Der Schädel des größten und bisher am vollständigsten erhaltenen Tyrannosaurus rex, Sue, zeigt einige charakteristische Schäden. Bisher wurden verschiedene Theorien über deren Herkunft aufgestellt, darunter viele, die mit der räuberischen Lebensweise zusammen hingen, oder mit Kämpfen unter Artgenossen. Allerdings zeigen die Läsionen nicht die Ränder, die für Verletzungen aus Kämpfen zu erwarten wären, sondern sie sind mit glatten, runden Kanten versehen. Möglicherweise waren es aber Gegner ganz anderer Art, die dem T rex den garaus machten. Ein Paläontologenteam um Ewan Wolff vermutet, dass Sue unter einer Infektion mit Trichomonaden litt. Diese Geißeltierchen verursachen bei Raubvögeln strukturell sehr ähnliche Schäden am Kiefer und Rachenraum, so dass die Tiere keine Nahrung mehr aufnehmen können und verhungern. Übertragen wird die Infektion über die Beute, aber auch über Speichelkontakte innerhalb von Artgenossen. So können Hühnervögel die Trichomonaden zwar übertragen, zeigen aber selber keine Symptome.
El Hierro Eruption Continues At Low Level
Vor 35 Minuten





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