Mittwoch, 30. September 2015

Erloschene Tiefseevulkane als Erdbebenstopper

     Im Norden Chiles erwarten Experten schon länger eines der nächsten Mega-Erdbeben. Doch als im Frühjahr 2014 in der nordchilenischen Stadt Iquique die Erde schwankte, waren Stärke und räumliche Ausdehnung des Bebens deutlich kleiner als befürchtet. Geologen des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel und des Kieler Exzellenzclusters „Ozean der Zukunft“, des Institute of Marine Sciences (CSIC) in Barcelona (Spanien) und der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) veröffentlichen jetzt im internationalen Fachjournal Nature Communications eine mögliche Erklärung.

Donnerstag, 24. September 2015

Dienstag, 22. September 2015

EAG Photo Contest: a chance to win a 5-year membership

For the second time, EAG organizes a photo contest and winners receive a 5-year membership, i.e. providing reduced rates to the next 5 Goldschmidt conferences, subscription to Elements MagazineGeochemical PerspectivesGeochemical Perspectives Letters and more.The winning photo is also widely advertised (with appropriate credit) on the EAG website, newsletter and in Elements The themes this year are: ·        The spirit of the Goldschmidt2015 conference·        What is geochemistry for you?·        Earth, Fire, Air, Water Submit your photo before 31 October (one photo per theme).

Montag, 21. September 2015

Chemiker der Saar-Uni untersuchen Gesteinsformationen für atomares Endlager

     In Deutschland ist man auf der Suche nach einem geeigneten unterirdischen Lager, in dem hochradioaktive Abfälle für Hunderttausende von Jahren sicher aufbewahrt werden können. In verschiedenen Forschungsprojekten werden derzeit analytische Methoden und Werkzeuge entwickelt, um zu klären, welche Tongesteine in der Lage sind, radioaktiv strahlende Materialien langfristig zurückzuhalten. Mit diesen Erkenntnissen wollen die Forscher mögliche Endlager-Standorte schneller und zuverlässiger untersuchen können. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert dazu ein Forschungsprojekt an der Universität des Saarlandes mit 458.000 Euro für weitere drei Jahre.

Sonntag, 20. September 2015

Das strukturelle Gedächtnis von Wasser bleibt auf einer Pikosekunden Zeitskala bestehen

     Ultraschnelle Schwingungsspektroskopie zeigt auf, dass Wasser langlebige lokale Strukturen bildet.

Donnerstag, 17. September 2015

The European Refugee Crisis and Syria Explained - in a nutshell

Starkbeben in Chile und Tsunami

     Chilenisches Tsunami-Frühwarnsystem
Starkbeben in Chile und Tsunami

Premiere: IOW-Forscher entwickeln erste flächendeckende Unterwasserbiotop-Karte der deutschen Ostsee

     WissenschaftlerInnen des Leibniz-Instituts für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) haben erstmals eine Karte erarbeitet, die flächendeckend und mit hoher Differenziertheit Unterwasserbiotope für die deutsche Ostsee und die deutsche „Ausschließliche Wirtschaftszone“ beschreibt. Basierend auf einem international anerkannten Klassifizierungssystem verbindet die neue Biotop-Karte Informationen zu auftretenden Artengemeinschaften mit Informationen zu abiotischen Lebensraummerkmalen. Das macht sie zu einer wichtigen Grundlage für die Umsetzung nationaler wie internationaler Naturschutzrichtlinien und damit zu einem wertvollen Instrument für naturverträgliches Meeresmanagement.

Dienstag, 15. September 2015

Welche Folgen für die Umwelt hätte der Abbau von Manganknollen in der Tiefsee? Faszinierendes Fotomosaik aus 4000 Metern Tiefe

     - Expedition zu Manganknollenfeldern im Ostpazifik erfolgreich beendet -
Welche Folgen für die Umwelt hätte der Abbau von Manganknollen in der Tiefsee? Mit dieser Frage beschäftigt sich das europäische Verbundprojekt „Ecological Aspects of Deep-Sea Mining“. Im August hat ein internationales Wissenschaftsteam unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel dazu vom deutschen Forschungsschiff SONNE aus Manganknollenfelder im Ostpazifik untersucht. Der Einsatz neuester Tiefseetechnik erbrachte sensationelle Bilder und Daten vom Meeresgrund.

Wasserstoff aus Sonnenlicht – TU Ilmenau erzielt Durchbruch bei regenerativer Energie

     Die Technische Universität Ilmenau hat bei der Erforschung neuer regenerativer Energien einen aus wissenschaftlicher Sicht spektakulären Durchbruch erzielt. Ein internationales Forscherteam unter der Leitung des Ilmenauer Professors Thomas Hannappel steigerte den Wirkungsgrad der so genannten direkten solaren Wasserspaltung von 12,4 auf 14 Prozent. Mit der Methode, die auf künstlicher Photosynthese beruht, lässt sich der Brennstoff Wasserstoff aus dem Licht der Sonne herstellen – sauber, nachhaltig und kostengünstig. Das spektakuläre Rekordergebnis, veröffentlicht in der führenden Fachzeitschrift „Nature Communications“, könnte die Lösung der Energieprobleme auf der Welt sein.

Donnerstag, 10. September 2015

Montag, 7. September 2015

Bohren eines Bohrlochs für eine Grundwasserwärmepumpe

Arktisches Meereis erholt sich nicht: Eisfläche schon jetzt kleiner als im Vorjahr

     Hamburg/Bremerhaven: Das sommerliche Minimum ist noch nicht erreicht, doch schon jetzt bedeckt das Meereis in der Arktis nur noch eine Fläche von 4,35 Millionen Quadratkilometern. Nordost- und Nordwestpassage sind bereits weitgehend eisfrei. Zwar wird es nach Einschätzung von Wissenschaftlern der Universität Hamburg und des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) dieses Jahr keinen Negativrekord geben, doch der generelle Abwärtstrend bestätigt sich. Auf der Internationalen Polartagung in München stehen führende Meereis-Experten für Interviews zur Verfügung.

Älteste fossile Meeresschildkröte entdeckt - Schildkröte ist mindestens 120 Millionen Jahre alt

Wissenschaftler des Senckenberg Forschungsinstitut in Frankfurt haben die bisher älteste fossile Meeresschildkröte weltweit beschrieben. Das versteinerte Reptil ist mindestens 120 Millionen Jahre alt und somit rund 25 Millionen Jahre älter, als der bisher älteste bekannte Fund. Das beinah vollständige, fast 2 Meter lange kreidezeitliche Skelett der Schildkröte weist alle typischen Merkmale heutiger meeresbewohnender Schildkröten auf. Die Studie ist heute im Fachjournal „PaleoBios“ erschienen.

Dienstag, 1. September 2015

Heimische Bodenschätze wieder neu entdecken: Verbundprojekt „ResErVar“ gestartet

     Welche Rohstoffe schlummern noch in Deutschlands Untergrund? Eine Antwort auf diese Frage fällt schwer, weil genaue Daten über das Potenzial vor allem von Hochtechnologie-Metallen fehlen. Seit Kurzem arbeiten deshalb die Universitäten in Aachen, Clausthal, Freiberg und Tübingen unter Koordination des Helmholtz-Instituts Freiberg für Ressourcentechnologie daran, diese Lücken zu schließen. In dem gemeinsamen Projekt „ResErVar“ sollen dafür umfassende geologische Modelle entwickelt und eine neue Generation von Lagerstättenkundlern ausgebildet werden.

Permanentmagnete in einem Rutsch recyceln

     Elektromotoren oder Windräder werden durch starke Permanentmagnete angetrieben. Die leistungsstärksten Exemplare basieren auf den Seltenen Erden Neodym und Dysprosium. Ein neues Verfahren von Fraunhofer-Forschern ermöglicht es künftig, das Werkstoff-Gemisch schnell und kostengünstig zu recyceln.
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