Grains of Sand Reveal Possible Fifth State of Matter
Dienstag, 30. Juni 2009
Sand verhält sich ähnlich wie eine Flüssigkeit
Grains of Sand Reveal Possible Fifth State of Matter
Schweinegrippe; Erster Fall von Tamiflu Resistenz
Erster Fall von Tamiflu-Resistenz., Spon
Electron microscopy, microstructural analysis and grain scale processes: insights and frontiers.
Conveners: Kate Brodie (Manchester), Alan Boyle (Liverpool), Florian Heidelbach (Bayreuth), David Mainprice (Montpellier)
Keynotes: Dave Prior; Carol Trager-Cowan; Rainer Abart
Recent advances in analytical techniques in electron microscopy (SEM, TEM and electron microprobe) have greatly enhanced our understanding of grain-scale processes during deformation and metamorphism of minerals and rocks. Backscattered and orientation-contrast electron imaging combined with electron backscatter diffraction (EBSD), cathodoluminescence imaging, charge-contrast imaging, electron microprobe analysis and TEM and optical microscopy have facilitated detailed microstructural and microchemical studies of microstructures developed under a range of metamorphic conditions, strain rates and strain geometries. These provide better, and in some cases new, understanding of deformation mechanisms in geological materials and their potential interplay with microgeochemistry. Focussed-ion beam (FIB) techniques have opened the possibility of direct selection and preparation of TEM samples inside the SEM as well as serial sectioning of specimens such that 3-D structures become accessible for microstructural/chemical analysis. In-situ heating and deformation experiments are also becoming possible inside SEMs with possibilities for on-line observation and analysis.
This session aims to bring together a broad range of researchers using imaging and microanalytical techniques to investigate deformed and metamorphosed minerals, rocks and materials. Contributions covering SEM, EBSD and TEM investigations, combined with optical and microchemical studies or other novel techniques are especially invited.
http://www.minersoc.org/pages/meetings/MAPT/MAPT.html
Montag, 29. Juni 2009
Tunguska und der Space Shuttle
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/304738.html
Donnerstag, 25. Juni 2009
Oha! Der Beleg für die Schöpfung und Genesis 2:21-23
Congenital human baculum deficiency: The generative bone of Genesis 2:21-23, American Journal of Medical Genetics Part A.
via esowatch und alles was lebt
Dienstag, 23. Juni 2009
GEOLOGY OF EXTREME EARTH ENVIRONMENTS
ENVIRONMENTS at the International Conference and GV-Meeting 2009 on
EARTH CONTROL ON PLANETARY LIFE AND ENVIRONMENT, to be held at
Goettingen University, Germany, October 5 to 7.
The session is devoted to the understanding of geological and biological
processes under extreme physical and chemical conditions. We especially
invite contributions to tectonic exhumation, erosion, soil formation,
chemical weathering, and sedimentation under strongly contrasting
orographic and climatic conditions. We are also seeking to learn about
biological controls on these processes.
For more details please have a look at http://www.gv-tagung2009.de.
The deadline for abstract submission is JULY 15.
Dinosaurier müssen abspecken
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/304555.html
Neda Soltani
For freedom's battle, once begun,(George Gordon Byron (1788-1824), The Giaour)
Bequeath'd by bleeding sire to son,
Though baffled oft, is ever won.
Freitag, 19. Juni 2009
Wider die Abzocker im Internet!
Tipps gegen die neuen Abzockermethoden im Netz - c´t TV
Die zehn Gebote eines Liberalen
1. Fühle dich keiner Sache völlig gewiss.
2. Trachte nicht danach, Fakten zu verheimlichen, denn eines Tages kommen die Fakten ans Licht.
3. Versuche niemals, jemanden am selbständigen Denken zu hindern, denn das würde dir gewiß gelingen.
4. Wenn dir jemand widerspricht, und sei es dein Ehegatte oder dein Kind, bemühe dich, ihm mit Argumenten zu begegnen und nicht mit Autoriät, denn ein Sieg, der von Autorität abhängt, ist unrealistisch und illusionär.
5. Habe keinen Respekt vor der Autorität anderer, denn es gibt in jedem Fall auch Autoritäten, die gegenteiliger Ansicht sind.
6. Unterdrücke nie mit Gewalt Überzeugungen, die du für verderblich hälst, sonst unterdrücken diese Überzeugungen dich.
7. Fürchte dich nicht davor, exzentrische Meinungen zu vertreten; jede heute gängige Meinung war einmal exzentrisch.
8. Freue dich mehr über intelligenten Widerspruch als über passive Zustimmung, denn wenn dir Intelligenz soviel wert ist, wie sie die wert sein sollte, dann liegt im erstgenannten eine tiefere Zustimmung als im letztgenannten.
9. Befleißige dich peinlich der Wahrheit, selbst dann, wenn sie nicht ins Konzept passt; denn es passt noch viel weniger ins Konzept, wenn du versuchst, sie zu verbergen.
10. Beneide nicht das Glück derer, die in einem Narrenparadies leben, denn nur ein Narr kann das für Glück halten.
(Quelle: Bertrand Russell, DIE ZEIT v. 27.12.1992; ursprünglich veröffentlicht in der New York Times am
16. Dezember 1951)
Donnerstag, 18. Juni 2009
Stellenangebot: Lecturer für Petrologie (TV-L 13), Institut für Geologie und Mineralogie an der Universität zu Köln
Lecturer für Petrologie (TV-L 13) auf Zeit für 2 Jahre.
Das Institut für Geologie und Mineralogie ist im Begriff, seine Aktivitäten im Bereich Hochtemperaturgeochemie weiter auszubauen, zusätzlich existieren Schwerpunkte in den Quartärwissenschaften und der Paläoklimatologie. Am Institut befinden sich neue isotopengeochemische Labore im Aufbau. Ein gemeinsam mit der Universität Bonn errichtetes Multikollektor ICPMS-Labor ist bereits in Betrieb. Die analytische Ausstattung wird durch gut ausgestattete experimentelle und analytische Labore (u.a. Mikrosonde, Experimentallabor, RFA) ergänzt.
Voraussetzungen zur Einstellung sind die Promotion im Bereich Mineralogie/Geologie sowie der Nachweis entsprechender Lehrerfahrung. Die Lehrverpflichtung umfasst 13 Semesterwochenstunden. Die Stelle ist zunächst auf die Dauer von zwei Jahren befristet.
Bewerbungen schwerbehinderter Menschen sind besonders willkommen. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Bewerbungen von Frauen werden ausdrücklich erwünscht. Frauen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.
Interessenten werden gebeten, ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen, inklusive einer kurzen Beschreibung der Forschungs- und Lehrinteressen, bis zum 15.07.2009 an Herrn Prof. Dr. C. Münker, Institut für Geologie und Mineralogie, Zülpicher Straße 49b, D-50674 Köln (email: muenker@uni-bonn.de) zu richten.
Tropfsteinparadiese in Hamburg?
http://www.abendblatt.de/ratgeber/wissen/article1023956/Tropfsteinhoehle-unter-den-Landungsbruecken.html
Vögel und ihre möglichen Vorfahren, Dinosaurier
Xing Xu et al.: A Jurassic ceratosaur from China helps clarify avian digital homologies, Nature 459, 940-944 (18 June 2009)
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,631252,00.html
Betrug in der Wissenschaft
Nachtrag 19.06.09. Das Urteil dürfte ein pensionierter C4 Prof wohl locker abreiten.
18 Monate auf Bewährung
Mittwoch, 17. Juni 2009
Tollwut und Merkbefreiung
Daher ist es unmenschlich, wenn Impfgegner von einer postexpositionellen Impfung abraten und statt dessen auf die Homöopathie verweisen, wie es Frau Petek-Dimmer tut.
Petek-Dimmer "Rund ums Impfen" AEGIS Verlag 2004 ISBN 3-905353-58-X, S. 134f
Tollwuterkrankung Behandlung Zur Vorbeugung bei Verdacht:.... Gesunde Lebensweise einhalten. Fussbäder und Darmreinigung nicht vergessen!.... Bei Krankheitszeichen: Tollwut ist homöopathisch behandelbar. Konsultieren Sie einen homöopathisch praktizierenden Arzt (Meldepflicht. Schulmedizinisch wird die Impfung als Behandlung eingesetzt.Auf Esowatch ist hierzu ein Video (via youtube) eingestellt, das ein von Tollwut befallenes Kind zeigt. Dieses stellt ein grausames Dokument über die Wirkung dieser schrecklichen Krankheit dar. Wer immer plant, sein Kind nach einem Tollwutverdacht _nicht_ Impfen zu lassen, sollte sich das Video zu Gemüte führen. Denn dies ist das Schicksal, welches er für sein Kind vorgesehen hat.
Neuer Papageien Dinosaurier aus der Mongolei
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/304420
Öffentliche Finanzierung von Unsinn?
Aktualisierung: sagte ich, Homöopathie wirkt nicht? So ein Irrtum. PZ Myers berichtet in Pharyngula über ein homöopathisches Mittel, das tatsächlich wirkt. Allerdings nicht ganz so, wie es sich die Vertreiber und die Nutzer vorstellen. Zicam Cold Remedy kann zwar nicht die Erkältung bekämpfen, aber wenn der Partner unter Schweißfüssen leiden sollte, könnte es durchaus helfen. Indem es den eigenen Geruchssinn zerstört. Das kann also dabei herauskommen, wenn man unerprobte Selbstmedikation betreibt. Einer der Gründe, warum normale (pharmazeutische) Medikamente zahllose Tests und eine Zulassung durchlaufen müssen.
Dienstag, 16. Juni 2009
Stellenangebot: Studiengangskoordinatorin / Studiengangskoordinator im Studiengang Ökosystemmanagement Uni Göttingen
Studiengangskoordinatorin / Studiengangskoordinator
im Studiengang Ökosystemmanagement
Näheres unter
http://www.academics.de/jobs/studiengangskoordinatorin_studiengangskoordinator_38136.html
Geology rocks!!
via geoversum
Montag, 15. Juni 2009
Blog-Teleskop #28
Florian hat mir die Ehre übertragen, das aktuelle Blog-Teleskop zu halten. Da will ich also mal Hammer und Lupe beiseite legen und den Blick vom Boden in Richtung Himmel schweifen lassen. Ma sehen, was man als Geognost von den Himmelsguckern so erkennen kann.Fangen wir doch mal frech mit Florians eigenem Blog an. Bei astrodictum simplex ging es unter anderem zuletzt um nicht weniger als die Zukunft unseres Sonnensystems. Ein Thema, das die weltuntergangsverliebte Boulevardpresse schon längst aufgegriffen und in teilweise (der üblichen) sinnverdrehenden Manier ausgeschlachtet hat. Gut das man auf den SciBlogs ein paar Fakten nachlesen konnte.
Ein weiterer Themenkomplex war wohl die Diskussion innerhalb der Sciblogs über den Wert und den möglichen Nutzen der Grundlagenforschung. Da hatte ich ja auch mein kleines Süppchen mitgekocht (hier, hier und hier).
Noch etwas aktuelles: Sowohl bei astrodictum simplex als auch bei cosmic variance wurde die These diskutiert, ob der bislang immer noch ungeklärte Absturz des Air France Airbus auf eine Kollision mit einem Meteoriten zurückzuführen sein könnte. Immerhin sich ja auch schon etliche Häuser und Autos (und soweit ich weiß ein Schiff) von Meteoriten getroffen worden. das Ergebnis finde ich beruhigend. Der Himmel jedenfalls fällt uns nicht auf den Kopf. Was aber genau die Maschine nun vom Himmel hat fallen lassen, ist nach wie vor ungeklärt und daher Gegenstand vieler mehr oderw eniger qualifizierter Spekulationen. Bei Alles was fliegt gibt es einen etwas erhellenderen Blick auf die vielen Thesen im Raum
Dafür wird die japanische Raumsonde Hayabusa ihr Ende bei einer (gewollten) Kollision mit ihrem Heimatplaneten finden. Die Mondsonge Kaguya hat ihr Ende bereits im Staub unseres Trabanten gefunden, mit dem entsprechenden Echo in der Blogosphäre (Go for Launch, Alles was fliegt, Hinterm Mond gleich links, Skyweek zwei punkt null, Solscape)
Ferner wurde möglicherweise der erste Exoplanet außerhalb unserer eigenen Galaxis entdeckt und Fermi -Probleme angegangen, wie man richtig schätzt. Mit welchen Methoden man den fremden Welten auf die Schliche kommen kann, wird hinterm Mond gleich links erklärt.
Unsere Verschwärungstheorietiker, die auf den NASA Bildern gerne alles mögliche sehen, hatten die letzten Wochen auch wieder viel zu schnattern. Besonders eine Zeitung mit vier Buchstaben konnte nicht anders, als den rätselhaften Fund eines Totenschädels auf dem Mars zu präsentieren. Nanu? Können die Marsmenschen nicht mal ihre Gebrauchten wegräumen? Alles was fliegt hat sich mal näher mit dem vorgeblichen Fund beschägtigt.
Nebenbei wurde das Internationale Jahr der Astronomie ein halbes Jahr alt. Zeit also, eine Zwischenbilanz (hier auch bei Skyweek zwei punkt null)) zu ziehen.
Bei Solscape war auch der rätselhafte Schrumpfprozess des Roten Überriesen Beteigeuze eine Meldung.
Uhura Uraniae beschäftigt sich auch mit den Begriffen Hobby-, Amateur-, und Profiastronomie.
Jetzt hoffe ich nur, dass ich Erdmuckel alles richtig gemacht habe und nichts wichtiges übersehen wurde...
Freitag, 12. Juni 2009
Wert der Forschung, #3: Wert der Sinnlosigkeit
Alternative Medizin - 2,5 Mrd $ draufgeworfen - Diax´s Rake
AP IMPACT: $2.5B spent, no alternative med cures, USA today 10. 6. 2009
Dinosaurier doch nicht Vorfahren der Vögel?
Ich bin kein Paläontologe, daher fällt es mir naturgemäß etwas schwer, die Stichhaltigkeit der Argumente zu bewerten. Einiges ist mir aber dennoch aufgefallen im Scinexx-Artikel, und das möchte ich hier kommentieren.
Dass Vögel einen weitgehend festen und unbeweglichenOberschenkel haben, der hauptsäächlich zur Stabilisierung ihrer Lunge dient, ist bekannt. Ebenso, dass die Theropoden hier möglicherweise anatomische Unterschiede zu den Vögeln aufweisen. Leider wird nicht ghanz deutlich, ob dieser Unterschied sich nicht auch nach der Abspaltung entwickelt haben könnte. Immerhin bewohnen Vögel und die theropoden Dinosaurier (bekannte Beispiele sind der T. rex oder die Velociraptoren) unterschiedliche Lebensräume und zeigen unterschiedliche Verhaltensweisen. Könnten sich also anatomische Besonderheiten der heutigen Vögel auch nach der Abspaltung entwickelt haben? Erst wenn man das ausschliessen kann, hätte man hier einen sicheren Beleg.
Die warmblütigen Vögel benötigen rund 20 Mal mehr Sauerstoff als kaltblütige Reptilien. Um entsprechend für Nachschub sorgen zu können, entwickelten sie eine einzigartige Lungenstruktur, die besonders hohe Austauschraten und hohe Aktivitätsniveaus ermöglicht. Gleichzeitig aber ist dieser große, abdominale Luftsack relativ instabil.Nun ja. Dinosaurier, und besonders sie theropoden Dinsosaurier sind aber mit den heutigen, kaltblütigen Reptilien nicht zu vergleichen. Weder anatomisch noch sonst wie. Ich kann definitiv nicht erkennen, wie dieser Unterschied sich auf eine Entwicklungslinie der Vögel aus Theropoden Sauriern auswirken soll.
Brisant wird das Ganze, weil die Forscher aus dieser Erkenntnis schließen, dass die Vögel sich nicht aus theropoden Dinosauriern wie dem Tyrannosaurus oder den Raptoren entwickelt haben können.Äh, wer hat denn das auch jemals behauptet? Der T. rex hat gegen Ende der Kreidezeit gelebt, ebenso die Raptoren. Wobei nicht ganz klar ist, was denn mit "Raptoren nun genau gemeint ist. Velociraptor (einer der bekanntesten und wahrscheinlich gemeint) lebte auch spät in der Oberkreide. Vögel gab es nachweislich schon vor ihnen, damit wurden sie auch niemals als deren Vorfahren gehandelt. Da käme schon Eoraptor besser in Frage. der lebte in der oberen Trias und ist nicht nur einer der angenommenen Vorfahren der Theropoden (ein weiterer wären die Coelophysiden, ebenfalls obere Trias), sondern auch einer der ältesten Dinos. Und Vögel bzw. deren Vorfahren sind ebenfalls schon seit der oberen Trias bekannt. Und einer der bekanntesten urvögel ist der Achaeopteryx, der im oberen Jura lebte.
„Einem Velociraptor sind nicht einfach zu einem Zeitpunkt Federn gewachsen und dann hob er ab und flog in den Sonnenuntergang“, so Ruben.Nö, mit Sicherheit nicht. Velociraptoren lebten bereits nachgewiesenermaßen zusammen mit Vögeln. Warum kann man eine Theorie, die man widerlegen möchte, nicht einmal annähernd richtig darstellen? Abgesehen davon hatten Velociraptoren mit guter wahrscheinlichkeit Federn. Verschiedene theropode Dinosaurier besaßen ein (wenn auch im vergleich mit Vögeln primitives) Federkleid.
Möglicherweise gibt es für beide Theorien (die Abstammung der Vögel aus Thropoden und aus Archosauriern) stichhaltige Argumente. Beide Theorien können die anatomischen Ähnlichkeiten ziemlich gut erklären. Das Problem ist ja auch, dass über die Lungen der Theropoden nur spekuliert werden kann (wenn auch auf Basis von anatomischen Untersuchungen), da die inneren Organe von Sauriern kaum überliefert werden. Vielleicht werden uns zukünftige Funde ja die Erkenntnis bringen.
Donnerstag, 11. Juni 2009
Wert der Grundlagenforschung #2
Mittwoch, 10. Juni 2009
Wert der Grundlagenforschung
Die Grundlagenforschung. Als solche will ich hier alle wissenschaftlichen Aktivitäten verstehen, deren Nutzen für die Gesellschaft so ungewiss ist, dass jede Argumentation mit möglichen zukünftigen Effekten, mit denen die Kosten verrechnet werden können, reine Spekulation ist. Wer nach dem Higgs-Teilchen sucht oder nach Exo-Planeten, wer erforschen will, ob es vor 14 Mrd. Jahren wirklich einen Urknall gab und was wohl in den Sekunden danach geschah, der tut dies nicht mit einem Nutzen für die Menschheit im Sinn - und wenn sich, quasi als Nebenprodukt, doch ein Nutzen ergibt, dann sollte man sich schnell eingestehen, dass dieser Nutzen auch anders gestiftet worden wäre.
Bedauerlich wird es in meinen Augen, wenn er die Suche nach Exoplaneten oder subatomaren Teilchen mit dem besteigen des Mt Everest oder der Teilnahme an einem Marathon Lauf gleichsetzt. Ich bin nämlich durchaus der Meinung, dass Wissen ein Wert an sich ist. Und das ein tieferes Verständnis über die Abläufe in unserem Universum sehr Wertvoll für jedes vernunftbegabte Wesen ist, dass Neugier auf die Zusammenhänge wichtig ist, um als intelligente Art bestehen zu können. Nur weil wir nicht sofort (wirtschaftlichen?) Nutzen aus der Tatsache ziehen können, dass immer mehr Exoplaneten gefunden werden, oder neue subatomare Teilchen, so ist das Wissen dennoch nicht nutzlos. Wir lernen dadurch auch etwas über uns selber, über unser Sein und Werden. Über die Welt auf der wir leben. Und was die Beschäftigung mit der sinnfreien Grundlagenforschung einbringen kann, zeigen die Nobelpreisträger von 2007, Albert Louis François Fert und Peter Andreas Grünberg für ihre Entdeckung des Riesenmagnetwiderstandes. Da war die Quantenmechanik also doch zu irgendetwas gut.
Warum Jörg Friedrich aber unbedingt einen Gegensatz zwischen einem "Wir",a lso wohl der steuerzahlenden Gesellschaft und "den Grundlagenforschern" herstellen will, ist mir schleierhaft. Gehören für ihn Forscher nicht zur Gesellschaft dazu? geht es nur darum, dass "der Steuerzahler" (zu dem ja auch Wissenschaftler gehören) die Forschung bezahlt? Ja und? Aus Steuermitteln werden auch andere Arbeitsplätze mittelbar oder unmittelbar bezahlt oder gefördert. Ob das im Einzelfall so viel sinnvoller ist als Grundlagenforschung, darf gerne diskutiert werden.
Bei Betrachtung des Beitrages von Jörg Friedrich in Arte fakte werde ich aber den Verdacht nicht ganz los, dass es sich weniger um ein in Frage stellen der Grundlagenforschung handelt, als eine Nebelkerze:
Das Unverständnis beginnt eigentlich erst dann, [...], wenn wir mal eine falsche Frage stellen, zu hören bekommen, dass wir uns erst mal schlau machen sollen, dass wir keine Ahnung haben, weil wir nicht Physik studiert haben, und wenn man uns mit ein paar hingeworfenen Sätzen abspeisen will.Aua. Und wo könnten die bösen Burschen wohl stecken?
Ich weiß zum Glück, dass nicht alle Wissenschaftler in der Grundlagenforschung so reagieren wie zwei oder drei junge aufstrebende Forscher bei den ScienceBlogs. Wenn es anders wäre, dann müssten wir die Frage, ob wir uns diese Grundlagenforschung leisten wollen, nämlich wirklich stellen.
Das sieht mir dann doch etwas arg nach "Nachkarten" aus, von jemandem, der in einer Diskussion eine schmerzhafte Ohrfeige bekommen hat.
Job Opportunity: 2PhD positions available at the Institute for Mineralogy and Petrology of ETH Zurich.
PhD position (3 years) in Experimental Geochemistry
The PhD project aims at the experimental investigation of fluid-mineral-melt interactions at high pressure and temperature conditions with the aim of understanding magmatic and hydrothermal processes in subduction-related environments. Particularly, the successful candidate will conduct a series of experiments to determine the chemical composition, the speciation and the thermodynamic properties of high pressure fluids under relevant pressure and temperature conditions. The project will be conducted using externally heated diamond anvil cells combined with vibrational and synchrotron-based X-ray spectroscopies.
PhD studentship (3 years) in Mineral Physics
The PhD project focuses on investigating the elastic properties of selected mantle mineral phases at relevant pressure and temperature conditions by Brillouin scattering and X-ray spectroscopies.
The project involves 1) sample synthesis in piston-cylinder apparatus and multi-anvil press, 2) elasticity measurements at simultaneous high P-T conditions in diamond-anvil cells, and 3) modeling of laboratory and seismic data to provide constraints on chemical, mineralogical, thermal, and geodynamic models of the Earth's interior.
In addition to strong interest in experimental work and motivation, the successful candidates should have a strong background on petrology/geochemistry, mineralogy and physics. Experience with high-pressure and spectroscopic techniques is desirable. Applicants should hold a Master's or an equivalent degree in the areas of Earth sciences, physics or chemistry at the time of appointment.
Candidates should send, in a single pdf file, a copy of your CV, a motivation letter and the names and contact details, including e-mail address, of at least two potential referees to Carmen Sanchez-Valle (carmen.sanchez@erdw.ethz.ch).
Please contact Carmen Sanchez-Valle for additional information concerning the projects.
Information about the Institute for Mineralogy and Petrology and the Earth Sciences Department of ETH Zurich is available at: http://www.imp.ethz.ch <https://mail.ethz.ch/exchweb/bin/redir.asp?URL=http://www.imp.ethz.ch>
Deadline: Review of applications will start immediately and will continue until the positions are filled.
Aliens und existentialistische Ideologien 3/3
Q : Warum sollte ich auf ein Alien schiessen, statt mit ihm diplomatische Verhandlungen zu führen ?
Geschichten von terranerliebenden Aliens mit leuchtenden Fingern sind Unsinn. Aliens leuchten nur nach einem Benzinbad mit anschliessender Entzündung. Der Hauptteil der Aliens ist friedlich, zu friedlich, geradezu handlungsunfähig geworden.
Aber wer weiss schon, wie ein Alien im Affekt reagieren könnte ?
Stellen Sie sich die einfache Frage : Ich oder ES ?
Typische Merkmale der Greys, der am meisten vertretenen Alientouristenrasse auf Erden, sind Botschafter, die in vierzig verschiedenen Sprachen kryptische Botschaften wie "Ich komme in Frieden" zu vermitteln versuchen. Das ist ein plumper Ablenkungsversuch, noch bevor der graue Kerl zur zwanzigsten Sprache gekommen ist, wird er Sie mit seinem Laser konfrontieren.
Und seien Sie sich sicher, deren Geräte haben KEINEN Betäubungs-Modus. Kommen Sie ihm zuvor. Gnadenlos.
Q : Was hält die Aliens davon ab, uns komplett zu vernichten ?
Ein entsprechender Antrag läuft bereits, aber die Mühlen der Justiz arbeiten im gesamten Multiversum ähnlich langsam. Das dürfte uns eine Zeitspanne von vielleicht 50 Jahren verschaffen, bis ein Urteil gefällt wird. Vielleicht weitere 50, bis klargestellt ist, wer es ausführen soll. Wir haben also genügend Zeit, uns der "Schalen" unserer Delikatessen, ihrer UFOs zu bedienen, um eine schlagkräftige Kampfstaffel aufzustellen. So wie Rom im Angesicht der Barbaren gefallen ist, so werden wir in ihre Reihen preschen und SIE ALLE
RÜCKSICHTSLOS ABSCHLACHTEN, HUA-HAHAHAHAHA!
HAHA...HAHAHA... HAHA.. HA...
Öhm. Nun. Natürlich erfordert der Plan höchste Diskretion und, äh, Disziplin.
Q : Wie sieht der Plan aus ?
Ich bin wirklich froh, daß Sie das fragen und kann nur mit einem meiner Postings in de.alt.ufo darauf antworten :
" Sie kommen aus dem All, sie sind uns technologisch und in ihren mentalen Fähigkeiten weit überlegen, aber sie wissen nicht, wie weit wir gehen können.
Und genau da werden wir angreifen - lasst uns das Alien-Pack zum Grundnahrungsmittel degradieren! Stimmen wir interplanetarischen Friedensverträgen zu, nur um die nächstbesten Alien-Shuttles voll mit saftigen (hervorragend zu Brokkoli der Saison passenden ( laut HolgerBruns)) Diplomaten, Abgeordneten und Offizieren zu kapern! Wir haben die Wahl zwischen FRESSEN und GEFRESSEN WERDEN. Wenn ihr mich fragt, Brüder und Schwester -
ICH BIN FÜR FRESSEN ! HARHARHARHARHARHARHAR !
Doch zunächst müssen wir uns mit kleinen Happen begnügen, zumindest solange, bis die "verschollenen" Aliens große Rettungsbesatzungen auf den Plan rufen. "
Q : Woran soll ich ein getarntes Alien erkennen, wenn ich nicht mal meinen kastrierten Hauskater von einer struppigen Bisamratte unterscheiden kann? Meine Mutter könnte eines sein, oder mein Vater... MEIN GOTT ! Haben Sie uns infiltriert ?! Bin ich etwa einer von IHNEN?!
BITTE SAGEN SIE MIR DIE WAHRHEIT !
Oh, glauben Sie mir, die Wahrheit [tm] will niemand wirklich hören.
Aber ich kann Sie beruhigen, Sie sind vielleicht hochgradig psychopathisch,
vielleicht auch schizophren und eine stark ausgeprägte Paranoia ist auch nicht
von der Hand zu weisen. Vielleicht hatten Sie eine schlechte Kindheit, aber Sie
sind KEIN Alien. Wenigstens nicht im extraterrestrischen Sinne.
Die weitverbreitete Vorstellung von "Wechselbälgern" oder Wesen, die ihre Erscheinung Terminator-like der Situation anpassen können ist genauso absurd wie die Theorie, Sie würden uns mit einem holographischen Abbild blenden. Sie bevorzugen wesentlich subtilere, aber auch ungeschicktere Mittel der Tarnung. Sie kennen das ja, der Nachbar mit dem dichten Schnauzer, dem Trenchcoat und der übergrossen schwarzen Sonnenbrille, der morgens statt mit einem Auto mit einem schwarzen Kampfhubschrauber zur Arbeit kommt.
Typische Alien-Version. Der Typ Professor / Lehrer, bei dem man sich fragt, wie er intelektuell den Anforderungen seines Berufswerdeganges gewachsen sein konnte, weil er sich in seiner Profession in etwa so geschickt verhält wie eine Schafherde in einem Minenfeld - genau, ebenfalls ein Alien. Nun könnten Sie natürlich fragen, warum die Aliens lediglich solch offensichtliche Tarnungen anwenden...
Q : Warum wenden Aliens solch offensichtliche Tarnungen an ?
Äh ... genau. Fragen Sie doch mal kritisch bei den betreffenden Personen nach, ob Sie Aliens seien und sehen Sie zu, wie Sie ausgelacht werden. Aber bitte nur gedanklich, wenn Sie es
wirklich tun, könnten Sie sich eines Morgens mit einem merkwürdigen Chip-Implantat am Nacken auf einem anderen Kontinent wiederfinden - in Ihren Schlafklamotten. Man wird Ihnen sowieso nicht glauben, Aliens sind auf der grossen Norm-Checkliste des Möglichen leider nicht vertreten.
Eigene philosophische Ausführungen zum Thema TAH sind natürlich, genauso wie Kritik, willkommen.
Was die Mitgliedschaft betrifft :
"Denk' wie einer von uns, handle wie einer von uns - und Du bist einer von uns." Mach Sie es sich zum Vorsatz,die grossen TAH - Regeln der Transstellaren Beziehungen [tm] zu lernen und
zu schätzen.
Das grosse Buch TAH mit allen Privilegien und Pflichten muss allerdings erst noch von mir geschrieben werden; solange herrscht allgemeine TAH - Anarchie.
EIN PAAR WORTE UNSERER KAMERADEN
TIP DES TAGES
Klonen macht Spaß. Aliens klonen macht satt ...
Danke für Ihre Aufmerksamkeit.
Viva la Terra,
Standardgruss,
-\*IH8GATES*/-
TAH Vorsitzender
Mit uns an der Spitze -
der Nahrungskette ...
Aliens und existentialistische Ideologien 2/3
] TAH = T oeten A us H unger [
Die TAH - Organisation hat es sich zum Ziel gesetzt, die zuverlässige Nahrungsquelle aus dem All , in Form von Aliens, nutzbar zu machen. Wir können nur auf die ausgezeichnete Qualität frischen Alienfleisches verweisen, daß sich in vielen köstlichen Variationen zubereiten laesst, wobei Aliensteak mit Pommes und Ketchup zwar eine Möglichkeit, in unseren und allen anderen Augen ausgewählter Gourmets eine grobe Verschwendung wäre.
Vor allem die voluminösen Gehirne in pikanten Sossen aller Art und jeden Geschmacks munden fabelhaft zu Wein, vorzugsweise Burgunder. Die verbleibenden Körperteile, der "Abfall" läßt sich zu interessanten Souveniers weiterverarbeiten. Eine dreifingrige Alienhand läßt sich ohne großen Aufwand zu einem formschönen Aschenbecher gestalten. Zum Erreichen der Gaumenfreude der besonders exquisiten Art sind wir TAH - Anhänger uns nicht zu schade, unsere Flinten abzustauben und uns auf die Jagd zu begeben. Letztendlich bedeutet das ja ohnehin nur zusätzlichen Spass.
Die Area 51 ist eine unserer beliebtesten Anlaufpunkte fuer Feinschmecker aus der ganzen Welt.
Aliens und existentialistische Ideologien 1/3
Aliens und existentialistische Ideologien
Der TAHinismus gründet auf einer einfachen und nachvollziehbaren Problematik, mit der alle "zivilisierten" Völker des Multiversums früher oder später konfrontiert werden - Ressourcenmangel.
Just in dem Moment, da die führenden Wissenschaftler eines hochentwickelten Volkes die weitreichenden und revolutionären Verwertungsmöglichkeiten fossiler Ressourcen mittels neu entwickelter Technologien entdecken, werden sie - und das ist statistisch belegbar ( Welch Widerspruch in sich, nicht wahr?) - mit Sicherheit feststellen müssen, daß die letzten paar Tonnen der fossilen Ressourcen, die den Grossen Umschwung [tm] bringen sollten, gerade in primitiven Verbrennungsmaschinen verfeuert werden. Ein paar Jahrhunderte voller sinnloser Rangeleien, Untergangsstimmung und einige grosse Erlöser [tm] später, die sich als machtgierige Scharlatane entpuppten, findet man dann ( vielleicht ) Alternativen und schafft so doch noch den Sprung ins kalte Wasser - in die unzugänglichen Tiefen des Alls, diesmal mit dem Vorsatz, es richtig zu machen.
Das bedeutet nicht etwa, Gedanken an ein verantwortungsbewusstes und überdachtes Ressourcenmanagement zu verschwenden, das bedeutet vielmehr, dass man sich da draußen soviel wie möglich von dem Zeug unter den Nagel reißen wollte - koste es, was es wolle. Und so wurde man auf Terra aufmerksam, obwohl man dem blauen Sonnenmond zunächst nur wenig Beachtung schenkte. Die Landungstrupps hatten neben etlichen Beschwerden, hervorgerufen durch die heimische Flora und dem Gravitationsunterschied, nur wenig interessante Funde zu vermelden. Ein paar riesige Donnerechsen hier und da, dumm wie Rinderroulade und nonstop mit Fressen beschäftigt. Der sozial-kulturelle Höhepunkt dieser Viecher fand nur zur Brunftzeit statt und der Planet langweilte die Aliens, die fortan nur sporadisch alle paar Millionen Jahre mal vorbeischauten. Rohstoffe waren zwar vorhanden, aber Terra kam höchstens als Minenkolonie in Betracht, es lag zu weit ausserhalb. Noch gab es genug andere Planeten zur Ausbeutung, wobei die Aliens immer friedlicher und gerechter wurden, sie assimilierten die fremden Planeten nur noch, statt sie erst dem Erdboden gleich zu machen um danach dort zu landen und mit Sperrfeuer nachzufragen, ob irgendetwas überlebt hätte.
Sie wurden aber nicht friedlicher, weil es ihnen plötzlich keinen Spaß mehr gemacht hätte, eine fremde Zivilisation niederzumachen, nein, es war einfach wirtschaftlicher, diese Zivilisationen "zivilisert" zu versklaven. Ein paar Besuche später bemerkte man, dass es zwischenzeitlich ein bisschen frostig auf Terrageworden war und nun die Säuger dominierten, das Übliche eben. Eines der Aliens sollte niemals erfahren, wie recht es hatte, als es auf einen merkwürdigen, halb aufrecht vor sich hinwatschelnden Affenverschnitt deutete, der gerade dabei war, sich mit einem Mammutbaum zu paaren, und spottete : "Pass nur auf, die Kerle werden irgendwann an jedem Baum auf dem ganzen Planeten hängen..." Nun, zumindest in Abwandlungen hatte er recht.
Wir waren Mutter Naturs bislang gewagtestes Experiment und haben es in den Evolutions-Charts auf Erden schnell auf Platz 1 gebracht. Dummerweise ist das Experiment etwas außer Kontrollegeraten, wie die nächsten Landungstrupps der grossen Alienföderation ( Gründungsgrund war Gewinnmaximierung für alle Parteien, trieb die Friedliebigkeit weiter voran) sprichwörtlich am eigenen Körper erfahren mußten.
Wir hingen nicht länger an Bäumen - die meisten von uns jedenfalls.
Ähem.
Nun, wie auch immer.
Jedenfalls hatten wir einen Bedarf - und sie "stellten" das Angebot ( näheres auf den nächsten Seiten).
Der TAHinismus existiert grundsätzlich überall, aber jedes hochentwickelte Volk nimmt für sich in Anspruch, den Einzig Wahren TAHinismus [tm] entwickelt zu haben.
Auch wir Terraner...
UFO Stichtag Freitag?!
Dienstag, 9. Juni 2009
Masern sind durchaus tödlich!
Esowatch-Blog: Roald Dahl widmet Buch seiner Tochter
Planet in der Andromedagalaxie gefunden?
G. Ingrosso et al. (2009): Pixel-lensing as a way to detect extrasolar planets in M31.
Montag, 8. Juni 2009
Geo-Foto: Kiesbänder
Die Zopfströme hatte ich ja schon im Modellmaßstab in der Kiesgrube bei Malente gefunden. Die Grube liegt direkt im bereich eines Sanders der letzten Eiszeit, und auch damals konnte man Zopströme dort finden, aber um einiges größer. Besonders im Sommer dürfte der Gletscher große Wassermassen freigesetzt haben, die dann auch die nötige Kraft aufbrachten, die alten Sedimente des Sanders abzutragen und neue Sedimente aus dem Gletscher herauszuspülen. Dabei konnten auch größere Blöcke sein, so wie auf dem obigen Foto, wo der große Stein rund 20 Zentimeter länge zeigte. Wie man erkennen kann, zerschneidet das Kiesband die älteren, feinkörnigeren Sande (die teilweise selber eine Kreuzschichtung zeigen) relativ gerade. Die gröberen Klasten sind in der Mitte abgelagert, während das Band nach oben wieder feinkörniger wird. Vermutlich hat alsi irgendwann die Kraft des Wassers nachgelassen. Eventuell weil es gegen Herbst wieder kälter wurde und der Gletscher weniger Schmelzwasser anlieferte.
Homöopathie ist wirkungslos!
Homöopathika sind Placebos. Technology Review, 23.07.08.
Eine Revolution der Physik? Die Unterstützung der Homöopathie und ähnlicher Therapierichtungen durch die Krankenkassen. Skeptiker 14, März 2001
Fragen und Antworten zur Homöopathie, GWUP
Schienennetze als Seismografen?
Schienennetz als größter Seismograf der Welt. Die Welt, 05. Juni 2009.
Wallpaper auf lens-flare
Wallpaper auf Lens-Flare
Freitag, 5. Juni 2009
Home - Ein Film zum Weltumwelttag
Zur Einstimmung ist hier der offizielle Trailer von Home
Forschungsreaktoren und Nuklearmedizin
Reaktoren für den Kampf gegen Krebs. Spektrum online
Evolution des Lachens
Menschen und Affen lachen ähnlich (Spon)
Kitzelige Verwandschaft. Wissenschaft.de
Gereiftes lachen. Spektrum online
Donnerstag, 4. Juni 2009
Tagung: Kristallographie-Session bei der Jahrestagung der DMG in Halle
87. Jahrestagung der Deutschen Mineralogischen Gesellschaft stattfinden.
Ich möchte Sie mit dieser e-Mail auf das Symposium "Allgemeine und
Angewandte Kristallographie" hinweisen, bei der Sie Beiträge aus dem
gesamten Spektrum mineralogisch-kristallographischer Forschung anmelden
können.
WICHTIG: Anmeldeschluss zur Einreichung der Kurzfassung ist der 30. Juni
2009.
Job Opportunity: post-doc position in Sedimentary Petrology / Sedimentology Göttingen
of Goettingen, is offering a
post-doc position in Sedimentary Petrology / Sedimentology
beginning October 1, 2009, or later. The appointment is for three years with an option for two more
years. Salary is based on the Public Sector Collective Agreement on Länder (100% TV-L E13). Parttime
employment is applicable on request.
The Geoscience Center in Göttingen offers a wide range of state-of-the-art analytical facilities and an
excellent environment for geological, sedimentological and geochemical research (http://www.gzg.unigoettingen.
de). We are seeking for a gifted and motivated scientist to complete our international
research team (currently 4 post-docs/staff positions, 6 Ph.D. students).
The successful candidate has finished his/her excellent doctoral thesis no longer than three years ago.
Ongoing and future research should focus on one or more of the major research topics of the
department, such as sedimentology/basin analysis, sedimentary petrology/geochemistry, detrital geo-
/thermochronology and provenance analysis. Further expertise in programming, modeling software,
(geo)statistics, and/or GIS are highly welcome.
Teaching duties (4 hours/week during lecture periods) comprise sedimentary petrology as well as
sedimentary facies and basin analysis at various levels, including field trips.
The University of Göttingen seeks to increase the participation of women in areas in which they are
currently underrepresented and therefore explicitly urges women to apply. Disabled persons with
equivalent aptitude will be favored.
Applicants should send a letter of interest, curriculum vitae, a brief statement of research interests, list
of publications and contact information for three referees, no later than June 25, 2009, to Prof. Dr.
Hilmar von Eynatten, Department of Sedimentology and Environmental Geology, Geoscience Center
Goettingen, Goldschmidtstrasse 3, D – 37077 Goettingen, Germany. (hilmar.von.eynatten@geo.unigoettingen.
de, http://www.sediment.uni-goettingen.de).
Tagung: Afrikagruppe der deutschen Geowissenschaftler 2009 Berlin
http://www.adg2009.de/
Tagung: Call for Papers - Umweltmineralogie/Umweltgeochemie DMG Tagung 2009
wie möchten Sie auf das Symposium Umweltmineralogie/Umweltgeochemie bei der
87. Jahrestagung der Deutschen Mineralogischen Gesellschaft (DMG) hinweisen, die
vom 13.-16. September 2009 an der Martin-Luther-Universität in Halle stattfinden
wird.
Umweltmineralogie beschäftigt sich mit der Untersuchung der Wechselwirkung von
natürlichen und anthropogenen Mineralen und Feststoffen mit der Umwelt,
einschließlich ihrer Lebensformen bis hin zum Menschen. Arbeitsthemen sind sehr
vielfältig und schließen die Immobilisierung von Schadstoffen durch
Speicherminerale und ihre sichere Verwahrung in Halden und Deponien, das
Langzeitverhalten von Mineralphasen im Kontakt mit der Umwelt, den industriellen
Einsatz von Umweltmineralen, die Analyse und Bewältigung der
Feinststaubproblematik, sowie generell das Schließen von Stoffkreisläufen ein.
Vortrags- und Posteranmeldungen, die zu diesem Themenkomplex im weitesten Sinne
passen, werden bis zum 30. Juni 2009 erbeten. Für Details konsultieren Sie bitte
die Konferenz-Webseite unter http://www.dmg2009halle.de
Mittwoch, 3. Juni 2009
Wissenschaftsfeindlichkeit in der Politik
Die klare Mehrheit für die Stärkung der Komplementärmedizin in der Schweiz sollte für Deutschland ein Ansporn sein, Behandlungsmethoden wie Anthroposophie, Homöopathie oder Akupunktur gleichberechtigt in der medizinischen Versorgung zu berücksichtigen. Notwendig für den Nachweis von Wirksamkeit und Qualität sind gut evaluierte Modellversuche sowie eine Versorgungsforschung, die komplementärmedizinische Ansätze berücksichtigt. Hierfür müssen Forschungskapazitäten aufgebaut werden.Nicht nur, dass sie hier (Ironie des Schicksal) der Ideologie des erklärten Rassisten Rudolf Steiner das Wort redet. Die Anthroposophische Medizin liest sich wie ein Gruselkabinett eines mittelalterlichen Quacksalbers.
Es ist auch nicht richtig, dass es keine wissenschaftlichen Studien über die Wirksamkeit der so genannten Komplementärmedizin gibt. Es gibt sie und sie sprechen ihr fast komplett eine Wirksamkeit ab, die auch nur im Entferntesten über die eines Placebos hinausgeht (so hilft Akupunktur auch ohne Nadeln, und egal, wohin man sticht). Jedenfalls gibt es da nichts, was die Euphorie von Frau Bender hinsichtlich der Komplementärmedizin von wissenschaftlicher Seite her stützt.
Ein Part, den ich besonders krass und menschenverachtend fand, ist dieser:
Wir setzen uns dafür ein, dass patientenindividuelle Therapieoptionen, die insbesondere in der "Alternativmedizin" genutzt werden, und etwa bei Patientinnen und Patienten mit antibiotikaresistenten bakteriellen Infektionen eingesetzt werden, erhalten bleiben. Die Bundesregierung stellt diese Möglichkeit, für die sich auch der Bundesrat stark macht, ins Aus.Da sollen also Menschen, die unter antibiotikaresistenten bakterielen Infektionen zu leiden haben (und die in den meisten Fällen direkt und unmittelbar tödlich sein können) mit Hokuspokus behandelt werden? Globuli, Nadeln und zerriebenes Spinnenbein gegen multiresistente Stämme von Staphylococcus aureus kommen wohl mehr einem Todesurteil gleich als einer Hilfe. Gut, das wäre sicher auch ein Weg der Bekämpfung von multiresistenten Keimen. Ich gehe da also deutlich konform mit der Regierung und nicht mit dem Bundesrat. Damit haben sich also die Grünen/Bündnis 90 frühzeitig aus dem Rennen um meine Stimme verabschiedet.
Älteste Tongefäße stammen aus China
Eine interesante neue Datierungsmöglichkeit für Tonkeramik wurde ebenfalls gefunden, die gleichzeitig die Möglichkeit eröffnet, Tonkeramiken als Klimaarchiv zu nutzen.
Boaretta, E. et al (2009): Radiocarbon dating of charcoal and bone collagen associated with early pottery at Yuchanyan Cave, Hunan Province, China. PNAS doi: 10.1073/pnas.0900539106
Wilson, M.A. et al. (2009): Dating fired-clay ceramics using long-term power law rehydroxylation kinetics. Proc. R. Soc. A doi:10.1098/rspa.2009.0117
Dienstag, 2. Juni 2009
Tagung: DMG 2009 Tagung, Deadline verlängert!
vom 13. bis 16. September 2009
Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe DMG-Mitglieder,
die Abgabefrist/deadline für Abstracts und die Anmeldefrist zu verbilligten Konditionen (Frühbucherrabatt) ist bis zum 30.6.2009 verlängert worden !!!
Wir möchten Sie ganz herzlich einladen, diese Gelegenheit für Ihren noch ausstehenden Beitrag zu nutzen.
Der Erfolg unserer Jahrestagung hängt auch von Ihren Beiträgen ab.
Alle wichtigen Informationen finden Sie auf unserer Tagungshomepage: www.dmg2009halle.de.
Dort sind auch alle Aktualisierungen nachzulesen.
Es steht ein breites Themenspektrum zur Auswahl und Sie haben weiterin die Möglichkeit zwischen 3 Vor- und 3 Nachexkursionen sowie 4 Workshops zu wählen.
Bitte informieren Sie auch Ihre Kolleginnen und Kollegen, die nicht Mitglied der DMG sind über unsere diesjährige Tagung.
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Jahrestagung der Deutschen Mineralogischen Gesellschaft vom 13.-16. September in Halle/Saale
www.dmg2009halle.de
neue Abstract-Deadline: 30. Juni 2009 !





