Dienstag, 9. März 2010

Phosphorreserven

Auf Spektrumdirekt ist ein Artikel eingestellt, den ich ganz interessant finde, und das nicht nur, weil er indirekt mit meinem Arbeitsgebiet zu tun hat. Die schwindenden Phosophatreserven können die Ernährung der Menschheit in ernsthafte Schwierigkeiten bringen. Leider geht das in den vielen Berichten zu den ebenfalls knapper werdenden Ölreserven immer etwas unter.

5 Kommentare:

Lost Geologist hat gesagt…

Phosphorite interessieren mich auch seit einer ganzen Weile. Aber eher als Lagerstätten, also dem Artikel sehr nahe kommend. In wie weit beschäftigst du dich damit Gunnar? Wenn ich diese neugierige Frage hier stellen kann. :-)

Gunnar Ries hat gesagt…

Eines meiner Arbeitsgebiete, Sukulu in Uganda, gehört mit zu den großen Phosphatlagerstätten südlich der Sahara. Ich hab zwar nur am Rande mit den Phosphaten darin zu tun, weil ich mich um andere Minerale kümmer, aber für die Ugander kann das noch ganz interessant werden.Vielleicht sollte ich mal eine kleine Abhandlung darüber schreiben.

Lost Geologist hat gesagt…

Ich vermute mal, dass das ein Karbonatit, richtig? Mit sowas wollt ich mich schon lange mal beschäftigen, aber irgendwie gabs immer wichtigeres wie Diplomprüfungen oder Diplomarbeit. Warst dort mal vor Ort? So eine Abhandlung wäre sehr interessant (zumindestens für mich).

Gunnar Ries hat gesagt…

Ja, ich war dort. Aber Karbonatite haben wir (zumindest einen) auch in D. Am Kaiserstuhl unten Im Rheintalgraben. Wie gesagt, ich werde darüber mal was zusammenstöpseln, demnächst...

Lost Geologist hat gesagt…

Am Kaiserstuhl war ich noch nie. Den kenne ich nur aus Büchern. *schäm* Mir ist aber mal zu Ohren gekommen, dass es in der Rhön oder so auch, wenn ich winzige, Karbonatite geben soll.

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