Donnerstag, 27. Februar 2014

Dienstag, 25. Februar 2014

Der Tag, an dem Charles Duke seinen Hammer verlor

In lockeren Sedimenten Bodenproben zu nehmen, kann seine Tücken haben. Zumal, wenn dies auf dem Mond passieren soll. Hier versucht der Astronaut Charles Duke, mit einem Bohrstock eine Probe zu nehmen. Dazu muss der Bohrstock mit Hilfe eines Hammers in den Boden getrieben werden. Als der Stock auf ein Hindernis trifft, fällt Charles Duke der Hammer aus der Hand. Bücken und Aufheben gestalten sich mit einem Raumanzug deutlich problematischer als gedacht. Da man aber seinen Hammer tunlichst nicht im Aufschluss zurücklassen sollte (das kostet auf der Erde immer einen kasten Bier, keine Ahnung, wie der Wechselkurs auf dem Mond ist) holte er sich schließlich eine Zange vom Mondrover und somit den Hammer zurück.

Bestnoten für Leipziger Fakultät für Physik und Geowissenschaften

Die Fakultät für Physik und Geowissenschaften der Universität Leipzig hat bei einer Begutachtung durch Spitzenwissenschaftler aus dem In- und Ausland sehr gut abgeschnitten. In Anlehnung an die bei führenden Forschungsinstituten übliche Praxis hatte die Fakultät eine Gruppe von 13 international herausragenden Lehrern, Forschern, Direktoren von Instituten und Universitätspräsidenten eingeladen, die Forschung und Lehre in Leipzig zu bewerten. Die Experten aus Deutschland, Frankreich, der Schweiz und den USA lobten die Leipziger Wissenschaftler unter anderem für die große Anzahl von Forschungsprojekten, mit denen sie sich "erfolgreich an der Spitze der internationalen Forschung" behaupten.

Climate Engineering: Geringes Potential, große Nebenwirkungen

GEOMAR-Forscher zeigen Grenzen und Nebenwirkungen von großtechnischer Klimaregulierung auf

25.02.2014/Kiel. Angesichts steigender Treibhausgasemissionen sind immer häufiger Vorschläge zu hören, die Auswirkungen des Klimawandels mit großtechnischen Eingriffen ins Erdsystem zu begrenzen. Forscher des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel haben jetzt mit Computersimulationen die globalen Langzeitfolgen von verschiedenen sogenannten „Climate Engineering“-Maßnahmen untersucht. Dabei kam heraus, dass die bisher vorgeschlagenen Methoden den Klimawandel bei weiter steigenden CO2-Emissionen entweder nicht entscheidend abmildern oder aber nicht mehr gefahrlos gestoppt werden könnten.

Montag, 24. Februar 2014

A large lunar impact blast on 2013 September 11

Magmagänge: Forscher blicken in den Vulkan

Um die Vorhersagegenauigkeit von Vulkanausbrüchen zu erhöhen und das Verständnis von Vulkanen zu verbessern, ist es wichtig zu verstehen, wie sich magmatische Gänge bilden und welcher Größenverteilung sie folgen. Wissenschaftler der Universitäten Göttingen und Uppsala haben erkaltete Magmagänge in erloschenen und erodierten Vulkanen untersucht und herausgefunden, dass die Dicken der magmatischen Gänge unabhängig vom geologischen Standort, ihres Typs oder ihrer Zusammensetzung hauptsächlich von der Festigkeit des Wirtsgesteins gesteuert werden. Die Ergebnisse sind in der renommierten Fachzeitschrift Nature Communications erschienen.

Dienstag, 18. Februar 2014

Damals in den Bäumen: Dynamischer Lebensraum formte die frühen Menschenartigen

Frankfurt a. M., den 18.02.2014. Wechselnde Umweltbedingungen üben einen starken Selektionsdruck auf Arten aus. Im frühen Miozän, vor ca. 18 Mio. Jahren, gab es in Afrika noch keine Savanne, unterschiedliche Lebensräume waren Triebkraft für die Entstehung der Menschenartigen. Auf der Insel Rusinga im Viktoriasee untersucht ein internationales Wissenschaftlerteam unter Beteiligung von Senckenberg-Säugetierspezialist Dr. Thomas Lehmann den Lebensraum einiger der frühesten Menschenartigen. Erstmals konnten die Foscher beweisen, dass diese schwanzlosen Affen wenigstens zeitweise in einem sehr dichten Wald lebten. Die Ergebnisse wurden jetzt im Fachjournal Nature Communications veröffentlicht.

Die San Andreas Störung im Video

Montag, 17. Februar 2014

Tropische Vulkanausbrüche sorgen für verregnete Sommer in Europa

     Gießener Forscher lösen Rätsel um „Jahr ohne Sommer“ 1816 – Damalige Hungersnot prägte auch den Chemiker Justus Liebig
Historische Aufzeichnungen belegen, dass auf starke tropische Vulkanausbrüche oft ein regenreicher Sommer in Mitteleuropa folgte. Diese „Jahre ohne Sommer“ führten immer wieder zu katastrophalen Hungersnöten, zuletzt 1816 nach dem Ausbruch des Vulkans Tambora in Indonesien im April 1815. Ein internationales Forschungsteam, zu dem auch der Geograph Prof. Dr. Jürg Luterbacher von der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) gehört, hat jetzt erstmals eine Verbindung zwischen den Vulkanausbrüchen und den zusätzlichen Sommer-Regenmengen hergestellt. Es ist ein weiterer Beleg dafür, dass sich weit voneinander entfernte Orte gegenseitig klimatisch beeinflussen können.

Freitag, 14. Februar 2014

Zum Valentinstag: Smitten - Simon's Cat

Lexikon der Geowissenschaften - frei Verfügbar

Online mittlerweile frei verfügbar: das Lexikon der Geowissenschaften mit ca. 20.000 Stichwörtern.

http://www.spektrum.de/lexikon/geowissenschaften/

Mittwoch, 12. Februar 2014

Magma-Gänge verraten Schwachstellen in der Erdkruste

… natürlich, was sonst? – Dennoch, das Forschungsergebnis kann nicht nur bei der Vorhersage von Vulkanausbrüchen helfen. In der Zeitschrift „Nature Communications“ veröffentlichte ein internationales Wissenschaftsteam Untersuchungen zur Festigkeit der Erdkruste. Die Festigkeit eines Gesteinsstücks mag man noch im Labor bestimmen können, aber für Aussagen zur Festigkeit der Erdkruste ist man auf das natürliche Labor „Erde“ angewiesen. Das wussten die Forscherinnen und Forscher der Uppsala University, der Universität Göttingen und des Leibniz-Instituts für Angewandte Geophysik in Hannover.

Dienstag, 11. Februar 2014

Beitrag zum Hochwasserschutz an der Elbe

Gebt den Flüssen mehr Raum!“ Diese häufig gestellte Forderung hat zum Ziel, Überschwemmungsgebiete, die in der Vergangenheit durch Deichbaumaßnahmen verloren gingen, zurückzugewinnen und damit den vorbeugenden Hochwasserschutz zu stärken und Flussauen in ihrer ökologischen Funktion zu reaktivieren. Ein aktuelles Beispiel hierfür ist die Deichrückverlegung in der Lenzen-Wustrower Elbeniederung bei Wittenberge, wo der Hochwasserschutzdeich landeinwärts verlegt, der Altdeich durch Schlitzungen geöffnet und das Abflussvrmögen im Vorland durch Flutrinnen erhöht wurden.

Dem Klima hinterher

     Wohin müssen Tiere und Pflanzen ziehen, um sich den durch den Klimawandel veränderten Verhältnissen anzupassen? Dieser Frage hat sich ein Team von Wissenschaftlern unter Beteiligung von Forschern der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) gestellt. Sie haben untersucht, welche Muster die Temperaturveränderungen in den vergangenen 50 Jahren aufweisen, um so vorhersagen zu können, in welche Regionen die jeweiligen Arten abwandern werden. Die Studie soll dabei helfen, den Artenschutz effizienter zu gestalten. Ihre Ergebnisse haben die Wissenschaftler jetzt in der renommierten Fachzeitschrift Nature* veröffentlicht.

Wie bereitet man sich auf ein Erdbeben vor #2

Wie kann man sich und seine Wohnung auf ein Erdbeben vorbereiten? Neuseeländische Wissenschaftler machen es vor.

Freitag, 7. Februar 2014

Mittwoch, 5. Februar 2014

Die Anatomie eines Asteroiden

Astronomen haben mit dem New Technology Telescope (NTT) der ESO erste Hinweis darauf gefunden, dass Asteroiden sehr vielfältige innere Strukturen besitzen können. Durch unglaublich präzise Messungen fanden sie heraus, dass verschiedene Bereiche des Asteroiden Itokawa unterschiedliche Materialdichten aufweisen. Die Analyse dessen, was sich unter der Oberfläche von Asteroiden verbirgt, lüftet nicht nur das Geheimnis über die Entstehung dieser Objekte, man bekommt auch einen Einblick in die Kollisionsprozesse zweier Körper im Sonnensystem und Hinweise darauf, wie Planeten entstehen könnten.

LUSI: the Geology and Engineering of a Mud Volcano Disaster in Java

Montag, 3. Februar 2014

Greenland’s fastest glacier reaches record speeds

     Jakobshavn Isbræ (Jakobshavn Glacier) is moving ice from the Greenland ice sheet into the ocean at a speed that appears to be the fastest ever recorded. Researchers from the University of Washington and the German Space Agency (DLR) measured the dramatic speeds of the fast-flowing glacier in 2012 and 2013. The results are published today in The Cryosphere, an open access journal of the European Geosciences Union (EGU).

Explorationsförderprogramm zur Versorgung mit kritischen Rohstoffen - Start neuer Ausschreibungsrunde

Pressemitteilung                                     Hannover, den 31. Januar 2014    Explorationsförderprogramm zur Versorgung mit kritischen Rohstoffen
Neue Ausschreibungsrunde für Unternehmen startet jetzt
 Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat im Rahmen der Rohstoffstrategie der Bundesregierung mit Wirkung vom 1. Januar 2013 das Explorationsförderprogramm neu aufgelegt. Die Deutsche Rohstoffagentur (DERA) in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) nimmt vom 1. Februar bis  31. Mai  2014 Förderanträge zur Prüfung und Bewertung entgegen. Ziel ist es, die Versorgung der Bundesrepublik Deutschland mit den kritischen Rohstoffen Antimon, Beryllium, Kobalt, Fluorit, Gallium, Germanium, Graphit, Indium, Magnesium, Niobium, Platinmetalle, Seltene Erden, Tantal und Wolfram zu verbessern.
 Antragsberechtigt sind rechtlich selbstständige Unternehmen, die zur Durchführung des Vorhabens technisch und wirtschaftlich in der Lage sind, ihren Sitz und Geschäftsbetrieb in Deutschland haben und hier die Voraussetzungen für eigene rohstoffwirtschaftliche Tätigkeiten bieten.
 Nach der Prüfung durch die DERA entscheidet das BMWi als Zuwendungsgeber über die Anträge. Die Förderung sieht bedingt rückzahlbare Darlehen für die Exploration sowie Gewinnung, Aufbereitung und Verarbeitung von kritischen Rohstoffen im In- und Ausland vor. Für 2014 hat die Bundesregierung insgesamt 7,5 Mio. Euro zur Verfügung gestellt. Die Bewilligung von Anträgen steht vor Inkrafttreten des Haushaltsgesetzes 2014 unter dem Vorbehalt der vorläufigen Haushalts- und Wirtschaftsführung gemäß Artikel 111 Grundgesetz.  Die Bewilligung ist nach Inkrafttreten des Haushaltsgesetzes 2014 mit Projektbeginn ab 1. August 2014 vorgesehen.
   Weitere Informationen zum Antragsverfahren:http://www.bgr.bund.de/DERA/DE/Foerderprogramme/Explorationsfoerderprogramme/explorationsfoerderprogramme_node.html
  Ansprechpartner:Dr. Sven-Uwe Schulz,  E-Mail: dera(at)bgr.de
Research Blogging Awards 2010 Winner!
 
Creative Commons License
Amphibol Weblog von Gunnar Ries steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Keine kommerzielle Nutzung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported Lizenz.