Montag, 22. Februar 2010

9/11 und das Pentagon

Der 11. September 2001 ist nach wie vor bei verschiedenen Verschwörungstheorertikern beliebt. Manche der Thesen haben es sogar bis in die zeitgenössische Kunst geschafft, mit der damit verbundenen Gefahr der allgemeinen Akzeptanz. Eines der "Probleme" beim Pentagon ist in den Augen vieler selbsternannter Aufklärer die Tatsache, dass das Loch im Gebäude doch kleiner ist als die Flügelspannweite einer Boeing 757. Dabei wird aber gerne übersehen, dass ein Flugzeug, das mit rund 850 km/h fliegt und rund 82 Tonnen wiegt, nicht massiv ist. Im Gegenteil. Die dünne Aluminiumhülle bietet eigentlich kaum widerstand. Daher wird der Schaden an einer Gebäudestruktur, die so stabil ist wie die des Pentagon, dort am größten sein, wo die festesten Bauteile und die größte Massenballung eines Flugzeuges ist. Der Rumpf sowie die mit rund 16 t Treibstoff gefüllten inneren Bereiche der Tragflächen sowie die Triebwerke. Mete Sozen erklärt das hier sehr gut.
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