Freitag, 30. Januar 2009

Was haben Holocaustleugner in der katholischen Kirche zu suchen?


"Unser" Papst Benedikt XVI rudert ja wieder kräftig zurück, indem er Holocaustleugner kritisiert, von denen er jüngst erst einen wieder in die Arme der Kirche zurückgeholt hat. Den Bischof Richard Williamson, dessen Exkommunikation er gerade erst rückgängig gemacht hat. Und immerhin ist ein Bischof ja nicht irgendwer, sondern schon ein leitender Angestellter (wenn man das mal so sagen darf) des Unternehmens Kirche. Und die Aufhebung der Exkomunikation bedeutet in diesem Zusammenhang irgendwie auch, dass der Papst eben diesen Menschen wieder in leitender Position sehen will. Die Leugnung des Holocaust (die Williamson auch coram publico im fernsehen ausspricht!) scheint also für den deutschen Papst zwar kritikwürdig, aber kein "Kündigungsgrund". Merkwürdige Ansichten.


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