Donnerstag, 19. April 2018

Das seltsame Verhalten von Tieren vor Erdbeben

     Können Tiere vor Erdbeben warnen? Über diese Frage wird seit Jahrzehnten gestritten. Ein Team um den GFZ-Seismologen Heiko Woith legt nun die erste umfassende statistische Analyse vor. Darin gingen mehr als 700 Beobachtungen auffälligen Verhaltens ein, die bei 160 Erdbeben gemacht wurden und mehr als 130 Arten betreffen.

Relics from earthquakes 70 kilometres deep

     Information about current earthquakes is usually obtained using seismographic data. Scientists use this data to draw conclusions about the precise location of such natural events and the depth at which they occur. However, it is not possible to investigate which processes occur at the depth involved as earthquakes are inaccessible, especially if they occur along subduction zones at a depth of 50 to 300 kilometres. The risk of earthquakes is particularly high where the oceanic crust submerges underneath the continental plate.

Freitag, 13. April 2018

Alfred-Wegener-Medaille für Klima- und Erdsystemforscher Meinrat O. Andreae

     Ehemaliger Direktor des MPI für Chemie erhält die höchste Auszeichnung der European Geosciences Union (EGU) für herausragende Forschungsleistungen

Stärkere Belege für Abschwächung des Golfstromsystems

     Die als Golfstromsystem bekannte Umwälzströmung im Atlantik – eines der wichtigsten Wärmetransportsysteme der Erde, das warmes Wasser nach Norden und kaltes Wasser nach Süden pumpt – ist heute schwächer als je zuvor in den vergangenen 1000 Jahren. Temperaturdaten von der Meeresoberfläche liefern neue Belege dafür, dass sich diese große Ozeanzirkulation seit Mitte des 20. Jahrhunderts um etwa 15 Prozent verlangsamt hat. Das zeigt eine Studie, die jetzt von einem internationalen Wissenschaftlerteam in der renommierten Fachzeitschrift Nature veröffentlicht wurde. Der vom Menschen verursachte Klimawandel ist der Hauptverdächtige für diese beunruhigenden Beobachtungen.

Donnerstag, 12. April 2018

Altlastensanierung in Berlin: BAM sichert seit 20 Jahren die Qualität der Grundwasserüberwachung

     Im früheren Industriegebiet Spree werden Boden- und Grundwasserqualität seit Ende der 1990er Jahre stetig verbessert. Ziel der Sanierungsmaßnahmen ist es, die Ausbreitung von Schadstoffen zu vermeiden und das Trinkwasser zu schützen. „Bei der Kontrolle des Sanierungserfolgs ist die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung mit ihrer Expertise in der Umweltanalytik seit 20 Jahren eine verlässliche Partnerin“, so Prof. Dr. Ulrich Panne, Präsident der BAM.

Waldbrände in Kanada sorgen für stärkste jemals gemessene Trübung der Stratosphäre über Europa

     Wien/Leipzig. Waldbrände können die Sonneneinstrahlung in der oberen Atmosphäre noch stärker trüben als Vulkanausbrüche. So haben die Waldbrände in Kanada im September 2017 das Sonnenlicht viel stärker als beim Ausbruch des Vulkanes Pinatubo 1991 über Europa abgeschwächt. Das geht aus Messungen hervor, die ein Team vom Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) am Mittwoch auf der Jahrestagung der European Geosciences Union (EGU-2018) vorgestellt hat. Der neue Rekordwert zeigt, dass auch große Waldbrände die Sonneneinstrahlung auf anderen Kontinenten stark reduzieren können und mit der Klimaerwärmung wahrscheinlich an Bedeutung gewinnen werden.

Sind Gehirne fossiler Gliederfüßer doch ein Irrtum?

     Kürzlich beschrieben Forscher Gehirne, Teile des Nerven- und Gefäßsystems sowie des Herzens in uralten fossilen Gliederfüßern aus China namens Fuxianhuia, verglichen diese mit Nerven- und Gefäßsystemen lebender Arthropoden und zogen Rückschlüsse zur Evolution der Gliederfüßergehirne. Eine Chinesisch–Deutsche Arbeitsgruppe unter Leitung von Jianni Liu vom Early Life Institute der Northwest University Xi’an /China sowie der FU Berlin und dem Museum für Naturkunde Berlin stellt diese Ergebnisse nun in Frage und erklärt die gehirn-und gefäßähnlichen Strukturen in Fuxianhuia als Reste von Biofilmen aus Mikroben, die sich infolge der Zersetzung der Organismen im Fossilisationsprozess bildeten.

Donnerstag, 5. April 2018

Genetisch arm, aber gesund – Biologen untersuchen Genome von Schabrackenhyänen

     Schabrackenhyänen weisen trotz ihres großen Verbreitungsgebietes überraschenderweise die geringste bei Säugetieren bisher gefundene genetische Variabilität auf. Auf ihre Gesundheit scheint das aber keinen negativen Einfluss zu haben. Ein internationales Forscherteam unter Beteiligung der Universität Potsdam, des Tierparks Berlin und des Berliner Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung hat erstmals die Genetik der Schabrackenhyäne untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass der Bestand seit einer Million Jahren kontinuierlich abnimmt. Die Studie wurde jetzt in der Fachzeitschrift Molecular Biology and Evolution veröffentlicht.

Mykenische Paläste: Kein Untergang durch Erdbeben

     Die bronzezeitlichen mykenischen Paläste in Griechenland wurden nicht durch eine Erdbebenkatastrophe zerstört, wie bisher vielfach angenommen / Archäoseismologe Klaus-Günter Hinzen von der Universität zu Köln und der Archäologe Joseph Maran von der Universität Heidelberg untersuchen die antiken Städte Tiryns und Midea Niemand weiß genau, warum die mykenischen Paläste um 1200 vor Christus ihr Ende fanden; auch ein Mega-Erdbeben oder ein „Erdbebensturm“ am Ende der Bronzezeit wurden angenommen.

Mittwoch, 4. April 2018

Mittwoch, 28. März 2018

Mass extinction with prior warning

     Mass extinctions throughout the history of the Earth have been well documented. Scientists believe that they occurred during a short period of time in geological terms. In a new study, FAU palaeobiologists and their research partners have now shown that signs that the largest mass extinction event in the Earth’s history was approaching became apparent much earlier than previously believed, and point out that the same indicators can be observed today.

Freitag, 23. März 2018

Was Kalzium über Erde und Mond verrät

     Neue Erkenntnisse zum Ursprung des Erde-Mond-Systems basierend auf der Kalzium-Isotopenzusammensetzung verschiedener Himmelskörper unseres Sonnensystems publiziert ein Forscherteam unter Beteiligung von Vera Assis Fernandes vom Museum für Naturkunde Berlin diese Woche in der Zeitschrift Nature. Die vertiefende Forschung an Meteoriten vermittelt die Erkenntnis, dass beide Protoplaneten, deren Zusammenprall das Erde-Mond System bildete, erst in der Spätphase der protoplanetaren Scheibe entstanden.

Donnerstag, 22. März 2018

The Alpine Fault Experimental Wall

How to Describe and Sample Fragments in the Field

Rasanter Meeresspiegelanstieg verzögerte Übergang zum Ackerbau in Südosteuropa

     Vor rund 7.600 Jahren wurden das Entstehen bäuerlicher Siedlungen in Südosteuropa und damit der zivilisatorische Fortschritt plötzlich deutlich verzögert. Verantwortlich ist wahrscheinlich ein sprunghafter Meeresspiegelanstieg in der nördlichen Ägäis. Seine Spuren konnten Forscher des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums, der Goethe-Universität und der University of Toronto jetzt in Kalkalgen nachweisen. Bereits 800 Jahre zuvor war in der Region ein rasanter Meeresspiegelanstieg aufgetreten. Das Ereignis gibt einen Ausblick auf die ökonomischen und sozialen Konsequenzen eines künftigen klimawandelbedingten Meeresspiegelanstiegs, so die Forscher in „Scientific Reports“.

Dienstag, 20. März 2018

Stromatolithe in der Tiefsee

     Forscherteam entdeckt Fossilien in 730 Metern Tiefe

Tauender Permafrost produziert mehr Methan als erwartet

     Mit einem Laborversuch über sieben Jahre konnte Dr. Christian Knoblauch vom Centrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit (CEN) der Universität Hamburg mit einem internationalen Team erstmals nachweisen, dass deutlich mehr Methan in tauenden Permafrostböden gebildet werden kann als bisher angenommen. Die Ergebnisse werden heute im Fachmagazin Nature Climate Change veröffentlicht. Sie ermöglichen verbesserte Hochrechnungen, wie viel Treibhausgase durch ein Auftauen des arktischen Permafrosts weltweit produziert werden können.

Aktuelle Studie zum Klimawandel: Gletscherschmelze nicht mehr abwendbar

     Forscher der Universitäten Bremen und Innsbruck zeigen in einer aktuellen Studie, dass das weitere Abschmelzen der Gletscher im laufenden Jahrhundert nicht mehr verhindert werden kann – selbst wenn alle Emissionen jetzt gestoppt würden. Aufgrund der langsamen Reaktion der Gletscher auf Klimaänderungen hat unser Verhalten heute über das 21. Jahrhundert hinaus allerdings massive Auswirkungen: Fünfhundert Meter Autofahrt mit einem Mittelklasse-Fahrzeug kosten langfristig ein Kilo Gletschereis. Die Studie wurde im Fachmagazin Nature Climate Change veröffentlicht.
Gletscher weltweit berücksichtigt

Donnerstag, 15. März 2018

The Tree (True Story!) - Simon's Cat

Neue Einblicke in die Bedingungen der urgeschichtlichen Ozeane

     Experimente von Geomikrobiologen der Universität Tübingen ergeben, dass 2,5 Milliarden Jahre altes eisenreiches Schichtgestein anders entstanden sein könnte als bisher gedacht

Szenario 2050: Lithium und Kobalt könnten knapp werden

     Lithium und Kobalt sind wesentliche Bestandteile aktueller Lithium-Ionen-Batterien. Dass die Verfügbarkeit beider Elemente durch die erhöhte Nachfrage zunehmend kritisch werden könnte, zeigt eine aktuelle Analyse von Forschern des vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gegründeten Helmholtz-Instituts Ulm (HIU). Kobaltfreie Energiespeichermaterialien und Post-Lithium-Technologien, die auf unkritischen Elementen wie Natrium oder Magnesium, aber auch Zink, Kalzium und Aluminium basieren, eröffnen eine Möglichkeit, diesen Ressourcendruck zu verringern und langfristig zu umgehen. Diese Ergebnisse stellen die Forscher in der Zeitschrift Nature Reviews Materials vor.

Spacebat - to boldly go where no bat has gone before

Heute vor 9 Jahren, am 15. März 2009, klammerte sich eine kleine Fledermaus an einen startenden Space Shuttle!


Mittwoch, 14. März 2018

Stephen Hawking - Ein persönlicher Nachruf | Harald Lesch

Ursprung der Frauen mit deformiertem Schädel im frühmittelalterlichen Bayern geklärt

     Palaeogenomische Studie untersucht Hunneninvasion und weibliche Migration im Frühmittelalter Süddeutschlands

Dienstag, 13. März 2018

Herr der Steine: Berufsgruppe der Gesteinspräparatoren will sich in Freiberg besser vernetzen

     Dank moderner Analysegeräte sind heute erstaunlich genaue Einblicke in den Aufbau von Gesteinen und Mineralen möglich. Untersucht werden aber nicht die natürlichen Steine, sondern extra hergestellte Präparate. Ein Speziallabor dafür gibt es am Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF), das zum Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf gehört. Hier treffen sich vom 13. bis 14. März Gesteinspräparatoren aus Universitäten und Forschungseinrichtungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Mittwoch, 7. März 2018

Beschleunigtes Verwittern von Gestein kann helfen, CO2 aus der Luft zu holen – ein wenig

     Die Verwitterung großer Mengen kleiner Steine könnte helfen, Treibhausgase in der Atmosphäre zu reduzieren. Für gewöhnlich ist Verwitterung ein langsamer natürlicher Prozess, bei dem Mineralien CO2 chemisch binden. Als hochskalierte Technologie könnte sie allerdings auch für sogenannte negative Emissionen nutzbar werden, um so Klimarisiken zu begrenzen. Doch das Potenzial zur Reduktion von Treibhausgasen ist begrenzt und würde, um wirtschaftlich machbar zu sein, zusätzlich eine starke CO2-Bepreisung erfordern. Das zeigt eine erste umfassende Analyse der Kosten und Potenziale, die jetzt in der Fachzeitschrift Environmental Research Letters veröffentlicht wurde.

Mittwoch, 28. Februar 2018

Weiterer Hinweis auf rasche Bewegung des Hawaii-Hotspots vor 50 bis 60 Millionen Jahren

     Neuere Studien lassen vermuten, dass sich der Hawaii-Hotspot in der Zeit vor 60 bis rund 50 Millionen Jahren relativ rasch nach Süden bewegte. Diese Hypothese wird nun von einer aktuellen Arbeit gestützt, die Kevin Konrad und Kollegen vorstellen. Sie haben neue Altersdatierungen der Rurutu-Vulkankette ausgewertet und zogen entsprechende Daten von der Hawaii-Emperor-Kette und der Louisville-Kette im Südpazifik hinzu. Aus den neuen Daten geht hervor: Der Hotspot unter der Hawaii-Emperor-Kette hingegen bewegte sich zwischen 60 und 48 Millionen Jahren vor heute beträchtlich gegenüber den anderen beiden Hotspots.

Montag, 26. Februar 2018

Freitag, 23. Februar 2018

Am 23. Februar 1967 verunglückte die ADOLPH BERMPOHL im Einsatz bei Orkan vor Helgoland. Drei Fischer und vier Seenotretter kamen ums Leben. Hinrich Pick war damals Steuermann der „Atlantis“. Er fand den Seenotrettungskreuzer am nächsten Morgen – mit laufenden Maschinen, aber menschenleer. Dies sind seine Erinnerungen. Im gedenken an alle 45 Seenotretter, die seit Gründung der DGzRS 1865 auf See geblieben sind.

Donnerstag, 22. Februar 2018

Advancing Culture of Living with Landslides: Open Access Book

MIKOS et al. (2017): Advancing Culture of Living with Landslides. OPenAccess Book 

https://rd.springer.com/book

Neue IOW-Studie: Birgt #Mikroplastik zusätzliche Gefahren durch Besiedlung mit schädlichen Bakterien?

     Die alarmierende Allgegenwart von Mikroplastik in Flüssen, Seen und Ozeanen steht zunehmend im Fokus der Forschung. Bislang gab es aber keine gesicherten Erkenntnisse, ob Mikroplastik in Wasserökosystemen die Entstehung spezieller Bakteriengemeinschaften oder gar die Ausbreitung von Krankheitserregern fördert. Mit diesem Thema hat sich das Projekt MikrOMIK* unter Federführung des IOW befasst. In einer neuen Studie im Rahmen des Projektes wurde nun erstmals systematisch untersucht, ob sich bakterielle Biofilme auf Mikroplastik von denen auf natürlichen Materialien unterscheiden und welchen Einfluss verschiedene Umweltfaktoren dabei haben – etwa Salzgehalt oder Nährstoffe im umgebenden Wasser.

Mittwoch, 21. Februar 2018

Wie Drohnen die Unterwelt erkunden

     Am 19. Februar startete ein vierjähriges Projekt zur Nutzung von Drohnen im Bergbau, das Forscher der TU Bergakademie Freiberg zusammen mit externen Partnern durchführen. Ergebnis soll ein autonomes Robotersystem mit hochempfindlichen Kameras und Radarsystemen zur Erkundung und Überwachung unterirdischer Kavernen, Tunnel und Kanäle sein. Erste Testflüge haben die Freiberger Wissenschaftler bereits im Forschungs- und Lehrbergwerk „Reiche Zeche“ durchgeführt.

Geologische Umbrüche als Faktor der großen Diversität im tropischen Regenwald bestätigt

     Diversifizierung zweier Gattungen der Annonengewächse im tropischen Regenwald Mittel- und Südamerikas verläuft weitgehend parallel und folgt den großen geologischen Umwälzungen

Dienstag, 20. Februar 2018

Erklär´s mir, RWTH!: Professor Klaus Reicherter über Erdbeben




Man kann Prof. Reicherter auch auf Twitter folgen: @ActiveFaults

Stabile Gashydrate lösen Hangrutschung aus

     Genau wie Lawinen an Land können Hangrutschungen unter Wasser verschiedene Ursachen haben. Immer wieder werden entsprechende Ereignisse mit instabilen Gashydraten im Meeresboden in Verbindung gebracht. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel haben jetzt Belege dafür gefunden, dass der Zusammenhang ein anderer sein könnte. Die Studie erscheint heute in der internationalen Fachzeitschrift Nature Communications.

Donnerstag, 15. Februar 2018

Close to the edge? Approaching new frontiers for mineral and metal resources

Territorial Behaviour! - Simon's Cat | LOGIC

Volcano in a classroom

Ein schönes und dabei einfaches Modell eines Vulkans: Cola und Mentos


Mittwoch, 14. Februar 2018

Warum der Meeresboden in Bewegung gerät

     Wenn Meeresboden den Halt verliert und in Bewegung gerät, geschieht das oft in deutlich größeren Dimensionen als bei Erdrutschen an Land – und an viel flacheren Hängen. Gleichzeitig können die Bewegungen unter Wasser verheerende Tsunamis auslösen. Doch wann welcher Hang warum unter Wasser abrutscht, ist weitgehend unklar. Mögliche Ursachen zeigen nun Kieler Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler anhand von Hangrutschungen vor der Küste Nordwestafrikas. Die Ergebnisse veröffentlichen sie in der internationalen Fachzeitschrift Geology.

A Day in Pompeii - Full-length animation

Dienstag, 13. Februar 2018

Was löste Gashydrate am Ende der letzten Eiszeit auf?

     Große Mengen des Treibhausgases Methan lagern als feste Gashydrate in den Kontinentalhängen der Ozeanränder. Sie sind nur bei niedrigen Temperaturen und hohem Druck stabil. Doch welche Faktoren können die Gashydratstabilität noch beeinflussen? Ein deutsch-norwegisches Forscherteam hat vor Norwegen Belege gefunden, dass die Menge des sich auf dem Meeresboden ablagernden Sediments eine entscheidende Rolle spielen kann. Die Studie erscheint heute in der internationalen Fachzeitschrift Nature Communications.

Montag, 12. Februar 2018

Donnerstag, 8. Februar 2018

Head Over Heels (A Valentines Special) - Simon's Cat

Erzlabor: Forscher gründen Firma für Rohstoffanalytik

     Je besser die Eigenschaften von Rohstoffen bekannt sind, umso effizienter und wirtschaftlicher lassen sich diese abbauen, aufbereiten, zu Metallen verarbeiten und wieder recyceln. Und auch um zu wissen, wo es sich lohnt, nach neuen Lagerstätten zu suchen, sind genaue mineralogische Informationen wichtig. Für solche Art von Daten gibt es jetzt einen neuen Spezialisten auf dem Markt: die ERZLABOR Advanced Solutions GmbH. Das Team von Wissenschaftlern und Technikern des Helmholtz-Instituts Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF), das zum Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf gehört, macht modernste Geräte aus der Forschung für die Industrie zugänglich, um Materialien zu charakterisieren.

Mittwoch, 7. Februar 2018

Erste Bernsteinfossilien Neuseelands entdeckt

     Ein internationales Forscherteam unter Leitung von Prof. Dr. Alexander Schmidt vom Geowissenschaftlichen Zentrum der Universität Göttingen und Prof. Dr. Daphne Lee von der University of Otago in Dunedin hat erstmals neuseeländische Bernsteineinschlüsse entdeckt und untersucht. An mehreren Fundstellen fanden sie Spinnen, Milben, Mücken, Käfer und andere Gliederfüßer sowie Pilze, die seit bis zu 25 Millionen Jahren im Bernstein konserviert sind. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Gondwana Research erschienen.

Die Tropenwälder der Erde neu klassifiziert

     Forscher von weltweit 159 Universitäten und Forschungsinstituten haben erstmals systematisch untersucht, wie die tropischen Wälder der Erde evolutionsgeschichtlich miteinander verwandt sind. Mit Untersuchungen zu Waldgebieten in Ostafrika, insbesondere am Kilimanjaro, war auch Dr. Andreas Hemp von der Universität Bayreuth an diesem Großprojekt beteiligt. Die phylogenetischen Analysen ergaben, dass sich zwei Weltregionen unterscheiden lassen, in denen die Wälder einen besonders hohen Verwandtschaftsgrad aufweisen: der amerikanisch-afrikanische Raum und der indo-pazifische Raum. Im Wissenschaftsmagazin PNAS werden die Ergebnisse vorgestellt.

Dienstag, 6. Februar 2018

Klimaschwankungen in Vergangenheit und Zukunft

     AWI-Wissenschaftler vergleichen weltweite Temperaturvariabilität von Eis- und Warmzeiten

Als Spinnen noch Schwänze besaßen

     Chimerarachne yingi aus dem 100 Millionen Jahre alten Burmesischen Bernstein wurde in der renommierten Zeitschrift Nature Ecology and Evolution von einem Forscherteam aus China, Deutschland, der USA und England unter Beteiligung von Jason Dunlop vom Museum für Naturkunde Berlin beschrieben. Chimerarachne schaut wie eine Spinne aus und zeigt einige wichtige Merkmale der Webspinnen. Überraschend ist der lange geiselartige Schwanz. Die Autoren vermuten daher, dass Chimerarachne entweder die primitivste bekannte Spinne ist oder zu einer Gruppe ausgestorbene Spinnentiere gehört, die sehr nah am Ursprung der Spinnen lag. Fest steht: es gab eine Zeit in der Spinnen Schwänze besaßen.

Donnerstag, 1. Februar 2018

Thomas Schröder als neuer Direktor des Leibniz-Instituts für Kristallzüchtung berufen

     Zum 1. Februar 2018 übernimmt Prof. Dr. Thomas Schröder die Leitung des Leibniz-Instituts für Kristallzüchtung (IKZ) in Berlin-Adlershof. Damit verbunden ist die Professur „Kristallwachstum“ an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit 2013 hat Prof. Dr. Günther Tränkle, Direktor des Ferdinand-Braun-Instituts, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH), die kommissarische Leitung des Instituts übernommen, unter dessen Führung sich das IKZ zu einem führenden Zentrum für Kristallzüchtung in Europa weiterentwickeln konnte.

Tief in die Ohren geschaut: Neue Erkenntnisse zur Evolution der Hirsche

     Ein Team bestehend aus internationalen Wissenschaftlern (Schweiz, Spanien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien und China), darunter auch Gertrud Rößner von den Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns (SNSB), haben röntgentomographische Aufnahmen und 3D-Rekonstruktionen des Innenohrs von 17 heute lebenden und 12 fossi-len Hirscharten angefertigt und quantitativ ausgewertet. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Forscher in der wissenschaftlichen Zeitschrift Scientific Reports.

Diese Bakterien verdauen giftige Metalle und bilden dabei Gold

     Für die meisten Lebewesen sind größere Mengen von Schwermetallen, wie Kupfer oder Gold, giftig. Nicht für das Bakterium C. metallidurans: Es hat einen Weg gefunden, aus einem Schwermetall-Gemisch wertvolle Spurenelemente zu beziehen, ohne sich dabei selbst zu vergiften. Ein interessanter Nebeneffekt: Dabei bildet es winzige Goldnuggets. Welche molekularen Prozesse dabei in den Bakterien ablaufen, hat nun ein Forscherteam der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), der Technischen Universität München (TUM) und der australischen Universität Adelaide herausgefunden. Ihre Ergebnisse stellt die Gruppe in der renommierten Fachzeitschrift "Metallomics" der Royal Society of Chemistry vor.

Mittwoch, 31. Januar 2018

Moderner Mensch vs. Riesentier - Mega-Pflanzenfresser wurde vom Menschen verdrängt und ersetzt

Senckenberg-Wissenschaftler Hervé Bocherens hat das Aussterben von Mega-Herbivoren – pflanzenfressende Tiere über eine Tonne Gewicht – vor etwa 12.000 Jahren untersucht. Der Tübinger Wissenschaftler kommt zu dem Schluss, dass der moderne Mensch zum einen Aussterbegrund für die riesigen Landtiere war, zum anderen aber auch deren Ökosystemfunktionen zu Teilen übernommen hat. In seiner kürzlich im Fachjournal „Frontiers in Ecology and Evolution“ veröffentlichten Studie schlussfolgert er, dass eine Auswilderung von Großtieren in einigen Teilen der Welt einen positiven Aspekt bezüglich der Artenvielfalt haben könnte.

3D Modell von Siccar Point

Dienstag, 30. Januar 2018

Source Rocks & Hydrocarbon Generation - Petroleum Exploration: A Field Example

Interview Prof. Dr. Thomas Kraus zur Aachener NO2 Studie

Die Geschichte Europas, Jahr für Jahr ab 400 v. Chr.

Nur mal zur Erinnerung...

Janet Watson Meeting 2017: The Future of Contaminated Land Risk Assessment



Deutsch-brasilianisches Millionenprojekt zur Gewinnung von Seltenen Erden

     Ohne Seltene Erden kommt die High-Tech-Industrie nicht aus. Um die Versorgung mit diesen Spezialmetallen zu sichern, arbeiten die Länder Brasilien und Deutschland im Projekt „MoCa“ zusammen. Auf deutscher Seite koordiniert Professor Tobias Elwert von der TU Clausthal (Institut für Aufbereitung, Deponietechnik und Geomechanik) seit Anfang des Jahres das Vorhaben, das mit 2,3 Millionen Euro vom Bundesforschungsministerium gefördert wird.

Montag, 29. Januar 2018

Sinabung Volcano Pyroclastic flow 1080p

Sinabung Volcano Pyroclastic flow 1080p from janharm godfroid on Vimeo.

Archaeopteryx, der Elfte

     LMU- und SNSB-Forscher beschreiben das geologisch älteste Exemplars des Sauriers und stellen eine neue Diagnosemethode vor, wie sich vogelähnliche Raubsaurier korrekt zuordnen lassen.

Freitag, 26. Januar 2018

Diamanten lassen tief blicken: Bayreuther Forscher entdecken Oxidationsprozesse im Erdinnern

     Diamanten haben nicht nur als Juwelen, sondern auch für die Geoforschung einen einzigartigen Wert. Sie enthalten winzige Einschlüsse von Mineralen, die dazu beitragen, chemische Prozesse im Innern der Erde aufzuklären. Ein internationales Team mit Wissenschaftlern der Universität Bayreuth berichtet jetzt in "Nature Geoscience", dass das in Einschlüssen von Granat enthaltene Eisen ungewöhnlich stark oxidiert ist, wenn die Diamanten in großer Tiefe entstanden sind. Die Forscher halten es für wahrscheinlich, dass in der Übergangszone zum unteren Erdmantel Redoxreaktionen zwischen Eisen und Kohlenstoff stattfinden, die möglicherweise eine wichtige Rolle im Kohlenstoffkreislauf der Erde spielen.

Mittwoch, 24. Januar 2018

New prospect or old rubbish? A geological perspective on secondary metal resources and the ‘urban mine’'

New prospect or old rubbish? A geological perspective on secondary metal resources and the ‘urban mine’' Andrew Bloodworth (British Geological Survey)


Montag, 22. Januar 2018

Bisher älteste bekannte Sauerstoffoase entdeckt

     Geowissenschaftler der Universität Tübingen finden in fast drei Milliarden Jahre alten Ablagerungen im südafrikanischen Pongolabecken Hinweise auf frühe sauerstoffproduzierende Bakterien

Dienstag, 16. Januar 2018

Menschheitsgeschichte muss nicht neu geschrieben werden: Der „Fall Untermaßfeld“

In einer kürzlich im Fachjournal „Journal of Paleolithic Archaeology“ veröffentlichten Studie widerlegt der Senckenberg-Wissenschaftler Prof. Dr. Ralf-Dietrich Kahlke gemeinsam mit einem internationalen Team renommierter Steinzeitexperten eine kürzlich erschienene Veröffentlichung zur Ausbreitung des Menschen in Europa. In dieser wird die These aufgestellt, dass die ersten Menschen schon vor etwa einer Million Jahre in Nord- und Mitteleuropa lebten – gut 200.000 Jahre früher als bisher belegt. Das Team zeigt zudem, dass die „Belegstücke“ der archäologischen Untersuchung vermutlich aus der Forschungsgrabung Untermaßfeld gestohlen wurden.

Perowskit-Solarzellen: Es muss gar nicht perfekt sein

     Untersuchungen an BESSY II zeigen, warum selbst „löchrige“ Perowskit-Filme gut funktionieren
Metallorganische Perowskit-Schichten für Solarzellen werden häufig durch Rotationsschleudern auf industrierelevante Substrate aufgetragen. Die aufgeschleuderten Perowskit-Schichten weisen in der Regel zahlreiche „Löcher“ auf, erzielen aber dennoch erstaunlich hohe Wirkungsgrade. Warum solche Löcher kaum zu Kurzschlüssen und Ladungsträgerrekombination führen, hat nun ein HZB-Team um Prof. Marcus Bär in Zusammenarbeit mit der Gruppe von Prof. Henry Snaith (Universität Oxford) an BESSY II herausgefunden.

Freitag, 12. Januar 2018

Siliziumgehalt der Ozeane vor 15.000 Jahren höher als heute

     Jahrtausende alte Glasschwämme erweisen sich wieder mal als aufschlussreiches Klimaarchiv

Älteste Schmetterlinge durchstreiften bereits Jurassic Park.

Ein Forscherteam der Universität Utrecht unter der Leitung von Timo van Eldijk und Bas van de Schootbrugge entdeckte in einem Bohrkern aus Norddeutschland in Zusammenarbeit mit Kollegen aus den USA und Wissenschaftlern des Hessischen Landesmuseum Darmstadt und des Naturkundemuseums Stuttgart die ältesten fossilen Reste Schmetterlingen (Lepidoptera). Die 201 Millionen Jahre alten Fossilien werfen ein neues Licht auf die Evolution dieser Insektenordnung.

Klimawandel lässt Flüsse über die Ufer treten: Anpassung nötig

     Veränderte Regenfälle als Folge der globalen Erwärmung werden das Risiko von Überschwemmungen an Flüssen vielerorts stark erhöhen. Schon heute gehören derartige Fluten zu den häufigsten und verheerendsten Naturkatastrophen. Wissenschaftler haben jetzt die bis in die 2040er Jahre nötige Erhöhung des Hochwasserschutzes in allen Teilen der Welt berechnet, bis hinunter zu einzelnen Regionen und Städten. Sie stellen fest, dass der Anpassungsbedarf in den USA, in Teilen Indiens und Afrikas, in Indonesien und in Mitteleuropa einschließlich Deutschland am größten ist. Ohne Gegenmaßnahmen wären viele Millionen Menschen von schweren Überschwemmungen bedroht.

Mittwoch, 10. Januar 2018

Lewisian Gneiss

Ein Podcast über den Lewisian Gneiss, der mit zu den ältesten Gesteinen auf den britische Inseln zählt

http://www.bbc.co.uk/programmes/b09kqgpd

Virtuelle Tour durch vulkanische Landschaften im Westen der USA

Virtuelle Tour durch Yellowstone, Three Sisters, Crater Lake, Medicine Lake, Lassen Peak und Mammoth Mountain




Volcanic Landscapes - Integrative Studies of Volcanism in the Western United States

Umweltgeschichte aus dem Faulschlamm: Klimawandel lässt „tote Zonen“ im Schwarzen Meer wachsen

     Erstmalig ist es GeowissenschaftlerInnen des Leibniz-Instituts für Ostseeforschung Warnemünde (IOW), der Universitäten Oldenburg und Hannover sowie der Rutgers University (USA) gelungen, die Ablagerungsbedingungen im Schwarzen Meer während der letzten Warmzeit (Eem) vor rund 128.000 Jahren zeitlich hoch aufgelöst zu analysieren. Damit wurde ein Vergleich der heutigen sauerstofffreien Bedingungen im Tiefenwasser des Schwarzen Meeres mit denen zur Eem-Zeit möglich, als die Sommer-Temperaturen des Wassers rund 3°C höher waren. Demnach können sich die „toten Zonen“ des Schwarzen Meeres bei einer Klimaerwärmung weiter ausbreiten und die produktiven Lebensräume dabei deutlich schrumpfen.

Bewirtschaftung von Bergwiesen beeinflusst Belastbarkeit gegenüber Klimaextremen

     Die artenreichen Bergwiesen der Alpen sind einem kontinuierlichen Nutzungswandel und häufiger werdenden Klimaextremen ausgesetzt. Anhaltende Dürreperioden werden als größte Gefahr für die Wiesenökosysteme angesehen. Um herauszufinden, wie eine veränderte Bewirtschaftung die Dürre-Reaktion von Bergwiesen beeinflusst, hat ein Forscherteam des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena zusammen mit internationalen Kooperationspartnern Feldexperimente im Tiroler Stubaital durchgeführt.

Montag, 8. Januar 2018

Karlsgraben blieb unvollendet / Studie belegt: Mittelalterlicher Schifffahrtsweg wurde nie vollendet

     Vor über 1.000 Jahren wollte Kaiser Karl der Große einen durchgehenden Schifffahrtsweg vom Rhein zur Donau schaffen. 792/793 n. Chr. wurde das Verkehrsprojekt, das als eines der bedeutsamsten des Frühmittelalters in Zentraleuropa gilt, in Angriff genommen. Das ambitionierte Projekt ist in seinen Dimensionen mit modernen Großprojekten wie dem Panama-Kanal oder dem Berliner Flughafen vergleichbar. Und wie bei diesen Projekten gab es auch damals Verzögerungen und technische Probleme. Aktuelle Forschungen eines Teams aus Leipzig, Hildesheim, Jena, Kiel, Berlin und München belegen, dass das Vorhaben Karls des Großen gescheitert ist und verschiedene Teile des Kanals nicht vollendet wurden.

Klebsormidium: Pendler zwischen scheintot und Wiedererwachen ist Alge des Jahres 2018

     Die mehrzellige Grünalge Klebsormidium lebt an Land an solchen Orten, wo keine andere Pflanze mehr wachsen kann. Als weltweit verbreiteter Pionier schafft sie neue Lebensräume, was Farmer und Wüstenanrainer nutzen. Forscher interessieren sich für ihre biologischen Tricks, wie sie zwischen leblos und Wiedererwachen hin und her wechselt. Die Professoren Andreas Holzinger (Universität Innsbruck) und Ulf Karsten (Universität Rostock) erforschen in enger Kooperation die Fähigkeiten, die die Alge vor Austrocknung und gefährlichen UV-Strahlen schützt. Beide sind Mitglieder der Sektion Phykologie der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG), die Klebsormidium zur Alge des Jahres 2018 kürte.

David Attenboroughs Natural History Museum Alive

Donnerstag, 4. Januar 2018

Geowissenschaftliches Portal www.planeterde.de in neuem Gewand

     Das Internetportal „Welt der Geowissenschaften“ (www.planeterde.de) wurde komplett überarbeitet: Ab sofort können Nutzerinnen und Nutzer die Inhalte auch bequem mobil abrufen und neue Features entdecken. Bereits seit September 2003 präsentiert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit Unterstützung der UNESCO auf der Webseite Themen aus der aktuellen geowissenschaftlichen Forschung. Herausgeber des Portals ist der Projektträger Jülich (PtJ), der die Forschungsförderung des BMBF in den Bereichen Küsten-, Meeres- und Polarforschung, Geowissenschaften sowie wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit umsetzt.

Mittwoch, 3. Januar 2018

Nährstoffüberschuss lässt Ozeane ersticken

     Kombination aus Erdumlaufbahn und Biomasse verursacht Aussterbeereignis im Devon
Was hat das Aussterbeereignis im Devon vor rund 300 Millionen Jahren begünstigt? Anhand von Gesteinsproben hat ein Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Deutschland, Belgien, China und den USA die so genannten rhythmischen Klimazyklen identifiziert und herausgefunden, warum die Ozeane damals so schnell so lebensfeindlich werden konnten. Ihre Ergebnisse haben sie jetzt unter der Leitung von Dr. David De Vleeschouwer vom MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften an der Universität Bremen in der Zeitschrift Nature Communications veröffentlicht.

Forscher weisen Hochleistungsatmung an Knochen nach

     Dinosaurier sind keineswegs ausgestorben, sondern dominieren als Vögel auch heute noch weite Teile des Erdballs. Dass die gefiederten Tiere in der Evolution so erfolgreich waren, ist auch ihren Luftsäcken zu verdanken. Die einem Blasebalg ähnlichen Anhängsel der Lunge machen die Atmung deutlich effizienter. Wissenschaftler der Universität Bonn untersuchten den Aufbau von luftsackverbundenen Knochen und fanden sowohl in fossilen als auch modernen Arten eine bislang unbekannte Gewebeform. Die Ergebnisse sind nun im Fachjournal „Biology Letters“ veröffentlicht.

Dienstag, 2. Januar 2018

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