Donnerstag, 28. November 2013

Experimente mit flüssigem Stickstoff

Als unsere EDX-Detektoren an der Uni mit flüssigem Stickstoff gekühlt wurden, hatten wie manchmal sehr viel Spaß. Wenn ich mir diese Experimente hier so ansehe, wäre das wohl noch ausbaufähig gewesen.

Dienstag, 26. November 2013

Tiefpflügen im Flovopolder

Die Weinbergsböden als Böden des Jahres 2014 sind ja nicht die einzigen Böden, bei denen das Rigolen, das Tiefpflügen eine bedeutende Rolle spielt. Besonders in Norddeutschland mit seinen Mooren und Heideflächen wäre ohne diese Technik in vielen bereichen so nicht landwirtschaftlich nutzbar. Dabei ist Technik durchaus wörtlich zu nehmen. Angefangen mit dampfgetriebenen Lokomobilen gehen heute schwere Traktoren oder gar Raupenschlepper zu Werk. Und wenn einer nicht ausreicht, dann eben mehrere hintereinander.


Aschenregen auf Sizilien

Der Ätna ist zur Zeit wieder recht aktiv. Nach Lavafontänen und Rauchringen in den letzten Wochen regnet es jetzt Asche.

Donnerstag, 21. November 2013

Dienstag, 19. November 2013

„Physik im Advent“ – Ein interaktiver Adventskalender für junge Physikinteressierte

     Die Deutsche Physikalische Gesellschaft und die Georg-August-Universität Göttingen haben einen Adventskalender der besonderen Art entwickelt: „Physik im Advent“ (PiA). Unter dem Motto „noch 24 Experimente bis Weihnachten“ werden ab dem 1. Dezember 2013 kleine Experimente und physikalische Rätsel als Video-Clip vorgestellt. Sie sollen die Freude am Selber-Experimentieren wecken oder für Spannung beim Zuschauen sorgen.

Montag, 18. November 2013

Komet ISON



Sauerstoff, Phosphor und frühes Leben auf der Erde

Sauerstoff, Schwefel und Phosphor im engen Wechselspiel von 2 Mrd. Jahren

Sauerstoff, Phosphor und frühes Leben auf der Erde
Vor zwei Milliarden Jahren erholte sich die Erde gerade von der vielleicht grundlegendsten Änderung ihrer Oberfläche: die Bildung von Sauerstoff in den Ozeanen und in der Atmosphäre. Das führte zu einer ganzen Kette an gewaltigen Änderungen in den globalen biogeochemischen Kreisläufen. Davon berichtet ein Wissenschaftlerteam um Aivo Lepland vom Norwegischen Geologischen Dienst NGU in der neuesten Online-Ausgabe von „Nature Geoscience“.
Daraus resultierte auch die globale Verteilung von Phosphor, einem Schlüsselelement des Lebens auf der Erde. Arbeiten an der einzigartigen, an organischen Stoffen reichen Zaonega-Gesteinsformation mit einem Alter von rund 2 Milliarden Jahren in Karelien im Nordwesten Russland brachte ein erstaunliches Ergebnis zutage: „Die Bildung der frühesten Phosphorite auf der Erde wurde sehr stark, wenn nicht sogar ausschließlich durch Schwefelbakterien gesteuert“, sagt Co-Autor Richard Wirth vom Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ, der die Gesteinsproben am GFZ elektronenmikroskopisch bearbeitete. „Das geschah alles in einem Ölfeld, das von aktivem Vulkanismus beinflusst wurde.“ In der Jetztzeit bewohnen Schwefelbakterien untermeerische Gebiete mit den „Black Smokers“ genannten Quellen von aufströmendem Tiefenwasser und Ausgasungen und regeln dort die Bildung von Phosphoriten. Aus den jetzt vorliegenden Forschungsergebnissen lässt sich ableiten, dass vor zwei Milliarden Jahren die erste Bildung von Phosphoriten weltweit mit Schwefelbakterien verbunden werden muss – angestoßen durch die globale Freisetzung von Sauerstoff.
Aivo Lepland et al.: “Potential influence of sulphur bacteria on Palaeoproterozoic phosphogenesis”, Nature Geoscience Advance Online Publication, Doi 10.1038/ngeo2005

Dipl.Met. Franz Ossing Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ

Rotalgen: Zeugen der Eisschmelze in der Arktis

Wissenschaftlern der Universität Göttingen ist es gelungen, die Entwicklung des Meereises in der Arktis erstmals bis ins Mittelalter zurück zu verfolgen. Dabei fanden die Forscher unter anderem heraus, dass die Eisdecke in der Arktis seit Mitte des 19. Jahrhunderts kontinuierlich schmilzt. Bislang reichten die Daten von Satelliten nur bis in die späten 1970er-Jahre zurück.

Mittwoch, 13. November 2013

Montag, 11. November 2013

Sicheres langfristiges Speichern von CO2 ist möglich

     Internationales Projekt zur geologischen Speicherung von Kohlendioxid erfolgreich beendet. Verfahren zeigt gangbaren Weg.
Sicheres langfristiges Speichern von CO2 ist möglich
CO2CARE-Abschlusskonferenz am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ
Potsdam, 07.11.2013 | Anlässlich der Abschlusstagung des EU-Projektes CO2CARE – CO2 Site Closure Assessment Research – am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ vom 04. bis zum 06. November 2013 diskutierten mehr als 60 Experten aus Wissenschaft, Industrie und Regulierungsbehörden aus 13 Ländern Technologien und Verfahren für einen sicheren und nachhaltigen Verschluss von geologischen CO2-Speichern.

Donnerstag, 7. November 2013

Der Der Tscheljabinsk-Bolide im Video

Am 15. Februar zeigte uns ein kleiner Asteroid, wie verletzlich unsere Erde sein kann. Und es dürfte der wohl am meisten gefilmte Feuerball sein, dank Youtube. Was man alles an Infos aus den Videos herausholen kann, zeigt das erste Video.



Sogar der Einschlag des größten, rund 600 kg schweren Trümmerstücks wurde dokumentiert. (via Bad Astronomy)




Ich habe noch eine nette Doku zu dem Ereignis gefunden.

Röntgenblick enthüllt innere Struktur von urzeitlichem Magma-Ozean

das passt eigentlich ganz gut zu meinem Blog-post zur Diamantstempelzelle drüben auf Mente et Malleo:

Mit der brillantesten Röntgenquelle der Welt haben Forscher erstmals einen Blick ins Innere von geschmolzenem Magma unter den Bedingungen des tiefen Erdmantels geworfen. Die Untersuchung an DESYs Forschungslichtquelle PETRA III enthüllt, dass geschmolzener Basalt unter hohem Druck, wie er im Erdmantel herrscht, seine Struktur verändert. Bei Drücken von bis zu 60 Gigapascal, das entspricht einer Tiefe von 1400 Kilometern unter der Erde, geht das Magma in einen steiferen und dichteren Zustand über, wie die Wissenschaftler um Hauptautorin Chrystèle Sanloup von der Universität Edinburgh im britischen Fachjournal "Nature" berichten.

Wie viel Wasser gibt es auf der Erde? (Geo-Video)

Kalte Quellen in der Tiefsee - Geo-Video

Dienstag, 5. November 2013

Globale Karte bietet neue Einsichten zur Landnutzung

     Leipzig. Um die globalen Folgen der Landnutzung für die Umwelt besser einschätzen und Gegenmaßnahmen erarbeiten zu können, haben Wissenschaftler unter Führung des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) jetzt eine neue Weltkarte der Landnutzung erstellt. Sie besteht aus 12 globalen Mustern, so genannten Archetypen, die auf der Basis verschiedener Indikatoren zu Klima, Umwelt, Landwirtschaft sowie zur sozio-ökonomischen Situation identifiziert wurden. Das schreiben die Forscher von UFZ und Humboldt-Universität Berlin im Journal Global Environmental Change.

The oldest ice core – Finding a 1.5 million-year record of Earth’s climate

     How far into the past can ice-core records go? Scientists have now identified regions in Antarctica they say could store information about Earth’s climate and greenhouse gases extending as far back as 1.5 million years, almost twice as old as the oldest ice core drilled to date. The results are published today in Climate of the Past (http://www.climate-of-the-past.net), an open-access journal of the European Geosciences Union (EGU).

Der Ritt auf einem Buckelwal

Mit einer "Crittercam" kann man quasi auf einem Buckelwal reiten. Diese kleinen Kameras ermöglichen ziemlich faszinierende Einblicke in die Welt eines Wals.

Montag, 4. November 2013

Der Adler im Windkanal - Vogelflug

Habicht in Zeitlupe

Habichte sind für ihren schnellen und wendigen Angriff auf ihre Beute bekannt, und sie nutzen dabei geschickt die Hindernisse aus, die sich ihnen in den weg stellen. Aber wie genau machen sie das? Die Zeitlupe gibt da faszinierende Einblicke und macht schnell deutlich, dass man sich vor einem Habicht auch nicht hinter Löchern oder Ästen verstecken kann.


Freitag, 1. November 2013

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