In vielen Diskussionen und Meldungen trifft man immer wieder auf Worte, die bei Lichte betrachtet nur als totaler Unsinn bezeichnet werden können. Anstatt eine Sache richtig zu benennen, spielen sie mit meist irrationalen Ängsten und machen auf diese Weise eine sachliche und rationale Diskussion von vorne herein unmöglich. Das ist, so vermute ich, auch ihr Zweck. Und aus diesem Grund werden sie verbreitet. Sie sichern ihren Verwendern die Meinungshoheit und drängen jeden, der mit Argumenten und rational abwägend daherkommt, von Anfang an in die Defensive. Zwei gute Beispiele sind die Begriffe "Klimakatastrophe" und Gen-Food" in allen seinen Abwandlungen (wie da wären: Gen-Tomate, Gen-Mais, Gen-Milch, etc.).
"Klimakatastrophe": Ein Wort, das eigentlich all das ausdrückt, was man an der Klimaänderung falsch verstehen kann. Es offenbart in meinen Augen nur ein absolutes Unverständnis über unseren Planeten, über das Klima, und über unsere Bedeutung. Dass sich das Klima ändert, steht außer Frage. Ob und wie viel Anteil wir daran haben? Wie auch immer, Klimaänderungen hat es schon immer gegeben, und es wird sie auch immer geben. Möglich, dass auch Katastrophen dabei zunehmen, wenn sich das Klima ändert. Aber das ist eine absolut anthropozentrische Sicht der Dinge. Nein, die Natur schlägt nicht zurück. Denn sie ist keine gottähnliche, planende und wohl- oder übelmeinende Entität. Aber wir werden uns auf Veränderungen einstellen müssen. Manche werden negativ, andere (wenn wohl auch seltener) positiv sein. Und wir sollten uns im klaren darüber sein, dass die Erde als Ganzes ein System voller Rückkoppelungen ist. Und dass jeder Eingriff unsererseits auch seine Folgen haben wird.
"Gen-Food" und seine Varianten: Auch hier wird mit den Ängsten der Menschen und mit ihrem oft mangelhaftem Wissen über Genetik und Gentechnik gespielt. Es impliziert, dass nur Gentechnik-freie Nahrung auch gesund sein kann (und verschweigt, dass genetisch modifizierte Nahrung durchaus gesundheitliche Vorteile haben kann). Und ich werde das dumpfe Gefühl nicht los, dass hier eben auch auf die Unwissenheit der Menschen gebaut wird, die sich selber für aufgeklärt und informiert halten. Ich weiß, mir werden jetzt viele widersprechen wollen. Aber warum wird denn allzu oft als Gegenteil von Gen-Mais, Gen-Milch und Gen-Tomaten auf gen-freie Nahrung verwiesen? Als ob natürlich gezüchtete Tomaten keinerlei genetisches Material enthielten. In die Panik um Milch von eventuell mit Gentechnik veränderten Futtermitteln gefütterte Kühe schwingt die Angst mit, Gene aus dem Futter könnten über die Milch in den Menschen gelangen und diesen dann krank machen. Das, mit Verlaub, ist totaler Blödsinn, auch wenn so "glaubwürdige" Organisationen wie Greenpeace diese Behauptungen wohl aufstellen mögen.
Um sinnvolle Diskussionen über Themengebiete nicht von vorneherein und unnötig zu emotionalisieren halte ich es für absolut nötig, hier sprachlich präziser zu werden.
"Klimakatastrophe": Ein Wort, das eigentlich all das ausdrückt, was man an der Klimaänderung falsch verstehen kann. Es offenbart in meinen Augen nur ein absolutes Unverständnis über unseren Planeten, über das Klima, und über unsere Bedeutung. Dass sich das Klima ändert, steht außer Frage. Ob und wie viel Anteil wir daran haben? Wie auch immer, Klimaänderungen hat es schon immer gegeben, und es wird sie auch immer geben. Möglich, dass auch Katastrophen dabei zunehmen, wenn sich das Klima ändert. Aber das ist eine absolut anthropozentrische Sicht der Dinge. Nein, die Natur schlägt nicht zurück. Denn sie ist keine gottähnliche, planende und wohl- oder übelmeinende Entität. Aber wir werden uns auf Veränderungen einstellen müssen. Manche werden negativ, andere (wenn wohl auch seltener) positiv sein. Und wir sollten uns im klaren darüber sein, dass die Erde als Ganzes ein System voller Rückkoppelungen ist. Und dass jeder Eingriff unsererseits auch seine Folgen haben wird.
"Gen-Food" und seine Varianten: Auch hier wird mit den Ängsten der Menschen und mit ihrem oft mangelhaftem Wissen über Genetik und Gentechnik gespielt. Es impliziert, dass nur Gentechnik-freie Nahrung auch gesund sein kann (und verschweigt, dass genetisch modifizierte Nahrung durchaus gesundheitliche Vorteile haben kann). Und ich werde das dumpfe Gefühl nicht los, dass hier eben auch auf die Unwissenheit der Menschen gebaut wird, die sich selber für aufgeklärt und informiert halten. Ich weiß, mir werden jetzt viele widersprechen wollen. Aber warum wird denn allzu oft als Gegenteil von Gen-Mais, Gen-Milch und Gen-Tomaten auf gen-freie Nahrung verwiesen? Als ob natürlich gezüchtete Tomaten keinerlei genetisches Material enthielten. In die Panik um Milch von eventuell mit Gentechnik veränderten Futtermitteln gefütterte Kühe schwingt die Angst mit, Gene aus dem Futter könnten über die Milch in den Menschen gelangen und diesen dann krank machen. Das, mit Verlaub, ist totaler Blödsinn, auch wenn so "glaubwürdige" Organisationen wie Greenpeace diese Behauptungen wohl aufstellen mögen.
Um sinnvolle Diskussionen über Themengebiete nicht von vorneherein und unnötig zu emotionalisieren halte ich es für absolut nötig, hier sprachlich präziser zu werden.





1 Kommentare:
In Sachen Klimakatastrophe stimme ich gerne zu. Wahrschgeinlich gab es vor ca. 12000 Jahren, zum Ende der letzten Eiszeit, katastrophale Klimaänderungen.
Bei der Quelle zu "totaler Blödsinn" beim Genfood Problem kann ich nicht zustimmen.
Die Quelle ist uralt und die Färbung zu deutlich. Der Hinweis am Ende des Artikels über Greenpeace vs. Müller Ḿilch ist völlig unnötig im Artikelkontext und zeigt nur zu deutlich welche Färbung der Artikel hat. Ein Urteil in letzter Instanz vor dem BGH erlaubt durchaus, dass Greenpeace Müller Milch und Andere als Gen-Milch bezeichnen darf. Deshalb gefällt mir der Artikel als Beleg nicht.
Ob Spuren von genverändertem Material in Nahrungsmitteln Auswirkungen auf den Menschen haben, weiß ich nicht. Mir stellt sich eher die Frage der Notwendigkeit.
Wie einerseits Ängste geschürt werden, werden andererseits auch Hoffnungen geweckt, die bislang nicht erfüllt wurden. Durch "Genfood" ist bisher noch niemand gesunder geworden oder wurde gar der Hunger in der Welt gedämpft.
Der Mais aus meinem Garten schmeckt auch besser, als die Normstange von Monsanto.
Wie bei allem geht es auch bei der Gentechnik letztlich um Profitmaximierung. Und in deren Dienst wurde schon immer das Blaue vom Himmel herunter gelogen.
Witzig .. mein Captcha zum Kommentar ist "lecte". :D
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