Donnerstag, 17. Dezember 2015

Katastrophale mittelalterliche Erdbeben in Nepal

     Nepals zweitgrößte Stadt, Pokhara, ist auf einem Gesteinstrümmerfeld aufgebaut, das durch drei starke Erdbeben im Mittelalter erzeugt wurde.

Blacksmith Settles the Debate: Can Jet Fuel Melt Steel Beams?

The Force - Sixty Symbols

Niles Eldredge: Trilobites and Punctuated Equilibria

A long time ago, in a lab far far away - SCIENCE WARS - Acapella Parody

Mittwoch, 16. Dezember 2015

Why Do Rivers Have Deltas?

Sind die Flüsse tropischer Torfsümpfe wirklich CO²-Schleudern?

     Tropische Torfsümpfe gehören zu den wichtigsten terrestrischen Kohlenstoffspeichern der Erde. Südostasien galt wegen der weit verbreiteten Torfsümpfe bislang als „Hotspot“ der CO²-Emissionen von Flüssen. Wissenschaftler des ZMT und ihre Partner haben die CO²-Emissionen aus südostasiatischen Torfsumpfflüssen nun erstmals gemessen.

Kulturgutschutzgesetz - spontane Aktion bis heute Abend 22 Uhr

Folgende Mail von Sönke Simonsen (Steinkern.de, soenke.steinkern(at)gmail.com) erreichte mich gerade. Ich denke, sie ist auch für weitere Leser hier nicht ganz uninteressant. Über das geplante Kulturgüterschutzgesetz hatte ich bereits einen Gastbeitrag von Johannes Kalbe bei Mente et Malleo. Ich hoffe auf zahlreiche Unterstützer. Wer unterzeichnen will, bitte eine Mal bis 22°° Uhr an Herrn Simonsen.

Liebe Freunde der Geowissenschaften, liebe Mitstreiter,
ich schicke diese E-Mail an einen kleinen Verteiler, es geht um das Kulturgutschutzgesetz und eine - zugegeben sehr spontane - Unterschriftensammlung für ein Gegenpapier zum "Hintergrundpapier" der Bundesregierung.
Wir haben zu einer Stellungnahme der Bundesregierung (genannt Hintergrundpapier, befindet sich im Anhang) ein Gegenpapier verfasst, dass ich ebenfalls beifüge.
Um dem Ganzen noch etwas mehr Nachdruck zu verleihen, sammeln wir bis heute Abend noch weitere Unterschriften. Die bisherige Liste steht unten.
Es steht jedem frei die beiden Dateien bzw. diese Mail weiterzugeben und in seinem eigenen Bekanntenkreis (Naturwissenschaftler oder Juristen) kurzfristig noch weitere Unterstützer zu gewinnen und mir diese Namen inkl. "Bezeichnung, Ort" als Liste zuzuschicken. Leider muss es so schnell gehen, da es sehr wichtig ist, dass die Berliner Politik das noch mit in die Weihnachtspause nimmt und nicht der Eindruck des (völlig unzulänglichen!) Hintergrundpapiers dort bestehen bleibt. Wir sind hierfür auf heute, Mittwoch 16.12., 22 Uhr limitiert. Danach eingehende Mails kann ich nicht mehr berücksichtigen (sorry).
Daher: Wer unser Schreiben im Großen und Ganzen unterstützt und mit seinem Namen dort als Mitzeichner auftreten möchte, am besten verbunden mit einer Bezeichnung bzw. Titel, sofern sie etwas mit Geologie/Paläontologie zu tun hat oder als Sammler mit einer Mitgliedschaft in einem geologischen/paläontologischen/naturwissenschaftlichen Verein oder der Bezeichnung "Hobby-Paläontologe". Dazu der Wohnort (Muster, siehe untenstehende Liste).
Ich bitte um Verständnis, wenn ich eingehende Unterstützung nur ganz kurz mit einer pauschalen Eingangsbestätigung bestätigen kann - die ganze Geschichte kostet gerade unendlich viel Zeit und diese Mail geht an einige Sammler und Paläontologen. Änderungen am Inhalt sind, wegen der schon gegebenen Unterschriften, nicht mehr möglich.
Ich erwarte hierzu keine Antwort und möchte auch niemanden dazu "nötigen" hier mitzuzeichnen - die Mail versteht sich als ein Angebot.
Wer spontan dabei ist, hilft uns ggf. die Wirkung des Papiers zu steigern. Dafür im Voraus vielen Dank!
Eine Veröffentlichung (inklusive der Namensliste) ist beabsichtigt. Ansonsten ist die Datei für den "Politikbetrieb" bestimmt und wird dort an die in den letzten Wochen aufgebauten Kontakte verschickt. Es kommt auch in Berlin zu Gesprächen, wo dieses Papier dann eine gewisse Basis darstellen wird.

Dienstag, 15. Dezember 2015

Blauschiefer ist kein Maßstab für das Alter der Plattentektonik

     Bildung von Blauschiefer geht auf Veränderungen in der chemischen Zusammensetzung ozeanischer Kruste zurück

Montag, 14. Dezember 2015

Observing evolution in real time

     HIV mutates rapidly and forms countless virus variants in the patient. A collaboration of scientists from the group of Dr. Richard Neher, Max Planck Institute for Developmental Biology, and scientists from Stockholm analyzed the evolution of HIV using patient samples from early to chronic infection.

Torfmoore und Klimawandel - Tief eingebrannt

     Lasergestützte Messungen ermöglichen detaillierte Analysen, wie viel klimaschädliches Kohlendioxid von brennenden tropischen Torfmooren freigesetzt wird – und zeigen, dass es einen Unterschied macht, zum wievielten Mal es brennt.

love story of two volcanoes - Disney Pixar Short Film

Donnerstag, 10. Dezember 2015

Pflanzen wachsen durch mehr Kohlendioxid stärker, aber Nahrungsnetze führen zu großen Schwankungen

Eine erhöhte Konzentration an Kohlendioxid in der Luft steigert das Pflanzenwachstum langfristig. Allerdings schwanken diese Wachstumseffekte stark von Jahr zu Jahr. Eine Gruppe von Wissenschaftlern des Smithsonian Environmental Research Center (SERC), des Deutsches Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und der Universität Leipzig konnte nun einen wichtigen Faktor für diese Schwankungen im Pflanzenwachstum ausmachen: Klimaschwankungen zwischen den Jahren wirken sich stärker auf die Population von Räubern (z.B. Spinnen) als auf die Population ihrer Beute (Zersetzer wie z.B. Asseln) aus.

Mittwoch, 9. Dezember 2015

NACHRUF – Heinrich Wänke (1928-2015)

     Mars- und Meteoritenforscher Heinrich Wänke im Alter von 87 Jahren verstorben
Im Alter von 87 Jahren ist am 21. November 2015 der ehemalige Direktor des Max-Planck-Instituts für Chemie, Prof. Dr. Dr. h.c. Heinrich Wänke, verstorben.

Bergbau im Krisengebiet: TFH unterstützt Ingenieurausbildung für Afghanistan

     In Afghanistan herrscht seit drei Jahrzehnten Krieg. Darunter haben nicht zuletzt Wissenschaft und Industrie massiv gelitten, vielen Menschen wurde die Erwerbsgrundlage entzogen. Die Technische Fachhochschule (TFH) Georg Agricola engagiert sich nun für die Fachkräfteausbildung: Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), weiteren deutschen Hochschulen und iranischen Wissenschaftsinstitutionen will die TFH ein praxisorientiertes Studienprogramm einrichten, das sich speziell an afghanische Bergbauingenieure richtet.

Eine Delegation von zwölf Wissenschaftlern aus Afghanistan und sechs aus dem Iran besuchte vom 28. November bis 1. Dezember die TFH in Bochum, um sich über aktuelle Methoden in der Lehre zu informieren.

Landscape Dynamics, Erosion and Sedimentation _London Lecture_November 2015

Dienstag, 8. Dezember 2015

Sind autonome Raumschiffe Science Fiction?

Auf der Erde werden Rohstoffe immer knapper, die Abhängigkeit von rohstoffreichen Ländern steigt. Liegt die Zukunft im Asteroidenbergbau? Doch um diesen zu betreiben, müsste ein Raumfahrzeug Rohstoffe auf dem Asteroiden aufspüren, abbauen und wieder zurück zur Erde transportieren. Hinderlich ist jedoch die zeitversetzte Kommunikation mit der Bodenstation. Denn um die Rohstoffe schnell und unkompliziert abzubauen, sollte das Raumfahrzeug Entscheidungen alleine treffen und das in Echtzeit. Folgt dem autonomen Auto nun das selbständige Raumschiff? Für ihre Untersuchungen erhielten die Forscherinnen Alena Probst und Graciela González Peytaví an der Universität der Bundeswehr München das Amelia Earhart Fellowship, das jährlich weltweit nur an 35 Wissenschaftlerinnen verliehen wird.

Sonntag, 6. Dezember 2015

Wie stark können Erdbeben an Verwerfungen werden?

Wenn zwei tektonische Platten aneinander vorbei gleiten, spricht man von einer Verwerfung, die bekanntesten Beispiele sind die kalifornische San Andreas-Verwerfung und die Nordanatolische Verwerfung in der Türkei. Die bei der Verschiebung der Platten entstehenden Erdbeben können Stärken bis zu Magnitude M 8 erreichen, treten zudem meistens in geringen Tiefen von weniger als 20 Kilometern auf und bedrohen so große Städte wie Istanbul oder San Francisco. 

Donnerstag, 3. Dezember 2015

Bronzezeitliche Handelsrouten in Mesopotamien rekonstruiert

     Tübinger und iranische Forscher entdecken Siedlungen und Rohstoffvorkommen im Iran, die die Verbindungen zwischen alten Hochkulturen erklären könnten

Unsere App, unser Nachthimmel, unsere Forschung

     Skyglow nennen Wissenschaftler das Phänomen, das unsere Nacht durch zunehmende künstliche Beleuchtung immer heller macht. Die Einflüsse auf Ökosysteme sind noch weitgehend unerforscht. Bisher ist auch nicht bekannt, ob die Umrüstung von Straßenlaternen auf LEDs den Himmel heller oder dunkler werden lässt. Dies kann am besten mithilfe von Bürgerwissenschaftlern erforscht werden, denn Messungen von Satelliten sind dafür ungeeignet. Im neuen Projekt „Myskyatnight“ von GFZ und IGB können Laien die Himmelshelligkeit bestimmen. Sie sind dabei nicht nur passive Datensammler – eine neue webbasierte Anwendung bietet Tools, um die gewonnenen Daten auch selbst zu visualisieren und zu analysieren.

Once upon a time... Living with a comet (German)

Snow Cat - Simon's Cat (A Festive Special)

Mittwoch, 2. Dezember 2015

Kohlebergbau nachhaltiger gestalten: TFH kooperiert mit Nationaler Universität Kolumbiens Stephan Düppe Pressestelle

     Die Technische Fachhochschule (TFH) Georg Agricola zu Bochum und die Universidad Nacional de Colombia (Nationale Universität von Kolumbien, UNAL) wollen künftig auf den Themenfeldern Nachhaltiger Bergbau, Arbeitssicherheit, Risiko- und Qualitätsmanagement zusammenarbeiten. Eine Kooperationsvereinbarung unterzeichneten TFH-Präsident Prof. Dr. Jürgen Kretschmann und UNAL-Rektor Prof. Dr. Ignacio Mantilla Prada im Beisein von NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin am 26.11.2015 in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá.

Dienstag, 1. Dezember 2015

Bodenkrusten emittieren Stickoxide und salpetrige Säure

     Mainzer Studie zeigt: Biologische Bodenkrusten setzen große Mengen reaktiver Stickstoffverbindungen frei

Montag, 30. November 2015

Wie steuern Hangrutschungen die Gesteinsverwitterung?

Chemische Gesteinsverwitterung ist über geologische Zeitskalen eine wichtige Steuergröße für die Stabilität des Klimas. Hangrutschungen beschleunigen trotz der vergleichsweise kleinen Fläche, die von ihnen betroffen ist, die Verwitterung des von ihnen erodierten Gesteins enorm .

Interaktiver Atlas zeigt, was in Europa passiert, wenn die globale Temperatur um 2°C ansteigt

     Ab sofort reichen wenige Mausklicks, um sich umfassend über die Folgen eines Anstieges der globalen Mitteltemperatur um zwei Grad Celsius für gesamt Europa und einigen sensiblen Regionen zu informieren: GERICS, das Climate Service Center Germany mit Sitz in Hamburg, stellte den interaktiven IMPACT2C Web-Atlas online.

Donnerstag, 26. November 2015

Klimawandel: Forscher weisen dramatische Veränderung in den 1980er Jahren nach

     Ende der 1980er Jahre erlebte die Erde eine dramatische Klimaveränderung. Sie umfasste die Tiefen der Ozeane ebenso wie die obere Atmosphäre und reichte vom Nord- bis zum Südpol. Ausgelöst durch den Ausbruch des Vulkans El Chichón in Mexico 1982 und verstärkt durch menschliches Handeln folgte daraus die größte Temperaturverschiebung der letzten 1.000 Jahre. Erstmals nachgewiesen hat dies ein internationales Forscherteam um Prof. Philip C. Reid von der Plymouth University und der Sir Alister Hardy Foundation for Ocean Science (UK). Die Ergebnisse wurden kürzlich in der Fachzeitschrift „Global Change Biology“ veröffentlicht.

Terrifying Yet Beautiful Volcanic Eruptions In Incredible 4K

Mittwoch, 25. November 2015

Bernsteinfund: Neue Mücken aus der Kreide - Unterfamilie der Datz-Stiftung gewidmet

Ein internationales Team, darunter die Bernsteinforscherinnen Mónica Solórzano Kraemer vom Senckenberg Forschungsinstitut in Frankfurt und Frauke Stebner von der Universität Bonn, haben eine neue Unterfamilie, vier neue Gattungen und zehn neue Arten von fossilen Schmetterlingsmücken entdeckt. Die weiblichen Tiere aus dem kreidezeitlichen Bernstein waren wahrscheinlich Blutsauger, die männlichen Insekten befanden sich bei ihrer Einbettung in den Harz auf Paarungsflügen. Die neu beschriebene Unterfamilie ist der Erika und Walter Datz-Stiftung gewidmet, welche die Untersuchung unterstützte. Die Studie ist kürzlich im Fachjournal „PeerJ“ erschienen.

Montag, 23. November 2015

Wie erholt sich ein Tiefsee-Ökosystem von menschlichen Eingriffen?

     Welche ökologischen Folgen hätte ein Abbau von Manganknollen in der Tiefsee? Wie wäre ein nachhaltiges Management dieser Tiefseeressourcen möglich? Diese Fragen sind während einer Reihe von Expeditionen mit dem neuen deutschen Forschungsschiff SONNE im Rahmen des vom BMBF unterstützten europäischen JPI Oceans Forschungsprojektes “Ecological Aspects of Deep-Sea Mining” im Pazifik untersucht worden. Wissenschaftler verschiedener deutscher und europäischer Einrichtungen haben insbesondere eine Region im östlichen äquatorialen Pazifik besucht, in der vor 26 Jahren in mehr als 4.000 Metern Wassertiefe ein Störungsexperiment durchgeführt worden war.

Aussterben ermöglichte Erfolg der frühen Landwirbeltiere

     Selektive Aussterbeereignisse, anstatt evolutionäre Neuerungen, sind möglicherweise die Schlüsselfaktoren welche die Dominanz von Wirbeltiergruppen an Land bestimmen, so die Ergebnisse einer neuen Studie von Wissenschaftlern des Museum für Naturkunde Berlin und der University of Lincoln, Großbritannien, die in Scientific Reports (Nature Publishing Group) veröffentlich wird.

Freitag, 20. November 2015

Donnerstag, 19. November 2015

Fossile Tiefsee-Schwämme ähneln heutigen Schwammgemeinschaften

     Fossilien und Sedimente aus mehreren tausend Metern Meerestiefe sind extrem selten erhalten. Die Vielfalt von Leben in diesen tiefen Zonen und seine erdgeschichtliche Entwicklung sind daher kaum erforscht. Einem deutsch-chinesischen Forscherteam unter Beteiligung der Universität Göttingen ist es nun gelungen, in der südchinesischen Provinz Anhui rund 445 Millionen Jahre alte Schiefersedimente zu untersuchen. Dabei stießen die Forscher auf fossile Schwammgemeinschaften, die damals aus großer Meerestiefe in höher gelegene Zonen eingewandert und zudem den heutigen Tiefseeschwämmen sehr ähnlich sind. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Scientific Reports erschienen.

Montag, 16. November 2015

Erste Kartierung des Grundwassers auf der Erde

     Ein internationales Forscherteam mit Beteiligung der Universität Göttingen hat erstmals das Gesamtvolumen des Grundwassers auf der Erde kartiert. Nach Angaben der Wissenschaftler gibt es etwa 23 Millionen Kubikkilometer Grundwasser auf dem Planeten. Weniger als sechs Prozent davon sind allerdings modernes Grundwasser, also Grundwasser, das während der Dauer eines menschlichen Lebens erneuert wird.

Donnerstag, 12. November 2015

Fossile Bienen waren wählerische Sammler

     Die Vorläufer der Honigbienen waren vor 50 Millionen Jahren ziemlich wählerisch, was das Futter für ihren Nachwuchs anbelangte. Das zeigt eine Studie unter Federführung der Universität Bonn, an der auch Forscher aus Österreich und den USA beteiligt sind. Demnach stammten die Pollen, die die Insekten für ihre Larven sammelten, stets von denselben Pflanzen. Wenn es um das eigene leibliche Wohl ging, zeigten sie sich dagegen nicht so mäkelig: Sie selbst fraßen auf ihren Sammelflügen so ziemlich alles, was ihnen vor die Mundwerkzeuge kam. Die Ergebnisse sind nun im Fachjournal „Current Biologie“ erschienen.

Wie begann die Plattentektonik auf der Erde?

Mantelplume setzte das erste Abtauchen der Lithosphärenplatte in Gang.

Globale Landwirtschaft - Unterschätztes Potenzial

     Mit den heutigen Agrarflächen ließe sich der weltweit steigende Bedarf an Nahrungsmitteln decken – vorausgesetzt, sie werden optimal genutzt
Um die wachsende Weltbevölkerung ernähren zu können, muss die landwirtschaftliche Produktion bis 2050 voraussichtlich um 70 bis 100 Prozent steigen. Bisherige Studien halten das für kaum möglich. Geowissenschaftler der LMU um Professor Wolfram Mauser vom Department für Geographie gelangen auf Basis neuer Berechnungen zu einer völlig anderen Einschätzung. „Die heutigen landwirtschaftlichen Flächen haben das Potenzial, die Menschheit auch künftig zu ernähren und ihren Bedarf noch zu übertreffen. Wir könnten sogar mehr produzieren als wir brauchen“, sagt Mauser.

Once upon a time... Living with a comet

Dienstag, 10. November 2015

Neue Erkenntnisse zum Schadstoffabbau nach Ölkatastrophen

Wissenschaftler simulieren für eine Untersuchung das Deepwater Horizon-Unglück in Tiefenwässern des Golfs von MexikoNach Ölunfällen im Meer, etwa durch Tankerunglücke oder auslaufende Pipelines und Ölbohrplattformen, werden standardmäßig chemische Dispersionsmittel eingesetzt. Allerdings sorgen diese – anders als bisher angenommen – nicht unbedingt für einen schnelleren Abbau der ÖIkomponenten, berichtet Dr. Sara Kleindienst vom Zentrum für Angewandte Geowissenschaften der Universität Tübingen in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences. Die Substanzen lösen zwar größere Ölklumpen auf, spalten sie in kleinere Tröpfchen und bewirken damit, dass sich die zähe Masse nicht an der Meeresoberfläche ansammelt. Doch wie sich im Experiment der Tübingerin zeigte, können sie dabei auch ölabbauende Mikroorganismen verdrängen, die in vielen Ökosystemen natürlich vorkommen. 

Best of Carl Sagan Arguments And Comebacks

Donnerstag, 5. November 2015

Südliche Tropen als Wiege der Wirbeltierbiodiversität im Erdaltertum

     Ein internationales Team von Wissenschaftlern um Jörg Fröbisch, Professor für Paläontologie und Evolution am Museum für Naturkunde Berlin, entdeckte eine neue, 278 Millionen Jahre alte fossile Wirbeltierfauna mit neuen Amphibienarten und einem Reptil im Nordosten Brasiliens, die neue Erkenntnisse über die frühen Verbreitungsmuster von Landwirbeltieren liefert. Die Ergebnisse werden diese Woche in Nature Communications veröffentlicht.

Pug Life - Simon's Cat

Bodenkunde im Dezember: Böden in der Kultur

Mittwoch, 4. November 2015

Dienstag, 3. November 2015

Seltene Erden aus Leuchtstoffen retten

     Nur ein Prozent aller Seltenerdmetalle werden wiedergewonnen – und das obwohl die Nachfrage nach den wertvollen Rohstoffen zunimmt. Gerade Bildschirme und Leuchtmittel enthalten vergleichsweise große Mengen der wertvollen Substanzen. Aufgrund steigender Preise und neuer EU-Richtlinien sind Engpässe absehbar. Recycling der seltenen Erden kann diesen entgegenwirken. Allerdings störte bisher Quecksilber bei der Aufarbeitung, da es schwer aus dem Substanzgemisch abzutrennen ist. Wie neue chemische Verfahren Seltenerdmetalle aus quecksilberfreien und -haltigen Leuchtmitteln rückgewinnen können, steht in den „Nachrichten aus der Chemie“.

„Ewiges Eis ist nicht ewig“: West-Antarktis könnte komplett schmelzen

Der riesige Eispanzer der westlichen Antarktis könnte vollständig verschwinden, wenn dort das vergleichsweise winzige Amundsen-Becken instabil würde, so haben Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung jetzt berechnet. Gelangt all dies Eis in den Ozean, steigt der Meeresspiegel um rund drei Meter. Einige vor wenigen Monaten veröffentlichte Studien deuten darauf hin, dass dieses Gebiet des Eiskontinents seine Stabilität bereits verloren habe – damit wäre das erste Element des Erdsystems tatsächlich gekippt.

Fotos vom 9. Geologentag 2015 in Offenburg

9. Geologentag 2015 Offenburg

BEYOND THE HORIZON - Symphony of Science + The Planetary Society

Spectacular Lightning in Ash Clouds from Colima volcano, Mexico (Timelapse)

Montag, 26. Oktober 2015

Klimamodelle - die Welt im Computer

Klimamodelle - Wärmepumpe Ozean

Bodenkunde im November - Boden und Klima

Bakterien auf der frühen Erde sorgten für ihren eigenen Sonnenschutz

     Tübinger Geomikrobiologen testen Wirkung von Eisenmineralen als Abschirmung gegen lebensfeindliche UV-Strahlen

Donnerstag, 22. Oktober 2015

Mittwoch, 21. Oktober 2015

Der letzte Kuss zweier Sterne

Ein internationales Astronomenteam hat mit dem Very Large Telescope der ESO den bislang heißesten und massereichsten bekannten Doppelstern entdeckt. Seine Komponenten liegen so nah beieinander, dass sie sich gegenseitig berühren. Die beiden Sterne in dem außergewöhnlichen System VFTS 352 könnten auf ein dramatisches Ende zusteuern, bei dem sich beide Sterne entweder zu einem einzigen riesigen Stern verbinden oder ein doppeltes Schwarzes Loch bilden.

Größtes astronomisches Bild aller Zeiten: Milchstraßenfoto mit 46 Milliarden Bildpixeln

     Astronomen der Ruhr-Universität Bochum haben das bislang größte astronomische Bild aller Zeiten erstellt. Das Foto der Milchstraße enthält 46 Milliarden Bildpixel. Um es ansehen zu können, stellen die Forscher um Prof. Dr. Rolf Chini vom Lehrstuhl für Astrophysik ein Online-Tool bereit (http://gds.astro.rub.de/). Das Bild enthält Daten aus fünf Jahren astronomischer Beobachtung.
Fünf Jahre Beobachtungszeit an der Universitätssternwarte

Meteorite, Meteor: What's the Difference?

Dienstag, 20. Oktober 2015

Antibiotika-ähnliche Substanzen aus der Jura-Zeit

     Die Untersuchung von rätselhaft rosarot gefärbten Fossilien mutmaßlicher Rotalgen erbrachte eine große Überraschung: Bei den fossilen Farbstoffen aus der Jura-Zeit handelt es sich um Substanzen, die eine erstaunliche Ähnlichkeit mit einem erst kürzlich entdeckten heutigen Antibiotikum aufweisen. Einem Forscherteam der Universität Göttingen, des Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie Göttingen (MPI-BPC) und der Universität Linz ist es mit Hilfe modernster analytischer Methoden gelungen, den atomaren Aufbau der fossilen Farbstoffe im Detail aufzuklären.

Höhlentauchen in der längsten Unterwasserhöhle Schwedens


Mehr unter:
 Expedition Bjuralven team: http://expeditionbjuralven.se/ 
 Klattermusen: http://www.klattermusen.com/

unterirdisch - Die Geo-Show mit Johannes Büchs

Montag, 19. Oktober 2015

Vernetzungsportal für geflüchtete Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

Die Uni Leipzig‬ hat ein Vernetzungsportal für geflüchtete Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ins Leben gerufen 
https://home.uni-leipzig.de/~chanceforscience/

Special Session Women in Geoscience Madrid 2015 - Part 2

How Risky Are Vaccines?

Freitag, 16. Oktober 2015

Donnerstag, 15. Oktober 2015

Spektakulärer Fossilfund: Ursäugetier litt vermutlich unter Haar-Erkrankung

     Ein internationales Forscherteam unter Beteiligung der Universität Bonn hat einen spektakulären Fossilfund aus der Kreidezeit untersucht. Der 125 Millionen Jahre alte maus- bis rattengroße Säuger ist so gut erhalten, dass selbst Detailanalysen seines Fells möglich sind. Erstaunlicher Befund: Möglicherweise litt das Tier unter einer Pilzinfektion der Haare, die auch heutige Säugetiere heimsucht. Die Wissenschaftler veröffentlichen ihre Ergebnisse in der Zeitschrift „Nature“.

Biokohle als Bodenverbesserer kann Erträge in Westafrika steigern

     In Westafrika ziehen zahlreiche Bauern in die Städte und bewirtschaften dort Böden, die oft nicht besonders ertragreich sind. Das internationale Team vom Projekt „Urban Food Plus“, das Prof. Dr. Bernd Marschner von der Ruhr-Universität Bochum (RUB) koordiniert, sucht unter anderem nach Wegen, um die Ernteerträge zu steigern. In ihren Versuchen hat sich Biokohle als probates Mittel herausgestellt. Sie lässt sich kostengünstig aus Ernterückständen herstellen. RUBIN, das Wissenschaftsmagazin der RUB berichtet.

Mittwoch, 14. Oktober 2015

Körpertemperatur von Dinosauriern mit neuem chemischen Thermometer an Eischalen gemessen

     Körpertemperatur bei dem vogelähnlichen Oviraptor betrug 32 Grad Celsius – Hinweis auf andere Strategie zur Thermoregulation als bei heutigen Vögeln

The Dark Universe - with Adam Riess

Dienstag, 13. Oktober 2015

Montag, 12. Oktober 2015

Freitag, 9. Oktober 2015

Donnerstag, 8. Oktober 2015

48 Millionen Jahre alte Plazenta - Einzigartig erhaltener Urpferd-Fötus aus der Grube Messel

Wissenschaftler des Senckenberg Forschungsinstituts haben gemeinsam mit einer Kollegin von der Veterinärmedizinischen Universität in Wien den Fötus einer 48 Millionen Jahre alten Urpferdchen-Stute aus der Fossilfundstätte Grube Messel untersucht. In dem einmalig gut erhaltenen Fossil konnte das Forscherteam eine versteinerte Gebärmutter mit Mutterkuchen (Uteroplazenta) entdecken – der älteste Fund dieses Fortpflanzungssystems weltweit. Der Fund zeigt, dass die Entwicklung des Fortpflanzungsapparates bei den Vorfahren der heutigen Pferde früher stattfand, als bisher vermutet. Die Studie wird heute im renommierten Fachjournal PLOS ONE veröffentlicht.

DNA Spell Checker (2015 Nobel Prize in Chemistry) - Periodic Table of Videos

Dienstag, 6. Oktober 2015

DPG gratuliert Takaaki Kajita und Arthur B. McDonald zum Physik-Nobelpreis

     Zusammen mit Physikerinnen und Physikern der Deutschen Physikalischen Gesellschaft verfolgten zahlreiche Medienvertreter im Magnus-Haus Berlin live die Bekanntgabe aus Stockholm.

34 Kilometer Neuland - neuer Meteoritenkrater in Saudi-Arabien entdeckt

     Der Geologe Thomas Kenkmann hat zusammen mit einer Erdölfirma einen Meteoritenkrater in Saudi-Arabien entdeckt

Rütteln am Kristallgitter: Forscher messen erstmals schwache Restbewegung in Proteinkristallen

Die Röntgenkristallographie enthüllt die komplexen dreidimensionalen Strukturen winziger Proteinmoleküle. So ermöglicht sie Forschern, die Funktionsweise der Proteine zu verstehen – eine wichtige Grundlage für viele medizinisch-therapeutische und biotechnologische Anwendungen. Ein internationales Forscherteam mit Jülicher Beteiligung konnte nun erstmals nachweisen, dass Proteine selbst in Kristallen eine minimale Restbewegung aufweisen, die die mit diesem Verfahren gewonnenen Strukturbilder "unscharf" macht. Die Ergebnisse wurden im Fachmagazin Nature Communications veröffentlicht.

Neutrino Nobel Prize - Sixty Symbols

Donnerstag, 1. Oktober 2015

St. Albans sinkhole

 Geologist Pete Hobbs interviewed by Anita McVeigh on BBC News (12.30 Thursday 1st October 2015) on the St. Albans sinkhole.


Box Clever - Simon's Cat

Mittwoch, 30. September 2015

Erloschene Tiefseevulkane als Erdbebenstopper

     Im Norden Chiles erwarten Experten schon länger eines der nächsten Mega-Erdbeben. Doch als im Frühjahr 2014 in der nordchilenischen Stadt Iquique die Erde schwankte, waren Stärke und räumliche Ausdehnung des Bebens deutlich kleiner als befürchtet. Geologen des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel und des Kieler Exzellenzclusters „Ozean der Zukunft“, des Institute of Marine Sciences (CSIC) in Barcelona (Spanien) und der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) veröffentlichen jetzt im internationalen Fachjournal Nature Communications eine mögliche Erklärung.

Donnerstag, 24. September 2015

Dienstag, 22. September 2015

EAG Photo Contest: a chance to win a 5-year membership

For the second time, EAG organizes a photo contest and winners receive a 5-year membership, i.e. providing reduced rates to the next 5 Goldschmidt conferences, subscription to Elements MagazineGeochemical PerspectivesGeochemical Perspectives Letters and more.The winning photo is also widely advertised (with appropriate credit) on the EAG website, newsletter and in Elements The themes this year are: ·        The spirit of the Goldschmidt2015 conference·        What is geochemistry for you?·        Earth, Fire, Air, Water Submit your photo before 31 October (one photo per theme).

Montag, 21. September 2015

Chemiker der Saar-Uni untersuchen Gesteinsformationen für atomares Endlager

     In Deutschland ist man auf der Suche nach einem geeigneten unterirdischen Lager, in dem hochradioaktive Abfälle für Hunderttausende von Jahren sicher aufbewahrt werden können. In verschiedenen Forschungsprojekten werden derzeit analytische Methoden und Werkzeuge entwickelt, um zu klären, welche Tongesteine in der Lage sind, radioaktiv strahlende Materialien langfristig zurückzuhalten. Mit diesen Erkenntnissen wollen die Forscher mögliche Endlager-Standorte schneller und zuverlässiger untersuchen können. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert dazu ein Forschungsprojekt an der Universität des Saarlandes mit 458.000 Euro für weitere drei Jahre.

Sonntag, 20. September 2015

Das strukturelle Gedächtnis von Wasser bleibt auf einer Pikosekunden Zeitskala bestehen

     Ultraschnelle Schwingungsspektroskopie zeigt auf, dass Wasser langlebige lokale Strukturen bildet.

Donnerstag, 17. September 2015

The European Refugee Crisis and Syria Explained - in a nutshell

Starkbeben in Chile und Tsunami

     Chilenisches Tsunami-Frühwarnsystem
Starkbeben in Chile und Tsunami

Premiere: IOW-Forscher entwickeln erste flächendeckende Unterwasserbiotop-Karte der deutschen Ostsee

     WissenschaftlerInnen des Leibniz-Instituts für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) haben erstmals eine Karte erarbeitet, die flächendeckend und mit hoher Differenziertheit Unterwasserbiotope für die deutsche Ostsee und die deutsche „Ausschließliche Wirtschaftszone“ beschreibt. Basierend auf einem international anerkannten Klassifizierungssystem verbindet die neue Biotop-Karte Informationen zu auftretenden Artengemeinschaften mit Informationen zu abiotischen Lebensraummerkmalen. Das macht sie zu einer wichtigen Grundlage für die Umsetzung nationaler wie internationaler Naturschutzrichtlinien und damit zu einem wertvollen Instrument für naturverträgliches Meeresmanagement.

Dienstag, 15. September 2015

Welche Folgen für die Umwelt hätte der Abbau von Manganknollen in der Tiefsee? Faszinierendes Fotomosaik aus 4000 Metern Tiefe

     - Expedition zu Manganknollenfeldern im Ostpazifik erfolgreich beendet -
Welche Folgen für die Umwelt hätte der Abbau von Manganknollen in der Tiefsee? Mit dieser Frage beschäftigt sich das europäische Verbundprojekt „Ecological Aspects of Deep-Sea Mining“. Im August hat ein internationales Wissenschaftsteam unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel dazu vom deutschen Forschungsschiff SONNE aus Manganknollenfelder im Ostpazifik untersucht. Der Einsatz neuester Tiefseetechnik erbrachte sensationelle Bilder und Daten vom Meeresgrund.

Wasserstoff aus Sonnenlicht – TU Ilmenau erzielt Durchbruch bei regenerativer Energie

     Die Technische Universität Ilmenau hat bei der Erforschung neuer regenerativer Energien einen aus wissenschaftlicher Sicht spektakulären Durchbruch erzielt. Ein internationales Forscherteam unter der Leitung des Ilmenauer Professors Thomas Hannappel steigerte den Wirkungsgrad der so genannten direkten solaren Wasserspaltung von 12,4 auf 14 Prozent. Mit der Methode, die auf künstlicher Photosynthese beruht, lässt sich der Brennstoff Wasserstoff aus dem Licht der Sonne herstellen – sauber, nachhaltig und kostengünstig. Das spektakuläre Rekordergebnis, veröffentlicht in der führenden Fachzeitschrift „Nature Communications“, könnte die Lösung der Energieprobleme auf der Welt sein.

Donnerstag, 10. September 2015

Montag, 7. September 2015

Bohren eines Bohrlochs für eine Grundwasserwärmepumpe

Arktisches Meereis erholt sich nicht: Eisfläche schon jetzt kleiner als im Vorjahr

     Hamburg/Bremerhaven: Das sommerliche Minimum ist noch nicht erreicht, doch schon jetzt bedeckt das Meereis in der Arktis nur noch eine Fläche von 4,35 Millionen Quadratkilometern. Nordost- und Nordwestpassage sind bereits weitgehend eisfrei. Zwar wird es nach Einschätzung von Wissenschaftlern der Universität Hamburg und des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) dieses Jahr keinen Negativrekord geben, doch der generelle Abwärtstrend bestätigt sich. Auf der Internationalen Polartagung in München stehen führende Meereis-Experten für Interviews zur Verfügung.

Älteste fossile Meeresschildkröte entdeckt - Schildkröte ist mindestens 120 Millionen Jahre alt

Wissenschaftler des Senckenberg Forschungsinstitut in Frankfurt haben die bisher älteste fossile Meeresschildkröte weltweit beschrieben. Das versteinerte Reptil ist mindestens 120 Millionen Jahre alt und somit rund 25 Millionen Jahre älter, als der bisher älteste bekannte Fund. Das beinah vollständige, fast 2 Meter lange kreidezeitliche Skelett der Schildkröte weist alle typischen Merkmale heutiger meeresbewohnender Schildkröten auf. Die Studie ist heute im Fachjournal „PaleoBios“ erschienen.

Dienstag, 1. September 2015

Heimische Bodenschätze wieder neu entdecken: Verbundprojekt „ResErVar“ gestartet

     Welche Rohstoffe schlummern noch in Deutschlands Untergrund? Eine Antwort auf diese Frage fällt schwer, weil genaue Daten über das Potenzial vor allem von Hochtechnologie-Metallen fehlen. Seit Kurzem arbeiten deshalb die Universitäten in Aachen, Clausthal, Freiberg und Tübingen unter Koordination des Helmholtz-Instituts Freiberg für Ressourcentechnologie daran, diese Lücken zu schließen. In dem gemeinsamen Projekt „ResErVar“ sollen dafür umfassende geologische Modelle entwickelt und eine neue Generation von Lagerstättenkundlern ausgebildet werden.

Permanentmagnete in einem Rutsch recyceln

     Elektromotoren oder Windräder werden durch starke Permanentmagnete angetrieben. Die leistungsstärksten Exemplare basieren auf den Seltenen Erden Neodym und Dysprosium. Ein neues Verfahren von Fraunhofer-Forschern ermöglicht es künftig, das Werkstoff-Gemisch schnell und kostengünstig zu recyceln.

Montag, 31. August 2015

7000 Jahre: Ältester Leukämie-Fund - Prähistorisches Skelett zeigt Anzeichen der Krebserkrankung

Wissenschaftler des Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment und der Universität Tübingen haben den wahrscheinlich ältesten bisher bekannten Fall von Leukämie gefunden. In einem etwa 7000 Jahre alten Skelett einer 30- bis 40-jährigen Frau konnten sie mithilfe von hochauflösender Computer-Tomographie Hinweise auf die Krebserkrankung feststellen. Andere, ähnliche Krankheitsbilder wurden ausgeschlossen.

Donnerstag, 27. August 2015

What would a tsunami in the Mediterranean look like?

     A team of European researchers have developed a model to simulate the impact of tsunamis generated by earthquakes and applied it to the Eastern Mediterranean. The results show how tsunami waves could hit and inundate coastal areas in southern Italy and Greece. The study is published today (27 August) in Ocean Science, an open access journal of the European Geosciences Union (EGU).

Dienstag, 25. August 2015

Große Windparks bremsen den Wind und erzeugen weniger Energie

Die Erzeugung von Windenergie ist auf dem Vormarsch, mit einer wachsenden Zahl von Windturbinen in der Landschaft. Aber was passiert mit dem Wind, wenn immer mehr Turbinen der Luftbewegung immer mehr Energie entziehen? Eine neue Studie, die am 24. August 2015 im Fachjournal der amerikanischen Akademie der Wissenschaften veröffentlicht wurde, gibt hierzu erste Antworten. Die internationale Forschergruppe, geführt von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena, fand in Simulationen mit einem Wettervorhersagemodell einen starken Bremseffekt, der die Energieerzeugung von großen Windparks erheblich reduzierte.

Schwermetall-Vergiftungen führten zu Massenaussterben

     Nicht nur die Dinosaurier sind einst ausgestorben: Die Erdgeschichte hält noch weitaus dramatischere Ereignisse parat, in deren Folge stattliche Anzahlen von Arten für immer verschwanden. Die Gründe dafür sind nach wie vor weitgehend unbekannt. Doch nun haben Forscher der Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) eine bislang unbekannte Ursache für Massenaussterben entdeckt: Hohe natürlich verursachte Schwermetall-Belastungen im Vorfeld eines Aussterbeereignisses führten bei bestimmten Organismen zu einer Zunahme von Fehlbildungen, die somit als Vorboten der Katastrophe gelten können. Diese wegweisenden Ergebnisse sind jetzt in der renommierten Zeitschrift Nature Communications erschienen.

Boden im September: Bodenschutz ist Umweltschutz

Montag, 24. August 2015

Selbstheilende Landschaft: Hangrutschungen nach Erdbeben

     In Gebirgsregionen verursachen Erdbeben häufig starke Hangrutschungen, die durch starke Regenereignisse noch verstärkt werden können. Diese oft gewaltigen und gefährlichen Massenverlagerungen an steilen Hängen nehmen jedoch im Lauf der Zeit ab, und zwar unabhängig von meteorologischen Ereignissen und Nachbeben.

Donnerstag, 20. August 2015

Mittwoch, 19. August 2015

Wo fremde Pflanzen sesshaft werden

Biologen erstellen globale Übersicht der Einwanderung und Ausbreitung fremder Pflanzenarten
Eine wissenschaftliche Erhebung gibt erstmalig eine globale Übersicht über die Einwanderung von Pflanzenarten auf fremden Kontinenten und ihre Ausbreitung außerhalb ihrer heimischen Territorien. In einer internationalen Kooperation von 38 Forschungseinrichtungen erfassten Biologen unter Leitung von Professor Dr. Mark van Kleunen von der Universität Konstanz Daten aus 481 Festlandgebieten und 362 Inseln, was rund 83 Prozent der weltweiten Landfläche entspricht.

Dienstag, 18. August 2015

Seit wann gibt es Blütenpflanzen und wo lebten sie?

     Bisher wurden Wasserlilien (Nymphaeales) als die ursprünglichsten Blütenpflanzen angesehen, von denen es 115 Millionen Jahre alte Fossilien gibt. Eine neue Studie zeigt, dass Blütenpflanzen sich bereits vor 130 Millionen Jahren im Süßwasser-Milieu ansiedelten und damit deutlich älter sind als bisher angenommen. Ein internationales Forschungsteam hat neue Erkenntnisse über eine fossile Pflanze mit atypischer Morphologie, Montsechia vidalii, die vor ca. 130 Millionen Jahren gelebt hat, veröffentlicht. Der betreffende Artikel wurde in der renommierten Fachzeitschrift PNAS von einem internationalen Forscherteam unter Beteiligung von Clément Coiffard, Museum für Naturkunde Berlin, publiziert.

Montag, 17. August 2015

Erheblicher Gletscherschwund in Zentralasiens grösster Gebirgskette

     Die Gletscher in Zentralasien verzeichnen einen erheblichen Verlust an Masse und Fläche. Entlang des Tien Shans, Zentralasiens größtem Gebirge, hat sich das Volumen der Eismassen in den letzten 50 Jahren um rund 27% verringert, die vom Eis bedeckte Fläche reduzierte sich um 18%.  

Wo man hinschaut: Mammutfunde - Maximale Mammutverbreitung während der letzten Eiszeit

Eiszeitpaläontologe Prof. Dr. Ralf-Dietrich Kahlke von der Senckenberg Forschungsstation für Quartärpaläontologie in Weimar hat die maximale geographische Verbreitung der Fellmammute während der letzten Eiszeit erfasst und die weltweit genaueste Karte zu diesem Thema veröffentlicht. Insgesamt besiedelten die eiszeitlichen Dickhäuter eine Fläche von 33.301.000 Quadratkilometern. Sie können damit als erfolgreichste Großsäugetiere dieser Epoche bezeichnet werden. Als limitierende Faktoren bei der Ausbreitung werden in der kürzlich im Fachjournal „Quaternary International“ veröffentlichten Studie sowohl klimagesteuerte, als auch klimaunabhängige Einflüsse ermittelt.

Faszinierende Fangschreckenkrebse

Pistolenschuß, mit 73 000 Bildern pro Sekunde

Donnerstag, 13. August 2015

Auf der Mauer auf der Lauer: Fossile Wanze entdeckt - Neue Wanzenart aus dem Eozän Nordamerikas

Wissenschaftler des Senckenberg Forschungsinstitutes in Frankfurt haben gemeinsam mit einem internationalen Kollegenteam eine neue Art fossiler Netzwanzen beschrieben. Weltweit gibt es über 50 fossile Netzwanzen-Arten – die neu beschriebene Art ist der erste Fund aus der „Green-River-Formation“, einem riesigen Ölschiefervorkommen in Nordamerika. Die ungewöhnlich großen Fühler der winzigen Wanze könnten Hinweise auf ein spezielles Paarungsverhalten der Tiere geben. Die Studie ist heute im Fachjournal „PLOS ONE“ erschienen.

Cosmos: A Personal Voyage Ep. 13 CosmicEvolution

Verpressanker in nichtbindigen Böden

     Welche Einflüsse hat das Verpressen der Zementsuspension auf die Tragfähigkeit bei der Herstellung von Verpressankern in nichtbindigen Böden? Diese für die Baupraxis wichtige Fragestellung hat Xenia Domes in ihrer Dissertation mit dem Titel „Cement grouting during installation of ground anchors in non-cohesive soils“ untersucht. Entstanden ist die Forschungsarbeit im Rahmen einer Kooperation zwischen der Bundesanstalt für Wasserbau (BAW) und der Norwegian University of Science and Technology in Trondheim.

Cosmos: A Personal Voyage Ep 13 final main sequence

Mittwoch, 12. August 2015

Wie brechen Kontinente auseinander?

   Wie brechen Kontinente auseinander?  Neue Erkenntnisse aus Südafrika stellen klassische Theorie in Frage.
Als vor 130 Millionen Jahren der westliche Teil des Urkontinents Gondwana auseinanderbrach und die Geburt des Süd-Atlantik einleitete, trennten sich das heutige Afrika und Südamerika voneinander. Man nahm bisher an, dass enorme Mengen von Magma aus dem tiefen Erdmantel aufstiegen, und dass diese heiße Gesteinsblase (genannt Tristan-Mantelplume) Gondwana von unten heizte, aufweichte und schließlich aufriss. Eine Gruppe deutscher Geoforscher stellt nun diese grundlegende Annahme mit einer neuen Studie in Frage. Die Wissenschaftler aus Potsdam, Kiel und Bremen zeigen in der aktuellen Ausgabe des Fachjournals „Geology“ anhand seismischer Messungen, dass die Auswirkungen des Tristan-Mantelplume auf die kontinentale Kruste Gondwanas räumlich überraschend begrenzt waren.

Dienstag, 11. August 2015

Kooperation TU Clausthal – Weltkulturerbe Rammelsberg trägt Früchte

Es bewährt sich, das Weltkulturerbe Rammelsberg als Lehr- und Forschungsbergwerk in die akademische Ausbildung an der TU Clausthal zu integrieren. Dies ist bei der Ergebnispräsentation des Lehrprojektes „Bewetterungskonzept Rammelsberg“ deutlich geworden, die zum Ende des Sommersemesters in Räumlichkeiten des Goslarer Weltkulturerbes stattgefunden hat.

Evolution afrikanischer Säugetiere – kontinuierlich, nicht sprunghaft

     Aufgrund der wissenschaftlichen Theorie des Punktualismus gibt es in der Fachwelt die verbreitete Auffassung, dass große Entwicklungen bei afrikanischen Säugetieren (einschließlich Mensch) stets mit großen, schnellen Klimaänderungen verbunden waren. Umgekehrt finden sich aber auch Belege für die gegenteilige These, der zufolge die Evolution des Mensch und der anderen Säugetiere graduell und kontinuierlich erfolgte. Faysal Bibi (Museum für Naturkunde Berlin) und Wolfgang Kiessling (Museum für Naturkunde Berlin und Universität Erlangen-Nürnberg) haben nun in einer breit angelegten Studie bei früheren ostafrikanischen Säugetieren Belege für die These der kontinuierlichen Evolution gefunden.

Donnerstag, 6. August 2015

Mitflug auf einer Rakete - vom Start bis zur Landung

Suche nach Leben im Alpha-Centauri-System

     Mit einer neuen Technik können Wissenschaftler nach im Licht reflektierten Spuren von Leben auf Exoplaneten suchen

Dienstag, 4. August 2015

Perm/Trias-Grenze – schwerwiegende Auswirkungen auf die Ökosysteme durch Blüte des Lebens im Meer

     Chemische Untersuchungen der Kalksteine, die an der Perm/Trias-Grenze vor etwa 252 Millionen Jahren entstanden, weisen auf eine plötzliche Entfaltung des Lebens während der Zeit des damaligen Massenaussterbens hin. Allerdings bestand diese kurzzeitige Blüte des Lebens wahrscheinlich nur aus "primitiven“ Organismen wie Bakterien und Archaebakterien. Diese Ergebnisse einer Studie unter der Leitung von Martin Schobben (Museum für Naturkunde Berlin) werfen ein neues Licht auf die Dynamik des Massenaussterbens. Die Ergebnisse können zudem dazu dienen, die Auswirkungen des gegenwärtigen, vom Menschen erzeugten Klimawandels besser zu prognostizieren.

Montag, 3. August 2015

Mars Express: Ein virtueller Flug über "Atlantis Chaos"

Kölner Wissenschaftler könnten Rätsel um Absturzstelle von MH 370 lösen

Kölner Wissenschaftler könnten Rätsel um Absturzstelle von MH 370 lösen
Entenmuscheln an Wrackteil von verschollener Malaysia-Airlines-Boeing entdeckt
Auf der Insel La Réunion wurde am 29. Juli ein Flugzeug-Wrackteil angeschwemmt. Mit hoher Wahrscheinlichkeit gehört es zu der seit März 2014 vermissten Malaysia-Airlines-Maschine MH 370. Anhand des Wrackteils könnten der Kölner Geologe Prof. Dr. Hans-Georg Herbig und der Biologe Dr. Philipp Schiffer die Absturzstelle identifizieren. An dem Trümmerstück kleben womöglich Organismen, die es nur in bestimmten Gebieten der Erde gibt.
Als Herbig gestern Abend Fotos von dem Wrackteil von La Réunion sah, konnte er darauf eindeutig sogenannte Entenmuscheln erkennen. Dabei handelt es sich wahrscheinlich um Krebstiere der Gattung Lepas, deren Arten jeweils nur in bestimmten breitengradabhängigen klimatischen Zonen vorkommen.

Mittwoch, 29. Juli 2015

Was ist im Inneren von Pluto?

SYMPHONY OF SCIENCE - WAVES OF LIGHT

LBEG startet Untersuchungskampagne zu möglichen Bodenbelastungen im Umfeld von Erdgasförderplätzen



Das LBEG führt seine Untersuchungen nach möglichen Bodenbelastungen im Umfeld von Erdgasförderplätzen mit einer systematischen Kampagne fort. Das Programm startete am 27.07.2015 in Bothel und umfasst alle Landkreise in denen sich aktive Förderplätze befinden.

Montag, 27. Juli 2015

Warum dauert die Übertragung der Daten von New Horizons so lange?

Böden im August - Warum Böden für unsere Gesundheit wichtig sind!

Zwillingsvulkane mit unterschiedlichen Wurzeln

     Prozesse im Erdinneren stellen die Wissenschaft vor viele Rätsel. Eine der offenen Fragen lautet, warum nahe beieinander liegende Vulkane, die vom selben vulkanischen Hotspot versorgt werden, über mehrere zehn Millionen Jahre unterschiedlich zusammengesetztes Material ausstoßen können? Forscherinnen und Forscher des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel haben jetzt eine mögliche Erklärung im Südatlantik gefunden. Die Studie erscheint heute in der internationalen Fachzeitschrift Nature Communications.

Rohstoffeffizienz lohnt sich! - Deutscher Rohstoffeffizienz-Preis 2015

Mit dem Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis zeichnet das Bundeswirtschaftsministerium seit 2011 herausragende Beispiele rohstoff- und materialeffizienter Produkte, Prozesse oder Dienstleistungen sowie anwendungsorientierte Forschungsergebnisse aus. Auch in diesem Jahr werden vier kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 1.000 Beschäftigten und Firmensitz in Deutschland sowie eine Forschungseinrichtung als Preisträger ausgewählt. Weitere Informationen und die Bewerbungsunterlagen finden Sie unter www.deutscher-rohstoffeffizienz-preis.de. 
Die Preisverleihung 2014
via BGR

Donnerstag, 23. Juli 2015

Asylsuchende: Eingeschränkter Zugang zu medizinischer Versorgung ist teurer als die Regelversorgung

     Auswertung von 1994 bis 2013: Pro-Kopf-Ausgaben bei eingeschränktem Zugang zum Gesundheitssystem um circa 40 Prozent höher als bei Asylsuchenden mit medizinischer Regelversorgung / Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg und der Universität Bielefeld veröffentlichen in der internationalen Fachzeitschrift PLOS ONE

Mittwoch, 22. Juli 2015

Dresdner Forscher lösen Rätsel um braune Flecken an sächsischem Sandstein

     Bei Restaurierungsarbeiten am „Großen Wendelstein“ – einer über 20 Meter hohen, steinernen Wendeltreppe im Schloss Hartenfels im sächsischen Torgau – haben Forscher abnorm starke Verfärbungen bei einigen Bauteilen entdeckt. Ursache für die bräunlichen Flecken im Sandstein waren organische Verbindungen, die während der Behandlung an die Oberfläche gebracht wurden. Dies konnten Wissenschaftler des Instituts für Diagnostik und Konservierung an Denkmalen in Sachsen und Sachsen-Anhalt (IDK) sowie des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) mit Hilfe spektroskopischer Verfahren nachweisen.

Ein Stück Erdgeschichte im Darm

     FAU-Paläontologen untersuchen Daten zu fossilen Plattwürmern
Wer eine Katze oder Hund als Haustier hat, muss ihm regelmäßig Tabletten und Pasten geben, um sie von Würmern zu befreien. Doch wie lange gibt es diese Wirt-Parasit-Beziehung schon – litten bereits Dinosaurier an Wurmkrankheiten? Ein internationales Team unter Leitung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) hat alle wissenschaftlich dokumentierten Vorkommen von fossilen Plattwürmern analysiert und unter anderem untersucht, welcher Zusammenhang mit der Evolution ihrer Wirtstiere besteht. Ihre Ergebnisse haben sie in der Fachzeitschrift Advances in Parasitology veröffentlicht*.

Pluto flyover created from first images

Dienstag, 21. Juli 2015

Unsere wahren Regenmacher: Eiswolken

     Erkenntnisse Leipziger Meteorologen können Wetter- und Klimaprognosen verbessern
Wolken sind der große Unsicherheitsfaktor in Wetter- und Klimaprognosen. Vor allem an den Eiswolken zerbrechen sich Forscher die Köpfe. Leipziger Meteorologen haben nun belegt, dass sich darin der Großteil unseres Regens an Land bildet. Das könnte helfen, Wetter und Klima besser vorherzusagen und die Rolle menschengemachter Emissionen in der Atmosphäre für die Entstehung von heftigen Regengüssen zu verstehen. Ihre Forschungsergebnisse haben die Wissenschaftler gerade im renommierten Fachjournal "Geophysical Research Letters" veröffentlicht.

Montag, 20. Juli 2015

Dienstag, 14. Juli 2015

Measuring Water Levels in a Flowing Well

Buried balloon models bomb crater formation

Wissenschaftsjournalismus ist _keine_ Nische!

Unsere ganze Gesellschaft basiert auf den Erkenntnissen von Wissenschaft. Wir können es uns schlicht nicht erlauben, Wissenschaftsjournalismus (und damit ja auch die Erkenntnisse der Wissenschaft) als "Nische" zu betrachten. Wir berauben uns damit unsere eigenen Grundlagen. Mehr Wissenschaftskommnunikation ist dringend notwendig, um dem wissenschaftlichen Analphabetismus entgegenzuwirken! Guter Wissenschaftsjournalismus trägt ganz wesentlich dazu bei, dass eine demokratische Gesellschaft die bestmöglichen Entscheidungen für ihre Zukunft treffen kann.

Gesellschaft braucht Wissenschaft - offener Brief der Wissenschafts-Pressekonferenz zum WDR

Mittwoch, 8. Juli 2015

Neue Quelle von Treibhausgasen entdeckt

Flechten, Moose und Cyanobakterien produzieren große Mengen an Lachgas

Seltene Erden als Umweltbelastung: anthropogene Hochtechnologiemetalle in Rheinmuscheln gefunden

     Die Ausbreitung kritischer Hochtechnologiemetalle in der Umwelt geht weiter. Eine in der Fachzeitschrift „Science of the Total Environment“ veröffentlichte Studie von Michael Bau, Professor für Geowissenschaften an der Jacobs University in Bremen, und seiner Doktorandin Gila Merschel, zeigt, dass Seltene Erden in die Nahrungskette gelangen können.

Eine Ode an die Speicherstadt - Weltkulturerbe

Yess!! Jetzt ist es offiziell, Hamburg hat Weltkultur. Wer hätte das gedacht....
 

Dienstag, 7. Juli 2015

Fährten-Abdruck des Riesentausendfüßers an der TU Bergakademie Freiberg

     Er war zweieinhalb Meter lang, zählte 32 Beinpaare und lebte etwa 40 Millionen Jahre vom Karbon bis zum Perm (vor etwa 300 Millionen Jahren): Der Riesentau-sendfüßer Arthropleura war ein schneller und erfolgreicher Jäger. In diesem Jahr ist die Art zum Fossil des Jahres gekürt worden, an der Freiberger Universität wurde heute (7. Juli) der Abdruck der weltweit größten Fährte enthüllt.

Vulkanausbrüche bremsen Klimawandel

Lund/Hampton/De Bilt/Karlsruhe/Mainz/Leipzig. Obwohl die Konzentrationen an Treibhausgasen in der Atmosphäre kontinuierlich ansteigen, ist die globale mittlere Bodentemperatur seit der Jahrtausendwende weit weniger stark angestiegen als erwartet. Eine Erklärung für diese bisher noch nicht völlig verstandene sogenannte „Pause in der Klimaerwärmung“ liefert jetzt ein internationales Team: Die Sonneneinstrahlung ist in den unteren Schichten der Stratosphäre zwischen 2008 und 2011 durch mehrere Vulkanausbrüche doppelt so stark abgeschwächt worden als bisher angenommen.

Freitag, 3. Juli 2015

AdG 2015 Millenniumssziele in Afrika und die Rolle der Geowissenschaften: Tagungsband und Bilder online

Für alle, die bei der Jahrestagung der Afrikagruppe deutscher Geowissenschaftler 2015 in Frankfurt dabei waren oder es gerne gewesen wären (wie ich): der Tagungsband (als pdf) und einige Impressionen wurden jetzt online gestellt.

Mittwoch, 1. Juli 2015

Wegweiser zum Wissen: Deutsches Science Media Center gegründet

     Klaus Tschira Stiftung ermöglicht Aufbau der gemeinnützigen Einrichtung. SMC hilft Journalisten bei der Orientierung, wenn Wissenschaft Schlagzeilen macht.

Die Physik hinter Curling - Video

Dienstag, 30. Juni 2015

Sicher, nicht nur im Urlaub: Erdbeben- und Tsunami-Merkblätter

Zu Beginn der Haupt-Reisezeit möchte das Deutsche GeoForschungsZentrum (GFZ) alle Urlauberinnen und Urlauber, die in erdbeben- und tsunamigefährdete Gebiete reisen, auf seine Informationsblätter "Merkblatt Erdbeben - Was mache ich, wenn die Erde bebt?" und "Merkblatt Tsunami" hinweisen.
Die Merkblätter sollen allen, die sich zeitweilig oder länger in potenziell gefährdeten Gebieten im Ausland aufhalten, Ratschläge geben, wie man sich bei starken Beben und Tsunamis verhalten soll. Für diejenigen, die einen längeren Aufenthalt planen, geben diese Merkblätter Informationen zur Einrichtung des Wohn- und Arbeitsplatzes in potenziellen Bebengebieten.
Eine "Weltkarte der Erdbebengefährdung" zeigt, wo auf der Erde sich die Haupt-Bebengebiete befinden.
Die Hinweisblätter und weitere Informationen zu Erdbeben weltweit sind im Internet unter der Adresse http://www.gfz-potsdam.de am Fuß der Seite zum Herunterladen bereit gestellt.    

340 Krater fehlen noch

     Forscher berechnen die Zahl der noch zu entdeckenden Einschlagstellen von Meteoriten auf der Erdoberfläche

Asteroid Day - ESA experts explain the nature and threat of asteroids

Donnerstag, 25. Juni 2015

Älteste Schildkröte der Welt in Deutschland entdeckt

     Ein neues Missing Link klärt den Ursprung der Schildkröten. Der Sensationsfund einer 240 Mio. Jahre alten Ur-Schildkröte in Baden-Württemberg (Vellberg) schließt eine weltweite Fundlücke.

How To Detect A Secret Nuclear Test

Ist Ihr AckerFit? – Die 6 Schritte der Bodengefügeansprache

Mittwoch, 24. Juni 2015

Dienstag, 23. Juni 2015

Fossil der Geiseltal-Sammlung liefert ersten Beleg für Brutpflege bei Krokodilen

Bereits in der Urzeit haben sich Krokodile nach der Eiablage um ihren Nachwuchs gekümmert. Das konnte Dr. Alexander K. Hastings, US-amerikanischer Gastwissenschaftler an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), anhand eines Fossils der Geiseltal-Sammlung zeigen. Bislang fehlte Wissenschaftlern ein Beweis für die These, dass bereits die urzeitlichen Vorfahren der Krokodile Brutpflege betrieben haben. In einem Beitrag im Fachjournal „Palaios“ liefert der Paläontologe jetzt den ersten Beleg für das Brutverhalten der Tiere.

Baloney Detection Kit, (Dr. Michael Shermer)

Montag, 22. Juni 2015

Die Insel Isla Santa María im Süden Zentralchiles dokumentiert einen kompletten seismischen Zyklus.

Charles Darwin und sein Kapitän Robert Fitzroy waren Zeugen des großen Erdbebens von 1835 im südlichen Zentralchile. Der „Beagle“-Kapitän maß nach dem Beben eine vertikale Anhebung der Insel Isla Santa María von zwei bis drei Metern. Was Darwin und Fitzroy nicht erahnen konnten, war dass sich ein solches Starkbeben 175 Jahre später an nahezu derselben Stelle wiederholen sollte.
Vor der Westküste Südamerikas taucht der Ozeanboden des Pazifik unter den südamerikanischen Kontinent. Der Spannungsauf- und -abbau der Erdkruste entlang des ganzen Kontinents führt dazu, dass in rund anderthalb Jahrhunderten die gesamte Strecke von Feuerland bis Peru in einer Serie von Erdbeben einmal komplett durchbricht. Das Beben von 1835 war der Beginn eines solchen seismischen Zyklus‘ an dieser Stelle.

Freitag, 19. Juni 2015

Donnerstag, 18. Juni 2015

Wissenschaftlerin fordert zur Erforschung der nach Ölunfällen eingesetzten Dispersionsmittel auf

     Über die Wirkung auf ölabbauende Mikroorganismen im Ozean ist bisher zu wenig bekannt – Begrenzung der Umweltschäden nach Unfällen

Forscher filmen Schockwelle in Diamant

     Röntgenlaser eröffnet neue Möglichkeiten in der Materialforschung
Mit ultrakurzen Röntgenblitzen haben Forscher Schockwellen in Diamanten gefilmt. Die Studie unter Leitung von DESY-Wissenschaftlern eröffnet neue Möglichkeiten zur Untersuchung von Materialeigenschaften. Dank der extrem hellen und kurzen Röntgenblitze konnten die Forscher die rasante Dynamik der Schockwelle sowohl mit hoher räumlicher als auch mit hoher zeitlicher Genauigkeit verfolgen. Das Team um DESY-Physiker Prof. Christian Schroer stellt seine Arbeit im Fachblatt „Scientific Reports“ vor.

Carl Sagan’s Pale Blue Dot, Animated in Motion Graphics

Klimawandel - mehr als nur heiße Luft!

Mittwoch, 17. Juni 2015

Der Monsun ändert die Tektonik

     Neuer klima-tektonischer Kopplungsmechanismus entdeckt
Der Monsun ändert die Tektonik

Forscher rekonstruieren Dinosaurierfährten

     Vor zwölf Jahren wurden in einem Steinbruch bei Goslar Fußspuren von Raubsauriern entdeckt und geborgen. Paläontologen der Universität Bonn erstellten nun mit dem Dinosaurier-Freilichtmuseum Münchehagen und dem Landesmuseum Hannover anhand von Fotografien der Grabung ein dreidimensionales, digitales Modell. Die Rekonstruktion der Fundstelle legt nahe, dass vor rund 154 Millionen Jahren Raubsaurier auf pflanzenfressende Dinosaurier Jagd machten, die Inseln bewohnten. Über eine Landbrücke im sinkenden Meeresspiegel könnten die Räuber eingewandert sein. Das Fachjournal „Palaeontologia Electronica” stellt die Ergebnisse nun vor.

Donnerstag, 11. Juni 2015

200 Jahre geologische Karten; Strata Smith: Der Mann und die Karte

William Smith veröffentlichte 1815 die erste geologische Karte

Dienstag, 9. Juni 2015

Floods as war weapons – Humans caused a third of floods in past 500 years in SW Netherlands

     A new study shows that, from 1500 until 2000, about a third of floods in southwestern Netherlands were deliberately caused by humans during wartimes. Some of these inundations resulted in significant changes to the landscape, being as damaging as floods caused by heavy rainfall or storm surges. The work, by Dutch researcher Adriaan de Kraker, is published today (9 June) in Hydrology and Earth System Sciences, a journal of the European Geosciences Union (EGU).

Schwankungen im Nordatlantikstrom: kein Trend in Sicht

     Wissenschaftler der Universität Bremen untersuchen Langzeit-Schwankungen beim Wassermassentransport des Golfstroms in den Nordatlantik. Ihre Studie ist jetzt im „Journal of Geophysical Research“ vorgestellt worden.

Warum ist Ozeanwasser salzig?

Warum wir über Boden reden müssen!

Montag, 8. Juni 2015

Riesenhirsche lebten nach der Eiszeit noch in Süddeutschland

Tübinger Forscher rekonstruieren DNA des Megaloceros aus Höhlenfunden der Schwäbischen Alb und finden mögliche Ursachen für sein späteres Aussterben

acatech POSITION: Ein generelles Fracking-Verbot lässt sich wissenschaftlich nicht begründen

     Ein generelles Verbot des Hydraulic Fracturing lässt sich auf Basis wissenschaftlicher und technischer Fakten nicht begründen. Zu diesem Fazit kommt acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften in der heute veröffentlichten POSITION über Anwendungsmöglichkeiten, wirtschaftliche Perspektiven und potentielle Umweltrisiken der umgangssprachlich Fracking genannten Technologie. Die Erschließung von Gas oder Erdwärme durch Fracking sollte jedoch strengen Sicherheitsstandards folgen. Die Akademie legt einen Katalog von Best-Practice-Maßnahmen vor, die ein Höchstmaß an Sicherheit gewährleisten. Die POSITION wird am 9. Juni 2015 im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung vorgestellt.

Erstaunliche stabiles Verwittern trotz Eis- und Warmzeiten

Die Unterschiede in der Verwitterung von Gestein waren in den letzten zwei Millionen Jahren ziemlich gleichmäßig, trotz der ausgeprägten Kalt- und Warmzeiten, zwischen denen das Erdklima in diesem langen Zeitraum hin- und herschwankte.

Freitag, 29. Mai 2015

Bogenschießen in Zeitlupe

Da erblasst selbst Legolas vor Neid...

Donnerstag, 28. Mai 2015

Hangrutschungen und Nachbeben in Nepal

     Vor-Ort-Untersuchungen nach den Beben

Hangrutschungen und Nachbeben in Nepal
Team des GFZ reist in das Katastrophengebiet

The Science Love Song

Mittwoch, 27. Mai 2015

Study: Over 70% of glacier volume in Everest region could be lost by 2100

     If greenhouse-gas emissions continue to rise, glaciers in the Everest region of the Himalayas could experience dramatic change in the decades to come. A team of researchers in Nepal, France and the Netherlands have found Everest glaciers could be very sensitive to future warming, and that sustained ice loss through the 21st century is likely. The research is published today (27 May) in The Cryosphere, an open access journal of the European Geosciences Union (EGU).

Kann man das Mammut durch Klonen wieder zum Leben erwecken - Vortrag von Beth Shapiro

Andockmanöver an die ISS - aus der Sicht eines Kosmonauten

Wie sieht ein Andockmanöver an die Internationale Raumstation eigentlich aus? Dieses Video zeigt es aus der Sicht des Kosmonauten einer Soyuz-Raumkapsel. Die Soyuz TMA-16M dockte am 27. März 2015 mit den beiden russischen Kosmonauten Mikhail Kornienko und Gennady Padalka sowie dem amerikanischen Astronauten Scott Kelly an die Raumstation an.

Wie kann man aus einem kleinen Fettbrand in der Küche eine Katastrophe machen?

Heißes Fett oder Öl in einem Topf oder einer Pfanne auf dem Herd, und dann die Zeit vergessen. Hat das Fett erstmal Feuer gefangen, ist die Panik meist groß und die Vernunft entsprechend klein. Wer jetzt Wasser zum Löschen auf das Feuer kippt, kann von Glück sagen, wenn nur eine komplette Küchenrenovierung ansteht. Sehr oft endet so ein Manöver nämlich im Krankenhaus in der Spezialklinik für Brandopfer. Denn das Wasser ist schwerer als das Fett und gerät unter dieses. Dort verdampft es dann schlagartig und reißt das brennende Fett explosionsartig auseinander.

Dienstag, 26. Mai 2015

Wir funktionieren Treibhausgase in unserer Atmosphäre?

Boden im Juni - Böden und Erholung

Kooperation unter Fischen - Zackenbarsch und Muräne

Lässt sich Kohlendioxid sicher im Meeresboden speichern? - ECO2 präsentiert Ansatz für Risikenabschätzung

     Die Speicherung von Kohlendioxid im Meeresboden gilt im Rahmen einer Strategie zur Abscheidung und Speicherung von Kohlendioxid (Carbon Capture and Storage, CCS) als Möglichkeit, den Anstieg der Kohlendioxid-Konzentration in der Atmosphäre zu reduzieren. Das von der EU geförderte Projekt ECO2 entwickelte Ratschläge für die Auswahl und Überwachung von untermeerischen Speicherstätten sowie einen Ansatz für eine fundierte Risiko-Abschätzung. 27 Partner-Institutionen aus neun europäischen Ländern arbeiteten von 2011-2015 unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel zusammen. Die Ergebnisse von ECO2 fließen in die Überarbeitung der CCS-Regularien ein.

Neue Zentrale für die deutsche Rohstoffforschung

     Fünf führende deutsche Forschungseinrichtungen aus dem Rohstoffsektor haben den Kooperationsvertrag für das neue Verbundprojekt „German Resource Research Institute“ (GERRI) unterschrieben. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt soll zukünftig die deutsche Rohstoffforschung für den internationalen Wettbewerb stärken.

Eukaryoten: Eine neue Zeittafel der Evolution

     Verunreinigte Proben haben in der Zeittafel des Lebens offenbar einige Verwirrung gestiftet. Ein internationales Team, zu dem Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie gehörten, hat mit extrem sauberen Analysen einen vermeintlichen Beleg, dass Eukaryoten vor 2,5 bis 2,8 Milliarden Jahren entstanden sind, entkräftet. Eukaryoten besitzen anders als etwa Bakterien einen Zellkern. Einige Forscher meinten, in bis zu 2,8 Milliarden Jahre alten Gesteinsproben ihre molekulare Spuren gefunden zu haben. Wie die aktuelle Studie nun zeigt, stammen diese jedoch von Verunreinigungen. Den ältesten Beweis für die Existenz von Eukaryoten liefern nun 1,5 Milliarden Jahre alte Mikrofossilien.

Donnerstag, 21. Mai 2015

Drohnenflug rettet Rehkitze und ergänzt Satellitenbilder

     Geographen der Universität Jena testen System zur Biosphären-Erkundung per Satellit
Im Mai, wenn die Wiesen saftig sind und die Kräuter in voller Blüte stehen, bringen die Rehe ihre Jungen zur Welt. Während die Ricke nach Nahrung sucht, verharren die Kitze im hohen Gras, um Raubtiere nicht auf sich aufmerksam zu machen. Ein Verhalten, das manchen Kitzen zum Verhängnis wird, sobald Wiesen und Felder maschinell gemäht werden.

Mittwoch, 20. Mai 2015

Neolithische Siedlung im Nil-Delta größer als bisher angenommen

Im Nil-Delta lassen sich im größeren Umfang Spuren einer neolithischen Besiedlung der sogenannten Merimde-Kultur nachweisen. Das ist das Ergebnis von Feldforschungen und Archivstudien, die Prof. Dr. Joanne Rowland, Professorin für Ägyptologie an der Freien Universität Berlin, im Rahmen eines Forschungsprojekts des Exzellenzclusters Topoi durchgeführt hat. Bestätigung dafür brachte vor allem auch ein Grabungsschnitt, der im Sommer 2014 unter der Leitung von Joanne Rowland in Zusammenarbeit mit dem ägyptischen Ministerium für Altertümer durchgeführt wurde.

Kleinplanetenforschung profitiert von Gaia-Satellitenmission

Von der groß angelegten Gaia-Mission der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) profitiert auch die astronomische Kleinplanetenforschung, obwohl der Astrometrie-Satellit vor allem die Aufgabe hat, rund eine Milliarde Sterne der Milchstraße exakt zu vermessen. Doch quasi nebenbei wird auch eine Vielzahl von Kleinplaneten in unserem Sonnensystem aufgespürt.

Dienstag, 19. Mai 2015

Arktis: Warmzeit mit Pause - Rekonstruktion der arktischen Klimaverhältnisse in der Kreidezeit

Wissenschaftler der Goethe-Universität Frankfurt und des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums haben gemeinsam mit kanadischen Kollegen die klimatische Entwicklung des arktischen Ozeans während der Kreidezeit, vor 145 bis 66 Millionen Jahren, rekonstruiert. Das Forscherteam kommt zu dem Schluss, dass es während des für ein extremes Treibhausklima bekannten geologischen Zeitalters einen massiven Kälteeinbruch gab. Die kürzlich im Fachjournal „Geology“ veröffentlichte Studie soll auch dabei helfen, die Prognosen über die zukünftige Klima- und Umweltentwicklung zu verbessern und den Einfluss des Menschen auf den Klimawandel abzuschätzen.

Fracking

Sachliche Informationen zum Thema Fracking sind nicht so einfach zu bekommen. Zu sehr ist das Tema bereits mit Emotionen belastet. darin ähnelt dieses Thema anderen wie zum Beispiel der Gentechnik. Um so wichtiger ist es, sachlich die Fakten, Vorteile aber auch die Risiken zu erkennen, damit man sie auch diskutieren kann. Der bayerische Rundfunk hat hier einmal einen schönen Podcast ins Netz gestellt.

Fracking - Risikobohrung oder Rohstoffsegen BR 2

Auch auf den Scilogs finden sich gute Informationen zum Thema:

Sehr sehr sehr selten: Erdbeben beim Fracking - AstroGeo
AstroGeo Podcast: Fracking
Methan im Trinkwasser und Fracking – Besteht ein Zusammenhang? - Mente et Maleo
Küchengeologie – Hydraulic Fracturing (Fracking) - Mente et Maleo
Kann Fracking Erdbeben verursachen? - Mente et Maleo
Shale Gas und Fracking (Video) - Mente et Maleo
und natürlich auch bei den Scienceblogs
Geothermie und Fracking - was geht?

Montag, 18. Mai 2015

Eiskristalle unter Kontrolle

Was passiert eigentlich, wenn sich Eiskristalle bilden? Auch wenn dieses Phänomen alltäglich scheint und eine große Bedeu-tung für verschiedene Anwendungen hat, sind doch diese Vorgänge auf molekularer Ebene weitgehend unverstanden. Physiker der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf haben sich dieses Themas angenommen und veröffentlichen ihre Ergebnisse nun in der Zeitschrift Nature Communications.

Sonntag, 17. Mai 2015

Dienstag, 12. Mai 2015

Kartierung von Höhlen

Schmucksteine aus synthetischem Diamant

     Synthetischer Diamant wird fast ausschließlich in industriellen Anwendungen eingesetzt. Bislang konnten die »man-made diamonds« nicht in ausreichend hoher Stückzahl hergestellt werden, um sie als Schmucksteine zu etablieren. Forscher haben nun das Verfahren zur Herstellung von synthetischem Diamant so weit ausgereift, dass in einem Plasma-Reaktor 600 Diamanten gleichzeitig gewachsen werden können. Der weltweit einzigartige Reaktortyp des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Festkörperphysik IAF in Freiburg ermöglicht die Herstellung von einkristallinen Diamanten mit sehr hohem Reinheitsgrad.

Freitag, 8. Mai 2015

tödlich für Radfahrer und Fußgänger - der tote Winkel

Man kann eigentlich nicht oft genug darauf hinweisen. Augen auf beim Abbiegen. Wie schnell sind Radfahrer und Fußgänger übersehen. Besonders wen direkt an Einmündungen auch noch Fahrzeuge parken oder Werbeschilder stehen, welche die Sicht noch zusätzlich einschränken. Und man sollte immer den so genanten "toten Winkel" im Kopf haben, auch als Radfahrer oder Fußgänger. Der ist, besonders bei den großen LKW, sehr groß. Und man ist im Zweifelsfall immer der schwächere. Es wird also zeit, über technische Lösungen nachzudenken.

via Velophil

Donnerstag, 7. Mai 2015

Dienstag, 5. Mai 2015

Das Leben danach: Massenaussterben und ihre Konsequenzen

     Ein gigantischer Meteoriteneinschlag am Ende der Kreidezeit vor 66 Millionen Jahren verursachte das jüngste von fünf großen Massenaussterben der Erdgeschichte. Neben den Dinosauriern starben auch im Meer viele Arten und ganze Gruppen wie die Ammoniten aus. Ökosysteme erholten sich zwar recht schnell, sahen aber dauerhaft anders aus als zuvor. Paläontologen des Museums für Naturkunde Berlin haben nun erstmals die ökologischen Umwälzungen in den Meeren genau untersucht und einen globalen Regimewechsel dokumentiert, der nicht allein auf das Aussterben zurückgeht.

Aus dem Leben eines Steins

Als Stein hat man es nicht leicht. Dabei will man doch eigentlich nur seine Ruhe haben. Aber diese Primaten sind irgendwie immer viel zu hektisch...


An Object at Rest from Seth Boyden on Vimeo.

Montag, 4. Mai 2015

Das Schiefergas in Schwedens Kruste ist jung

     Ergebnis eines neuen hydrogeochemischen Ansatzes

Das Schiefergas in Schwedens Kruste ist jung
Tektonik und tiefe Biosphäre

Mittwoch, 29. April 2015

Sauerstoffnot im Grundwasser

     Geowissenschaftler der Universität Jena analysieren Bodenverunreinigungen durch Schmelzwasser an Flughäfen

Erosion, Hangrutschungen und Monsun quer durch den Himalaya

     Ein Team von Wissenschaftlern aus Nepal, der Schweiz und Deutschland zeigt, wie sich durch den Monsun verursachte, starke Erosionsprozesse als Hangrutschungen in der Sedimentfracht eines Flusses quer durch den Himalaya widerspiegelt.

Hamburg Ende Juni 1945 - in Farbe und HD

So sah Hamburg direkt nach dem 2. Weltkrieg aus. Ungewohnte und sehr eindrucksvolle Aufnahmen der Stadt und ihrer Trümmerberge im Juni 1945 von Konstantin von zur Mühlen.
Interessant auch der Schwenk über den Hafen an den Landungsbrücken. An manche der Aufbauten auf den Werften auf der Elbseite gegenüber kann ich mich noch in den 1970´er Jahren erinnern.


Sensationelle Entdeckung! Hamburg 1945 in Farbe und HD. from Konstantin von zur Mühlen on Vimeo.
via textundblog

Ein X-Wing im Weltraum - cooles Video

Der Wunsch nach Premierentickets für den 7. Teil der Star Wars Saga treibt manche Menschen zu interessanten Aktionen. Da wird dann ein X-Wing Jäger als Modell an einen Wetterballon gehängt, um ihn hoch über der Erde zu filmen. Eine ziemlich coole Sache, wie ich finde.

Star Wars' X-Wing Soars Near Edge of Space in Awesome Video - http://www.space.com/29256-star-wars-x-wing-space-balloon-video.html

Das Anthropozän - Videodiskussion mit Jan Zalasiewicz und Christian Schwägerl





Montag, 27. April 2015

Komponisten liefern Erklärung für Hawaii-Knick

     Von Hawaii bis nach Kamtschatka zieht sich eine Kette von größtenteils unter Wasser liegenden, erloschenen Vulkanen durch den Pazifik. Diese Hawaii-Emperor-Kette ist die Spur eines vulkanischen Hotspots. Doch warum ändert sie auf halbem Weg die Richtung? Ein internationales Forscherteam unter Beteiligung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel, des Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) fand eine Erklärung in großräumigen tektonischen Veränderungen vor rund 50 Millionen Jahren. Die Studie erscheint jetzt in der internationalen Fachzeitschrift Nature Geoscience.

Risse in den Straßen nach dem Erdbeben in Nepal

Böden Als Grundlage für Gebäude und Infrastruktur

Donnerstag, 23. April 2015

Asbestos: The analysts’ guide for sampling, analysis and clearance procedures

Asbestos: The analysts’ guide for sampling, analysis and clearance procedures - http://www.redhills.co.uk/images/downloads/hsg248.pdf

Mittwoch, 22. April 2015

Pflanzen- und Tierwelt braucht in Städten Platz und Korridore

     Trierer Biogeographen stellen weltweite Meta-Analyse zu Biodiversität vor

Erstes Spektrum eines Exoplaneten im sichtbaren Licht

Astronomen ist es mit dem Exoplanetenjäger HARPS am La Silla-Observatorium der ESO in Chile erstmals gelungen, das Spektrum, das von einem Exoplaneten reflektiert wurde, im sichtbaren Licht nachzuweisen. Diese Beobachtungen brachten auch neue Eigenschaften des untersuchten Exoplaneten zum Vorschein - 51 Pegasi b, der erste Exoplanet, der um einen normalen Stern entdeckt wurde. Die Ergebnisse sind wegweisend für die Zukunft dieser Technik, insbesondere in Hinblick auf die Einführung von Instrumenten der nächsten Generation am VLT, wie beispielsweise ESPRESSO, und zukünftigen Teleskopen wie dem E-ELT.

Ichnologie - Spuren von Dinosauriern und anderen Lebewesen der Vergangenheit

Dienstag, 14. April 2015

Planet Erde tiefgekühlt

     Unser Planet könnte im Laufe seiner Geschichte mehrmals vollständig von einer Eisschicht bedeckt gewesen sein, so eine Hypothese von Geologen. Aus der Distanz hätte die Erde dann wie ein riesiger Schneeball ausgesehen. Eine neue Studie der Universität Göttingen bestätigt nun extrem kaltes Klima in den sogenannten Schneeball-Erde-Episoden vor Millionen und Milliarden Jahren. Gletscher sind demnach bis an den Äquator vorgedrungen. Der Geologe Dr. Daniel Herwartz hat die Zusammensetzung von Sauerstoffisotopen tropischer und subtropischer Gletscher rekonstruiert. Die Ergebnisse erscheinen am 13. April 2015 in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA (PNAS).

Planet Earth deep frozen

     It is probable that for several times planet earth was completely covered by ice, geologists say. From a distance, it would have looked like a huge snowball. A new study from the University of Göttingen now confirms that the Earth went through episodes of extremely cold climates millions and billions years ago. In so-called “Snowball Earth” periods, glaciers even covered equatorial regions. Geologist Dr. Daniel Herwartz has reconstructed the oxygen isotopic compositions of ancient (sub) tropical glaciers. The results are published in Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA (PNAS) on April 13, 2015.

Wer waren die Vorbilder der "Schreckenswölfe" aus "Game of Thrones"?

In "Game of Thrones" kommen sie noch vor, die "Schreckenswölfe". Aber es hat sie bzw. ihre irdischen Vorbilder, wirklich gegeben.

Montag, 13. April 2015

Kalkberge im Meer ─ Studie präzisiert Entstehungsbedingungen faszinierender Tiefseelandschaften

n einer Studie, die jetzt in der Zeitschrift Earth-Science Reviews erschienen ist, befassen sich Prof. Dierk Hebbeln und Prof. Elias Samankassou, Universität Genf, mit der Entstehung von Kalkschlammhügeln im Meer. Diese massiven, kegelförmigen und bis zu 350 Meter hohen Erhebungen finden sich weltweit in den Ozeanen. Sie beherbergen faszinierende Ökosysteme und bieten Platz für Kaltwasserkorallen, Schwämme, Seelilien, Moostierchen und andere Organismen. In der Übersichtsstudie kommt das Autorenteam zu dem Schluss, dass es sich bei diesen Hügeln um die lange gesuchten modernen „Verwandten“ von Kalkhügeln aus dem Erdaltertum handeln könnte.

Donnerstag, 9. April 2015

Mehr als nur Rohstoff: Eisen-Mangan Krusten als Klimarekorder

     Meeresforscher rekonstruieren Klimaschwankungen in der kanadischen Arktis

08.04.2015/Kiel. Das Klima der Arktis hat sich im Zuge des Beginns der Vereisungszyklen der nördlichen Hemisphäre vor drei Millionen Jahren drastisch verändert. Wissenschaftler des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel rekonstruierten jetzt erstmals die Klimageschichte der Arktis anhand von Aufzeichnungen in Eisen-Mangan-Krusten. Die Studie, die in Zusammenarbeit mit dem Geologischen Dienst der Vereinigten Staaten (USGS) und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETHZ) entstand, ist in der Fachzeitschrift Earth and Planetary Science Letters erschienen.

Thünen-Atlas: Karten zur landwirtschaftlichen Nutzung online

     Wissenschaftler aus Braunschweig haben einen hochaufgelösten Datensatz zur Landnutzung und Tierhaltung in Deutschland erarbeitet

Die deutsche Agrarstatistik ist eine wichtige Quelle, um Trends in der Landwirtschaft und ihre Auswirkungen auf die Umwelt abzuschätzen. Allerdings sind nicht alle Daten frei zugänglich. Das Thünen-Institut hat deshalb das Projekt „Agraratlas“ initiiert. Das Ergebnis: ein Datensatz, der die Landnutzung und die Tierhaltung in Deutschland bis auf Gemeindeebene darstellt, allen Datenschutzanforderungen genügt und online verfügbar ist.

Mittwoch, 8. April 2015

Kein Gold ohne Mikroben

     An Schmuck und anderen Stücken aus Gold erfreuen sich viele Menschen. Das haben sie unscheinbaren Mikroben zu verdanken: Die hielten vor drei Milliarden Jahren das edle Metall in der Erdkruste fest. Das meint zumindest ein Experte von der Universität Würzburg.

No gold without microbes

     Many people love jewelry and other items made of gold. They have inconspicuous microbes to thank for this: Three billion years ago they held the noble metal in the Earth’s crust. This is the opinion at least of an expert from the University of Würzburg.

Dienstag, 7. April 2015

Fossilien im Röntgenblick: Neue Einblicke in die Lebensweise von Ammoniten

     Mit modernen bildgebenden Verfahren haben Paläontologen der Ruhr-Universität Bochum (RUB) Fossilien ausgestorbener Meerestiere untersucht. Quantitative Analysen liefern neue Hinweise, dass Ammoniten – ähnlich wie der heute noch lebende Nautilus – mithilfe ihres Gehäuses schwimmen konnten. Für die Studie entwickelten die Forscher gemeinsam mit Industriepartnern ein Auswertverfahren für hochaufgelöste computertomografische Bilder. Das Wissenschaftsmagazin „RUBIN“ berichtet.

Landslide Hazards

The Amazing Eta Carinae - Sixty Symbols

Donnerstag, 2. April 2015

Mittwoch, 1. April 2015

Leben für Spezialisten: im giftigen Atem schlafender Vulkane

     Forscher der Universität Jena untersuchen die mikrobielle Gemeinschaft in vulkanisch aktiven Böden

Life for specialists: in the poisonous breath of sleeping volcanos

     Researchers of the University Jena analyze the microbial community in volcanically active soils

Bodenkunde im April: Böden als Wasserfilter

Seenotkreuzer"Hermann Marwede" gegen Sturm Niklas

Eigentlich immer gut zu wissen, dass irgend jemand auch beim stärksten Sturm da draußen wacht. Seenotkreuzer "Hermann Marwede" am 31. März 2015 im Sturm auf der Nordsee.

Resonanzen oder: warum widerstehen manche Gebäude Erdbeben

Dienstag, 31. März 2015

Carboniferous Forest Simulator

Mehr unter http://www.thefossilforum.com/index.php?/topic/46827-real-time-simulation-of-a-carboniferous-forest-wip/

Das Programm ist unter http://extra-life.de/index.html herunterzuladen und frei für den Privatgebrauch (Alpha Version). Die finale Version wird auch für Museen und Lehre benutzbar sein.

Warum die Artenvielfalt plötzlich explodierte

     Vor rund 540 Millionen Jahren explodierte die Artenvielfalt auf der Erde: Innerhalb kurzer Zeit entstanden unzählige neue Arten, fast gleichzeitig entwickelten sich die Vorfahren der heutigen großen Tiergruppen. Wie kam es zu dieser rasanten Entwicklung? Diese Frage beschäftigt Paläontologen rund um die Welt seit Jahrzehnten. Wissenschaftler der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) haben nun bestehende Theorien bestätigt: Extreme Nischenbildung und tektonische Plattenverschiebungen sind für die Entstehung des Artenreichtums verantwortlich. Ihre Ergebnisse haben die Forscher jetzt in dem renommierten Fachjournal PNAS* veröffentlicht.

100 Millionen Jahre alte Schildlaus betrieb Brutpflege

     Wissenschaftler der Universität Bonn haben mit Kollegen aus China, Großbritannien und Polen den ältesten Beleg für Brutpflege bei Insekten beschrieben: Es handelt sich dabei um eine Schildlaus, die als Fossil in Bernstein eingeschlossen ist. Der rund 100 Millionen Jahre alte „Schnappschuss“ aus der Erdgeschichte zeigt das nur sechs Millimeter winzige Insekt mit einem Kokon aus Wachs, der Dutzende von Eiern vor Fressfeinden und Austrocknung schützt. Die Forscher stellen nun ihre Ergebnisse im hochkarätigen Journal „eLIFE“ vor.

Mittwoch, 25. März 2015

Der Erfolg der Kieselalgen

     Erosion an Land begünstigte die Ausbreitung spezieller Mikroalgen in den Ozeanen.
Die zu den Mikroalgen zählenden Diatomeen traten vor etwa 40 Millionen Jahren ihren Aufstieg zu einem der wichtigsten Produzenten von Biomasse an. Was sie so erfolgreich werden ließ, hat nun ein internationales Forscherteam anhand von Meeresbodenablagerungen in Kombination mit Computersimulationen untersucht. In ihrer Studie, die nun im Wissenschaftsmagazin PNAS (Proceedings of the National Academy of Science USA) veröffentlicht wurde, beschreiben die Wissenschaftler den Zusammenhang zwischen der Erosion silikathaltiger Gesteine an Land und dem evolutionären Erfolg der marinen Diatomeen.

Eine CD zerbricht, mit 170 000 fps

Dienstag, 24. März 2015

Neue Einblicke in den geheimnisvollen Meeresboden

     - Kieler Meeresforscher präsentieren neue Konzepte zur Entstehung von Schlammvulkanen und kalten Quellen in der Tiefsee -
Während einer Expedition des deutschen Forschungsschiffs METEOR im Jahr 2012 entdeckten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel zusammen mit Kollegen aus Bremen und Halle sowie aus Portugal, Spanien und Großbritannien bis dahin unbekannte Schlammvulkane am Grund des Atlantiks. In der internationalen Fachzeitschrift Geology zeigen die Beteiligten jetzt, warum diese Strukturen neue Einblicke über Prozesse im Meeresboden liefern – und warum sie gleichzeitig neue Fragen aufwerfen.
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