Donnerstag, 10. Februar 2011

"Ich bin auf dem zweiten Yang nach Kirimasao" - Beeindrucken mit Worthülsen

Eines, was eigentlich fast alle esoterischen Richtungen gemeinsam haben, ist die exzessive Verwendung meist sinnleerer Worthülsen. Also Worten, die zwar toll und Geheimnisvoll oder wissend klingen, aber eigentlich so gut wie keinen Sinn ergeben. Da aber kaum ein Mensch gerne zugibt, gerade nichts zu verstehen, kommt man mit dieser Methode ziemlich oft durch. Eine Tatsache, die sich verschiedene Komiker sehr gerne zu Nutze machen, man denke nur an Hape Kerkeling und seinen genialen "Hurz". Ganz hervorragend funktioniert dieses Spiel aber auch bei den Anhängern der Esoterik, wie uns in den beiden Filmen Pierre M. Krause zeigt. Im ersten lässt er eine Frau zu Worte kommen, die allem Anschein nach selber keine Ahnung hat, über was sie da redet, und was sie im Einzelnen eigentlich sagt (was genau wollte Christoph Kolumbus doch gleich noch einmal?. Etwas, das in der "normalen Welt" einen einfach nur der Lächerlichkeit preisgeben würde, macht absolut nichts aus, wenn man zu den "Wissenden" zählt. Im zweiten Film versucht Pierre Krause es einmal selber und bietet als jemand, der im "zweiten Yang nach Kirimasao" ist, einige interessante energetische Übungen an.



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