Freitag, 30. April 2010

[Musik] Deine Schuld - Die Ärzte

Und wo sie Recht haben, da haben sie nun einmal Recht, oder?

The Geek shall inherit the Earth [Musik]

Hier kommt mal eine Hymne für alle Geeks auf diesem Planeten. The Geek shall inherit the Earth von Wir sind Helden.


Dreist abgekupfert bei astrodicticum simplex

Donnerstag, 29. April 2010

Harte Landung

Die legte das Nuclear Compton Telescope der NASA hin, als es in Australien wieder auf der Erde landen sollte. Ein Auto und die Instrumente für rund 6 Millionen $ wurden dabei zerlegt. Das Teleskop sollte Gammaquellen im Weltraum untersuchen.

Wie man ein Turiner Grabtuch macht

Über das Turiner Grabtuch wird ja gerne erzählt, es sei den mittelalterlichen Künstlern unmöglich, so etwas herzustellen, zumal es sich angeblich um ein Negativ handelt. Jetzt hat Luigi Garlaschellimit einfachen Mitteln, wie sie auch mittelalterlichen Künstlern zur Verfügung standen, eine erstaunlich getreue Replik des Turiner Grabtuches hergestellt. 

Dienstag, 27. April 2010

Eyjafjallajökull - Bildergalerie

Wer sich am Eyjafjallajökull (wie er in Island heißt) oder schlicht "dem Vulkan aus Island" (wie ihn der Rest der Welt nennt) noch nicht sattgesehen hat, der ist bei Boston.com genau richtig. Dort ist eine Bildergalerie mit großartigen Bildern eingestellt, die einem die ganze Pracht dieses Naturereignises in wirklich eindrucksvollen Bildern zeigt.

Montag, 26. April 2010

Wer ist Schuld an Erdbeben?

Was für eine absurde Frage, möchte man meinen. Es gibt aber einige Menschen auf der Welt, für die ist diese Frage nicht nur nicht absurd, sie ist auch eindeutig geklärt. Die Frauen natürlich. Vor allem diejenigen, die sich unzüchtig kleiden. Muss ich noch dazu sagen, dass es selbstverständlich ein Mann ist, der diese schräge These auf die Tagesordnung brachte? Kasem Sedighi heißt der Knabe und ist seines Zeichens iranischer Kleriker. Nein, auch das verwundert wohl niemanden. 
"Viele Frauen, die sich nicht angemessen kleiden, verführen junge Männer zur Unkeuschheit und verbreiten Unzucht in der Gesellschaft, was letztendlich zu Erdbeben führt"

Dieses hat nun einige skeptische weibliche Wesen überall auf der Welt zu einem, wie ich (als Mann) finde, recht ansehnlichen Experiment herausgefordert. heute wollten sich Frauen weltweit möglichst unzüchtig kleiden, um damit Erdbeben überall zu provozieren. Und nun seht, was ihr angestellt habt! Lars Fischer ist mir blogtechnisch ein wenig zuvor gekommen.

Samstag, 24. April 2010

Dallol - Wie auf einem anderen Stern

So lautet der Titel, und beimBetrachten der Bilder möchte man gerne zustimmen. Florian Wizorek hat die mit  -48 Metern tiefstgelegene kontinentale vulkanisch aktive Region der Erde besucht und dort auch ausgiebig fotografiert. Zum Glück für uns zeigt er seine Bilder auf seiner Seite, mit vielen interessanten Informationen über eine der geologisch faszinierendsten Landschaften der Erde, Dallol.



Eyjafjallajökull, zum x-ten Mal

Die Aschenwolke des Eyjafjallajökull über Europa ist verschwunden, zumindest aus den Medien. Was mich an der Geschichte gelinde gesagt irritiert hat, ist die Vehemenz, mit der manche Fluggesellschaftssprecher und -betreiber die Aschewolke als nichtvorhanden und nur aus Simulationen hergeleitet hinstellen wollten. Wenn dem so wäre, wie konnten dann Teile der Wolke am 18. April per LIDAR über Kühlungsborn gemessen werden? Skepsis ist eigentlich gut, aber sie darf auch nicht zur Ignoranz werden. Davon abgesehen war die Wolke auch ohne optische und technische Hilfsmittel zu erkennen, für jeden, der wollte und die Augen aufhielt, wie Stefan Oldenburg in Clear Skies erläutert.
Dafür gibt es noch einige Videos vom Eyjafjallajökull, oder "dem Vulkan auf Island" wie er ja meist auch nur noch genannt wird.

Afrikanischer Bernstein

In der aktuellen Ausgabe der Proceedings of the National Academiy of Science wird von einem kretazischen Bernsteinvorkommen in Äthiopien berichtet. Die einmaligen Funde geben einen Einblick in die Ökosysteme des kreidezeitlichen Afrika.

Mehr als eine Art Schwertwale?

 Zwei Schwertwale einer Säugetier-jagenden Population, Umiak Island, Aleuten. Quelle NOAA / Wikimedia
Die markanten Schwertwale bilden möglicherweise mehr als eine einzelne Art. Bisher war schon aufgefallen, dass sich verschiedene Populationen deutlich in ihrem Beuteverhalten und ihrer "Spache" unterschieden und kaum bis überhaupt nicht miteinander vermischten. Genetische Untersuchungen scheinen nun darauf hinzudeuten, dass es in Wahrheit drei unterschiedliche Arten sind.

Donnerstag, 15. April 2010

Flugzeuge und Vulkanasche

Der jüngste Ausbruch des Eyjafjallajökull beeinflusst den Flugverkehr in Nordeuropa. Die Warnungen gelten insbesondere für Düsenflugzeuge, da sie meist in entsprechenden Höhen unterwegs  und ihre Triebwerke gegenüber der feinen Asche eines Vulkanausbruches besonders empfindlich sind. Was genau Asche mit einem Flugzeug anstellen kann, konnte man 1982 bei einer 747 der British Airways sehen (eine der absoluten Meisterleistungen der Luftfahrtgeschichte).  Dazu auch:

Hape Kerkeling - Gut Beraten Berlin

Es gibt eigentlich kaum einen Menschen, der die menschlichen Heißluftgebläse dieser Welt so richtig schön vorführen kann, wie Hape Kerkeling.Unvergessen ist uns allen sicher noch sein "Hurz", der sich mittlerweile zu einem Klassiker des Humors, denen von Loriot ebenbürtig, entwickelt hat. Aber auch als ungarischer Schriftsteller oder Leadsänger der finnischen Band RIP Uli hat er uns schon zu Lachsalven gereizt. Auch als österreichischer Heilpraktiker zeigt er uns sehr schön, was unkritischer Journalismus und "alternative Medizin" im Verbund bedeuten können. Es muss eben nur abgefahren genug sein, dann ist es schon glaubwürdig. Für viel zu viele Menschen ist schon ein bisschen kritisches Denken eine glatte Überforderung, wie es scheint.

Eyjafjallajökull

Die verstärkten Aktivitäten und die Verlagerung des Zentrums unter das Eis des Gletschers zeigen deutlich, dass auch ein "harmloses Naturschauspiel" innerhalb kurzer Zeit weitreichende Folgen haben kann. Der Vulkan Eyjafjallajökull hat in den beiden älteren Spalten die Aktivität heruntergefahren und eine neue Spalte direkt unter dem Eis des gleichnamigen Gletschers geöffnet. Die phreatischen Explosionen, wenn Feuer und Eis aufeinander treffen, schleudern feinste Asche hoch in die Atmosphäre. Die Gefahr eines Gletscherlaufes ist auch gestiegen. Die Abflüsse führen schon jetzt vermehrt Wasser und einige Straßendämme wurden durchschnitten, um die Brücken zu entlasten. Rund 700 Anwohner wurden evakuiert. Die Asche beeinträchtigt den europäischen Flugverkehr bis in Bereiche von den Niederlanden und Norddeutschland.

Dienstag, 13. April 2010

Extrem tiefes Erdbeben unter Spanien

Am Montag, den 12. April hat es in Spanien, nur rund 25 Kilometer südöstlich von Granada ein Erdbeben der Stärke 6,3 (USGS) bzw. 5,9 (GEOFON) gegeben. Hat an der Erdoberfläche wohl kaum einer mitbekommen, denn es wurden keine Schäden gemeldet. Das wirklich bemerkenswerte an dem Beben ist die ungewöhnliche Tiefe. Mit 616 - 622 Kilometern Herdtiefe dürfte es dort eigentlich keine Beben geben. In der Tiefe befinden wir uns tief im oberen Erdmantel, an der Schwelle zum unteren Mantel und dort sind wohl keine tektonischen Spannungen mehr für die Beben verantwortlich, dafür ist es dort auch in abtauchenden Lithosphärenstücken zu heiß, sondern Phasenübergänge der Minerale, die zu Volumenänderungen führen. Allerdings ist unter dem Gebiet in Spanien, anders als beispielsweise im Tyrrhenischen Meer, das für extrem tiefe Beben durchaus bekannt ist, keine Subduktionszone zu finden. Und in der Bebenstatistik unter Südspanien gibt es unterhalb von 200 und oberhalb von 600 keine Beben. Mit Ausnahme von  vier Beben, 29 März 1954 (mit M = 7), 1973,  8. März 1990 und eben jetzt am 12. April 2010. Möglicherweise zeigt hier eine längst abgestorbene und vergessene Subduktionszone ihre letzten Todeszuckungen.

7th European Conference on Mineralogy and Spectroscopy in 2011

7th European Conference on Mineralogy and Spectroscopy
ECMS 2011
September 4 - 7 2011, in Potsdam, Germany

We also invite you to publish your contribution to the ECMS 2011 conference as paper after the 7th ECMS in the European Journal of Mineralogy (EJM).
It is the aim of the Managing Editor and the Editorial Board of the European Journal of Mineralogy, EJM, to publish a number of original high-quality papers after the 7th ECMS in Potsdam
, i.e., up to 10 papers, which corresponds to ca. 1/2 of an EJM-issue.
M. Koch-Müller, M. Fechtelkord, V. Khomenko, and S. Speziale will act as guest editors.

The deadline of abstract submission and registration is:
May 2nd, 2011

The deadline for manuscript submission to be published in EJM is
October 15th, 2011.

For further information please visit our website

http://www.physchemgeo.com/ECMS

Confirmed keynote speakers are:

Dr. Daniele Antonangeli
Institut de Mineralogie et de Physique des Milieux Condenses
Institut de Physique du Globe de Paris

Prof. Francois Farges
Universite de Marne la Valee
Laboratoire des Geomateriaus

Prof. Anne Hofmeister

Department of Earth and Planetary Science

Washington University


Dr. Sergio Speziale
Deutsches GeoForschungsZentrum, Potsdam, Germany

Prof. Michail N. Taran
Institute of Geochemistry, Mineralogy and Ore Formation
National Academy of Sciences of Ukraine

Prof Renata Wentzcovitch
Dep. Of chemical Engineering and Materials Science
University of Minnesota

Video: Mars - Sixty Symbols

In der Serie "sixty symbols" geht es weiter, diesmal mit unserem roten Nachbarplaneten, dem Mars.


Montag, 12. April 2010

Gipsmuseum Walkenried

Wer sich für Gips interessiert, der ist im Gipsmuseum Walkenried sicher gut aufgehoben. Und das Museum hat jetzt auch eine Internetadresse. Viele der Ausstellungsstücke sind schon digitalisiert worden.


http://www.gips-walkenried.de/

via http://twitter.com/reinboth/statuses/12053011468

Katze und Mensch

Sie sind schon ein seltsames Gespann, Katze und Mensch. Man fragt sich ständig, wer hier wen domestiziert hat. Jetzt kann man die heutigen Hauskatzen auf eine kleine Population im Nahen Osten zurückführen. Aber was bedeutet das genau? Lars Fischer schaut sich den Sonderweg der Hauskatze einmal genau an.

Freitag, 9. April 2010

Wer möchte seine Probe im Raster-Elektronenmikroskop sehen?

Send us your sample - schicken sie uns ihre Probe. Das meint jedenfalls die ASPEXcorp. Weltweit sollen Leute ihne Proben schicken, die sie unter einem Raster Elektronenmikroskop sehen wollen. Und das Ganze auch noch kostenlos. Die Organisatoren haben dabei hauptsächlich an Lehrer aus den naturwissenschaftlichen Fächern gedacht. Und eingeschickt werden kann alles vom simplen Boden über Insekten bis hin zum Computerchip. Einige der Proben können hier bestaunt werden. Die Kampagne hat bereits weltweit für einiges Interesse unter Studenten, Lehrern und vielen anderen Menschen gesorgt. Eine Kampagne, die auf jeden Fall Unterstützung verdient, und sei es nur, um sie bekannt zu machen. Und wenn ich mir dieses kleine Werbevideo über die neuen Mikroskope anschaue, läuft mir der Geifer herunter. Dafür müsste sich mal ein Sponsor bei mir melden...(träum, seufz).

Züchtung hinterlässt stärkere Spuren als Gentechnik

Wer hätte das gedacht? Die konventionelle Züchtung, die vielen Kritikern der Gentechnik als die sanftere, die natürlichere Methode deucht, ist wohl weit folgenreicher als angenommen.Das zumindest ergab eine Studie im Auftrag des BMBF:
Kritiker der grünen Gentechnik sorgen sich oft um die vermeintlich tiefgreifenden Auswirkungen, die das Einschleusen fremder Gene auf die Eigenschaften von Pflanzen hat. Die konventionelle Pflanzenzüchtung gilt im Vergleich hierzu meist als unbedenklich. Eine Studie von Pflanzenforschern aus Erlangen und Gießen zur Umweltverträglichkeit von gentechnisch veränderten (gv) Gerstensorten liefert neue Belege, die mit diesen Ansichten aufräumen. Wie die Forscher im Fachjournal PNAS (6. April 2010, Bd. 107, S. 6198) berichten, waren in den konventionell gezüchteten Sorten bis zu 1.600 Gene unterschiedlich aktiv, in den gv-Sorten waren es deutlich weniger. Das Fazit der Forscher: Die Züchtung ist der folgenreichere Eingriff.
Dazu passt vielleicht auch diese Meldung, nach der die konventionelle Züchtung gegenüber der Gentechnik bei der Herstellung einer salzresistenten Maishybride die Nase vorn hatte.

via Haifischbecken

Donnerstag, 8. April 2010

Erste Anzeichen vulkanischer Aktivität auf der Venus

Die Venus ist möglicherweise noch vulkanisch aktiv. Das hat die Auswertung der Daten des VIRTIS Infrarot Spektrometers an Bord von Venus Express ergeben. Sollten sich die Daten bestätigen, wäre die Venus neben der Erde der zweite bekannte terrestrische geologisch aktive Planet im Sonnensystem. Die Vulkane auf dem Mars zeigen zu Zeit keine rezenten vulkanischen Aktivitäten (obwohl ich sie nicht vollkommen abschreiben würde). Einige Monde der Gasriesen zeigen zwar auch vulkanische Aktivitäten, sie beziehen aber ihre Energie aus einer anderen Quelle als die terrestrischen Planeten. 

Erster Transport von Tripiles von Cuxhaven

 Gestern wurden die ersten Tripiles zum neuen geplanten Windpark BARD Offshore 1 transportiert. Der Windpark soll eine Fläche von rund 59 km2 einnehmen und liegt rund 89 km nordwestlich der Insel Borkum und 126 km westnordwestlich Helgoland in einer Wassertiefe von ca. 39 bis 41 Metern. Cux-Clips User maritimus war vor Ort und hat dabei einige sehr schöne Fotos mitgebracht.
Slideshow  Erster Tripile Transport von CSC-BARD

Weiterbildungsseminar "Wissenschaft Online" in Dortmund

Neues Angebot der Initiative Wissenschaftsjournalismus: Weiterbildungsseminar „Wissenschaft Online“ in Dortmund

Mit der Initiative Wissenschaftsjournalismus – angesiedelt am Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus der TU Dortmund – wollen die Robert Bosch Stiftung, der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und die BASF SE die unabhängige und hochqualitative wissenschaftsjournalistische Berichterstattung in Deutschland stärken. Von Anfang 2008 bis Ende 2011 wird die Initiative Weiterbildungsprogramme und Vernetzungsmöglichkeiten für Wissenschaftsjournalisten bieten.

An insgesamt drei Terminen 20.-21. Mai, 10.-11. Juni, 01.-02. Juli 2010 findet in Dortmund unser nächstes Weiterbildungsseminar für Wissenschaftsjournalisten statt. Das Seminar „Wissenschaft Online“ besteht aus drei Modulen mit unterschiedlichen Schwerpunkten und will einen kompetenten Onlinejournalismus fördern:

Modul I: Wissenschaft - Im Zentrum des ersten Moduls steht die Vermittlung von Kompetenzen im Bereich Wissenschaft. Neben der Kenntnis des Wissenschaftssystems sollen Recherchestrategien erlernt, die Beurteilungsfähigkeit gestärkt und der Umgang mit Studien & Statistiken geschult werden.
Modul II: Journalismus im Web 2.0 - Im zweiten Modul werden internetspezifische Kompetenzen vermittelt. Der Fokus: sinnvoller Einsatz von User Generated Content, Umgang mit Interaktivität, Kommunikation mit den Lesern.
Modul III: Crossmedialer Wissenschaftsjournalismus - Im dritten Block werden praktische Beispiele zur sinnvollen Einbindung von Multimediainhalten behandelt. Best-Practise-Beispiele machen optimale Dramaturgien nachvollziehbar. Verschiedene Case Studies verdeutlichen Möglichkeiten des Einsatzes von Infografiken, Bildern und Video.

Die Seminare richtet sich an feste und freie Online-Wissenschaftsjournalisten aller Mediensparten, die sich beruflich regelmäßig mit wissenschaftlichen Themen beschäftigen. Es sind 12 Plätze zu vergeben. Bis auf einen Eigenanteil von 200,- Euro trägt die Initiative Wissenschaftsjournalismus alle Kosten für das fünftägige Seminar (Übernachtung, Verpflegung).

Um die Teilnahme am Seminar kann man sich bis zum 10. Mai 2010 schriftlich bewerben. Details zu den Inhalten des Seminars und den Bewerbungsmodalitäten finden Sie in einem Infoblatt, das wir als PDF im Download-Bereich unserer Webseite www.initiative-wissenschaftsjournalismus.de eingestellt haben.


Sonja Hunscha M.A.
Initiative Wissenschaftsjournalismus
(getragen von Robert Bosch Stiftung, Stifterverband
für die Deutsche Wissenschaft und BASF SE)

Technische Universität Dortmund
Wissenschaftszentrum Erich-Brost-Haus
Otto-Hahn-Str. 2
44227 Dortmund
T 0231 / 755 69 67
F 0231 / 755 69 55
sonja.hunscha(at)tu-dortmund.de
www.initiative-wissenschaftsjournalismus.de

Mittwoch, 7. April 2010

Satellitenfoto-Quiz

Zugegeben, es kommt nicht ganz an "Where on Google Earth" heran, aber es ist ziemlich nett gemacht, das Satellitenfoto Quiz von Spiegel online. Ich habe immerhin 11 von 12 möglichen Punkten erreicht (wobei aber ein wenig Schummelei nicht ganz auszuschließen ist).

Simon Singh: “A big step for me, a small step for libel reform, and what you can do to help today.”

Message from Simon Singh: “A big step for me, a small step for libel reform, and what you can do to help today.”

Dear Friends
Sorry for the silence, but it has been a ridiculously hectic (and happy) time since last week’s victory at the Court of Appeal. However, I urgently wanted to get in touch to update you on the status of my case, the latest news on libel reform and what you can do today to push libel reform up the political agenda.

BCA v Singh

April Fool’s Day 2010 was a day to remember. The Court of Appeal gave a ruling in my libel case with the British Chiropractic Association. The ruling strongly backs my arguments and puts me in a much stronger position when my trial eventually takes place. At last, after two years of defending my article and my right to free speech, I seem to have the upper hand and can breathe a small sigh of relief.
Moreover, the judges made it clear that they did not want to see scientists and science journalists being hauled through the High Court. In particular, they endorsed the view that a so-called comment defence should be adequate for scientific and other articles on matters of public interest. As well as the legal technicalities, the three wise, charming and handsome judges quoted Milton on the persecution of Galileo and directed that the High Court should not become an “Orwellian Ministry of Truth”.

Libel Reform Campaign

This is a small step forward for libel reform, but there is still a huge battle to be fought over the issues of costs, libel tourism, public interest defence, balancing the burden of proof, restricting the ability of powerful corporations to bully individuals (e.g., bloggers, journalists, scientists) and so on.
The General Election was called yesterday and the manifestos will be published in the next week, so we need one last push to persuade the major parties to commit to libel reform. Although we have already achieved a huge amount (from editorials in all last week’s broadsheets to the Commons Select Committee recommending libel reform), we must keep up the pressure!
Both the Labour and Conservative parties have made encouraging sounds about libel reform, but now is the time for them to make commitments in their manifestos.

What you can do today to pressure politicians

I have spent over a million minutes and £100,000 defending my article and my right to free speech, so I am asking you to spend just one minute and no money at all persuading others to sign the petition for libel reform at www.libelreform.org/sign
The last time I made this request, we doubled the number of signatories from 17,000 to 35,000. Can we now double the number from almost 50,000 to 100,000?!
You could ask parents, siblings, colleagues or friends to sign up. You could email everyone in your address book. You could blog about it, mention it to your Facebook friends and twitter about it. In fact, I have pasted some possible tweets at the end of this email – it would be great if you could twitter one, some or all of them.
You could forward all or part of this email to people or just steer them to www.libelreform.org/sign . Or you could persuade people that English libel law needs radical reform by using some of the reasons listed at the end of this email.
Remember, we welcome signatories from around the world because English libel law has a damaging impact globally.
Please, please, please apply maximum pressure to the politicians by encouraging as many new signatories as possible. Please do not take my victory last week as a sign that the battle is over. My case is still ongoing and the campaign for libel reform is only just starting.
Thanks for all your support – it has been incredibly important for the campaign and a real morale booster personally over the last two years.
Simon Singh.
Ps. Please spread the word by sending out one, some or all of the following tweets
Pls RT English libel law silences debate, says UN Human Rights Committee. Sign up at www.libelreform.org & back #libelreform Pls RT English libel costs 140x more than Europe. We can't afford to defend our words. Sign up at www.libelreform.org & back #libelreform Pls RT Two ongoing libel cases involving health. The law should not crush scientific debate. Sign up at www.libelreform.org & back #libelreform Pls RT London is notorious for attracting libel tourists who come to UK to silence critics. Sign up at www.libelreform.org & back #libelreform
PPs. Reasons why we need radical libel reform:
(a) English libel laws have been condemned by the UN Human Rights Committee.
(b) These laws gag scientists, bloggers and journalists who want to discuss matters of genuine public interest (including public health!).
(c) Our laws give rise to libel tourism, whereby the rich and the powerful (Saudi billionaires, Russian oligarchs and overseas corporations) come to London to sue writers because English libel laws are so hostile to responsible journalism. (Again, it is exactly because English libel laws have this global impact that we welcome signatories to the petition from around the world.)
(d) Vested interests can use their resources to bully and intimidate those who seek to question them. The cost of a libel trial in England is 100 times more expensive than the European average and typically runs to over £1 million.
(e) Two separate ongoing libel cases involve myself and Peter Wilmshurst, and we are both raising concerns about medical treatments. We face losing £1 million each. In future, why would anyone else raise similar concerns when our libel laws are so brutal and expensive? Our libel laws mean that serious health matters are not necessarily reported, which means that the public is put at risk.
PPPs. I know that I will leave people out of this list, but I owe a huge thanks to:
1. The 10,000 people who joined the Facebook group “For Simon Singh and Free Speech - Against the BCA Libel Claim”, particularly those who joined when the rest of the world ignored the issue of libel.
2. The 300 people who packed Penderel’s Oak in May 2009 and who helped launch the Keep Libel Out of Science campaign, particularly the speakers: Nick Cohen, Dave Gorman, Evan Harris MP, Professor Brian Cox, Chris French, Tracey Brown (Sense About Science), Robert Dougans (Bryan Cave) and David Allen Green.
3. The 20,000 people who then joined the Keep Libel Out of Science campaign.
4. Jack of Kent and every other blogger who ranted and raved about libel reform when the mainstream media was turning a blind eye.
5. Everyone in the mainstream media who is now covering the various libel cases and the issue of libel reform.
6. Sense About Science, Index on Censorship and English PEN, who formed the Coalition for Libel Reform. And thanks to everyone who has contributed pro bono to the campaign in terms of design, technical support, chivvying support for the EDM and more.
7. The 46,000 people (i.e. you) who have signed the petition for libel reform, particularly those who have cajoled others to sign up at www.libelreform.org/sign
8. All the big names who have spoken out in favour of libel reform, from Professor Richard Dawkins to Derren Brown, from the Astronomer Royal to the Poet Laureate, from the Amazing Randi to Ricky Gervais. Particular thanks go to Dara O Briain, Stephen Fry, Tim Minchin and Robin Ince, who have gone out of their way to step up to the plate when the campaign has needed them. Immense thanks also to the 100+ big names who were the first to sign the petition to keep libel out of science and highlighted the need for libel reform.
9. Everyone who has emailed and twittered and told me in person that I am not going crazy, and who reassured me that I am doing the right thing by defending my article.
10. Thanks to Nick Clegg, leader of the Lib Dems, for promising to put libel reform in his manifesto. And thanks in advance to Jack Straw (Justice Secretary) and Dominic Grieve (Shadow Justice Secretary), because I know that the Labour and Conservative parties are going to commit to libel law reform. I cannot believe that they will allow more scientists, serious journalists, bloggers, biographers, human rights activists and others to go through the same hell that I have had to endure for last two years.

Video: Dark Matter - Sixty Symbols

Das neueste Video von Sixty Symbols geht diesmal auf der Spur der dunklen Materie.


via astropixie und astridicticum simplex

Freitag, 2. April 2010

Congratulations, Mr. Singh

Simon Singh hat es geschafft! Er hat das Revisionsverfahren der Verleumdungsklage der britischen Chiropralktikervereinigung gewonnen.

Donnerstag, 1. April 2010

Geo Video: Eyjafjallajökull

Vom immer noch aktiven Eyjafjallajökull auf Island existieren ja schon einige Videos. Aber dieses hier aus der Luft aufgenommene zeigt den Vulkan in seiner ganzen Pracht. Feuer und Eis.


http://http.ruv.straumar.is/static.ruv.is/vefur/01042010_flogid_yfir_gosstodvar_1_april.wmv
Research Blogging Awards 2010 Winner!
 
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