Wer erinnert sich noch an den Hype um "Climategate", den Fall um die gestohlenen E-Mails, die von selbsternannten Klimaskeptikern und -leugnern
aus dem Kontext gerissen als angeblicher Beleg für eine Verschwörung der Klimawissenschaftler dienen sollten? Mit deren Hilfe die Glaubwürdigkeit von Wissenschaftlern erschüttert werden sollte? Leider scheint es, manche Diskussionen zeigen es, auch gelungen zu sein. Der Angriff blieb haften, das hastige Zurückrudern der Klimaleugner hingegen nicht. Die Taktik hat also wieder einmal gezogen; Man muss nur genug und heftige Angriffe fahren, irgendetwas bleibt schon haften. In der
Klimalounge wurde das Thema ja schon zum Jahrestag dieses konstruierten Skandals aufgegriffen. Leider wird es wohl auch Michael Mann nicht in die Medien schaffen, obwohl
alle Vorwürfe gegen ihn, die im Rahmen von "Climategate" gegen ihn erhoben wurden, in sich zusammenfielen.
1 Kommentare:
Ein trauriges Kapitel.
Ich hatte mal einen Bekannten, der wohnte eher auf dem Dorf. Irgendwie wurde er dann zu einem Mordfall einmal befragt und war wohl den Polizisten verdächtig genug, dass sie beschlossen etwas genauer hinzusehen. Die Tageszeitung titelte auf der ersten Seite und in groß: Mörder gefasst? Herr X wurde unter Mordverdacht festgenommen. Er war nur einige Stunden bei der Polizei, dann war auch denen seine Unschuld völlig klar.
Die Gegendarstellung der Zeitung ließ auf sich warten und erschien ein paar Tage später, klein und unscheinbar auf der vorletzten Seite. Im Dorf war er da schon als Mörder bekannt.
Die Situation wurde derart untragbar, das mein Bekannter dann woanders hingezogen ist.
Unschuldig zu sein ist ja auch eher langweilig.
Gruß kopflast
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