Dienstag, 30. Juni 2009

Sand verhält sich ähnlich wie eine Flüssigkeit



Sand verhält sich nicht unbedingt so wie wir es erwarten würden, als ein körniger Festkörper. Betrachtet man ihn mit Hilfe von Hochgeschwindigkeitskameras, so ähnelt sein Verhalten mehr einer Flüssigkeit. Im obigen Fall wird der Einschlag einer Metallkugel in ein Sandbecken gefilmt. Als Vergleich ist unten ein Film über Wassertropfen.
Grains of Sand Reveal Possible Fifth State of Matter


Schweinegrippe; Erster Fall von Tamiflu Resistenz

Vielen erschien es ja irgendwie wie eine Karikatur. da trat in Mexiko eine neue Form der Grippe auf, mit dem schönen namen "Schweinegrippe" versehen. Erst bemühten sich die Boulevard Medien, nach Kräften Angst vor der Krankheit zu schüren. Um sich dann später als bekannt wurde, dass die Krankheit nicht so schwer verläuft wie zuvor angenommen, über den Aktionismus der WHO lustig zu machen. Dabei tat die WHO durchaus gut daran, vor der neuen Grippe zu warnen. Sie überträgt sich allem Anschein relativ leicht, und sie neigt, wie auch andere Grippeformen, zur Mutation. Es ist also nicht gesichert, dass die Krankheit auch weiterhin so gut behandelbar bleibt und relativ harmlos verläuft. So könnte sich in der Zukunft eine der Standardwaffen gegen Grippe, Tamiflu, als weniger Wirksam erweisen, denn in Dänemark ist jetzt erstmals ein Fall aufgetreten, be dem sich eine Reistenz gegen das Mittel zeigte. Damit bleibt, bis zur Entwicklung einer wirksamen Impfung, nur noch ein einzelnes Medikamemt (Relenza) im Arsenal übrig. Gleichzeitig zeigt der Fall auch, wie riskant es sein kann, wenn man Tamiflu oder andere vergleichbare Medikamente als Prophylaxe einzusetzen.
Erster Fall von Tamiflu-Resistenz., Spon

Electron microscopy, microstructural analysis and grain scale processes: insights and frontiers.

Electron microscopy, microstructural analysis and grain scale processes: insights and frontiers.

Conveners: Kate Brodie (Manchester), Alan Boyle (Liverpool), Florian Heidelbach (Bayreuth), David Mainprice (Montpellier)

Keynotes: Dave Prior; Carol Trager-Cowan; Rainer Abart


Recent advances in analytical techniques in electron microscopy (SEM, TEM and electron microprobe) have greatly enhanced our understanding of grain-scale processes during deformation and metamorphism of minerals and rocks. Backscattered and orientation-contrast electron imaging combined with electron backscatter diffraction (EBSD), cathodoluminescence imaging, charge-contrast imaging, electron microprobe analysis and TEM and optical microscopy have facilitated detailed microstructural and microchemical studies of microstructures developed under a range of metamorphic conditions, strain rates and strain geometries. These provide better, and in some cases new, understanding of deformation mechanisms in geological materials and their potential interplay with microgeochemistry. Focussed-ion beam (FIB) techniques have opened the possibility of direct selection and preparation of TEM samples inside the SEM as well as serial sectioning of specimens such that 3-D structures become accessible for microstructural/chemical analysis. In-situ heating and deformation experiments are also becoming possible inside SEMs with possibilities for on-line observation and analysis.

This session aims to bring together a broad range of researchers using imaging and microanalytical techniques to investigate deformed and metamorphosed minerals, rocks and materials. Contributions covering SEM, EBSD and TEM investigations, combined with optical and microchemical studies or other novel techniques are especially invited.

http://www.minersoc.org/pages/meetings/MAPT/MAPT.html

Montag, 29. Juni 2009

Tunguska und der Space Shuttle

Über die Explosion, welche sich am 30. Juni 1908 über der Steinigen Tunguska ereignete, wurde ja schon viel spekuliert. manche der mehr esoterisch veranlagten Verschwörungsgläubigen möchten ja gerne den Absturz eines Raumschiffes darin sehen. Viel wahrscheinlicher aber ist der Einschlag eines Kleinplaneten, der in den oberen Schichten der Erdatmosphäre zerplatzte. Die Frage, ob es sich dabei um einen steinigen Planetoiden oder um ein kleines Fragment eines eisigen Kometen handelt, dürfte schwer zu klären sein. Allerdings zeigen einige Phänomene, wie sie auch bei den Strats des Space Shuttles auftreten, dass der Eindringling eine Menge wasserdampf in die entsprechenden Bereiche der Mesosphäre (ca. 85 Kilometer Höhe) hinterlassen haben muss. Das düerfte der Kometenfraktion wohl einigen Auftrieb verschaffen. Und nebenbei auch ein erhebliches Problem für die Außenseiterthese von der Erdgasexplosion (oder anderen vulkanischen Thesen) bedeuten.
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/304738.html

Donnerstag, 25. Juni 2009

Oha! Der Beleg für die Schöpfung und Genesis 2:21-23

Da haben sich nun Biologen und Geologen die Köpfe heiß geredet, und alles war doch so einfach. Nein, die Erde ist nicht 4,5 Milliarden Jahre alt, und die Evolution hat niemals stattgefunden. Was bleibt, ist die Schöpfung. Und die schlichte Tatsache (tut mir leid, meine lieben Damen), dass Eva aus der Rippe Adams hergestellt wurde. JA, so mögen viele einwenden, Männer und Frauen haben doch die selbe Anzahl von Rippen. Stimmt auch, aber ein Knochen fehlt. Und den haben jetzt Scott F. Gilbert (Department of Biology, Martin Biological Laboratories, Swarthmore College, Swarthmore, Pennsylvania) und Ziony Zevit (Department of the Biblical Literature, University of Judaism, Los Angeles, California) identifiziert. Es beginnt damit, dass (fast, bis auf Klammeraffen) Primaten, ja bei fast allen Säugetieren die Männchen einen Knochen im Penis haben. Das so genannte Baculum. Schon vor Jahrtausenden düfte also den männlichen Schlachtern aufgefallen sein, dass ihre Tiere einen Knochen besaßen, der ihnen fehlt. Als weiteres Indiz wird die Hodennaht aufgeführt, was als mögliche Operationsnarbe angesehen worden sein könnte. Diese Befunde könnten demnach die Idee aufkommen lassen haben, dass Eva aus einem Knochen des Mannes geschaffen wurde. Das nenne ich mal humorvole Forswchung.
Congenital human baculum deficiency: The generative bone of Genesis 2:21-23, American Journal of Medical Genetics Part A.

via esowatch und alles was lebt

Dienstag, 23. Juni 2009

GEOLOGY OF EXTREME EARTH ENVIRONMENTS

We invite you to contribute to our session on GEOLOGY OF EXTREME EARTH
ENVIRONMENTS at the International Conference and GV-Meeting 2009 on
EARTH CONTROL ON PLANETARY LIFE AND ENVIRONMENT, to be held at
Goettingen University, Germany, October 5 to 7.
The session is devoted to the understanding of geological and biological
processes under extreme physical and chemical conditions. We especially
invite contributions to tectonic exhumation, erosion, soil formation,
chemical weathering, and sedimentation under strongly contrasting
orographic and climatic conditions. We are also seeking to learn about
biological controls on these processes.

For more details please have a look at http://www.gv-tagung2009.de.
The deadline for abstract submission is JULY 15.

Dinosaurier müssen abspecken

Die Modelle, nach denen das Körpergewicht der Dinosaurier berechnet wird, sind möglicherweise nicht korrekt. Das bedeutet, dass die angenommenen Körpergewichte der Dinosaurier sich gut und gerne halbieren. Für den Apatosaurus louisae sind so nur noch rund 18 statt bisher 38 Tonnen drin. Dieser Gewichtsverlust hat auch deutliche Auswirkungen auf die Vorstellungen über die Lebensweise und Agilität der großen Dinosaurier.
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/304555.html

Neda Soltani

I pay tribute to Neda Soltani, a brave young woman who was trying to exercise her fundamental human rights and was killed in the streets of Tehran.

For freedom's battle, once begun,
Bequeath'd by bleeding sire to son,
Though baffled oft, is ever won.
(George Gordon Byron (1788-1824), The Giaour)

Freitag, 19. Juni 2009

Wider die Abzocker im Internet!

Man kennt das ja leider mittlerweile. Auf der Suche nach kostenloser Software wie dem Firefox, Open Office oder dergleichen stößt man immer öfter auf dubiose Webseiten, über die man angeblich diese Produkte herunterladen kann. Man müsse dafür nur mal eben ein paar Pflichfelder zu Name und Adresse ausfüllen. Irgendwo auf den seiten versteckt sich dann ein dezenter Hinweis, dass man mit dem Abschicken des Formulars ein kleines kostenpflichtiges Abo abgeschlossen hat. Üblicherweise flattern dann später auch die entsprechenden Rechnungen und Mahnungen in die (elektronischen) Postfächer. Was folgt, ist meist der Versuch einer stufenweisen Einschüchterung, von Rechnung, Mahnung, "letzter" Mahnung, Anwaltschreiben etc. Manchmal ist dann der letzte Schritt der Mahnbescheid. OK, der kommt vom Gericht und man muss reagieren. Es genügt dann aber schlicht, das Häkchen im Formular beim Widerspruch zu machen und das Ding zu unterschreiben. Was man noch alles beachten oder einfach schlicht ignorieren kann, zeigt ein kleiner Videobeitrag vom hr (via c´t). Also auch wennman in die falle getappt ist, nur keine Panik!
Tipps gegen die neuen Abzockermethoden im Netz - c´t TV

Die zehn Gebote eines Liberalen

1. Fühle dich keiner Sache völlig gewiss.

2. Trachte nicht danach, Fakten zu verheimlichen, denn eines Tages kommen die Fakten ans Licht.

3. Versuche niemals, jemanden am selbständigen Denken zu hindern, denn das würde dir gewiß gelingen.

4. Wenn dir jemand widerspricht, und sei es dein Ehegatte oder dein Kind, bemühe dich, ihm mit Argumenten zu begegnen und nicht mit Autoriät, denn ein Sieg, der von Autorität abhängt, ist unrealistisch und illusionär.

5. Habe keinen Respekt vor der Autorität anderer, denn es gibt in jedem Fall auch Autoritäten, die gegenteiliger Ansicht sind.

6. Unterdrücke nie mit Gewalt Überzeugungen, die du für verderblich hälst, sonst unterdrücken diese Überzeugungen dich.

7. Fürchte dich nicht davor, exzentrische Meinungen zu vertreten; jede heute gängige Meinung war einmal exzentrisch.

8. Freue dich mehr über intelligenten Widerspruch als über passive Zustimmung, denn wenn dir Intelligenz soviel wert ist, wie sie die wert sein sollte, dann liegt im erstgenannten eine tiefere Zustimmung als im letztgenannten.

9. Befleißige dich peinlich der Wahrheit, selbst dann, wenn sie nicht ins Konzept passt; denn es passt noch viel weniger ins Konzept, wenn du versuchst, sie zu verbergen.

10. Beneide nicht das Glück derer, die in einem Narrenparadies leben, denn nur ein Narr kann das für Glück halten.

(Quelle: Bertrand Russell, DIE ZEIT v. 27.12.1992; ursprünglich veröffentlicht in der New York Times am
16. Dezember 1951)

Donnerstag, 18. Juni 2009

Stellenangebot: Lecturer für Petrologie (TV-L 13), Institut für Geologie und Mineralogie an der Universität zu Köln

Das Institut für Geologie und Mineralogie an der Universität zu Köln sucht ab sofort eine/einen

Lecturer für Petrologie (TV-L 13) auf Zeit für 2 Jahre.

Die Bewerberin/der Bewerber soll im Bachelorstudiengang Geowissenschaften mitwirken und am Institut in der Lehre die ganze Breite der Petrologie, Dünnschliffmikroskopie und Strukturgeologie abdecken können. Wünschenswert sind insbesondere Schwerpunkte in der Metamorphen Petrologie und Strukturgeologie sowie die Mitwirkung bei Geländepraktika. Die Bewerberin/der Bewerber sollte zusätzlich bei der Betreuung der Elektronenstrahl-Mikrosonde am Institut und bei der Abhaltung entsprechender Praktika mitwirken.

Das Institut für Geologie und Mineralogie ist im Begriff, seine Aktivitäten im Bereich Hochtemperaturgeochemie weiter auszubauen, zusätzlich existieren Schwerpunkte in den Quartärwissenschaften und der Paläoklimatologie. Am Institut befinden sich neue isotopengeochemische Labore im Aufbau. Ein gemeinsam mit der Universität Bonn errichtetes Multikollektor ICPMS-Labor ist bereits in Betrieb. Die analytische Ausstattung wird durch gut ausgestattete experimentelle und analytische Labore (u.a. Mikrosonde, Experimentallabor, RFA) ergänzt.

Voraussetzungen zur Einstellung sind die Promotion im Bereich Mineralogie/Geologie sowie der Nachweis entsprechender Lehrerfahrung. Die Lehrverpflichtung umfasst 13 Semesterwochenstunden. Die Stelle ist zunächst auf die Dauer von zwei Jahren befristet.

Bewerbungen schwerbehinderter Menschen sind besonders willkommen. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Bewerbungen von Frauen werden ausdrücklich erwünscht. Frauen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Interessenten werden gebeten, ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen, inklusive einer kurzen Beschreibung der Forschungs- und Lehrinteressen, bis zum 15.07.2009 an Herrn Prof. Dr. C. Münker, Institut für Geologie und Mineralogie, Zülpicher Straße 49b, D-50674 Köln (email: muenker@uni-bonn.de) zu richten.

Tropfsteinparadiese in Hamburg?

Wenn man Höhlen befahren will und Tropfsteine beobachten, dann kommt einem Hamburg sicher nicht sofort in den Sinn. Unter gewissen Umständen kann man aber auch in der Stadt (und das dürfte auch für andere Städte gelten) in den Genuss üppiger Versinterungen kommen. Beispielsweise in alten Bunkern oder Betongebäuden. In Hamburg dürfte das Bismarckdenkmal wohl die schönste Tropfsteinhöhle sein. Prof. Betzler hat jetzt eine neue vorgestellt, direkt an den St. Pauli Landungsbrücken. Im Hochwasserschutzbau.
http://www.abendblatt.de/ratgeber/wissen/article1023956/Tropfsteinhoehle-unter-den-Landungsbruecken.html

Vögel und ihre möglichen Vorfahren, Dinosaurier

Ob die Vögel nun direkte Nachfahren der Dinosaurier waren, oder ob sie möglicherweise von einem gemeinsamen Vorfahren, den Archosauriern, abstammen, ist nach wie vor umstritten. Nachdem vor einigen tagen die Fraktion des gemeinsamen Vorfahren ihre Argumente ausgebreitet hat (ich hatte darüber einen Blogbeitrag) kommen heute neue Funde aus China, die wieder die Abstammung der Vögel aus theropoden Dinosauriern belegen sollen. Hier wurde ein neues Fossil eines Ceratosauriers aus dem Jura gefunden. Generell bereiten die Fingerknochen das Problem bei der Abstammungslinie. Haben sich die Handschwingen der Vögela aus den Fingerknichen II, III und IV, so zeigen die theropoden Dinosaurier ebenfalls eine verringerte Anzahl an Fingern, allerdings andere, nämlich I, II und III. Bei dem neuen Fund zeigt sich jetzt der erste Finger stark reduziert. Offenbar verlief die reduzierung der Fingerknochen in der Entwicklungsgeschichte extrem kompliziert.
Xing Xu et al.: A Jurassic ceratosaur from China helps clarify avian digital homologies, Nature 459, 940-944 (18 June 2009)
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,631252,00.html

Betrug in der Wissenschaft

Vor dem Landgericht in Frankfurt hat gestern der Prozess gegen Dr. Reiner Protsch von Zieten begonnen, der von 1973 bis zu seiner Suspendierung 2004 der Leiter des Instituts für Anthropologie der Universität Frankfurt war. In dieser Eigenschaft war er federführend bei einem der wohl größten Wissenschaftsskandale der letzten Jahre in Deutschland. Jetzt muss er sich vor Gericht verantworten. So langsam kommt die ganze Chronik des Skandals an die Oberfläche. Schon lange gab es wohl Hinweise, die aber von der betreffenden Universität ignoriert wurden. Darunter etliche vollkommen falsch datierte Knochenfunde von Menschen, die teilweise rund 10 000 jahre zu alt ausgegeben wurden. Das von ihm geleitete Institut wurde 2005 geschlossen. Problematisch finde ich, dass es einerseits wohl jahrelang konkrete Hinweise auf die Tätigkeiten von Dr. Protsch gegeben hat, aber von Seiten der Universität sah sich niemand veranlasst, dem einmal nachzugehen. Während sich augenscheinlich Staatsanwalt und Gericht einig sind, die Folgen für den Angeklagten möglichst gering zu halten, müssen seine ehemaligen Mitarbeiter die Suppe auslöffeln, deren Doktorarbeiten mit der Fälschung gegenstandslos geworden sind. Daneben ist auch der Forschung und Wissenschaft allgemein und der Paläoanthropologie im Speziellen schwer geschadet worden. Besonders meine Freunde von den Pseudowissenaschaftt und Kreationisten wie Herr Zillmer haben diese Steilvorlage natürlich ausgiebig genutzt, die gesamte Branche als eine betrügerische Melange darzustellen. In dieser Hinsicht kann der Schaden, den her Protsch angerichtet hat, noch überhaupt nicht abgeschätzt werden. Da kann man sich noch so den Mund fusselig reden. Für diese Leute steht jetzt natürlich jeder Paläoanthropologe unter Generalverdacht.

Nachtrag 19.06.09. Das Urteil dürfte ein pensionierter C4 Prof wohl locker abreiten.
18 Monate auf Bewährung

Mittwoch, 17. Juni 2009

Tollwut und Merkbefreiung

Dass viele Impfgegner allem Anschein nach über eine unbefristete Merkbefreiung verfügen, zeigen sie immer wieder freiwillig gerne. Das Problem dabei ist leider, dass es immer andere, unschuldige, kranke und Hilfe suchende Menschen sind, welche die Folgen dieser Merkbefreiung ausbaden dürfen. Besonders schlimm wird es, wenn bei tödlichen Krankheiten von lebensrettenden Maßnahmen der Schulmedizin ab- und zu Sterbehilfe in Form alternativer Therapien zugeraten wird. Wie im Beispiel der Tollwut. Ist das Tollwutvirus erst einmal in die Blutbahn eines Menschen geraten, hilf nur eine postexpositionelle Impfung, die innerhalb der nächsten Stunden verabreicht werden muss. Ansonsten tritt in den allermeisten Fällen innerhalb von zwei bis zehn tagen nach Auftreten der ersten Symptome der Tod ein. Nur wenige überleben eine Infektion und tragen schwerste Hirnschäden davon.
Daher ist es unmenschlich, wenn Impfgegner von einer postexpositionellen Impfung abraten und statt dessen auf die Homöopathie verweisen, wie es Frau Petek-Dimmer tut.
Petek-Dimmer "Rund ums Impfen" AEGIS Verlag 2004 ISBN 3-905353-58-X, S. 134f

Tollwuterkrankung Behandlung Zur Vorbeugung bei Verdacht:.... Gesunde Lebensweise einhalten. Fussbäder und Darmreinigung nicht vergessen!.... Bei Krankheitszeichen: Tollwut ist homöopathisch behandelbar. Konsultieren Sie einen homöopathisch praktizierenden Arzt (Meldepflicht. Schulmedizinisch wird die Impfung als Behandlung eingesetzt.
Auf Esowatch ist hierzu ein Video (via youtube) eingestellt, das ein von Tollwut befallenes Kind zeigt. Dieses stellt ein grausames Dokument über die Wirkung dieser schrecklichen Krankheit dar. Wer immer plant, sein Kind nach einem Tollwutverdacht _nicht_ Impfen zu lassen, sollte sich das Video zu Gemüte führen. Denn dies ist das Schicksal, welches er für sein Kind vorgesehen hat.

Neuer Papageien Dinosaurier aus der Mongolei

Die Mongolei ist ja geradezu ein Paradies für Dinosaurierjäger. Immer wieder werden dabei auch neue Arten geborgen. So wie jetzt, wo eine bisher unbeschriebene Art der Psittacosaurier als fast vollständiges Skelett geborgen werden konnte.
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/304420

Öffentliche Finanzierung von Unsinn?

Die PR-Agentur der Homöopathen, der Deutsche Zentralverein homöpathischer Ärzte,hat jetzt Politiker verschiedener Parteien interviewt, wie sie es mit der Finanzierung der Homöopathie durch die gesetzlichen Krankenkassen halten. herausgekommen ist ein faszinierendes Sammelsurium der Schwurbelitis. Warum, so frage ich mich, muss auch ich mit meinen Beiträgen nutzlose Dinge bezahlen? warum werden "Heilmittel" bezahlt, die nach allem was wir über die Gesetze der Physik, der Biologie und der Chemie wissen, überhaupt nicht wirken können. Deren Wirkung zwar behauptet, aber angeblich mit wissenschaftlichen Methoden nicht nachweisbar ist. Christian Reinboth vom Blog Frischer Wind hat sich einmal die Interviews einzeln vorgenommen. Allerdings kann ich seine Begeisterung für die Abgeordnetenwatch nicht ganz teilen, weil ich deren Unabhängigkeit in dieser Sache anzweifel. Die haben ihren Sitz nämlich in Hamburg im Rudolf-Steiner-Haus am Mittelweg 12 und sind auch sonst allem Anschein nach mit den Anthroposophen eng verbunden. Und da es in den Interviews auch um die (ebenfalls nach allem naturwissenschaftlichen Wissen) nutzlose anthoposophische Medizin geht.... Die Rudolf Steiner Gesellschaft sieht die Abgeordnetenwach und ihre Schwesterdienste übrigens im Dienste für mehr Anthroposophie. Man kann abgeordnetenwatch sicherer verwenden, sie lassen kritische Fragen ja durchaus zu. Man sollte sich aber auch immer bewusst machen, welchen Dienst man verwendet, und wie die Betreiber ihn sehen.

Aktualisierung: sagte ich, Homöopathie wirkt nicht? So ein Irrtum. PZ Myers berichtet in Pharyngula über ein homöopathisches Mittel, das tatsächlich wirkt. Allerdings nicht ganz so, wie es sich die Vertreiber und die Nutzer vorstellen. Zicam Cold Remedy kann zwar nicht die Erkältung bekämpfen, aber wenn der Partner unter Schweißfüssen leiden sollte, könnte es durchaus helfen. Indem es den eigenen Geruchssinn zerstört. Das kann also dabei herauskommen, wenn man unerprobte Selbstmedikation betreibt. Einer der Gründe, warum normale (pharmazeutische) Medikamente zahllose Tests und eine Zulassung durchlaufen müssen.

Dienstag, 16. Juni 2009

Stellenangebot: Studiengangskoordinatorin / Studiengangskoordinator im Studiengang Ökosystemmanagement Uni Göttingen

An der Fakultät für Geowissenschaft und Geographie der Georg-August-Universität Göttingen ist eine Stelle als

Studiengangskoordinatorin / Studiengangskoordinator
im Studiengang Ökosystemmanagement

mit der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit von 19,9 Wo.-Std., befristet auf zwei Jahre, zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen.

Näheres unter
http://www.academics.de/jobs/studiengangskoordinatorin_studiengangskoordinator_38136.html

Geology rocks!!

Geology rocks. Eigentlich habe ich das ja schon immer gewusst. Jetzt ist es aber richtig plakativ dargstellt und besungen von den Jasongs. Diese Band hat sich der musikalischen Darstellung verschiedener Bereiche der Bildung verschrieben. Und das auch noch mit Musik, die richtig Spass macht und ins Ohr geht! Sie waren dabei so nett, die Geowissenschaften nicht außer Acht zulassen. Leider gibt es anscheinend im deutschsprachigen Raum nichts vergleichbares.





via geoversum

Montag, 15. Juni 2009

Blog-Teleskop #28

Florian hat mir die Ehre übertragen, das aktuelle Blog-Teleskop zu halten. Da will ich also mal Hammer und Lupe beiseite legen und den Blick vom Boden in Richtung Himmel schweifen lassen. Ma sehen, was man als Geognost von den Himmelsguckern so erkennen kann.

Fangen wir doch mal frech mit Florians eigenem Blog an. Bei astrodictum simplex ging es unter anderem zuletzt um nicht weniger als die Zukunft unseres Sonnensystems. Ein Thema, das die weltuntergangsverliebte Boulevardpresse schon längst aufgegriffen und in teilweise (der üblichen) sinnverdrehenden Manier ausgeschlachtet hat. Gut das man auf den SciBlogs ein paar Fakten nachlesen konnte.

Ein weiterer Themenkomplex war wohl die Diskussion innerhalb der Sciblogs über den Wert und den möglichen Nutzen der Grundlagenforschung. Da hatte ich ja auch mein kleines Süppchen mitgekocht (hier, hier und hier).

Noch etwas aktuelles: Sowohl bei astrodictum simplex als auch bei cosmic variance wurde die These diskutiert, ob der bislang immer noch ungeklärte Absturz des Air France Airbus auf eine Kollision mit einem Meteoriten zurückzuführen sein könnte. Immerhin sich ja auch schon etliche Häuser und Autos (und soweit ich weiß ein Schiff) von Meteoriten getroffen worden. das Ergebnis finde ich beruhigend. Der Himmel jedenfalls fällt uns nicht auf den Kopf. Was aber genau die Maschine nun vom Himmel hat fallen lassen, ist nach wie vor ungeklärt und daher Gegenstand vieler mehr oderw eniger qualifizierter Spekulationen. Bei Alles was fliegt gibt es einen etwas erhellenderen Blick auf die vielen Thesen im Raum

Dafür wird die japanische Raumsonde Hayabusa ihr Ende bei einer (gewollten) Kollision mit ihrem Heimatplaneten finden. Die Mondsonge Kaguya hat ihr Ende bereits im Staub unseres Trabanten gefunden, mit dem entsprechenden Echo in der Blogosphäre (Go for Launch, Alles was fliegt, Hinterm Mond gleich links, Skyweek zwei punkt null, Solscape)
Ferner wurde möglicherweise der erste Exoplanet außerhalb unserer eigenen Galaxis entdeckt und Fermi -Probleme angegangen, wie man richtig schätzt. Mit welchen Methoden man den fremden Welten auf die Schliche kommen kann, wird hinterm Mond gleich links erklärt.

Unsere Verschwärungstheorietiker, die auf den NASA Bildern gerne alles mögliche sehen, hatten die letzten Wochen auch wieder viel zu schnattern. Besonders eine Zeitung mit vier Buchstaben konnte nicht anders, als den rätselhaften Fund eines Totenschädels auf dem Mars zu präsentieren. Nanu? Können die Marsmenschen nicht mal ihre Gebrauchten wegräumen? Alles was fliegt hat sich mal näher mit dem vorgeblichen Fund beschägtigt.

Nebenbei wurde das Internationale Jahr der Astronomie ein halbes Jahr alt. Zeit also, eine Zwischenbilanz (hier auch bei Skyweek zwei punkt null)) zu ziehen.

Bei Solscape war auch der rätselhafte Schrumpfprozess des Roten Überriesen Beteigeuze eine Meldung.

Uhura Uraniae beschäftigt sich auch mit den Begriffen Hobby-, Amateur-, und Profiastronomie.

Jetzt hoffe ich nur, dass ich Erdmuckel alles richtig gemacht habe und nichts wichtiges übersehen wurde...







Freitag, 12. Juni 2009

Wert der Forschung, #3: Wert der Sinnlosigkeit

Die Debatten über Kosten und Nutzen der Grundlagenforschung auf den Scienceblogs halten nach wie vor an (abgesehen davon scheinen dort auch die Anti-Wissenschafts-Wochen zu sein, was mich nicht gerade wenig verstört). Ich persönlich halte gerade die Grundlagenforschung, die nicht zielgerichtet und auf schnellen Profit orientiert ist, für absolut wichtig. Natürlich akzeptiere ich auch, dass in einer Welt mit begrenzten Resourcen nicht alles parallel möglich ist (obwohl die selben Resourcen plötzlich ohne Probleme mobilisierbar sind, wenn andere Interessen im Spiel stehen). Aber ich kann absolut nicht erkennen, warum hier wichtige Forschung in Frage gestellt wird, während gleichzeitig 2.5 Milliarden Dollar mal eben für die Forschung an "alternativer und komplementärer Medizin" auf die back geworfen werden, selbstverständlich ohne nennenswerte Ergebnisse einzufahren. (Akupunktur hilft möglicherweise gegen Arthritis im Knie, ebenso wie Schein-Akupunktur, Ingwer kapsel helfen gegen Übelkeit bei Chemotherapie etc.) Und da wird von selbsternanten Wissenschaftskritikern (vornehmlich auch aus dem bereich der "Alternativen Medizinmenschen") gegenüber der Wissenschaft immer der Vorwurf erhoben, die Wissenschaftler wollten doch nur ihre Pfründe sichern.
Alternative Medizin - 2,5 Mrd $ draufgeworfen - Diax´s Rake
AP IMPACT: $2.5B spent, no alternative med cures, USA today 10. 6. 2009

Dinosaurier doch nicht Vorfahren der Vögel?

Nach landläufiger Lehrmeinung sollen sich die Vögel aus kleinen theropoden Dinosauriern entwickelt haben. macnhe sehen in ihnen sogar direkte Nachfahren der Dinos. Allerdings hält sich eine kleine Grupe hartnäckiger taxonomen, die den Vögeln nur einen gemeinsamen Vorfahren mit diesen Theropoden zubilligt, und die dafür auch anatomische Belege liefert, so wie jüngst wieder einige Forscher der Oregon State University (in Scinexx). Demnach hätten (theropode) Dinosaurier, Krokodile und Vögel in den so genannten Archosauriern ihren gemeinsamen Vorfahren.
Ich bin kein Paläontologe, daher fällt es mir naturgemäß etwas schwer, die Stichhaltigkeit der Argumente zu bewerten. Einiges ist mir aber dennoch aufgefallen im Scinexx-Artikel, und das möchte ich hier kommentieren.

Dass Vögel einen weitgehend festen und unbeweglichenOberschenkel haben, der hauptsäächlich zur Stabilisierung ihrer Lunge dient, ist bekannt. Ebenso, dass die Theropoden hier möglicherweise anatomische Unterschiede zu den Vögeln aufweisen. Leider wird nicht ghanz deutlich, ob dieser Unterschied sich nicht auch nach der Abspaltung entwickelt haben könnte. Immerhin bewohnen Vögel und die theropoden Dinosaurier (bekannte Beispiele sind der T. rex oder die Velociraptoren) unterschiedliche Lebensräume und zeigen unterschiedliche Verhaltensweisen. Könnten sich also anatomische Besonderheiten der heutigen Vögel auch nach der Abspaltung entwickelt haben? Erst wenn man das ausschliessen kann, hätte man hier einen sicheren Beleg.
Die warmblütigen Vögel benötigen rund 20 Mal mehr Sauerstoff als kaltblütige Reptilien. Um entsprechend für Nachschub sorgen zu können, entwickelten sie eine einzigartige Lungenstruktur, die besonders hohe Austauschraten und hohe Aktivitätsniveaus ermöglicht. Gleichzeitig aber ist dieser große, abdominale Luftsack relativ instabil.
Nun ja. Dinosaurier, und besonders sie theropoden Dinsosaurier sind aber mit den heutigen, kaltblütigen Reptilien nicht zu vergleichen. Weder anatomisch noch sonst wie. Ich kann definitiv nicht erkennen, wie dieser Unterschied sich auf eine Entwicklungslinie der Vögel aus Theropoden Sauriern auswirken soll.

Brisant wird das Ganze, weil die Forscher aus dieser Erkenntnis schließen, dass die Vögel sich nicht aus theropoden Dinosauriern wie dem Tyrannosaurus oder den Raptoren entwickelt haben können.
Äh, wer hat denn das auch jemals behauptet? Der T. rex hat gegen Ende der Kreidezeit gelebt, ebenso die Raptoren. Wobei nicht ganz klar ist, was denn mit "Raptoren nun genau gemeint ist. Velociraptor (einer der bekanntesten und wahrscheinlich gemeint) lebte auch spät in der Oberkreide. Vögel gab es nachweislich schon vor ihnen, damit wurden sie auch niemals als deren Vorfahren gehandelt. Da käme schon Eoraptor besser in Frage. der lebte in der oberen Trias und ist nicht nur einer der angenommenen Vorfahren der Theropoden (ein weiterer wären die Coelophysiden, ebenfalls obere Trias), sondern auch einer der ältesten Dinos. Und Vögel bzw. deren Vorfahren sind ebenfalls schon seit der oberen Trias bekannt. Und einer der bekanntesten urvögel ist der Achaeopteryx, der im oberen Jura lebte.
„Einem Velociraptor sind nicht einfach zu einem Zeitpunkt Federn gewachsen und dann hob er ab und flog in den Sonnenuntergang“, so Ruben.
Nö, mit Sicherheit nicht. Velociraptoren lebten bereits nachgewiesenermaßen zusammen mit Vögeln. Warum kann man eine Theorie, die man widerlegen möchte, nicht einmal annähernd richtig darstellen? Abgesehen davon hatten Velociraptoren mit guter wahrscheinlichkeit Federn. Verschiedene theropode Dinosaurier besaßen ein (wenn auch im vergleich mit Vögeln primitives) Federkleid.
Möglicherweise gibt es für beide Theorien (die Abstammung der Vögel aus Thropoden und aus Archosauriern) stichhaltige Argumente. Beide Theorien können die anatomischen Ähnlichkeiten ziemlich gut erklären. Das Problem ist ja auch, dass über die Lungen der Theropoden nur spekuliert werden kann (wenn auch auf Basis von anatomischen Untersuchungen), da die inneren Organe von Sauriern kaum überliefert werden. Vielleicht werden uns zukünftige Funde ja die Erkenntnis bringen.





Donnerstag, 11. Juni 2009

Wert der Grundlagenforschung #2

Die Diskussionen in den Scienceblogs laufen ja immer noch, mit unverminderter Heftigkeit. Ich werde nach wie vor den Verdacht nicht so ganz los, dass dabei eine Menge persönlicher Verletzlichkeit die Feder führt. Aber lassen wir das. Fragen wir lieber nach dem Wert, also dem Nutzen der vielen kleinen Grundlagenfoschungsprojekte.Warum zum Teufel soll die Gesellschaft all den neunmalklugen (jungen und aufstrebenden) Wissenschaftlern in ihren Elfenbeintürmen ihre neugier auch noch mit Steuergeldern bezahlen? Die gehen doch eigentlich nur ihrem Hobby nach, oder? Ist doch sinnlose Verschwendung wichtiger Ressourcen, oder? Oder etwa nicht? Ich überlasse die Beantwortung dieser Frage einem Berufeneren, dem ich mich voll anschliessen möchte.


Mittwoch, 10. Juni 2009

Wert der Grundlagenforschung

In den Scienceblogs von Astridictum simplex und Arte-Fakten läuft gerade eine heiße Diskussion um den Wert oder Unwert der Grundlagenforschung ab. der Autor von Arte-Fakten stellt einige ziemlich steile Thesen in den Raum, die ich persönlich für überaus angreifbar halte.

Die Grundlagenforschung. Als solche will ich hier alle wissenschaftlichen Aktivitäten verstehen, deren Nutzen für die Gesellschaft so ungewiss ist, dass jede Argumentation mit möglichen zukünftigen Effekten, mit denen die Kosten verrechnet werden können, reine Spekulation ist. Wer nach dem Higgs-Teilchen sucht oder nach Exo-Planeten, wer erforschen will, ob es vor 14 Mrd. Jahren wirklich einen Urknall gab und was wohl in den Sekunden danach geschah, der tut dies nicht mit einem Nutzen für die Menschheit im Sinn - und wenn sich, quasi als Nebenprodukt, doch ein Nutzen ergibt, dann sollte man sich schnell eingestehen, dass dieser Nutzen auch anders gestiftet worden wäre.
Ist der Nutzen der Grundlagenforschung wirklich immer so ungewiss? Die Frage sollte man sich wirklich stellen. Vor allem in Bezug auf die weitere Behauptung, dass der Nutzen der Grundlagenforschung auch anders (durch zielgerichtete, anwendungsorientierte Forschung?) gestiftet wäre. So in der Allgemeinheit kann man diese Theorie wohl als bereits falsifiziert betrachten. Alleine die Nobelpreise in Physik der letzten Jahre, die an Grundlagenforscher gingen, deren Erkenntnisse gerade im bereich der Speichermedien zu (wirtschaftlich) nutzbaren Fortschritten geführt haben, widerlegen seine Behauptung.
Bedauerlich wird es in meinen Augen, wenn er die Suche nach Exoplaneten oder subatomaren Teilchen mit dem besteigen des Mt Everest oder der Teilnahme an einem Marathon Lauf gleichsetzt. Ich bin nämlich durchaus der Meinung, dass Wissen ein Wert an sich ist. Und das ein tieferes Verständnis über die Abläufe in unserem Universum sehr Wertvoll für jedes vernunftbegabte Wesen ist, dass Neugier auf die Zusammenhänge wichtig ist, um als intelligente Art bestehen zu können. Nur weil wir nicht sofort (wirtschaftlichen?) Nutzen aus der Tatsache ziehen können, dass immer mehr Exoplaneten gefunden werden, oder neue subatomare Teilchen, so ist das Wissen dennoch nicht nutzlos. Wir lernen dadurch auch etwas über uns selber, über unser Sein und Werden. Über die Welt auf der wir leben. Und was die Beschäftigung mit der sinnfreien Grundlagenforschung einbringen kann, zeigen die Nobelpreisträger von 2007, Albert Louis François Fert und Peter Andreas Grünberg für ihre Entdeckung des Riesenmagnetwiderstandes. Da war die Quantenmechanik also doch zu irgendetwas gut.
Warum Jörg Friedrich aber unbedingt einen Gegensatz zwischen einem "Wir",a lso wohl der steuerzahlenden Gesellschaft und "den Grundlagenforschern" herstellen will, ist mir schleierhaft. Gehören für ihn Forscher nicht zur Gesellschaft dazu? geht es nur darum, dass "der Steuerzahler" (zu dem ja auch Wissenschaftler gehören) die Forschung bezahlt? Ja und? Aus Steuermitteln werden auch andere Arbeitsplätze mittelbar oder unmittelbar bezahlt oder gefördert. Ob das im Einzelfall so viel sinnvoller ist als Grundlagenforschung, darf gerne diskutiert werden.
Bei Betrachtung des Beitrages von Jörg Friedrich in Arte fakte werde ich aber den Verdacht nicht ganz los, dass es sich weniger um ein in Frage stellen der Grundlagenforschung handelt, als eine Nebelkerze:

Das Unverständnis beginnt eigentlich erst dann, [...], wenn wir mal eine falsche Frage stellen, zu hören bekommen, dass wir uns erst mal schlau machen sollen, dass wir keine Ahnung haben, weil wir nicht Physik studiert haben, und wenn man uns mit ein paar hingeworfenen Sätzen abspeisen will.
Aua. Und wo könnten die bösen Burschen wohl stecken?
Ich weiß zum Glück, dass nicht alle Wissenschaftler in der Grundlagenforschung so reagieren wie zwei oder drei junge aufstrebende Forscher bei den ScienceBlogs. Wenn es anders wäre, dann müssten wir die Frage, ob wir uns diese Grundlagenforschung leisten wollen, nämlich wirklich stellen.

Das sieht mir dann doch etwas arg nach "Nachkarten" aus, von jemandem, der in einer Diskussion eine schmerzhafte Ohrfeige bekommen hat.

Job Opportunity: 2PhD positions available at the Institute for Mineralogy and Petrology of ETH Zurich.

The Institute for Mineralogy and Petrology (IMP) of ETH Zurich invites applications for 2 PhD studentships in the areas of Experimental Geochemistry and Mineral Physics, beginning Fall 2009.

PhD position (3 years) in Experimental Geochemistry

The PhD project aims at the experimental investigation of fluid-mineral-melt interactions at high pressure and temperature conditions with the aim of understanding magmatic and hydrothermal processes in subduction-related environments. Particularly, the successful candidate will conduct a series of experiments to determine the chemical composition, the speciation and the thermodynamic properties of high pressure fluids under relevant pressure and temperature conditions. The project will be conducted using externally heated diamond anvil cells combined with vibrational and synchrotron-based X-ray spectroscopies.

PhD studentship (3 years) in Mineral Physics

The PhD project focuses on investigating the elastic properties of selected mantle mineral phases at relevant pressure and temperature conditions by Brillouin scattering and X-ray spectroscopies.
The project involves 1) sample synthesis in piston-cylinder apparatus and multi-anvil press, 2) elasticity measurements at simultaneous high P-T conditions in diamond-anvil cells, and 3) modeling of laboratory and seismic data to provide constraints on chemical, mineralogical, thermal, and geodynamic models of the Earth's interior.

In addition to strong interest in experimental work and motivation, the successful candidates should have a strong background on petrology/geochemistry, mineralogy and physics. Experience with high-pressure and spectroscopic techniques is desirable. Applicants should hold a Master's or an equivalent degree in the areas of Earth sciences, physics or chemistry at the time of appointment.

Candidates should send, in a single pdf file, a copy of your CV, a motivation letter and the names and contact details, including e-mail address, of at least two potential referees to Carmen Sanchez-Valle (carmen.sanchez@erdw.ethz.ch).

Please contact Carmen Sanchez-Valle for additional information concerning the projects.
Information about the Institute for Mineralogy and Petrology and the Earth Sciences Department of ETH Zurich is available at: http://www.imp.ethz.ch <https://mail.ethz.ch/exchweb/bin/redir.asp?URL=http://www.imp.ethz.ch>

Deadline: Review of applications will start immediately and will continue until the positions are filled.

Aliens und existentialistische Ideologien 3/3

Die offizielle TAH - FAQ


Q : Warum sollte ich auf ein Alien schiessen, statt mit ihm diplomatische Verhandlungen zu führen ?

Geschichten von terranerliebenden Aliens mit leuchtenden Fingern sind Unsinn. Aliens leuchten nur nach einem Benzinbad mit anschliessender Entzündung. Der Hauptteil der Aliens ist friedlich, zu friedlich, geradezu handlungsunfähig geworden.
Aber wer weiss schon, wie ein Alien im Affekt reagieren könnte ?
Stellen Sie sich die einfache Frage : Ich oder ES ?
Typische Merkmale der Greys, der am meisten vertretenen Alientouristenrasse auf Erden, sind Botschafter, die in vierzig verschiedenen Sprachen kryptische Botschaften wie "Ich komme in Frieden" zu vermitteln versuchen. Das ist ein plumper Ablenkungsversuch, noch bevor der graue Kerl zur zwanzigsten Sprache gekommen ist, wird er Sie mit seinem Laser konfrontieren.
Und seien Sie sich sicher, deren Geräte haben KEINEN Betäubungs-Modus. Kommen Sie ihm zuvor. Gnadenlos.

Q : Was hält die Aliens davon ab, uns komplett zu vernichten ?

Ein entsprechender Antrag läuft bereits, aber die Mühlen der Justiz arbeiten im gesamten Multiversum ähnlich langsam. Das dürfte uns eine Zeitspanne von vielleicht 50 Jahren verschaffen, bis ein Urteil gefällt wird. Vielleicht weitere 50, bis klargestellt ist, wer es ausführen soll. Wir haben also genügend Zeit, uns der "Schalen" unserer Delikatessen, ihrer UFOs zu bedienen, um eine schlagkräftige Kampfstaffel aufzustellen. So wie Rom im Angesicht der Barbaren gefallen ist, so werden wir in ihre Reihen preschen und SIE ALLE
RÜCKSICHTSLOS ABSCHLACHTEN, HUA-HAHAHAHAHA!
HAHA...HAHAHA... HAHA.. HA...
Öhm. Nun. Natürlich erfordert der Plan höchste Diskretion und, äh, Disziplin.

Q : Wie sieht der Plan aus ?

Ich bin wirklich froh, daß Sie das fragen und kann nur mit einem meiner Postings in de.alt.ufo darauf antworten :

" Sie kommen aus dem All, sie sind uns technologisch und in ihren mentalen Fähigkeiten weit überlegen, aber sie wissen nicht, wie weit wir gehen können.
Und genau da werden wir angreifen - lasst uns das Alien-Pack zum Grundnahrungsmittel degradieren! Stimmen wir interplanetarischen Friedensverträgen zu, nur um die nächstbesten Alien-Shuttles voll mit saftigen (hervorragend zu Brokkoli der Saison passenden ( laut HolgerBruns)) Diplomaten, Abgeordneten und Offizieren zu kapern! Wir haben die Wahl zwischen FRESSEN und GEFRESSEN WERDEN. Wenn ihr mich fragt, Brüder und Schwester -

ICH BIN FÜR FRESSEN ! HARHARHARHARHARHARHAR !

Doch zunächst müssen wir uns mit kleinen Happen begnügen, zumindest solange, bis die "verschollenen" Aliens große Rettungsbesatzungen auf den Plan rufen. "

Q : Woran soll ich ein getarntes Alien erkennen, wenn ich nicht mal meinen kastrierten Hauskater von einer struppigen Bisamratte unterscheiden kann? Meine Mutter könnte eines sein, oder mein Vater... MEIN GOTT ! Haben Sie uns infiltriert ?! Bin ich etwa einer von IHNEN?!
BITTE SAGEN SIE MIR DIE WAHRHEIT !

Oh, glauben Sie mir, die Wahrheit [tm] will niemand wirklich hören.

Aber ich kann Sie beruhigen, Sie sind vielleicht hochgradig psychopathisch,
vielleicht auch schizophren und eine stark ausgeprägte Paranoia ist auch nicht
von der Hand zu weisen. Vielleicht hatten Sie eine schlechte Kindheit, aber Sie
sind KEIN Alien. Wenigstens nicht im extraterrestrischen Sinne.

Die weitverbreitete Vorstellung von "Wechselbälgern" oder Wesen, die ihre Erscheinung Terminator-like der Situation anpassen können ist genauso absurd wie die Theorie, Sie würden uns mit einem holographischen Abbild blenden. Sie bevorzugen wesentlich subtilere, aber auch ungeschicktere Mittel der Tarnung. Sie kennen das ja, der Nachbar mit dem dichten Schnauzer, dem Trenchcoat und der übergrossen schwarzen Sonnenbrille, der morgens statt mit einem Auto mit einem schwarzen Kampfhubschrauber zur Arbeit kommt.
Typische Alien-Version. Der Typ Professor / Lehrer, bei dem man sich fragt, wie er intelektuell den Anforderungen seines Berufswerdeganges gewachsen sein konnte, weil er sich in seiner Profession in etwa so geschickt verhält wie eine Schafherde in einem Minenfeld - genau, ebenfalls ein Alien. Nun könnten Sie natürlich fragen, warum die Aliens lediglich solch offensichtliche Tarnungen anwenden...

Q : Warum wenden Aliens solch offensichtliche Tarnungen an ?

Äh ... genau. Fragen Sie doch mal kritisch bei den betreffenden Personen nach, ob Sie Aliens seien und sehen Sie zu, wie Sie ausgelacht werden. Aber bitte nur gedanklich, wenn Sie es
wirklich tun, könnten Sie sich eines Morgens mit einem merkwürdigen Chip-Implantat am Nacken auf einem anderen Kontinent wiederfinden - in Ihren Schlafklamotten. Man wird Ihnen sowieso nicht glauben, Aliens sind auf der grossen Norm-Checkliste des Möglichen leider nicht vertreten.

Eigene philosophische Ausführungen zum Thema TAH sind natürlich, genauso wie Kritik, willkommen.

Was die Mitgliedschaft betrifft :

"Denk' wie einer von uns, handle wie einer von uns - und Du bist einer von uns." Mach Sie es sich zum Vorsatz,die grossen TAH - Regeln der Transstellaren Beziehungen [tm] zu lernen und
zu schätzen.
Das grosse Buch TAH mit allen Privilegien und Pflichten muss allerdings erst noch von mir geschrieben werden; solange herrscht allgemeine TAH - Anarchie.

EIN PAAR WORTE UNSERER KAMERADEN

TIP DES TAGES

Klonen macht Spaß. Aliens klonen macht satt ...

Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

Viva la Terra,



Standardgruss,

-\*IH8GATES*/-
TAH Vorsitzender

Mit uns an der Spitze -
der Nahrungskette ...

Aliens und existentialistische Ideologien 2/3

Die Philosophie der TAH

] TAH = T oeten A us H unger [

Die TAH - Organisation hat es sich zum Ziel gesetzt, die zuverlässige Nahrungsquelle aus dem All , in Form von Aliens, nutzbar zu machen. Wir können nur auf die ausgezeichnete Qualität frischen Alienfleisches verweisen, daß sich in vielen köstlichen Variationen zubereiten laesst, wobei Aliensteak mit Pommes und Ketchup zwar eine Möglichkeit, in unseren und allen anderen Augen ausgewählter Gourmets eine grobe Verschwendung wäre.

Vor allem die voluminösen Gehirne in pikanten Sossen aller Art und jeden Geschmacks munden fabelhaft zu Wein, vorzugsweise Burgunder. Die verbleibenden Körperteile, der "Abfall" läßt sich zu interessanten Souveniers weiterverarbeiten. Eine dreifingrige Alienhand läßt sich ohne großen Aufwand zu einem formschönen Aschenbecher gestalten. Zum Erreichen der Gaumenfreude der besonders exquisiten Art sind wir TAH - Anhänger uns nicht zu schade, unsere Flinten abzustauben und uns auf die Jagd zu begeben. Letztendlich bedeutet das ja ohnehin nur zusätzlichen Spass.

Die Area 51 ist eine unserer beliebtesten Anlaufpunkte fuer Feinschmecker aus der ganzen Welt.

Aliens und existentialistische Ideologien 1/3

Apropos Ufo Stichtag Freitag. Der nahende Schließungstermin von Geocities könnte eine der Perlen schwarzen Humors aus dem Netz tilgen. Daher werde ich die Seiten von TAH hier auf meinen Blog retten. Möge Andy Angerer und die Originalautoren mir verzeihen. Die Geschichte wurde in den 1990 er Jahren in der Newsgroup de.altufo entwickelt.

Aliens und existentialistische Ideologien

Der TAHinismus gründet auf einer einfachen und nachvollziehbaren Problematik, mit der alle "zivilisierten" Völker des Multiversums früher oder später konfrontiert werden - Ressourcenmangel.

Just in dem Moment, da die führenden Wissenschaftler eines hochentwickelten Volkes die weitreichenden und revolutionären Verwertungsmöglichkeiten fossiler Ressourcen mittels neu entwickelter Technologien entdecken, werden sie - und das ist statistisch belegbar ( Welch Widerspruch in sich, nicht wahr?) - mit Sicherheit feststellen müssen, daß die letzten paar Tonnen der fossilen Ressourcen, die den Grossen Umschwung [tm] bringen sollten, gerade in primitiven Verbrennungsmaschinen verfeuert werden. Ein paar Jahrhunderte voller sinnloser Rangeleien, Untergangsstimmung und einige grosse Erlöser [tm] später, die sich als machtgierige Scharlatane entpuppten, findet man dann ( vielleicht ) Alternativen und schafft so doch noch den Sprung ins kalte Wasser - in die unzugänglichen Tiefen des Alls, diesmal mit dem Vorsatz, es richtig zu machen.

Das bedeutet nicht etwa, Gedanken an ein verantwortungsbewusstes und überdachtes Ressourcenmanagement zu verschwenden, das bedeutet vielmehr, dass man sich da draußen soviel wie möglich von dem Zeug unter den Nagel reißen wollte - koste es, was es wolle. Und so wurde man auf Terra aufmerksam, obwohl man dem blauen Sonnenmond zunächst nur wenig Beachtung schenkte. Die Landungstrupps hatten neben etlichen Beschwerden, hervorgerufen durch die heimische Flora und dem Gravitationsunterschied, nur wenig interessante Funde zu vermelden. Ein paar riesige Donnerechsen hier und da, dumm wie Rinderroulade und nonstop mit Fressen beschäftigt. Der sozial-kulturelle Höhepunkt dieser Viecher fand nur zur Brunftzeit statt und der Planet langweilte die Aliens, die fortan nur sporadisch alle paar Millionen Jahre mal vorbeischauten. Rohstoffe waren zwar vorhanden, aber Terra kam höchstens als Minenkolonie in Betracht, es lag zu weit ausserhalb. Noch gab es genug andere Planeten zur Ausbeutung, wobei die Aliens immer friedlicher und gerechter wurden, sie assimilierten die fremden Planeten nur noch, statt sie erst dem Erdboden gleich zu machen um danach dort zu landen und mit Sperrfeuer nachzufragen, ob irgendetwas überlebt hätte.

Sie wurden aber nicht friedlicher, weil es ihnen plötzlich keinen Spaß mehr gemacht hätte, eine fremde Zivilisation niederzumachen, nein, es war einfach wirtschaftlicher, diese Zivilisationen "zivilisert" zu versklaven. Ein paar Besuche später bemerkte man, dass es zwischenzeitlich ein bisschen frostig auf Terrageworden war und nun die Säuger dominierten, das Übliche eben. Eines der Aliens sollte niemals erfahren, wie recht es hatte, als es auf einen merkwürdigen, halb aufrecht vor sich hinwatschelnden Affenverschnitt deutete, der gerade dabei war, sich mit einem Mammutbaum zu paaren, und spottete : "Pass nur auf, die Kerle werden irgendwann an jedem Baum auf dem ganzen Planeten hängen..." Nun, zumindest in Abwandlungen hatte er recht.

Wir waren Mutter Naturs bislang gewagtestes Experiment und haben es in den Evolutions-Charts auf Erden schnell auf Platz 1 gebracht. Dummerweise ist das Experiment etwas außer Kontrollegeraten, wie die nächsten Landungstrupps der grossen Alienföderation ( Gründungsgrund war Gewinnmaximierung für alle Parteien, trieb die Friedliebigkeit weiter voran) sprichwörtlich am eigenen Körper erfahren mußten.

Wir hingen nicht länger an Bäumen - die meisten von uns jedenfalls.

Ähem.

Nun, wie auch immer.

Jedenfalls hatten wir einen Bedarf - und sie "stellten" das Angebot ( näheres auf den nächsten Seiten).

Der TAHinismus existiert grundsätzlich überall, aber jedes hochentwickelte Volk nimmt für sich in Anspruch, den Einzig Wahren TAHinismus [tm] entwickelt zu haben.

Auch wir Terraner...

UFO Stichtag Freitag?!

Am Freitag, so wollen es unsere Freunde von der Verschwörungstheoretikerfront wissen, sollen "die Regierungen" ihr geheimes Wissen über die Tatsache offen legen, dass die Erde schon lange von Außerirdischen beobachtet wird. Angeblich haben die offfiziellen Stellen natürlich schon lange Kontakt mit Aliens (und Men in Black ist in Wahrheit ein Dokumentarfilm). Ausgeheckt wurde das ganze in Bielefeld. Da stelt sich dann die Frage, was macht man am Freiteg? Ich für meinen Teil werde schon einmal in aller Vorfreude den Grill anwerfen...

Dienstag, 9. Juni 2009

Masern sind durchaus tödlich!

Seine Kinder gegen Masern impfen gilt bei einigen ja fast schon als Misshandlung. Lieber wird zu so genannten "Masernparties" eingeladen, bei denen erkrankte Kinder die Krankheit an ihre gesunden Freunde weiter geben sollen. Weil Masern als harmlose Kinderkrankheit gelten. Das sind sie aber beileibe nicht, wie der Schriftsteller Roald Dahl aus eigener, leidvoller Erfahrung wusste.
Esowatch-Blog: Roald Dahl widmet Buch seiner Tochter

Planet in der Andromedagalaxie gefunden?

Mit etwas Glück wurde gerade der erste Planet außerhalb unserer eigenen Galaxis eindeckt. Im rund 2,5 Millionen Lichtjahre entfernten Andromedanebel.
Erster extragalaktischer Planet entdeckt. Astrodictum simplex
G. Ingrosso et al. (2009): Pixel-lensing as a way to detect extrasolar planets in M31.

Montag, 8. Juni 2009

Geo-Foto: Kiesbänder

Sand

Die Zopfströme hatte ich ja schon im Modellmaßstab in der Kiesgrube bei Malente gefunden. Die Grube liegt direkt im bereich eines Sanders der letzten Eiszeit, und auch damals konnte man Zopströme dort finden, aber um einiges größer. Besonders im Sommer dürfte der Gletscher große Wassermassen freigesetzt haben, die dann auch die nötige Kraft aufbrachten, die alten Sedimente des Sanders abzutragen und neue Sedimente aus dem Gletscher herauszuspülen. Dabei konnten auch größere Blöcke sein, so wie auf dem obigen Foto, wo der große Stein rund 20 Zentimeter länge zeigte. Wie man erkennen kann, zerschneidet das Kiesband die älteren, feinkörnigeren Sande (die teilweise selber eine Kreuzschichtung zeigen) relativ gerade. Die gröberen Klasten sind in der Mitte abgelagert, während das Band nach oben wieder feinkörniger wird. Vermutlich hat alsi irgendwann die Kraft des Wassers nachgelassen. Eventuell weil es gegen Herbst wieder kälter wurde und der Gletscher weniger Schmelzwasser anlieferte.

Homöopathie ist wirkungslos!

Auf astrodictum simplex und bei bad astronomy toben einige heiße Diskussionen über Sinn und vor allem Sinnlosigkeit der so genannten Komplementärmedizin. Natürlich sind viele Verfechter dieser als "sanfte Medizin" verbreiteten Bewegung aufgebracht, aber wenn man mal unvoreingenommen auf die Fakten schaut, bleibt einem nichts übrig, als ihr eine absolute Wirkungslosigkeit für alles zu konstatieren, was auch nur einen hauch über Placebo Effekte hinausgeht. Keine Sorge, dieses Problem teilt die Homöopathie mit vielen Methoden (sollte man vielleicht sagen: allen!?) der Komplementärmedizin. Da stellt sich dann schon die Frage, warum diese methoden eine so starke Anhängerschaft haben und auch von den Krankenkassen bezahlt werden.
Homöopathika sind Placebos. Technology Review, 23.07.08.
Eine Revolution der Physik? Die Unterstützung der Homöopathie und ähnlicher Therapierichtungen durch die Krankenkassen. Skeptiker 14, März 2001
Fragen und Antworten zur Homöopathie, GWUP

Schienennetze als Seismografen?

Auf den ersten Blick klingt es eigentlich einfach. Viele Schienennetze in der Welt sind bereits mit Sensoren ausgestattet, die Erschütterungen, wie beispielsweise Erdbeben, feststellen können und damit auch schnell deren Stärke, das Epizentrum und zu erwartende Schäden erfassen. dadurch könne nicht nur Züge rechtzeitig gestoppt werden, bevor sie durch gebrochene Schienen oder verschüttete Tunnel in Gefahr geraten (ein vergleichbares System existiert in Japan zum Schutz des Hochgeschwindigkeitszuges vor Erdbeben). Mit Hilfe des Schienennetzes sollte es auch möglich sein, Entwicklungsländer flächendeckend und dabei kostengünstig seismisch zu überwachen. Der Teufel liegt aber mal wieder im Detail. Schienen sind anfällig für Erschütterungen, und man muss die Erschütterungen von Zügen, die sich ja auf ihnen bewegen, eindeutig von Erschütterungen unterscheiden, die von Bebenwellen stammen. Lokal können die aber deutlich schwächer sein, als die vom gerade auf den Schienen fahrendem Güterzug. Und das könnte einen totalen Umbau der Gleisanlagen bedingen. Was ein System wieder unerschwinglich für die meisten Länder macht. Trotzdem halte ich die Idee für Wert, weiter verfolgt zu werden.
Schienennetz als größter Seismograf der Welt. Die Welt, 05. Juni 2009.

Wallpaper auf lens-flare

Steffen Göthling vom Blog Lens-Flare hat neben seinem Blog auch einen Fotostream im Netz, auf dem er seine Fotos der Allgemeinheit vorstellt. Die Bilder lassen sich auch als Bildschirmschoner verwenden oder als Hintergrund. Das schöne ist, dass er sie unter eine CC-Lizenz gestellt hat, sio dass jeder sie unter verweis auf lens-flare frei verwenden kann.
Wallpaper auf Lens-Flare

Freitag, 5. Juni 2009

Home - Ein Film zum Weltumwelttag

Pünktlich zum heutigen Weltumwelttag ist das neue Filmprojekt Home - Das ist unsere Erde des Fotografen und Filmemachers Yann Arthus-Bertrand und seinem Produzenten Luc Besson veröffentlicht worden. Dieser Film besteht ausschliesslich aus Luftaufnahmen unseres Heimatplaneten. Erzeigt die Schönheit, aber auch die Verletzlichkeit unserer Heimat im All, und unseren nicht besonders sorgsamen Umgang mit ihr. Trotz des unvermidlichen Schusses Ökoromantik ist der Film absolut sehenswert. Es ist erschreckend, in welch schnellem Umfang der Mensch in den zurückliegenden 50 bis 100 Jahren die Erde verändert hat. Dazu passen auch die Bilder auf der webseite des Earth Observatory, das seinen 10 Geburtstag mit einer kleinen Galerie feiert, auf denen ebenfalls die schnelle Veränderung der Erde zu beobachten ist, an der der Mensch eine nicht geringe Schuld trägt. Das schöne an dem Film von Yann Arthus-Bertrand ist, dass er nicht nur in den Kinos zu sehen ist, sondern auch im Internet anzuschauen ist. Sogar auf deutsch. Die Produktionskosten von rund 20 Millionen Euro wurden von Francois-Henri Pinault gestiftet.

Zur Einstimmung ist hier der offizielle Trailer von Home


Forschungsreaktoren und Nuklearmedizin

Den meisten Menschen ist die Nukleartechnik spätestens seit dem Unglück von Tschernobyl ein Dorn im Auge. Diese starke Skepsis gegen die Atomtechnologie hat aber auch ihre Schattenseiten. Die Medizin ist dringend auf radioaktive Stoffe für Diagnostik und Therapie angewiesen. Beispielsweise im Bereich der Krebsmedizin. Bei Knoten in der Brust wird mit Hilfe von schwach radioaktivem Technetium geprüft, ob der Tumor schon in die umgebenden Lymphknoten gestreut hat. Dieses Technetium wird aber in nur 5 Forschungsreaktoren auf der ganzen Welt hergestellt, die alle so langsam in die Jahre kommen. Altersschwäche der über 40 Jahre alten Anlagen sorgt in den letzten Jahren ständig dafür, dass nur wenige Anlagen arbeiten und dass daher der Nachschub an Technetium ins stocken gerät. Eine Möglichkeit wäre, den relativ jungen, erst 2004 in betrieb gegangenen Forschungsreaktor Garching II auf die Herstellung von radioaktivem Molybdän und damit für die Herstellung des dringend benötigten Technetiums auszubauen.
Reaktoren für den Kampf gegen Krebs. Spektrum online

Evolution des Lachens

Den meisten Menschen erscheint das lachen und Gelächter als eine der nur dem Menschen eigenen Verhaltensweisen. Das ist aber nicht so, auch unsere nächste Verwandschaft kann lachen. Das zeigen vergleiche mit jungen Primaten und Menschenkinder, die gekitzelt werden. DAbei ist vor allem eines bemerkenswert. Die Primaten könne wärend des lachens das Ausatmen verlängern und so ihre Lautäußerungen über den normalen Rythmus ihres Atmens ausdehnen. Diese Fähigkeit zeigt der Mensch auch beim Sprechen. Die Fähigkeit des Lachens hat sich in der Evolution der Primaten stufenweise entwickelt.
Menschen und Affen lachen ähnlich (Spon)
Kitzelige Verwandschaft. Wissenschaft.de
Gereiftes lachen. Spektrum online

Donnerstag, 4. Juni 2009

Tagung: Kristallographie-Session bei der Jahrestagung der DMG in Halle

vom 13.-16. September 2009 wird an der Martin-Luther-Universität in Halle die
87. Jahrestagung der Deutschen Mineralogischen Gesellschaft stattfinden.
Ich möchte Sie mit dieser e-Mail auf das Symposium "Allgemeine und
Angewandte Kristallographie" hinweisen, bei der Sie Beiträge aus dem
gesamten Spektrum mineralogisch-kristallographischer Forschung anmelden
können.

WICHTIG: Anmeldeschluss zur Einreichung der Kurzfassung ist der 30. Juni
2009.

Job Opportunity: post-doc position in Sedimentary Petrology / Sedimentology Göttingen

The Department of Sedimentology and Environmental Geology, Geoscience Center of the University
of Goettingen, is offering a
post-doc position in Sedimentary Petrology / Sedimentology
beginning October 1, 2009, or later. The appointment is for three years with an option for two more
years. Salary is based on the Public Sector Collective Agreement on Länder (100% TV-L E13). Parttime
employment is applicable on request.
The Geoscience Center in Göttingen offers a wide range of state-of-the-art analytical facilities and an
excellent environment for geological, sedimentological and geochemical research (http://www.gzg.unigoettingen.
de). We are seeking for a gifted and motivated scientist to complete our international
research team (currently 4 post-docs/staff positions, 6 Ph.D. students).
The successful candidate has finished his/her excellent doctoral thesis no longer than three years ago.
Ongoing and future research should focus on one or more of the major research topics of the
department, such as sedimentology/basin analysis, sedimentary petrology/geochemistry, detrital geo-
/thermochronology and provenance analysis. Further expertise in programming, modeling software,
(geo)statistics, and/or GIS are highly welcome.
Teaching duties (4 hours/week during lecture periods) comprise sedimentary petrology as well as
sedimentary facies and basin analysis at various levels, including field trips.
The University of Göttingen seeks to increase the participation of women in areas in which they are
currently underrepresented and therefore explicitly urges women to apply. Disabled persons with
equivalent aptitude will be favored.
Applicants should send a letter of interest, curriculum vitae, a brief statement of research interests, list
of publications and contact information for three referees, no later than June 25, 2009, to Prof. Dr.
Hilmar von Eynatten, Department of Sedimentology and Environmental Geology, Geoscience Center
Goettingen, Goldschmidtstrasse 3, D – 37077 Goettingen, Germany. (hilmar.von.eynatten@geo.unigoettingen.
de, http://www.sediment.uni-goettingen.de).

Tagung: Afrikagruppe der deutschen Geowissenschaftler 2009 Berlin

Das Programm für die Jahrestagung der Afrikagruppe der deutschen Geowissenschaftler 2009 in Berlin ist online. Die Tagung steht diesmal unter der Überschrift Afrika 2009 Brücken schlagen - Forschen - Entwickeln - Profitieren.

http://www.adg2009.de/

Tagung: Call for Papers - Umweltmineralogie/Umweltgeochemie DMG Tagung 2009

Call for Papers


Sehr geehrte Kollegen, liebe Freunde,

wie möchten Sie auf das Symposium „Umweltmineralogie/Umweltgeochemie“ bei der
87. Jahrestagung der Deutschen Mineralogischen Gesellschaft (DMG) hinweisen, die
vom 13.-16. September 2009 an der Martin-Luther-Universität in Halle stattfinden
wird.

Umweltmineralogie beschäftigt sich mit der Untersuchung der Wechselwirkung von
natürlichen und anthropogenen Mineralen und Feststoffen mit der Umwelt,
einschließlich ihrer Lebensformen bis hin zum Menschen. Arbeitsthemen sind sehr
vielfältig und schließen die Immobilisierung von Schadstoffen durch
Speicherminerale und ihre sichere Verwahrung in Halden und Deponien, das
Langzeitverhalten von Mineralphasen im Kontakt mit der Umwelt, den industriellen
Einsatz von Umweltmineralen, die Analyse und Bewältigung der
Feinststaubproblematik, sowie generell das Schließen von Stoffkreisläufen ein.

Vortrags- und Posteranmeldungen, die zu diesem Themenkomplex im weitesten Sinne
passen, werden bis zum 30. Juni 2009 erbeten. Für Details konsultieren Sie bitte
die Konferenz-Webseite unter http://www.dmg2009halle.de

Mittwoch, 3. Juni 2009

Wissenschaftsfeindlichkeit in der Politik

Die Schweizer haben sich ja bekanntlich entschlossen, die Wirklichkeit zu ignorieren und Hokuspokus und Esoterik aka Komplementärmedizin in die Verfassung aufzunehmen. Das weckt in manchem bundesdeutschen Politiker den dringenden Wunsch, da gleichzuziehen. Ungeachtet der Tatsache, dass alle wissenschaftlichen Studien, die diesen Namen auch verdienen, dieser "Komplementärmedizin" (Homöopathie, Akupunktur, Anthroposophie und dergleichen) jegliche Wirkung absprechen. Besonders hervorgetan hat sich hier die gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen/Bündnis 90, Birgitt Bender, (die mir ja schon einmal durch ihre ausgesprochen wissenschaftsfeindliche Haltung aufgefallen war, interessanter Weise bei einem Fragenkatalog, der von Antroposophen initiiert wurde). In ihrer Pressemitteilung findet sich folgendes:
Die klare Mehrheit für die Stärkung der Komplementärmedizin in der Schweiz sollte für Deutschland ein Ansporn sein, Behandlungsmethoden wie Anthroposophie, Homöopathie oder Akupunktur gleichberechtigt in der medizinischen Versorgung zu berücksichtigen. Notwendig für den Nachweis von Wirksamkeit und Qualität sind gut evaluierte Modellversuche sowie eine Versorgungsforschung, die komplementärmedizinische Ansätze berücksichtigt. Hierfür müssen Forschungskapazitäten aufgebaut werden.
Nicht nur, dass sie hier (Ironie des Schicksal) der Ideologie des erklärten Rassisten Rudolf Steiner das Wort redet. Die Anthroposophische Medizin liest sich wie ein Gruselkabinett eines mittelalterlichen Quacksalbers.
Es ist auch nicht richtig, dass es keine wissenschaftlichen Studien über die Wirksamkeit der so genannten Komplementärmedizin gibt. Es gibt sie und sie sprechen ihr fast komplett eine Wirksamkeit ab, die auch nur im Entferntesten über die eines Placebos hinausgeht (so hilft Akupunktur auch ohne Nadeln, und egal, wohin man sticht). Jedenfalls gibt es da nichts, was die Euphorie von Frau Bender hinsichtlich der Komplementärmedizin von wissenschaftlicher Seite her stützt.

Ein Part, den ich besonders krass und menschenverachtend fand, ist dieser:
Wir setzen uns dafür ein, dass patientenindividuelle Therapieoptionen, die insbesondere in der "Alternativmedizin" genutzt werden, und etwa bei Patientinnen und Patienten mit antibiotikaresistenten bakteriellen Infektionen eingesetzt werden, erhalten bleiben. Die Bundesregierung stellt diese Möglichkeit, für die sich auch der Bundesrat stark macht, ins Aus.
Da sollen also Menschen, die unter antibiotikaresistenten bakterielen Infektionen zu leiden haben (und die in den meisten Fällen direkt und unmittelbar tödlich sein können) mit Hokuspokus behandelt werden? Globuli, Nadeln und zerriebenes Spinnenbein gegen multiresistente Stämme von Staphylococcus aureus kommen wohl mehr einem Todesurteil gleich als einer Hilfe. Gut, das wäre sicher auch ein Weg der Bekämpfung von multiresistenten Keimen. Ich gehe da also deutlich konform mit der Regierung und nicht mit dem Bundesrat. Damit haben sich also die Grünen/Bündnis 90 frühzeitig aus dem Rennen um meine Stimme verabschiedet.





Älteste Tongefäße stammen aus China

In China, in der Provinhz Hunan hat man den bisher ältesten Beleg für die Herstellung von Tongefäßen gefunden. Die Reste sind rund 18 000 Jahre alt. Aber es handelt sich nicht, wie vielfach (Spon) berichtet, um die älteste Keramik. Figürliche Keramik aus gebranntem Ton ist noch älter als Gefäßherstellung. So ist die bekannte Venus von Dolní Věstonice mit ihren 25 000 bis 29 000 Jahren noch deutlich älter als die jetzt in China gefundenen Reste von Gefäßen.
Eine interesante neue Datierungsmöglichkeit für Tonkeramik wurde ebenfalls gefunden, die gleichzeitig die Möglichkeit eröffnet, Tonkeramiken als Klimaarchiv zu nutzen.
Boaretta, E. et al (2009): Radiocarbon dating of charcoal and bone collagen associated with early pottery at Yuchanyan Cave, Hunan Province, China. PNAS doi: 10.1073/pnas.0900539106

Wilson, M.A. et al. (2009): Dating fired-clay ceramics using long-term power law rehydroxylation kinetics. Proc. R. Soc. A doi:10.1098/rspa.2009.0117

Dienstag, 2. Juni 2009

Tagung: DMG 2009 Tagung, Deadline verlängert!

87. Tagung der Deutschen Mineralogischen Gesellschaft an der Martin-Luther-Universität in Halle an der Saale
vom 13. bis 16. September 2009

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe DMG-Mitglieder,

die Abgabefrist/deadline für Abstracts und die Anmeldefrist zu verbilligten Konditionen (Frühbucherrabatt) ist bis zum 30.6.2009 verlängert worden !!!

Wir möchten Sie ganz herzlich einladen, diese Gelegenheit für Ihren noch ausstehenden Beitrag zu nutzen.
Der Erfolg unserer Jahrestagung hängt auch von Ihren Beiträgen ab.


Alle wichtigen Informationen finden Sie auf unserer Tagungshomepage: www.dmg2009halle.de.
Dort sind auch alle Aktualisierungen nachzulesen.

Es steht ein breites Themenspektrum zur Auswahl und Sie haben weiterin die Möglichkeit zwischen 3 Vor- und 3 Nachexkursionen sowie 4 Workshops zu wählen.


Bitte informieren Sie auch Ihre Kolleginnen und Kollegen, die nicht Mitglied der DMG sind über unsere diesjährige Tagung.

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Jahrestagung der Deutschen Mineralogischen Gesellschaft vom 13.-16. September in Halle/Saale

www.dmg2009halle.de

neue Abstract-Deadline: 30. Juni 2009 !

Herzlichen Glückwunsch, Esowatch

Heute vor 2 Jahren passierte es. Esowatch ging online. Da sage ich doch Herzlichen Glückwunsch!!
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