Mittwoch, 30. September 2009

Tigerauge im Mineralogischen Museum Bonn

Im Mineralogischen Museum der Universität Bonn befindet sich zur Zeit der größte Edelstein, der in Deutschland ausgestellt wird. Der Tigerauge ist eine Leihgabe, soll aber nach Möglichkeit dauerhaft dort bleiben. Dazu ruft das Museum zu Spenden auf.

Wertvolles Prachtstück
Der größte Edelstein Deutschlands befindet sich zur Zeit
im Mineralogischen Museum der Universität Bonn und wird
dort hoffentlich auf Dauer verbleiben.
Bei dem Exponat handelt es sich um das derzeit größte in einem deutschen Museum
ausgestellte ‚Tigerauge‘. Der Edelstein, eine Scheibe von etwa zwei Metern Länge und
150 Kilogramm Gewicht, stammt aus der Bergkette Hamersley Range in Westaustralien.
Es handelt sich um das qualitativ beste Tigerauge-Vorkommen, das bisher gefunden
wurde.

Zukunft im Mineralogischen Museum der Universität Bonn?

Zur Zeit handelt es sich bei dem Exponat um eine Leihgabe. Eine kleinere Tigerauge-
Platte gleichen Ursprungs wurde bei einer Auktion in Texas im Juni 2008 für ganze
215.000 US-Dollar versteigert – ein Wert, der einen Eindruck von der außerordentlichen
Qualität und Seltenheit vermittelt.

Bisherige Bewunderer des Tigerauges im Mineralogischen Museum der Universität
Bonn sind sich einig, dass das Exponat auf Dauer eine Bereicherung nicht nur für das
Museum, sondern auch für die Bonner Region darstellen würde. Die attraktive Lage
des Mineralogischen Museums im Poppelsdorfer Schloss wäre ein idealer Standort.
Wir benötigen Ihre Unterstützung! Der jetzige Besitzer ist bereit, uns
im Gegenzug der Zahlung einer Aufwandsentschädigung für die Bergung und
den Transport das Tigerauge zu überlassen.

Helfen Sie uns dabei dieses außergewöhnliche Schmuckstück in Bonn
behalten zu können! Mit Ihrer Spende können wir das Tigerauge dauerhaft
in Bonn präsentieren.

Interessierte und zukünftige Sponsoren können sich ab Mitte Juli 2009 vor Ort ein detailliertes
Bild zum Tigerauge machen: Das Mineralogische Museum der Universität Bonn zeigt dann
bis Ende des Jahres eine Ausstellung mit dem Titel „Bonn im ‚Auge des Tigers‘“ mit interessanten
Hintergrundinformationen zur Entstehung und Verwendung.
Wenn Sie Fragen haben, rufen Sie uns gerne an:

Dr. Renate Schumacher Daniela Horstmann
Mineralogisches Museum Universität Bonn
der Universität Bonn Dezernat 8 – Wissenschaftsmarketing und Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 02 28 / 73-27 64 Tel. 02 28 / 73-70 51
r.schumacher@uni-bonn.de d.horstmann@uni-bonn.de

Spendenkonto
Sparkasse KölnBonn
Konto-Nr.: 57 695
BLZ: 370 501 98
Wichtig: Zugunsten PN 31 060 012 ‚Tigerauge‘



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