Donnerstag, 28. April 2016

Neandertaler und moderne Menschen setzten auf unterschiedliche Ernährungsstrategien

     Tübinger Forscherin schließt anhand der Zahnabnutzung auf unterschiedliche Verhaltensweisen der beiden Menschenarten

Masaya volcano lava lake. Timelapse, HD, 4K, Slow Motion video

Montag, 25. April 2016

Mittwoch, 20. April 2016

Auswirkungen von Bewässerungslandwirtschaft auf das Klima

     Forscher des Max-Planck-Instituts für Meteorologie (MPI-M) zeigen in einer neuen Studie, dass künstliche Bewässerung nicht nur lokale Auswirkungen auf das Klima hat, sondern auch entfernt liegende Regionen beeinflusst. Ihre Ergebnisse wurden gerade in Geophysical Research Letters veröffentlicht.

Erdkabel und Freileitungen - Auswirkungen auf das Schutzgut Boden



Vortrag von Dr. Norbert Feldwisch, Ingenieurbüro Feldwisch, Bergisch Gladbach, Vizepräsident des Bundesverband Boden e.V., Bad Essen, gehalten am 14. April 2016 im DBU-Zentrum für Umweltkommunikation/Osnabrück

Dienstag, 19. April 2016

Zwei Vulkane lösen spätantike Krisen aus

     Baumringe und zeitgenössische Chroniken zeugen von klimatischen Veränderungen und damit einhergehenden gesellschaftlichen Krisen in den Jahren ab 536 n. Chr. Neue Daten aus Eisbohrkernen legen den Schluss nahe, dass zwei große Vulkanausbrüche die Ursache waren. Ein Team von Klimaforschern unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel und der Universität Oslo haben die Auswirkungen in einem Klima-Aerosol-Modell rekonstruiert. Wie sie jetzt in der Fachzeitschrift Climatic Change und auf der Jahrestagung der EGU in Wien voröffentlichen, handelte es sich bei der Doppeleruption um den stärksten vulkanischen Klimaeinfluss der vergangenen eineinhalb Jahrtausende.

Drone footage shows Japan quake damage "April 16, 2016"

Ultra High Definition (4K) View of Planet Earth

Donnerstag, 14. April 2016

NASA's Hubble Memorable Moments: Comet Impact

Neues zur Entstehung des Lebens

     Bausteine der Erbsubstanz könnten in hydrothermalen Gesteinsporen entstanden sein
Jülicher Forscher liefern einen Hinweis darauf, wie ein zentraler Bestandteil der Erbsubstanz vor sehr langer Zeit auf der Erde entstanden sein könnte. Mit Hilfe numerischer Berechnungen zeigten sie, dass es in hydrothermalen Gesteinsporen zu hohen Anreicherungen des organischen Moleküls Formamid kommen kann. Daraus können spontan Nukleinbasen entstehen, die Bausteine von DNA und RNA. Die dafür notwendigen Bedingungen waren in urzeitlichen flachen Gewässern wahrscheinlich weit verbreitet. Die Ergebnisse helfen, die Entstehung des Lebens auf der Erde besser zu verstehen.

Schenkung: Geschliffene Edelsteine für das Mineralogische Museum der Universität Bonn

Mittwoch, 13. April 2016

FAU-Studentin enträtselt „Höhlenbilder“

     Die Mäanderhöhle bei Bamberg galt bisher als eine archäologische Sensation. Ihre steinzeitlichen Höhlenbildnisse gehören nach bisheriger Annahme zu den ältesten in Deutschland. Julia Blumenröther konnte in ihrer Masterarbeit am Institut für Ur- und Frühgeschichtliche der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) jedoch nachweisen, dass es sich bei den im Jahr 2005 entdeckten Ritzungen im Inneren der Höhle nicht, wie noch einige Jahre zuvor behauptet, um von Menschen eingravierte Fruchtbarkeitsdarstellungen handelt. Vielmehr seien diese Linien auf natürliche Weise entstanden.

Dienstag, 12. April 2016

Donnerstag, 7. April 2016

Jogi und Birgit: ein uraltes Skorpions-Liebespaar aus Sachsen?

     Ein Forscherteam aus Deutschland, England und den USA unter Federführung von Jason Dunlop vom Museum für Naturkunde Berlin veröffentlicht in der internationalen Wissenschaftszeitschrift BMC Evolutionary Biology Funde gut erhaltener Skorpione aus dem 291 Millionen Jahre alten „Versteinerten Wald“ bei Chemnitz. Die hier vorkommenden Fossilien zeigen Pflanzen und Tiere in ihrer mehr oder weniger ursprünglichen Position, denn die Organismen wurden während eines Vulkanausbruchs rasch eingebettet. Die besterhaltenen Skorpione sind wahrscheinlich ein Männchen und Weibchen (vielleicht sogar ein Paar!), und wurden in ihrer ursprünglichen Erdhöhle unter einer Baumwurzel konserviert.

Fast Track - Simon's Cat

Mittwoch, 6. April 2016

Supernovae-Explosionen in der Nähe der Erde

Galaktische ArchäologieWissenschaftler erforschen, wann Supernovae in der Nähe der Erde explodierten

Dienstag, 5. April 2016

Neue Beweise für riesige Vulkanausbrüche am Meeresboden gefunden

     Kieler Meeresforscher wenden neue Methode zur Altersbestimmung von Lavaflüssen am Kolbeinsey Rücken an
Um die Entstehungsgeschichte der Erdkruste besser zu verstehen, haben Wissenschaftler des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel eine neue Methode angewandt und damit Lavaflüsse am nördlichen Kolbeinsey Rücken, etwa 500 Kilometer von Island, datiert. Dabei fanden sie Beweise für riesige Vulkaneruptionen in der Tiefsee, die möglicherweise fast die Hälfte der Erdkruste geformt haben. Die Studie wurde in der internationalen Fachzeitschrift Earth and Planetery Science Letters veröffentlicht.

Montag, 4. April 2016

Komplexe Zellen aus Wasserstoffbedarf geboren

     Evolutionsbiologie: Veröffentlichung in Nature Microbiology
Woher stammen die Mitochondrien, die „Kraftwerke“ unserer Zellen? Es waren ursprünglich Wasserstoff-erzeugende Bakterien, die von anderen Urzellen eingeschlossen wurden. Diese Urzellen benötigten Wasserstoff für ihren eigenen Stoffwechsel. In der aktuellen Ausgabe von Nature Microbiology stellen Biologen um Prof. Dr. William Martin vom Institut für Molekulare Evolution neue Ergebnisse vor, die dieses Modell stützen.

Ein alter Ozean im Erdinnern

     Geowissenschaftler weisen Wasser aus der frühen Erdgeschichte in Mantelgesteinen nach
Seit Jahrzehnten diskutieren Geologen die geodynamischen Prozesse, die die frühe Erdgeschichte geprägt haben. Ein internationales Team von Wissenschaftlern aus Frankreich, Deutschland und Russland, unter Beteiligung von Geochemikern des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel und der Christian-Albrechts Universität zu Kiel, konnten nun durch die Analyse winziger Proben vulkanischen Glases aus Kanada nachweisen, dass es seit mindestens 2.7 Milliarden Jahren schon wasserhaltiges Material im tiefen Erdmantel gibt. Die Studie erschien am 31. März in der internationalen Fachzeitschrift Nature.

Klimageschichte: Vor sechs bis zehn Millionen Jahren gab es im Sommer kein Meereis am Nordpol

     Einem internationalen Wissenschaftler-Team unter Leitung des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), ist es gelungen, ein neues Fenster in die Klimageschichte des Arktischen Ozeans aufzustoßen. Mithilfe einzigartiger Bodenproben vom Lomonossow-Rücken konnte das Forscherteam belegen, dass die zentrale Arktis vor sechs bis zehn Millionen Jahren im Sommer vollkommen eisfrei und das Meer an seiner Oberfläche 4 bis 9 Grad Celsius warm war. Im Frühjahr, Herbst und Winter dagegen schwammen Eisschollen auf dem Ozean, berichten die Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Nature Communications.

Earth Expeditions: Oceans Melting Greenland

Erdwärme verursacht schnellen Eisfluss und Gletscherschmelze in Grönland

     Die erdgeschichtliche Vergangenheit des Nordatlantik steuert heutigen Eismassenverlust


Wo kommt der Zellkern her?

In der Natur existieren zwei Typen von Zellen: die ursprünglichen Prokaryoten und die komplexen Eukaryoten, aus denen alle höhere Lebewesen bestehen. Doch wie hat sich die komplexe innere Struktur der Eukaryoten mit ihrer Menge an Kompartimenten entwickelt? Düsseldorfer Evolutionsbiologen sehen in den Mitochondrien die Lösung für dieses Rätsel. In der Fachzeitschrift Trends in Microbiology veröffentlichen sie ihre neue Theorie.

Sonntag, 3. April 2016

Research Blogging Awards 2010 Winner!
 
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