Donnerstag, 25. Dezember 2014

Bodenkunde

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Zehn Jahre nach der Katastrophe: Tsunami-Frühwarnsystem für den Indischen Ozean - Der Status Quo

     Zehnter Jahrestag der Katastrophe; Indonesien verfügt über eines der modernsten Tsunami-Frühwarnsysteme

Dienstag, 16. Dezember 2014

Wärmepuls in der Erdgeschichte

     Prozesse schneller als bisher angenommen
Ein Wärmepuls von etwa 5 bis 8 Grad Celsius vor 55,5 Millionen Jahren hatte tiefgreifende Änderungen in den Ozeanen und auf den Kontinenten zur Folge. Ein internationales Wissenschaftlerteam konnte nun zeigen, dass der Beginn dieses Temperaturmaximums durch zwei Ereignisse charakterisiert ist, bei denen große Mengen Kohlenstoff freigesetzt wurden. Ihre Ergebnisse wurden jetzt online im Wissenschaftsmagazin Nature Geoscience veröffentlicht.

Still und starr liegt der See

Im Winter ruht die Natur. Insbesondere in eisbedeckten Seen tut sich nichts – so die lange vorherrschende Meinung. Erst vor etwa zehn Jahren haben Forscher begonnen, etwas genauer hinzuschauen. Sie haben festgestellt, dass alles Leben im See seinen Ursprung unter dem Eis hat.

Montag, 15. Dezember 2014

Mason Inman and Karl Urban awarded EGU Science Journalism Fellowship

     The European Geosciences Union (EGU) has named journalists Mason Inman and Karl Urban as the winners of its 2015 Science Journalism Fellowship. Each of them will be awarded €2,500 for their journalism projects. The support will allow Inman to dig into how estimates of shale gas resources are made, while Urban will report on obtaining a new kind of geothermal energy.

Mit FS SONNE dem Atlantik auf den Grund gehen

     - Erste Expedition des neuen deutschen Forschungsschiffs startet in Las Palmas -
Ökosysteme und geologische Prozesse am Grund des Atlantiks sind die Themen während der ersten Expedition des neuen deutschen Forschungsschiffs SONNE. Sie startete gestern Abend unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel und des Centrums für Naturkunde der Universität Hamburg von den Kanarischen Inseln aus zum Mittelatlantischen Rücken. In einem Blog berichten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von ihren Arbeiten auf See.

Mehr Eis in einer sich erwärmenden Welt

     Das Meereis um die Antarktis hat sich in den letzten Jahrzehnten ausgedehnt. Eine neue Studie erklärt, warum dies der Fall ist, warum Modelle diese Zunahme nicht erfassen und was wir Menschen mit der sich ausdehnenden Eisdecke zu tun haben könnten.


More ice in a warming world

     Antarctic sea-ice coverage has increased over the past few decades. A new study explains why this is the case, why models do not capture the increase and what humans might have to do with the expanding ice cover.


Donnerstag, 11. Dezember 2014

Neue Art von Eis entdeckt - neue Forschungen für Energieerzeugung und -speicherung möglich

Grenoble, 10. Dezember 2014: Die Entdeckung einer neuen Art von Eis könnte zu einem verbesserten Verständnis geologischer Prozesse auf unserem Planeten führen – und dadurch helfen, neue Lösungen bei Herstellung, Transport und Speicherung von Energie zu finden. Eis XVI, das Eis mit der geringsten bekannten Dichte, hat eine hochgradig symmetrische Struktur aus Käfigen, die Gas-Moleküle und -Atome einfangen können, um Verbindungen zu formen, die als Einschlussverbindungen (Clathrate oder Käfigverbindungen) oder Gas-Hydrate bekannt sind.

Eis XVI: Göttinger Wissenschaftler stellen neue kristalline Form von Wasser her

     Wissenschaftler der Universität Göttingen und des Instituts Laue-Langevin in Grenoble haben ein neues Wassereis hergestellt. Damit wird zum ersten Mal der Einfluss der Wechselwirkungen zwischen Wasser- und Gasmolekülen im Experiment unmittelbar quantifizierbar.


Water’s role in the rise and fall of the Roman Empire

     Smart agricultural practices and an extensive grain-trade network enabled the Romans to thrive in the water-limited environment of the Mediterranean, a new study shows. But the stable food supply brought about by these measures promoted population growth and urbanisation, pushing the Empire closer to the limits of its food resources. The research, by an international team of hydrologists and Roman historians, is published today in Hydrology and Earth System Sciences, an open access journal of the European Geosciences Union (EGU).

Dienstag, 9. Dezember 2014

Gigantische Staudämme als Machtsymbol

     Staudämme und Deiche schützen nur kurzfristig vor Überschwemmungen, können längerfristig aber zu schwerwiegenden sozialen und ökologischen Problemen führen. Zu diesem Ergebnis kommt der Geograph Dr. Ravi Baghel, der am Exzellenzcluster „Asien und Europa im globalen Kontext“ der Universität Heidelberg erforscht hat, wie Menschen Überflutungen vorbeugen. Während sich in Deutschland und anderen Regionen Europas zunehmend alternative Möglichkeiten des Hochwasserschutzes etablieren, bauen Politiker vor allem in Asien weiterhin gigantische Staudämme und kilometerlange Deiche. Am 13. und 14. Dezember 2014 veranstaltet der Wissenschaftler einen Workshop zum Umgang mit Wasser in Asien.

Montag, 8. Dezember 2014

Einem altbekannten Material ein modernes Rätsel entlockt

     Magnetit dient bei chemischen Reaktionen oft als Katalysator. An seiner Oberfläche können andere Metallatome so gebunden werden, dass sie voneinander getrennt bleiben und sich nicht zu größeren Metallpartikeln zusammenschließen. Wissenschaftler vermuten, dass dies chemische Reaktionen besonders gut beschleunigt. Wie diese Eigenschaft zustande kommt, war bisher jedoch nicht bekannt. Wissenschaftler der Technischen Universität Wien und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) haben nun nachgewiesen, dass das Geheimnis in der besonderen Struktur der Eisenoxid-Oberfläche liegt. Ihre Ergebnisse haben sie jetzt in dem renommierten Wissenschaftsmagazin Science veröffentlicht.*

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Broschüre „Tiefe Geothermie“ - „Deep Geothermal Energy“

     Verständliche Sachinformationen zur „Tiefen Geothermie“ erfreuen sich weiterhin eines starken Interesses in der breiten Öffentlichkeit. Aufgrund des großen Erfolgs der deutschen Ausgabe der kostenfreien Broschüre erscheint nun eine überarbeitete Neuauflage in englischer Sprache, um dieses Thema auch einem internationalen Publikum zugänglich zu machen. Alle wesentlichen Eckpunkte dieses Wissensgebietes sind auf 80 Seiten vom Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik und seinen Partnern zusammengestellt worden. Internationale Ziel- und Nutzergruppen sind sowohl Entscheidungsträger in der Politik und Wirtschaft wie auch Journalisten, Lehrer, Studenten und an neuen Technologien Interessierte.


Brochure “Deep Geothermal Energy – Application Possibilities in Germany”

     Comprehensible factual information on „Deep Geothermal Energy“ continues to be of great interest to the general public. Due to the great success of the German edition of the free brochure, a new revised edition is now published in English in order to make the subject accessible to an international audience. All essential aspects of this field of knowledge have been summarized on 80 pages by the Leibniz Institute for Applied Geophysics and its partners. International target and user groups are decision makers in politics and economy as well as journalists, teachers, students and people interested in natural sciences and new technologies.


Catnip - Simon's Cat (A Christmas Special!)

Dienstag, 2. Dezember 2014

Did life on Mars exist? New insights into organic carbon in the Tissint meteorite

     It was July 2011 when the Martian meteorite Tissint fell to Earth. An international research team has found organic carbon in rock sections of the meteorite and precisely unraveled its petrographic settings. The new results are presented in the periodical “Meteoritic and Planetary Science (MAPS)”. There is persuasive evidence that the carbon originated on Mars. The scientists are convinced that biotic processes can explain all of their results better than abiotic processes. At the same time, however, they do not entirely rule out the possibility that the carbon could have originated from abiotic processes.

Gab es Leben auf dem Mars? Neue Erkenntnisse zu organischem Kohlenstoff im Meteoriten Tissint

     Im Juli 2011 schlug der Marsmeteorit Tissint in Marokko auf. Ein internationales Forschungsteam hat in Gesteinsproben des Meteoriten organischen Kohlenstoff gefunden und ihn in Zusammenhang mit den umgebenden Mineralien präzise untersucht. In der Zeitschrift „Meteoritic and Planetary Science (MAPS)“ werden die neuen Ergebnisse vorgestellt. Gewichtige Gründe sprechen dafür, dass der Kohlenstoff auf dem Mars entstanden ist. Die Mitglieder des Forschungsteams sind überzeugt, dass sich ihre Ergebnisse besser durch Lebensprozesse als durch abiotische Prozesse erklären lassen. Sie schließen aber die Möglichkeit nicht völlig aus, dass der Kohlenstoff aufgrund abiotischer Prozesse entstanden ist.
Ein international hochgeschätzter Wissenschaftler

Karnivore Pflanzen aus dem Baltischen Bernsteinwald

     Ein Forscherteam der Universitäten Göttingen, Bielefeld und der Botanischen Staatssammlung München hat die weltweit ersten fossilen Klebfallen einer fleischfressenden (karnivoren) Pflanze entdeckt. Dabei handelt es sich um zwei mit Drüsen bedeckte Blättchen, die in einem Stück Baltischen Bernsteins eingeschlossen sind. Sie stammen aus einem Tagebau bei Kaliningrad in Russland und sind etwa 35 bis 47 Millionen Jahre alt. Bisher beschränkte sich der fossile Nachweis karnivorer Pflanzen auf Samen und Pollen von Sonnentaugewächsen. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA (PNAS) erschienen.

Die Menge schützt nicht immer

Wenn Fischschwärme angegriffen werden, formen sie etwas, das im Englischen als bait Ball bezeichnet wird. Manchmal kann sich dieses verhalten aber auch als Weg in den Untergang entpuppen. Wenn die Feinde sehr groß oder sehr zahlreich sind.

Freitag, 28. November 2014

Donnerstag, 27. November 2014

Technikabhängige Emissionen bei US-Gas-Förderung

     Bohrloch ist nicht gleich Bohrloch. Mit mobilem Messgerät haben Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) gasförmige Verbindungen bei der Förderung von Öl und Erdgas in den USA untersucht. Dabei konnten erstmals die Emissionen von organischen Schadstoffen während eines Fracking-Prozesses mit offenem Auffangspeicher in hoher zeitlicher Auflösung vermessen werden. Die gemessenen Höchstwerte bei diesem offenen Prozess lagen rund einen Faktor 1000 über typischen Mittelwerten in Stadtluft, wie in der Fachzeitschrift ACP berichtet wird. (DOI 10.5194/acp-14-10977-2014)

Dienstag, 25. November 2014

Montag, 24. November 2014

Mammut für die Menschen, Rentier für die Hunde: Wie die Nahrung vor 30.000 Jahren verteilt wurde

Der prähistorische Fundplatz Předmostí I nahe Brno in der Tschechischen Republik wurde vor ca. 30.000 Jahren von Menschen der paneuropäischen Gravettien-Kultur besiedelt. Hier wurden aus den Knochen von mehr als tausend Mammuts Behausungen gebaut und auch Skulpturen aus ihrem Elfenbein angefertigt. Gemeinsam mit tschechischen und belgischen Kollegen untersuchte ein Wissenschaftlerteam unter der Leitung von Professor Hervé Bocherens vom Fachbereich Geowissenschaften der Universität Tübingen und dem Senckenberg Center for Human Evolution and Paleoenvironment (HEP), wie die prähistorischen Menschen an dieses wertvolle Rohmaterial herankamen: Sammelten sie die Knochen und das Elfenbein von Kadavern, die in der weiten Steppe einfach auszumachen waren, oder handelte es sich um Jagd- beziehungsweise Schlachtreste? In der im Gravettien ganzjährig genutzten Siedlung fand sich auch eine große Zahl von Überresten weiterer Tiere, von denen sich einige als steinzeitliche Hunde bestimmen ließen. Halfen sie bei der Mammutjagd?

Sonntag, 23. November 2014

Donnerstag, 20. November 2014

Mittwoch, 19. November 2014

Dienstag, 18. November 2014

Wissenschaftler röntgen winzige Organellen von Bakterien - Röntgenlasermethode erfolgreich getestet

     Ein internationales Team unter der Leitung von Wissenschaftlern der Universität Uppsala hat eine Röntgenlaser-Methode zur Abbildung biologischer Partikel entwickelt. Mit dieser Methode gewonnene Bilder zeigen das Carboxysom, eine fragile winzige Zellorganelle in Cyanobakterien, die wie Pflanzen Photosynthese betreiben. Organellen sind Strukturen in Zellen, die für bestimmte Aufgaben zuständig sind – ähnlich wie Organe im Körper Aufgaben übernehmen. Das im Journal "Nature Photonics" beschriebene Experiment ist ein Meilenstein für die Untersuchung biologischer Strukturen mit Röntgenlasern wie dem European XFEL, der zurzeit vom DESY-Campus in Hamburg bis ins benachbarte Schenefeld gebaut wird.

Hamburg begrüßt die neue SONNE

     „Open Ship“ auf dem Tiefseeforschungsschiff SONNE
Das neu gebaute Forschungsschiff SONNE ist zu Gast in Hamburg und lädt Interessierte ein, einen Blick hinter die Kulissen eines hochmodernen Forschungsschiffs zu werfen beim
„Open Ship“ am Freitag, 21.11., und Samstag, 22.11., 10 bis 16 Uhr, letzter Einlass 15.30 Uhr, Hamburger Überseebrücke (bei der CAP SAN DIEGO).
Ausstellung: ein ganzes Deck voll Wissen

Naturkonstanten: immer noch konstant

     Atomuhren zeigen die Stabilität des Massenverhältnisses von Proton und Elektron

Donnerstag, 13. November 2014

Rosetta: Braunschweiger Magnetometer meldet drei Landungen von »Philae«!

     Das vom Institut für Geophysik und Extraterrestrische Physik der Technischen Universität Braunschweig entwickelte ROMAP-Magnetometer konnte in den vergangen 33 Stunden wichtige Daten zur aktuellen ESA-Weltraummission „Rosetta“ beitragen. Die Messwerte des auf der Landeeinheit eingesetzten Instruments zeigen insbesondere, dass „Philae“ insgesamt drei Mal auf dem Kometen 67P/Churyumov–Gerasimenko aufgesetzt hat. Institute der TU-Braunschweige sind mit verschieden Beiträgen an der internationalen Weltraummission beteiligt. Über 400 Gäste haben die Landung im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung in Braunschweig verfolgt.

Gibt es organisches Material auf dem Mars?

     Das vor kurzem mit dem NASA-Mobil „Curiosity“ auf dem Mars entdeckte organische Material könnte einen anderen Ursprung haben als von der Erde mitgebrachte „Verunreinigungen“, wie Wissenschaftler bislang gedacht haben: Ein deutsch-britisches Forscherteam um den Geowissenschaftler Prof. Dr. Frank Keppler von der Universität Heidelberg geht davon aus, dass die auf dem „Roten Planeten“ aufgefundene gasförmige chlororganische Verbindung – das Chlormethan – möglicherweise aus dem Boden des Mars‘ stammt und der darin enthaltene Kohlenstoff und Wasserstoff vermutlich durch einschlagendes Meteoritengestein geliefert wurde.

Is There Organic Matter on Mars?

     Organic matter recently detected by NASA’s robotic rover “Curiosity” is probably not due to contamination brought from Earth as researchers originally thought. A team of German and British scientists led by geoscientist Prof. Dr. Frank Keppler from Heidelberg University now suggests that the gaseous chlorinated organic compound – chloromethane – recently found on the “Red Planet” most likely comes from the soil of Mars, with its carbon and hydrogen probably deriving from meteorites that fell on the planet’s surface.

Mittwoch, 12. November 2014

Uni Osnabrück und IGB veröffentlichen Studie zu den Auswirkungen neuer Staudämme

     Der weltweite Bedarf an Elektrizität steigt. Bislang haben trotz wachsender Wirtschaft bei weiter steigender Weltbevölkerung vor allem in sich entwickelnden Ländern noch immer 1,4 Milliarden Menschen keinen Zugang zu elektrischem Strom. Der Klimawandel treibt dabei die Suche nach erneuerbaren Quellen zur Elektrizitätserzeugung voran. Dies zeigt sich auch in einer von Wissenschaftlern des Instituts für Umweltsystemforschung (USF) der Universität Osnabrück und des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) Berlin jetzt veröffentlichten Studie. Im Fokus dabei: die Auswirkungen neuer Staudämme.

Tsunamieinfluss auf gefährdete Vogelart

     Eine deutsch-chilenische Forschergruppe veröffentlichte im Journal of Population Ecology Ergebnisse zur Bestandsentwicklung des endemischen Kolibris auf Grundlage von Expeditionen ein Jahr vor und ein Jahr nach dem Tsunami 2010


Dienstag, 11. November 2014

Mehr Methan aus der Tiefe des Meeres: Schlammvulkane als Quelle des Treibhausgases Methan

     Der Schlammvulkan Haakon Mosby in der Barentssee vor Norwegen stößt jährlich mehrere hundert Tonnen des Treibhausgases Methan aus. Ein Forscherteam unter der Leitung des Bremer Max-Planck-Instituts berichtet jetzt über seine Langzeitbeobachtungen in der Zeitschrift NATURE Communications. Über 431 Tage lang sammelten sie Temperatur-, Druck- und pH-Daten und dokumentierten mit einer Unterwasserkamera 25 Ausbrüche von Schlamm und Gas. Vier dieser Ausbrüche waren so gewaltig, dass sie die Unterwasserlandschaft drastisch veränderten. Anhand ihrer Daten berechneten die Wissenschaftler, dass aus dem Schlammvulkan ungefähr 10-mal mehr Gas austritt als bislang angenommen.

More methane from the deep sea: Mud-volcanoes as methane source

he mud-volcano Haakon Mosby in the Barents sea near Norway emits yearly several hundred tons of methane, a potent greenhouse gas. A research team, coordinated by the Max-Planck-Institute in Bremen, reports on the results of a long-term observatory in NATURE Communications. They collected during 431 days data on temperature, pressure and pH and documented using a camera 25 eruptions of mud and gas. Some of these eruptions were so violent that the seabed topography was profoundly changed. They calculated that the mud-volcano may emit 10 times more methane than previously assumed.

Wie stark schwanken die Temperaturen im Meer?

     Das Klima der Erde scheint in den letzten 7000 Jahren sehr viel unbeständiger gewesen zu sein als bisher gedacht. Diese Schlussfolgerung legt eine neue Studie nahe, die im US-amerikanischen Wissenschaftsmagazin PNAS veröffentlicht wird. Wissenschaftler vom Potsdamer Alfred-Wegener-Institut und der Harvard University zeigen darin, dass die aus Klimaarchiven rekonstruierten Meeresoberflächentemperaturen auf langen Zeitskalen erheblich stärker variieren als von Klimamodellen berechnet. Konsequenz: entweder liefern gängige Klimaarchive ungenaue Temperatursignale oder die getesteten Modelle unterschätzen die regionalen Klimaschwankungen in der jüngeren Erdgeschichte.

Scientists on Abrupt Climate Change

Montag, 10. November 2014

Counting stars 2.0

     In winter time, when nights become longer and darker, stargazing can be a fantastic experience and family activity. But in urban areas, the stars disappear behind the skyglow caused by waste light that shines up into the sky. This light pollution is not only a problem for astronomy. Scientists from the interdisciplinary project “Loss of the Night” study how it affects health, society, and the environment. In order to measure how skyglow is changing, they have developed an app for smartphones, which allows citizen scientists to count the number of visible stars in the night sky. The app, originally only available for Android, has now been expanded to support Apple’s iOS.

Da oben leuchten die Sterne, hier unten leuchten wir

     Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne: Am Martinstag erstreckt sich auf vielen Straßen und Plätzen ein wahres Lichtermeer. Zahlreiche Kinder ziehen dann stolz mit ihren Laternen durch Dörfer und Städte. Sonne und Mond kennen wohl die meisten von ihnen – doch Sterne sind heute an vielen Orten kaum mehr zu erkennen. Die künstliche Beleuchtung erhellt unseren Nachthimmel so stark, dass sie immer mehr verblassen. Wie sehr die sogenannte Lichtverschmutzung den Himmel weltweit beleuchtet, möchten Forscher im Projekt „Verlust der Nacht“ herausfinden. Sie haben sie eine kostenlose Smartphone-App entwickelt, mit der jeder Interessierte zum Lichtforscher werden kann.

Donnerstag, 6. November 2014

Wenn ein Geologe seinen Hammer verliert....

muss er einen Kasten Bier ausgeben!

Let Me Out! - Simon's Cat

Mittwoch, 5. November 2014

Spinosaurus, ein semi-aquatisch lebender Dinosaurier

Hochwasservorsorge für Gebäude, Stadt und Region

In einer neuen Broschüre stellt das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) Konzepte und Instrumente für die Hochwasservorsorge vor. Sie richtet sich sowohl an Hauseigentümer, die bauliche Vorsorge treffen wollen, als auch an Städte und Regionen, die an ganzheitlichen Ansätzen zur Anpassung an den Klimawandel interessiert sind.

Feldversuch zur Rückförderung von CO2 am Pilotstandort Ketzin erfolgreich abgeschlossen

40 Tonnen CO2 und 57 Kubikmeter Flüssigkeit aus dem Gestein sicher und problemlos aus dem Speicher wieder an das Tageslicht geholt.
Wissenschaftlicher Feldversuch zur Rückförderung von CO2 am Pilotstandort Ketzin erfolgreich abgeschlossen
Erste Ergebnisse des Experiments am geologischen CO2-Speicher

Montag, 3. November 2014

What History Reveals about Sea Level Rise

Schadensfälle durch Erdwärmesonden sind sehr selten

Bodensetzungen oder -hebungen und dadurch bedingte Risse in Bauwerken, Überflutungen oder versiegte Brunnen: Berichte über Schäden durch Erdwärmesonden haben die Bevölkerung verunsichert. Tatsächlich liegt die Wahrscheinlichkeit, dass ein Schadensfall eintritt, in Baden-Württemberg bei weniger als 0,002 Prozent pro Jahr. Die Ursachen lassen sich eingrenzen und durch sorgfältige Qualitätssicherung vermeiden. Das zeigen Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) nun in einer Studie, die in der Zeitschrift Grundwasser erschienen ist. (DOI 10.1007/s00767-014-0269-1)

Donnerstag, 30. Oktober 2014

Montag, 27. Oktober 2014

Ein kosmischer Doppelschlag, der keiner war

Die beiden fast kreisrunden Clearwater-Kraterseen im kanadischen Québec sind nicht, wie lange Zeit angenommen, im Zuge eines Doppel-Einschlags von zwei gravitationsgebundenen Asteroiden gleichzeitig entstanden. Tatsächlich ist der östliche Krater mit seiner Entstehung vor 470 bis 460 Millionen Jahren erheblich älter als sein westliches Pendant, dessen Alter bei rund 286 Millionen Jahren liegt. Das hat ein internationales Forscherteam unter Beteiligung von Wissenschaftlern der Universität Heidelberg herausgefunden. Die Studie basiert auf der Neudatierung von Gesteinsproben und ist online in der Fachzeitschrift „Geochimica et Cosmochimica Acta“ erscheinen.

Dinosaurier-Federn im neuen Licht

Warum trugen Dinosaurier ein Federkleid lange bevor der Urvogel Archaeopteryx erste Flugversuche unternahm? Ein Forscherteam der Universitäten Bonn und Göttingen geht dieser Frage im Artikel „Beyond the Rainbow” nach, der nun im renommierten Fachjournal „Science“ erscheint. Die Urechsen verfügten offenbar über eine ausgeprägte Farbwahrnehmung, führen die Wissenschaftler aus. Ihre These: Die Evolution von Federn ermöglichte den Dinosauriern eine große Farbigkeit, die an Partnerwahl und Fortpflanzungserfolg maßgeblich beteiligt war.

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Zwei Kometenfamilien um nahegelegenen Stern entdeckt

Ein französisches Astronomenteam hat mit dem HARPS-Instrument am La Silla-Observatorium der ESO in Chile die bislang umfangreichste Zählung von Kometen um einen Stern durchgeführt und dabei fast 500 einzelne Kometen untersucht, die den Stern Beta Pictoris umkreisen. Es stellte sich heraus, dass sie zwei unterschiedlichen Familien von Exokometen angehören: alten Exokometen, die den Stern viele Male nahe passiert haben, und jüngere Exokometen, die vermutlich vom kürzlichen Zerfall eines oder mehrere größerer Objekte stammen. Die neuen Forschungsergebnisse werden am 23. Oktober 2014 in der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht.

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Manipulation des Begattungsverhaltens senkt Varroa-Population signifikant

TLB vermarktet für Universität Hohenheim ersten biologischen Schutz vor Varroamilben. 

 Gesunder Honig ohne Pestizidrückstände – dieses Ziel stellt Imker angesichts der Varroamilbe jedes Jahr zur Brutzeit der Bienen erneut vor große Herausforderungen. Die Milbe gilt als weltweit größtes Problem der Imker und führt schlimmstenfalls zum Verlust ganzer Bienenvölker. Eine neue Erfindung der Universität Hohenheim, die das Sexualverhalten der Milben manipuliert, bietet erstmals umweltfreundlichen Schutz. Die Technologie-Lizenz-Büro (TLB) GmbH in Karlsruhe arbeitet gemeinsam mit der Universität an der Patentierung und Verwertung der Erfindung. 

Dienstag, 21. Oktober 2014

Warum ist der Himmel blau?

The Diminution of Fairham Brook

Leverhulme Research Fellow Jeanine Breaker und Dr Nick Riley demonstrieren an einem Bodenprofil des Keyworth Meadows Naturschutzgebietes, wie sehr die Landnutzung den Boden beeinflusst.

The Core

Jeanine Breaker, Leverhulme Research Fellow, nimmt uns mit auf eine Reise in ein rund 90 m tiefes Bohrloch. und auf eine persönliche Reise zu ihren Motiven, Geowissenschaften zu betreiben.


Mittwoch, 8. Oktober 2014

Luck and lava

Interview mit zwei Wissenschaftlern zum Ausbruch des Bardarbunga‬ auf Island.

Dienstag, 7. Oktober 2014

Fenster in die Vergangenheit - Uralte Sedimente am Meeresgrund der Arktis gefunden

     Ein internationales Team von Wissenschatlern unter Leitung des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) hat auf der jetzt endenden Sommerexpedition des Forschungsschiffes Polarstern ein neues Fenster in die Vergangenheit des Arktischen Ozeans aufgestoßen. Die Wissenschaftler entdeckten entlang steiler Abrisskanten am Lomonossow-Rücken stark verfestigte Sedimente, die vermutlich zehn, vielleicht sogar 30 bis 40 Millionen Jahre alt sind und den Forschern neue Einblicke in die Klimageschichte des Arktischen Ozeans ermöglichen werden.

"Wasser auf Asteroiden war notwendig" / Studie zur Entstehung organischer Moleküle

     Schon im frühen Sonnensystem fanden chemische Reaktionen, die aus ursprünglichen organischen Molekülen neue Verbindungen entstehen ließen, in wässrigen Fluiden statt. Darauf weist eine neue Studie von Wissenschaftlern um Dr. Christian Vollmer vom Institut für Mineralogie der Universität Münster hin. Die Forscher untersuchten organische Moleküle von Meteoriten und Kometenpartikeln.

Montag, 6. Oktober 2014

Neues Verfahren zur Beobachtung von Molekülbewegungen

     Kristallographie ermöglicht es, die Struktur von Molekülen zu analysieren. Im Fachmagazin „Nature Methods“ beschreibt ein Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Arwen Pearson vom Hamburg Centre for Ultrafast Imaging (CUI) jetzt eine neue Art der sogenannten zeitaufgelösten Kristallographie. Diese Methode zur Beobachtung von Strukturänderungen in Molekülen erlaubt es einer deutlich größeren Zahl von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern als bisher, Proteindynamik zu analysieren.

Auf der Spur der Erdbeben im Mittelmeer

     Wissenschaftler des GEOMAR starten Expedition zu Plattengrenzen vor Sizilien
Das Mittelmeer gehört zu den beliebtesten Urlaubsregionen der Deutschen. Gleichzeitig ist es ein Gebiet, in dem regelmäßig die Erde bebt – mit allen dazugehörigen Folgen wie Hangrutschungen und Tsunamis. Um das bisher nur bruchstückhafte Wissen über die Vorgänge am Boden des Mittelmeers zu erweitern und die Risiken besser abschätzen zu können, starten Forscher des GEOMAR zusammen mit Kollegen aus Frankreich und Italien jetzt mit dem deutschen Forschungsschiff METEOR zu einer Expedition ins Seegebiet südöstlich von Sizilien.

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Altes Schulbuchwissen neu bestätigt: Zerfallsraten radioaktiver Stoffe sind konstant

     PTB-Forscher widerlegen die These, dass die Zerfallsrate manch radioaktiver Nuklide vom Abstand zwischen Erde und Sonne abhängt


Der Abstand zwischen Erde und Sonne hat keinen Einfluss auf die Zerfallsrate von radioaktivem Chlor. „Wieso sollte er auch?“, könnte man fragen, denn bekanntlich ist der Zerfall von Radionukliden verlässlich wie eine Schweizer Uhr. Doch US-amerikanische Wissenschaftler hatten kürzlich für Aufsehen gesorgt, als sie postulierten, die Zerfallsrate würde vom Fluss solarer Neutrinos und damit auch vom Abstand der Erde zur Sonne abhängen. Grundlage ihrer Vermutung waren unter anderem ältere Messdaten aus der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB). Deren Forscher haben die These der Amerikaner nun eindeutig widerlegt.

Donnerstag, 25. September 2014

Karlsgraben: Neue Erkenntnisse zu einem alten Kanal

Der Karlsgraben war das bedeutendste Bauprojekt des Frühmittelalters zur Querung der Europäischen Hauptwasserscheide. Der Kanal, im Jahr 793 errichtet auf Initiative Karls des Großen, bildet bis in die Neuzeit den einzigen Versuch, das Einzugsgebiet des Rheins mit dem der Donau auf schiffbarem Weg zu verbinden. Bisher lagen aber keine gesicherten Erkenntnisse zu seiner Funktionsweise vor. Geographen der Universität Leipzig haben den Karlsgraben nun zusammen mit Kollegen aus Jena, München und Osnabrück mithilfe archäologisch-historischer und geoarchäologischer Methoden untersucht. Sie können nachweisen, dass die Konstruktion mindestens 2300 Meter lang und als Scheitelkanal konzipiert war.

A novel soil aggregate stability test using a laser granulometer

Montag, 22. September 2014

Washed Up - Simon's Cat

Montag, 25. August 2014

Donnerstag, 21. August 2014

Mittwoch, 20. August 2014

Rekordrückgang: Wissenschaftler kartieren erstmals die Höhenveränderungen der Eisschilde

     Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), haben mit Hilfe des ESA-Satelliten CryoSat-2 erstmals flächendeckende Karten der Eisschilde auf Grönland und in der Antarktis erstellt und dabei nachweisen können, dass die Eispanzer beider Regionen derzeit in einem Rekordtempo schrumpfen. Insgesamt verlieren die Eisschilde pro Jahr rund 500 Kubikkilometer Eis. Diese Menge entspricht einer Eisschicht, die rund 600 Meter dick ist und sich über das gesamte Stadtgebiet Hamburgs erstreckt. Die Karten und Ergebnisse dieser Studie erscheinen heute in The Cryosphere, dem frei zugänglichen Onlinemagazin der European Geoscience Union (EGU).

Highs and lows: height changes in the ice sheets mapped

     Researchers from the Alfred Wegener Institute in Germany have used satellite data to map elevation and elevation changes in both Greenland and Antarctica. The new maps are the most complete published to date, from a single satellite mission. They also show the ice sheets are losing volume at an unprecedented rate of about 500 cubic kilometres per year. The results are published today in The Cryosphere, an open access journal of the European Geosciences Union (EGU).

Friedrich der Große und der Klimawandel

Extreme Klimaereignisse wurden in der Vergangenheit nicht nur erlitten, sondern auch genutzt – etwa von Friedrich dem Großen. Der preußische König instrumentalisierte in den 1770er Jahren die Extremwetterlagen der „Kleinen Eiszeit“, um Territorium zu akquirieren. Das zeigt eine umwelthistorische Studie am Heidelberg Center for the Environment, die die Verflechtung und das Ineinandergreifen von Umwelt und Gesellschaft anhand historischer Klimaextreme untersucht. Am Beispiel der ersten Teilung Polens im Jahr 1772 legt eine interdisziplinäre Forschergruppe dar, wie ein zentrales Ereignis der europäischen Geschichte und eine wetterbedingte Hungersnot sich gegenseitig beeinflussten.

Montag, 18. August 2014

Schluchten verschwinden durch flussabwärts fortschreitende Erosion

     Neuer, schnell ablaufender Erosionsprozess entdeckt

Schluchten verschwinden durch flussabwärts fortschreitende Erosion


Bergbaukunde in Aachen

     RWTH sucht noch Referentinnen und Referenten für internationale Tagung

Donnerstag, 14. August 2014

Vorbebenserie steuerte Erdbebenablauf

Eine lang andauernde Serie von Vorbeben hat maßgeblich den Brutprozess des extrem starken Erdbebens bei Iquique in Nordchile im April 2014 gesteuert. Über ein dreiviertel Jahr dauerte diese Vorbebenserie an, die in einem Beben der Stärke 6,7 zwei Wochen vor dem Hauptbeben der Stärke 8,1 kulminierte. Eine internationale Forschergruppe unter Federführung des GFZ stellte dabei fest, dass die Vorbeben in mehreren Schwärmen den Rand des später im Hauptbeben gebrochenen zentralen Stücks in der seismischen Lücke bei Iquique brachen.

Mittwoch, 13. August 2014

Neuer Masterstudiengang Geoarchäologie an der Universität Heidelberg

Heidelberg, 13. August 2014
 Ein neuer interdisziplinärer Masterstudiengang Geoarchäologie startet zum Wintersemester 2014/2015 an der Universität Heidelberg. Das forschungsorientierte Studienangebot ist an der Schnittstelle zwischen Natur- und Geisteswissenschaften angesiedelt und kombiniert Kenntnisse der Archäologie sowie Ur- und Frühgeschichte und der Geographie und Geowissenschaften. Die Schwerpunkte des Studiengangs, der in die interdisziplinären Aktivitäten am Heidelberg Center for the Environment eingebunden ist, liegen in den Bereichen der Analytik von Umweltarchiven, der geoarchäologischen Feldarbeit und der kulturwissenschaftlichen Raumforschung. Pressemitteilung

Donnerstag, 7. August 2014

Alles, was man über den Planeten Erde wissen muss (Video)

Tag der offenen Tür im Bohrkernarchiv Sternberg

Am Sonnabend, den 09. August 2014 findet im  Bohrkernarchiv Sternberg ein Tag der Offenen Tür statt. Von 10°° bis 16°° kann man nicht nur das wirklich beeindruckende Bohrkernarchiv bewundern, sondern auch die alte Geschiebesammlung der Universität Rostock sowie weitere geologisch-paläontologische Sammlungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

Mittwoch, 6. August 2014

Angiosperm plants and mammal dung – food for evolution

     The sequential evolution of angiosperm plants and their mammal herbivores was tracked by the evolution of beetles, shows a newly published study from the Zoological Research Museum Alexander Koenig – Leibniz Institute for Animal Biodiversity in Bonn and the Natural History Museum London in Proceedings of the Royal Society B. using DNA sequences. Dr. Dirk Ahrens, Dr. Julia Schwarzer and their colleague Prof. Alfried Vogler reconstructed a phylogeny of scarab beetles, which include stag beetles, dung beetles and chafers. The researches dated the different lineages using fossils and a molecular clock.

Bedecktsamige Pflanzen und Säugetierdung - Futter für die Evolution

     Welche entscheidende Rolle die bedecktsamigen Pflanzen (Angiospermen) und Säugerdung in der Evolution spielten, zeigt eine neue Studie von Forschern des Zoologisches Forschungsmuseums Alexander Koenig – Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere (ZFMK) in Bonn und des Natural History Museums London in den Proceedings of the Royal Society B. Basierend auf DNA Sequenzen rekonstruierten Dr. Dirk Ahrens und seine Kollegen, Dr. Julia Schwarzer und Prof. Alfried Vogler, den Stammbaum von Blatthornkäfern, zu denen auch Mai-, Dung-, und Hirschkäfer gehören. Mit Hilfe von Fossilien wurden die verschiedenen Entwicklungslinien datiert.

Mittwoch, 30. Juli 2014

Hot Water - Simon's Cat

Chinese mosquitos on the Baltic Sea

     Strange finds indeed have been reported by researchers from China, Europe and the USA in the journal "Current Biology": 50 million years ago, there were insects living in East Asia that very much resembled those in Northern Europe. This is what amber, which was found in East China showed, in whose analysis the University of Bonn is currently participating. The fossil resin clumps give evidence of arthropods from more than 80 different families, constituting a unique snapshot of East Asia's insect universe at the time.

Chinesische Mücken an der Ostsee

     Es ist ein merkwürdiger Befund, über den Forscher aus China, Europa und den USA in der Zeitschrift „Current Biology“ berichten: Vor 50 Millionen Jahren lebten im Osten Asiens ganz ähnliche Insekten wie in Nordeuropa. Das zeigen Bernsteinfunde aus Ostchina, die momentan unter Beteiligung der Universität Bonn analysiert werden. In den fossilen Harzbrocken sind Gliederfüßer aus mehr als 80 verschiedenen Familien verewigt. Es ist ein einzigartiger Schnappschuss der damaligen Insektenwelt Ostasiens.

Dienstag, 29. Juli 2014

From Finding Nemo to minerals – what riches lie in the deep sea?

     As fishing and the harvesting of metals, gas and oil have expanded deeper and deeper into the ocean, scientists are drawing attention to the services provided by the deep sea, the world’s largest environment. “This is the time to discuss deep-sea stewardship before exploitation is too much farther underway,” says lead-author Andrew Thurber. In a review published today in Biogeosciences, a journal of the European Geosciences Union (EGU), Thurber and colleagues summarise what this habitat provides to humans, and emphasise the need to protect it.

Bund und Niedersachsen einigen sich auf Ausgestaltung der Offenhaltung für Gorleben

     Gemeinsame Pressemitteilung des Bundesamtes für Strahlenschutz, des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und des Niedersächsischen Umweltministeriums

Der Bund und das Land Niedersachsen haben sich über den zukünftigen Offenhaltungsbetrieb für das Bergwerk in Gorleben verständigt. Der Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Jochen Flasbarth, und der niedersächsische Umweltminister Stefan Wenzel stellten die Einigung gemeinsam vor.

Donnerstag, 17. Juli 2014

Vor 45 Jahren: Apollo 11


Und natürlich das Originalvideo






Wie findet man Exoplaneten?

Mittwoch, 16. Juli 2014

ISS Apollo 11 45th Anniversary Message

Siedlungsgeschichte interaktiv erleben

     Als jüngstes Produkt seiner online abrufbaren Kartenanwendungen präsentiert das Leibniz-Institut für Länderkunde eine interaktive Deutschlandkarte der Ortsnamen

Mittwoch, 9. Juli 2014

Ein uraltes Spinnentier läuft wieder

Eine beeindruckende Videosequenz, begründet auf Fossilien eines 410 Millionen Jahre alten ausgestorbenen Spinnentieres zeigt, wie eines der ersten räuberischen Landtiere damals herumlief. Forscher aus der Universität Manchester (UK) und des Museums für Naturkunde Berlin nutzten sehr gut erhaltene Fossilien aus dem Natural History Museum London um einen Film anzufertigen, der das wahrscheinliche Laufverhalten dieser ausgestorbenen Tiere zeigt. Die Studie wird heute in einem Sonderband des Journal of Paleontology veröffentlicht.

DESY startet ein neues Forschungsmagazin

Das Deutsche Elektronen-Synchrotron DESY gibt ein neues Forschungsmagazin heraus. Das Heft mit dem Titel "femto" informiert allgemeinverständlich über Wissenschaft bei DESY und seinen Partnern an den beiden Standorten Hamburg-Bahrenfeld und Zeuthen bei Berlin. Geplant sind vier Ausgaben pro Jahr, die sich neben aktuellen Forschungsergebnissen jeweils auch einem Schwerpunktthema widmen, in der ersten Ausgabe der Erforschung von Infektionskrankheiten.

Mittwoch, 2. Juli 2014

Mittwoch, 25. Juni 2014

Neuer Einblick in Meeresablagerungen des Schwarzen Juras

     Wissenschaftler der Universitäten Göttingen, Erlangen und Tübingen sowie des Bayerischen Landesamtes für Umwelt in Hof haben erstmals die Gesteinsschichten im Gebiet des historischen Ludwig-Donau-Main-Kanals südlich von Altdorf bei Nürnberg mit modernen Methoden dokumentiert. Die detaillierte Analyse ermöglicht einen Einblick in die Zeit des so genannten Schwarzen Juras vor etwa 178 bis 200 Millionen Jahren.


Neuer Einblick in Meeresablagerungen des Schwarzen Juras
Forscher der Universität Göttingen erschließen Gesteinsschichten am Ludwig-Donau-Main-Kanal

Wissenschaftler der Universitäten Göttingen, Erlangen und Tübingen sowie des Bayerischen Landesamtes für Umwelt in Hof haben erstmals die Gesteinsschichten im Gebiet des historischen Ludwig-Donau-Main-Kanals südlich von Altdorf bei Nürnberg mit modernen Methoden dokumentiert. Die detaillierte Analyse ermöglicht einen Einblick in die Zeit des so genannten Schwarzen Juras vor etwa 178 bis 200 Millionen Jahren. Den Forschern gelang es, zahlreiche historische Fossilfunde wie beispielsweise den Schädel eines großen Fischsauriers präzise den jeweiligen Fundhorizonten zuzuordnen. Die Ergebnisse sind in der Zeitschrift der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften erschienen.

Der Bau des Ludwig-Donau-Main-Kanals in Bayern von 1836 bis 1845 war ein markantes Ereignis für die damals noch jungen Wissenschaften Geologie und Paläontologie. Durch den Kanaleinschnitt bei Dörlbach, rund 20 Kilometer südöstlich von Nürnberg, bot sich erstmals ein Einblick in die bis zu 200 Millionen Jahre alten Meeresablagerungen und die reichhaltige fossile Fauna der damaligen Zeit. Berühmt wurde die Gegend 1840 mit dem Fund eines 1,60 Meter langen Schädels der Fischsaurier-Gattung Temnodontosaurus, der heute im Ansbacher Marktgrafenmuseum aufbewahrt wird. Zahlreiche grundlegende Werke der Paläontologie aus dem 19. Jahrhundert, insbesondere von Friedrich August Quenstedt, verweisen auf Funde aus dem Dörlbacher Einschnitt. Eine detaillierte Beschreibung der Gesteinsschichten und Fundhorizonte wurde damals allerdings versäumt.

Die erneuten Untersuchungen wurden von 2010 bis 2012 durch Bauarbeiten an einem Radwanderweg nach Erdrutschen ermöglicht. Rund 170 Jahre nach dem Bau des Kanals konnten die Forscher die gesamte Folge der Gesteinsschichten dokumentieren und Proben entnehmen. Darüber hinaus liefern die Schichten am Ludwigskanal Argumente für eine Neu-Interpretation des Strömungssystems im nordwesteuropäischen Jura-Meer: Demnach sorgten klimatische Veränderungen für Richtungswechsel bei den Bodenwasserströmungen. Die dadurch verursachten submarinen Erosionsreliefs sind im Bereich des Ludwigskanals besonders deutlich sichtbar.

Originalveröffentlichung: Gernot Arp et al. New exposure of the Ludwigskanal section near Dörlbach – a key section for the Lower Jurassic in the Franconian Alb, Southern Germany. Zeitschrift der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften, Band 165, Heft 2, S. 163-177, Juni 2014. Doi: 10.1127/1860-1804/2014/0054
Thomas Richter Presse, Kommunikation und MarketingGeorg-August-Universität Göttingen


Dienstag, 24. Juni 2014

Atemberaubende Fotos von Wellen

Afrika für den Klimawandel wappnen

     Klimaexperten gehen davon aus, dass der Klimawandel die Landwirtschaft in Afrika besonders hart treffen wird. Wie man darauf am besten reagieren kann, wird im Forschungsprojekt WASCAL untersucht. Dabei spielt auch die Ausbildung afrikanischer Nachwuchswissenschaftler eine große Rolle.

Bizarrer Parasit aus dem Jura

     Vor rund 165 Millionen Jahren tummelte sich in Süßwasserseen der heutigen Inneren Mongolei (China) ein spektakulärer Parasit: Eine Fliegenlarve, bei der der Brustteil komplett zu einem Saugnapf umgestaltet war. Damit heftete sich das Tier an Salamander und saugte mit seinem als Stachel umgestalteten Mundwerkzeug deren Blut. Bislang ist kein Insekt bekannt, das über einen vergleichbaren, spezialisierten Bauplan verfügt. Das internationale Wissenschaftlerteam stellt seine Ergebnisse nun im Fachjournal “eLIFE” vor.

Bizarre parasite from the Jurassic

round 165 million years ago, a spectacular parasite was at home in the freshwater lakes of present-day Inner Mongolia (China): A fly larva with a thorax formed entirely like a sucking plate. With it, the animal could adhere to salamanders and suck their blood with its mouthparts formed like a sting. To date no insect is known that is equipped with a similar specialised design. The international scientific team is now presenting its findings in the journal "eLIFE".

Dienstag, 17. Juni 2014

Wie natürlich sind Deutschlands Landschaften?

Täglich nimmt der Mensch 74 Hektar Fläche neu in Anspruch – für Siedlungsgebiete und Verkehrsflächen werden sie versiegelt. Doch auch auf anderen Flächen hinterlässt der Mensch Spuren. In welchem Maße diese Eingriffe die Landschaft und damit ihre natürlichen Funktionen beeinflussen, messen nun erstmals deutschlandweit zwei Indikatoren. Forscher des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR) in Dresden haben sie entwickelt. Ihre Ergebnisse sind jetzt im Fachmagazin „Journal for Nature Conservation“ erschienen.

The hidden history of rain: plant waxes reveal rainfall changes during the last 24,000 years

     Across the edges of the Indian Ocean, the amount of rainfall differs greatly. If it rains particularly hard in the Sumatran rain forest, the already arid region of East Africa is onset with drought. Researchers from the Biodiversity and Climate Research Centre (BiK-F), the California Institute of Technology, the Univerity of Southern California and the University of Bremen found that this cyclic, bipolar climate phenomenon has likely been around for 10,000 years. The pilot study, published today in, "Proceedings of the National Academy of Sciences," sheds light on the climate system of a region whose rainfall patterns have a major impact on global climate.

Klimarekonstruktion im Regenwald: Pflanzenwachse geben Einblick in die letzten 24.000 Jahre

     Rund um den Indischen Ozean verteilen sich die Niederschläge extrem unterschiedlich: Wenn es im Regenwald auf Sumatra besonders stark regnet, müssen Mensch und Tier im ohnehin trockenen Ostafrika mit Dürre rechnen. Dieses zyklisch auftretende, Klimaphänomen existiert schon seit 10.000 Jahren, schreibt ein Team des Biodiversität und Klima Forschungszentrums (BiK-F), California Institute of Technology, University of Southern California und der Universität Bremen heute im Fachjournal „Proceedings of the National Academy of Sciences“. Die Pilotstudie erlaubt Einblicke in das Klimasystem einer Region, deren Niederschlagsmuster einen großen Einfluss auf das Weltklima haben.

„Soccer“ deckt Schwachstellen beim Fußballspiel auf

     Mainzer Informatiker haben Software zur Analyse komplexer Situationen im Fußball entwickelt

Naturkatastrophen besser bewältigen - "Master of Natural Hazards and Disasters" in Australien

Wie gerade erst in Deutschland wieder erlebt, nehmen Naturkatastrophen und Ausnahmesituationen in der Natur weltweit zu. Die Menschen vielerorts müssen zuschauen, wie ihr Hab und Gut durch Wind, Wasser oder Feuer zerstört wird. Jedes Jahr kommen Millionen neue Erdbewohner hinzu, jedes Jahr brauchen wir neuen Wohnraum, so dass auch Gebiete bewohnt werden müssen, die extreme natürliche Bedingungen aufweisen. Doch noch immer sind wir angesichts der Gewalten der Natur meist hilflos.

Donnerstag, 12. Juni 2014

Gewaltige Explosionen unter Staub begraben - ALMA untersucht die Umgebung dunkler GRBs

Anhand von Beobachtungen mit dem Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA) haben Astronomen zum ersten Mal direkt den molekularen Staub und das Gas in Galaxien vermessen, die Gammastrahlenausbrüche (engl. Gamma Ray Bursts, kurz GRBs) beherbergen – die größten Explosionen im Universum. Völlig überraschend hat man dabei weniger Gas und entsprechend sehr viel mehr Staub beobachtet als erwartet, weshalb einige GRBs als „dunkle GRBs“ erscheinen. Diese Arbeit wird am 12. Juni 2014 in der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht.

Orbiting Carbon Observatory-2 (OCO-2): NASA's New Carbon Counter

Mittwoch, 11. Juni 2014

Trockenstress im Tropenwald

In einer Studie, die jetzt im Wissenschaftsmagazin Nature Geoscience erschien, belegt ein internationales Forscherteam, dass die Tropenwälder Indonesiens während der letzten 25.000 Jahre höchst unterschiedlich auf Klima- und Niederschlagsänderungen reagierten. Das ergaben Untersuchungen an Sedimentkernen aus dem Pazifischen bzw. dem Indischen Ozean.     

Donnerstag, 5. Juni 2014

Pawtrait - Simon's Cat

Mittwoch, 4. Juni 2014

Leben am Rande der Milchstraße?

Ein internationales Team von Astronomen unter Beteiligung der Universität Göttingen hat in der Nähe eines sehr alten Sterns, Kapteyns Stern, zwei Planeten entdeckt. Einer der neuen Planeten könnte lebensfreundliche Eigenschaften besitzen. Er befindet sich in einem Abstand zu seinem Stern, bei dem Temperaturen herrschen, bei denen flüssiges Wasser existieren könnte. Kapteyns Stern ist einer der 25 nächsten Sterne zu unserer Sonne und 13 Lichtjahre entfernt. Die Ergebnisse sind online in der Zeitschrift Monthly Notices of the Royal Astronomical Society erschienen.

Naturkatastrophen besser verstehen: RUB-Forscher simulieren Fließprozesse von Kies-Wasser-Gemischen

     Schätzungen zufolge sterben jährlich mehr als 600 Menschen weltweit durch Erdrutsche, Schuttströme und Schlammlawinen. Die zugrunde liegenden physikalischen Prozesse sind komplex und messtechnisch kaum zu erfassen. Timo Reisner vom Lehrstuhl für Kontinuumsmechanik untersucht das Fließverhalten von Mischungen aus Wasser und Körnern mit mathematischen Modellen. Über seine Arbeit berichtet er in „RUBIN“, dem Wissenschaftsmagazin der Ruhr-Universität.
Simulation und Experiment kombiniert
Das Team vom Lehrstuhl Kontinuumsmechanik arbeitet eng mit Geotechnikern der TU Darmstadt zusammen, die Fließprozesse experimentell untersuchen. Sie messen zum Beispiel, wie ein Kies-Wasser-Gemisch aus einem drei Meter hohen Behälter fließt. Diesen Strömungsprozess bildet Timo Reisner so genau wie möglich mathematisch nach. Per Computer simuliert er, wie schnell Flüssigkeit und Granulat aus dem Behälter fließen, welche Anteile sie an dem Gemisch haben und welche Drücke an unterschiedlichen Stellen im Behälter herrschen. Dazu muss er zunächst komplizierte Gleichungen aufstellen, die das Verhalten der Körner und des Wassers beschreiben. Die Ergebnisse des Experiments vergleicht er mit den Ergebnissen seiner Simulation, und passt bei Abweichungen die Gleichungen seines Modells an. Solange, bis sie der Realität möglichst nahe kommen.
Berechnungen erfordern neue Software
Die Gleichungen in Timo Reisners Modell sind so kompliziert, dass sie ein leistungsfähiges Rechenverfahren erfordern, mit dem sich Lösungen näherungsweise am PC bestimmen lassen. Eine Software, in die sich das Bochumer Gleichungssystem implementieren lässt, gibt es bislang nicht. Die Ingenieure entwickeln daher ein eigenes Programm. Einfachere Prozesse, zum Beispiel die Sedimentation, lassen sich damit bereits zuverlässig simulieren.
Vollständiger „RUBIN“-Beitrag – Doktoranden als Wissenschaftsjournalisten auf Zeit
Doktorandinnen und Doktoranden der RUB haben das „RUBIN“-Redaktionsteam bei der aktuellen deutschen und englischen Ausgabe unterstützt. Timo Reisner ist einer der drei Wissenschaftsjournalisten auf Zeit, der in der Graduiertenschule der Ruhr-Universität Bochum (RUB Research School) promoviert und sein Forschungsthema auf allgemein verständliche Weise im Wissenschaftsmagazin der RUB präsentiert.
Der vollständige Beitrag findet sich online: http://rubin.rub.de/de/wenn-der-boden-ins-fliessen-geraet.
Dr. Julia Weiler Dezernat HochschulkommunikationRuhr-Universität Bochum


One of the World’s Most Significant Finds of Marine Reptile Fossils from the Cretaceous Period

     The cache of skeletal ichthyosaurs stumbled upon ten years ago in Chile turns out to be one of the world’s most significant fossil finds of marine reptiles from the Cretaceous period, containing many nearly fully preserved ichthyosaur skeletons as well as numerous other fossils. This is the conclusion of a German-Chilean research team. The scientists have fully catalogued the discovery for the first time, while at the same time reconstructing the conditions that led to the excellent preservation and unusual concentration of “fish-lizard” skeletons.

Eine der weltweit bedeutendsten Fossilienfundstellen für marine Reptilien aus der Kreidezeit

     Bei den vor zehn Jahren in Chile zufällig entdeckten Skelettresten von Fischsauriern handelt es sich um eine der weltweit bedeutendsten Fossilienfundstellen für marine Reptilien aus der Kreidezeit, die eine Vielzahl nahezu vollständig erhaltener Ichthyosaurier-Skelette und zahlreiche weitere Fossilien umfasst. Das zeigen die Untersuchungen eines deutsch-chilenischen Forscherteams. Die Wissenschaftler haben erstmals die Funde komplett erfasst und zugleich die Bedingungen rekonstruiert, die zum hervorragenden Erhalt und der ungewöhnlichen Konzentration der Fischsaurier-Leichen geführt haben.

Dienstag, 3. Juni 2014

Starkregen in der Sahara sorgt für Staub

Schlammschichten, die sich nach ergiebigen Regengüssen über den Bergregionen der Sahara in den Ausläufern der Trockentäler als Schwemmfächer ablagern, sind eine bisher unterschätzte Staubquelle. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie mit Beteiligung des TROPOS, die französische und deutsche Wissenschaftler auf der internationalen Staub-Konferenz DUST-2014 in Castellaneta Marina vorstellen, einer Kleinstadt im italienischen Apulien vorstellen. Die Ergebnisse über Mauretanien unterstreichen, dass auch Staubquellen wie Wadis in den Modellrechnungen berücksichtigt werden sollten, um die Ausbreitung von Staubwolken besser vorhersagen zu können.

Ein einzigartiger Stern - Astronomen rätseln um Entdeckung des ersten stellaren Röntgenpulsars

Potsdamer Astronomen haben, gemeinsam mit Kollegen aus Belgien und den USA, mit dem ESA-Satelliten XMM-Newton Röntgenpulse eines einzigartigen Sternes entdeckt. Mit verblüffender Regelmäßigkeit und über einen Zeitraum von fünf Stunden steigt die Strahlungsaktivität des Sterns Xi1 im Sternbild Großer Hund im Röntgenlicht an und fällt dann wieder ab. Solche Pulsationen sind nie zuvor bei einem normalen Stern beobachtet worden. Die Wissenschaftler sind nun auf der Suche nach einer möglichen physikalischen Erklärung für seine Eigenschaften. Ihre Beobachtungen wurden jetzt in Nature Communications publiziert.

Achtung, Brandungsrückströmung! (Video)



Dazu mehr auf Mente et Malleo: Achtung: Brandungsrückströmung!

Donnerstag, 29. Mai 2014

Instabiler Antarktischer Eisschild hat in der Vergangenheit zum Meeresspiegelanstieg geführt

Der Antarktische Eisschild hat zum Ende der letzten Eiszeit in kurzer Zeit sehr viel Eis verloren und damit den Meeresspiegel weltweit rasant um mehrere Meter ansteigen lassen. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Forscherteam in einer Studie, die in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins Nature veröffentlicht wurde.

Colorado geologist explains Mesa County mudslide

Mittwoch, 28. Mai 2014

Bundesweit einmalig: TU Clausthal bildet Geothermie-Ingenieure aus

Im Untergrund unserer Erde schlummert ein mächtiges Potenzial: Erdwärme. Für eine zukunftsfähige Energieversorgung spielt die Geothermie eine bedeutende Rolle. Seit Jahren wächst die Branche. Mit dem neuen Masterstudiengang „Geothermal Engineering“ greift die TU Clausthal diese Entwicklung auf. Der Start des deutschlandweit ersten Studiengangs auf diesem Gebiet ist im kommenden Wintersemester.

Uralt: Beziehung zwischen Vögeln und Blüten

Wissenschaftler des Senckenberg Forschungsinstitutes in Frankfurt haben das älteste Fossil eines blütenbestäubenden Vogels beschrieben. Im gut erhaltenen Mageninhalt des Vogelfossils konnten erstmals verschiedene Blütenpflanzen-Pollen nachgewiesen werden. Daraus kann geschlossen werden, dass der Beginn der Vogel-Blüten-Beziehung mindestens 47 Millionen Jahre zurückliegt. Das Fossil stammt aus der Fossilienfundstelle Grube Messel. Die zugehörige Studie ist heute im Fachmagazin „Biology Letters“ erschienen.

Fracked or Fiction: So What are the Risks associated with Shale Gas Exploitation?

Dienstag, 27. Mai 2014

Kältekünstler Mammut und Co - Ursprung der Eurasischen Mammutfauna geklärt

Eiszeitforscher Prof. Dr. Ralf-Dietrich Kahlke von der Senckenberg Forschungsstation für Quartärpaläontologie in Weimar hat den Ursprung der eurasischen Mammutfauna anhand von Fossilien aus über 500 Fundstellen rekonstruiert. Er kommt zu dem Schluss, dass nicht allein die globale Klimaabkühlung, sondern ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren die Entstehung und weite Ausbreitung der Mammutfauna verursachte. Die Studie ist online im Fachjournal „Quaternary Science Reviews“ erschienen.

BGR stellt neue Downloaddienste zu Bodenkarten bereit

Für die „Bodenübersichtskarte der Bundesrepublik Deutschland 1 : 1 000 000“ (BÜK 1000 DE) sowie die Karte „Gehalte an organischer Substanz in Oberböden Deutschlands 1 : 1 000 000“ (HUMUS 1000 OB) stellt die BGR jetzt auch INSPIRE (Infrastructure for Spatial Information in the European Community)-konforme Downloaddienste als Atom-Feeds bereit. Es werden in Zukunft weitere Bodenkarten folgen. Der Feed kann abonniert werden.



Mit der INSPIRE-Richtlinie wird das Ziel verfolgt, eine gemeinsame europäische Geodateninfrastruktur aufzubauen. Diese europäische Richtlinie verpflichtet die geologischen Dienste der verschiedenen Länder, raumbezogene Daten zur Verfügung zu stellen.

Donnerstag, 22. Mai 2014

Mittwoch, 21. Mai 2014

Bergbau in der Tiefsee: Meereslebensräume mit Schürfwunden

Das EU-Projekt MIDAS soll ergründen, wie Lebensgemeinschaften der Tiefsee auf Rohstoffabbau reagieren. Ein Gespräch mit Dr. Stefanie Kaiser.

Fossilfund in den Alpen: Einblicke in die Lebenswelt der urzeitlichen Tiefsee

Fossilien aus der Tiefsee werden mit zunehmendem erdgeschichtlichem Alter immer seltener. Dennoch ist es einem internationalen Forscherteam unter Beteiligung von Wissenschaftlern der Universität Göttingen gelungen, in etwa 180 Millionen Jahre alten Ablagerungen in den Salzburger Alpen fossile Überreste von fast 70 verschiedenen Tiefsee-Organismen zu finden. Die Bedeutung der Tiefsee als Ort der Entstehung und der Erhaltung von Artenvielfalt ist deshalb wesentlich größer als bisher angenommen. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Proceedings of the Royal Society B erschienen.

Donnerstag, 15. Mai 2014

FH Düsseldorf: Über eine Tonne Vulkanasche für die Forschung

Das Labor für Umweltmesstechnik an der Fachhochschule Düsseldorf, unter der Leitung von Prof. Dr. Weber, forscht mit seinem Team seit vielen Jahren auf dem Gebiet der Luftreinhaltung und Geräteentwicklung unter anderem auch auf dem Gebiet der Luftfahrtsicherheit bei Vulkanausbrüchen.

Das Labor für Umweltmesstechnik entwickelt und modifiziert Messsysteme zur Untersuchung von Vulkanasche in großen Höhen für den Einsatz in kleinen Forschungsflugzeugen und Drohnen. Dies dient der Überwachung des deutschen Luftraums zum Beispiel im Falle einer Vulkanaschewolke wie sie 2010 den deutschen Luftraum lahmlegte.
Die einwandfreie Funktion der im Einsatzfall verwendeten Messsysteme muss unter realen Bedingungen mit Vulkanasche überprüft werden. Zu diesem Zweck reiste Christian Fischer vom Labor für Umweltmesstechnik nach Island, um dort über eine Tonne Vulkanasche in unterschiedlichen Gebieten nahe der Vulkane Eyjafjallajökull und Grimsvötn zu sammeln.
Mit diesem Probenmaterial ist es möglich, die Forschungen des Labors für Umweltmesstechnik auf dem Gebiet der Luftfahrtsicherheit weiter voranzutreiben. Die Vulkanasche wird dazu mit einem Flugzeug in großer Höhe ausgebracht, wodurch es möglich ist, mit einem Forschungsflugzeug diese künstliche Vulkanaschewolke in der Atmosphäre unter realen Bedingungen zu untersuchen.
Sollte wieder eine Vulkanaschewolke die Sicherheit im deutschen Luftraum gefährden, stehen erprobte Messsysteme zur Verfügung, die die tatsächliche Bedrohungslage einschätzen helfen. Hierzu stellt das Team des Labors für Umweltmesstechnik zudem eine durch den Deutschen Wetterdienst (DWD) beauftragte Flugbereitschaft.
Simone Fischer Informations- und PressestelleFachhochschule Düsseldorf

     

Mittwoch, 14. Mai 2014

Die Entstehung der Kontinente - Alfred Wegener und die Plattentektonik

Muschelkrebse - Erster fossiler Nachweis von Riesenspermien

Eine bizarre Fortpflanzungsmethode überdauert Krisen der Erdgeschichte: Die LMU-Paläontologin Renate Matzke-Karasz rekonstruiert erstmals Riesenspermien von 16 Millionen Jahre alten Muschelkrebsfossilien.

Montag, 12. Mai 2014

Geology - Brad Paisley

Neue Informationsplattform zu Erde und Umwelt

Aktuelle Forschungsergebnisse und fundiertes Hintergrundwissen zu den Themen „Auswirkungen des Klimawandels“, „Naturgefahren“ und „Ausbreitung von Schadstoffen in der Umwelt“.

Dienstag, 6. Mai 2014

Chinas Monopolstellung bei Seltenen Erden schwindet

     China wird seine Monopolstellung bei Seltenen Erden bis Ende dieses Jahrzehnts weitgehend verlieren. Der Markteintritt neuer Anbieter wird dazu führen, dass der aufgrund des chinesischen Monopols bestehende Preisaufschlag auf den Weltmarktpreis für Seltene Erden so gut wie verschwindet. Für Leichte Seltene Erden wird der Weltmarktpreis bereits in den nächsten drei Jahren deutlich sinken. Bei Schweren Seltenen Erden kann China seine Monopolstellung dagegen teilweise bis zum Ende des Jahrzehnts behaupten. Dies geht aus einer Studie hervor, die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) auf Basis des neuentwickelten Metallmarktmodells METRO erstellt hat.

Vulkanismus - Stotternde Magma lässt Erde beben

     Die Entstehung vulkanischer Lavadome wird von einem Trommelfeuer kleiner Erdbeben begleitet. Diese entstehen, weil die Magma nicht gleichmäßig, sondern in einem ruckartigen Stop and Go nach oben steigt, wie eine neue Studie zeigt.

Dienstag, 29. April 2014

Das Rote Meer – Doch ein Ozean wie alle anderen

Eigentlich ist das Rote Meer ein ideales Studienobjekt für Meeresgeologen. Denn dort können sie die Entstehung eines Ozeans in der Frühphase beobachten. Doch ausgerechnet das Rote Meer schien einen anderen Geburtsprozess zu durchlaufen als andere Ozeane. Wissenschaftler des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel und der King Abdulaziz University in Jeddah konnten jetzt zeigen, dass Salzgletscher die bisherigen Modelle verfälscht haben. Die Studie ist in der internationalen Fachzeitschrift „Earth and Planetary Science Letters“ erschienen.

Donnerstag, 17. April 2014

Hop It - Simon's Cat

Dienstag, 15. April 2014

Neues deutsch-französisches Forschungsprojekt „EcoMetals“ gestartet

     Heute fand am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) die Auftaktveranstaltung für das deutsch-französische Forschungsprojekt EcoMetals statt. Es soll innovative, umweltfreundliche Rohstofftechnologien mithilfe von Bakterien im Kupferbergbau voranbringen. Das Projektkonsortium wird durch das deutsche Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit 4,2 Millionen Euro gefördert.

Zwei Augen mehr für den Karbonwald: fossiler Weberknecht lüftet Geheimnis

     Ein spektakulärer fossiler Weberknecht-Fund aus Frankreich wurde vor kurzem von einem Forscherteam aus dem Berliner Naturkundemuseum, England und den USA mittels Computertomographie untersucht und veröffentlicht. Der Neufund hat einen Körperbau wie keiner der noch lebenden Weberknechte und besaß Augen mittig und seitlich auf dem Kopf. Moderne Weberknechte haben entweder Zentral- oder Seitenaugen, aber nie beides zusammen. Das bedeutet, dass die Urformen der Weberknechte beide Augentypen besaßen. Gen-Untersuchungen stützen diese Hypothese. Kleine Überreste der während der Evolution verlorengegangenen Augen wurden sogar in Embryos heutiger moderner Weberknechte gefunden.

Montag, 14. April 2014

Mittwoch, 9. April 2014

Geologie von "Games of Thrones"

Ich hab ja irgendwie eine Schwäche für die Buchserie "Game of Thrones" und die dazugehörigen Filme. Es  sind ja nicht nur die menschlichen Protagonisten, deren Schicksale einen mitfiebern lassen. Die Welt ist, ähnlich Tolkiens Mittelerde, ja auch ein buntes Gemisch unterschiedlicher Völker mit ihren kulturellen Eigenheiten. Und wie es sich für eine anständige Welt gehört, auch wenn sie nur Fantasie ist (aber gerade das macht in meinen Augen gute Fantasy aus), gehört die Natur dazu. Als Genwissenschaftler interessiert einen natürlich die Geologie des Planeten. Da kommt einem eine Geologische Karte gerade recht. Da wird eine ganze Erdgeschichte der letzten 500 Millionen Lahre dieses bemerkenswerten Planeten rekonstruiert.

Eine weitere bemerkenswerte Eigenschaft dieser Welt sind die Jahreszeiten, die unterschiedlich lang und auch in unterschiedlicher Intensität ausfallen können, so dass es den Bewohnern nicht möglich zu sein scheint, die Länge der bevorstehenden Jahreszeit vernünftig einzuschätzen. Wie das erklärt werden könnte, zeigt George Dvorsky anschaulich.


Dienstag, 8. April 2014

Oil and Gas in the Arctic

The February 2014 London Lecture was by Alastair Fraser (Imperial College)

Meeting the challenge: Geological disposal of UK higher activity radioactive waste

The March 2014 London Lecture was by Rebecca Lunn (University of Strathclyde)


Donnerstag, 3. April 2014

Dienstag, 25. März 2014

Montag, 24. März 2014

Vulkane abseits ihrer Magmaquellen

     An kontinentalen Grabenbrüchen, sogenannten Riftzonen, wie beispielsweise in Ostafrika oder dem Oberrheingraben, tritt häufig Vulkanismus auf. Ein Wissenschaftlerteam des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ konnte nun zusammen mit Forschern der Universitäten von Southampton (UK) und Roma Tre (Italien) zeigen, dass sich das Spannungsmuster in der Erdkruste ändert, wenn die Erdkruste innerhalb eines Graben ausdünnt und damit gewichtsbedingt entlastet wird. Dadurch wird das aus der Tiefe aufsteigende Magma in Gänge gesteuert, die schräg von den Magmaquellen in der Riftzone nach oben abzweigen und erst kilometerweit von der Achse des Grabenbruchs entfernt zutage treten.

Dienstag, 18. März 2014

Spuren des Klimawandels im Agulhasstrom

GEOMAR-Forscher nutzen Korallen als hochauflösende Temperaturarchive
Korallen sind sehr gut geeignet, um Meeresoberflächentemperaturen aus der Vergangenheit mit hoher Genauigkeit zu rekonstruieren und so auch Veränderungen von Meeresströmungen nachzuvollziehen. Mit Hilfe von besonders präzisen Messungen an Korallen aus dem südwestlichen Indischen Ozean konnten Forscher des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel jetzt nachweisen, dass der Agulhasstrom vor der Ostküste Südafrikas in den vergangenen drei Jahrzehnten wärmer war, als in den 300 Jahren zuvor. Die Studie erscheint jetzt in der Fachzeitschrift Nature Scientific Reports.

Die Geologie der Cliffs of Moher

Donnerstag, 13. März 2014

Ein Wasserspeicher im Erdmantel

n „Nature“: Neue Forschungsergebnisse erhärten eine fast 20 Jahre alte Vorhersage von Bayreuther Geowissenschaftlern.
Es ist natürlich Science Fiction, wenn Jules Verne in seinem Roman „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ eine Expedition beschreibt, die zu einem riesigen unterirdischen Meer führt. Doch es steckt ein Funken Wahrheit auch in dieser fantastischen Geschichte. Bereits 1996 hatte eine Forschungsgruppe am Bayerischen Geoinstitut (BGI) der Universität Bayreuth aufgrund von Hochdruck-Experimenten vorhergesagt, dass der Erdmantel große Wassermengen enthalte – allerdings nicht in flüssigem Zustand, sondern chemisch gelöst in der Kristallstruktur des Minerals Ringwoodit, das einen Hauptbestandteil der Übergangszone des Erdmantels in 520 bis 660 km Tiefe darstellt. Jetzt haben Forscher um den kanadischen Geochemiker D.G. Pearson die damalige Hypothese erstmals an einer natürlichen Gesteinsprobe erhärtet. Diesen Erfolg kommentiert Prof. Dr. Hans Keppler, der in den 1990er Jahren an den Bayreuther Hochdruck-Experimenten wesentlich beteiligt war und noch heute am BGI tätig ist, im Wissenschaftsmagazin „Nature“.

Mittwoch, 12. März 2014

Vorläufer des europäischen Nashorns in Vietnam entdeckt

Zwei bisher unbekannte fossile Säugetierarten konnte ein Wissenschaftlerteam der Universität Tübingen und des Senckenberg Center for Human Evolution and Palaeoenvironment Tübingen bergen. Diese Tiere lebten vor etwa 37 Millionen Jahren. Die neu beschriebenen Säugetiere zeigen eine überraschend enge Verwandtschaft zu fossilen Arten, die aus europäischen Fossil-Fundorten bekannt sind. Der Fundort: Der vietnamesische Braunkohletagebau Na Duong. Hier gelangen den Forscherinnen und Forschern noch eine ganze Reihe weiterer fossiler Neuentdeckungen, darunter drei Krokodil- und mehrere Schildkrötenspezies.

Das VLT erspäht den größten gelben Hyperriesen

 Das Very Large Telescope Interferometer (VLTI) der ESO hat den größten gelben Stern entdeckt – einen der zehn größten bisher bekannten Sterne überhaupt. Dieser Hyperriese hat einen Durchmesser von mehr als dem 1300-fachen des Sonnendurchmessers und ist Teil eines Doppelsternsystems. Der zweite Stern befindet sich so nah am Hauptstern, dass er ihn berührt. Beobachtungen, die sich über 60 Jahre erstreckten – einige von Amateurastronomen stammend – weisen darauf hin, dass dieses seltene und bemerkenswerte Objekt sich rapide verändert und sich heute in einer nur sehr kurzen Phase seines Lebens befindet.

Donnerstag, 6. März 2014

Freiberger Wissenschaftler entdecken lebendes tropisches Korallenriff vor Iraks Küste

Forscher der TU Bergakademie Freiberg entdeckten ein 28 Quadratkilometer großes lebendes Korallenriff vor der irakischen Küste. Bei wissenschaftlichen Tauchexpeditionen sind die Forscher durch Zufall auf das unbekannte Riff im Arabischen Golf im Mündungsgebiet vom Shatt Al Arabe (Euphrat und Tigris) gestoßen. Bislang galt es als unwahrscheinlich, dass sich Korallen unter den extremen Bedingungen dieser Meeresregion ansiedeln könnten. Die Forscher berichten über ihre Ergebnisse in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Scientific Reports (Nature Publishing Group).

Mittwoch, 5. März 2014

Dienstag, 4. März 2014

Virtuelles Untertagelabor hilft bei der Endlager-Suche

     Ein Endlager muss den radioaktiven Abfall eine Million Jahre sicher einschließen – ein Zeitraum, in dem viele komplexe Prozesse ablaufen. Diese untersuchen Forscher derzeit in Untertagelaboren. Ein virtuelles Untertagelabor vereinfacht künftig solche Analysen.

Mikrowellenradar überwacht rutschige Hänge - Geodäten der TU Darmstadt forschen in den Alpen

Wenn ganze Berghänge ins Rutschen geraten, droht Gefahr. Vorhersage und Überwachung dieser Massenbewegungen sind nicht immer einfach. In einem internationalen Projekt kombinierten Wissenschaftler der TU Darmstadt in Nordtirol Rechenmodelle mit Mikrowellenradarsystemen – mit vielversprechenden Ergebnissen.

Montag, 3. März 2014

Woher hat Afrika seine Form? - Ein verhinderter Sahara-Atlantik

Das Auseinanderbrechen des Urkontinents Gondwana vor rund 130 Millionen Jahren hätte in einer völlig anderen Form der Kontinente Südamerika und Afrika resultieren können. Südlich der Sahara läge dann heute ein Ozean.

Donnerstag, 27. Februar 2014

Dienstag, 25. Februar 2014

Der Tag, an dem Charles Duke seinen Hammer verlor

In lockeren Sedimenten Bodenproben zu nehmen, kann seine Tücken haben. Zumal, wenn dies auf dem Mond passieren soll. Hier versucht der Astronaut Charles Duke, mit einem Bohrstock eine Probe zu nehmen. Dazu muss der Bohrstock mit Hilfe eines Hammers in den Boden getrieben werden. Als der Stock auf ein Hindernis trifft, fällt Charles Duke der Hammer aus der Hand. Bücken und Aufheben gestalten sich mit einem Raumanzug deutlich problematischer als gedacht. Da man aber seinen Hammer tunlichst nicht im Aufschluss zurücklassen sollte (das kostet auf der Erde immer einen kasten Bier, keine Ahnung, wie der Wechselkurs auf dem Mond ist) holte er sich schließlich eine Zange vom Mondrover und somit den Hammer zurück.

Bestnoten für Leipziger Fakultät für Physik und Geowissenschaften

Die Fakultät für Physik und Geowissenschaften der Universität Leipzig hat bei einer Begutachtung durch Spitzenwissenschaftler aus dem In- und Ausland sehr gut abgeschnitten. In Anlehnung an die bei führenden Forschungsinstituten übliche Praxis hatte die Fakultät eine Gruppe von 13 international herausragenden Lehrern, Forschern, Direktoren von Instituten und Universitätspräsidenten eingeladen, die Forschung und Lehre in Leipzig zu bewerten. Die Experten aus Deutschland, Frankreich, der Schweiz und den USA lobten die Leipziger Wissenschaftler unter anderem für die große Anzahl von Forschungsprojekten, mit denen sie sich "erfolgreich an der Spitze der internationalen Forschung" behaupten.

Climate Engineering: Geringes Potential, große Nebenwirkungen

GEOMAR-Forscher zeigen Grenzen und Nebenwirkungen von großtechnischer Klimaregulierung auf

25.02.2014/Kiel. Angesichts steigender Treibhausgasemissionen sind immer häufiger Vorschläge zu hören, die Auswirkungen des Klimawandels mit großtechnischen Eingriffen ins Erdsystem zu begrenzen. Forscher des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel haben jetzt mit Computersimulationen die globalen Langzeitfolgen von verschiedenen sogenannten „Climate Engineering“-Maßnahmen untersucht. Dabei kam heraus, dass die bisher vorgeschlagenen Methoden den Klimawandel bei weiter steigenden CO2-Emissionen entweder nicht entscheidend abmildern oder aber nicht mehr gefahrlos gestoppt werden könnten.

Montag, 24. Februar 2014

A large lunar impact blast on 2013 September 11

Magmagänge: Forscher blicken in den Vulkan

Um die Vorhersagegenauigkeit von Vulkanausbrüchen zu erhöhen und das Verständnis von Vulkanen zu verbessern, ist es wichtig zu verstehen, wie sich magmatische Gänge bilden und welcher Größenverteilung sie folgen. Wissenschaftler der Universitäten Göttingen und Uppsala haben erkaltete Magmagänge in erloschenen und erodierten Vulkanen untersucht und herausgefunden, dass die Dicken der magmatischen Gänge unabhängig vom geologischen Standort, ihres Typs oder ihrer Zusammensetzung hauptsächlich von der Festigkeit des Wirtsgesteins gesteuert werden. Die Ergebnisse sind in der renommierten Fachzeitschrift Nature Communications erschienen.

Dienstag, 18. Februar 2014

Damals in den Bäumen: Dynamischer Lebensraum formte die frühen Menschenartigen

Frankfurt a. M., den 18.02.2014. Wechselnde Umweltbedingungen üben einen starken Selektionsdruck auf Arten aus. Im frühen Miozän, vor ca. 18 Mio. Jahren, gab es in Afrika noch keine Savanne, unterschiedliche Lebensräume waren Triebkraft für die Entstehung der Menschenartigen. Auf der Insel Rusinga im Viktoriasee untersucht ein internationales Wissenschaftlerteam unter Beteiligung von Senckenberg-Säugetierspezialist Dr. Thomas Lehmann den Lebensraum einiger der frühesten Menschenartigen. Erstmals konnten die Foscher beweisen, dass diese schwanzlosen Affen wenigstens zeitweise in einem sehr dichten Wald lebten. Die Ergebnisse wurden jetzt im Fachjournal Nature Communications veröffentlicht.

Die San Andreas Störung im Video

Montag, 17. Februar 2014

Tropische Vulkanausbrüche sorgen für verregnete Sommer in Europa

     Gießener Forscher lösen Rätsel um „Jahr ohne Sommer“ 1816 – Damalige Hungersnot prägte auch den Chemiker Justus Liebig
Historische Aufzeichnungen belegen, dass auf starke tropische Vulkanausbrüche oft ein regenreicher Sommer in Mitteleuropa folgte. Diese „Jahre ohne Sommer“ führten immer wieder zu katastrophalen Hungersnöten, zuletzt 1816 nach dem Ausbruch des Vulkans Tambora in Indonesien im April 1815. Ein internationales Forschungsteam, zu dem auch der Geograph Prof. Dr. Jürg Luterbacher von der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) gehört, hat jetzt erstmals eine Verbindung zwischen den Vulkanausbrüchen und den zusätzlichen Sommer-Regenmengen hergestellt. Es ist ein weiterer Beleg dafür, dass sich weit voneinander entfernte Orte gegenseitig klimatisch beeinflussen können.

Freitag, 14. Februar 2014

Zum Valentinstag: Smitten - Simon's Cat

Lexikon der Geowissenschaften - frei Verfügbar

Online mittlerweile frei verfügbar: das Lexikon der Geowissenschaften mit ca. 20.000 Stichwörtern.

http://www.spektrum.de/lexikon/geowissenschaften/

Mittwoch, 12. Februar 2014

Magma-Gänge verraten Schwachstellen in der Erdkruste

… natürlich, was sonst? – Dennoch, das Forschungsergebnis kann nicht nur bei der Vorhersage von Vulkanausbrüchen helfen. In der Zeitschrift „Nature Communications“ veröffentlichte ein internationales Wissenschaftsteam Untersuchungen zur Festigkeit der Erdkruste. Die Festigkeit eines Gesteinsstücks mag man noch im Labor bestimmen können, aber für Aussagen zur Festigkeit der Erdkruste ist man auf das natürliche Labor „Erde“ angewiesen. Das wussten die Forscherinnen und Forscher der Uppsala University, der Universität Göttingen und des Leibniz-Instituts für Angewandte Geophysik in Hannover.

Dienstag, 11. Februar 2014

Beitrag zum Hochwasserschutz an der Elbe

Gebt den Flüssen mehr Raum!“ Diese häufig gestellte Forderung hat zum Ziel, Überschwemmungsgebiete, die in der Vergangenheit durch Deichbaumaßnahmen verloren gingen, zurückzugewinnen und damit den vorbeugenden Hochwasserschutz zu stärken und Flussauen in ihrer ökologischen Funktion zu reaktivieren. Ein aktuelles Beispiel hierfür ist die Deichrückverlegung in der Lenzen-Wustrower Elbeniederung bei Wittenberge, wo der Hochwasserschutzdeich landeinwärts verlegt, der Altdeich durch Schlitzungen geöffnet und das Abflussvrmögen im Vorland durch Flutrinnen erhöht wurden.

Dem Klima hinterher

     Wohin müssen Tiere und Pflanzen ziehen, um sich den durch den Klimawandel veränderten Verhältnissen anzupassen? Dieser Frage hat sich ein Team von Wissenschaftlern unter Beteiligung von Forschern der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) gestellt. Sie haben untersucht, welche Muster die Temperaturveränderungen in den vergangenen 50 Jahren aufweisen, um so vorhersagen zu können, in welche Regionen die jeweiligen Arten abwandern werden. Die Studie soll dabei helfen, den Artenschutz effizienter zu gestalten. Ihre Ergebnisse haben die Wissenschaftler jetzt in der renommierten Fachzeitschrift Nature* veröffentlicht.

Wie bereitet man sich auf ein Erdbeben vor #2

Wie kann man sich und seine Wohnung auf ein Erdbeben vorbereiten? Neuseeländische Wissenschaftler machen es vor.

Freitag, 7. Februar 2014

Mittwoch, 5. Februar 2014

Die Anatomie eines Asteroiden

Astronomen haben mit dem New Technology Telescope (NTT) der ESO erste Hinweis darauf gefunden, dass Asteroiden sehr vielfältige innere Strukturen besitzen können. Durch unglaublich präzise Messungen fanden sie heraus, dass verschiedene Bereiche des Asteroiden Itokawa unterschiedliche Materialdichten aufweisen. Die Analyse dessen, was sich unter der Oberfläche von Asteroiden verbirgt, lüftet nicht nur das Geheimnis über die Entstehung dieser Objekte, man bekommt auch einen Einblick in die Kollisionsprozesse zweier Körper im Sonnensystem und Hinweise darauf, wie Planeten entstehen könnten.

LUSI: the Geology and Engineering of a Mud Volcano Disaster in Java

Montag, 3. Februar 2014

Greenland’s fastest glacier reaches record speeds

     Jakobshavn Isbræ (Jakobshavn Glacier) is moving ice from the Greenland ice sheet into the ocean at a speed that appears to be the fastest ever recorded. Researchers from the University of Washington and the German Space Agency (DLR) measured the dramatic speeds of the fast-flowing glacier in 2012 and 2013. The results are published today in The Cryosphere, an open access journal of the European Geosciences Union (EGU).

Explorationsförderprogramm zur Versorgung mit kritischen Rohstoffen - Start neuer Ausschreibungsrunde

Pressemitteilung                                     Hannover, den 31. Januar 2014    Explorationsförderprogramm zur Versorgung mit kritischen Rohstoffen
Neue Ausschreibungsrunde für Unternehmen startet jetzt
 Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat im Rahmen der Rohstoffstrategie der Bundesregierung mit Wirkung vom 1. Januar 2013 das Explorationsförderprogramm neu aufgelegt. Die Deutsche Rohstoffagentur (DERA) in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) nimmt vom 1. Februar bis  31. Mai  2014 Förderanträge zur Prüfung und Bewertung entgegen. Ziel ist es, die Versorgung der Bundesrepublik Deutschland mit den kritischen Rohstoffen Antimon, Beryllium, Kobalt, Fluorit, Gallium, Germanium, Graphit, Indium, Magnesium, Niobium, Platinmetalle, Seltene Erden, Tantal und Wolfram zu verbessern.
 Antragsberechtigt sind rechtlich selbstständige Unternehmen, die zur Durchführung des Vorhabens technisch und wirtschaftlich in der Lage sind, ihren Sitz und Geschäftsbetrieb in Deutschland haben und hier die Voraussetzungen für eigene rohstoffwirtschaftliche Tätigkeiten bieten.
 Nach der Prüfung durch die DERA entscheidet das BMWi als Zuwendungsgeber über die Anträge. Die Förderung sieht bedingt rückzahlbare Darlehen für die Exploration sowie Gewinnung, Aufbereitung und Verarbeitung von kritischen Rohstoffen im In- und Ausland vor. Für 2014 hat die Bundesregierung insgesamt 7,5 Mio. Euro zur Verfügung gestellt. Die Bewilligung von Anträgen steht vor Inkrafttreten des Haushaltsgesetzes 2014 unter dem Vorbehalt der vorläufigen Haushalts- und Wirtschaftsführung gemäß Artikel 111 Grundgesetz.  Die Bewilligung ist nach Inkrafttreten des Haushaltsgesetzes 2014 mit Projektbeginn ab 1. August 2014 vorgesehen.
   Weitere Informationen zum Antragsverfahren:http://www.bgr.bund.de/DERA/DE/Foerderprogramme/Explorationsfoerderprogramme/explorationsfoerderprogramme_node.html
  Ansprechpartner:Dr. Sven-Uwe Schulz,  E-Mail: dera(at)bgr.de

Mittwoch, 29. Januar 2014

Donnerstag, 23. Januar 2014

Ancient forests stabilised Earth’s CO2 and climate

     UK researchers have identified a biological mechanism that could explain how the Earth’s atmospheric carbon dioxide and climate were stabilised over the past 24 million years. When CO2 levels became too low for plants to grow properly, forests appear to have kept the climate in check by slowing down the removal of carbon dioxide from the atmosphere. The results are now published in Biogeosciences, an open access journal of the European Geosciences Union (EGU).

Dienstag, 21. Januar 2014

Pyroklastische Ströme am Sinabung, Indonesien



Zum Thema pyroklastische Ströme auch http://www.scilogs.de/mente-et-malleo/hier-geht-es-hei-her-pyroklastische-str-me/

Via Eruptions

Zeitsprung um 291 Millionen Jahre zurück

     Wissenschaftler der Professur Oberflächentechnik/Funktionswerkstoffe dringen mit dem Elektronenmikroskop tiefer als je zuvor in Fundstücke des Versteinerten Waldes von Chemnitz hinein
Im Boden der gesamten Stadt Chemnitz schlummert seit langer, langer Zeit ein kostbarer Schatz. Gemeint ist eine uralte Welt voller Pflanzen und Tiere, die nach einem Vulkanausbruch im Perm von Asche umhüllt und anschließend zu Stein wurden. 1737 stieß man zum ersten Mal bei Schachtungsarbeiten in Hilbersdorf - einem heutigen Stadtteil von Chemnitz - auf die mächtigen Kieselhölzer. Später schenkte der Bauunternehmer Güldner dem Chemnitzer König-Albert-Museum mehrere von ihm gefundene versteinerte Stämme. Die meisten von ihnen sind heute im Museum für Naturkunde im TIETZ ausgestellt. Der "Versteinerte Wald Chemnitz" ist das größte und schwerste pflanzliche Fossil Europas und zählt zu den herausragendsten Naturdenkmälern der Welt.

Erfolgreiche Renaturierung von Gewässern: Das biologische Umfeld ist entscheidend

     Aufwändige Renaturierungsmaßnahmen sollen die biologische Vielfalt zurück in Bäche und Flüsse holen. Doch der Erfolg ist nicht garantiert. Woran liegt’s? Gewässerökologen der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und des LOEWE Biodiversität und Klima Forschungszentrums (BiK-F) haben 18 Gewässerrenaturierungen untersucht. Sie konnten belegen, dass Fischarten meist dort wieder einwandern, wo schon das biologische Umfeld Vielfalt bietet. Wie das Artenspektrum in der Umgebung aussieht, gehört zu den wichtigsten Faktoren für Wiederansiedlung und sollte daher schon bei der Planung von Renaturierungen berücksichtigt werden. Die Studie ist im Januar 2014 im Fachmagazin PlosOne erschienen.

Dart Landslide January 2014

Montag, 20. Januar 2014

Tiefpflügen für den Klimaschutz?

     Forscher untersuchen die Wirkung von Tiefpflügen auf die Humusspeicherung in Ackerböden
Wissenschaftler am Braunschweiger Thünen-Institut für Agrarklimaschutz und der Technischen Universität Braunschweig interessieren sich für eine heute fast vergessene Art der Bodenbearbeitung: dem Tiefpflügen. Sie vermuten, dass auf diese Weise vermehrt organisches Material und damit Kohlenstoff über lange Zeit in den Böden gespeichert werden kann – Kohlenstoff, der sich sonst in Form von Treibhausgasen in der Atmosphäre negativ auf das Klima auswirken würde. Doch viele Fragen sind noch offen.
Mit fast drei Meter hohen Riesenpflügen wurde im letzten Jahrhundert auf vielen Ackerböden Nordwestdeutschlands buchstäblich das Unterste zu Oberst gewendet. Damit sollten die Ressourcen der tieferen Bodenschichten für Pflanzen besser verfügbar gemacht werden, also Nährstoffe und Wasser, an die die Pflanzenwurzeln ohne das einmal durchgeführte tiefe Pflügen nicht gelangten. Verhärtete Bodenschichten oder auch Steinlagen versperrten den Wurzeln den Weg in die Tiefe und verhinderten außerdem das Einsickern von Wasser. Seit den 70er Jahren ist diese Bodenbearbeitung aus der Mode gekommen. Doch nun hat das Thünen-Institut für Agrarklimaschutz das Tiefpflügen aus ganz anderen Gründen neu entdeckt.

Dienstag, 14. Januar 2014

2014 ist das Internationale Jahr der Kristallographie

http://www.iycr2014.de/

wissenschaftliche Videos

http://sciencedemo.org/ ist eine Webseite mit fast jeder Menge an wissenschaftlichen Videos. Durchaus empfehlenswert.

Wann erhob sich Festland aus dem Meer? Neue Studie zeigt:Landmassen gab es schon vor 2,7 Mrd. Jahren

     Die heutige Erdoberfläche ist zu 71 % von Ozeanen und zu 29 % von Festland bedeckt. Die Frage, wann sich die Festlandmassen aus dem Meer erhoben, wird unter Wissenschaftlern aber immer noch kontrovers diskutiert. Neue Untersuchungen der Jacobs University in enger Kooperation mit der Universität Bonn und der Universität Köln zeigen nun, dass bereits vor 2.700 Mio. Jahren große Festlandmassen auf der Erde existierten. Die Forschungsergebnisse wurden jetzt in der renommierten Fachzeitschrift Geology veröffentlicht (DOI: 10.1130/G35014.1).

New research on sauropod gigantism summarized in publicly available collection

     Giants of Earth's history still pose a wealth of riddles / Publication in PLOS ONE Sauropods, the largest land animals in Earth's history, are still mightily puzzling the scientists. These plant-eating dinosaurs with their long necks and small heads could reach a height of 10 meters or more and dominated all other land vertebrates in terms of size. They could weigh up to 80 tons, more than any other known land vertebrate. One question that has been intensely debated is how these giants of the animal kingdom regulated their own body temperature. Dr. Eva Maria Griebeler of Johannes Gutenberg University Mainz has now shown that the hypothesis is inaccurate that their body size was limited only because the associated rise in body temperature could have resulted in potential overheating.

Donnerstag, 9. Januar 2014

Europe to suffer from more severe and persistent droughts

     As Europe is battered by storms, new research reminds us of the other side of the coin. By the end of this century, droughts in Europe are expected to be more frequent and intense due to climate change and increased water use. These results, by researchers from the European Commission’s Joint Research Centre (JRC) and the University of Kassel in Germany, are published today in Hydrology and Earth System Sciences, an open access journal of the European Geosciences Union (EGU).

Mittwoch, 8. Januar 2014

Research Blogging Awards 2010 Winner!
 
Creative Commons License
Amphibol Weblog von Gunnar Ries steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Keine kommerzielle Nutzung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported Lizenz.