Freitag, 27. Januar 2017

Wasser gelangte früher auf die Erde / "Nature": Studienergebnisse widersprechen "Kometen-Hypothese"

     Gelangte das Wasser bereits früh während der Erdentwicklung auf die Erde oder erst später durch Einschläge von Kometen? Beide Hypothesen werden diskutiert. Planetologen der WWU haben nun durch Isotopenmessungen gezeigt: Das Wasser muss früh auf die Erde gekommen sein. Die Studie ist in "Nature" veröffentlicht.

Auf dem Tiefsee-Holzweg: Ein versunkener Baumstamm als vielfältiger und dynamischer Lebensraum

     Die Tiefsee ist ein gewaltiger, scheinbar lebensfeindlicher Ort, durchbrochen nur von vereinzelten Oasen des Lebens. Solche Oasen entstehen beispielsweise, wenn Holzstämme auf den Meeresboden sinken, so genannte wood falls, wo sie für begrenzte Zeit reichhaltiges Leben erlauben. Eine neue Untersuchung von Wissenschaftlern des Bremer Max-Planck-Instituts wirft einen genauen Blick auf die Bewohner solcher wood falls und wie sie ihre Umgebung beeinflussen. Die Forscher zeigen, dass die versunkenen Stämme hochdynamische Lebensräume bilden und sehr wichtig für die Vielfalt und Verbreitung von Tieren ebenso wie Bakterien sind.

Mittwoch, 25. Januar 2017

Süditalien: Aktive Plattengrenze birgt Erdbebengefahr

     Internationales Forschungsteam veröffentlicht neueste Meeresbodenkartierungen
Der Mittelmeerraum ist tektonisch äußerst aktiv und damit von Naturkatastrophen bedroht. Das zeigen die jüngsten Erdbeben in Mittelitalien auf eindringliche Weise. Ein internationales Wissenschaftsteam mit Beteiligung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel hat in den vergangenen Jahren intensiv den Meeresboden südlich von Sizilien und Kalabrien untersucht. Wie das Team jetzt in der internationalen Fachzeitschrift Earth and Planetary Science Letters veröffentlicht, haben sie dabei Spuren einer aktiven Erdplattengrenze gefunden, die ebenfalls starke Beben hervorrufen kann.

Deep geothermal energy in public dialogue

Technical innovations can only be successful if they are supported by the general public. Early, comprehensive and transparent communication with the public is also indispensable for planning, constructing and operating plants for utilising renewable energies. The new BINE Projektinfo brochure entitled "Communication concept for deep geothermal energy" (17/2016) presents successful public relations theory and practice for geothermal energy plants. It provides operators and participating companies with numerous practical ideas and suggestions.
Communication concept developed for operators and companies

Dienstag, 24. Januar 2017

Internationales Forschungsteam beschreibt Entwicklung der Ozeanströmungen

Der Golfstrom transportiert so viel Wärmeenergie über den Atlantik Richtung Nordosten, dass in Irland Palmen gedeihen und in Nordnorwegen im Winter die Häfen eisfrei bleiben. So wie er haben alle Ozeanströmungen großen Einfluss auf das globale Klima. Doch seit wann funktioniert dieses System so, wie wir es heute kennen? Und wie hat es sich dahin entwickelt? Ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel veröffentlich jetzt neue Erkenntnisse dazu in der internationalen Fachzeitschrift Scientific Reports.

Donnerstag, 19. Januar 2017

Geothermie: Den Sommer im Winter ernten

     Abwärme im Boden zwischenspeichern und zu einem späteren Zeitpunkt wieder abrufen: So lautet das Ziel des Projekts GeoSpeicher.bw, das das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) koordiniert. Ganz konkrete Projekte wie die Nutzung der Abwärme eines Schwimmbads, die Kälte- und Wärmeversorgung eines Klinikums oder auch für das Elefantenhaus der Wilhelma in Stuttgart stehen auf dem Plan. Das Umweltministerium Baden-Württembergs bewilligte rund 880.000 Euro, um an acht Standorten das Potenzial der geothermischen Wärmespeicherung wissenschaftlich zu bewerten.

Wenn Stillen auf die Hörner geht - 45.000 Jahre alte Mangelerscheinung bei Bisonkuh entdeckt

Erstmalig hat Senckenberg-Wissenschaftler Prof. Dr. Ralf-Dietrich Kahlke gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern nachgewiesen, dass Trächtigkeit und Säugen bei einem wildlebenden Pflanzenfresser zu gravierenden Mangelerscheinungen führen können. Das Wissenschaftlerteam fand entsprechende Indizien an einem etwa 45.000 Jahre alten Hornzapfen einer eiszeitlichen Bisonkuh. Bisher war Knochenabbau an Hornzapfen durch Stoffwechselbelastungen nur von Nutztieren bekannt. Die Studie wurde kürzlich im Fachjournal „International Journal of Paleopathology“ veröffentlicht.

EAGE Student E-Lecture: “Chasing Channel Sands”, by Peter Lloyd

Montag, 16. Januar 2017

Wasser- der heimliche Treiber des Kohlenstoffkreislaufs?

     Aktuell nimmt die Landoberfläche etwa ein Viertel der anthropogenen Kohlendioxidemissionen aus der Atmosphäre wieder auf. Ob die Aufnahmefähigkeit dieser Kohlenstoffsenke erhalten bleibt und wie sie sich zukünftig weiterentwickeln wird, ist ungewiss. Wie sie reguliert wird, konnte nun eine Forschergruppe unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie näher beleuchten: Global gesehen werden jährliche Schwankungen der Kohlenstoffsenke vornehmlich durch die Temperatur bestimmt. Blickt man aber auf die lokale Ebene, so ist die Wasserverfügbarkeit der dominierende Faktor.

Donnerstag, 12. Januar 2017

Schadstoffe in Wasser & Boden: Uni Hohenheim beteiligt sich an neuem Sonderforschungsbereich

     Feldstudien und Computersimulationen als Schwerpunkt: DFG bewilligt SFB CAMPOS (SFB 1253) unter Federführung der Uni Tübingen / Start im Jan. 2017

Ein versteinerter Trilobit erzählt eine spannende Geschichte vom Überleben im Paläozoikum

     Der Angriff eines räuberischen Tintenfischs, schwere Verletzungen am Kopf und Auge, der verzweifelte Kampf ums Überleben – all das liest Privatdozentin Dr. Brigitte Schoenemann aus den Überresten eines Tieres. Vor 465 Millionen Jahren versteinert der Trilobit, den die Kölner Biologin vom Zoologischen Institut und Institut für Biologiedidaktik nun untersuchte.

Montag, 9. Januar 2017

Änderungen des Meeresspiegels unterschätzt

     Eine neue Studie der Universität Siegen zeigt, dass der Einfluss auf Sturmflut- und Wellenhöhen in Zukunft stärker ist als gedacht – und die Planungshöhen von Schutzbauwerken wie Deichen deshalb möglicherweise überdacht werden sollten.

Donnerstag, 5. Januar 2017

Studie belegt: Klimawandel könnte starken Meeresspiegelanstieg auslösen

     Vor rund 15.000 Jahren kam es im Ozean rund um die Antarktis zu einem abrupten Meeresspiegelanstieg von mehreren Metern. Ein Ereignis, das sich wiederholen könnte. Darüber berichtet ein internationales Wissenschaftlerteam unter Beteiligung der Universität Bonn jetzt im Wissenschaftsmagazin Nature Scientific Reports.

Mittwoch, 4. Januar 2017

Jeff’s Earth - 4K

Montag, 2. Januar 2017

Research Blogging Awards 2010 Winner!
 
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