Schädel eines Pottwalverwandten aus dem Miozän von Kalifornien, der dem Schädel von Livyatan sehr ähnlich ist. Die starke Bezahnung und das große Schädelfenster sind deutlich sichtbar. Flickr User Chezk0
Das hat vor einigen Wochen die an Paläontologie interessierten doch ein wenig aufgeweckt. Die Entdeckung eines riesigen Pottwalverwandten aus dem Miozän, der unter anderem über die größten Zähne verfügte, die man jemals unter Tetrapoden gefunden hat. Als Zeitgenosse des bekannten Carcharocles megalodon jagte er ebenso wie dieser die zahlreichen Bartenwale und andere größere Meerestiere seiner Zeit. Benannt wurde er nach dem Leviathan, dem biblischen Seeungeheuer und dem Autor von Moby Dick, Herman Melville, als Leviathan melvillei. Doch leider gab es da ein kleines Problem, denn die Gattungsbezeichnung "Leviathan" ist bereits als Synonym für die Gattung Mammut vergeben. daher wurde der Gattungsname des Wales in die hebräische Form "Livyatan" geändert. Die Meere im Miozän müssen wirklich ein ungemütlicher Ort gewesen sein.






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