Mittwoch, 29. September 2010

"E&G – Quaternary Science Journal" jetzt komplett Open Access verfügbar

Die von der Deutschen Quartärvereinigung herausgegebene traditionsreiche Zeitschrifft "Eiszeitalter und Gegenwart" erscheint seit der aktuellen Ausgabe unter dem Namen „E&G – Quaternary Science Journal“ als Open-Access-Publikation. Zusätzlich sind alle bisher erschienen Ausgaben seit 1951 digitalisiert und stehen als .pdf unter http://quaternary-science.net im online Archiv zur Verfügung.
Die Zeitschrift erscheint seit der aktuellen Ausgabe (2. Jg 58) unter dem Namen „E&G – Quaternary Science Journal“ als Open-Access-Publikation online und als Print-Ausgabe.
Der modernisierte Online-Auftritt wurde mit komfortablen Suchfubktionen versehen, die ein Durschsuchen sämtlicher Ausgaben ermöglichen. Zukünfzig sollen auch zugehörige zusätzliche Materialien wie Videos oder interaktive Karten zur Verfügung stehen.
Das Archiv von E&G stellt die erste Anwendung des von Geozon entwickelten Publikationssystems PUBLISS dar - derzeit in der Beta-Phase. Geozon ein Ausgründungsprojekt der Universität Greifswald. Der Start der Geozon-Verlagsseite ist für das vierte Quartal 2010 geplant. Hier lassen sich dann Publikationen aus den Fachbereichen der Geo- und Umweltwissenschaften einfach publizieren, anreichern und in andere Seiten einbinden.

Informationen und erste Publikationen gibt es aufdem Projektblog: http://www.geozon.info
Statusmeldungen auch auf http://www.facebook.com/geozon oder  http://twitter.com/geozon

Montag, 27. September 2010

Wir glauben gerne, was wir sehen

Unsere Sinne lassen sich nur allzu gerne täuschen. Das erleben wir ja immer wieder im Alltag. Oder wenn wir Illusionskünstlern zuschauen. Diese tatsache machen sich aber eben nicht nur Künstler zu Nutze, sondern sie wird auch immer wieder gerne von diversen Scharlatanen (wie in dem Beispiel der Yogis unten) ausgenutz. Richard Wiseman hat hier ein informatives Video ins Netz gestellt, das uns zeigt, wie schnell sich unsere Sinne, in diesem Falle unsere Augen, hinters Licht führen lassen.

via astrodicticum simplex

Geographische Atlas Mittelsachsen

Der geographische Atlas Mittelsachsen ist online gegangen. er basiert auf dem Open Street Map Projekt. Mit Hilfe einer Voltextsuche können interesante Orte aufgerufen und zwischen Karte und Luftbild umgeschaltet sowie GeoRSS und KML genutzt werden.

7th European Conference on Mineralogy and Spectroscopy

We invite you to visit the updated webpage of the 

7th European Conference on Mineralogy and Spectroscopy ECMS 2011
September 4 - 7 2011, in Potsdam, Germany
on

where you can download the first circular.

Important deadline:
April 4th, 2011
Grant application including submission of abstracts for grant applicants

May 2nd, 2011
Registration and payment of registration fee, submission of abstracts

October 15th, 2011
submission of manuscripts related to the conference to be published in the European Journal of Mineralogy in 2012


We are looking forward to sending you the second circular in January 2011 with the final details.


The Organizing Committee

Monika Koch-Müller (Chair)
Matthias Gottschalk
Hans-Josef Reichmann
Max Wilke

Donnerstag, 23. September 2010

Blog Aggregator für deutsche Wissenschaftsblogs

Jetzt gibt es endlich einen Blog-Aggregator für die deutschen Wissenschaftsblogs. Damit man die deutsche Wissenschaftsblogosphäre in einem Blick hat. Wissenschaftliche Blogs, die noch vergessen wurden, sollten sich bei Mark Hahnel melden
http://www.science3point0.com/germanblogs/

old SX-50 Microprobe available

Folgendes kam gerade über eine Mailingliste

Dear Microprobe user,
The Department of Geosciences at Uppsala University, Sweden is replacing their fully operational - but 20 year old -  CAMECA SX-50 electron microprobe this winter. We would like to draw attention to the availability of this particular instrument as either a full setup or as individual parts. This includes: 
1. One fully operating SX-50 electron micro-probe including a SUN Spark5 running Solaris operation system and SXN50 software, Solflower bus converter and three WDS spectrometers.
2. Additional parts from the former microprobe lab in Outokompu Finland including all electronic boards, HT power supply (updated version), WDS and SEM (5V updated version) power supply units, and 2 WDS spectros (no motors).
If you are interested to prolong the life of your own SX-50, please get in contact with Hans Harryson, Dept. of Earth Sciences, Uppsala University, Sweden; (www.geo.uu.se/mpt/); hans.harryson(at)geo.uu.se

Freitag, 17. September 2010

IODP/ICDP Workshop on Geological Carbon Capture & Storage in Mafic and Ultramafic Rocks

This workshop will engage scientific communities associated with the Integrated Ocean Drilling Program (IODP) and the International Continental Scientific Drilling Program (ICDP) with scientists from the hydrocarbon, mining and related industries, and with policy makers, to raise the profile of research on geological carbon capture and storage, with particular focus on the potential for storage in ultramafic and mafic rocks. The role of scientific research, and particularly scientific drilling, in research and development, and opportunities for synergy with ongoing, complementary studies of hydrothermal alteration and weathering, and of chemosynthetic biological communities will be explored.
First Circular unter
http://www.geo.uni-potsdam.de/icdp_homepage/Circulars/IODP%20ICDP%20CCS%20Workshop%201st%20Circular.pdf

http://www.geo.uni-potsdam.de/icdp_homepage/Announcements_Circulars.html

Donnerstag, 16. September 2010

Die Schönheit unseres Sonnensystems

Unser Sonnensystem ist ein wirklich wunderbarer Ort. Wem das immer noch nicht klar geworden ist,dem sollten diese 32 Bilder unserer diversen Raumsonden auf die Sprünge helfen. Einfach zurücklehnen und träumen...
Around the Solar System - The Big Picture

Mittwoch, 15. September 2010

Deponieseminar 2010 - Was tut sich bei Deponien?

Deponieseminar 2010 - Was tut sich bei Deponien?

Donnerstag, 23.09.2010, 10:00 - 16:00 Uhr

Aktuelles aus dem Bereich Deponien
Rechtliche Änderungen durch die Deponieverordnung und fachliche Anforderungen für Abfallerzeuger und Deponiebetreiber, Zulassungen für Bauteile in Deponien
Wie hat sich der 15.07.2009 ausgewirkt – Reichen die Deponievolumina aus?
Aktuelle Bauvorhaben und Verbesserung der Deponiegasfassung
Zielgruppe:Umweltschutztechnisches Fachpersonal der Regierungen und von Fachbehörden, Vertreter der entsorgungspflichtigen Gebietskörperschaften, Betreiber von Deponien sowie Vertreter von Ingenieurbüros und Firmen.
Anmeldeschluss:
16.09.2010
Preis in €: Eintritt frei
weitere Infos unter http://www.lfu.bayern.de/veranstaltungen/veranstaltungen_detail.htm?eid=128247628.924428209

via geoversum

Rohstoffkarte Nordrhein-Westfalen

Der Geologische Dienst NRW hat jetzt die Rohstoffkarte von NRW im Maßstab 1 : 50.000 für den wichtigen Teilbereich "Lockergesteine" fertiggestellt. Damit stellt er die benötigten Informationen zur Verbreitung und zur Mächtigkeit dieser wichtigen Rohstoffe im oberflächennahen Untergrund bereit. Darüber hinaus informiert die Karte über den vorhandenen Abraum, der sich nur selten zur weiteren Verarbeitung eignet.

Kontakt: Ingo Schäfer, rohstoffe(at)gd.nrw.de

via geoversum 

Seminar: Baugrundverbesserung und Gründungen für Windenergieanlagen

Die aktuellen Multi-Megawatt Windenergieanlagen stellen sehr hohe Anforderungen an die Tragfähigkeit des Untergrundes und an ihre Fundamente. Durch die standortbezogene Optimierung der WEA-Fundamente sowie den Einsatz von Verfahren zur Baugrundverbesserung lassen sich häufig Einsparpotenziale bei der WEA-Gründung realisieren.
http://www.hdt-essen.de/htd/veranstaltungen/W-H010-11-578-0.html

via geoversum

Geo-Video: Schlammstrom in Atrani

Am 09.September wurde der Ort Atrani an der Amalfiküste von einem schweren Schlammstrom verwüstet. Auf Youtube gibt es ein Video, das dieses Ereignis in sehr anschaulicher Weise zeigt. Es fängt vergleichsweise harmlos an, als wenn es sich um ein interessantes, aber mim Großen harmloses Naturspektakel handelt. Man beachte die neugierigen Zuschauer auf der Strandpromenade zum Anfang des Videos mit den späreren Einstellungen. Deutlich wird auch die ganze Wucht eines derartigen Schlammstromes, vor allem in den Engen Gassen des Ortes.

 

Wenn man sich die Lage des Ortes und des Flusses Dragone anschaut, so ist die Gefährdung des Ortes bei schwereren Regenfällen im Einzugsgebiet des Flusses unschwer zu erkennen.  


Freitag, 10. September 2010

Registration and abstract deadline - 2010 Joint meeting: “Paneth Kolloquium” & SPP1385 “The first 10 million years of the solar system”

Registration deadline: September 15th
(at www.cosmochemistry.org - Registration/Schedule - online)

and

Abstract deadline: September 30th
(more information: www.cosmochemistry.org - Registration/Schedule and
Abstract submission)

for the 2010 Joint Meeting: “Paneth Kolloquium”& SPP1385 “The first 10
million years of the solar system”.

Geothermie als Energiequelle der Zukunft

In meinen Augen stellt die Geothermie eine der Energiequellen der Zukunft dar. Allerdings lässt sie sich nicht überall auf die selbe einfache Weise nutzen, wie es auf Island geschieht.  Lars Fischer hat sich mal darüber informiert, wie sie un der Zukunft noch effektiver genutzt werden kann, so dass sie ohne Probleme mit en herkömmlichen Großkraftwerken schritthalten kann. Tiefer bohren!
Tiefe Geothermie - auf Augenhöhe mit der Atomkraft? spektrumdirekt

Mittwoch, 8. September 2010

Geo-Video: Erdbeben vor Christchurch, Neuseeland

Am Freitag, 16:35:46 UTC (Sonnabend 04:35:46 Ortszeit) gab es in Neuseeland South Island ein Erdbeben der Stärke 7.0 (USGS) bzw. 6.7 (GEOFON).Auf dem Video ist die auslösende Störung nach dem Erdbeben im Gelände gut zu erkennen.

via Arizona Geology

Weiterbildungsseminar "Wissenschaftsjournalismus im TV"

Wie verpackt Wissenschaftsthemen in einer Comedy-Show? Wie baut man den perfekten Wissenschaftsbeitrag fürs TV? Und wie bindet man Grafiken in einem Fernsehbeitrag ein? Um diese und andere Fragen geht es in dem nächsten Weiterbildungsseminar der Initiative Wissenschaftsjournalismus. Das Seminar "Wissenschaftsjournalismus im TV" in Kooperation mit der RTL Journalistenschule findet vom 27. - 29. Oktober 2010 in Köln statt.
Während des Seminars gibt es u.a. eine Exkursion zum Forschungszentrum Jülich, wo mit dem Vorstandsvorsitzenden Professor Dr. Achim Bachem und weiteren Experten das Thema Wissenschaftsvermittlung anhand aktueller Forschungsprojekte diskutiert wird. Geleitet wird das Seminar von Malte Heynen, der Chefreporter bei Galileo (ProSieben) war und Wissenssendungen verschiedener Sender beraten hat.
Ein Anmeldeformular gibt es unter www.rtl-journalistenschule.de.

Journalistenworkshop „Synthetische Biologie“

„Der Mensch als Schöpfer des Lebens“, „Ein erster Hauch künstlichen Lebens“, „Leben aus dem Chemiekasten?“ – so titelten Medien, nachdem es Craig Venter in diesem Jahr gelungen war, erstmals ein synthetisches Chromosom in ein Bakterium einzupflanzen. Dieser Durchbruch in der Synthetischen Biologie hat weitreichende Folgen für Wissenschaft, Wirtschaft und Ethik.
acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften will zusammen mit der Initiative Wissenschaftsjournalismus und dem Senckenberg-Museum Journalisten die Gelegenheit geben, sich intensiv mit der Synthetischen Biologie auseinanderzusetzen. Der Workshop vom 14. – 15. Oktober 2010 in Frankfurt verbindet wissenschaftliche Expertise auf dem neuesten Stand und Praxisbeiträge aus der Wirtschaft; ethische Aspekte werden in einem Kamingespräch vertieft. Ressortleiter Joachim Müller-Jung wird erläutern, wie die FAZ an das Thema herangeht. Praxisübungen mit Wolfgang Goede (P.M.) zu Themenfindung und Recherche zeigen die journalistische Vielschichtigkeit des Themas auf.
Willkommen sind Redakteure und freie Journalisten aus den Ressorts Wissenschaft, Technik, Wirtschaft und Politik. Die Teilnahme ist kostenfrei, Verpflegung und Übernachtung für Auswärtige werden übernommen. An- und Abreise sind selbst aufzubringen.
Interessenten können sich ab sofort per E-Mail bei Christoph Uhlhaas (uhlhaas(at)acatech.de, T 089 53 03 09 33) bewerben. In der Bewerbung sollten Arbeitsschwerpunkte, max. drei Arbeitsproben und die Motivation zur Teilnahme skizziert werden. Die Teilnehmerzahl ist auf ca. 15 Teilnehmer begrenzt. Bewerbungsschluss ist der 19. September 2010.

Montag, 6. September 2010

Geo Video: Die Geologie der Massanutten Mountain

 Luftbild der Massanutten Mountain mit Blick nach Nordwest. Links ist der südliche Shenandoah zu erkennen und am Horizont die Blue Ridge Mountains. Credit: Wikimedia, User Jstuby. Public Domain.

Die Massanuten Mountain stellen eine Synklinale in den Valley&Ridge Appalachen dar, deren Topographie durch die unterschiedliche Verwitterungsbeständigkeit der beteiligten Gesteine bedingt ist. Die Berge teilen das Tal des Shenandoah östlich von Strasburg. Das Video erklärt die Geologie der Berge auf sehr anschauliche Art und hat Florian Freisteter zu der Bemerkung veranlasst, dass Steine cool sind. Das dürfte für uns Geognosten nichts neues sein, oder? Mich freut es aber immer wieder, wenn andere Menschen sich für die Geologie begeistern. (Und kann an Florians Adresse nur zurückgeben, dass selbiges auch für die Astronomie gilt.)

Freitag, 3. September 2010

Schuldenmoratorium für Pakistan

Liebe Freundinnen und Freunde,

während Pakistan damit kämpft, Familien aus den Fluten zu retten und Krankheit und Hunger zu verhindern bevor der Winter einsetzt, ist es gezwungen, schockierende 30% der jährlichen Staatseinnahmen an ausländische Gläubiger zu zahlen - für Schulden, die von früheren diktatorischen Regierungen angehäuft wurden.

Sollte Pakistan diese Schuldenzahlungen vornehmen müssen, könnten die Rettungsbemühungen um Millionen Menschen, deren Existenzen praktisch ausgelöscht wurden, gefährdet werden. Schon einmal in diesem Jahr haben wir die Regierungen von Geberländern überzeugt, Haitis Schulden nach dem verheerenden Erdbeben zu erlassen. Jetzt könnten wir das Gleiche für Pakistan erreichen.

Im Augenblick sitzen die internationalen Finanzinstitute und Geberländer zusammen und beraten, wie man Pakistan helfen kann. Fordern wir gemeinsam den lebensrettenden Schuldenerlass für die pakistanische Bevölkerung. Unterzeichnen Sie die Petition, um die lähmenden Schuldenzahlungen zu stoppen, damit das Land wieder aufgebaut werden kann. Die Petition wird direkt an die Minister und hohen Regierungsbeamten überbracht, welche an den jährlichen Treffen der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds (IWF) teilnehmen.

http://www.avaaz.org/de/pakistan_cancel_the_debt/97.php?cl_tta_sign=566e994cae6b35319407ac7b15b50f67

Pakistans erdrückende Schuldenlast von 55 Milliarden Dollar hat ihren Ursprung in jahrzehntelangen rücksichtslosen Ausgaben der autokratisch herrschenden Eliten, ermöglicht durch verantwortungslose westliche Kreditgeber und Banken.

Aber 60% der Pakistaner leben immer noch unterhalb der Armutsgrenze. Es ist eine tragische Ironie, dass gerade diese vielen Millionen Pakistaner, deren Existenzen in den Fluten zerstört wurden und die keinen oder nur geringen Nutzen von diesen riesigen Anleihen hatten, die Rechnung für solch ungerechte Schulden bezahlen sollen.

Nach dem Erdbeben von Haiti, dem Hurrikan Mitch in Mittelamerika und dem asiatischen Tsunami reagierte die Welt: Schuldenzahlungen wurden für die betroffenen Staaten aufgehoben oder sogar ganz erlassen. Die Schuldenlast Pakistans ist zu groß, um sie auf einen Streich zu tilgen, aber ein Zweijahresmoratorium, welches dafür sorgt, dass die frei werdenden Gelder tatsächlich und kontrolliert den Flutopfern zugute kommen, wäre ein erster Schritt, und jetzt ist der richtige Moment dafür zu kämpfen.

Zusammen haben wir über eine Million Dollar gespendet, was bereits für viele verzweifelte pakistanische Flutopfer einen erheblichen Unterschied macht. Aber wenn wir diese Schuldenkampagne gewinnen, können wir Milliarden für Hilfe und Wiederaufbau verfügbar machen. Sorgen wir dafür, dass die internationale Gemeinschaft das Richtige tut. Unterzeichnen Sie die dringende Petitionauf dem Link und senden Sie diese E-Mail an Freunde und Familie weiter:

http://www.avaaz.org/de/pakistan_cancel_the_debt/97.php?cl_tta_sign=566e994cae6b35319407ac7b15b50f67

Voller Hoffnung und Solidarität,

Luis, Iain, Paula, Ricken, Alice, Pascal und das ganze Avaaz-Team

PS: Während der letzten 2 Wochen haben Tausende von uns über eine Million US-Dollar zur Fluthilfe in Pakistan beigetragen. Diese Spenden gingen an die Sungi Entwicklungshilfe, das Hirrak Development Centre (HDC), Bürgerzentren, soziale Einrichtungen und andere hervorragende örtliche Organisationen mit dem Ziel, diese dabei zu unterstützen, für lebensrettende Nahrungsmittel, Wasser, Zelte und medizinische Versorgung im ganzen Land zu sorgen.

Mehr Informationen:

"Schuldenmoratorium für Pakistan gefordert":
http://www.epo.de/index.php?option=com_content&view=article&id=6439:schuldenmoratorium-fuer-pakistan-gefordert&catid=49:schuldenkrise&Itemid=97

"Das Wasser destabilisiert Pakistan von Tag zu Tag":
http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~ECE2C0BCA56A2446FA6B4E1721A4BD19A~ATpl~Ecommon~Scontent.html

"Marshallplan für Pakistan":
http://www.fr-online.de/politik/meinung/marshallplan-fuer-pakistan/-/1472602/4571782/-/index.html

Donnerstag, 2. September 2010

Geo-Video: Mure

Auf diesem Video bekommt man eine recht gute Vorstellung von einer Mure. Der LKW, der wie Spielzeug beiseitegeschoben wird gibt eine ungefähre Größenvorstellung von der Sache.


via Geofroth, Geotripper und  Clastic Detritus

Tsunamis im Atlantik

Spätestens seit dem Dezember 2004 weiß wohl jeder, welche Gefahr von einem Tsunami ausgehen kann, der oft weit entfernt von den betroffenen Küsten ausgelöst Tod und Verderben bringen kann. Da sie oft von Erdbeben ausgelöst werden, und diese in Gebieten mit Subduktionszonen besonders häufig sind, fühlen wir uns an den Küsten des Atlantiks und dessen Randmeeren vergleichsweise sicher. Denn Subduktionszonen sind im Bereich des Atlantiks vergleichsweise rar. Nur im Bereich der karibischen Platte und an einer kleineren Platte im Südatlantik, der Scotia Platte finden sich Subduktionszonen. Und doch stellen Tsunamis für die Küsten des Atlantik eine nicht ganz zu vernachlässigende Gefahr dar. Leben doch an seinen meist tiefgelegenen Küsten viele Millionen Menschen. Und es hat auch in historischer Zeit schon einige größere und teilweise verheerende Tsunamis an den Küsten des Atlantiks gegeben. Man denke nur an das Erdbeben von Lissabon 1755, bei dem Tsunamis mit zu den Verheerungen beitrugen. Oder den untermeerischen Erdrutsch bei den Grand Banks, der am 18. November 1929 einen Tsunami auslöste. Dieser forderte in Neufundland rund 28 Todesopfer. Und diese Rutschungen können wirklich gigantische Ausmaße anehmen, wie die Storegga-Rutschung, die mit ihren 5608 km3 Masse vor rund 7000 Jahren in mehreren Schüben erfolgte und große Tsunamis auslöste.
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