Donnerstag, 20. August 2009

Delfine sind Delfine, und keine besseren Menschen!

Bei Florian im astrodictum simplex geht es gerade darum, wie Delfine von manchen Esoeterikern regelrecht in den Götterhimmel gehoben werden. Ich habe mich schon lange gefragt, warum man diese Tiere nicht einfach das sein lassen kann, was sie sind. soziale, hochspezialisierte und sicherlich mit hoher Intelligenz ausgestattete Meeressäugetiere. Aber eben keine Meeresmenschen, oder Meeresgötter oder-engel. Nein, sie wollen uns nicht heilen oder uns etwas beibringen (gleichwohl können wir viel von ihnen lernen, aber das steht auf einem anderen Blatt). Delfine sind auch Raubtiere. Auch wenn manche Esos das nicht verstehen wollen und in ihnen sanfte Engel sehen. Große Tümmler jagen und töten manchmal ihre kleinere Vettern (hier und hier), ohne dass uns dafür ein Grund ersichtlich ist.


Dieses verhalten mach in meinen Augen auch das beliebte "Schwimmen mit Delfinen" zu einem durchaus nicht ungefährlichen Spaß. Wehe, wenn der Delfin sein Spielzeug nicht an Land lassen will. Ich frage mich, ob die Typen, die hier Delfine als Hebammen einsetzen wollen, auch andere intelligenten und sozialen Raubtieren, beispielsweise Wölfe oder Löwen als Hebammen einsetzen würden? Und wir wollen nicht vergessen, dass auch die Schwertwale, Orcas, zu den Echten Delfinen zählen. Und wie die mit kleineren Säugetieren umgehen können, ist durchaus bekannt.

Man sollte diesen Raubtieren also mit allem nötigen Respekt begegnen.
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