Donnerstag, 12. März 2009

Holopathie

Wenn man noch nichts von "Holopathie" gehört hat, ist das keine echte Bildungslücke. Denn dabei handelt es sich um eine neue Sau, die durch das esoterische Dorf der "ganzheitlichen Medizin" gejagt wird. Mit den üblichen Schwurbeleien, die man bei solchen Themen erwarten darf. Ulrich Berger vom Blog "kritisch gedacht" hat sich intensiv mit der Thematik auseinander gesetzt. Und sich von Verfechtern einige üble verbale Rempler eingefangen. Bemerkenswert, wie sich die Taktiken der Pseudos doch immer wieder ähneln. Behauptungen werden aufgestellt, und bei Nachfrage oder Gegenargumenten wird es schnell persönlich. Auch die Feststellung, die Phillippe Leick in seinem Gastbeitrag auf "kritisch gedacht" macht
Man darf sich einfach nicht darauf verlassen, dass in einer zitierten Arbeit auch wirklich das steht, was der Autor einem weismachen möchte.
ist eine Art Naturgesetz, wenn man die einschlägige Literatur unserer Esoteriker und Pseudowissenschaftler zur Hand nimmt. Nach meinen Erfahrungen zumindest in den Bereichen der Katastrophisten ist es eigentlich generell die regel, dass in dem zitierten Werk (so es sich um eine Publikation des wissenschaftlichen "mainstreams" handelt, nur hier gilt die Regel) fast immer das Gegenteil von dem steht, was man uns weißmachen will. Man könnte sicherlich eine Art "Naturgesetz" daraus ableiten, wenn man wollte.
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