Montag, 26. Januar 2009

Hirnwäscher - wie gefährlich ist Scientology?

Am Mittwoch gab es im ersten Programm eine interessante Dokumentation über Scientology. Vor allem wurden die seltsamen Praktiken gegenüber Kritikern, aber auch die Art und Weise beleuchtet, mit der diese so genannte "Kirche" ihre Mitglieder abhängig macht. Die Selbstbeschreibung der Dokumentation:

'Kritiker sind Verbrecher' hat Scientology-Gründer Ron Hubbard gesagt. Wer dem Verein, der sich Kirche nennt, in die Quere kommt, wird an den Pranger gestellt, dem drohen - wie es in einem internen Kommando-Papier der Bewegung heißt - 'geräuschvolle Ermittlungen' durch eine Spezialeinheit der Scientologen: Befragungen bei Freunden und Nachbarn: 'Du betonst immer wieder, dass du bereits einige erstaunliche Tatsachen beisammen hast ... es macht nichts aus, wenn du nicht viele Informationen erhältst. Sei nur geräuschvoll - es funktioniert ganz fantastisch.' Ein aktueller Fall aus Florida zeigt, wie ein Scientology-Kritiker mit System in den Selbstmord getrieben wurde.
Für alle, die die Sendung verpasst haben, gibt es die Doku auch im Internet.
Hirnwäscher - wie gefährlich ist Scientology?


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