Donnerstag, 15. April 2010

Eyjafjallajökull

Die verstärkten Aktivitäten und die Verlagerung des Zentrums unter das Eis des Gletschers zeigen deutlich, dass auch ein "harmloses Naturschauspiel" innerhalb kurzer Zeit weitreichende Folgen haben kann. Der Vulkan Eyjafjallajökull hat in den beiden älteren Spalten die Aktivität heruntergefahren und eine neue Spalte direkt unter dem Eis des gleichnamigen Gletschers geöffnet. Die phreatischen Explosionen, wenn Feuer und Eis aufeinander treffen, schleudern feinste Asche hoch in die Atmosphäre. Die Gefahr eines Gletscherlaufes ist auch gestiegen. Die Abflüsse führen schon jetzt vermehrt Wasser und einige Straßendämme wurden durchschnitten, um die Brücken zu entlasten. Rund 700 Anwohner wurden evakuiert. Die Asche beeinträchtigt den europäischen Flugverkehr bis in Bereiche von den Niederlanden und Norddeutschland.
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