Dienstag, 4. Mai 2010

Obskure Personalauswahl

Jeder, der sich bei einer Firma bewirbt, möchte natürlich einem fairen Verfahren ausgesetzt werden. Gleichzeitig steht die betreffende Personalabteilung vor dem Problem, aus der Anzahl der Bewerber die möglichst passende Person herauszufiltern, und zu einem Gespräch einzuladen. Leider sind Noten wohl nicht immer so aussagefähig, wie man denken möchte. Daher scheinen manche Personalabteilungen zu Methoden zu greifen, die man durchaus als Scharlatanerie bezeichnen könnte. Dann fallen gestandene und akademisch gebildete Personalreferenten auf billigste psychische Taschenspielertricks herein. Spiegel online hat zu dem Thema Uwe Peter Kanning interviewt, Professor für Wirtschaftspsychologie an der FH Osnabrück. Sollte eine Firma also auf handschriftlichem bei der Bewerbung bestehen, hat man gute Chancen, einer graphologischen Analyse unterzogen zu werden. Ich für meinen Teil würde in einer Firma, die sich pseudowissenschaftlicher Methoden bedient, nur sehr ungerne arbeiten wollen. Florian hat das Thema wie immer ausgiebig kommentiert.
Gescheitert am Schädeldeuter - SpON
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