Freitag, 28. August 2009

Stellenangebot: Wissenschaftlichen Mitarbeiter/in ("prae doc") am Institut für Mineralogie und Kristallographie

An der Universität Wien (mit 15 Fakultäten, 3 Zentren, rund 170 Studienrichtungen, ca. 8.300 Mitarbeiter/innen und ca. 72.000 Studierenden) ist ab 01.10.2009 die Position einer/eines

Wissenschaftlichen Mitarbeiter/in ("prae doc") am Institut für Mineralogie und Kristallographie
für den Zeitraum von vier Jahren zu besetzen.
Kennzahl der Ausschreibung: 599

Das Team des Instituts für Mineralogie und Kristallographie umfasst Kristallographen und Spektroskopiker; das Institut ist mit einer Vielzahl moderner mineralanalytischer Laboratorien ausgestattet. Für detailliertere Informationen siehe http://www.univie.ac.at/Mineralogie/. Wir suchen eine(n) junge(n) Wissenschaftler(in), welche(r) an der Anwendung zerstörungsfreier Analysemethoden, insbesondere im Bereich der Mikro-Spektroskopie, und an der Anfertigung einer Promotionsarbeit in diesem Gebiet interessiert ist. Dauer der Befristung: 4 Jahr/e Beschäftigungsausmaß: 30 Stunden/Woche.

Ihre Aufgaben: Das Forschungsprojekt (mit Gelegenheit zur Promotion) wird im Bereich der Edelsteine als Geomaterialien (analytische Untersuchung von Farbveränderungen durch Hitzebehandlung; Bestrahlungsbehandlung; Nutzung als homogene geochemische Referenzmaterialien) angesiedelt sein. Potentielle Kandidatinnen/Kandidaten sollten an der Anwendung einer Vielzahl moderner analytischer Verfahren interessiert sein. Ihr Profil: - Diplom bzw. Master (bzw. vergleichbare Qualifikation) in Mineralogie, Geologie, Materialwissenschaften oder einer verwandten Disziplin - Hinreichende Erfahrungen bei selbständiger Literaturrecherche - Erfahrungen mit den grundlegenden mineralanalytischen verfahren - Grundlegende Englischkenntnisse Ihre Bewerbung: Interessentinnen/Interessenten werden gebeten, ihre Bewerbung bis zum 20.09.2009 formlos per e-mail an mineralogie@univie.ac.at zu senden. Im e-mail-Text sollten KURZ spezielle Interessen erläutert werden, sowie bisherige Erfahrungen mit mikroanalytischen Methoden sowie (soweit relevant; nicht notwendig) mit Edelstein-Materialien. Eine Kurzfassung des Lebenslaufs sollte als PDF angehängt werden.

Für nähere Auskünfte über die ausgeschriebene Position wenden Sie sich bitte an Prof. Lutz Nasdala (T: +43 1 4277 53220, e-mail lutz.nasdala@univie.ac.at). Die Universität Wien strebt eine Erhöhung des Frauenanteils insbesondere in Leitungsfunktionen und beim Wissenschaftlichen Personal an und fordert deshalb qualifizierte Frauen ausdrücklich zur Bewerbung auf. Frauen werden bei gleicher Qualifikation vorrangig aufgenommen.

Donnerstag, 27. August 2009

Erdrotationsverschwörung

Warum dreht sich die Erde? Wer hat sich diese Frage nicht schon einmal gestellt. Die Wissenschaftler wollen uns glauben machen, dass der Grund hierfür in der Impulserhaltung zu suchenh ist. Aber eine Gruppe junger, unerschrockener Forscher hat sich davon nicht einlullen lassen. Dabei konnte auch gleich die wirkliche Ursache der geheimnissvollen Löcher an den irdischen Polen geklärt werden. Ob ihr es glaubt, oder nicht: Im Inneren der Erde lebt ein riesiger Hamster, der Erdrotationshamster (Megacricetus rotans Schulte 1998).

Für Apple-Fans; mac2date ist online

Die Produkte der Firma mit dem angebissenen Obst geniessen mittlerweile ja regelrecht einen Kultstatus. Waren es früher nur die Computer, gehören jetzt ja auch Telefone und Musikgeräte dazu. Damit fans der marke auch immer auf dem laufenden sind und sich über alles rund um Apple informieren können, ist jetzt mac2date.com online gegangen. Neben einem Blog kann man auch in einer Community über verschiedenes diskutieren und sich Rat und Hilfe holen. Damit das Ganze dann auch schnell einen möglichst großen Bekanntheitsgrad bekommt, wird ein 16GB IPod verlost. Schliesslich macht eine Community nur Sinn, wenn es in ihr auch rege zugeht, oder?

Mittwoch, 26. August 2009

Die Lampen-Verschwörung!


Achtung Trollfutter!
Man kann ja vieles gegen die neuen Energiesparlampen haben. Manchen ist ihr Licht zu kalt und zu künstlich. Allerdings gibt es auch Energiesparlampen, die ein warmes Licht produzieren, ja, sogar dimmbare Energiesparlampen gibt es mittlerweile. Sie sind teurer als herkömmliche Glühbirnen, sollen aber auch länger halten (was eventuell, je nach Verwendung, übertrieben sein kann). Und sie enthalten Schadstoffe, dürfen daher nicht in den normalen Hausmüll. Letzteres wäre eigentlich ein Hauptargument gegen sie. Denn wie ich meine Zeitgenossen einschätze, werden viele der Energiesparlampen trotzdem ihren Weg in die ganz normale Mülltonne finden, womit der Umweltschutzgedanke letztlich ad absurdum geführt wird. Man sieht also, die Diskussionen für und wider die Energiesparlampen sind noch lange nicht abgeschlossen, auch wenn die EU sich daran macht, die alten Glühbirnen langsam (oder schneller, je nach deren Leistungsbereich) bis 2012 zu verbannen. Da können die üblichen Trolle und Esoteriker natürlich nicht zurückstehen. Focus online und Welt online, beide eigentlich nicht besonders trollverdächtig, haben ihnen bereits den nötigen Raum zur Verfügung gestellt. Sie haben einen Agenturtext übernommen, der ursprünglich von der Neuen Osnabrücker Zeitung stammt. Darin durfte der Heidelberger Arzt Alexander Wunsch seine etwas unkonventionelle Sicht der Dinge verbreiten. Er behauptet, dass das Lichtspektrum der Energiesparlampe allerlei Krankheiten von Herz-Kreislauf Erkrankungen, Diabetes, Osteoporose bis hin zu diversen Krebserkrankungen begünstigen würde. Im Gegensatz zu den Glühbirnen, die für ihn die "natürlichste Lichtquelle der Welt" sind. Die schädlichen Wirkungen der Energiesparlampen sollen "bei falschem Umgang" auftreten. Wobei er sich darüber ausschweigt, was denn dieser "falsche Umgang" genau ist. Die Ursache sei eine "fehlgesteuerte hormonelle Anpassung". Was das genau sein soll, erfahren wir leider auch nicht. Wann hat schon einmal ein Troll die Hosen heruntergelassen? Wo kämen wir denn da hin? Der Chef der Uni-Augenklinik, Johann Roider in Kiel stellt dazu auch nur fest, dass hier ein Spiel mit der Angst der Menschen getrieben wird. Derartige Aussagen würden keiner kritischen Überprüfung stand halten. Das Leuchtstoffröhren schon seit Jahrzehnten in allerlei Anwendungsbereichen ohne Beanstandungen betrieben werden, scheint hier auch nicht zu stören. So gedeihen meine Fische schon seit mehr als 20 Jahren unter einer ganz prächtig. Ich bin mir aber sicher, dass die üblichen Verdächtigen und Verschwörungstheoretiker auch nach diesem schönen fetten roten Hering gierig schnappen werden. Na denn, wohl bekomms!

Musik: Julie Fowlis von den Hebriden

Im Blog von Olaf Bathke fand ich folgende Videos von Julie Fowlis. Die gälische Musik ist für mich ein Garant für Fernweh. Klasse Stimme!











Dienstag, 25. August 2009

Depressiver Webserver

Wir kennen ja fast alle Marvin, den depressiven Roboter aus dem Anhalter. Depressionen sind aber wohl nicht auf Roboter und Menschen beschränkt, sondern es kann auch den handelsüblichen Webserver treffen, wie dieses Beispiel hier gut zeigt.
(dank an siebenseelen vom wirklich free Forum für dieses Fundstück)

Tim Minchin - Storm

Gestern hatte ich hier das skeptische Quartetspiel - Simpsons Edition beim Wickel. darunter war unter anderem auch Tim Minchin. Als seine "Special Power" wird hier "Storm, the unofficial Skeptic anthem" genannt. Und weil es so schön ist, hier die Live Version mit Text.

Eingelegte Eliteuni?


Konstanz hat also eine Elite Universität. Quasi ein "Mini-Harvard am Bodensee". Und weil man mit einer Eliteuniversität ja bekanntlich zur Spitze gehört, kann man damit auch so schön bundesweit prahlen. Und wenn man dann noch als Stadt so richtig landschaftlich bevorteilt ist, weil man am Bodensee liegt, kann es mit einem schon einmal durchgehen. Was liegt also näher, sich zum Jahr der Wissenschaft 2009 mal so richtig auf die breite Brust zu trommeln? Also hat man sich flugs einen netten Wettbewerb ausgedacht. Und dann natürlich ein Siegerplakat gekürt. Das hier ist es geworden. Konstanz, die Stadt am H2O.
Der Siegerentwurf stammt aus der Feder von Harald Czogalla. „Das Plakat bringt auf eine schlichte, aber zugleich pfiffig eingängige Art und Weise zum Ausdruck, was Konstanz ausmacht: Nicht nur aufgrund seiner einmaligen Lage am Bodensee eine hervorragende Lebensqualität bieten zu können, sondern darüber hinaus auch Stätte für Spitzenforschung und innovative Technologien und Wirtschaftsunternehmen zu sein”, heißt es in der Begründung der Jury. [1]
Peinlich für unsere (selbsternannte?) Elite ist nur, dass dies dort auf dem Plakat so nicht steht, denn der Sieger scheiterte bereits an der chemischen Formel für Wasser. Denn wenn man genau hinsieht, scheint es mit der dargestellten Wasserqualität des Bodensees nicht mehr weit her zu sein. Irgendeinem in der beteiligten Jury hätte doch mal auffallen müssen, dass die dargestellte Strukturformel nicht die des Wassers, also H2O, ist. Sie ähnelt vielmehr frappierend der des Formaldehyds. Zumal es durchaus üblich ist, bei organischen Verbindungen den Kohlenstoff, also das C, schlicht wegzulassen.
Ist das also jetzt ein verdeckter Hinweis auf die abnehmende Wasserqualität des Bodensees? Oder auf die mangelnden Chemie-Kenntnisse aller Beteiligten? Sollte es letzteres sein, sind hier noch einmal die beteiligten Strukturformeln dargestellt.


Auf jeden Fall möchte ich allen Beteiligten für diese herrliche Kostprobe unfreiwilligen Humors danken. Wer hätte gedacht, dass eine Stadt so offen und freimütig bekennt, am Formaldehyd zu liegen....
Und natürlich Lars Fischer und Marcus Anhäuser, über deren Blogs dieser Spaß auch den Weg zu mir gefunden hat.

Update: Mittlerweile hat sich einer der Urheber der Kampagne zu Worte gemeldet, hier und hier. In altbekannter Nebelwerferstrategie werden erst pauschale Vorwürfe an die Kritiker erhoben (die allerdings nie gemacht wurden und die er auch auf Nachfrage nicht belegt), alles abgestritten und anschließend relativiert. Schnell wird allerdings deutlich, dass der Werber für das Wissenschaftsjahr und den Wissenschaftsstandort keinen Plan von der Materie hat. Im Ernst: Wer solche Werber für sich werben lässt, braucht sich um seinen schlechten Ruf kaum zu sorgen. Mich kotzt es (sorry!) ganz ehrlich an, dass man für Wissenschaft nicht wenigstens annähernd korrekt werden kann. Ist das so schwer? Ist eine korrekte Darstellung wirklich so unästhetisch? Das kann und das will ich nicht glauben.

Montag, 24. August 2009

Das skeptische Quartet, Simpsons Edition

Für alle Spielkinder unter uns ist dieses mal eine nette Idee. Das skeptische Quartet, Simpsons Edition. Mit alle den Skeptikern, Aufklärern und Unermüdlichen, die den Crackpots unter uns so gerne einheizen. Wer es bis da rein geschafft hat, der ist wohl oben angekommen.

Donnerstag, 20. August 2009

Video: Tierische Intelligenz, Krähen als Intelligenzbestien

Während der Diskussion um die Delfine wurden auch die Neukaledonischen Krähen erwähnt, die in der Lage sind, sich ein Werkzeug passend herzustellen, um damit an Nahrung zu gelangen. Eine Fertigkeit, die bisher bestenfalls höheren Primaten zugebilligt wurde.



Andere Krähen können ebenfalls komplexe Aufgaben lösen. So zum Beispiel diese Krähe, die Steine in ein Wassergefäß wirft, um den Wasserspiegel steigen zu lassen, damit sie an einen schwimmenden Leckerbissen gelangt.



Ich ahne es, die Krähen arbeiten insgeheim an einem Plan, wie sie die Weltherrschaft an sich reißen können. Wir sollten aufpassen!

Delfine sind Delfine, und keine besseren Menschen!

Bei Florian im astrodictum simplex geht es gerade darum, wie Delfine von manchen Esoeterikern regelrecht in den Götterhimmel gehoben werden. Ich habe mich schon lange gefragt, warum man diese Tiere nicht einfach das sein lassen kann, was sie sind. soziale, hochspezialisierte und sicherlich mit hoher Intelligenz ausgestattete Meeressäugetiere. Aber eben keine Meeresmenschen, oder Meeresgötter oder-engel. Nein, sie wollen uns nicht heilen oder uns etwas beibringen (gleichwohl können wir viel von ihnen lernen, aber das steht auf einem anderen Blatt). Delfine sind auch Raubtiere. Auch wenn manche Esos das nicht verstehen wollen und in ihnen sanfte Engel sehen. Große Tümmler jagen und töten manchmal ihre kleinere Vettern (hier und hier), ohne dass uns dafür ein Grund ersichtlich ist.


Dieses verhalten mach in meinen Augen auch das beliebte "Schwimmen mit Delfinen" zu einem durchaus nicht ungefährlichen Spaß. Wehe, wenn der Delfin sein Spielzeug nicht an Land lassen will. Ich frage mich, ob die Typen, die hier Delfine als Hebammen einsetzen wollen, auch andere intelligenten und sozialen Raubtieren, beispielsweise Wölfe oder Löwen als Hebammen einsetzen würden? Und wir wollen nicht vergessen, dass auch die Schwertwale, Orcas, zu den Echten Delfinen zählen. Und wie die mit kleineren Säugetieren umgehen können, ist durchaus bekannt.

Man sollte diesen Raubtieren also mit allem nötigen Respekt begegnen.

100 Jahre Burgess Schiefer!

Natürlich gibt es den Burgess Schiefer schon erheblich länger als nur 100 Jahre, er wurde immerhin vor einer halben Milliarde Jahren abgelagert. Aber vor 100 Jahren, Ende August 1909 wurde der mittelkambrische Schwarzschiefer von Charles Doolittle Walcott entdeckt. Sether gibt er uns ungeahnte Einblicke in die Welt, wie sie vor rund 505 Millionen Jahren aussah. In dem feinkörnigen Sediment, das unter weitgehend sauerstofffreien Bedingungen abgelagert wurde, sind auch schalenlose Organismen hervorragend erhalten geblieben. Dafür wurde die Fundstelle auch zum Weltkulturerbe erklärt.

Eruptionstypen der Vulkane

Auf geology.com hat Jessica Ball die verschiedenen vulkanischen Eruptionstypen wie die strombolianische, hawaiianische, plinianische und andere ausführlich beschrieben.
http://geology.com/volcanoes/types-of-volcanic-eruptions/

Mittwoch, 19. August 2009

Erste Fußspuren einer Pterosaurierlandung in Frankreich gefunden

Pterodactylus kocheri, image: John Conway (http://jconway.co.uk), CC-nc-nd-3.0. So in etwa muss man sich die Bewegung des Flugsauriers am Boden vorstellen.

Bei Crayssaac im Südwesten Frankreichs wurden die Fußabdrücke eines kleinen Flugsauriers entdeckt. das Tier mit einer Spannweite von ca. einem Meter hatte sich mit allen Vieren am Boden fortbewegt. Erhalten geblieben ist auch der Moment der Landung, bei welcher der Pterodactylus zuerst mit den Hinterbeinen zugleich aufsetzte und dabei einen kleinen Sprung absolvierte, bevor er auch mit den Vorderbeinen den Boden berührte. Nachdem er dann sein Gleichgewicht auf dem Boden stabilisiert hat, konnte er sich normal auf dem Boden bewegen. Vor der Landung hatte das Tier bereits in der Luft stark abgebremst, was auf eine sehr fortgeschrittene Flugfähigkeit und den entsprechenden Stoffwechsel schließen lässt.
Jean-Michel Mazin (Universität Lyon) et al.: Proceedings of the Royal Society B, doi:10.1098/rspb.2009.1161

Dienstag, 18. August 2009

Der Weltuntergang findet nicht statt

Mitte November soll der Large Hadron Collider in Genf wieder seine Arbeit aufnehmen, nachdem beim ersten Versuch im September letzten Jahres Probleme an den supraleitenden Magneten aufgetreten waren. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit werden all die Weltuntergangspropheten dieser Welt in den Wochen vorher wieder Zeter und Mordio schreien, ob des Wahnsinns, der die Welt bedroht. Von der "Höllenmaschine" wird die Rede sein, vor der besorgte Mitbürger nur warnen können (und alle anderen werden sich fragen, in welch dämlichen Foren ich mich so rumgetrieben habe...). Zum Glück gibt es Leute wie Florian Freistetter vom astrodictum simplex, der sich nicht nur genügend mit der Materie auskennt, sondern zudem auch nicht müde wird, sich mit den widersinnigsten Behauptungen unserer Pseudoskeptiker auseinanderzusetzen. Nein, das LHC ist wirklich nicht gefährlich.

Wer das nicht glaubt, der kann sich vielleicht mit Hilfe dieser Live-Webcam überzeugen...


(Aus, Gunnar, pfui! Ganz schlechter Scherz!)

Montag, 17. August 2009

Stellenangebot: TU Clausthal, Promotiosstelle GEOMIMETIK - Übertragung von Geoprozessen in materialtechnische Anwendungen für Energie und Umwelt

Im Rahmen des NTH (Niedersächsische Technische Hochschule) Forschungsprojektes „GEOMIMETIK – Übertragung von Geoprozessen in materialtechnische Anwendungen für Energie und Umwelt“ ist am Institut für Nichtmetallische Werkstoffe der TU Clausthal, Professur für Glas und Glastechnologie, zum nächstmöglichen Zeitpunkt (01.09.2009) eine Stelle zu besetzen für eine/n

Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter
zur Promotion (E13 TV-L in Teilzeit zu 75%)

Die Stelle ist zunächst auf 28 Monate befristet, eine Verlängerung wird angestrebt. Thema des Projektes ist die Übertragung der Prinzipien von natürlichen geochemischen Systemen und Prozessen in eine innovative Materialentwicklung mit Verbesserung der Verfahrenstechniken. Einen Schwerpunkt bildet dabei die Dauerhaftigkeit von Glasmaterialien für solare Energiewandlung und somit die Analytik von Glasoberflächen, die unter korrosiven Bedingungen einer Verwitterung unterliegen.

Voraussetzung ist ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium im Bereich Materialwissenschaften, Physik, Chemie, Mineralogie oder vergleichbarer Studienrichtungen. Kenntnisse auf dem Gebiet der anorganischen Gläser und der Oberflächenanalytik sind hilfreich. Bewerber/innen sollten sich durch gute fachliche Kompetenz, fundierte Englischkenntnisse, Flexibilität und Teamfähigkeit sowie Kommunikationsfreude auszeichnen.

Die TU Clausthal beabsichtigt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre. Wissenschaftlerinnen werden ausdrücklich aufgefordert sich zu bewerben. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt.

Ihre Bewerbung mit Lebenslauf, Zeugnissen und einer Beschreibung von Studien- und Interessenschwerpunkten richten Sie bitte an:

Prof. Dr.-Ing. habil. Joachim Deubener
Institut für Nichtmetallische Werkstoffe
Technische Universität Clausthal
Zehntnerstraße 2a
D-38678 Clausthal-Zellerfeld
http://www.naw.tu-clausthal.de
Tel.: +49-(0)5323-72-2463

Fotos hinter Acrylglas

Eine edle Möglichkeit, die eigenen Fotos an die Wand zu nageln, ist diese. Hier werden die Fotos direkt auf die Rückseite von Acrylglas gedruckt, und damit nicht nur eine stabile und schöne Möglichkeit gegeben sie aufzuhängen, sondern nebenbei noch eine Art 3-D Effekt erzielt. Und noch schöner, bei lens-flare werden drei Gutscheine im Wert von 44.99 € verlost. Damit kann man diese Möglichkeit einmal ausprobieren.

Freitag, 14. August 2009

Video Humorvolle Geologie

Der australische Komiker Shaun Micallef in seiner Rolle als DavidMcGahan beim Versuch, seinem Publikum die Wunder der Geologie näher zu bringen. Schade, dass es so etwas hierzulande nicht gibt.



Mittwoch, 12. August 2009

Tyrannosaurus rex ein Babykiller?

Wenn man an den Tyrannosaurus rex denkt, fallen einem immer die Bilder eines perfekten Raubtiers ein, dass sich im Kampf mit den anderen Titanen misst, um schließlich mit riesiger Beute heimzukehren. Nicht nur das Äußere dieses Königs der Tyrannenechsen (und seiner Verwandten, die zum Teil ja auch noch ein klein wenig größer und damit "schrecklicher" waren, wie der argentinische Giganotosaurus) legt uns diese Vorstellung nahe, auch Hollywood hat kräftig daran mitgearbeitet, auch wenn der T-rex im dritten der "Jurassic Park" Filme vom Spinosaurus kräftig die Hucke vollkriegt. Das allerdings auch nur, damit dieser als neuer, ultimativer Killer vor uns steht. Dem entgegen stehen Theorien wie die von Jack Horner, der den T rex und seine Kollegen als vergleichsweise harmlose Aasfresser sieht. Und nun das; auch unter denen, die dem Saurier ein aktives Jagdverhalten zubilligen, ist er zumindest teilweise als nicht gerade tapferer "babykiller" in Verruf gekommen. dabei stützen sie sich auf überlieferte Mageninhalte und Koprolithen, die zumeist Jungtiere und kleinere Saurierarten enthalten, wobei sie teilweise im Ganzen verschluckt wurden. Ich persönlich halte nichts von der Wertung, ob ein Raubtier nun tapfer oder feige ist. Ein Tier will schlicht Nahrung zu sich nehmen, und keinen möglicherweise blutigen Kampf bestehen. Das ist heute so und das war wohl die komplette Geschichte der Mehrzeller über der Fall. Ein Kampf, möglichst auch noch mit wehrhafter Beute, bei dem man "Tapferkeit" zeigen muss, ist schlicht und ergreifend ein Risiko. Ein Risiko, dabei verletzt zu werden und danach zu verhungern. Auch heute stellen Jungtiere und verletzte oder geschwächte Tiere den Hauptteil der Beute der großen Beutegreifer. Das ist beim heutigen Sinnbild der Tapferkeit, dem Löwen, nicht viel anders als beim Tyrannosaurus. Ich frage mich daher, ob man neue Erkenntnisse über die Biologie längst ausgestorbener Beutegreifer unbedingt auf diese Weise popularisieren muss.
Chicken-hearted tyrants

Geo Foto: Wie das Künstlerauge die Planeten sieht

Über astrodictum simplex bin ich auf eine Seite aufmerksam geworden, auf der die acht Planeten (ich vermisse Pluto immer noch!) durch Künstler dargestellt werden. Die Bilder sind wirklich sehenswert!.
http://www.experiencetheplanets.com/

Dienstag, 11. August 2009

Evolution des aufrechten Ganges

Wir Menschen unterscheiden uns von unseren nächsten Verwandten schon alleine durch unsere Fortbewegung. Während die allermeisten Tiere auf allen Vieren unterwegs sind, und unsere Vettern zumindest noch die Fingerknöchel zu Hilfe nehmen, laufen wir völlig aufrecht auf zwei Beinen durch die Welt. Wie, warum und wann sich diese unsere spezielle Art der Fortbewegung entwickelt hat, ist seit langer zeit Gegenstand vieler Diskussionen. Der Gedanke liegt nahe (und wird durch verschiedene Funde gestützt), dass es sich um eine der ursprünglichsten Anpassungen des Menschen handelt. Aber hat sich die Entwicklung vollzogen, als unsere Vorfahren aus dem Wald in die Savanne zogen? Oder bereits zu dem Zeitpunkt, als sie von den Bäumen herab kamen? Für den letzteren Zeitpunkt sprechen die Überlegungen von Tracy Kivell und Daniel Schmitt von der Duke University in Durham. Bei der Betrachtung der Anatomie von Schimpansen, Bonobos und Gorillas hinsichtlich der Anpassung an den Knöchelgang vermuten sie, dass dieser gang sich bei den Affen mehrfach und getrennt voneinander entwickelt hat. Demnach hatten wir Menschen vermutlich keinen gemeinsamen Vorfahren mit unseren Vettern, der bereits an diesen Gang angepasst war.
Tracy Kivell und Daniel Schmitt (Duke University in Durham): PNAS, doi 10.1073/pnas.0901280106

Schweinegrippe

Die Schweinegrippe geht im Lande um, und während die aktuellen Infektionsraten in Deutschland steigen, die ersten klinischen Tests mit einem Impfstoff anlaufen und Warnungen vor einer möglichen zweiten Infektionswelle verbreitet werden, kommen in letzter Zeit auch wieder vermehrt Impfkritische Stummen vor. Als Laie hat man da zunehmend Schwierigkeiten, zwischen Wahn und Wirklichkeit zu untersheiden. Tobias Maier hat in seinem Blog WeiterGen mal den aktuelen Stand der Forschung und Anmerkungen zu den kritischen Stimmen zusammengestellt.

Montag, 10. August 2009

Stellenangebot: wissenschaftlichen Mitarbeiters/Mitarbeiterin Fachbereich Geowissenschaften, Geographisches Institut Universität Köln

An der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät – Fachbereich Geowissen-schaften, Geographisches Institut – ist ab dem 01.11.2009 die Stelle eines/einer wissenschaftlichen Mitarbeiters/Mitarbeiterin (E 13 TV-L mit der Hälfte der regulären Arbeitszeit eines Vollbeschäftigten) bis zunächst 31.10.2010 zu besetzen.

Eine befristete Verlängerungsmöglichkeit be-steht grundsätzlich. Über vorhandene Drittmittelprojekte kann die Stelle aufgestockt werden. Die Stelle ist im Bereich der experimentell und prozessorientiert ausgerichteten Geowissenschaften angesiedelt. Kandidaten/-innen sollten ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Geo- oder Umweltwissenschaften mit geo-chemischen Schwerpunkten (Geographie, Geoökologie, Agrarwissenschaften, Geo-logie, Geochemie u.a.) besitzen. Labor- und Geländeerfahrung in der Bodenkunde sind von Vorteil. Interesse an umweltrelevanten und interdisziplinären Fragestellun-gen sowie die Fähigkeit zum selbständigen Arbeiten wird ebenso wie die Bereitschaft zum Publizieren vorausgesetzt. Die Möglichkeit, sich wissenschaftlich weiter zu quali-fizieren, ist gegeben. Das Labor des Instituts und die Labore der Fachgruppe sind modern eingerichtet und bieten ein sehr gutes Arbeitsumfeld (u.a. ICP-MS, MC ICP-MS u.a.). Lehre ist im Umfang von 2 SWS zu leisten. Bewerbungen Schwerbehinderter sind erwünscht.

Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Bewerbungen von Frauen werden ausdrücklich er-wünscht. Frauen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt. Weitere Auskünfte erhalten Sie von Prof. Dr. Tim Mansfeldt unter 0221-470-7806 oder tim.mansfeldt@uni-koeln.de. Ihre schriftliche Bewerbung (mit der Angabe einer Referenzperson) richten Sie bitte bis zum 15.09.2009 an Prof. Dr. Tim Mansfeldt, Bodengeographie/Bodenkunde, Geographisches Institut, Universität zu Köln, Albertus-Magnus-Platz, 50923 Köln.

Blitze fotografieren

Blitze sind einer der eindrucksvollsten Naturgewalten, die man in unseren Breiten fotografieren kann. Sie stellen aber oft auch eine echte Herausforderung dar, zumal wenn man mit ihnen wenig Erfahrung hat. Bei Franzis.de kann man interessante Tipps finden, wie man Blitze richtig in Szene setzt.

Earth Impact Database und Earth Impacs Effects Program

Für alle Freunde der Impact-Events, der Einschläge von Asteroiden und Meteoriten, findet sich die Earth Impact Database. Sie liefert eine Liste der bestätigten Einschlagkrater auf der Erde. Passend dazu liefert Lunar and Planetary laboratory einen online Rechner, mit dem man die Effekte beliebiger Einschläge berechnen lassen kann.

Via spotts vom geoversum

Hier entsteht eine pseudoastrale Regenerationssphäre!

Wer auf der Suche nach dem ultimativen Esoterikkonzept ist, aber es mangels eigener Kreativität nie geschafft hat, für den gibt es jetzt Hilfe. Bei der GWUP Rhein-Ruhr findet sich der Phasendrescher. Mit seiner Hilfe kann man so schöne Worte kreieren wie:

tropobiorhythmische Karmaschwingung
pseudokognitives Lunabewusstsein

und so weiter.

Freitag, 7. August 2009

RDF TV - The Baloney Detection Kit - Michael Shermer

Das Video beruht auf dem Balony Detection Kit von Carl Sagan. Ich hatte mich vor einiger Zeit mal an eine (zugegebermaßen recht) grobe Übersetzung gemacht. Wie kann man auch außergewöhnliche Behauptungen auf ihren wahrheitsgehalt abklopfen? Oder muss man wirklich alles glauben, was einem so erzählt wird? Der Werkzeugsatz funktioniert wirklich. Man sollte es einfach mal ausprobieren.


Geo-Video: Vom Vulkan zum Porzellan

Geologie mag vielen unserer Zeitgenossen als abgehobene Wissenschaft erscheinen. Viel zu wenig wird sie in der breiten Öffentlichkeit wahrgenommen. Dabei spielt sie in unser aller täglich Leben eine dominierende Rolle. Ohne Geologie geht fast nichts in unser Zivilisation. Dagegen will das Netzwerk für geowissenschaftliche Öffentlichkeitsarbeit etwas unternehmen. Anhand eines so alltäglichen Gegenstands wie einem einfachen Teller wird in rund 9 Minuten die Reise vom "Vulkan zum Porzellan" erzählt. Der Film wendet sich hauptsächlich an Schüler der 7. bis 10. Klassen, ist aber auch für interessierte Laien geeignet. Neben Youtube kann man den Film auch auf DVD für ca. 5 € beziehen. Der Film darf beliebig vervielfältigt und öffentlich aufgeführt werden.


Geo-Photo: Yellowstone Nationalpark

Bei der Baltimore Sun ist eine Fotogallerie über den Yellowstone Nationalpark online. Mit dabei sind der Grand Canyon des Yellowstone, der Celestine Pool, Old Faithful und viele der bekannten Sehenswürdigkeites des ältesten Nationalparks.
Fotos: Yellowstone Nationalpark

Mittwoch, 5. August 2009

Video: Mysterious new spots on Jupiter and Venus

Via astrodicum simplex habe ich dieses interessante Video gefunden, in dem Amanda Bauer mit ihren Kollegen den jüngst entdeckten schwarzen Fleck auf Jupiter und den weißen Fleck auf Venus zu erklären versucht.


Geologische Unterrichtsmaterialien: Vulkane und Gletscher

Geologische Themen werden zu meinem großen bedauern in der Schulischen Laufbahn stark vernachlässigt und bestenfalls im Rahmen der Erdkunde leicht gestreift. Dabei basiert unsere ganze Zivilisation auf mineralischen Rohstoffen und die geologischen Stoffkeisläufe der Erde werden für unser Wohlergehen immer wichtiger. Es wäre also durchaus wichtig, dass unsere Kinder über den Bau, die Geschichte und die Funktionsweise unseres Planeten informiert sind. Daher finde ich es immer wieder schön, wenn im Internet Unterrichtsmaterialien mit Bezug zur Geologie bereitgestellt werden, wie beispielsweise bei earthlearningidea. Hier werden Anregungen über bestimmte geowissenschaftliche Themen vorgestellt und Ideen, wie diese im Unterricht zu präsentieren sind. Hauptschwerpunkt ist das selbst erarbeiten des Wissens durch die Schüler. Schade, dass es vergleichbares nicht auch auf deutsch gibt. Obwohl (dank an spotts vom geoversum), es gibt auch in deutscher Sprache Unterrichtsmaterialien, die sich mit geowissenschaftlichen Themen befassen. Diesmal kommt es aus der Schweiz: SwissEduc stellt verschiedene Unterrichtsmaterialien für die Sekundarstufe II ins Netz. Darunter auch mit Materialien über Vulkanismus und über Gletscher zumindest zwei geologische Themen. Das schöne daran, das Ganze kann für private und Unterrichtszwecke kostenfrei heruntergeladen werden.

Montag, 3. August 2009

Wie schnell geht Evolution?

Für die meisten Menschen geht die Evolution langsam. Zu langsam, um ihr zuzuschauen. Dass dies ein Irrtum sein kann, zeigen die Buntbarsche in den ostafrikanischen Seen, die teilweise nur wenige zehntausend Jahre gebraucht haben, um ihren Vielfalt zu entwickeln. Doch auch Säugetiere können sich schnell verändern, wenn es die Umwelt erfordert. Das haben Untersuchungen an Nagetieren gezeigt. Dazu wurden 1300 Exemplare aus 25 Arten untersucht, die zwischen den Jahren 1892 und 2001 an immer den selben Orten in Asien, Afrika und Amerika gesammelt wurden. Bei ihnen11 Schädelmerkmale und 4 Körpermerkmale vermessen. Die Resultate sind teiweise verblüffend. So nahm bei einer kalifornischen Taschenmaus die Ohrlänge in nur 8 Jahren um 50 % zu. Bei einer Weißfußmaus aus Illinois wurde der Schädel innerhalb vo 70 Jahren um 40 % breiter. Das bedeutet, dass sich Tiere teilweise recht rasch an veränderte Umweltbedingungen anpassen können.
Pergams ORW, Lawler JJ, 2009 Recent and Widespread Rapid Morphological Change in Rodents. PLoS ONE 4(7): e6452. doi:10.1371/journal.pone.0006452

Eruption auf der Venus?

Frank Melillo, ein Amateurastronom aus New York hat am 19. Juli einen hellen, weißlichen Fleck auf der Venus ausgemacht. Das Phänomen ist auch von der Raumsonde Venus Express aufgezeichnet worden. Es ist wohl noch zu früh, aber das Phänomen könnte durchaus ein Hinweis auf vulkanische Aktivitäten auf der Venus sein, auch wenn generell davon ausgegangen wird, das der Vulkanismus auf diesem Planeten effusiver und weniger explosiver Natur ist. Auch effusive Eruptionen können große Mengen an Aerosolen in die Atmosphäre frei setzen, wie man von basaltischen Eruptionen auf der Erde weiß. Ein gutes Beispiel ist die Laki-Spalteneruption von1783. Und das jüngst vermutete Vorkommen differenzierterer Gesteine wie beispielsweise Granit könnte auch einen entsprechenden explosiven Vulkanismus bedeuten. Diese hochdifferenzierten, kieselsäurereichen Gesteine sind als Magma zäh und werden ihren Gasinhalt schlecht los. Einer der Gründe, warum die Vulkane des pazifischen Feuergürtels und anderer Subduktionszonen so hochexplosiv sind. Warten wir also die weiteren Beobachtungen ab. Venus könnte auch hier noch für so manche schöne Überraschung sorgen.
http://www.scientificamerican.com/article.cfm?id=was-spot-on-venus-a-volcano-2009-07

Anak Krakatau

Rund 126 Jahre nachdem sich der alte Krakatau selbst in die Luft sprengte und damit quasi nebenbei eine der ersten Katastrophen des "modernen" Zeitalters auslöste, ist der Vulkan immer noch aktiv. Das "Kind des Krakatau", Anak Krakatau, ist mittlerweile selber ein ausgewachsenes Exemplar eines Feuerberges. Auf Mal.online finden sich wirklich spektakuläre Fotos von den jüngsten Aktivitäten. Man sollte mal von dem üblichen medienwirksamen Alarmismus absehen. Krakatau verkauft sich immer gut über die Katastrophe, und der Vulkan ist sicher alles andere als handzahm geworden. Indonesien hat aber noch eine ganze Reihe anderer "Killer" auf seinem Territorium stehen. Und so lange der Berg aktiv ist, wird er bei weitem nicht das Gefahrenpotential aufbauen können, das ihm gerne zugeschrieben wird.
http://www.dailymail.co.uk/news/worldnews/article-1203028/Will-Krakatoa-rock-world-Last-time-killed-thousands-changed-weather-years-deadlier.html

Vulkane und ihre Gefahren

Auf Geology.com hat Jessica Ball jetzt einen interessanten Artikel über die verschiedenen Artikel über die von Vulkanen ausgehenden Gefahren geschrieben. Zusammen mit faszinierenden Fotos werden hier pyroklastische Ströme, lahare, Aschenfall und weiteres eingehend dargestellt.
http://geology.com/volcanoes/volcanic-hazards/

Doktorandenstelle für Raman Spektroskopie, Uni Hamburg

UNIVERSITÄT HAMBURG
Fakultät: Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften
Department: Geowissenshaften
Seminar/Institut: Mineralogisch-Petrographisches Institut

Ab 01.10.2009 ist vorbehaltlich der Bewilligung der Mittel im Projekt DFG MI 1127/2-2
„Hochdruck/Hochtemperatur-Induzierte strukturelle Transformationen in Pb-basierten
Relaxor-Ferroelektrika des Perowskit-Typs“ im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms
1236 „Strukturen und Eigenschaften von Kristallen bei extrem hohen Drücken und
Temperaturen“

die Stelle einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin/eines wissenschaftlichen Mitarbeiters
zu besetzen.

Die Vergütung erfolgt nach der Entgeltgruppe 13 TV-L (entspr. Verg.Gr. IIa BAT). Die
wöchentliche Arbeitszeit beträgt 19,5 Stunden. Die Befristung des Vertrages ergibt sich aus §
2 Wissenschaftszeitvertragsgesetz und ist vorgesehen bis zum 30.09.2012.
Die Universität strebt die Erhöhung des Anteils von Frauen am wissenschaftlichen Personal
an und fordert deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen
werden im Sinne des Hamburgischen Gleichstellungsgesetzes bei gleichwertiger
Qualifikation vorrangig berücksichtigt.

Aufgaben:
Die Aufgaben umfassen wissenschaftliche Dienstleistungen im Projekt. Außerhalb der
Dienstaufgaben besteht Gelegenheit zur wissenschaftlichen Weiterbildung, insbesondere zur
Anfertigung einer Dissertation. Die eigenen im Projekt erzielten Arbeitsergebnisse können für
die Promotion verwendet werden.

Aufgabengebiet:
Raman-Spektroskopie und Röntgenbeugung bei hohen Drücken und Temperaturen.
Untersuchung von lokalen Strukturen, Phonon-Anomalien und Nanometer-Skala
Phasenübergängen in ferroelektrischen Einkristallen des Perowskit-Typs.
Einstellungsvoraussetzungen:
Abschluss eines den Aufgaben entsprechenden Hochschulstudiums (Geowissenschaften,
Physik oder Chemie mit Schwerpunkt Mineralogie/Kristallographie, Festkörperphysik oder
Festkörperchemie).

Schwerbehinderte haben Vorrang vor gesetzlich nicht bevorrechtigten
Bewerberinnen/Bewerbern gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistungen.
Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Bewerbungsschreiben, Tabellarischer Lebenslauf,
Hochschulabschluss) werden bis zum 31.08.2009 erbeten an:

Jun.-Prof. Dr. Boriana Mihailova,
Mineralogisch-Petrographisches Institut, Universität Hamburg, Grindelallee 48, 20146
Hamburg, E-mail: boriana.mihailova@uni-hamburg.de
Bitte reichen Sie für Ihre Bewerbung keine Originalunterlagen ein. Eine Rücksendung der
übersandten Unterlagen erfolgt nur, wenn ein ausreichend frankierter und adressierter
Rückumschlag beigefügt ist.
Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an Jun.-Prof. Mihailova oder schauen Sie im
Internet unter http://www1.uni-hamburg.de/mpi/index.html nach.
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