Freitag, 10. Juli 2009

Erste Hilfe mit Musik

Wer von uns im Besitz eines Führerscheins sist, sollte ja einen Erste-Hilfe-Kurs absolviert haben. Aber, Hand aufs Herz, wie lange ist das denn schon wieder her. Und kaum einer trainiert die Fertigkeiten wirklich regelmäßig, oder? Immer in der Hoffnung, es werden schon andere, kompetentere vor Ort sein. Und wie war das mit der Herzmassage nochmal? Von der der American Heart Association kommt jetzt ein etwas ungewöhnlicher, aber wei ich finde sehr hilfreicher Tipp: MAn sollte sich an den alten Hit der Bee Gees erinnern: Stayin´ alive hat 103 Beats pro Minute, das kommt den empfohlenen 100 Drücken auf den Brustkorb bei der Massage von Herzinfarktopfern schon ziemlich nahe. Und die eingängige Musik dürfte den allermeisten von uns auch geläufig sein. Das Stück wird ja auch heute noch ausreichend oft im Radio gespielt. Bei Versuchpersonen, denen das Lied vorgespielt wurde, konnten selbst unter Streß die vorgeschriebenen Druckmassagen erreicht werden, auch wenn sie ansonsten keine Ahnung von Erster-Hilfe hatten. Die Druckmassagen sollen anch japanischen Studien auch weitaus wichtiger sein als die Mund-zu-Mund Beatmung, die früher gerne in den Erste-Hilfe Kursen einer der Hauptpunkte war. Es ist anscheinend wichtiger, das bei einem plötzlichen Herzstillstand eh mit sauerstoff angereicherte Blut in das Gehirn zu befördern, als es zusätzlich mit Sauerstoff aufzuladen.
Und für alle, denen die Bee Gees nicht liegen; auch andere Stücke haben die nötigen Beats pro Minute. Beispielsweise Dancing Queen von ABBA und Another one bite the dust von Queen. Und weil es so schön ist, hier die Videos zum üben und einhören:








http://www.spektrumdirekt.de/artikel/1000756
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