Sonntag, 30. Dezember 2012

Dienstag, 18. Dezember 2012

Beyond 2012: NASA Seeks to Debunk Doomsday Prophecy

Die Erde als Kunstwerk

Bei der NASA gibt es jetzt ein Buch mit Satellitenbildern der Erde als pdf zum herunterladen. Absolut sehenswert.

http://www.nasa.gov/connect/ebooks/earth_art_detail.html

Geologische Karten online


Digitale geologische Karten online! Erstaunlich viele gebiete der Welt sind bereits zu bekommen.
http://portal.onegeology.org/


Montag, 17. Dezember 2012

Freitag, 14. Dezember 2012

Unstatistik des Monats: Mineralöl in Adventskalendern

Die Unstatistik des Monats Dezember sind Mineralölrückstände in Adventskalendern. Davon hatte die Stiftung Warentest Ende November in gewissen Produkten mehr als 10 Milligramm pro Kilogramm Schokolade festgestellt. In der Folge mussten mehrere Firmen ihre Produkte aus den Regalen nehmen, mit Schäden für die jeweiligen Hersteller von mehreren 100.000 Euro. Inzwischen haben die betroffenen Firmen Klage angedroht. 

Denn nach Auskunft der Bundesanstalt für Risikobewertung gehen von diesen Mineralölrückständen keine zusätzlichen Gesundheitsgefahren aus; sie entsprechen in etwa dem, was Kinder und Erwachsene ohnehin über die sonstige Ernährung gewohnheitsmäßig zu sich nehmen. Auch die beunruhigende Zusatzinfo der Stiftung Warentest, diese Stoffe stünden im Verdacht, Krebs zu erzeugen, erhöht eher die Desinformation. Denn mit dem Argument dieses Verdachts wären auch viele andere Nahrungsmittel in den Mülleimer zu werfen, bei denen dies nicht im Geringsten zur Debatte steht.

Eher illusorisch scheint auch die Forderung, "Substanzen, die unter Krebsverdacht stehen, haben nach Einschätzung der Stiftung Warentest nichts in Lebensmitteln zu suchen". Hier offenbart sich ein bedenkliches Kenntnisdefizit. Denn Substanzen, die unter Krebsverdacht stehen, sind in sämtlichen Lebensmitteln vorhanden. Allerdings in so minimalen Mengen, dass sie für die Gesundheit völlig unbedenklich sind. So steht schon in den inzwischen 500 Jahre alten Schriften des berühmten Arztes Paracelsus, die im übrigen einzige naturwissenschaftliche Theorie, die auch 500 Jahre nach ihrem Entstehen genauso unwidersprochen gültig ist wie seinerzeit: "Was das nit Gift ist? Alle Ding sind Gift und nichts ist ohn Gift. Allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist!"

Viele der in Deutschland so populären regelmäßigen Meldungen über Giftfunde aller Art fallen daher eher in die Kategorie „kontraproduktive Panikmache“. Denn die stetige Verfeinerung der Analysemethoden führe dazu, wie es der „Spiegel“ einmal schrieb, dass "alles in allem gefunden wird". In einem solchen Fall aber sollten solche Funde keine Zeitungsmeldung wert sein. Mit der „Unstatistik des Monats“ hinterfragen der Berliner Psychologe Gerd Gigerenzer, der Dortmunder Statistiker Walter Krämer und RWI-Vizepräsident Thomas Bauer jeden Monat sowohl jüngst publizierte Zahlen als auch deren Interpretationen. Alle „Unstatistiken“ finden Sie im Internet unter http://www.unstatistik.de.


Joachim Weiler 
 Presse und Information Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung e.V.


Via Informationsdienst Wissenschaft 

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Continental Drift: Alfred Wegener Song by The Amoeba People

2nd International School on Aperiodic Crystals

Im April 2013 findet an der Universität Bayreuth eine einwöchige Schule zur Kristallstrukturanalyse aperiodischer Kristalle statt. Die Schule richtet sich an Doktoranden, Post-Docs und alle weiteren
üblichen Verdächtigen und besteht aus Vorlesungen, Übungen und Tutorials.

http://old.crystal.uni-bayreuth.de/aperiodic_crys_school_2013/

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Schmilzt das Eis, spuckt die Erde Feuer

Dass Vulkane das Klima zumindest kurzfristig beeinflussen können, ist mittlerweile bekannt. Jetzt haben Forscher des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel zusammen mit Kollegen der Havard University Belege dafür gefunden, dass umgekehrt auch das Klima die Vulkanaktivität beeinflusst. Ihre Studie ist jetzt online im internationalen Fachblatt „Geology“ erschienen.
Für die Dörfer der näheren Umgebung war der Ausbruch des philippinischen Vulkans Pinatubo 1991 eine Katastrophe. Doch sogar im fernen Europa konnte man die Folgen noch spüren. Denn der Vulkan schleuderte Unmengen an Asche und anderen Partikel hoch in die Atmosphäre. Das Sonnenlicht wurde dadurch stärker als üblich reflektiert. Für die ersten Jahre nach der Eruption sanken die globalen Temperaturen um ein halbes Grad. Immer wieder greifen Vulkane so zumindest kurzfristig in das Klima ein. Dass umgekehrt das Klima auch Vulkanausbrüche auf globaler Skala und über größere Zeiträume systematisch beeinflussen kann, ist jedoch völlig neu. Forscher des Geomar Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel und der Harvard University im US-Bundesstaat Massachusetts haben jetzt anhand größerer Vulkanausbrüche rund um den Pazifik während der vergangenen 1 Million Jahre deutliche Hinweise für diesen Zusammenhang gefunden. Sie präsentieren Ihre Ergebnisse in der aktuellen Ausgabe des internationalen Fachmagazins „Geology“.
Grundlage für die Entdeckung waren Arbeiten des Kieler Sonderforschungsbereichs (SFB) 574. Der hat über zehn Jahre lang die Vulkane Zentralamerikas intensiv erforscht. „Unter anderem haben wir anhand von Aschelagen im Meeresboden die Geschichte der Vulkanausbrüche dort für die vergangenen 460.000 Jahre rekonstruiert", erklärt der Vulkanologe Dr. Steffen Kutterolf vom GEOMAR. Er war seit Anfang an an den Arbeiten des SFB beteiligt. Schon dabei fielen ihm und seinen Kollegen besondere Muster auf: „Es gab Epochen, in denen wir deutlich mehr große Eruptionen fanden als in anderen“, sagt Kutterolf, der auch Erstautor der aktuellen Geology-Studie ist.
Bei einem Vergleich mit der Klimageschichte ergab sich eine verblüffende Übereinstimmung. Die Phasen hoher vulkanischer Aktivität folgten jeweils mit leichter Verzögerung auf schnelle, globale Temperaturanstiege und damit verbundenen schnellen Eisschmelzen. Um diese Entdeckung auf eine breitere Basis zu stellen, überprüften Dr. Kutterolf und seine Kollegen noch weitere Bohrkerne aus dem gesamten Pazifikraum. Sie waren im Rahmen des internationalen Integrated Ocean Drilling Program (IODP) beziehungsweise seiner Vorgänger-Programme gewonnen worden und decken rund eine Million Jahre Erdgeschichte ab. „Tatsächlich fanden wir auch in diesen Kernen das gleiche Muster“, sagt die Geophysikerin Dr. Marion Jegen vom GEOMAR, die ebenfalls an der aktuellen Studie mitwirkte.

Zusammen mit Kollegen der Harvard-University machten sich die Kieler Geologen und Geophysiker anschließend auf die Suche nach einer möglichen Erklärung. Sie fanden sie mit Hilfe geologischer Computermodelle. „In Phasen der Klimaerwärmung schmelzen die Gletscher auf den Kontinenten relativ schnell ab. Gleichzeitig steigt der Meeresspiegel. Das Gewicht, das auf den Kontinenten lastet, wird also in kurzer Zeit kleiner, das auf den ozeanischen Erdplatten größer. Dadurch steigen die Spannungen im Erdinneren und in der Erdkruste öffnen sich mehr Wege, an denen Magma aufsteigen kann“, erklärt Dr. Jegen.
Die Abkühlungen am Ende der Warmphasen liefen dagegen viel langsamer ab, deshalb bauten sie im Untergrund nicht so große Spannungsänderungen auf. „Wenn man den natürlichen Klimazyklen folgt, befinden wir uns aktuell eigentlich am Ende einer Warmphase. Deshalb ist es vulkanisch ruhiger. Wie sich die von Menschen verursachte Erwärmung auswirken wird, kann man bei dem derzeitigen Forschungsstand noch nicht absehen“, sagt Dr. Kutterolf. Jetzt müsse man die Untersuchungen mit größerer zeitlicher Auflösung präzisieren, um die Prozesse im Erdinneren noch besser zu verstehen.
Originalarbeit:
Kutterolf, S., M. Jegen, J. X. Mitrovica, T. Kwasnitschka, A. Freundt, P. J. Huybers (2012): A detection of Milankovitch frequencies in global volcanic activity. Geology, G33419.1, http://dx.doi.org/10.1130

Andreas Villwock Kommunikation und MedienGEOMAR | Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Via Informationsdienst Wissenschaft

Klimawandel führt zu Korallensterben am Äquator


Wird es wärmer, wandern sie in Richtung Norden und Süden, wird es kälter, kehren sie an den Äquator zurück. Die Rede ist von Korallen, die aufgrund der globalen Erderwärmung und damit einhergehend steigenden Wassertemperaturen, aus ihren ursprünglichen Lebensräumen verschwinden und sich in benachbarten, kühleren Regionen ansiedeln. Als Folge davon nimmt der Fischreichtum ab und Küsten verlieren ihre natürlichen Schutzschilde gegen Erosion und Sturmschäden. Letztendlich wird durch ein massives Korallensterben laut einer Forschergruppe um Prof. Dr. Wolfgang Kießling, Lehrstuhl für Paläoumwelt, von der FAU Erlangen-Nürnberg, Millionen von Menschen die Lebensgrundlage entzogen.Ihre Ergebnisse haben sie in der US-Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) veröffentlicht.
Die Wissenschaftler untersuchten Korallenfossilien aus der Wärmeperiode zwischen den beiden vergangenen Eiszeiten vor rund 125.000 Jahren. Damals kam es zu einer raschen Klimaerwärmung, bei der die Temperatur um rund 0,7 Grad Celsius anstieg. Dies führte zu einem massiven Rückgang der Artenvielfalt von Korallen in den Gewässern um den Äquator. Dort lebten demnach nur noch gut halb so viele Arten wie in den benachbarten Regionen etwas weiter nördlich bzw. südlich, wo der Artenreichtum zunahm, da die Korallen in kühlere Gefilde auswichen. Die größte Vielfalt herrschte während dieser Wärmeperiode auf der Nordhalbkugel. Die Lebensräume der Korallen verlagern sich also vergleichbar einer Wellenbewegung, so die Forscher: Je nachdem, ob die Temperaturen steigen oder sinken, wandern die Korallen – und mit ihnen Fische und andere Meeresbewohner – in Richtung Pole oder wieder zurück.
Genau diese Entwicklung zeichnet sich auch heute ab. „Wir beobachten ein Korallensterben nahe des Äquators, das natürlich verschiedene Ursachen hat wie beispielsweise die Überfischung – insbesondere das Fischen mit Dynamit und Zyanid –, die Wasserverschmutzung, Baumaßnahmen aber eben auch den Temperaturanstieg“, so FAU-Forscher Kießling. „Gleichzeitig nimmt die Anzahl und Vielfalt von Korallenriffen in Gebieten, die weiter nördlich oder südlich liegen, zu.“ Was die Wissenschaftler besonders nachdenklich stimmt: Seit Beginn der Industrialisierung hat sich das Klima auf der Erde um 0,7 Grad Celsius erwärmt, der gleiche Anstieg also, wie zwischen den beiden Eiszeiten. Jedoch sind bisher deutlich weniger Korallenarten am Äquator verschwunden als damals – aktuell liegt die Zahl der Arten dort rund zehn Prozent niedriger als in benachbarten Regionen. Daher liegt es nahe, dass die größten Veränderungen noch kommen werden. Zudem lassen Prognosen einen weiteren Temperaturanstieg erwarten und infolgedessen eine weiteres massives Abwandern der Korallen. Für die Menschen in Ländern am Äquator stellt diese Entwicklung eine gravierende Bedrohung ihrer Lebensgrundlagen dar: Fische und andere Meeresbewohner bleiben aus, die Küstengebiete sind Wind und Wellen schutzlos ausgeliefert. Daher ist es laut den Forschern überaus wichtig, den entdeckten Zusammenhang zu berücksichtigen, wenn es darum geht, die Menschen in den betroffenen Regionen auf die kommenden Jahre vorzubereiten.

Der Originalartikel “Equatorial decline of reef corals during the last Pleistocene interglacial” von Wolfgang Kießling, Carl Simpson, Brian Beck, Heike Mewis und John M. Pandolfi wurde in der Fachzeitschrift PNAS veröffentlicht (doi:10.1073/pnas.1214037110).
Blandina Mangelkramer Kommunikation und PresseFriedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Montag, 10. Dezember 2012

Guía de Microscopía para la microscopía de minerales en lámina delgada Michael Raith & Co

Die Einführung in die Dünnschliff-Mikroskopie von Michael Raith & Co wird
künftig nicht nur in deutscher und englischer Sprache angeboten, sondern
ab jetzt auch auf Spanisch.
http://www.dmg-home.de/lehrmaterialien.html

Guía de Microscopía para la microscopía de minerales en lámina delgada

Sonntag, 9. Dezember 2012

Ein Überblick

Zum 40. Jahrestag der "Blauen Murmel"

Freitag, 7. Dezember 2012

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Von Sonnen- zu Sternflecken - Astronomen vermessen erstmals Magnetfeld eines Sternflecks

Forschern am Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) ist es gelungen, das Magnetfeld eines dunklen Sternflecks zu bestimmen. Damit konnten sie den lange erwarteten Nachweis erbringen, dass Sternflecken ebenso wie Sonnenflecken Orte besonders hoher Magnetfelddichte sind: das Feld erreicht lokal eine etwa fünfzig- bis hundertfach größere Stärke als auf der restlichen Oberfläche des Sterns.

Der Nachweis wurde möglich durch die am AIP entwickelte neue tomografische Analysesoftware iMap. Die Arbeit des Wissenschaftler-Teams um Thorsten Carroll und Klaus G. Strassmeier wurde diese Woche als Highlight in der Fachzeitschrift Astronomy & Astrophysics publiziert.

Magnetfelder beeinflussen die Strahlungscharakteristik von Sternen durch Polarisation von Licht: die elektromagnetischen Wellen werden in ihrer Schwingungsrichtung beeinflusst, dies wiederum prägt das Spektrum des Sterns. Aus seinem charakteristischen „Fingerabdruck“ im Spektrum kann mittels hochauflösender Spektroskopie im polarisierten Licht auf die Geometrie des lokalen Magnetfeldes an der Sternoberfläche zurückgeschlossen werden. Da Sternflecken dunkel und damit etwa Tausend bis Zweitausend Grad kühler als ihre Umgebung sind, stellt ihre Beobachtung für die Spektroskopie jedoch eine besondere Herausforderung dar. Klaus G. Strassmeier: „Wenn ein Ort auf der Oberfläche am Stern dunkel ist, kommt von dort kein oder nur wenig Licht im Spektrographen an und die über die ganze Sternscheibe rekonstruierte Magnetfeldverteilung wird verfälscht oder sogar unterdrückt.“

Tomografische Methoden wie sie auch in der Medizin zum Einsatz kommen, ermöglichen eine genaue Vermessung der Oberfläche eines rotierenden Sterns. In der Kombination zahlreicher Momentaufnahmen eines rotierenden Sterns ergibt sich ein hochqualitatives Gesamtbild. Das AIP ist eines der wenigen Institute weltweit, die astronomische tomografische Techniken entwickeln und nutzen.

Die neue Tomografiesoftware iMap ermöglicht es den Forschern, aus den Momentaufnahmen des Lichts simultan die Temperatur- und Magnetfeldverteilungen auf der Oberfläche des Sterns rekonstruieren. Diese gleichzeitige Betrachtung von Temperatur und Feld zeigt Magnetfelder auch für wenig Licht, also selbst für dunkle Sternflecken auf. Die Berechnung ist höchst aufwändig, so Thorsten Carroll: „Um diesen komplexen Prozess rechnerisch überhaupt bewältigen zu können trainieren wir ein künstliches neuronales Netzwerk, das die Rechengeschwindigkeit unserer Simulationen um ein Tausendfaches beschleunigt.“ Dies macht die Software so stark, dass selbst für weit entfernte Sterne, für die das Hintergrundrauschen das eigentliche beobachtbare Signal übersteigt, magnetische Oberflächenkarten von Sternen erstellt werden können.

Bei dem ersten von den Forschern vermessenen Stern handelt es sich um den sonnenähnlichen Stern V410 Tauri, der mit dem Spektropolarimeter Espadons am 3,6-Meter Spiegel des Canada-France-Hawaii Teleskop am Mauna Kea beobachtet wurde. Als nächstes wollen die Astronomen Oberflächen-Magnetfelder von weiteren sonnenähnlichen Sternen bestimmen. Dies ist insbesondere interessant für Sterne mit Planetensystemen, denn das Magnetfeld eines Sterns hat einen entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung eines bewohnbaren Planetensystems.

Für die tomographische Erfassung der vielen lichtschwachen Sterne in unserer Galaxie warten die Forscher bereits ungeduldig auf Spektropolarimeter der nächsten Generation wie das in Potsdam entwickelte PEPSI-Instrument, welches ab 2014 am Large Binocular Telescope, dem weltgrößten optischen Teleskop auf dem 3.200 Meter hohen Mt. Graham in Arizona im Einsatz sein und die Anzahl magnetisch vermessbarer Sterne verzehnfachen wird.

Veröffentlichung: T. A. Carroll, K. G. Strassmeier, J. B. Rice, A. Künstler: The magnetic field topology of the weak-lined T Tauri star V410 Tauri. New strategies for Zeeman-Doppler imaging. In: Astronomy & Astrophysics, 584, A95.

Kerstin Mork 
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam 
Via Informationsdienst Wissenschaft 

Mittwoch, 5. Dezember 2012

The Black Marble



via Bad Astronomy

Scientists pinpoint great-earthquake hot spots

The world’s largest earthquakes occur at subduction zones – locations where a tectonic plate slips under another. But where along these extended subduction areas are great earthquakes most likely to happen? Scientists have now found that regions where ‘scars’ on the seafloor, called fracture zones, meet subduction areas are at higher risk of generating powerful earthquakes. The results are published today in Solid Earth, an Open Access journal of the European Geosciences Union (EGU).

“We find that 87% of the 15 largest (8.6 magnitude or higher) and half of the 50 largest (8.4 magnitude or higher) earthquakes of the past century are associated with intersection regions between oceanic fracture zones and subduction zones,” says Dietmar Müller, researcher at the University of Sydney in Australia and lead author of the Solid Earth paper. The connection is less striking for smaller earthquakes.

Powerful earthquakes related to these intersection regions include the destructive 2011 Tohoku-Oki and 2004 Sumatra events.

“If the association we found were due to a random data distribution, only about 25% of great subduction earthquakes should coincide with these special tectonic environments. Therefore, we can rule out that the link we found is just due to chance,” he adds.

The researchers considered about 1,500 earthquakes in their study. They used a database of significant post-1900 events, as well as geophysical data mapping fracture zones and subduction zones, among others. They analysed information from these databases by using a specific data mining method.

“The method was originally developed for analysing online user data,” says Thomas Landgrebe, also involved in the study. “The technique we apply is commonly used to find a few specific items which are expected to be most appealing to an Internet user. Instead, we use it to find which tectonic environment is most suitable for generating great earthquakes.”

Since earthquake generation is a very complex process, the scientists don’t yet have a complete understanding of why great earthquakes prefer the intersection areas. They suggest that it is due to the physical properties of fracture zones, which result in “strong, persistent coupling in the subduction boundaries,” Landgrebe explains. This means that the subduction fault area is locked and thus capable of accumulating stress over long periods of time.

“The connection we have uncovered provides critical information for seismologists to, in the long run, pinpoint particular tectonic environments that are statistically more prone to strong seismic coupling and great earthquake supercycles,” Müller says. An area with earthquake supercycles experiences recurring powerful earthquakes every few centuries or millennia.

Regions that have long earthquake supercycles are usually not picked up as risk areas by seismic hazard maps as these are constructed mainly using data collected after 1900. An example is the area of the 2011 Tohoku-Oki earthquake, which had no record of large earthquakes over the past century and was not predicted to be of significant risk by previous hazard maps.

“The power of our new method is that it does pick up many of these regions and, hence, could contribute to much-needed improvements of long-term seismic hazard maps,” Müller explains.

“Even though we don’t fully understand the physics of long earthquake cycles, any improvements that can be made using statistical data analysis should be considered as they can help reduce earthquake damage and loss of life.”

The scientific article is available online, from the publication date onwards, at http://www.solid-earth.net/recent_papers.html. Please contact the EGU Media and Communications Officer if you would like the final version of the paper before the publication date.

The discussion paper (not peer-reviewed) and reviewers comments is available at http://www.solid-earth-discuss.net/4/1229/2012/sed-4-1229-2012.html


Bárbara Ferreira 
EGU Executive Office
European Geosciences Union

Via Informationsdienst Wissenschaft

Dienstag, 4. Dezember 2012

Was bringt die Erforschung von Dinosauriern für die Menschheit?

Voyager - eine Liebesgeschichte

Sie sind ja ziemlich zäh, unsere beiden kleinen tapferen Raumsonden da draußen, denn obwohl sie das am weitesten von uns entfernte menschengemachte Objekt sind, versorgen sie uns immer noch mit Informationen. Und selbst wenn sie eines Tages endgültig verstummen, so tragen sie immer noch eine Botschaft ihrer Erbauer in die Ferne. Und hinter ihrer Geschichte verbirgt sich auch eine kleine Romanze. Aber das zeigen die eingebundenen Beiträge viel besser...



The Voyagers from Penny Lane on Vimeo.
bei The Atlantic http://www.theatlantic.com/technology/archive/2012/01/on-space-love-and-carl-sagans-cosmic-mix-tape/251070

To boldly go! Voyager's Ride on the Magnetic Highway

Research Blogging Awards 2010 Winner!
 
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