Mittwoch, 28. Februar 2018

Weiterer Hinweis auf rasche Bewegung des Hawaii-Hotspots vor 50 bis 60 Millionen Jahren

     Neuere Studien lassen vermuten, dass sich der Hawaii-Hotspot in der Zeit vor 60 bis rund 50 Millionen Jahren relativ rasch nach Süden bewegte. Diese Hypothese wird nun von einer aktuellen Arbeit gestützt, die Kevin Konrad und Kollegen vorstellen. Sie haben neue Altersdatierungen der Rurutu-Vulkankette ausgewertet und zogen entsprechende Daten von der Hawaii-Emperor-Kette und der Louisville-Kette im Südpazifik hinzu. Aus den neuen Daten geht hervor: Der Hotspot unter der Hawaii-Emperor-Kette hingegen bewegte sich zwischen 60 und 48 Millionen Jahren vor heute beträchtlich gegenüber den anderen beiden Hotspots.

Montag, 26. Februar 2018

Freitag, 23. Februar 2018

Am 23. Februar 1967 verunglückte die ADOLPH BERMPOHL im Einsatz bei Orkan vor Helgoland. Drei Fischer und vier Seenotretter kamen ums Leben. Hinrich Pick war damals Steuermann der „Atlantis“. Er fand den Seenotrettungskreuzer am nächsten Morgen – mit laufenden Maschinen, aber menschenleer. Dies sind seine Erinnerungen. Im gedenken an alle 45 Seenotretter, die seit Gründung der DGzRS 1865 auf See geblieben sind.

Donnerstag, 22. Februar 2018

Advancing Culture of Living with Landslides: Open Access Book

MIKOS et al. (2017): Advancing Culture of Living with Landslides. OPenAccess Book 

https://rd.springer.com/book

Neue IOW-Studie: Birgt #Mikroplastik zusätzliche Gefahren durch Besiedlung mit schädlichen Bakterien?

     Die alarmierende Allgegenwart von Mikroplastik in Flüssen, Seen und Ozeanen steht zunehmend im Fokus der Forschung. Bislang gab es aber keine gesicherten Erkenntnisse, ob Mikroplastik in Wasserökosystemen die Entstehung spezieller Bakteriengemeinschaften oder gar die Ausbreitung von Krankheitserregern fördert. Mit diesem Thema hat sich das Projekt MikrOMIK* unter Federführung des IOW befasst. In einer neuen Studie im Rahmen des Projektes wurde nun erstmals systematisch untersucht, ob sich bakterielle Biofilme auf Mikroplastik von denen auf natürlichen Materialien unterscheiden und welchen Einfluss verschiedene Umweltfaktoren dabei haben – etwa Salzgehalt oder Nährstoffe im umgebenden Wasser.

Mittwoch, 21. Februar 2018

Wie Drohnen die Unterwelt erkunden

     Am 19. Februar startete ein vierjähriges Projekt zur Nutzung von Drohnen im Bergbau, das Forscher der TU Bergakademie Freiberg zusammen mit externen Partnern durchführen. Ergebnis soll ein autonomes Robotersystem mit hochempfindlichen Kameras und Radarsystemen zur Erkundung und Überwachung unterirdischer Kavernen, Tunnel und Kanäle sein. Erste Testflüge haben die Freiberger Wissenschaftler bereits im Forschungs- und Lehrbergwerk „Reiche Zeche“ durchgeführt.

Geologische Umbrüche als Faktor der großen Diversität im tropischen Regenwald bestätigt

     Diversifizierung zweier Gattungen der Annonengewächse im tropischen Regenwald Mittel- und Südamerikas verläuft weitgehend parallel und folgt den großen geologischen Umwälzungen

Dienstag, 20. Februar 2018

Erklär´s mir, RWTH!: Professor Klaus Reicherter über Erdbeben




Man kann Prof. Reicherter auch auf Twitter folgen: @ActiveFaults

Stabile Gashydrate lösen Hangrutschung aus

     Genau wie Lawinen an Land können Hangrutschungen unter Wasser verschiedene Ursachen haben. Immer wieder werden entsprechende Ereignisse mit instabilen Gashydraten im Meeresboden in Verbindung gebracht. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel haben jetzt Belege dafür gefunden, dass der Zusammenhang ein anderer sein könnte. Die Studie erscheint heute in der internationalen Fachzeitschrift Nature Communications.

Donnerstag, 15. Februar 2018

Close to the edge? Approaching new frontiers for mineral and metal resources

Territorial Behaviour! - Simon's Cat | LOGIC

Volcano in a classroom

Ein schönes und dabei einfaches Modell eines Vulkans: Cola und Mentos


Mittwoch, 14. Februar 2018

Warum der Meeresboden in Bewegung gerät

     Wenn Meeresboden den Halt verliert und in Bewegung gerät, geschieht das oft in deutlich größeren Dimensionen als bei Erdrutschen an Land – und an viel flacheren Hängen. Gleichzeitig können die Bewegungen unter Wasser verheerende Tsunamis auslösen. Doch wann welcher Hang warum unter Wasser abrutscht, ist weitgehend unklar. Mögliche Ursachen zeigen nun Kieler Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler anhand von Hangrutschungen vor der Küste Nordwestafrikas. Die Ergebnisse veröffentlichen sie in der internationalen Fachzeitschrift Geology.

A Day in Pompeii - Full-length animation

Dienstag, 13. Februar 2018

Was löste Gashydrate am Ende der letzten Eiszeit auf?

     Große Mengen des Treibhausgases Methan lagern als feste Gashydrate in den Kontinentalhängen der Ozeanränder. Sie sind nur bei niedrigen Temperaturen und hohem Druck stabil. Doch welche Faktoren können die Gashydratstabilität noch beeinflussen? Ein deutsch-norwegisches Forscherteam hat vor Norwegen Belege gefunden, dass die Menge des sich auf dem Meeresboden ablagernden Sediments eine entscheidende Rolle spielen kann. Die Studie erscheint heute in der internationalen Fachzeitschrift Nature Communications.

Montag, 12. Februar 2018

Donnerstag, 8. Februar 2018

Head Over Heels (A Valentines Special) - Simon's Cat

Erzlabor: Forscher gründen Firma für Rohstoffanalytik

     Je besser die Eigenschaften von Rohstoffen bekannt sind, umso effizienter und wirtschaftlicher lassen sich diese abbauen, aufbereiten, zu Metallen verarbeiten und wieder recyceln. Und auch um zu wissen, wo es sich lohnt, nach neuen Lagerstätten zu suchen, sind genaue mineralogische Informationen wichtig. Für solche Art von Daten gibt es jetzt einen neuen Spezialisten auf dem Markt: die ERZLABOR Advanced Solutions GmbH. Das Team von Wissenschaftlern und Technikern des Helmholtz-Instituts Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF), das zum Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf gehört, macht modernste Geräte aus der Forschung für die Industrie zugänglich, um Materialien zu charakterisieren.

Mittwoch, 7. Februar 2018

Erste Bernsteinfossilien Neuseelands entdeckt

     Ein internationales Forscherteam unter Leitung von Prof. Dr. Alexander Schmidt vom Geowissenschaftlichen Zentrum der Universität Göttingen und Prof. Dr. Daphne Lee von der University of Otago in Dunedin hat erstmals neuseeländische Bernsteineinschlüsse entdeckt und untersucht. An mehreren Fundstellen fanden sie Spinnen, Milben, Mücken, Käfer und andere Gliederfüßer sowie Pilze, die seit bis zu 25 Millionen Jahren im Bernstein konserviert sind. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Gondwana Research erschienen.

Die Tropenwälder der Erde neu klassifiziert

     Forscher von weltweit 159 Universitäten und Forschungsinstituten haben erstmals systematisch untersucht, wie die tropischen Wälder der Erde evolutionsgeschichtlich miteinander verwandt sind. Mit Untersuchungen zu Waldgebieten in Ostafrika, insbesondere am Kilimanjaro, war auch Dr. Andreas Hemp von der Universität Bayreuth an diesem Großprojekt beteiligt. Die phylogenetischen Analysen ergaben, dass sich zwei Weltregionen unterscheiden lassen, in denen die Wälder einen besonders hohen Verwandtschaftsgrad aufweisen: der amerikanisch-afrikanische Raum und der indo-pazifische Raum. Im Wissenschaftsmagazin PNAS werden die Ergebnisse vorgestellt.

Dienstag, 6. Februar 2018

Klimaschwankungen in Vergangenheit und Zukunft

     AWI-Wissenschaftler vergleichen weltweite Temperaturvariabilität von Eis- und Warmzeiten

Als Spinnen noch Schwänze besaßen

     Chimerarachne yingi aus dem 100 Millionen Jahre alten Burmesischen Bernstein wurde in der renommierten Zeitschrift Nature Ecology and Evolution von einem Forscherteam aus China, Deutschland, der USA und England unter Beteiligung von Jason Dunlop vom Museum für Naturkunde Berlin beschrieben. Chimerarachne schaut wie eine Spinne aus und zeigt einige wichtige Merkmale der Webspinnen. Überraschend ist der lange geiselartige Schwanz. Die Autoren vermuten daher, dass Chimerarachne entweder die primitivste bekannte Spinne ist oder zu einer Gruppe ausgestorbene Spinnentiere gehört, die sehr nah am Ursprung der Spinnen lag. Fest steht: es gab eine Zeit in der Spinnen Schwänze besaßen.

Donnerstag, 1. Februar 2018

Thomas Schröder als neuer Direktor des Leibniz-Instituts für Kristallzüchtung berufen

     Zum 1. Februar 2018 übernimmt Prof. Dr. Thomas Schröder die Leitung des Leibniz-Instituts für Kristallzüchtung (IKZ) in Berlin-Adlershof. Damit verbunden ist die Professur „Kristallwachstum“ an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit 2013 hat Prof. Dr. Günther Tränkle, Direktor des Ferdinand-Braun-Instituts, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH), die kommissarische Leitung des Instituts übernommen, unter dessen Führung sich das IKZ zu einem führenden Zentrum für Kristallzüchtung in Europa weiterentwickeln konnte.

Tief in die Ohren geschaut: Neue Erkenntnisse zur Evolution der Hirsche

     Ein Team bestehend aus internationalen Wissenschaftlern (Schweiz, Spanien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien und China), darunter auch Gertrud Rößner von den Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns (SNSB), haben röntgentomographische Aufnahmen und 3D-Rekonstruktionen des Innenohrs von 17 heute lebenden und 12 fossi-len Hirscharten angefertigt und quantitativ ausgewertet. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Forscher in der wissenschaftlichen Zeitschrift Scientific Reports.

Diese Bakterien verdauen giftige Metalle und bilden dabei Gold

     Für die meisten Lebewesen sind größere Mengen von Schwermetallen, wie Kupfer oder Gold, giftig. Nicht für das Bakterium C. metallidurans: Es hat einen Weg gefunden, aus einem Schwermetall-Gemisch wertvolle Spurenelemente zu beziehen, ohne sich dabei selbst zu vergiften. Ein interessanter Nebeneffekt: Dabei bildet es winzige Goldnuggets. Welche molekularen Prozesse dabei in den Bakterien ablaufen, hat nun ein Forscherteam der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), der Technischen Universität München (TUM) und der australischen Universität Adelaide herausgefunden. Ihre Ergebnisse stellt die Gruppe in der renommierten Fachzeitschrift "Metallomics" der Royal Society of Chemistry vor.
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