später durch zeitweilig fliessendes Wasser freigelegt worden sein.
http://news.bbc.co.uk/2/hi/science/nature/7696669.stm
http://mars.jpl.nasa.gov/mro/gallery/press/20081028a.html

Donnerstag, 30. Oktober 2008

Wer nicht schreiben kann, kann auch nicht denken

Ist das wirklich so? Dass in der Wissenschaft das Fachchinesisch nur gepflegt wird, um eine mangelnde Substanz zu verschleiern? Ich sehe das durchaus anders. Es mag ja angehen, dass hier und da Worthülsen verwendet werden, deren genaue Bedeutung dem Autor nicht geläufig ist, und die dort nur als Nebelkerzen dienen, damit das Pamphlet halbwegst wissenschaftlich aussieht. Eine Vorgehensweise, die mir besonders aus dem Bereich der Pseudowissensachaft bekannt vorkommt. In den allermeisten Fällen dürfte aber das Fachvokabular eine Verständigung unter den Fachleuten erleichtern. Dabei spielt es erst einmal keine Rolle, ob sie Wissenschaftler, Sportler oder Seeleute sind. Die Dinge haben einen Namen bekommen, damit man Kollegen leichter versteh, worüber sie gerade sprechen/schreiben oder was sie von einem wollen. Was unter Fachkollegen ohne Probleme und Mussverständnisse funktiuoniert, kann natürlich in der Kommunikation mit Laien der jeweiligen Richtung zu Problemen führen. Dann kann es schon darauf ankommen, auch komplizierte Sachverhalte (für sie eben sonst wenige Fachworte reichen) so rüberzubringen, dass der Empfänger sie auch versteht. Ich erinnere mich an ein Erlkebnis als Mitsegler auf einem Großsegler, wo mir ein Matrose auch die endlos komplizierte Takelage erklärte und die vielen Namen für das stehende und vor allem ads laufende Gut. Irgendwann habe ich ihm dann gesagt; Mein Boot, das ich normalerweise fahre, hat einen Mast, zwei Segel, zwei Fallen und zwei Schoten. Sag also einfach,; "zieh daran oder fier dies, dann geht das schneller". Wie man aus dieser kleinen fachfremden Episode schnell erkennen kann, ist der Inhalt wichtiger als die sprachliche Verpackung. Ich neige ja auch gerne zu einer "innovativen" Rechtschreibung., und die Nebensätze mögen ja auch nicht immer passend gesetzt sein. Ich hoffe aber dennoch, die Inhalte rüberzubringen. Wer aufgrund (mehr oder weniger) vereinzelter Schreibfehler die Lektüre aufgibt, ist wohl auch nicht wirklich an dem Thema interessiert, oder ihm fehlen (bei konträrer Meinung) schlicht die passenden Argumente, so dass er sich auf eine andere Diskussionsbasis zurückzieht. Wobei ich nichts gegen Hinweise auf explizte Fehler habe, vor allem wenn sie den Lesegenuss stark stören oder gar fachlich in die Irre führen.
http://www.scienceblogs.de/zoonpolitikon/2008/10/wer-nicht-schreiben-kann-kann-auch-nicht-denken.php

"Das grüne Paradoxon"

Der berüchtigte (man muss es wohl so sagen) Chef des Münchener Ifo Instituts, Hans-Werner Sinn, hat ja erst kürzlich mit seinem Vergleich von Managern und Juden für Aufregung im Blätterwald gesorgt und seine eigene (imho) mangelnde Urteilsfähigkeit unter Beweis gestellt. Jetzt, nachdem er jahrelang allen, egal ob sie es hören wollten, mit seinen marktradikalen Thesen eine Frikadelle ans Ohr genagelt hat, versucht er sich auf einem neuen gebiet. Wen wunderts, sind doch die marktradikalen Thesen seit der real existierenden (und aus den freien Märkten hervorgegangenen) Finanzkrise ein klein wenig mit der Wirklichkeit aneinandergeraten (quasi als Theorie falsifiziert worden), versucht er sich als Heilsbringer auf einem neuen Gebiet. Diesmal hat er die Umweltbewegung im Visier. Und da ganz besonders die Anstrengungen für den Klimaschutz. Nein,, so meint er, Klimaschutzbemühungen in Deutschland und Europa würden nichts bringen, wel jede Tonne hier eingespartes CO2 halt wo anders freigesetzt werden würde. Mit anderen Worten, das könnten wir uns sparen. Als Beispiel würden unsere Versuche, Kohle und Öl einzusparen, diese Rohstoffe verbilligen. Und die Ölscheichs würden aus Angst, auf ihrem Saft sitzen zu bleiben, diesen auf den Markt schleudern. (ja, haben wir in diesem Jahr gesehen...). Das würde zu einem so genannten Leakage-Effekt führen. Dass andere Ökoneomen einen weit geringeren Leakage-Effekt sehen, berührt Herrn Sinn naturgemäß wenig. Auch dass die Menge des förderbaren Öls mit den Preisen am Mark schwankt, also billiges Öl zu geringeren (förderbaren) Reserven führt, spielt für ihn keine Rolle. Wenn der Rest seines Ökologie-kritischenWerkes ebenso viel Substanz hat, wie seine sonstigen Thesen zur Ökonomie, dann kann man sich die 480 Seiten getrost sparen.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,587192,00.html

Mittwoch, 29. Oktober 2008

Liebe und Hass

Liebe und Hass, sagt man, liegen bekanntlich dicht beieinander. Das mag nicht nur im realen zwischenmenschlichen Leben so sein, in der der einst geliebte Mensch flugs zum Hassobjekt Nummer eins mutiert, sondern ist vor allem im Hirn so, also dort wo die Gefühle entstehen. Ich frage mich nun, ob die ambivalente Beziehung zwischen diesen so gegensätzlichen Gefühlen, die allzu oft (für das letztere zumindest) unser leben bestimmen, genau darin begründet liegt.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,587217,00.html

Bizarre Verordnung

Von der Öffentlichkeit kaum bemerkt wurde eine Verordnung erlassen, die uns fast alle angeht. Zumindest soweit wir uns im Internet publizistisch betätigen. Die Deutsche Nationalbibliothek, zuständig für das Sammeln allen Schrifttums aus Deutschland, hat den Auftrag bekommen, das deutsche Internet zu archivieren. Das wäre ja noch alles nicht weiter problematisch, aber das Internet ist je bekanntlich ein weiter Raum. Wie also soll das passieren und wo soll es gespeichert werden. Wie ist auch einfach: Alle, die im Internet publizieren (also folglich auch ich) müssen ihre Ergüsse per pdf (bevorzugt) einsenden. Nur keine Ahnung, ob auch Weblogs darunter fallen müssen, aber meine Internetseite mit Sicherheit. Da muss ich wohl oder über nochmal drüberbügeln und vorher alle kleineren und größeren Schreibfehler (bin eben ein Anhänger der "innovativen" Rechtschreibung) ausmerzen. Aber da besteht wohl noch etwas Zeit (man hat ja auch sonst nichts zu tun, nicht wahr?), denn noch lange sind nicht alle Formalitäten geklärt (Warum also wird ein gesetz verabschiedet, _bevor_ alle Formalitäten geklärt sind??). Ach ja, wer stellt eigentlich den Speicherplatz zur Verfügung? Da dürften doch so einige bytes zusammenkommen. Hat da eigentlich auch mal einer dran gedacht? Ich fürchte, nein.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,586036,00.html

Magnetotaktische Bakterien

In 55 Millionen Jahre alten Sedimenten sind erstaunliche Ansammlungen von Magnetit gefunden worden die dort von magnetotaktischen Bakterien hinterlassen wurden. In dem Zeitraum hatte sich die Erde innerhalb relativ kurzer Zeit um mehrere Grad erwärmt. Das macht diesen Abscnitt der Erdgeschichte so interessant, weil man daraus möglicherweise etwas für unsere eigene Zukunft ablesen kann, in der wir Menschenb das Klima ebenfalls schnell um etliche Grad erwärmen könnten.
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/296858.html
http://www.sciencedaily.com/releases/2008/10/081022135844.htm

Dinosaurier mit Geruchssinn

Langsam aber sicher können wir den Dinosauriern immer mehr ihrer Geheimnisse abtrotzen. So hatten einige unter ihnen, vornehmlich die großen Fleischfresser, einen weitaus besseren Geruchssinn als man bisher annahm. Dazu hat man die Schädel genauer untersucht und Abgüsse der darin enthaltenen Hirnstrukturen untersucht. Bei vergleichen mit heute lebenden Verwandten wie Alligatoren und Vögeln konnte man die Ausbildung des so genannten olfaktrischen Hirnanteils i Verhältnis zum Gesamthirn bestimmen. Besonders die späteren unter den großen Raubsauriern wie der berühmte Tyrannosaurus rex konnten demnach ihre Beute auch per Geruchssinn aufspüren. Ob ihn der gute Geruchssinn aber automatisch zu einem Aasfresser macht, halte ich für nach wie vor fraglich. Seine Zähne waren hervorragend geeignet, seinem Gegner schwere und blutende Wunden zuzufügen. Und damit nicht genug. Ähnlich wie der heutige Komodowaran zeigten die Zähne Anlagen, die eine schlechte Zahnhygiene sinnvoll nutzen können. In den Zähnen und Zahnzwischenräumen konnten sich kleine Fleischfetzen halten und so eine Bakterienkultur züchten. Und ähnlich wie der heutige Drache von Komodo hatte unser T rex sicher einen verdammt schlechten Atem. Der Komodowearan kann mit seinen relativ schwachen Zähnen und seinem vergleichsweise geringem Gewicht von nur 50 - 100 kg wesentlich größere und schwere Säugetiere schlagen. Danach braucht er nur noch zu warten bis das Opfer an Blutvergiftung stirbt und seinem Geruchssinn zum Aas folgen.
http://www.wissenschaft-online.de/artikel/972012
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/296861.html

Die Farbe Rot

So, nun wissen wir es ganz genau. Frauen sollten lieber das kleine Rote nehmen anstatt des kleinen Schwarzen. Weil Männer nun einmal Augentiere sind, und Rot nicht nur in der Tierwelt für sexuelle Anziehungskraft steht. So signalisieren die Weibchen unserer nächsten Verwandten, der Schimpansen (genauso wie die Paviane) mit deutlichen Rottönen ihre Fortpflanzungsbereitschaft. Und Männern, denen man verschiedene Portraits von Frauen in unterschiedlich gefärbter Kleidung vorlegte, fanden die im roten Dress attraktiver. Vielleicht wusste Chris de Burgh auch schon um die Wirkung der Farbe Rot.
http://www.spektrumdirekt.de/artikel/971985

Dienstag, 28. Oktober 2008

Ein großer Fang

Ein großer Fang ist dieser Seidenspinne in Australien gelungen. In ihrem Netz hat sich ein Vogel, ein Braunbrust-Schilffink verfangen. Und je mehr der Vogel bei dem Versuch, sich aus dem stabilen Netz der Spinne zu befreien zappelte, desto mehr verhedderte er sich. Warscheinlich war er bereits erschöpft, als sich die Spinne ihrer fetten Beute näherte. Fraglich ist, ob sie ihn ganz verspeisen wird. Auf jeden Fall eine recht gruselige Szene. Als kleiner Pedant muss ich dem Spiegel aber anmerken, dass Spinnen keine Insekten sind.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,587119,00.html

globale Trinkewasserinventur

In Zeiten der Globalisierung werden viele Ressourcen zunehmend knapper und damit teurer. Wir haben es mit Öl und anderen Rohstoffen ja gerade dieses Jahr wieder erleben dürfen. Eine weitere äußerst wichtige Ressource unseres Lebens wird dabei aber gerne übersehen. Das Trinkwasser. In Zukunft dürfte der Zugang zu sauberem Trinkwasser auch für Konflikte sorgen, da viele der ergiebigen Reservoire über unserer von Menschen gezogenen Grenzen hinwegreichen. Seit 2000 sind die Geologen der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in Hannover im Rahmen des Internationalen Hydrologischen Programmes der UNO damit beschäftigt, eine globale Grundwasserdatenbank anzulegen und die Ergebnisse auch in Form von Karten verfügbar zu machen.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,586437,00.html
http://typo38.unesco.org/en/about-ihp/associated-programmes/whymap.html

Höhlenbildung

Wie entstehen eigentlich Höhlen? Die Frage taucht immer wieder auf. Und die Erklärungen sind dann wortreich, aber oft schwer verständlich. Die obige Grafik ist mir im Internet begegnet, und sie veranschaulicht die Enstehung unserer Tropfsteinhöhlen sehr gut. Regenwasser nimmt so lange Kohlendioxid aus der Luft auf, bis es annähernd im Gleichgewicht steht. Erst im Boden, wo die Bodenlebewesen für zusätzliches Kohlendioxid sorgen, wird so viel im Wasser gelöst, dass es für Kalkstein aggressiv wird. Denn je mehr Kohlendioxid im Wasser gelöst ist, desto mehr Kalk (Calcit, oder Ca[CO3]) kann es lösen. Es gilt das Gleichgewicht

Bei steigender temperatur verlagert sich das Gleichgewicht dieser Reaktion zunehmend auf die rechte Seite, eine Erfahrung, die uns so schöne Dinge wie verkalkende Kaffeemaschinen beschert.
Bei Kälte wird also folglich mehr Kalk gelöst, und im Boden ab einer bestimmten Tiefe treffen wir auf die Jahresdurchschnittstemperatur der jeweiligen Gegend. das ist für einen guten teil des jahres eine tiefere Temperatur als die Lufttemperatur. Das Wasser, mit Kohlendioxid angereichert und kühl dringt jetzt in Kalkgestein ein, meist entlang von Spalten. Dort kann es jetrzt den Kalk lösen. dadurch wird als nebenefekt der Hohlraum immer größer ud das nachfolgende Wasser kann immer einfacher immer größere Kalkmengen lösen. Solange aber die Höhle unterhalb des Grundwasserspiegels liegt, ist sie meist mit wasser gefüllt, und es können daher keine Tropfsteine entstehen. Dazu muss sich erst der grundwasserspiegel absenken. Meist geschieht das dann, wenn die Flüsse der Umgebung sich tiefer eingegraben haben. Jetzt ist unsere Höhle mit Luft gefüllt, und diese Luft hat meist nur den Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre, der ja tiefer liegt als der des Bodens. Ein Tropfen, der im Boden zusätzlich Kohlendioxid aufgenommen und damit auf seinem Weg in die Tiefe dann Kalk gelöst hat, trifft an der Höhlendecke jetzt auf die Höhlenluft. Hier wird er versucht sein, seinen eigenen Kohlendioxidgehalt mit dem der Höhlenluft in Einklang zu bringen. Kohlendioxidabgabe aber verringert seine Fähigkeit, Kalk zu lösen. Während er also Kohlendioxid an die Höhlenluft abgiebt, wird er gleichzeitig Kalk abscheiden. Ein Sinterröhrchen wird entstehen (oder eine Sinterfahne, wenn er die Höhlenwand herunter rinnt). Mit der Zeit wird das Röhrchen zu einem Stalagtiten heranwachsen, wenn es Glück hat. Fällt unser Tröpfchen nun von der Höhlendecke, so wirdes unten auf dem Boden zerspratzen. Die vielen kleinen Tröpfchen, in die es zerfällt, haben eine erheblich größere Oberfläche als der ursprüngliche Tropfen, so dass der gasaustausch schneller vor sich geht, also schnell überschüssiges Kohlendioxid an die Höhlenluft abgegeben wird. adher wachsen unten dann die Stalagmiten. Sinter stellen also einen letzten Höhepunkt im Leben einer Höhle dar. Oft ist die Höhle in ihren tieferen Stockwerken immer noch aktiv mit Wasser gefüllt, so dass sich mehrere Generationen von Hohlräumen in einem Höhlensystem übereinander befinden.

Aragonithöhlen
Höhlensinter aus Calcit sind ja allgegenwärtig. Aus der anderen Kristallmodifikation, dem Aragonit hingegen sind sie vergleichsweise selten. Zumindest hier in Mitteleuropa, denn Aragonit bildet sich erst ab Temperaturen deutlich oberhalb von 25°C (zum Beispiel der Kalk im Wasserkocher ist Aragonit). Daher sind Höhlen mit Sinterschmuck aus Aragonit auch ziemlich selten zu finden. In der Slowakei gibt es einige Höhlen mit Aragonitsinter, darunter Ochtiná Aragonite Cave. Für die Höhlen Oberfrankens könnte ähnliches gelten. Auch hier könnte sich unter dem rezenten Calcitsinter noch Aragonitsinter verbergen, diesen Schluss legt eine Höhlenruine bei Neumarkt in der Oberpfalz nahe. Da die Kalke der Gegend verhältnismäßig viel Magnesium enthalten, und Magnesiumeinbau in Calcit energetisch eine aufwendige Sache ist, kristallisiert bevorzugt Aragonit, in dessen Gitter Magnesium nicht so gut hineinpasst. Dadurch erniedrigt sich die Minimale Temperatur für die Bildung von Aragonitsintern

Diashow von der letzten Höhlentour

Dubiose Antivirensoftware

Mittlerweile droht einem als normalem Internetanwender ja nicht nur in den Schmuddelecken des Netzes Gefahr. Manch seriöse Seite ist ebenso mit bedrohlichem gespickt. Und nicht immer sind die kleinen Schädlinge auch als solche zu erkennen. Da kommen manche im gewand nützlicher kleiner Helfer daher, oder gar als Programme, die eigentlich vor den Schädlingen schützen sollen. Und dafür tragen sie dann klangvolle Namen, die nicht zufällig eng an gängige Standardprogramme erinnern. Da ist dann die so genannte Scareware, die vorgibt, Viren- oder Spywaredetektor zu sein. Und wer will seinen Rechner nicht frei von Viren oder Spyware halten? Also schnell ein onlinecheck gemacht und siehe da, der ganze Rechner total verlaust! Natürlich wird auch gleich abhilfe geboten, dafür müsse man sich natürlich nur registrieren lassen und das "Vollprogramm" kaufen. Der erschreckte Anwender zögert eventuell nicht lange und greift zu. Dumm gelaufen, denn erstens sind die entdeckten Schädlinge oft nicht im system vorhanden (teilweise werden auch Linux-Rechner die selben Infektionen unterstellt), zweitens ist der ganze Vorgang meist Hokuspokus, denn weder werden die Festplatten gescannt, noch sonst irgendwas. Der rechner also von dem teuer erworbenen nicht geschützt. Oft werden auch die Internetadressen gängiger und realer Antiviren- und Antispywareprogramme gesperrt, damit man sich da nicht Abhilfe oder gar eine zweite Meinung holen könnte (würde der Schwindel ja auffliegen). Und wer jetzt gedacht hat, das Ganze liesse sich einfach deinstallieren, der wird sein Wunder erleben. Er kann von Glück sagen, wenn er füpr das liebe Geld nur ein nutzloses aber hartnäckiges Programm erworben hat, denn immer häufiger bekommt er noch etwas mitgeliefert, was er eigentlich gerade durch den Erwerb des nutzlosen Päckchens vermeiden wollte. Einen netten kleinen Trojaner.
http://www.heise.de/newsticker/Starke-Zunahme-dubioser-Antivirensoftware--/meldung/118019
http://www.heise.de/security/Zweifelhafte-Antiviren-Produkte--/artikel/117197
http://www.free-av.de/

Montag, 27. Oktober 2008

Allesfresser Dinosaurier

(Schädelabguss von Heterodontosaurus tucki mit charakteristischer Bezahnung. wikimadia commons)

Diese frühen Vertreter der Vogelbeckendinosaurier aus dem unteren Jura sind bislang nur spärlich belegt und daher noch weitgehend rätselhaft. Vor allem die langen Eckzähne haben die Paläontologen lange zeit vor ein Rätsel gestellt. Dienten sie in Rivalenkämpfen? Waren sie ein Zeichen von Geschlechtsdimorphismus? Oder erjagten diese Dinosaurier neben ihrer Pflanzenkost auch lebende Beute? Jetzt wurde ein jugendlicher Schädel eines Heterodontosaurus tucki untersucht und festgestellt, dass auch dieser Schädel bereits die langen Eckzähne zeigt. Da aber sexualdomorphe Zeichen erst nach der Geschlechtsreife wachsen, dürfte das für einen anderen Zweck der Zähne sprechen.
http://www.wissenschaft-online.de/artikel/971747
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/296832
A Juvenile Skull of the Primitive Ornithischian Dinosaur Heterodontosaurus Tucki from the 'Stormberg' of Southern Africa. Journal of Vertebrate Paleontology Volume 28, Issue 3 (September 2008), pp. 702–711

Giant Crystal Cave

Die Höhlen von Naica in Mexico sind berühmt für ihre wunderschönen und riesigen Kristalle aus Gips (in der Varietät Selenit). Bilder aus diesen Höhlen sind immer wieder ein Genuss und eigentlich mit nichts zu vergleichen.
http://www.earthmagazine.org/earth/article/140-7d8-a-9
http://news.nationalgeographic.com/news/2007/04/070409-crystal-cave.html

Bodenerosion

Bodenerosion stellt in vielen (wenn nicht allen) teilen der Welt eine ernste Bedrohung dar. Heftige Regenfälle waschen wertvollen Ackerboden fort, und die Flüsse spülen ihn anschließend ins Meer, wo er zusätzlich den Fischfang gefährdet. Ein simples Experiment veranschaulicht, wie eine geschlossene Pflanzendecke den Boden vor der Abtragung schützen kann.

Wie Globen hergestellt werden

Einen Globus haben wir ja alle schon einmal gesehen. Aber wie schafft man es eigentlich, eine Landkarte auf eine Halbkugel zu zwingen und einen Globus herzustellen?

Freitag, 24. Oktober 2008

Eine Tasse heissen Kaffee

Jetzt wissen wir auch, warum wir uns mit einer schönen heißen Tasse Kaffee oder auch Tee in der Hand so wohl fühlen. Das warme Gefühl in unseren Händen lässt uns unser Gegenüber herzlicher vorkommen und macht uns auch großzügiger. Wobei mich die Aussicht, ab jetzt immer bei Verkaufsgesprächen ein kostenloses Warmgetränk zu bekommen, nur wenig begeistert. Man sollte den Hintergedanken dann schon verstehen, oder? Aber ansonsten kann eine schöne heiße Tasse niemals schaden.
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/296762

Bildungsgipfel

Der Bildungsgipfel ist ja schon wieder vorbei. Vielleicht kann man in Zeiten der Finanzkrise nicht mehr erwarten. Schade eigentlich, ist doch Bildung nicht nur ein Recht, sondern auch eine Pflicht. Ohne Bildung kann eine Demokratie auf Dauer nicht bestehen. Dazu gehört auch, dass man keine gesellschaftlichen Kreise von Bildung fern hält, sei es durch Gebühren (Studien nach halten die Studiengebühren ja einen erheblichen Teil der Abiturienten von der Aufnahme eines Studiums ab) oder sonstige Schranken. Die öffentlichen Schulen dürfen nicht nur auf eine bildungsmäßige Minimalversorgung kaputtgespart werden, auch nicht in einer Finanzkrise. Ebenso aber muss man "bildungsferne" Schichten notfalls durch mehr oder weniger sanften Druck an Bildung heranführen. Es darf nicht sein, dass sich Teile der Bevölkerung abkoppeln. Vielleicht kann das Video von Lucke Dube ja als Ermunterung dienen.


Donnerstag, 23. Oktober 2008

Der "Böse" Wolf

(Foto: Gunnar Ries, Wikimedia Commons, creative Commons share alike attributions 3.0 )

Irgendwie kann ich meine Mitmenschen manchmal nicht so recht verstehen. Da kämpfen wir buchstäblich um jeden Löwen und um jeden Elefanten in Afrika. Und wir belehren die dortigen Menschen gerne, dass sie sich mit den großen Wildtieren doch bitte schön arangieren sollten. Dass sie nicht einfach den Elefanten töten, der ihre Felder zerstört oder den Leoparden, der ihre Herden dezimiert. Und wir fühlen uns dann großartig. Wir haben dann die Moral ja auf unserer Seite, gebildet und aufgeklärt wie wie sind. Wir ghaben die ungebildeten Völker dieser Erde mal wieder davon abgehalten, ein Stück Natur zu zerstören. Ja, natürlich hätten wir ja auch gerne eine intakte Wildbahn, aber leider, ja wirklich leider haben unsere Vorfahren alle großen und gefährlichen Tiere ausgerottet. Das tut uns dann immer so furchtbar leid, und daraus ziehen wir unseren Auftrag, für ein gesundes Miteinander all der großen und potentiell gefährlichen Tiere in fernen Ländern und den dortigen Menschen zu kämpfen.
Da aber die Natur gerne ein klein wenig ironisch ist, lässt sie in jüngster Zeit ein potentiell gefährliches Wesen wieder bei uns einwandern. Ja also ehrlich, das sehen wir natürlich dann nicht ganz so gerne, nicht wahr? Was soll das überhaupt heissen? Dann könnten wir ja nicht mehr sorglos im Wal und auf der Heide herumspazieren? Spass beiseite. Rund 40 Wölfe haben sich in Deutschland wieder angesiedelt. Aber für viele Menschen ist das kein Grund zur Freude, sondern ein Grund zur Furcht. Bei Schägfern kann ich es ja noch verstehen. Aber auch da kann man simple Maßnahmen ergreifen. Wer auch immer dem Schäfer erzählt hat, ein 90 cm hoher zaun und ein 1,4 m hohes Flatterband könnte einen Wolf aufhalten, der war anscheinend nicht ganz bei trost. Und der Scghäfer hatte wohl auch seinen Verstand in die vorgezogene Mittagspause geschickt. Hat er sich schon einmal angschautz, welche Hindernisse sein Hund überwinden kann? Und welche Annahme hat ihn getrieben zu glauben, ein Wolf sei nicht zu ähnlichen oder sogar noch größeren Leistungen fähig? Aber immerhin hat er jetzt Herdenschutzhunde. Wozu haben unsere Vorfahren die wohl gezüchtet? Wer in einem Wolfsrevier seine Schafe so sträflich gesichert nachts alleine lässt, hat anscheinend einen Fehler gemacht. Billig ist es, dafür dem Wolf die Schuld zu geben. Was mich aber ankotzt sind Jäger, die allem Anschein nach Schussgeil auf den Wolf sind. "Man kann ohne Messer nicht mehr in den Wald gehen." Erstens wird ein gesunder Wolf keinen Menschen angreifen. Man wird von ihm bestenfalls die Rute sehen, wenn er sich von einem entfernt. Hier wird in unverantwortlicher Manier Angst geschürt. Natürlich nicht ohne Hintergedanken (Vergleichbares gibt es beim Luchs): Wo der Wolf auftaucht, muss sich der Jäger den Wildbestand mit ihm teilen. Und der Mensch teilt halt nicht gerne. Zumindst nicht selber. Von anderen (siehe Afrika) verlangt er es mit großer Selbstverständlichkeit. Und Wild, das mit Wölfen konfrontiert wurde, wird sich scheuer verhalten und ist schwerer zu jagen. Ich bin immer wieder erstaunt, wie weit wir uns hier in Deutschland von der Natur entfernt haben. Anstatt Wölfe als Bereicherung zu betrachten und unser eigenes Verhalten entsprechend einzurichten, wird lieber wieder geschossen. Tiere haben entweder friedlich kuschelig oder essbar zu sein. Dazwischen lassen wir ihnen keinen Platz. Traurig. Wir sollten nicht vergessen, dass der Wolf nicht nur der Stammvater unserer Hunde (von uns oft allzu leichtfertig als "bester Freund" betitelt) , sondern ein hochsoziales Wesen, das uns in sehr vielen Dingen recht ähnlich ist.
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,585259,00.html

Erste Cyanobakterien doch jünger?

Die Meldung hat damals 1999 fast alle elektrisiert, als Geologen um Jochen Brocks in 2,7 Milliarden Jahre alten Gesteinen des Pilbara Kratons erste Spuren von Cyanobakterien gefunden zu haben glaubten. Von diesen ersten Sauerstoff-produzierenden Lebewesen bis zum auftauchen von Sauerstoff in der Atmosphäre sollte es noch rund 300 Millionen Jahre dauern. Viele Theorien wurden seither entworfen, um diesen zeitlichen Abstand zu erklären. Jetzt haben genauere Untersuchungen mit modernster Technik gezeigt, dass es diese Lücke so vermutlich nicht gab und die geochemischen Spuren der vermeintlicen Cyanobakterien vermutlich jünger sind.
http://www.wissenschaft-online.de/artikel/971334

Röntgenstrahlen aus der Tesa-Rolle

Es soll ja ängstliche Naturen geben, die sich fast vor ihrem eigenen Schatten fürchten. Überall lauern krankmachende Strahlen. Erdstrahlen aus geheimen Wasseradern, Elektrosmog vom Handymast nebenan. Aber kam einer von diesen Leuten denkt groß darüber nach, was ihm von einer einfachen Rolle Klebeband alles blühen kann. Denn die haben es wirklich in sich. Ich warte jetzt auf die Warnung des Bundesgesundheistministerium "Kleberollen gefährden ihre Gesundheit".
http://www.wissenschaft-online.de/artikel/971441

Totwasser

In der Nähe von Flussmündungen kann man auf Schiffen manchmal ein geisterhaftes Phänomen beobachten. Das Schiff, eben noch in voller fahrt, verliert auf einmal an Geschwindigkeit, obwohl niemand bremst und das Wasser offensichtlich nicht durch Wellen oder ähnliches aufgewühlt ist. Auch die Wassertiefe hat sich nicht geändert. Was aber hat das Fahrzeug denn abgebremst? Möglicherweise ist es in so genanntes Totwasser geraten. dabei hat sich leichtes Süßwasser über das schwerere Salzwasser gelegt. Dadurch sind zwei unterschiedliche wasserschichten entstanden, und unser Schiff hat beim einfahren in diesen Bereich an der Grenzfläche der beiden Schichten Oberflächenwellen erzugt, die sich bremsend auf das Schiff auswirkten. Jetzt haben französische Forscher um Thierry Dauxois das Phänomen in einem Tank nachgebildet und gefilmt. Dabei zigt sich nicht nur die bremsende Wrkung der Wellen an der Grenzschicht, sondern auch, dass dabei die Wasseroberfläche nicht berührt wird und dort nichts auf das Phänomen hinweist.
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/296737

Betörendes Hinterteil

Chinesischen Paläontologen haben jetzt die fossilen Reste eines gefiederten Dinosauriers entdeckt. Das etwa taubengroße Tier ist etwas älter als der bekannte Urvogel Archaeopteryx und war vermutlich nicht flugfähig. Auffallend waren reste überlanger Federn am Hinterteil des wohl noch nicht ganz ausgewachsenen, die vermutlich der Balz dienten.
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/296738
http://www.wissenschaft-online.de/artikel/971431

Mittwoch, 22. Oktober 2008

Britische Ufo Akten online

Nun ist es wieder so weit. Die britische Regierung hat ihre UFO-Akten öffenlich gemacht und im Blätterwald rauscht es dazu natürlich gewaltig. Wir alten Skeptiker dürfen dabei ja niemals vergessen, dass all die vielen Sichtungen jetzt nicht nur quasi ein amtliches Siegel tragen, sondern ja auch von erfahrenen Beobachtern gemacht wurden. Nun ja. Die Briten haben sich nur so lange um die Sichtungen seltsamer Flugobjekte gekümmert, so lange sie eventuell auch fremde Flugzeuge irdischer Herkunft mit einem Spionageauftrag gewesen sein könnten. Sobald das ausgeschlossen werden konnte, hatte sich die Untersuchung auch erledigt. Herausgegeben, um den ewigen Vorwürfen der UFO Sektierer und Verschwörungstheorie-Anhänger einen Riegel vorzuschieben, werden sie auch diesmal mehr Öl ins (Stroh-)Feuer bedeuten. Dabei streitet eigentlich keiner der Skeptiker die Möglichkeit außerirdischen lebens ab (ein Vorwurf, der in verschiedenen Diskussionen tatsächlich gerne gebracht wird). Im Gegenteil. Man geht durchaus davon aus, dass es nicht nur Leben irgendwo im All gibt (was es für mich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gibt), sondern eben auch dass dort irgendwo vernun´ftbegabte Wesen leben (hier gilt das selbe). Man scheue sich nur mal die bekannte Drake-Gleichung an. Daher stimme ich Peter Carstens von der GEO Redaktion zu.
http://www.geo.de/GEO/natur/kosmos/58665.html

Das Angebot an alle Esoteriker!

Der australische Musiker und Comedian Tim Minchin bietet allen Esoterikern, Hellsehern und spiritistisch begabten Leuten dieser Welt für einen Nachweis ihrer übersinnlichen, astrologischen oder sonstigen paranormalen Fähigkeiten sein Piano, ein Bein und seine Frau. Ich vermute aber, dass er trotz dieses verlockenden Angebots wohl nie sein Versprechen einlösen werden muss.


Fossile Meteorite

Mit zu den seltensten Funden überhaupt, die man in Sedimentgesteinen machen kann, gehören fossile Meteorite. Nicht nur, weil diese kosmischen Eindringlinge den irdischen Bedingungen meist nicht lange stand halten und verwittern, sondern auch weil sie schon für sich selten genug sind. Da müssen also schon recht besondere Bedingungen zusammenkommen, wenn man mit einigermaßen Hoffnung auf die Suche gehen will. Ein guter Ort, nach fossile Meteoriten zu suchen sind die ordovizischen Schiefer im südlichen Schweden. Hier kam eine langsame und gleichmäßige Sedimentation über 1 - 2 Millionen Jahre. Die Menge der dort von Geologen um Birger Schmitz von der Universität Lund geborgenen Meteoriten erzählt auch einiges über die Geschichte unseres Sonnensystems. So war die Rate der gefallenen Meteorite im Ordovizium gegenüber den heutigen Verhältnissen deutlich erhöht. Die Forscher führen das auf einen vorherigen Zwischenfall im Asteroidengürtel zurück, bei dem ein rund 200 Kilometer durchmessender Asteroid zerstört wurde, dessen Trümmer die heutige Asteroidenfamilie der S-Asteroiden bildet.
http://www.psrd.hawaii.edu/Mar04/fossilMeteorites.html

Erziehung und Ideologie

Über die richtige Erziehung von Kindern wird ja in unserem land viel gestritten. (Fast) Alle sind sich einig, dass Erziehung ein wichtiger Faktor für die kindliche Entwicklung und das spätere Verhalten als Erwachsener ist. Gleichzeitig findet man in diesem Bereich auch eine Menge seltsamer und seltsamster (um nicht zu sagen "schwachsinnigster) Ideologien. Eine davon wird im aktuellen Beitrag des Esoblogs behandelt. Erschreckend ist die (ja, ich muss es wohl so sagen) Dummheit der Mütter, den Willen ihres Kindes über ihre eigene Erfahrung zu stellen. Dann kann es passieren, das zweieinhalbjährige Kinder mit stark kariösem Gebiss herumlaufen oder 16 Monate alte Kinder bei nur 11 Grad C nackt auf einem Fahrrad spazieren gefahren werden. Besonders erschreckend finde ich, dass den Müttern noch nicht einmal der kleinste Gedanke daran kommt, dass sie ihren Kindern bei dem Manöver einen bleibenden Schaden zufügen könnten. Dass dieses Körperverletzung ist.
Unerzogen: Esoblog
Vernachlässigung und emotionale Missshandlung von Kindern

heimische Ökosysteme

In vielen Wälder wird das Reh als Problem angesehen. Die Bestände gelten als künstlich erhöht, beispielsweise durch Winterfütterung und die Abwesenheit natürlicher Feinde. Und darunter wieder leidet die natürliche Verjüngung der Wälder, da zu viele Rehe die Triebe der kleinen und jungen Bäume abfressen. Als Lösung wird dann eine vermehrte Bejagung vorgeschlagen. Dann würden sich die Wälder wieder verjüngen, und in dem zunehmenden Unterholz würde sich dann auch die Artenvielfalt des Waldes wieder verbessern. Möglicherweise ist das aber zu kurz gedacht. Da zeigt sich mal wieder, dass in der Ökosystemforschung einfache Lösungen oft viel zu kurz greifen.

Rekordflieger

(Flugroute einiger Pfuhlschnepfen im März 2007 von Neuseeland in den Norden, aufgezeichnet vom USGS)
Manche Zugvögel vollbringen während ihrer halbjährlichen Flüge wahre Rekrodleistungen. So fliegt die Pfuhlschnepfe (Limosa lapponica) von ihren Brutgebieten in Alaska regelmäßig nach Neuseeland. Und zwar nicht entlang der pazifischen Küste, wie man vielleicht annehmen würde, sondern auf direktem Weg. Dabei sind dann naturgemäß die Rastmöglichkeiten stark eingeschränkt. Also fliegt sie gerne nonstop die immerhin 7000 bis 11700 Kilometer, und das in nur 5 - 9 Tagen.
http://www.wissenschaft-online.de/artikel/971353

Dienstag, 21. Oktober 2008

Lucke Dube, Zur Erinnerung

Vor rund einem Jahr wurde der Reggae-Sänger Lucke Dube ermordet.


AIDS Im Labor erzeut?

Diese und ähnliche Verschwörungstheorien geistern ja immer wieder durch die Netzgemeinde. Zum Beispiel bei Freenet, wo Lars Fischinger immer wieder die abstrusesten Thesen vertritt. Wie eben die oben genannte, nach der AIDS wohl künstlich erzeugt worden sein soll. Nein, natürlich vertritt er diese These nicht, aber er stellt nur Fragen und ist halt gegenüber der Schulmeinung kritisch. Eine beliebte Taktik der Pseudowissenschaftler, die man immer wieder antrifft. Nur eben nicht konkret werden, damit man einen nicht irgendwo festnageln kann und es immer einen letzten Ausweg gibt, wenn die These dann doch zusammenbricht. So vermeidet man die Nieten, kann aber dem gegenüber jeden noch so an den haaren herbeigezogenen Treffer registrieren.
Gehen wir das doch einmal systematisch durch:

Eine These, die vor allen in den USA seit Jahren für Wirbel sorgt. Denn tatsächlich gibt es einige sonderbare Punkte, die die Vertreter dieser Hypothese immer wieder ins Feld führten.

Ja, sonderbare Thesen kommen immer mit sonderbaren Punkten, die sich aber meist bei näherem Hinsehen wie Nebel verflüchtigen.

Und jene Menschen, die glauben, dass AIDS tatsächlich ein künstlich hergestelltes Virus ist, haben in ihren Reihen eine ganze Menge prominenter Anhänger. In Deutschland ist es vor allem der Sänger Christian Anders, aber auch US-Berühmtheiten wie der Schauspieler Bill Cosby teilen diese Ansicht.

Nun, das klingt ja nach erlesenen "Experten". Besonders Herr Anders, auch unter dem Pseudonym "Lanu" bekannt, vertritt ja so manche krude Idee. Hoffentlich verwechselt Herr Fischinger das jetzt nicht mit Argumenten .
OK, jetzt kommen die Fakten....

Die ersten offiziellen Fälle von AIDS-Erkrankungen wurden im Jahre 1979 in Manhattan bei Homosexuellen diagnostiziert, weshalb AIDS schnell den Ruf einer "Homo-Krankheit" bekam.

Was ist davon zu halten? Naja, nicht allzu viel. Aber damit soll deutlich gemacht werden, dass AIDS zu allererst in den Staaten auftrat. Das allerdings ist ein hübscher Mythos, aber auch nicht mehr. Fischinger gibt dazu auch keine Quelle an, und er hat sich auch keine wirkliche Mühe gemacht, dem Sachverhalt mal nachzugehen. Denn hätte er er das getan, wäre im einiges aufgefallen. So trat AIDS nicht im New York des Jahres 1979 in das Licht der Welt, sondern schon erheblich früher. Dass es dabei nicht so viel Aufmerksamkeit erlangte wie die genannten Fälle in den USA liegt unter anderem daran, dass sie selten waren, vereinzelt vorkamen und oft auch in abgelegenen Gegenden der Welt. Das fängt mit einem Seemann aus Manchester (1) an, der 1959 an AIDS-ähnlichen (2) Symptomen starb. Die Art seiner Symptome legt zumindest den Verdacht nahe, hier einen der ersten AIDS Toten zu haben. Und auch in Blutplasmaproben aus dem Kongo von 1959 (3) konnten HIV Antikörper nachgewiesen werden. Gleiches gilt für Lymphgewebe von 1960 aus derselben Region. Die gefundenen Virensequenzen unterschieden sich bereits deutlich, so dass das Virus demnach schon längere Zeit mit dem Menschen Kontakt gehabt haben muss. Vergleiche der Virussequenzen mit denen seiner angenommenen Vorfahren SIV zeigen, dass der mögliche Sprung vom Affen auf den Menschen bereits um 1908 stattgefunden haben könnte (4).

Die Vertreter der These von der künstlichen Herkunft des Virus verweisen auf den Umstand, dass das erstmalige Auftauchen des Virus genau mit dem Zeitpunkt zusammenfällt, als die USA Impfungen gegen Hepatitis B (ebenfalls eine durch sexuellen Kontakt übertragbare Krankheit) bei Homosexuellen und bisexuellen Menschen durchführte.

Nun, das scheint also so nicht ganz haltbar zu sein. Eigentlich fällt damit das ganze Gebäude in sich zusammen.

Üblicherweise nimmt man an, dass AIDS seinen Ursprung in Afrika hat und durch den Verzehr von Affenfleisch von den Tieren auf Menschen übertragen wurde.

Das dürfte wohl auch die wahrscheinlichere Entstehungsvariante sein. Weit wahrscheinlicher jedenfalls als die krude Story, die uns hier von Herrn Fischinger aufgetischt wird.
Das HIV ähnelt seinem Verwandten, dem SIV s stark, dass es wohl von diesem auch abstammt. Mit großer Wahrscheinlichkeit von dem SIV der Pan troglodytes troglodytes befällt (3, 5, 6).
dass die Geschichte weit komplizierter ist, als man gemeinhin annahm, zegen die neueren Untersuchungen zum HIV-Stammbaum (4), nach denen SIV auch bei den Meerkatzen, Makaken und Mangaben eventuell noch ein junges Phänomen ist und dort erst seit ca. 125 Jahren vertreten ist.

Der plötzliche Ausbruch der Krankheit bei Homosexuellen in den USA und bei der afrikanischen Bevölkerung gleichzeitig jedoch bleibt rätselhaft.


Was ein unbedarfter Pseudowisssenschaftler halt so als gleichzeitig benennt.

(1) Williams, G. et al. (1960), The Lancet 276, 7157, 951-955
(2) Williams, G. et al. (1983), The Lancet 322, 8359, p.1136
(3) Balter, M. (1998): 279, 5352, p.801
(4) Pennisi, E. (2008): ScienceNOW Daily News 25 June 2008
(5) Gao, F. (1999): Nature, 397, 6718, 436-441.
(6) Zhu, T. (1998): Nature 391, 594-597

Brandungsrückströmung

Auch wenn die eigentliche Urlaubszeit jetzt so langsam vorbei ist. Aber in südlicheren gefilden laden die Temperaturen ja das ganze Jahr zum Bade. Und doch sollte man die See niemals unterschätzen, denn es könne immer unentdeckte Gefahren auf den unvorsichtigen Badenden lauern. Eine der an den Küsten lauernden Gefahren sind die so genannten Brandungsrückströme, auch Rippströmungen oder Trekker genannt. Sie entstehen oft dort, wo sich vor dem Strand Sandbänke gebildet haben (in tropischeren Badeorten können es auch Riffe sein). Hier wird das Wasser daran gehindert, nach dem Brecher wieder ungehindert in das Meer zurück zu fließen. Es sucht sich also einen anderen Weg, und diesen findet es schließlich in schmalen Durchlässen zwischen den Sandbänken. Hier kann es jetzt zu einer sehr starken Strömung in Richtung der offenen See kommen. Schon Strömungsgeschwindigkeiten von 0,3 bis 0,6 m pro Sekunde können einen ungeübten Schwimmer in Gefahr bringen, und manche Rückströme erreichen mit über 2,5 m pro Sekunde Geschwindigkeiten, mit denen selbst olympische Schwimmer nicht mehr mithalten können. Viele, die in eine solche Strömung geraten, versuchen dagegen anzukämpfen, ermüden schließlich und können dann leicht ertrinken. Wie sollte man sich also verhalten, wenn man bemerkt, dass man in das Meer gezogen wird? Als erstes sollte man Panik vermeiden. Eine Rippströmung ist kein Sog, und er kann Menschen auch nicht unter Wasser ziehen. Das wird zwar immer wieder gerne behauptet, ist aber falsch. daher sollte man versuchen, ruhig möglichst seitwärts zur Strömung zu schwimmen. Die Strömungsgebiete sind oft nur sehr schmal, so dass hier die beste Chance zur Flucht besteht. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, sich erst auf das Meer hinausziehen zu lassen, um dann seitlich versetzt wieder zum Strand zu schwimmen.

Wie groß ist die Gefahr? Bei Windstille und fehlender Brandung ist die Gefahr gering, aber bei auflandigem Wind und bei hoher Brandung steigt die Gefahr deutlich an.

Wie kann man eventuell Stellen erkennen, an denen Gefahr droht? Eine absolute Sicherheit gibt es nicht. Strömungen sind manchmal nicht zu erkennen. Dennoch gibt es einige beachtenswerte Punkte: Ist in einem begrenzten Bereich das Wasser aufgewühlt? Hat es eine andere Farbe als in den anderen Bereichen? Manchmal färbt aufgewühlter Sand das Wasser hier deutlich brauner als an den anderen Strandbereichen. Sieht die Wasseroberfläche in einem Bereich anders aus als in den anderen? Ist sie irgendwie "zerhackt" oder rauher? Läuft die Brandung in einem Strandbereich in einem anderen Winkel an, oder wird Schau,, Treibgut und Seetang an einem Bereich sichtbar auf das Meer getrieben? All dies kann auf eine Rückströmung hindeuten. Hier sollte man also nicht unbedingt baden. Denn auch für Rettungsschwimmer bedeuten diese Strömungen immer eine nicht zu unterschätzende Gefahr!
http://www.ripcurrents.noaa.gov/overview.shtml
http://www.srh.weather.gov/mfl/newpage/rip_current_safety.html
Strömungen, die unsichtbaren Killer im Meer
http://science.howstuffworks.com/rip-current.htm
http://www.srh.noaa.gov/srh/ripcurrents/signs-brochures.shtml
http://www.fejo.dk/de/info/badeunfaelle-im-meer/

Himalaja in 30 Sekunden

Wie entstehen eigentlich Gebirge? Die Frage stellt sich eigentlich immer dann, wenn wir die eindrucksvolle Bergkulisse beobachten und die wie durch Riesenhände durchgekneteten Gesteine betrachten, die in den Bergflanken aufgeschlossen sind. Verwundert reibt man sich die Augen und kann sich kaum vorstellen, wie das entstanden sein könnte. Dabei ist der "Nachbau" ziemlich einfach und mit wenigen Mitteln schnell zu bewerkstelligen. Man braucht eigentlich nicht mehr als etwas Sand, Mehl, eine stabile Pappe und eine Plastik- oder Glasbox. In die Box füllte man mehrere Schichten abwechselnd Sand und Mehl (oder jegliche andere Pulver, die sich in der Farbe deutlich unterscheiden lassen). Dabei sollte die Box nicht mehr als halbgefüllt werden, und das Brett oder die stabile Pappe an einem Ende senkrecht eingefügt sein. Und schon kann man die Gebirgsbildung am heimischen Küchentisch beobachten.

Acrylamid vermutlich weniger gefährlich als gedacht

Erinnern wir uns noch an die Panik, als Acrylamid in Spekulatius und Pommes entdeckt wurde? Überall wurde die daraus hervorgehende Krebsgefahr beschworen und so mancher wollte auf Knäckebrot un dgeröstetes Müli verzichten, weil auch da der Stoff vorkommen konnte. Jetzt scheint eine niederländische Studie zumindest zu gewissen Teilen Entwarnung zu geben. Dazu wurde der gesundheitszustand einer Gruppe verfolgt, die sich besonders Acrylamid-haltig ernährte. Doch der Stoff ist scheinbar ungefährlicher als allgemein vermutet wird.
Wir haben keine Verbindung zwischen erhöhter Acrylamid-Aufnahme und einem erhöhtem Risiko für Krebs im gastrointestinalen Trakt feststellen können", schreibt die Autorin.
http://www.scienceblogs.de/medlog/2008/10/acrylamid-ist-ungefahrlicher-als-vermutet.php

Jurassic Bar

Geologen um Marjorie Chan und Winston Seiler von der University of Utah in Salt Lake City haben in einem mit fossilen Dünen bedeckten Hochplateau in Utah mehr als tausend versteinerte Fußspuren von mindestens vier verschiedenen Dinosaurierarten gefunden. Vermutlich lag an dieser Stelle vor rund 190 Millionen Jahren ein beliebtes Wasserloch in einer wüstenartigen Landschaft. Dadurch erklärt sich auch der gute Erhaltungszustand der Spuren. Sie wurden von den Sanden der umgebenden Dünen bedeckt. Erste jetzt erodiert der Sandstein und gibt die Spuren wieder frei.
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/296680
http://www.wissenschaft-online.de/artikel/971179
A Wet Interdune Dinosaur Trampled Surface in the Jurassic Navajo Sandstone, Coyote Buttes, Arizona: Rare Preservation of Multiple Track Types and Tail Traces

Montag, 20. Oktober 2008

Nochmal Flocke



Nochmal Flocke im Chor mit ihren Partnern Noran und Nanuk sowie den 5 europäischen Wölfen Daylight, Shadow, Lobo, Rico und Filou.

Trauer um Flocke


Mit großer Bestürzung und Trauer musste ich von plötzlichen Tod der Polarwölfin Flocke hören. Die Wölfin, durch Bücher und Fernsehen zu einer größeren Bekanntheit gelangt, war einer der unbestrittenen Stars des Tierparks Lüneburger Heide. Ihre Tierpflegerin, Frau Askani, die Flocke mit der Flasche großgezogen hatte, fand sie während ihrer täglichen Vorträge am Wolfsgehege leblos vor. Ich fühle mit Frau Askani. In Trauer um einen besonderen Wolf.
http://www.wild-park.de/neuigkeiten/index.php?id=43

Schwarmbeben im Vogtland

Seit dem 6. Oktober ist die Erde im Bereich des Vogtlandes ziemlich unruhig. Und die Schwarmbeben halten unvermindert an. Die jeweiligen Erdbebenorte kann man sich aktuell anzegen lassen, benso wie die neuesten Seismogramme. Das Zentrum der Schwarmbeben befindet sich bei Novy Kostel, etwa acht Kilometer von der deutsch-tschechischen Grenze entfernt. Das bisher stärkste Beben fand am 10. Oktober statt und hatte einer Magnitude von 4,5.
http://www.wissenschaft-online.de/artikel/970947

Evolution der Kommunikation

Der Mensch zeichnet sich ja bekanntlich von anderen Lebewesen, auch seinen nächsten Verwandten, dadurch aus, dass er zu verbaler Kommunikation fähig ist. Das veranlasst einige unserer Zeitgenossen allzu oft zu einer gewissen Überheblichkeit und der Annahme, dass hier sich die göttliche Schöpfung zeigt. Allerdings finden sich verschiedene Vorstufen bereits bei unseren nächsten Verwandten angelegt. So auch bei Gorillas, die für ihre nonverbale Kommunikation genau die selben Hirnareale benutzen, welche beim Menschen das Sprachzentrum bilden. Und schließlich spielen ja auch bei uns die nonverbalen Bestandteile der Kommunikation eine große Rolle. Es zeigen sich dabei erstaunliche Parallelen bei den Gorillas im vergleich zu uns Menschen.
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/296641
Animal Behaviour Volume 76, Issue 5, November 2008, Pages 1749-1760

Fliegender Schotterhaufen

(Credit: NASA/JPL/Malin Space Science Systems)
Der Marsmond Phobos ist nach den neusten Messungen vermutlich kein massiver Himmelkörper, sondern eine Ansammlung von kleineren Brocken, die durch Schwerkraft zusammengehalten werden. Seine Dichte beträgt nur 1,8 g pro Kubikzentimeter und ist damit deutlich leichter als die Gesteine der Marsoberfläche. Vielmehr ähnelt der einer Grupe von Asteroiden, so genannten D-Asteroiden. Damit ist der Marsmond wahrscheinlich ein eingefangener Asteroid. Sein Schicksal ist auch besiegelt, da er sich pro Jahrhundert seinem Mutterplaneten um 1,8 m nähert und wird in rund 50 Millionen Jahren abstürzen, wenn er nicht vorher zerbricht u d einen Ring um den Mars bildet.
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/296640

Freitag, 17. Oktober 2008

Chans Megastab

Meister der Tarnung sind sie, die Gespenstheuschrecken. Und einige von ihnen könne dabei sogar recht groß werden. Schon der bisherige rekordhalter brachte es auf 320 Milimeter Körperlänge. Jetzt konnte eine neue Art identifiziert werden, Phobaeticus chani, die noch ein wenig größer ist. 357 mm Körperlänge. Mit ausgestreckten Beinen sogar über einen halben Meter!
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,584723,00.html

Miller Urey Experiment

(Veruchsaufbau, Grafik: Xerxes2k, Wikimedia Commons)

Manchmal können auch Klassiker noch überraschen. Mehr als 50 Jahre nach dem bahnbrechenden Experiment wurden die Proben einer erneuten Untersuchung unterzogen. Dabei hatte Stanley Miller sein Experiment nicht nur einmal, sondern mehrfach unter Verwendung dreier leicht abgewandelter Apparaturen durchgeführt. Proben der erzeugten Substanzen hatte Miller, vermutlich auf zukünftige Verbesserungen in der Analytik hoffend, mitgenommen nund sicher verwahrt. Jetzt haben neue Analysen der Proben gezeigt, dass nicht nur 5 verschiedene Aminosäuren entstanden sind, sondern 14. Ein kleiner Wermutstropfen fält aber auf die Experimente. Heute wissen wir, dass die damaligen Annahmen über die Zusammenssetzung der Uratmosphäre falsch waren. Die Bedingungen des eines Experiments ähnelten jedoch ziemlich genau denen, wie sie in Dampfwolken bei Vulkanausbrüchen herrschen. Es könnte also sein, dass die Dynamik der Erde aktiv bei der Entstehung ders Lebens mitgewirkt hat.
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/296605

Entenschnabelsaurier; Meister der Kommunikation

(Parasurolophus, Foto: Ballista, Wikimedie Commons)

Schon seit längerer Zeit wurde gerätselt, wozu manche Gattungen der Entenschnabelsaurier die charakteristischen hornartigen Auswüchse auf ihren Schädeln herumtrugen. Die Vermutungen reichten con Wärmeregulierung über Verbesserung des Riechvermögens bis hin zu der Erzeugung tiefer Töne, um sich anderen Artgenossen mitzuteilen. Bekannt war bereits, dass die betreffenden Dinosaurier duchaus in der Lage gewesen wären, tiefe Töne zu hören. Jetzt haben Untersuchungen des Schädelinnenraumes mit Hilfe der Computertomographie gezeigt, dass der für den Geruchssinn zuständige Teil des Gehirns verhältnismäßig klein war. Dagegen zeigte sich der Bereich, der für die Kommunikation verwendet wird, auffällig groß.
http://www.oucom.ohiou.edu/dbms-witmer/Downloads/Dinosaur_SVP_Abstract_Evans-Witmer-Ridgely-Horner.pdf
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/296603

Donnerstag, 16. Oktober 2008

Börsenmakler und logisches Denken

Da kam, pünktlich zu der derzeitigen Finanzkrise eine erhellende Meldung. Börsenmakler sollen laut einer Untersuchung von Forschern um Prof. Markus Knauff von der Universität Gießen eindeutig Probleme mit dem logischen denken haben. Sie hätten Schwierigkeiten, sich von Denkmustern zu trennen, auch wenn diese eindeutig unlogisch sind. Als man sie aufforderte, ihre Entscheidungen nur nach logischen Kriterien zu treffen, unterlagen sie sogar einer Vergleichsgruppe, die über keinerlei Börsenerfahrung verfügte. Das dürfte wohl einige der Vorgänge erklären, welche die Finanzmärkte derzeit so durcheinanderwirbeln.
Börsenmaklern fällt logisches Denken schwer
http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/165177/

Übergang zum Landleben

(Wikimedia Commons)
Bereits seit zwei Jahren bringt ein Fisch ein klein wenig Licht in das Dunkel des Überganges vom Wasser- zum Landleben. Tiktaalik roseae (Tiktaalik ist Inuktitut für „großer Flachwasserfisch“) stellt einen kritischen Moment in der Anpassung an das Leban auf dem trockenen land dar. Seine Brustflossen stehen zwischen denen der devonischen Raubfische wie Panderichthys und denen späterer primitiver Amphibien wie beispielsweise Ichthyostega. Sie zeigten schon einen Ellenbogen und ein Handgelenk, endeten aber in Flossenstrahlen, wie es sich für einen anständigen Fisch gehört. Tiktaalik war anscheinend ein Bewohner von Flachwasserbereichen und hatte ein mehr oder weniger krokodilähnliches Aussehen. Seine Beine haben ihm vermutlich auch ein Aufstützen auf dem Sediment ermöglicht. Ob nun zum besseren Atmen bei Sauerstoffarmut in den flachen subtropischen Gewässern oder gar für kurze Landgänge. Ein Teil des Schädels blieb aber bis heute im Sediment verborgen. Und auch hier zeigt sich das Merkmals-Mosaik weiter. Tiktaalik war im Ggensatz zu normalen Fischen auch in der Lage, seinen Kopf zu drehen. Fische, deren Lebensraum eine rasche Drehung des ganzen Körpers zulässt, können das nicht. Aber bei landlebewesen ist diese Fähigkeit unerlässlich. Ebenfalls hatten sich Kieferknochen wie der Hyomandibulare, wlche für Fische wichtig waren begonnen, sich zurückzubilden. Bei den späteren Säugetieren sollte sich aus diesen Knochen Teile des Gehörapparates bilden (Steigbügel).
http://www.wissenschaft-online.de/artikel/970497
http://www.nature.com/nature/journal/v440/n7085/full/nature04639.html

http://www.nature.com/nature/journal/v440/n7085/full/nature04637.html


Fossilien als Heilmittel

Über den Aberglauben der Edelsteinheilkunde hatte ich hier und im alten Blog ja schon reichlich abgelästert. Nein, aus mineralogischer Sicht erscheint mir das auch zu absurd und die ganze Sache ist von wissenschaftlicher Seite her auch nicht bestätigt. Trotzdem oder gerade deßhalb scheint der Glaube, Edelsteine und hier besonders die Kristalle könnten eine Heilwirkung haben in der heutigen zeit für viele Menschen attaktiv zu sein. dafür ist ein anderer Zweig anscheinend ein klein wenig in Vergessenheit geraten. Der Glaube, dass Fossilien eine Heilwirkung haben. Das mag aus heutiger Sicht wohl etwas seltsam klingen, aber in weniger aufgeklärten Zeitaltern (Obwohl ich manchmal bei Begegnungen mit Esoterikern bezweifeln möchte, in einem aufgeklärten Zeitalter zu leben) war es ein guter Brauch, Fossilien in der Medizin einzusetzen. Hinzu kam, dass ihr Charakter auch für lange Zeiten verborgen war. Also ihre Herkunft als Spuren oder Überlieferungen vergangener Lebewelten. Ihre Ähnlichkeit mit lebenden Tieren wurde anderen, magischeren Kräften zugeschrieben. Und wenn sie wenig gemein hatten mit heute lebenden Wesen, dann glichen sie offenbar anderen bekannten gegenständen. Das konnte oft dazu führen, dass besonders in der Volksmedizin aufgrund diser Ähnlichkeiten auf eine medizinisce Wirkung geschlossen wurde.

Mittwoch, 15. Oktober 2008

Juweliertes Wasser

Auf den Streifzügen durch das Internet stößt man ja immer mal wieder auf die seltsamsten Dinge unter dem Deckmäntelchen der Wissenschaft. Besonders absurd wird es immer dann, wenn Leute aus dem bereich der Esoterik kommen, um ihren Mitmenschen das Geld für vollkommen wirkungslose Dinge aus der Tasche zu ziehen. So auch das Beispiel des Juwelierten Wassers. Neben einigen Allgemeinplätzen über Edelsteinheilkunde, die weder wissenschaftlich belegt, noch aus meinem mineralogischen Verständnis sinnvoll ist, soll ahnungslosen Leuten 995 € und mehr aus der Tasche gezogen werden, nur damit sie ihr Trink- und Duschwasser über Amethyste laufen lassen? Wenn ich mir die Großhandelspreise von Amethyst so in Erinnerung rufe, könnte man für das selbe Geld eine Menge Amethyste kaufen. Oder zumindest eine sehr dekorative Amethystdruse für die Vitrine im Wohnzimmer. Da hat man dann erheblich mehr von. jetzt frage ich mich nur noch, warum ich nie auf solche anscheinend lukrativen Ideen komme. Bin ich nicht skrupellos genug?

James Huttons Theory of the Earth als e book

James Huttons (* 3. Juni 1726 in Edinburgh; † 26. März 1797 in Edinburgh) bahnbrechendes Werk "The Theory of the Earth" mit der Erstveröffentlichung 1788 ist im Internet als e-book erhältlich. Zumindest die ersten zwei Bände. Dank des Gutenberg Projekts.
Theory of the Earth, Volume 1 (of 4)
Theory of the Earth, Volume 2 (of 4)

Yeti nur eine Ziege?


Im Himalaja soll angeblich ein großes affenähnliches (oder auch menschenähnliches) Wesen leben, allgemein als Yeti bekannt. Die Berichte über Sichtungen sind meist dürftig und schwer nachvollziehbar. Einem direkten Nachweis hat sich das mystische Wesen bisher recht erfolgreich entziehen können. Einem seiner Nachbarn in den Wäldern Indiens ist es jetzt aber passiert. Auch dort soll sich ein Yeti-ähnliches Wesen aufhalten, Mande Barung (Waldmensch) genannt. Vermeintliche Fellbüschel von diesem Wesen konnten jetzt mit Hilfe der DNA-Untersuchung einem real existierenden Tier zugeordnet werden. Der ursprüngliche Besitzer des fFlles war aber kein Primat, noch nicht mal ein affenähnliches Tier, sondern eine Ziegenart, der Graue Goral ((Naemorhedus goral). Dessen Fell ähnelt aber auch den Fellresten, die angeblich vom echten Yeti stammen sollen. Auf der anderen seite bieten sich aber auch neue Erkenntnisse aus den jetzt gewonnenen Daten. Anscheinend kann der Graue Goral nicht nur im alpinen Bereich der Hochgebirge leben.
http://www.wissenschaft-online.de/artikel/970494

Dienstag, 14. Oktober 2008

Bonobos beim jagen beobachtet

(Foto: Kabir Bakie - Wikimedia Commons)

Unsere bucklige Verwandschaft ähnelt uns immer mehr. Schimpansen wurden ja schon verschiedentlich bei der Jagd auf kleinere Primaten erwischt, aber da die Gruppen von Pan troglodytes männlich dominiert ist, und die Männchen die treibende Kraft bei dem Erwerb der Fleischmahlzeiten sind, galt dieses Verhalten bisher als männliche Domäne. Bei seinem kleinen Vetter, dem Bonobo ist die Gesellschaft aber weiblich strukturiert, also sollte sie friedfertiger sein. So jedenfalls die bisherige Meinung, und nicht wenigen Menschen galten sie sogar als die besseren Menschen, an denen wir uns gefälligst ein beispiel zu nehmen hätten, sei doch Jagd und so eine eindeutig männliche Aggression (meist von weiblicher Seite an männliche Homo sapiens gerichteter Einwurf). Das sich aber Natur nicht immer so verhält, wie wir es gerne hätten, machen eben auch Bonobos Jagd auf kleinere Primaten. Und noch schlimmer; es sind nicht die Männchen die treibende Kraft. Nein, die Weibchen sind auch hier vorne mit dabei.
http://www.wissenschaft-online.de/artikel/970029
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/296468
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