Montag, 16. Februar 2009

Herzlichen Glückwunsch, Mr. Darwin

Wie üblich komme ich mal wieder zu spät zum Gratulieren. Macht aber eigentlich auch nichts. Mr. Charles Robert Darwin hatte am 12. Februar 1809 das Licht der Welt erblickt (faszinierender Weise am selben Tag wie Abraham Lincoln). Das halte ich aus einem Grund für bemerkenswert, weil sowohl Darwin als auch Lincoln die Menschheit zusammengeführt haben. Lincoln durch die Abschaffung der Sklaverei politisch (auch wenn der weg von ihm noch lang und steinig war und auch heute noch ist). Und Darwin schlicht dadurch, dass er alle Menschen zu Verwandten machte, die gemeinsame Vorfahren haben. Und nicht, wie es viele Sklavereibefürworter damals gerne sahen, dass Menschen mit anderer Hautfarbe extra von Gott zum Sklavendasein geschaffen wurden. Um so dämlicher ist es von heutigen Kreationsiten, Charles Darwin für alles schlechte in der Welt, besonders natürlich für den immer noch grassierenden Rassismus verantwortlich zu machen. Dabei ist seine Theorie der Evolution eine Idee, die jeglichem Rassismus die Grundlage entzieht.
Die kruden Thesen deutscher Anti-Darwinisten
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