Donnerstag, 17. Dezember 2015

Katastrophale mittelalterliche Erdbeben in Nepal

     Nepals zweitgrößte Stadt, Pokhara, ist auf einem Gesteinstrümmerfeld aufgebaut, das durch drei starke Erdbeben im Mittelalter erzeugt wurde.

Blacksmith Settles the Debate: Can Jet Fuel Melt Steel Beams?

The Force - Sixty Symbols

Niles Eldredge: Trilobites and Punctuated Equilibria

A long time ago, in a lab far far away - SCIENCE WARS - Acapella Parody

Mittwoch, 16. Dezember 2015

Why Do Rivers Have Deltas?

Sind die Flüsse tropischer Torfsümpfe wirklich CO²-Schleudern?

     Tropische Torfsümpfe gehören zu den wichtigsten terrestrischen Kohlenstoffspeichern der Erde. Südostasien galt wegen der weit verbreiteten Torfsümpfe bislang als „Hotspot“ der CO²-Emissionen von Flüssen. Wissenschaftler des ZMT und ihre Partner haben die CO²-Emissionen aus südostasiatischen Torfsumpfflüssen nun erstmals gemessen.

Kulturgutschutzgesetz - spontane Aktion bis heute Abend 22 Uhr

Folgende Mail von Sönke Simonsen (Steinkern.de, soenke.steinkern(at)gmail.com) erreichte mich gerade. Ich denke, sie ist auch für weitere Leser hier nicht ganz uninteressant. Über das geplante Kulturgüterschutzgesetz hatte ich bereits einen Gastbeitrag von Johannes Kalbe bei Mente et Malleo. Ich hoffe auf zahlreiche Unterstützer. Wer unterzeichnen will, bitte eine Mal bis 22°° Uhr an Herrn Simonsen.

Liebe Freunde der Geowissenschaften, liebe Mitstreiter,
ich schicke diese E-Mail an einen kleinen Verteiler, es geht um das Kulturgutschutzgesetz und eine - zugegeben sehr spontane - Unterschriftensammlung für ein Gegenpapier zum "Hintergrundpapier" der Bundesregierung.
Wir haben zu einer Stellungnahme der Bundesregierung (genannt Hintergrundpapier, befindet sich im Anhang) ein Gegenpapier verfasst, dass ich ebenfalls beifüge.
Um dem Ganzen noch etwas mehr Nachdruck zu verleihen, sammeln wir bis heute Abend noch weitere Unterschriften. Die bisherige Liste steht unten.
Es steht jedem frei die beiden Dateien bzw. diese Mail weiterzugeben und in seinem eigenen Bekanntenkreis (Naturwissenschaftler oder Juristen) kurzfristig noch weitere Unterstützer zu gewinnen und mir diese Namen inkl. "Bezeichnung, Ort" als Liste zuzuschicken. Leider muss es so schnell gehen, da es sehr wichtig ist, dass die Berliner Politik das noch mit in die Weihnachtspause nimmt und nicht der Eindruck des (völlig unzulänglichen!) Hintergrundpapiers dort bestehen bleibt. Wir sind hierfür auf heute, Mittwoch 16.12., 22 Uhr limitiert. Danach eingehende Mails kann ich nicht mehr berücksichtigen (sorry).
Daher: Wer unser Schreiben im Großen und Ganzen unterstützt und mit seinem Namen dort als Mitzeichner auftreten möchte, am besten verbunden mit einer Bezeichnung bzw. Titel, sofern sie etwas mit Geologie/Paläontologie zu tun hat oder als Sammler mit einer Mitgliedschaft in einem geologischen/paläontologischen/naturwissenschaftlichen Verein oder der Bezeichnung "Hobby-Paläontologe". Dazu der Wohnort (Muster, siehe untenstehende Liste).
Ich bitte um Verständnis, wenn ich eingehende Unterstützung nur ganz kurz mit einer pauschalen Eingangsbestätigung bestätigen kann - die ganze Geschichte kostet gerade unendlich viel Zeit und diese Mail geht an einige Sammler und Paläontologen. Änderungen am Inhalt sind, wegen der schon gegebenen Unterschriften, nicht mehr möglich.
Ich erwarte hierzu keine Antwort und möchte auch niemanden dazu "nötigen" hier mitzuzeichnen - die Mail versteht sich als ein Angebot.
Wer spontan dabei ist, hilft uns ggf. die Wirkung des Papiers zu steigern. Dafür im Voraus vielen Dank!
Eine Veröffentlichung (inklusive der Namensliste) ist beabsichtigt. Ansonsten ist die Datei für den "Politikbetrieb" bestimmt und wird dort an die in den letzten Wochen aufgebauten Kontakte verschickt. Es kommt auch in Berlin zu Gesprächen, wo dieses Papier dann eine gewisse Basis darstellen wird.

Dienstag, 15. Dezember 2015

Blauschiefer ist kein Maßstab für das Alter der Plattentektonik

     Bildung von Blauschiefer geht auf Veränderungen in der chemischen Zusammensetzung ozeanischer Kruste zurück

Montag, 14. Dezember 2015

Observing evolution in real time

     HIV mutates rapidly and forms countless virus variants in the patient. A collaboration of scientists from the group of Dr. Richard Neher, Max Planck Institute for Developmental Biology, and scientists from Stockholm analyzed the evolution of HIV using patient samples from early to chronic infection.

Torfmoore und Klimawandel - Tief eingebrannt

     Lasergestützte Messungen ermöglichen detaillierte Analysen, wie viel klimaschädliches Kohlendioxid von brennenden tropischen Torfmooren freigesetzt wird – und zeigen, dass es einen Unterschied macht, zum wievielten Mal es brennt.

love story of two volcanoes - Disney Pixar Short Film

Donnerstag, 10. Dezember 2015

Pflanzen wachsen durch mehr Kohlendioxid stärker, aber Nahrungsnetze führen zu großen Schwankungen

Eine erhöhte Konzentration an Kohlendioxid in der Luft steigert das Pflanzenwachstum langfristig. Allerdings schwanken diese Wachstumseffekte stark von Jahr zu Jahr. Eine Gruppe von Wissenschaftlern des Smithsonian Environmental Research Center (SERC), des Deutsches Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und der Universität Leipzig konnte nun einen wichtigen Faktor für diese Schwankungen im Pflanzenwachstum ausmachen: Klimaschwankungen zwischen den Jahren wirken sich stärker auf die Population von Räubern (z.B. Spinnen) als auf die Population ihrer Beute (Zersetzer wie z.B. Asseln) aus.

Mittwoch, 9. Dezember 2015

NACHRUF – Heinrich Wänke (1928-2015)

     Mars- und Meteoritenforscher Heinrich Wänke im Alter von 87 Jahren verstorben
Im Alter von 87 Jahren ist am 21. November 2015 der ehemalige Direktor des Max-Planck-Instituts für Chemie, Prof. Dr. Dr. h.c. Heinrich Wänke, verstorben.

Bergbau im Krisengebiet: TFH unterstützt Ingenieurausbildung für Afghanistan

     In Afghanistan herrscht seit drei Jahrzehnten Krieg. Darunter haben nicht zuletzt Wissenschaft und Industrie massiv gelitten, vielen Menschen wurde die Erwerbsgrundlage entzogen. Die Technische Fachhochschule (TFH) Georg Agricola engagiert sich nun für die Fachkräfteausbildung: Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), weiteren deutschen Hochschulen und iranischen Wissenschaftsinstitutionen will die TFH ein praxisorientiertes Studienprogramm einrichten, das sich speziell an afghanische Bergbauingenieure richtet.

Eine Delegation von zwölf Wissenschaftlern aus Afghanistan und sechs aus dem Iran besuchte vom 28. November bis 1. Dezember die TFH in Bochum, um sich über aktuelle Methoden in der Lehre zu informieren.

Landscape Dynamics, Erosion and Sedimentation _London Lecture_November 2015

Dienstag, 8. Dezember 2015

Sind autonome Raumschiffe Science Fiction?

Auf der Erde werden Rohstoffe immer knapper, die Abhängigkeit von rohstoffreichen Ländern steigt. Liegt die Zukunft im Asteroidenbergbau? Doch um diesen zu betreiben, müsste ein Raumfahrzeug Rohstoffe auf dem Asteroiden aufspüren, abbauen und wieder zurück zur Erde transportieren. Hinderlich ist jedoch die zeitversetzte Kommunikation mit der Bodenstation. Denn um die Rohstoffe schnell und unkompliziert abzubauen, sollte das Raumfahrzeug Entscheidungen alleine treffen und das in Echtzeit. Folgt dem autonomen Auto nun das selbständige Raumschiff? Für ihre Untersuchungen erhielten die Forscherinnen Alena Probst und Graciela González Peytaví an der Universität der Bundeswehr München das Amelia Earhart Fellowship, das jährlich weltweit nur an 35 Wissenschaftlerinnen verliehen wird.

Sonntag, 6. Dezember 2015

Wie stark können Erdbeben an Verwerfungen werden?

Wenn zwei tektonische Platten aneinander vorbei gleiten, spricht man von einer Verwerfung, die bekanntesten Beispiele sind die kalifornische San Andreas-Verwerfung und die Nordanatolische Verwerfung in der Türkei. Die bei der Verschiebung der Platten entstehenden Erdbeben können Stärken bis zu Magnitude M 8 erreichen, treten zudem meistens in geringen Tiefen von weniger als 20 Kilometern auf und bedrohen so große Städte wie Istanbul oder San Francisco. 

Donnerstag, 3. Dezember 2015

Bronzezeitliche Handelsrouten in Mesopotamien rekonstruiert

     Tübinger und iranische Forscher entdecken Siedlungen und Rohstoffvorkommen im Iran, die die Verbindungen zwischen alten Hochkulturen erklären könnten

Unsere App, unser Nachthimmel, unsere Forschung

     Skyglow nennen Wissenschaftler das Phänomen, das unsere Nacht durch zunehmende künstliche Beleuchtung immer heller macht. Die Einflüsse auf Ökosysteme sind noch weitgehend unerforscht. Bisher ist auch nicht bekannt, ob die Umrüstung von Straßenlaternen auf LEDs den Himmel heller oder dunkler werden lässt. Dies kann am besten mithilfe von Bürgerwissenschaftlern erforscht werden, denn Messungen von Satelliten sind dafür ungeeignet. Im neuen Projekt „Myskyatnight“ von GFZ und IGB können Laien die Himmelshelligkeit bestimmen. Sie sind dabei nicht nur passive Datensammler – eine neue webbasierte Anwendung bietet Tools, um die gewonnenen Daten auch selbst zu visualisieren und zu analysieren.

Once upon a time... Living with a comet (German)

Snow Cat - Simon's Cat (A Festive Special)

Mittwoch, 2. Dezember 2015

Kohlebergbau nachhaltiger gestalten: TFH kooperiert mit Nationaler Universität Kolumbiens Stephan Düppe Pressestelle

     Die Technische Fachhochschule (TFH) Georg Agricola zu Bochum und die Universidad Nacional de Colombia (Nationale Universität von Kolumbien, UNAL) wollen künftig auf den Themenfeldern Nachhaltiger Bergbau, Arbeitssicherheit, Risiko- und Qualitätsmanagement zusammenarbeiten. Eine Kooperationsvereinbarung unterzeichneten TFH-Präsident Prof. Dr. Jürgen Kretschmann und UNAL-Rektor Prof. Dr. Ignacio Mantilla Prada im Beisein von NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin am 26.11.2015 in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá.

Dienstag, 1. Dezember 2015

Bodenkrusten emittieren Stickoxide und salpetrige Säure

     Mainzer Studie zeigt: Biologische Bodenkrusten setzen große Mengen reaktiver Stickstoffverbindungen frei
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