Donnerstag, 29. Mai 2014

Instabiler Antarktischer Eisschild hat in der Vergangenheit zum Meeresspiegelanstieg geführt

Der Antarktische Eisschild hat zum Ende der letzten Eiszeit in kurzer Zeit sehr viel Eis verloren und damit den Meeresspiegel weltweit rasant um mehrere Meter ansteigen lassen. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Forscherteam in einer Studie, die in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins Nature veröffentlicht wurde.

Colorado geologist explains Mesa County mudslide

Mittwoch, 28. Mai 2014

Bundesweit einmalig: TU Clausthal bildet Geothermie-Ingenieure aus

Im Untergrund unserer Erde schlummert ein mächtiges Potenzial: Erdwärme. Für eine zukunftsfähige Energieversorgung spielt die Geothermie eine bedeutende Rolle. Seit Jahren wächst die Branche. Mit dem neuen Masterstudiengang „Geothermal Engineering“ greift die TU Clausthal diese Entwicklung auf. Der Start des deutschlandweit ersten Studiengangs auf diesem Gebiet ist im kommenden Wintersemester.

Uralt: Beziehung zwischen Vögeln und Blüten

Wissenschaftler des Senckenberg Forschungsinstitutes in Frankfurt haben das älteste Fossil eines blütenbestäubenden Vogels beschrieben. Im gut erhaltenen Mageninhalt des Vogelfossils konnten erstmals verschiedene Blütenpflanzen-Pollen nachgewiesen werden. Daraus kann geschlossen werden, dass der Beginn der Vogel-Blüten-Beziehung mindestens 47 Millionen Jahre zurückliegt. Das Fossil stammt aus der Fossilienfundstelle Grube Messel. Die zugehörige Studie ist heute im Fachmagazin „Biology Letters“ erschienen.

Fracked or Fiction: So What are the Risks associated with Shale Gas Exploitation?

Dienstag, 27. Mai 2014

Kältekünstler Mammut und Co - Ursprung der Eurasischen Mammutfauna geklärt

Eiszeitforscher Prof. Dr. Ralf-Dietrich Kahlke von der Senckenberg Forschungsstation für Quartärpaläontologie in Weimar hat den Ursprung der eurasischen Mammutfauna anhand von Fossilien aus über 500 Fundstellen rekonstruiert. Er kommt zu dem Schluss, dass nicht allein die globale Klimaabkühlung, sondern ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren die Entstehung und weite Ausbreitung der Mammutfauna verursachte. Die Studie ist online im Fachjournal „Quaternary Science Reviews“ erschienen.

BGR stellt neue Downloaddienste zu Bodenkarten bereit

Für die „Bodenübersichtskarte der Bundesrepublik Deutschland 1 : 1 000 000“ (BÜK 1000 DE) sowie die Karte „Gehalte an organischer Substanz in Oberböden Deutschlands 1 : 1 000 000“ (HUMUS 1000 OB) stellt die BGR jetzt auch INSPIRE (Infrastructure for Spatial Information in the European Community)-konforme Downloaddienste als Atom-Feeds bereit. Es werden in Zukunft weitere Bodenkarten folgen. Der Feed kann abonniert werden.



Mit der INSPIRE-Richtlinie wird das Ziel verfolgt, eine gemeinsame europäische Geodateninfrastruktur aufzubauen. Diese europäische Richtlinie verpflichtet die geologischen Dienste der verschiedenen Länder, raumbezogene Daten zur Verfügung zu stellen.

Donnerstag, 22. Mai 2014

Mittwoch, 21. Mai 2014

Bergbau in der Tiefsee: Meereslebensräume mit Schürfwunden

Das EU-Projekt MIDAS soll ergründen, wie Lebensgemeinschaften der Tiefsee auf Rohstoffabbau reagieren. Ein Gespräch mit Dr. Stefanie Kaiser.

Fossilfund in den Alpen: Einblicke in die Lebenswelt der urzeitlichen Tiefsee

Fossilien aus der Tiefsee werden mit zunehmendem erdgeschichtlichem Alter immer seltener. Dennoch ist es einem internationalen Forscherteam unter Beteiligung von Wissenschaftlern der Universität Göttingen gelungen, in etwa 180 Millionen Jahre alten Ablagerungen in den Salzburger Alpen fossile Überreste von fast 70 verschiedenen Tiefsee-Organismen zu finden. Die Bedeutung der Tiefsee als Ort der Entstehung und der Erhaltung von Artenvielfalt ist deshalb wesentlich größer als bisher angenommen. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Proceedings of the Royal Society B erschienen.

Donnerstag, 15. Mai 2014

FH Düsseldorf: Über eine Tonne Vulkanasche für die Forschung

Das Labor für Umweltmesstechnik an der Fachhochschule Düsseldorf, unter der Leitung von Prof. Dr. Weber, forscht mit seinem Team seit vielen Jahren auf dem Gebiet der Luftreinhaltung und Geräteentwicklung unter anderem auch auf dem Gebiet der Luftfahrtsicherheit bei Vulkanausbrüchen.

Das Labor für Umweltmesstechnik entwickelt und modifiziert Messsysteme zur Untersuchung von Vulkanasche in großen Höhen für den Einsatz in kleinen Forschungsflugzeugen und Drohnen. Dies dient der Überwachung des deutschen Luftraums zum Beispiel im Falle einer Vulkanaschewolke wie sie 2010 den deutschen Luftraum lahmlegte.
Die einwandfreie Funktion der im Einsatzfall verwendeten Messsysteme muss unter realen Bedingungen mit Vulkanasche überprüft werden. Zu diesem Zweck reiste Christian Fischer vom Labor für Umweltmesstechnik nach Island, um dort über eine Tonne Vulkanasche in unterschiedlichen Gebieten nahe der Vulkane Eyjafjallajökull und Grimsvötn zu sammeln.
Mit diesem Probenmaterial ist es möglich, die Forschungen des Labors für Umweltmesstechnik auf dem Gebiet der Luftfahrtsicherheit weiter voranzutreiben. Die Vulkanasche wird dazu mit einem Flugzeug in großer Höhe ausgebracht, wodurch es möglich ist, mit einem Forschungsflugzeug diese künstliche Vulkanaschewolke in der Atmosphäre unter realen Bedingungen zu untersuchen.
Sollte wieder eine Vulkanaschewolke die Sicherheit im deutschen Luftraum gefährden, stehen erprobte Messsysteme zur Verfügung, die die tatsächliche Bedrohungslage einschätzen helfen. Hierzu stellt das Team des Labors für Umweltmesstechnik zudem eine durch den Deutschen Wetterdienst (DWD) beauftragte Flugbereitschaft.
Simone Fischer Informations- und PressestelleFachhochschule Düsseldorf

     

Mittwoch, 14. Mai 2014

Die Entstehung der Kontinente - Alfred Wegener und die Plattentektonik

Muschelkrebse - Erster fossiler Nachweis von Riesenspermien

Eine bizarre Fortpflanzungsmethode überdauert Krisen der Erdgeschichte: Die LMU-Paläontologin Renate Matzke-Karasz rekonstruiert erstmals Riesenspermien von 16 Millionen Jahre alten Muschelkrebsfossilien.

Montag, 12. Mai 2014

Geology - Brad Paisley

Neue Informationsplattform zu Erde und Umwelt

Aktuelle Forschungsergebnisse und fundiertes Hintergrundwissen zu den Themen „Auswirkungen des Klimawandels“, „Naturgefahren“ und „Ausbreitung von Schadstoffen in der Umwelt“.

Dienstag, 6. Mai 2014

Chinas Monopolstellung bei Seltenen Erden schwindet

     China wird seine Monopolstellung bei Seltenen Erden bis Ende dieses Jahrzehnts weitgehend verlieren. Der Markteintritt neuer Anbieter wird dazu führen, dass der aufgrund des chinesischen Monopols bestehende Preisaufschlag auf den Weltmarktpreis für Seltene Erden so gut wie verschwindet. Für Leichte Seltene Erden wird der Weltmarktpreis bereits in den nächsten drei Jahren deutlich sinken. Bei Schweren Seltenen Erden kann China seine Monopolstellung dagegen teilweise bis zum Ende des Jahrzehnts behaupten. Dies geht aus einer Studie hervor, die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) auf Basis des neuentwickelten Metallmarktmodells METRO erstellt hat.

Vulkanismus - Stotternde Magma lässt Erde beben

     Die Entstehung vulkanischer Lavadome wird von einem Trommelfeuer kleiner Erdbeben begleitet. Diese entstehen, weil die Magma nicht gleichmäßig, sondern in einem ruckartigen Stop and Go nach oben steigt, wie eine neue Studie zeigt.
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