Freitag, 28. April 2017

Mittwoch, 26. April 2017

Dienstag, 25. April 2017

Flechten aus dem Bernsteinwald

     Ein Forscherteam der Universitäten Göttingen und Helsinki hat 152 neue fossile Flechten in Bernsteinen entdeckt und analysiert. Die Fossilien sind zwischen 24 und 47 Millionen Jahre alt und stammen von zwei bedeutenden europäischen Bernsteinlagerstätten: aus dem Baltikum und aus Bitterfeld in Sachsen-Anhalt. Bisher existierten lediglich 15 fossile Belege von Flechten. Mit dem Fund hat sich die Zahl der bekannten Flechtenfossilien also mehr als verzehnfacht. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Nature Plants erschienen.

Astronomen-Team findet Himmelskörper mit „Schmauchspuren“

Viele massereiche Sterne verglühen am Ende ihres Lebens als so genannte Supernova; sie leuchten dabei kurzzeitig so hell wie eine ganze Galaxie. Ein internationales Astronomen-Team hat einen Stern entdeckt, der durch die Supernova-Explosion seines Nachbarn mit großen Mengen Kalzium angereichert wurde. Es ist das erste Mal, dass ein solcher Stern mit Schmauchspuren in den Resten einer Supernova gefunden wurde. Die Entdeckung hat für Theorien zur Entstehung von Supernova-Explosionen weit reichende Bedeutung. An der Arbeit waren Astronomen aus Russland, Österreich und Deutschland beteiligt, darunter auch Forscher der Universität Bonn. Die Studie ist nun in „Nature Astronomy“ erschienen.

Freitag, 21. April 2017

Entstehung von Goldlagerstätten in Südafrika

     Deutsch-kanadisches Forscherteam entdeckt neuen Bildungsmechanismus in früherem marinen Sedimentbecken
20.04.2017/Kiel. Der Witwatersrand in Südafrika beherbergt das größte bekannte Goldvorkommen auf der Erde. Doch wie ist es entstanden? Forschende des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel und von kanadischen Einrichtungen haben nun mit detektivischer Kleinarbeit herausgefunden, wie sich ein Teil der weltweit größten Goldlagerstätten vor etwa drei Milliarden Jahren gebildet hat. Öl und heiße Quellen spielen dabei eine wichtige Rolle. Die Studie ist kürzlich in der Fachzeitschrift „Precambrian Research“ erschienen.

Mittwoch, 19. April 2017

Rare images of blue whale feeding behavior

Neue Studie stellt frühere Annahmen zum „Hiatus“ in der Oberflächenerwärmung in Frage

     Viele Klimawissenschaftler machen den Ozean für die Verlangsamung in der Oberflächenerwärmung von 1998-2012 (“Hiatus”) verantwortlich, indem die Wärme von der Erdoberfläche in die Tiefe des Ozeans verbracht wird. In einer neuen Studie bezweifeln Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Meteorologie (MPI-M) diese Sichtweise: die Wärme könnte genauso gut von der Oberfläche in den Weltraum abgestrahlt werden, und die Unsicherheit in den Beobachtungen zeigt, dass wir vermutlich nie wissen werden, was genau die Verlangsamung der Oberflächenerwärmung verursacht hat.

Riesenfaultier war Vegetarier - Ernährung des fossilen Megatheriums entschlüsselt

Senckenberg-Wissenschaftler haben gemeinsam mit einem internationalen Team die Ernährung des ausgestorbenen Riesenfaultiers Megatherium untersucht. Anhand von Untersuchungen des fossilen Knochenkollagens kommen die Forscher in ihrer kürzlich im Fachjournal „ScienceDirect“ veröffentlichten Studie zu dem Schluss, dass sich Megatherium ausschließlich vegetarisch ernährte. Über die Ernährungsgewohnheiten der bis zu elefantengroßen, bodenlebenden Tiere wurde bisher viel spekuliert.

Donnerstag, 13. April 2017

Grabungserfolg: Fast vollständiger Schädel einer Säbelzahnkatze entdeckt

Unter der Leitung von Wissenschaftlern des Senckenberg-Forschungsinstituts und von der Universität Tübingen hat das Grabungsteam Überreste einer Säbelzahnkatze in der Fundstelle Schöningen entdeckt. Untersuchungen der Schädelfragmente an der niederländischen Universität Leiden zeigen, dass es sich bei dem Tier um einen Vertreter der europäischen Säbelzahnkatze Homotherium latidens handelt. Durch den neuen Fund sind nun bereits drei Individuen der großen Raubkatzen aus Schöningen bekannt.

Mittwoch, 12. April 2017

Stalagmites store paleoclimate data

     Stalagmites from caves provide evidence of changes in the effect of the North Atlantic Oscillation on weather systems in Central Europe and Morocco

Dienstag, 11. April 2017

Drones help scientists study Guatemalan volcanoes

Erklär´s mir, RWTH!: Dr. Frank Strozyk über Steinsalz

Klimawandel: ungeahnte Rolle der Bodenerosion

     Die Studie einer Forschergruppe aus Belgien, Deutschland und der Schweiz unter Mitarbeit von Wissenschaftlern der Universitäten in Bonn und Augsburg zeigt eine bisher wenig bedachte Rückkopplung zwischen den langfristigen Auswirkungen der menschengemachten Entwaldung und Bodenverlagerung auf die globalen Treibhausgasemissionen seit Beginn des menschlichen Ackerbaus. Rund 40 Prozent aller Kohlenstoffemissionen, die aus der Umwandlung von Grasland oder Wald in Ackerland entstehen, werden in Sedimenten gebunden. Die überraschenden Ergebnisse sind nun im Journal „Nature Climate Change” veröffentlicht. 

Dienstag, 4. April 2017

Neue Hinweise auf allmählichen Niedergang der Dinosaurier noch vor Ende der Kreidezeit

     Zu einem allmählichen Niedergang der Dinosaurier und Flugsaurier kam es vermutlich noch vor dem Einschlag des sogenannten Chicxulub-Asteroiden und dem weltweiten Massensterben am Ende der Kreidezeit. Dies zeigen neue Forschungsergebnisse eines deutsch-mexikanischen Teams von Geowissenschaftlern. Die Untersuchungen unter der Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Stinnesbeck von der Universität Heidelberg und Prof. Dr. Eberhard Frey vom Staatlichen Museum für Naturkunde Karlsruhe verweisen gleichzeitig darauf, dass sich parallel zum Verschwinden der Saurier Vogelarten verbreiteten und ausdifferenzierten.

Montag, 3. April 2017

Research Blogging Awards 2010 Winner!
 
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