C. Betzler et al. (2009): Monsoon-induced partial carbonate platform drowning (Maldives, Indian Ocean). Geology, October 2009; v. 37; no. 10; p. 867–870; doi: 10.1130/G25702A.1;
Freitag, 30. Oktober 2009
Wie sind die Malediven "ertrunken"?
C. Betzler et al. (2009): Monsoon-induced partial carbonate platform drowning (Maldives, Indian Ocean). Geology, October 2009; v. 37; no. 10; p. 867–870; doi: 10.1130/G25702A.1;
Bildeten sich die natürlichen Reaktoren aufgrund der steigenden Sauerstoffproduktion im Archaikum?
Im Proterozoikum befand sich also im Bereich des heutigen Oklo ein grosses Flussdelta. Im oberen Einzugsbereich des Flusses wurden die kristallinen Gesteine des Basements erodiert. Dabei gelangten auch Schwerminerale ins Wasser, wo sie sich anreicherten. Vor rund 2 Milliarden Jahren begann sich unter dem Einfluss der Aktivität von Cyanobakterien der Chemismus des Wassers langsam zu ändern. Der Sauerstoffgehalt des Wassers nahm zu. Jetzt ist Uran in seiner reduzierten Form nicht wasserlöslich, wohingegen die oxidierte Form leicht gelöt werden kann. Diese leicht löslichen Uranyl-Ionen konnte der Strom in das Gebiet seines Mündungsdeltas transportieren. Dort befanden sich viele organische Stoffe, das der Sauerstoffgehalt des Wassers wieder abnahm und das Uran reduziert wurde.
Medizinische Forschung in Bildern
http://www.zeit.de/wissen/2009-10/bg-wellcome-images-bilder-3
Donnerstag, 29. Oktober 2009
Glasfoto zu gewinnen.
Mal was anderes - das Glasfoto - lens-flare
Mittwoch, 28. Oktober 2009
Kreide-Tertiär-Grenze: Der Chicxulub-Einschlag und die Folgen in Europa
Jetzt hat sich ein Team um den Bonner Paläontologen Torsten Wappler die Insektenfauna in Europa in der fraglichen Zeit um und nach der Katastrophe angeschaut. Und dort keine gravierenden Auswirkungen finden können. Vermutlich hingen die direkten Auswirkungen der Katastrophe auf die betreffenden Ökosysteme auch von der Entfernung zum Einschlagsort ab. Im Vergleich mit Fundstellen der selben Zeit in Amerika zeigte sich nicht nur ein geringerer Rückgang herbivorer Insektenarten in Europa, sondern auch eine deutlich schnellere Erholung der Ökosysteme. Aber auch das ging in die Millionen Jahre. In Europa brauchte die Artenvielfalt der Insekten rund 5 Millionen Jahre und damit halb so lange wie in Amerika, um wieder den Stand vor der Katastrophe zu erreichen.
Von echten und falschen Indianern
We hereby and henceforth declare war against all persons who persist in exploiting, abusing, and misrepresenting the sacred traditions and spiritual practices of the Lakota, Dakota and Nakota people.http://www.thepeoplespaths.net/articles/ladecwar.htm
http://www.thepeoplespaths.net/articles/warlakot.htm
LCROSS - Einschlag auf dem Mond
Der Mond-Einschlag von LCROSS - Kurze Zusammenfassung
Bolide über Indonesien
Wenn der Brocken aber ein Eisenmeteorit gewesen wäre, hätte es deutlich schlimmer kommen können. Denn dann hätte er den Belastungen des Fluges durch die Atmosphäre stand gehalten und die Erdoberfläche erreicht. Oder, wenn er nur ein kleines bisschen größer gewesen wäre., sagen wir 15 bis 20 m Durchmesser. Zum Vergleich, der mögliche Verursache des Tunguska-Ereignisses hatte einen angenommenen Durchmesser von 30 bis 80 m. Und dort waren die Folgen auf der Erdoberfläche verheerend, trafen aber glücklicherweise eine fast menschenleere Gegend.
Dienstag, 27. Oktober 2009
Geo Foto: Tsunamis auf Tonga
Die Insel Niuatoputapu im Tonga Archipel, aufgenommen am 25. Juli 2006 vom Advanced Spaceborne Imaging Spectroradiometer (ASTER). In dieser Falschfarbenaufnahme ist rot und kahler Boden blassblau gefärbt. Die untere Aufnahme zeigt die selbe Insel, wie sie sich am 19. Oktober 2009 präsentierte. Die veränderten Farben des Ozeans sind auf unterschiedliche Sonnenstände zurückzuführen. Weiß sind Wolken und brechende Wellen. Auffallend sind in der Aufnahme von 2009 die dunkelroten Gebiete im Osten der Insel. Sie deuten auf die Schäden der Vegetation hin, welche die Tsunamis vom 29. September verurscht haben. Als Folge eines Erdbebens mit der Magnitude 8.0 hatten laut dem New Zealand Herald bis zu 6 m hohe Wellen die Insel überrollt.
(Aufnahmen: NASA’s Earth Observator)
Montag, 26. Oktober 2009
Video: I am a paleontologist - They might be Giants
Impfung gegen H1N1 mit Pandemrix
http://www.scienceblogs.de/weitergen/2009/10/grunde-gegen-die-impfung-mit-pandemrix.php
Donnerstag, 22. Oktober 2009
Pressemitteilung des BDG: "Immer mehr Katastrophen bei Baumaßnahmen im Untergrund - BDG fordert handlungsfähige Geo-Behörden "
Immer mehr Katastrophen bei Baumaßnahmen im Untergrund - BDG fordert handlungsfähige Geo-Behördenvia geoberg
Die Notwendigkeit geowissenschaftlichen Sachverstands zeigte sich in diesem Jahr so deutlich wie nie zuvor: nicht nur bei der globalen Klimaerwärmung, Frühwarnsystemen für Naturkatastrophen und dem internationalen Rohstoffmarkt sind Geowissenschaftler gefragt. Es erhebt sich auch die Frage, ob Katastrophenereignisse wie in Köln (Einsturz des Stadtarchives), Staufen (Hebung der gesamten Altstadt) oder Kamen (Einsturz eines Wohnhauses durch Erdwärmebohrung) durch eine profitunabhängige Beratung und fachliche Begleitung durch geowissenschaftliche Fachbehörden hätten verhindert werden können.
„Gerade die Fachbehörden, die Baumaßnahmen im Untergrund überwachen sollen, wurden jedoch zerschlagen oder teilweise handlungsunfähig gemacht“ bemängelt BDG Vorsitzende Ulrike Mattig. „In den Fachbehörden ist nicht nur die fachliche Kompetenz gebündelt, hier werden auch wichtige Daten gesammelt und aufbereitet – diese sind unerlässliche Grundlage aller Planungen und Arbeiten“.
Schon vor zwei Jahren wurden bei einem gemeinsamen Workshop der Geologischen Dienste auf Initiative des BDG Ausschusses „Ämter und Behörden“ Probleme deutlich: unklare Strukturen wie die unterschiedliche Ressortanbindung (jeweils hälftig bei den Umwelt- und den Wirtschaftsressorts der Länder) sowie die strikte Kürzung der personellen und finanziellen Mittel erschwerten die Erfüllung der Aufgaben erheblich.
Der BDG fordert deshalb, den Abbau des Sachverstandes in den Behörden zu stoppen und bundesweit handlungsfähigen Strukturen in den Geo-Fachbehörden mit einer deutschland- und europaweiten Vernetzung neu zu schaffen. „Nur so“ so Mattigs Schlussfolgerung „kann zukünftig die Erfüllung der geowissenschaftlich relevanten Aufgaben wie z.B. die fachliche kompetente und unabhängige Begleitung von Bauvorhaben sichergestellt werden.“
BDG Berufsverband Deutscher Geowissenschaftler
Bodenhebungen unter der Altstadt Staufens - die Risiken der Geothermie
Geo Foto: Aschenwolken vom Soufriere Hills Vulkan, Montserrat.
(Aufnahme aus der ISS vom 11. Oktober 2009 mit einer Nikon D2Xs und 400 mm Objektiv, NASA Earth Observatory.)Streit um "Ida"
Fossil primate challenges Ida's place; Nature 461, 1040 (2009) | doi:10.1038/4611040a
Seiffert, E. et al. (2009):Convergent evolution of anthropoid-like adaptations in Eocene adapiform primates. Nature 461, 1118-1121 (22 October 2009) | doi:10.1038/nature08429;
Engagementpreis: GWUP unterstützt SOZIALHELDEN
Engagementpreis: GWUP unterstützt SOZIALHELDEN
Verfasst von Stefan Kirsch 21. Oktober 2009 in Blogs & Medien, GWUP, Homöopathie, Paramedizin, Termine und Videos.ACHTUNG: Unbedingt weitersagen, siehe unten. Danke!
Eigentlich eine tolle Sache: 20 soziale Initiativen, Vereine und Projekte werben noch bis zum 15. November 2009 im die Gunst der Internet-Gemeinde beim Deutschen Engagementpreis der Kampagne “GebenGibt”. Per Maus-Klick entscheidet das Web-Volk, wer den Publikumspreis bekommt - immerhin 10.000 Euro. Echt eine tolle Sache. Doch es gibt einen Haken: Der Verein “Homöopathen ohne Grenzen” (HOG) steht im Ranking kurz vor dem Sieg - ein Verein, der in Entwicklungsländern ernsthaft Homöopathie statt Medizin als Alternative gegen HIV/AIDS empfiehlt. Zitat aus einem HOG-Projekt: “Die Homöopathie ist eine sinnvolle Alternative zu den massiven Medikationen der Schulmedizin. Die eigene Lebenskraft zu stärken nützt natürlich auch den Patienten, die unter einer HIV Infektion leiden.”
Das heißt: Handlungsbedarf! Gewinnen die Homöopathen, geraten 10.000 Euro in die falschen Hände. Dagegen protestieren bereits Skeptiker und Wissenschaftler aus aller Welt in der Blogosphäre (Links siehe unten). Einzige Chance: Stimmen sammeln für einen wirklich sozialen Verein, dessen gute Platzierung das jetzt noch verhindern kann: die SOZIALHELDEN. Wir sprachen mit Raul Krauthausen, dem Initiator des Projekts.
GWUP: Raul, seit wann gibt es die SOZIALHELDEN?
Ein genaues Gründungsdatum gibt es nicht. Es muss so um 2004 oder 2005 gewesen sein. Anfangs war es eine Idee von meinem Cousin und mir. Wir waren im Urlaub und wollten mal wieder ein gemeinsames Projekt machen. Lokal und sozial sollte es sein und Spaß musste es machen. Es geht uns nicht um’s Geldverdienen sondern darum, etwas zu bewegen, zu verändern und zu gucken, was möglich ist, wenn man sich in seiner Region für etwas einsetzt. Irgendwann meinte einer von uns beiden: “Lass uns den Namen SOZIALHELDEN nehmen”. Zum Glück war die Domain http://sozialhelden.de noch frei, als wir aus dem Urlaub zurückkamen. Nun hatten wir einen Namen und aus der Vergangenheit ein paar private Projekte.
GWUP: Das war der Startschuss. Und wie ging’s weiter?
Nach einer Party bemerkte mein Cousin die vielen Pfandtflaschen in der Wohnung und fragte, ob man diese wegen des Geldes oder wegen der Ordnung zurückbringt. Wir entschieden uns für die Ordnung und überlegten uns, ob man das Pfandgeld nicht dann auch gleich spenden könnte. Eine folgenschwere Idee war geboren: Die Zeitschrift NEON hatte einen Wettbewerb ausgeschrieben. “Was fehlt in der Welt?” war die Frage. Dort reichten wir die Idee ein, gewannen ein Auto, obwohl wir beide keinen Führerschein hatten, und waren total geflasht. Einen smart-Roadster, in den mein Rollstuhl gar nicht reingepasst hätte. Das Auto haben wir dann wieder verkauft und uns entschieden, das Geld in die SOZIALHELDEN zu stecken. Von dem Geld entwickelten wir die Pfand-Spenden-Idee weiter und produzierten Prototypen. Inzwischen hat das Projekt den Namen “Pfandtastisch helfen!“. Wir kooperieren ausschließlich mit gemeinnützigen Vereinen, denen das Pfandgeld zugute kommt. Darunter sind größere wie Pro Familia und die Berliner Tafel aber auch kleinere Organisationen wie Masifunde und AllgemeinGut. Wir sind mit über 200 Sammelstellen in Deutschland vertreten und entwickeln die Idee ständig weiter. Das kostet Zeit, Geld und Kraft. Inzwischen sind wir etwa zwölf Leute, die aus den verschiedensten Richtungen kommen und realisieren ein bis zwei Projekte pro Jahr.
GWUP: Wie kam es zu eurer Nominierung beim Deutschen Engagementpreis?
Wir arbeiten, bis auf eine 400 Euro-Kraft, alle ehrenamtlich, haben kein Büro und finanzieren uns über Wettbewerbe. Da wir uns über das Internet koordinieren und organisieren, stoßen wir auch immer wieder auf neue Ausschreibungen und Preise. So auch bei GebenGibt.
GWUP: Für den Publikumspreis gibt’s 10.000 Euro. Falls ihr gewinnt - was wollt ihr mit dem Geld machen? Habt ihr schon konkrete Ideen?
Ja, wir wollen damit etwas Neues machen: Wheelmap.org - Deutschlands größte Karte für barrierefreie - also rollstuhlgerechte - Orte. Rollstuhlfahrer und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen - also Ältere und Familien mit Kinderwagen - haben bisher kaum Möglichkeiten nachzusehen, ob der Ort den sie besuchen wollen, eine Stufe am Eingang hat, oder nicht. Wir wollen diese Daten sammeln und weitergeben. Jeder User soll nach dem Wiki-Prinzip selbständig barrierefrei-Daten eingeben und aktualisieren können. Das ganze steht dann wieder unter einer offenen Lizenz der Allgemeinheit zur Verfügung. Mit dem Geld wollen das System entwickeln (Programmieren) lassen. Parallel bauen wir SOZIALHELDEN Kontakte auf, akquirieren Daten und sorgen für eine nachhaltige Plattform.
GWUP: Um eure Platzierung bei “GebenGibt” ist einiger Trubel im Web entstanden. Wie steht ihr SOZIALHELDEN denn dazu?
Wir haben das Anfangs gar nicht mitbekommen. Als wir dann merkten, dass total viele Stimmen an uns gingen, waren wir natürlich froh, dass es Unterstützer gibt. Wer wäre das nicht. Etwas schade finden wir, dass es bei den Stimmen weniger um unsere Sache als SOZIALHELDEN geht, als viel mehr um das “Nicht-Stimmen” für einen anderen Wettbewerbsteilnehmer. Wir finden Homöopathie nicht grundsätzlich schlecht. Es gibt Menschen, denen es hilft. Bei mir tut es das nicht. Wissenschaftlich ein heikles Thema. Placebo oder nicht? Wir erlauben uns da kein Generalurteil. Letztendlich ist der “Deutsche Engagementpreis” aber auch ein Publikumspreis. Das heißt, das Publikum entscheidet, wer den Preis am ehesten verdient hat.
GWUP: Warum sollten das Publikum ausgerechnet für die SOZIALHELDEN stimmen, obwohl es doch einige gute Bewerber gibt?
Ich glaube, was uns auszeichnet ist die Andersartigkeit. Wir sind neu, jung und manchmal auch ein bisschen verrückt. Wir prangern nicht an, sondern handeln. Wir versuchen nicht das Rad neu zu erfinden, sondern bestehende Mittel zu nutzen, um ein aktuelles Problem zu lösen. Dabei scheuen wir keine Herausforderung - ob es um das Entwickeln von Pfandboxen geht oder um ein reines Internetprojekt wie Wheelmap.org eines ist. Wir sind einfach anders.
GWUP: Raul, vielen Dank für das Interview. Wir wünschen euch viel Erfolg - und dass viele Menschen euch hier ihre Stimme geben!
Video zum Thema:
Raul Aguayo-Krauthausen im ARD-Porträt bei “Echtzeit” (28.06.2009):
Direktlink zum Video auf YoutubeProteste gegen die Homöopathen ohne Grenzen e.V.:
- ScienceBlogs.de: Diax’s Rake (20.10.2009): Homöopathen ohne Grenzen e.V. kennt wirklich keine Grenzen
- Derangierte Einsichten (19.10.2009): Engagement, das töten kann
- ScienceBlogs.com: Pharyngula (08.10.2009): Gaaaah! Homeopaths on a poll!
- Amphibol (07.10.2009): Engagementpreis für Homöopathen?
- BrightsBlog (07.10.2009): Ehrenamtspreis für Schamanen
- ScienceBlogs.de: Diax’s Rake (07.10.2009): Deutscher Engagementpreis für Homöopathen verhindern!
- Die Schreibtischwerkstatt (07.10.2009): WTF: Homöopathie, powered by Familienministerium
ACHTUNG: Dieser Artikel darf ausdrücklich kopiert und weiterverbreitet werden, auch gerne in andere Sprachen übersetzt! Quellenangabe bitte mit Link auf http://blog.gwup.net
Mittwoch, 21. Oktober 2009
Stellenangebot: Akademischer Rat auf Zeit, Institut für Planetologie, Uni Münster
(Bes.Gr. A 13 BBesO)
mit der regelmässigen Arbeitszeit von 41 Stunden wöchentlich für die Dauer von 3 Jah-ren zu besetzen. Bei Bewährung besteht die Möglichkeit der Verlängerung um weitere 3 Jahre. Die Lehrverpflichtung beträgt 4 Semesterwochenstunden.
Am Institut für Planetologie wird die Entstehung und Entwicklung des Sonnensystems und seiner Planeten erforscht. Forschungsschwerpunkte beinhalten u.a. Kosmochemie und –chronologie, Entstehung und Differenzierung terrestrischer Planeten, Impaktfor-schung und kosmische Mineralogie. Das Institut für Planetologie hat Zugang zu einer um-fangreichen analytischen Ausstattung, die Mikrosonde, Transmissions- und Rasterelekt-ronenmikroskope sowie Massenspektrometer für die Spurenelement- und Isotopenanaly-se umfasst. Neue Reinstluft- und Massenspektrometrie-Labore befinden sich im Aufbau.
Von den Bewerberinnen und Bewerbern wird erwartet, dass sie in ihren bisherigen For-schungstätigkeiten ein eigenständiges Profil im Bereich der Isotopengeochemie und Kos-mochemie entwickelt haben. Der/die Bewerber/in sollte Erfahrung mit Multikollektor-ICP-Massenspektrometrie und/oder Thermionenmassenspektrometrie haben. Erfahrung in der Isotopenanalytik extraterrestrischen Materials wären von Vorteil. Es wird erwartet, dass sich die Mitarbeiterin/der Mitarbeiter in zukünftige Forschungsschwerpunkte des Instituts für Planetologie einbringt und ein eigenständiges Forschungsprofil weiterentwickelt. Eine aktive Mitarbeit bei der Betreuung von Studierenden, Doktoranden und Laborgästen wird erwartet. Weiterhin wird die Einwerbung von Drittmitteln erwartet.
Voraussetzung für die Bewerbung sind eine abgeschlossene Hochschulausbildung, die Promotion mit Schwerpunkt Geochemie/Kosmochemie sowie die besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, nachgewiesen durch herausragende Publikationstätigkeit. Erfahrung im Einwerben von Drittmitteln wäre von Vorteil.
Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Frauen werden bei gleicher Eig-nung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Bewerbungen von Schwerbe-hinderten werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt.
Bewerbungen mit Lebenslauf, Publikationsverzeichnis, Kopien der drei wichtigsten Publi-kationen, sowie mit einem zweiseitigen Exposé über geplante Forschungsarbeiten sind bis zum 15. November 2009 zu richten an: Prof. Dr. Thorsten Kleine, Institut für Plane-ologie, Wilhelm-Klemm-Str. 10, 48149 Münster. Die Bewerbungsunterlagen sind gleichzeitig digital als PDF an cormack@uni-muenster.de zu senden.
Symphony of Science - 'We Are All Connected' (ft. Sagan, Feynman, deGrasse Tyson & Bill Nye)
Via Diaxs Rake
Impfungen, Infektionen und die Immunantwort
Dienstag, 20. Oktober 2009
Impfung gegen H1N1
Evolution Live!
Richard Lenski et al.: Nature, Online-Vorabveröffentlichung, doi: 10.1038/nature08480
Evolution, Live und in Farbe
Homöopathen ohne Grenzen...
Montag, 19. Oktober 2009
Video: Irgendwann, in der Notaufnahme in Köthen...
Gewinnspiel: Samsung NC20 und 64GB SSD Festplatte
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mit einem 1.3Ghz VIA Nano U2250, der sich automatisch bis 1.6Ghz übertaktet. 1GB RAM, 160GB HDD, Windows XP Home, 12.1″ Displaygröße mit einer Auflösung von 1280×800 px. Der Bloggerpreis ist die Runcore Pro IV SSD 64 GB Kapazität (Wert ca. 200 Euro).
Freitag, 16. Oktober 2009
Fotowettbewerb: Musik
fotoholiker Wettbewerb: Musik
Homöopathie an der Uni, Part II
Donnerstag, 15. Oktober 2009
Sinnfreie Worthülsen
"Klimakatastrophe": Ein Wort, das eigentlich all das ausdrückt, was man an der Klimaänderung falsch verstehen kann. Es offenbart in meinen Augen nur ein absolutes Unverständnis über unseren Planeten, über das Klima, und über unsere Bedeutung. Dass sich das Klima ändert, steht außer Frage. Ob und wie viel Anteil wir daran haben? Wie auch immer, Klimaänderungen hat es schon immer gegeben, und es wird sie auch immer geben. Möglich, dass auch Katastrophen dabei zunehmen, wenn sich das Klima ändert. Aber das ist eine absolut anthropozentrische Sicht der Dinge. Nein, die Natur schlägt nicht zurück. Denn sie ist keine gottähnliche, planende und wohl- oder übelmeinende Entität. Aber wir werden uns auf Veränderungen einstellen müssen. Manche werden negativ, andere (wenn wohl auch seltener) positiv sein. Und wir sollten uns im klaren darüber sein, dass die Erde als Ganzes ein System voller Rückkoppelungen ist. Und dass jeder Eingriff unsererseits auch seine Folgen haben wird.
"Gen-Food" und seine Varianten: Auch hier wird mit den Ängsten der Menschen und mit ihrem oft mangelhaftem Wissen über Genetik und Gentechnik gespielt. Es impliziert, dass nur Gentechnik-freie Nahrung auch gesund sein kann (und verschweigt, dass genetisch modifizierte Nahrung durchaus gesundheitliche Vorteile haben kann). Und ich werde das dumpfe Gefühl nicht los, dass hier eben auch auf die Unwissenheit der Menschen gebaut wird, die sich selber für aufgeklärt und informiert halten. Ich weiß, mir werden jetzt viele widersprechen wollen. Aber warum wird denn allzu oft als Gegenteil von Gen-Mais, Gen-Milch und Gen-Tomaten auf gen-freie Nahrung verwiesen? Als ob natürlich gezüchtete Tomaten keinerlei genetisches Material enthielten. In die Panik um Milch von eventuell mit Gentechnik veränderten Futtermitteln gefütterte Kühe schwingt die Angst mit, Gene aus dem Futter könnten über die Milch in den Menschen gelangen und diesen dann krank machen. Das, mit Verlaub, ist totaler Blödsinn, auch wenn so "glaubwürdige" Organisationen wie Greenpeace diese Behauptungen wohl aufstellen mögen.
Um sinnvolle Diskussionen über Themengebiete nicht von vorneherein und unnötig zu emotionalisieren halte ich es für absolut nötig, hier sprachlich präziser zu werden.
Vulkanasche und Zahnschmelz
Mittwoch, 14. Oktober 2009
Workshop: "Wie erreiche ich Kinder und Jungendliche mit Wissenschaft?" Wissenswerte 2009
Abweichend von der Tradition wird es in diesem Jahr aber vor der offiziellen Eröffnung eine spannende Veranstaltung geben:
„Wie erreicht man Kinder und Jugendliche mit Wissenschaft?“ lautet der Titel des dreistündigen Workshops (9.11.2009, 9-12h), der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird .
Der Besuch des Workshops ist kostenlos, d.h. auch ohne Eintrittskarte zur WissensWerte möglich. Unabhängig vom WissensWerte-Besuch müssen sich Interessierte allerdings für den Workshop anmelden (ganz formlos mit einer einfachen Mail), damit die Messe Bremen die Veranstaltung besser planen kann. Wie das geht, finden Sie ebenfalls in der angehängten pdf erklärt.
Wee sich sich für die gesamte WissensWerte-Konferenz interessiert, findet die Details zum Programm und zu den Referenten auf folgender Webseite: (www.wissenswerte-bremen.de). Dort ist es auch möglich, sich online anzumelden.
Darwinopterus und die Evolution der Flugsaurier
Junchang Lü et al. 2009:Evidence for modular evolution in a long-tailed pterosaur with a pterodactyloid skull. doi: 10.1098/rspb.2009.1603 Proc. R. Soc. B published online 14 October 2009
Schon Baby-Dinos mussten um ihr Leben rennen
Baby dinosaur made tracks as it fled for its life
Bolide über Norddeutschland
Dienstag, 13. Oktober 2009
Homöopathie an der Uni?
Ich halte es da mit Tim Minchin (Storm):
If you show me
That, say, homeopathy works,
Then I will change my mind
I’ll spin on a fucking dime
I’ll be embarrassed as hell,
But I will run through the streets yelling
It’s a miracle! Take physics and bin it!
Water has memory!
And while it’s memory of a long lost drop of onion juice is Infinite
It somehow forgets all the poo it’s had in it!
Ich beginne langsam damit, mir ernsthafte Sorgen um den Bildungsstandort Deutschland zu machen. Das bisschen Licht, das die kleine Kerze der Rationalität verbreitet, flackert schon bedenklich und die Dämonen des Aberglaubens und der Irrationalität rücken wieder ein bisschen näher...
Video: Mr. Deity und P.Z.Myers
via aufklärung 2.0
Die vegetarische Spinne
Christopher Meehan et al: (2009): Herbivory in a spider through exploitation of an ant–plant mutualism. Volume 19, Issue 19, 13 October 2009, Pages R892-R893
Montag, 12. Oktober 2009
Archaeopteryx wuchs nur langsam
Greg Erickson (Florida State University, Tallahassee) et al.: Plos One (doi:10.1371/journal.pone.0007390).
Wissenschaft ist Faschismus?
@ Silke: Danke, ich habs ausgetauscht.
Freitag, 9. Oktober 2009
Congratulations, Mr. President!
"Nur sehr selten hat ein Mensch im gleichen Ausmaß wie Obama die Aufmerksamkeit der Welt gefangengenommen und seinem Volk Hoffnung auf eine bessere Zukunft gegeben. Seine Diplomatie gründet auf der Vorstellung, dass diejenigen, die die Welt führen sollen, dies auf der Grundlage von Werten und Einstellungen tun müssen, die von der Mehrheit der Weltbevölkerung geteilt werden."Der Preis verleiht seine Wort und seinen Bemühungen sicher mehr Gewicht. Er wird ihm aber viele Entscheidungen auch nicht unbedingt leichter machen.
SpON
heise online
Die Begründung für die Preisverleihung findet sich auch auf tagesschau.de
Donnerstag, 8. Oktober 2009
"Erdbebensturm" in Südostasien
Eine Kaskade von Erdbeben
Foto-Wettbewerb: Panoramafotos
Auf lens-flare hat ein neuer Fotowettbewerb begonnen. Diesmal geht es um Panoramafotos. Bis zum 5. November 2009 kann man mit (je einem pro Teilnehmer) Panoramafotos mit bis zu 1200 Pixeln Kantenlänge unde iner Größe von 1 MB teilnehmen. Zu gewinnen gibt es gibt es wieder interessante Preise:2. Preis: Eine Panorama-Fotoleinwand in der Größe 100 x 50 cm
3. Preis: Eine Panorama-Fotoleinwand in der Größe 90 x 30 cm
4. Preis: Eine Panorama-Fotoleinwand in der Größe 60 x 30 cm
Video: Optische Illusion
via astropixie
Mittwoch, 7. Oktober 2009
Engagementpreis für Homöopathen?
die Homöopathie in Länder zu tragen, deren Gesundheitssystem die medizinische Versorgung der Bevölkerung aus verschiedensten Gründen nicht leisten kann. Homöopathie leistet auch und besonders in Kriegs- und Krisensituationen große Dienste bei der Heilung physischer und psychischer Verletzungen.Die Truppe nennt sich "Homöopathen ohne Grenzen", in deutlicher Anlehnung an Ärzte ohne Grenzen. Die Zielsetzung besteht imho aus Anti-Aufklärung in Reinkultur. Ich bin der Meinung, dass die 10 000 € des Preises nicht dafür verwendet werden sollten, ein esoterisches und irrationales Weltbild in Länder zu exportieren, die sich nicht oder kaum dagegen wehren können. Und wir sollten auch selber nicht ein esoterisches und irrationales Weltbild noch zusätzlich adeln, indem wir dafür einen Preis verteilen. Homöopathie hat in keiner mir bekannten wissenschaftlichen Studie auch nur ansatzweise so etwas wie eine Wirksamkeit belegen können, die oberhalb der eines Placebos lag.
Wissenschaft und Religion...
Ich bin sprachlos, wie tief unsere südlichen Nachbarn gesunken sind.
(Wikimedia, User Kafziel)Für unsere österreichischen Freunde:
Wissenschaft fliegt euch zum Mond, Religion in hohe Gebäude!
Video: Element Song by Tom Lehrer
Nobelpreise 2009
Herzlichen Glückwunsch!
Montag, 5. Oktober 2009
Atheistenpreis für Quacksalber?
Vorsicht mit Handy-Notrufnummern!
Video: Carl Sagan - 'A Glorious Dawn' ft Stephen Hawking (Cosmos Remixed)
Donnerstag, 1. Oktober 2009
Bin ich eine linke Socke?
Economic Left/Right: -2.25
Social Libertarian/Authoritarian: -6.56
Alter Bernstein
Das Harz ähnelt deutlich dem der heutigen Jatoba-Bäume, die im Amazonasgebiet vorkommen und als Copallieferanten bekannt sind.
P. Sargent Bray und Ken B. Anderson, Department of Geology, Southern Illinois University Carbondale, Carbondale. Science, Vol. 326, 2. Oktober 2009, pp 132-4, DOI 10.1126/science.1177539
Geoblogger-Survey
http://geoblogs.stratigraphy.net/survey/
Stellenangebot: 3 year - PhD position Thermochemical reactions in petroleum and gas reservoirs
Thermochemical reactions in petroleum and gas reservoirs
The Institute for Mineralogy at the Leibniz Universität Hannover in cooperation with the Federal Institute for Geosciences and Natural Resources (BGR) in Hannover offers a 3-year PhD position. The aim of the project is to investigate reactions occurring in hydrocarbon reservoirs between organic compounds and inorganic materials at elevated temperatures and pressures. This includes reactions of hydrocarbons with oxidizing species such as sulphate (thermochemical sulphate reduction). The experimental expertise at the Institute for Mineralogy with high pressure – high temperature techniques will be combined with high-tech analytics (liquid- and gas chromatography, mass spectrometry, isotope ratio mass spectrometry) at the BGR.
Precondition for the application is a diploma, master or equivalent certificate in geosciences, mineralogy or chemistry. We are looking for a person with a strong commitment to research, a solid background in (geo)chemistry and/or geosciences, and experience in laboratory and analytical work. Very good language skills in English are required for Non-German applicants.
The PhD student will work within the research initiative on Earth Subsurface Processes at the Leibniz Universität Hannover and the BGR, but will also be integrated in national and international collaborative research efforts. Employment could start as soon as possible. Payment is ½ E13 of the collective labour agreement of the German States (TvL).
As an equal opportunity employer, the Leibniz Universität Hannover strongly encourages women to apply. Equally qualified disabled applicants will be given preference.
To ensure consideration, submit application by October 20, 2009. Applications including the common documents (CV, certificates, possible reference persons) should be sent either by mail or electronically to:
Prof. Dr. Harald Behrens
Institut für Mineralogie
Uni Hannover
Callinstr. 3
D-30167 Hannover GERMANY
Tel. 0049 (0)511/762-8054
Fax 0049 (0)511/762-3045
e-mail: h.behrens@mineralogie.uni-hannover.de
Internet: http://www.min.uni-hannover.de/





