Mittwoch, 27. Juli 2016

Neue Erkenntnisse zu Bridgmanit, einem Hauptbestandteil unseres Planeten

     Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Dr. Leonid Dubrovinsky an der Universität Bayreuth zeigt in einer neuen, in 'Science Advances' veröffentlichten Studie: Eisen hat eine stabilisierende Wirkung auf die Kristallstruktur von Bridgmanit und somit auf den Erdmantel. Ein erstmals im Labor hergestellter Eisen-Bridgmanit liefert einen neuen Erklärungsansatz für die Ausbreitung von Erdbebenwellen.

New study reveals where MH370 debris more likely to be found

     A team of researchers in Italy has used the location of confirmed debris from MH370 to determine where the airliner might have crashed, and where further debris could be found. The study is published today (27 July) in Natural Hazards and Earth System Sciences, an open access journal of the European Geosciences Union (EGU).


Dienstag, 26. Juli 2016

Farewell, Philae!

Montag, 25. Juli 2016

Tiefseebergbau: Forscher fordern mehr Schutzgebiete

     - Wissenschaftler aus Kiel und Bremen informieren Internationale Meeresbodenbehörde -

In den vergangenen zwei Wochen diskutierten Vertragspartner der Internationalen Meeresbodenbehörde (ISA) in Kingston (Jamaika) Regeln für einen möglichen Bergbau in der Tiefsee. Wissenschaftler des am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel koordinierten Projekts „JPIO MiningImpact“ stellten dabei Forschungsergebnisse von mehreren Expeditionen zu den Manganknollenfeldern im Pazifik vor. Basierend auf ihren Erkenntnissen empfehlen sie mehr Schutzgebiete und eine gute Überwachung möglicher industrieller Aktivitäten am Meeresboden.

Freitag, 22. Juli 2016

Space in 4k

Donnerstag, 21. Juli 2016

Researchers find wildfire signatures in cave formations for the first time

     When mineral-rich water drips from a cave’s ceiling over centuries and millennia, it forms rocky cones that hold clues to the Earth’s past climate. Now, researchers in Australia and the UK have found that these structures can also help trace past wildfires that burned above the cave. Their research is published today (21 July) in Hydrology and Earth System Sciences, an open access journal of the European Geosciences Union (EGU).

What's the Big Idea? — Creating Cleaner Energy from Coal

Viking at 40: Future of Mars Exploration Panel

Kieler Woche Vorträge 2016 - Was hat der Ozean mit dem Ozonloch zu tun?

Kieler Woche Vorträge - Ökologische Auswirkungen von Tiefseebergbau

Kieler Woche Vorträge 2016 - Seamounts: Feuerberge auf dem Meeresboden

Die #Rettungsgasse rettet Leben!

Simon's Cat Logic - How Do Cats Stay So Clean!?

Mittwoch, 20. Juli 2016

Nachwirkung von Starkregen und Sturm: Klimawandel wird in Hamburg wieder bedrohlicher wahrgenommen

Bereits zum neunten Mal haben Wissenschaftler des Instituts für Küstenforschung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht die Wahrnehmung des Klimawandels und dessen mögliche Folgen ermittelt. Die Telefonumfrage wurde durch das Meinungsforschungsinstitut forsa unter 500 Hamburger Bürgerinnen und Bürgern durchgeführt. Ein Ergebnis: Aufgrund persönlicher Erfahrungen mit Extremwetterereignissen und durch Medien-Berichterstattung fühlen sich wieder mehr Hamburger von Naturkatastrophen und Klimawandel bedroht.

20. Juli 1969, Apollo 11

One Year on Earth – Seen From 1 Million Miles

Dienstag, 19. Juli 2016

Klimawandel: Hochwasser könnten noch größere Schäden verursachen als gedacht

     Schäden durch Hochwasser nehmen in Deutschland mit dem Klimawandel voraussichtlich zu, wie eine neue Studie zeigt. In der Vergangenheit haben Überschwemmungen an der Elbe und ähnliche Extremereignisse bereits gezeigt, welche verheerenden Schäden entstehen können, wenn in Verbindung mit bestimmten Wetterlagen heftiger und lang anhaltender Regen nicht mehr vom Boden aufgenommen werden kann und die Pegel der Flüsse ansteigen. Ohne entsprechende Anpassungsmaßnahmen könnten sich in Deutschland die jährlichen Schadenskosten von derzeit etwa 500 Millionen Euro künftig vervielfachen, zeigt die umfassende Analyse der Fachleute im Journal Natural Hazards and Earth System Sciences.

Wie das Schmelzwasser der Eisschilde das Klima durcheinanderbrachte

     Wie heute das Grönlandeis, so schmolz am Ende der letzten Eiszeit vor 10.000 Jahren ein großer Eispanzer in Nordamerika. Sein Schmelzwasser hat das Klima in Nordwest-Europa und Nordwestafrika tiefgreifend beeinflusst. Der zuvor entgegengesetzte Zusammenhang zwischen den Niederschlagsmengen in Nordwestafrika und Nordwesteuropa kehrte sich um. Ob und wie das Schmelzen des Grönlandeises unser Klima verändern wird, simulierten internationale Forscher. Sie nutzten dafür Tropfsteine aus Höhlen als Klimatagebücher der Vergangenheit.

Enorme Zeitspanne zwischen Gebirgshebung und Erosion

     Ein einzigartiger Nachweis von Erosionsraten über eine Zeitspanne von acht Millionen Jahren zeigt, dass zwischen der tektonischen Hebung und der Abtragung von Gebirgen sehr lange Zeit vergehen kann. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung eines internationalen Teams von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in den argentinischen Anden. Der Studie zufolge lag das Maximum der Hebung durch tektonische Verkürzung und damit der Gebirgsbildung in der Region zwischen zwölf und neun Millionen Jahren vor heute. Die höchsten Erosionsraten dagegen gab es vor rund sieben Millionen Jahren, also mit einer zeitlichen Verzögerung von zwei Millionen Jahren.


Knochenfisch aus dem Trias entdeckt

     Eine Studie über 240 Millionen Jahre alte Fischfossilien vom Monte San Giorgio gibt Hinweise darauf, wie rasch sich die Lebenswelt nach dem größten Artensterben erholt hat.

40 Jahre Viking

Vor 40 Jahren, am 20. Juli 1976 landete die Sonde Viking 1 auf dem Mars


Montag, 18. Juli 2016

Tauziehen der Kontinente – bis der Strick reißt

     Auseinanderbrechen von Kontinenten mit zwei Geschwindigkeitsphasen:
Kontinente dehnen sich an den Bruchstellen zunächst langsam, bewegen sich dann aber bei Einsetzen des Zerreißens sehr schnell auseinander. Dabei kann die Geschwindigkeit bis zu 20-fach schneller sein als in der ersten, langsamen Dehnungsphase.



Donnerstag, 14. Juli 2016

Laser Toy - Simon's Cat

Mittwoch, 13. Juli 2016

Saturn's Unique Hexagon

Neue Hinweise auf hohes Erdbebenrisiko für Istanbul

     Die Beobachtung von Erdplattenbewegungen unter Wasser war bisher kaum möglich, da Satellitennavigation dort nicht funktioniert. Neuartige Vermessungs-Systeme, die auf Abstandsmessung per Schall basieren, sollen diese Forschungslücke schließen. Geophysiker des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel betreiben zusammen mit französischen Kollegen ein solches geodätisches Messnetz im Marmarameer. Jetzt veröffentlicht das Team erste Daten in der internationalen Fachzeitschrift Geophysical Research Letters. Sie bestätigen ein hohes Erdbebenrisiko für die Millionenstadt Istanbul.

Montag, 4. Juli 2016

Wie das Klimagas Kohlendioxid zum Rohstoff wird

     Forscher haben einen Katalysator entdeckt, der das Klimagas Kohlendioxid hochselektiv in Ethylen umwandelt – einen wichtigen Ausgangsstoff für die chemische Industrie. In der Zeitschrift „Nature Communications“ beschreibt ein Team um Prof. Dr. Beatriz Roldan Cuenya von der Ruhr-Universität Bochum, wie plasmabehandeltes Kupfer diese Aufgabe verrichten kann. Die Wissenschaftler entschlüsselten auch den Mechanismus, der der erfolgreichen Plasmabehandlung zugrunde liegt.
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