Freitag, 31. Juli 2009
Stellenangebot: Promotionsstelle (VL 13 (halbe)) magmatischer Petrologie/Geochemie in Hamburg
Zum nächst möglichen Termin, spätestens zum 01.01.2010, ist
im Projekt Geochronology and petrogenesis of hornblende-bearing basalts (Rhön, Germany) – remnants of volcanic rocks from the lithospheric upper mantle?
die Stelle einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin/eines wissenschaftlichen Mitarbeiters
zu besetzen.
Die Vergütung erfolgt nach der Entgeltgruppe 13 TV-L. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 19,5 Stunden.
Die Befristung des Vertrages erfolgt auf der Grundlage von § 2 Abs. 1 Wissenschaftszeitvertragsgesetz und beträgt max.3 Jahre.
Die Universität strebt die Erhöhung des Anteils von Frauen am wissenschaftlichen Personal an und fordert deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden im Sinne des Hamburgischen Gleichstellungsgesetzes bei gleichwertiger Qualifikation vorrangig berücksichtigt.
Aufgaben:
Die Aufgaben umfassen wissenschaftliche Dienstleistungen im Projekt. Außerhalb der Dienstaufgaben besteht Gelegenheit zur wissenschaftlichen Weiterbildung, insbesondere zur Anfertigung einer Dissertation. Die eigenen im Projekt erzielten Arbeitsergebnisse können für die Promotion verwendet werden.
Aufgabengebiet:
Die Arbeiten umfassen Probenentnahme, Haupt- und Spurenelementanalyse (RFA, ICP-MS) sowie die Spurenelementanalyse an Hornblende Phänokrysten mit der Ionenstrahlmikrosonde und/oder LA-ICP-MS. Die isotopen-geochemischen Arbeiten umfassen die Analyse von Sr, Nd, Pb und Hf Isotopen sowohl an Gesamtgesteinen wie auch teilweise an Hornblendephänokrysten. In Zusammenarbeit mit anderen Instituten werden Os und O Isotopendaten sowie präzise Ar-Ar Alter erhoben. Die Ergebnisse sollen zu einem vertieften Verständnis der Prozesse führen, die rift-bezogene Alkaliolivin-Basalte s.l. bilden und verändern und einen Beitrag zur Interaktion zwischen Lithosphäre und Asthenosphäre in Rift gebieten liefern. Aufgrund der vielfältigen analytischen Ansätze wird von der Stelleninhaberin bzw. dem Stelleninhaber eine erhöhte Mobilität i.w. innerhalb Deutschlands erwartet, da einige der Untersuchungen eine mehrwöchige oder mehrmonatige Abwesenheit von Hamburg erfordern.
Einstellungsvoraussetzungen:
Abschluss eines den Aufgaben entsprechenden Hochschulstudiums sowie fundierte Kenntnisse in magmatischer Petrologie und Geochemie. Erfahrungen in Isotopengeochemie sind von Vorteil. Aufgrund der Einbindung in internationale Forschungsvorhaben (ILP „PLUME“) und der erwarteten Publikationstätigkeit sind gute englische Sprachkenntnisse erforderlich. Erwartet wird auch, dass die Stelleninhaberin bzw. der Stelleninhaber im Rahmen der Anstellung promovieren.
Schwerbehinderte haben Vorrang vor gesetzlich nicht bevorrechtigten Bewerberinnen/Bewerbern gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistungen.
Bewerbungen mit Lebenslauf, Kopie des Diplomzeugnisses, Kopien von Publikationen und Tagungsbeiträgen (soweit vorhanden) und zwei Referenzen bitte bis zum 16.10.2009 an
Prof. Dr. Stefan Jung
Dept. Geowissenschaften
Mineralogisch-Petrographisches Institut
Universität Hamburg
Grindelallee 48
20146 Hamburg
Stellen- und projektbezogene Fragen können gerne jeder Zeit unter ++49/(0)40-42838-2061 oder stefan.jung@mineralogie.uni-hamburg.de beantwortet werden. Online-Bewerbungen können unter stefan.jung@mineralogie.uni-hamburg.de eingereicht werden.
Wecker von Stilsucht zu gewinnen
Geo-Video: Climate Denial Crock of the Week - The Myth of Gobal Cooling in the 70s
via Diax´s Rake
Donnerstag, 30. Juli 2009
Velikovskys Nachfolger
Mittwoch, 29. Juli 2009
Nachterstedt Erdrutsch update: Pressemitteilung der DGG
Verantwortung von Geowissenschaftlern
hinsichtlich Stellungnahmen zu Katastrophenereignissen
Geowissenschaftler tragen eine hohe gesellschaftliche, moralische und volkswirtschaftliche Verantwortung. Dies gilt auch bei öffentlichen Stellungnahmen zur Katastrophenereignissen. Journalisten und Berichterstatter verstehen die Entscheidung von Wissenschaftlern oft nicht, keine öffentliche Stellungnahme zu Katastrophenereignissen abzugeben. Diese Entscheidung fällt Geowissenschaftlern keineswegs leicht. Zum einen verstehen sie die Sorgen der Bevölke-rung und deren Recht auf Information, zum anderen können sie wegen der hohen Verantwortung gegenüber der Gesellschaft keine wissenschaftlich unsichere Aussage treffen. Eine solche Aus-sage kann nachträglich viel mehr Unsicherheit in der Bevölkerung erzeugen und somit mehr Schaden anrichten als Nutzen.
Die Verantwortung von Geowissenschaftlern für die Gesellschaft ist vielschichtig:
• Geowissenschaftler untersuchen den mineralischen Untergrund und das im Untergrund zirkulierende Grundwasser. Beides muss für Bauvorhaben jeder Art kalkulierbar begut-achtet werden, um Schäden an Bauwerken, der Umwelt und nicht zuletzt an Menschen
zu vermeiden. Für diese Zwecke werden in den Geowissenschaften Ingenieurgeologen, Hydrogeologen und Geophysiker ausgebildet.
• Geowissenschaftler sind mit ihrer Expertise bei Bauprojekten sowohl für das Leben von Menschen als auch für Bauwerke verantwortlich. Sie kartieren und dokumentieren die
z. T. sehr komplexen geologischen Zusammenhänge im Untergrund, die als Grundlage für Baumaßnahmen verwendet werden. Dabei werden Modellvorstellungen herangezogen, die durch die Heterogenität des Untergrundes nicht immer zutreffen. Es sind daher ent-sprechende Sicherheiten zu berücksichtigen, um die Unsicherheiten im Hinblick auf die Kenntnisse über den Untergrund zu minimieren.
• Jedes geologische Ereignis hat seine ganz spezifische Vorgeschichte, d. h. die Berücksichtigung der Randbedingungen bei einer Entscheidung ist für die Bewertung der Gesamtsituation wichtig. Ohne Kenntnis dieser Entscheidungskriterien ist eine nach-trägliche Beurteilung der Situation nicht möglich.
• Jeder geologische Untergrund ist nur lokal zu betrachten; eine Übertragung auf ähnliche Situationen ist nicht zulässig, da sich die geologischen Verhältnisse in Raum und Zeit ändern.
• Werden Geologen, Ingenieurgeologen, Hydrogeologen und Geophysiker erst NACH einem Schadensereignis als GUTACHTER berufen, stehen sie unter einer noch größeren Verantwortung, denn dann geht es unter Umständen um großen volkswirtschaftlichen Schaden.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Schadensort genauestens untersucht und der Schadensverlauf rekonstruiert werden muss, bevor eine Aussage zur möglichen Versagens-mechanismen getroffen werden kann.
Nur wenn Geowissenschaftler vor einer Baumaßnahme hinzugezogen werden, können sie die notwendigen Untersuchungen zum Untergrund durchführen und ein zutreffendes geologisches und infolgedessen ein ingenieurgeologisches Modell erstellen. Der Bau des Untergrundes ist sowohl von der Genese der Gesteine als auch von der erdgeschichtlichen Entwicklung an dem betreffenden Ort abhängig. Die Entstehungsbedingungen der Gesteine und die Reihenfolge der Einzelereignisse, wie z. B. die Aufeinanderfolge verschiedenartiger tektonischer Beanspruchun-gen sind maßgebend für das mechanische Verhalten des Untergrundes. Auch wenn diese Vorerkundungen die Projektsumme erhöhen, kann der materielle Schaden nach dem Ereignis diese Kosten um ein Vielfaches übersteigen, der Schaden für Menschen ist teilweise nicht wieder gut zu machen.
Nur wenn im Falle eines Schadenfalles die Gesamtsituation untersucht wird und bei der Untersuchung alle Regeln der Wissenschaft eingehalten werden, lässt sich möglicherweise eine Aussage zu Ursachen des Schadens treffen. Eine Spekulation darüber ohne Kenntnis der Situation vor Ort wäre eine Mutmaßung und in keiner Weise der Sache dienlich.
Die DGG verfügt in ihren Fachsektionen und Arbeitskreisen über Experten der verschiedenen geowissenschaftlichen Fachrichtungen – siehe www.DGG.de, „Wir über uns“, Fachsektionen und Arbeitskreise.
Prof. Dr. Stefan Wohnlich, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften (DGG)
Prof. Dr. Rafig Azzam, Vorsitzender der Fachsektion Ingenieurgeologie der DGG + DGGT
Prof. Dr. Ingo Sass, Fachsektion Hydrogeologie der DGG
Dr. Jochen Rascher und Dr. Katrin Kleeberg, Arbeitskreis Bergbaufolgen in der DGG
Kontakt: Monika Huch, Sprecherin des Arbeitskreises Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 05141 981434 e-mail: mailto:mfgeo@t-online.de
Hannover, den 28.07.2009
Dienstag, 28. Juli 2009
Universaldrehtisch gesucht!!
University of Allahabad, India, sucht für Langzeit-Forschungszwecke einen
4- oder 5-achsigen Universal-Drehtisch. Es gibt nur wenige kommerzielle
Angebote und
zu Kosten, die für Herrn Pati und sein Institut unerschwinglich sind.
Sollte Ihr Institut einen U-Tisch anbieten oder stiften können,
kontaktieren Sie ihn
bitte unter: jkpati@yahoo.co.in
Erdrutsche
Landslide Hazard Information
abiogenes Erdöl?
Erdöl aus anorganischer Quelle? Spektrum online
Can Hydrocarbons Form in the Mantle Without Organic Matter? geology.com
Abiotic Oil? Olelog
Methane-derived hydrocarbons produced under upper-mantle conditions. Anton Kolesnikov, Vladimir G. Kutcherov & Alexander F. Goncharov, Nature Geoscience Published online: 26 July 2009 | doi:10.1038/ngeo591
Älteste Landkarte
http://www.wissenschaft-online.de/artikel/1002751
Utrilla, P. et al.: A palaeolithic map from 13,660 calBP: engraved stone blocks from the Late Magdalenian in Abauntz Cave (Navarra, Spain) . In: Journal of Human Evolution 10.1016/j.jhevol.2009.05.005, 2009.
Nachterstedt Erdrutsch: Update
http://www.dlr.de/DesktopDefault.aspx/tabid-1/86_read-18849/
Donnerstag, 23. Juli 2009
Mondlandung: Apollo 11 Steuerungscomputer Code veröffentlicht
Neandertaler und wir: Wahl der Waffen
Tödlicher Speerwurf - Wissenschaft.de
Steven Churchill et al.: Journal of Human Evoution , doi: 10.1016/j.hevol.2009.05.010
Unterstützung für Lutz Geissler (geoberg)
Mittwoch, 22. Juli 2009
Ich habe einen neuen "Fan"?
Nachterstedt Erdrutsch - update
Geologische Karten zu Nachterstedt - Effjot
Geologische Karten zu Nachterstedt - geoberg
Um sich die ungeheure Wucht und Dynamik eines Erdrutsches in dieser Größenordnung vorzustellen, fand ich via on the slide Blog ein Video, dass einen großen Erdrutsch von 1993 in Panntai Remis, Malaysia zeigt.
Bilder der Sonnenfinsternis
Dienstag, 21. Juli 2009
Erdrutsch am Concordia See
Landslides under the microscope
Siedlung nach Erdrutsch vermutlich unbewohnbar-Zeit
Fotoleinwände zu gewinnen
Ist Religion Privatsache oder nicht?
40 Jahre Mondlandung
Treffer auf Jupiter
Das Bild zeigt den Fleck als hell im Infrarotbereich leuchtend in der Südpolregion des Planeten. Der herre Bereich unterhalb der Einschlagstelle könnte auf Trümmer des einschlagenden Himmelskörper hinweisen. Bislang ist noch unklar, was auf dem Jupiter eingeschlagen ist, aber der Gasplanet gehört aufgrund seiner Größe und imensen Schwerkraft mit zu den bevorzugten Zielen kleinerer Himmelskörper.
Freitag, 17. Juli 2009
Mondlandung: LRO fotografiert Apollo Landestellen
Hier haben wir die Landestelle, an der vor genau 40 Jahren zum allerersten mal der Traum in Erfüllung ging und Menschen die Oberfläche eines anderen Himmelskörpers betraten. Und deutlich ist der untere Teil der Landefähre Eagle zu sehen, der damals zurückblieb.Nun werden die Moonhoaxer sicher sagen, dass dort nur eine unbemannte Sonde gelandet ist. Aber auf anderen Fotos sind auch die Spuren der Asttronauten zu erkennen, welche den Staub der Mondoberfläche aufgewühlt haben. So zum Beispiel an der Landestelle von Apollo 14.
Da LRO durchaus noch einiges an Auflösung zu bieten hat, dürften in naher Zukunft wirklich schwere Zeiten für alle Typen anbrechen, welche nach wie vor an der Verschwörungstheorie festhalten.
Tiger bald ausgestorben?
Video: "I Faked The Moon Landing" by Men From Earth
I Faked The Moon Landing.
Neandertaler; es gab nur wenige von ihnen
Briggs, A. W. et al.: Targeted Retrieval and Analysis of Five Neandertal mtDNA Genomes. In: Science 325, S. 318-321, 2009.
Nur wenige tausend Neandertaler lebten in Europa - spektrumdirekt
Gutscheine von Amazon zu gewinnen
Hier gehts zur Verlosung der 3 Gutscheine
Donnerstag, 16. Juli 2009
Postdoc position in Biogeochemistry „Mössbauer spectroscopy of reactive iron species“
„Mössbauer spectroscopy of reactive iron species“
Iron oxides in groundwater play a key role for electron transfer reactions and adsorption of
redox sensitive compounds and thus for the overall biogeochemistry in aquifers. Bulk
properties of solid iron phases have been extensively studied using classical mineralogical
(e.g. XRD) and wet chemical techniques. However, surface rather than bulk properties of iron
minerals control chemical and microbial reactions at these minerals. Thus, an in depth
understanding of the dynamics, chemistry and reactivity of reactive species at iron mineral
surfaces is hampered by limited availability of appropriate surface-sensitive and in situ
techniques.
In this project we will apply and refine Mössbauer spectroscopic methods as a tool for in situ
characterisation of reactive iron phases, especially when present at surfaces or as a minor
fraction compared to other minerals. Specifically, we will focus on iron-sulfur and iron-DOM
interactions in model systems in the presence and absence of microbes. This research is the
core part of the DFG-funded research unit “Electron transfer processes in anoxic aquifers”
(Forschergruppe “e-TraP”, http://www.bayceer.uni-bayreuth.de/fg_ct/) and works at the
interface of geochemical and microbiological subprojects.
We offer a postdoc position for 2-3 years in a stimulating international and interdisciplinary
environment with numerous opportunities for cooperation with geochemists, microbiologists
and environmental scientists. The working place will be at the Center of Applied Geosciences
at the University of Tübingen in the research groups for Environmental Mineralogy and
Geomicrobiology (http://www.ifg.uni-tuebingen.de/departments/zag/index.html). Our
laboratories are fully equipped and prove access to state of the art facilities for geochemical,
mineralogical and microbial work including a cutting edge Mössbauer system with a Heliumcryostat unit (4.2 K).
Applicants should be experienced in Mössbauer spectroscopy with a background in
environmental sciences and/or geochemistry. Furthermore, previous experience with
geochemical modelling software would be advantageous. Applicants should have good
communication skills and should be highly motivated and committed to pursuing
interdisciplinary research focusing on environmental issues. The salary will be according to
TVL E13 (100%), start date is October 2009 or as soon as possible thereafter.
The appointment will be arranged by the administration of the University of Tübingen. We
particularly encourage female applicants to apply for this position. Disabled persons will be
preferred in case of equal qualification.
Please send your application by email before August 31st (2009) to:
Prof. Stefan Haderlein (haderlein@uni-tuebingen.de) and Prof. Andreas Kappler
(andreas.kappler@uni-tuebingen.de) as well as CC to Prof. Stefan Peiffer (s.peiffer@unibayreuth.
de)
Vor 40 Jahren: Apollo 11
Heute vor 40 Jahren ist Apollo 11 zu seiner legendären reise aufgebrochen.
The Big Picture: remembering Apollo 11. Eine schöne sammlung wunderbarer Bilder zu Apollo 11.
NASA - Apollo 40th anniversary - Auch die NASA hatz ihre goldenen tage nicht vergessen.
we choose the moon - Eine gut gemachte Seite, auf welcher die einzelnen Abschnitte der Mission per Animation und Bildern nachvollzogen werden. in Echtzeit.
Wikimedia- Dateien zu Apollo 11
Und für alle, die nicht genug bekommen: Besonders das zweite Video, die Zeitlupe der Startsequenz zu der Musik von Gustav Holst, Mars, der Kriegsbringer, ist wunderbar.
Dunning-Kruger-Effekt
Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel
Wer würde die Worte von Bertrand Russell bestreiten? Dass da durchaus etwas dran ist, haben David Dunning und Justin Kruger 1999 mit der Entdeckung des Dunning-Kruger-Effekts gezeigt. Insgesamt konnte dabei nachgewisen werden, dass inkompetente Personen
- dazu neigen, ihre eigenen Fähigkeiten zu überschätzen,
- überlegene Fähigkeiten bei anderen nicht erkennen,
- das Ausmaß ihrer Inkompetenz nicht zu erkennen vermögen,
- durch Bildung nicht nur ihre Kompetenz steigern, sondern auch lernen können, sich und andere besser einzuschätzen.
Kruger, Justin; David Dunning (1999). "Unskilled and Unaware of It: How Difficulties in Recognizing One's Own Incompetence Lead to Inflated Self-Assessments". Journal of Personality and Social Psychology 77 (6): 1121–34. doi:10.1037/0022-3514.77.6.1121.
Mittwoch, 15. Juli 2009
Waffenwirkung
http://www.livescience.com/history/090715-cannonball-ship.html
Auch die Venus war wohl einst ein schöner Ort
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/305304
http://www.esa.int/esaCP/SEMUQCLXOWF_index_0.html
Saurier mit Bierbauch
Lindsay E. Zanno,David D. Gillette, L. Barry Albright and Alan L. Titus: A new North American therizinosaurid and the role of herbivory in ‘predatory’ dinosaur evolution. Published online before print July 15, 2009, doi: 10.1098/rspb.2009.1029
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,636270,00.html
Dienstag, 14. Juli 2009
Montag, 13. Juli 2009
Geo-Foto: Windrippel

Rippelmarken (von eng.: ripple marks) sind von einem fließenden Medium (Flüssigkeit, Gas = Fluid) hervorgerufene annähernd parallele Strukturen an der Grenzfläche zu einem feinkörnigen Sediment wie einem Silt oder Sand (Düne). Bei der Rippelmusterbildung unterscheidet man zwei Prinzipien: Strömungsrippel und Oszillationsrippel.Strömungsrippel
Aus einer ersten minimalen Erhöhung entsteht ein Hindernis in der Oberfläche des Sandbodens, an der sich von der Strömung mitgerissene Sandkörner anlagern können. Je größer das Hindernis, desto mehr Körner lagern sich an (Positive Rückkopplung). Das Ergebnis sind asymmetrische Strömungsrippel mit einer flachen Luv- und einer steilen Leeseite.Aquatische Strömungsrippel entstehen in Sand, wenn die Strömungsgeschwindigkeit knapp über der kritischen Geschwindigkeit liegt. Strömungsrippel sind asymmetrisch, mit einer geringeren Hangneigung auf der strömungszugewandten Luvseite und einer steileren Hangneigung auf der strömungsabgewandten Leeseite. Die Höhe von Rippeln liegt im Durchschnitt bei 3–5 cm, ihre Wellenlänge bei 4–60 cm. Damit Rippel entstehen benötigt man eine Mindestwassertiefe von etwa 3-facher Rippelhöhe. Da die Rippelbildung von den Prozessen in der Grenzschichtlage bestimmt wird, ist die Maximaltiefe für die Rippelbildung nach oben hin nicht begrenzt. Der maximale Sandkorndurchmesser für die Entstehung von Rippeln liegt 0,6–0,7 mm. Bei größeren Korndurchmessern entstehen Großrippel und Riesenrippel. Rippeln und Großrippeln sind nicht stationär, sondern wandern in Richtung der Strömung.
Ist die kritische Strömungsgeschwindigkeit für die Bewegung von Sandkörnern erreicht, beginnen sich die Körner zu bewegen und in kleinen Clustern zusammenzuballen. Dadurch bilden sich wenige Körner dicke Unregelmäßigkeiten auf der Sedimentoberfläche, die die Strömung in der Grenzschicht beeinflussen. Über den Unregelmäßigkeiten, die kleine Hügel bilden, liegen die Stromlininen näher zusammen und die Strömungsgeschwindigkeit nimmt zu. Sedimentkörner können dadurch rollend oder springend die Luvseite des kleinen Hügels hinauf transportiert werden und akkumulieren am Top. Werden zu viele Körner angehäuft wird die Lage instabil und die Körner rutschen den Leehang hinab und werden dort angelagert. Diese dünnen Kornlagen werden als Leeblätter (engl. foresets) bezeichnet und bilden den natürlichen Böschungswinkel von ungefähr 30–35° ab. Durch Wiederholung dieses Vorganges bildet sich Lage auf Lage, getrennt und laminiert durch Zwischenlagen feineren Sediments, das aus der Suspension ausfällt. Es entsteht allmählich eine Rippel. Am Top des Hügels (der Rippel) spaltet sich die Strömung auf. Ein Teil der Strömung fließt weiter über die Sedimentoberfläche hinweg. Der andere Teil bildet auf der Leeseite unregelmäßige Wirbel bzw. trifft auf der Sedimentoberfläche auf, wo erhöhte Turbulenz und Erosion die Tröge zwischen den Rippeln ausbilden. Ein Teil der erodierten Körner kann durch den Rückstromwirbel an den Fuß des Leehanges transportiert werden und dort als dünne Lage abgelagert werden. Der andere Teil wird entweder in das Fluid aufgenommen oder wieder über den Luvhang der Rippel transportiert. Wird ein Teil der Körner an der Luvseite abgelagert, dann bildet sich das sogenannte Luvblatt.
Mammuts in Spanien
Álvarez-Lao, D. et al.: The Padul mammoth finds - On the southernmost record of Mammuthus primigenius in Europe and its southern spread during the Late Pleistocene. In: Journal of Palaeogeography, Palaeoclimatology, Palaeoecology 10.1016/j.palaeo.2009.04.011, 2009.
Video: Kseniya Simonova - Sand Animation
Freitag, 10. Juli 2009
Erste Hilfe mit Musik
Und für alle, denen die Bee Gees nicht liegen; auch andere Stücke haben die nötigen Beats pro Minute. Beispielsweise Dancing Queen von ABBA und Another one bite the dust von Queen. Und weil es so schön ist, hier die Videos zum üben und einhören:
http://www.spektrumdirekt.de/artikel/1000756
Donnerstag, 9. Juli 2009
Neuer Tagungsband der AdG ist draußen
Jahrestagung der Afrikagruppe deutscher Geowissenschaftler (AdG) 2007 in Potsdam
[From the core to space - current research in the earth sciences in Africa.]
Ed.: Löwner, Ralf; Horsfield, Brian; Wächter, Joachim; AdG Afrikagruppe deutscher Geowissenschaftler
2009. 342 pages, 124 figures, 21 tables, 24x15cm
(Zentralblatt für Geologie und Paläontologie, Teil I, Jg. 2007 Heft 3/4)
http://www.schweizerbart.de/pubs/books/es/zentralbla-160200703-desc.html
Stellenangebot: Doktorandenstelle Trier
„Steuerungsfaktoren der aquatischen Kohlenstoffspeicherung und -flüsse am superhumiden südandinen Kontinentrand“
die Stelle einer Wissenschaftlichen Mitarbeiterin/eines Wissenschaftlichen Mitarbeiters
(Entgeltgruppe 13TV-L)
und aquatischen Kohlenstoffakkumulation flächenhaft und für den Zeitraum der letzten 15000 Jahre zeigen. Dabei soll speziell der Einfluss von Salinitäten, Niederschlägen, Temperaturen sowie Nährstoffen auf die Bioproduktivität und Kohlenstoffflüsse untersucht werden. Im dritten Jahr sollen Publikationsmanuskripte erarbeitet werden, die Grundlage für eine kumulative Dissertation darstellen.
gute Kenntnisse in Sedimentologie und geochemischen Bilanzierungen. Aufgrund der Einbindung in internationale Forschungsvorhaben und der erwarteten Publikationstätigkeit sind gute englische Sprachkenntnisse erforderlich. Erwartet wird auch, dass die Stelleninhaberin bzw. der Stelleninhaber im Rahmen der Anstellung promovieren. Schwerbehinderte Bewerberinnen oder Bewerber werden bei entsprechender Eignung bevorzugt eingestellt.
Bewerbungen bitte möglichst umgehend an apl. Prof. Dr. Rolf Kilian, Lehrstuhl für Geologie,
FB VI, 54286 Trier. Es ist eine Stellenbesetzung bis spätestens 1. Oktober 2009 vorgesehen.
Stellen- und projektbezogene Fragen können gerne jeder Zeit unter 0651-2014644 oder 0174-
3123572 beantwortet werden. Bitte reichen Sie keine Orginalunterlagen ein, da diese nicht
zurückgesandt werden können.
Universitätsassistent/Universitätsassistentin am Institut für Angewandte Geowissenschaften der TU Graz
Bewerbungen sind unter Anschluss des Lebenslaufes an den Dekan der Fakultät für Bauingenieurwissenschaften, Univ.-Prof. Dr. Ing. Martin Fellendorf, Rechbauerstraße 12, A-8010 Graz zu richten.
1 Stelle eines/einer Universitätsassistenten/Universitätsassistentin mit Doktorat für 6 Jahre, vollbeschäftigt, voraussichtlich ab 1. Oktober 2009, am Institut für Angewandte Geowissenschaften.
Aufnahmebedingungen: Abgeschlossenes naturwissenschaftliches Hochschulstudium und Doktorat in den Geo/Erdwissenschaften oder angrenzenden Disziplinen mit ausgezeichneten Kenntnissen, wissenschaftlichen Arbeiten und Lehrerfahrungen im Bereich Mineralogie/Hydrogeochemie sowie geochemischen Analysetechniken.
Gewünschte Qualifikationen: Ausgewiesene Erfahrung in der Betreuung von analytischen Geräten (z.B. Mikrosonde, ICP-OES/MS, TOC) und Aspekten der Wasser-Gesteins-Wechselwirkung, Entwicklung und Durchführung von eigenen Forschungsprojekten durch geeignete Forschungsförderung von dritter Seite, Mitwirkung an bereits bestehenden Projekten im Bereich Mineralogie, Hydrogeochemie und den Materialwissenschaften, Unterstützung von studentischen Arbeiten, Teamfähigkeit, gute Englischkenntnisse.
Ende der Bewerbungsfrist: 31. August 2009
Der Dekan: Fellendorf
http://www.mibla.tugraz.at/08_09/Stk_19/19.html#213Mittwoch, 8. Juli 2009
Video: Michael Shermer: Why people believe strange things
Why do people see the Virgin Mary on cheese sandwiches or hear demonic lyrics in "Stairway to Heaven"? Using video, images and music, professional skeptic Michael Shermer explores these and other phenomena, including UFOs and alien sightings. He offers cognitive context: In the absence of sound science, incomplete information can combine with the power of suggestion (helping us hear those Satanic lyrics in Led Zeppelin). In fact, he says, humans tend to convince ourselves to believe: We overvalue the "hits" that support our beliefs, and discount the more numerous "misses."
via esowatch
Video: Simon Singh; A Dramatic Demonstration of the Power of Mental Frames
via esowatch
Dienstag, 7. Juli 2009
Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs: Neue Studie bestätigt Wirksamkeit
Efficacy of human papillomavirus (HPV)-16/18 AS04-adjuvanted vaccine against cervical infection and precancer caused by oncogenic HPV types (PATRICIA): final analysis of a double-blind, randomised study in young women. Paavonen et al. The Lancet, Early Online Publication, 7 July 2009 doi:10.1016/S0140-6736(09)61248-4
HPV-Impfung schützt vor direkten Tumorvorstufen. Spiegel online
Photoshop CS4 Praxisbuch zu gewinnen
Warum die Dinosaurier so schwer wurden
Couch-Potatoes im Riesenformat - Wissenschaft.de
McNab, B. (2009): Resources and energetics determined dinosaur maximal size. www.pnas.org/cgi/doi 10.1073/pnas.0904000106
Montag, 6. Juli 2009
Eternal Vigilance! Its the Price of Freedom!!
For both democracies and squirrels!!Wenn auch verspätet, zum amerikanischen Unabhängigkeitstag.
CC-by Badastronomy
prayer is a superstition.
Gute Nachrichten für Kaffeetrinker
Diana S. Woodruff-Pak.Animal Models of Alzheimer's Disease: Therapeutic Implications. Online-Vorabveröffentlichung, doi: 10.3233/JAD-2009-1071 und 10.3233/JAD-2009-1087
Mit Koffein gegen das Vergessen. Wissenschaft.de
Freitag, 3. Juli 2009
Drei Neue Dinosaurier Arten aus Australien
Hocknull et al. (2009): New Mid-Cretaceous (Latest Albian) Dinosaurs from Winton, Queensland, Australia. PLoS ONE
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,634146,00.html
Mittwoch, 1. Juli 2009
Vulkan Sarytschew , gesehen von der ISS
Job-Opportunity: full-time Research Associate and Lecturer in Mineralogy / Hydrogeochemistry
invites applications for a *
* *
*full-time Research Associate and Lecturer in Mineralogy /
Hydrogeochemistry *
* *
*for 6 years at the earliest by October 1, 2009.*
* *
*In particular, it would be very desirable to have special experiences
on mineralogical and geochemical analyses (e.g. microprobe, ICP-MS) and
modelling approaches. Profound knowledge on water-rock-interactions and
experimental geochemistry at low-temperature are greatly appreciated.
The successful applicant will participate on interdisciplinary academic
and applied research projects and will teach courses for Undergraduate
and Graduate Programs in Mineralogy and Hydrogeochemistry as a Junior
Lecturer. Ph.D. degree in Geosciences or an allied discipline is
required. **Female scientists are strongly encouraged to apply.*
* *
*Applications should be received by August 31, 2009. Please send a
curriculum vitae, a statement of research interests, and selected
publications to the following address: **Prof. Dr. Martin Fellendorf,
Dean of the Faculty for Civil Engineering of Graz University of
Technology, Rechbauerstraße 12, A-8010 Graz, Austria.*
* *
*Informal enquiries: Prof. Dr. Martin Dietzel, email:
**martin.dietzel@tugraz.at **
*Further details are available at: **http://www.tugraz.at
http://www.egam.tugraz.at








