Donnerstag, 29. März 2012

Kraniche fühlen sich wohl in Deutschland

Die Zahl der hierzulande brütenden Kraniche ist seit den 1970er-Jahren deutlich gestiegen. 2011 fanden sich fast 8000 Paare des auffälligen Zugvogels zur Fortpflanzungszeit in Deutschland ein, nach dem Zweiten Weltkrieg waren es gerade noch 500 Paare. Aktuelle Karten des IfL zeigen die räumlichen Aspekte dieser positiven Entwicklung, die Kranichexperten Wolfgang Mewes und Günter Nowald erläutern die Fakten und Hintergründe.

Kraniche sind scheue Vögel, die zur Brutzeit sehr zurückgezogen leben und deshalb trotz ihrer beeindruckenden Größe nur wenig auffallen. Sie bevorzugen Feuchtgebiete unterschiedlichster Art, von flachen Gewässern über nasse Senken bis zu natürlichen oder vom Menschen veränderten Mooren. Auch Teichwirtschaften und sogar Tagebaurestlöcher oder Absatzbecken des ehemaligen Braunkohletagebaus suchen die Tiere zu Paarungszeit gerne auf – Hauptsache ihre Nester sind von Wasser umgeben und damit vor Bodenfeinden einigermaßen geschützt.

Bis um die Mitte des vergangenen Jahrhunderts waren die Brutbestände durch Trockenlegung von Brutplätzen und Verfolgung stark zurückgegangen. Wiedervernässungen und intensive Schutzmaßnahmen seit den 1970er-Jahren haben dazu beigetragen, dass der Bestand stetig zunahm, zunächst in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg, später auch in den angrenzenden Bundesländern. Bis heute hat sich die Zahl der in Deutschland brütenden Kraniche gegenüber den späten 1970er-Jahren etwa verzehnfacht. In den Kerngebieten Mecklenburg-Vorpommerns leben gegenwärtig bis zu 60 Paare auf einer Fläche von hundert Quadratkilometern.

Auch das Verbreitungsgebiet des Kranichs hat sich stetig vergrößert. Wie die aktuellen IfL-Karten, die jetzt unter http://aktuell.nationalatlas.de erschienen sind, zeigen, ist die Weser bereits weit überschritten worden, und auch in Dänemark siedeln sich die Tiere seit rund zehn Jahren vermehrt an. Seit 2005 lassen sich Kranichpaare in Tagebaurestlöchern im Südosten Thüringens nieder, in Ostsachsen breitet sich der Kranich ebenfalls nach Süden aus; einzelne Paare haben sich sogar schon bis nach Bayern vorgewagt. Die Hauptverbreitungsgebiete liegen indes immer noch in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg: Die beiden Bundesländer beherbergen zusammen rund vier Fünftel des Gesamtbestands.

Für die positive Entwicklung sehen die Kranichexperten Wolfgang Mewes und Günter Nowald eine ganze Reihe von Ursachen, darunter die Renaturierung von Feuchtgebieten, intensive nationale und internationale Schutzbemühungen, die Anpassungsfähigkeit vieler Kraniche an landwirtschaftliche Aktivitäten sowie ein verändertes Zug- und Überwinterungsverhalten.

Der vollständige Artikel ist nachzulesen auf „Nationalatlas aktuell“ (http://aktuell.nationalatlas.de/Kraniche.3_03-2012.0.html) . In der Online-Zeitschrift veröffentlicht das Leibniz-Institut für Länderkunde regelmäßig Kartenbeiträge zu Ereignissen aus Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, Politik und Umwelt. Alle Karten, Diagramme und Fotos sind dort online verfügbar und stehen zusätzlich als PDF-Dokumente zum Download bereit. Auf Wunsch können die Materialien in Druckqualität zur Verfügung gestellt werden. 

Dr. Peter Wittmann 
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Leibniz-Institut für Länderkunde

via informationsdienst Wissenschaft

Dienstag, 27. März 2012

"Neuer Supervulkan" in den Anden

Auf Spiegel Online ging gestern ja wieder einmal ein angeblich neuer und natürlich absolut bedrohlich aktiv werdender Supervulkan an den Start. Leider geizt der Artikel ein wenig mit Quellen, und ich hatte auch noch wenig zeit, mich um eine intensive Recherche zum Thema zu kümmern. Zum Glück ist man in der Geoblogosphäre ja nie alleine unterwegs. Die Macher von blog.vullane.net hatten sich dankenswerter weise des Themas angenommen. Fazit, viel Lärm um eigentlich kaum etwas greifbares. Auf jedenfall scheint der erwartete Weltuntergang mal wieder abgesagt worden zu sein. Abgesehen davon geht in all den alarmistisch-apokalyptischen Pressemeldungen ja eh immer unter, wie schnell denn so ein Supervulkan eigentlich erwachen kann. Und das kann, wie ich hier bereits bloggte, eine Zeit dauern. man sollte also besser nicht gleich zum nächsten Kredithai stürzen und die dort geborgten Millionen Euro in die nächste Stripperin zu investieren.

Der Oberrheingraben

Geologische Grabenstrukturen sind vielleicht mit die faszinierendsten geologischen Gebilde auf der Erde. Wo sonst kann man tektonische Vorgänge so plakativ am Werk sehen. Und in deutschland ist der Oberrheingraben der größte geologische Graben (über seinen kleineren Bruder, den Leinegraben hatte ich hier schon einmal gebloggt). Christian Röhr hat sich auf seiner Seite oberrheingraben.de mit der Geologie des Oberrheingrabens intensiv beschäftigt.

Montag, 26. März 2012

BGR-Forscher erkunden marine Umwelt im Manganknollen-Lizenzgebiet

Meeresforscher der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) brechen mit ihren französischen Kollegen vom Institut IFREMER aus Brest am 29. März 2012 von Manzanillo (Mexiko) zu einer Expedition mit dem Forschungsschiff "L'Atalante" in den Zent-ralpazifik auf. Ihr Ziel: der Manganknollengürtel zwischen Hawaii und Mexiko. Im deutschen und im französischen Manganknollen-Lizenzgebiet wollen die Wissenschaftler die Umwelt-bedingungen in 5000 Meter Tiefe untersuchen, um Aufschlüsse über mögliche Auswirkun-gen einer potentiellen Rohstoffgewinnung zu erhalten.

„Manganknollen sind eine Rohstoffquelle der Zukunft, die Auswirkungen eines möglichen zukünftigen Abbaus auf das Ökosystem der Tiefsee sind bislang aber nur in Ansätzen er-forscht", erklärt BGR-Expeditionsleiter Dr. Carsten Rühlemann. „Umso wichtiger sind Kenntnisse über die marine Umwelt, um eine nachhaltige Nutzung und einen wirkungsvollen Schutz der Tiefsee zu gewährleisten. Dies gilt besonders für den Artenreichtum der Tierwelt in den ausgedehnten Knollenfeldern unter den extremen Bedingungen der Tiefsee mit völliger Dunkelheit, frostiger Kälte und enormem Druck", erläutert der BGR-Meeresgeologe.

Der Fokus der Forschungskampagne liegt deshalb auf einer umfangreichen Bestandsauf-nahme der Bodenlebewesen. Mit Hilfe von sogenannten Kastengreifern werden 50 x 50 cm große Proben des Meeresbodens mit den darin lebenden Tieren ausgestanzt und an Bord gehoben. Außerdem sollen mit speziellen Geräten Boden- und Wasserproben aus der Tief-see entnommen werden, um die Sauerstoff-, Nährstoff- und Metallkonzentrationen des Wassers zu bestimmen. „Wir erhoffen uns von der Auswertung der Proben Erkenntnisse darüber, wie viele Arten es gibt, wie sie verteilt sind und wie groß das Verbreitungsgebiet ist", sagt Rühlemann.

Die Expedition umfasst zwei Abschnitte. Nach Erkundungsarbeiten im deutschen Lizenz-gebiet werden die gleichen Untersuchungen auch im 1300 km entfernten französischen Lizenzgebiet durchgeführt und die Ergebnisse miteinander verglichen. Rühlemann: „Die Un-tersuchungen während der letzten Expedition im Jahr 2010 haben bereits gezeigt, dass einige Arten die Tiefsee weiträumig bewohnen und dass eine Wiederbesiedlung im Falle ei-nes Abbaus der Manganknollen nicht durch Wanderbarrieren beeinträchtigt würde. Ob dies auch für weitere Arten zutrifft, wollen wir mit Hilfe der Untersuchungen in beiden Li-zenzgebieten überprüfen."

Im Blickpunkt der Expedition stehen aber nicht nur Umweltaspekte, sondern auch Rohstoff-fragen. Die Forscher wollen weitere grundlegende Daten zur Beurteilung der potentiellen Manganknollen-Lagerstätte sammeln. Untersucht wird, wie groß die Vorkommen sind, wo die größten Knollenkonzentrationen liegen und wie wirtschaftlich eine mögliche spätere Förderung der Rohstoffe ist.

Mit an Bord des französischen Forschungsschiffes sind neben den BGR- und IFREMER-Wissenschaftlern auch Kollegen des Alfred-Wegener-Institutes für Polar- und Meeresfor-schung in Bremerhaven und des Deutschen Zentrums für Biodiversitätsforschung (DZMB) am Senckenberg-Institut in Wilhelmshaven. Unter den insgesamt 44 Forschern der Expedi-tion sind außerdem Experten aus Großbritannien, Russland und der Schweiz.

Für die BGR-Meeresforscher ist es die vierte Fahrt ins deutsche Manganknollen-Lizenzgebiet. Grundlage dafür ist ein im Jahr 2006 zwischen der Internationalen Meeres-bodenbehörde und der BGR geschlossener Vertrag, der Deutschland das exklusive Recht gibt, auf einem Meeresareal von 75.000 km2 Größe in rund 5.000 Meter Tiefe 15 Jahre lang den Bestand der rohstoffreichen Manganknollen zu erfassen.

Die Manganknollen-Vorkommen waren bereits vor rund 30 Jahren ein Rohstoff-Thema. Die in der Tiefsee verbreiteten Knollen wurden während der 1970er- und 1980er-Jahre als eine neue, bisher nicht genutzte Quelle für verschiedene Metalle wie Kupfer, Kobalt und Nickel entdeckt. Nach Jahren intensiver Forschungstätigkeit erschien ein submariner Abbau greif-bar nahe. Ein Konsortium mit Beteiligung deutscher Firmen erwarb daher 1984 eine För-derlizenz im zentralen Pazifik. Allerdings verhinderte damals ein unerwarteter Preisverfall bei Metallrohstoffen den Beginn der kommerziellen Gewinnung von Manganknollen und die Lizenz erlosch.

Angesichts teilweise dramatisch steigender Rohstoffpreise gewinnen die Manganknollen erneut an Aktualität. „Vor diesem Hintergrund ist das Vorhaben auch eine Maßnahme der strategischen Zukunftsvorsorge. Durch die frühzeitige Forschungstätigkeit der BGR wird ein Beitrag zur künftigen Rohstoffsicherung unseres Landes geleistet“, so BGR-Wissenschaftler Rühlemann.

Andreas Beuge 
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR)

via Informationsdienst Wissenschaft

Mittwoch, 21. März 2012

Dienstag, 20. März 2012

Scilogs@Deidesheim

Nun ist es leider wieder vorbei, das jährliche Treffen der Scilogger in Deidesheim. Wein, Vorträge und Diskussionen (bitte, die Reihenfolge ist keine Wertung!) waren wieder sehr fruchtbar und ich freue mich jetzt schon auf das nächste Jahr. Und daher auch auf diesem Wege, quasi als inoffizielle Außenstelle von Mente et Malleo, einen herzlichen Glückwunsch an den Gewinner des Scilogs Preises 2012, Quantenwelt.
Die Nominierungen haben mir diesmal die Wahl wirklich schwer gemacht, aber die Laudatio von Joerg Blumtritt hat eigentlich die Marschrichtung schon klargemacht.

Staubteufel auf dem Mars (Animation)

Über den coolen Staubteufel auf unserem Nachbarplaneten Mars gibt es eine (wie ich finde) ziemlich coole Animation.


Dazu auch mein Posting bei Mente et Malleo: Staubteufel auf dem Mars

Montag, 19. März 2012

Freitag, 16. März 2012

500 Millionen Jahre alte Darmschlingen - Verdauungssystem ausgestorbener Trilobiten untersucht

Frankfurt, den 15.03.2012. Wissenschaftler des Senckenberg-Forschungsinstituts haben fossile Organe in 500 Millionen Jahre alten Gliederfüßern entdeckt. Das exzellent erhaltene Verdauungssystem gibt wichtige Hinweise auf die Lebensweise der seit 250 Millionen Jahren ausgestorbenen Tierklasse. Auch ein bisher unbekanntes Organ beschreiben die Forscher in ihrem heute im Fachjournal „PLoS ONE“ erscheinenden Artikel.

 Vor etwa 550 Millionen Jahren fiel der Startschuss für das Leben auf unserer Erde: Während der „kambrischen Explosion“ entwickelten sich beinahe alle Vorläufer heutiger Tierstämme.
Die Meere waren die eigentlichen Orte des Lebens – einzellige Algen und quallenähnliche Weichtiere schwammen durch das Wasser, wurmartige Lebewesen krochen über den Meeresboden und wühlten sich durch den Schlamm. Über lange Zeit dominierten die Ozeane krebsähnliche Trilobiten aus dem Stamm der Gliederfüßer (Arthropoden).

Dr. Rudy Lerosey-Aubril und Dr. Jörg Habersetzer vom Senckenberg Forschungsinstitut in Frankfurt haben im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit dem „Back to the Past“-Museum in Cancun (Mexiko) das Innenleben der dreiteilig gegliederten Tiere untersucht. Gemeinsam mit amerikanischen, mexikanischen und französischen Kollegen beschrieben sie dieses anhand von über 500 Millionen alten Fossilien.

„Wir haben als Phosphorit erhaltene Trilobiten einer kambrischen Lagerstätte in Utah untersucht“, erzählt Lerosey-Aubril, Leiter der Sektion Paläozoologie I. „Die dort gefundenen Arthropoden haben einen ausgezeichnet erhaltenen Verdauungsapparat. Das gab uns die Möglichkeit, die inneren Strukturen dreidimensional und bis ins kleinste Detail zu erforschen.“

Eine derartige Weichkörper-Erhaltung ist bei über 500 Millionen Jahre alten Fossilien sehr ungewöhnlich. Das Forscherteam nahm deshalb nicht nur die inneren Organe unter die Lupe, sondern stellte sich auch die Frage, wie es zu der außergewöhnlich guten Konservierung kam.
„Besonders der Darmtrakt der Tiere ist perfekt erhalten. Wir vermuten, dass dort ein Mikromilieu herrschte, in dem das für die mineralische Fossilisation erforderliche Phosphat entstand und ‚abgelagert‘ wurde“, erklärt Habersetzer. „Auch heutige Gliederfüßer haben die Fähigkeit, mineralische Stoffe in ihrem Gewebe einzulagern. Die Phosphatierung in den von uns untersuchten Trilobiten erstreckt sich aber in manchen Fällen auf das gesamte Verdauungssystem. Es ist gut möglich, dass die ausgestorbenen Arthropoden über einige biologische Besonderheiten verfügten.“

Das Wissenschaftlerteam vermutet, dass die erhöhte Speicherkapazität für Phosphor und Calcium im Zusammenhang mit den Häutungen der Trilobiten steht. Die Tiere hatten – im Gegensatz zu anderen Gliederfüßern der Vergangenheit und Gegenwart – ein besonders stark mineralisiertes Außenskelett. Dieses wechselten sie mehrmals im Leben, um wachsen zu können. Konsequenz des „Kleidertausches“ war ein erhöhter Bedarf an Calciumphosphat, das die Härtung der Außenhaut beschleunigt – ein „Speicher“ im Verdauungssystem wäre hier sehr hilfreich gewesen.

„Wir denken, dass die Trilobiten, die einen exzellent konservierten Verdauungstrakt aufweisen, kurz vor ihrer Häutungsphase gestorben sind“, erläutert Lerosey-Aubril und ergänzt: „Zu diesem Zeitpunkt war genug Calciumphosphat vorhanden, um den Magen-Darm-Trakt zu fossilisieren.“

Trilobiten sind im Erdaltertum bezüglich ihrer Vielfalt und Anzahl mit den Krebstieren der heutigen Ozeane vergleichbar. Dennoch ist verhältnismäßig wenig über die Anatomie, die Ernährung und die Lebensweise der ausgestorbenen Meeresbewohner bekannt.
Kaum verwunderlich ist es daher, dass die Frankfurter Paläontologen ein bisher unbekanntes, rätselhaftes Organ im Hinterteil eines der Gliederfüßer gefunden haben. Die Anatomie der gepanzerten Urtiere ist möglicherweise wesentlich komplexer, als bisher vermutet. Immerhin haben Trilobiten gut 300 Millionen Jahre lang die Ozeane bevölkert, bevor sie vor 250 Millionen Jahren ausstarben.
Publikation
Lerosey-Aubril, Rudy, Hegna, Thomas A., Kier, Carlo, Bonino, Enrico, Habersetzer, Jörg & Carré, Matthieu (2012): Controls on Gut Phosphatisation: The Trilobites from the Weeks Formation Lagerstätte (Cambrian; Utah). In: PLoS ONE,http://dx.plos.org/10.1371/journal.pone.0032934

Judith Jördens 
Senckenberg Pressestelle
Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen

via Informationsdienst Wissenschaft


Donnerstag, 15. März 2012

Wie erleben die Feststoff-Booster einen Shuttlestart?

Für alle, die es gerne laut mögen. Ich empfehle die Einstellung auf HD und Lautsprecher auf voll. Wie die Feststoff-Booster einen Shuttelstart erleben. Dagegen ist doch alles andere kalter Kaffee...

Dienstag, 13. März 2012

Montag, 12. März 2012

Wie transportiert man einen 340 t Granitblock

Wie um alles in der Welt transportiert man einen 340 Tonnen schweren Granitblock in das Los Angeles County Museum of Art? In der Los Angeles Times sind einige Bilder eines wirklich erstaunlichen Transports zu sehen.
http://framework.latimes.com/2012/02/29/lacma-rock/#/0

Dienstag, 6. März 2012

Dan McKenzie and Friends in Highlights from the Bullard Labs

In diesem Video wird die Geschichte der Theorie von der Plattentektonik aufgerollt. Und zwar durch die damals beteiligten Wissenschaftler wie Dan McKenzie und Fred Vine selber.
Teile des Videos hatte die Geological Society schon separat veröffentlicht und wurden von mir auch schon auf mente et Malleo verbloggt. Hier ist nun die ganze Geschichte. Sehenswert, wie ich finde.


Donnerstag, 1. März 2012

DLR "befreit" seine Inhalte

Als Blogger ist man ständig verlegen, seine Beiträge auch entsprechend zu bebildern, und das natürlich ohne dabei Abmahnungen zu kassieren. Eine gute Möglichkeit sind hier die Creative Commons Lizenzen.
daher fand ich es bisher immer etwas ärgerlich, dass (mit Steuergeldern) produzierte Inhalte wie beispielsweise vom Deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) noch "ohne" waren, und man als Blogger folglich nie ganz sicher sein konnte, ob man sie nun nutzen durfte, oder besser nicht.  Eigentlich sollte doch hier auch vergleichbares möglich sein, wie in Amerika, wo man Bilder der NASA oder des USGS frei nutzen darf. Zum Glück hat das DLR jetzt umgedacht, und seine Inhalte ebenfalls unter Creative Commons Lizenzen gestellt. Danke! 

Creative Commons: Die "Jedermann-Lizenz" und die Inhalte des DLR
Research Blogging Awards 2010 Winner!
 
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