Mittwoch, 10. März 2010

Anleitung zum Schwurbeln

Es ist eigentlich ganz einfach, zu einem Meister der Schwurbelei zu werden. Man muss sich nur immer schön eine Handbreit von der Realität entfernt im Absurden bewegen. Dazu nimmt man am Besten eine Aussage, die an sich erst einmal ganz stimmig erscheint, um auf dieser eine etwas abwegige These aufzubauen. Diese kann dann natürlich flugs als Beleg für noch viel absurdere Dinge dienen, auf denen man sich dann munter bis ins finsterste Absurdistan durchhangeln kann. Andreas Thiel macht es bilderbuchmäßig vor und erklärt uns nicht nur neues und spannendes aus der Biologie der  grünen Wellensittiche (die einzigen eierlegenden Sukkulenten), sondern postuliert auch nebenbei die Existenz der Unsittiche. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass die Photosynthese für Schatten sorgt.

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