Die Debatten über Kosten und Nutzen der Grundlagenforschung auf den Scienceblogs halten nach wie vor an (abgesehen davon scheinen dort auch die Anti-Wissenschafts-Wochen zu sein, was mich nicht gerade wenig verstört). Ich persönlich halte gerade die Grundlagenforschung, die nicht zielgerichtet und auf schnellen Profit orientiert ist, für absolut wichtig. Natürlich akzeptiere ich auch, dass in einer Welt mit begrenzten Resourcen nicht alles parallel möglich ist (obwohl die selben Resourcen plötzlich ohne Probleme mobilisierbar sind, wenn andere Interessen im Spiel stehen). Aber ich kann absolut nicht erkennen, warum hier wichtige Forschung in Frage gestellt wird, während gleichzeitig 2.5 Milliarden Dollar mal eben für die Forschung an "alternativer und komplementärer Medizin" auf die back geworfen werden, selbstverständlich ohne nennenswerte Ergebnisse einzufahren. (Akupunktur hilft möglicherweise gegen Arthritis im Knie, ebenso wie Schein-Akupunktur, Ingwer kapsel helfen gegen Übelkeit bei Chemotherapie etc.) Und da wird von selbsternanten Wissenschaftskritikern (vornehmlich auch aus dem bereich der "Alternativen Medizinmenschen") gegenüber der Wissenschaft immer der Vorwurf erhoben, die Wissenschaftler wollten doch nur ihre Pfründe sichern.
Alternative Medizin - 2,5 Mrd $ draufgeworfen - Diax´s Rake
AP IMPACT: $2.5B spent, no alternative med cures, USA today 10. 6. 2009
Alternative Medizin - 2,5 Mrd $ draufgeworfen - Diax´s Rake
AP IMPACT: $2.5B spent, no alternative med cures, USA today 10. 6. 2009





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