Mittwoch, 18. Februar 2009

Überleben der Stärksten! Wirklich?

Eine der populärsten Ansichten über die Evolution ist nach wie vor die, dass immer der Stärkste am Ende gewinnt. Das ist auch ein extrem beliebtes "Argument" all derer, die nur zu gerne die Evolutionstheorie durch Kreationismus ersetzen würden. Daran wird sich wohl auch nichts ändern, auch wenn Untersucnungen deutlich zeigen, dass diese Ansicht nichts mit der Wirklichkeit zu tun haben muss. Ein sehr schönes Beispiel, dass in der Evolution eben nicht immer die Stärksten am Ende die Nase vorne haben, findet sich dann, wenn mehrere Arten ringförmig konkurrieren. Daskann man sich in etwa so wie das beliebte Spiel Stein - Schere - Papier vorstellen. Hier kann der Stein die Schere schleifen, die wieder das papier schneidet. Das papier aber wickelt den Stein ein. Es handelt sich um eine ringförmige Konkurrenzsituation. In der Ökologie gewinnt in derartigen Situationen mit großer wahrscheinlichkeit nicht die stärkste, sondern fast immer die schwächste Art.
http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-9526-2009-02-17.html
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