<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664</id><updated>2012-01-19T23:05:34.539+01:00</updated><category term='Mond'/><category term='Mathematik'/><category term='Jupiter'/><category term='Literatur'/><category term='Medien'/><category term='georisiken'/><category term='Hydrologie'/><category term='Geo-Foto'/><category term='Dinosaurier'/><category term='Umweltgeologie'/><category term='Geographie'/><category term='Geophysik'/><category term='Biologie'/><category term='Kristallographie'/><category term='Geo-Video'/><category term='Stellenangebote'/><category term='Meinung'/><category term='Erdgeschichte'/><category term='Geothermie'/><category term='Computer'/><category term='Quartär'/><category term='Astronomie'/><category term='Geologie'/><category term='Geschiebekunde'/><category term='Merkur'/><category term='Mineralogie'/><category term='Lagerstätten'/><category term='Tagungen'/><category term='Geochemie'/><category term='Höhlen'/><category term='Raumfahrt'/><category term='Humor'/><category term='Tektonik'/><category term='Geschichte'/><category term='Bildung'/><category term='Video'/><category term='Petrographie'/><category term='Musik'/><category term='Paläoanthropologie'/><category term='Venus'/><category term='Verhalten'/><category term='Internet'/><category term='Geologie Geländearbeit'/><category term='Phänomene'/><category term='Atmosphäre'/><category term='Veranstaltungen'/><category term='Sonstiges'/><category term='Mars'/><category term='Sedimentologie'/><category term='Klima'/><category term='Pluto'/><category term='Medizin'/><category term='Chemie'/><category term='Ökologie'/><category term='Zillmer'/><category term='Buchbesprechung'/><category term='Paläontologie'/><category term='Archäologie'/><category term='Skeptizismus'/><category term='Absurdistan'/><category term='Geodynamik'/><category term='Evolution'/><category term='Workshops'/><category term='Bücher'/><category term='Vulkanismus'/><category term='Meteorite'/><category term='Wissenschaft'/><category term='Physik'/><category term='Kryptozoologie'/><category term='Kreationismus'/><category term='Bodenkunde'/><category term='Saturn'/><category term='Fotografie'/><title type='text'>Amphibol</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>1391</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-8639624584310706836</id><published>2012-01-19T23:05:00.000+01:00</published><updated>2012-01-19T23:05:34.550+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geologie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Vulkanismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lagerstätten'/><title type='text'>Angesäuerte Magma als treibende Kraft - Wie diamanthaltige Kimberlite an die Oberfläche kommen</title><content type='html'>&lt;blockquote class="tr_bq"&gt;Kimberlite sind magmatische Gesteine, die tief aus dem Erdinneren stammen und durch vulkanische Eruptionen an die Erdoberfläche gelangten. Auf ihrem explosiven Weg nach oben rissen sie zahlreiche weitere Gesteine und auch Diamanten mit - der größte Teil der Welt-Diamantproduktion stammt aus Kimberlitlagerstätten. Wie Kimberlite genügend Auftrieb für ihren langen Aufstieg durch die Erdkruste bekommen, war bisher noch weitgehend ungeklärt. Ein internationales Team um Professor Donald Dingwell, Direktor des Departments für Geo- und Umweltwissenschaften der LMU, konnte nun zeigen, dass gerade die mitgerissenen Fremdgesteine den nötigen Schwung liefern:  Diese schmelzen in der ursprünglich sehr basischen Magma und machen sie saurer. Dadurch kommt es zur Freisetzung von Kohlendioxid - das resultierende ständige "Schäumen" vermindert die Dichte der Magma und erleichtert den Aufstieg. "Unsere Ergebnisse können bei der Suche nach neuen Diamantminen und bei der Beurteilung existierender Lagerstätten helfen, da wir nun besser verstehen, unter welchen Bedingungen Kimberlit entsteht", sagt Dingwell. (Nature 18. Januar 2012)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die meisten Kimberlite entstanden vor 70 bis 150 Millionen Jahren, es gibt aber auch Kimberlit, der bereits 1,2 Milliarden Jahre alt ist. Allgemein kommen sie nur in uralten Kontinentalkernen - sogenannten Kratonen - vor, die über Äonen unverändert blieben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Quelle der kimberlitischen Magma liegt etwa 150 km unter der Erdoberfläche und damit viel tiefer als die aller anderen vulkanischen Gesteine. In dieser Tiefe herrschen auch die notwendigen hohen Temperaturen und Drücke, damit Kohlenstoff zu Diamant kristallisieren kann. Wird kimberlitische Magma durch sogenannte Pipes - tiefe Schlote vulkanischen Ursprungs - an die Oberfläche geschleudert, kann sie Diamanten wie mit einem Lift ans Licht befördern - deshalb liegen die meisten Diamantenminen in Kimberlitschloten. Aber Kimberlite reißen auch zahlreiche andere Gesteine auf ihrem langen Weg nach oben mit. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotz dieses zusätzlichen Gepäcks steigt kimberlitische Magma schnell auf und wird in explosiven Eruptionen freigesetzt. „Man nimmt an, dass Gase wie Kohlendioxid und Wasser essenziell sind, um die für den rasanten Aufstieg erforderliche Antriebskraft zu bekommen", sagt Dingwell, „wie es zu deren Freisetzung aus der Magma kommt, war allerdings unklar". Mithilfe von Hochtemperaturexperimenten konnten die Wissenschaftler nun nachweisen, dass die mitgerissenen Fremdgesteine eine wichtige Rolle spielen: Die ursprüngliche  Magma tief im Erdinneren besteht vor allem aus carbonathaltigen Komponenten, die zudem viel Wasser enthalten können. Passiert die Magma auf ihrem Weg nach oben silikatreichere Gesteine, werden diese sehr effektiv gelöst, wodurch es zu einer Übersättigung der zunehmend silikathaltigen Schmelze mit Kohlendioxid kommt - als Folge wird Kohlendioxid freigesetzt. „Das Resultat ist ein kontinuierliches „Schäumen" der Magma, das deren Fließeigenschaften verbessert und ihr den nötigen Auftrieb verleiht, um sehr vehement an die Erdoberfläche zu drängen", erklärt Dingwell. Desto schneller die Magma weiter nach oben steigt, desto mehr Fremdgestein reißt sie mit, und desto mehr Silikate werden gelöst - letztendlich treiben Kohlendioxid und Wasserdampf die heiße Gesteinsschmelze mit großer Wucht voran wie eine Rakete. Die Ergebnisse der Wissenschaftler erklären auch, warum das Vorkommen von Kimberliten an die alten Festlandskerne gebunden ist: Hier sind zum einen die Gesteinsschichten ausreichend mit Silikaten angereichert. Zum anderen sind die kratonischen Kontinentalblöcke sehr dick - dadurch ist der Weg ans Licht sehr lang und bietet der Magma ausreichend Gelegenheit, mit dem silikatreichen Gestein in Kontakt zu kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Kimberlite ascent by assimilation-fuelled buoyancy”;&lt;br /&gt;J.K. Russell, L.A. Porritt, Y. Lavallée, D.B. Dingwell;&lt;br /&gt;Nature Advanced Online Publication 18. Januar 2012&lt;br /&gt;doi: 10.1038/nature10740&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="iePrAuthorText" id="@p459809-author_text" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Luise Dirscherl&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="iePrDepartment" id="@p459809-department_id" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Stabsstelle Kommunikation und Presse&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;a href="http://idw-online.de/de/institution114"&gt;Ludwig-Maximilians-Universität München&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;Via &lt;a href="http://idw-online.de/de/news459809" target="_blank"&gt;Informationsdienst Wissenschaft &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-8639624584310706836?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/8639624584310706836/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=8639624584310706836' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/8639624584310706836'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/8639624584310706836'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2012/01/angesauerte-magma-als-treibende-kraft.html' title='Angesäuerte Magma als treibende Kraft - Wie diamanthaltige Kimberlite an die Oberfläche kommen'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-4549704728632998761</id><published>2012-01-18T20:57:00.001+01:00</published><updated>2012-01-18T20:57:27.766+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Veranstaltungen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tagungen'/><title type='text'>7th International Conference on Mineralogy and Museums, August 27 - 29, 2012 in Dresden Germany - Call for Abstracts</title><content type='html'>&lt;div&gt;It is a great pleasure for the organizing committee to invite you to the upcoming "7th International Conference on Mineralogy and Museums" which will be held at "Deutsches Hygiene Museum" Dresden, August 27-29, 2012.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;We cordially request you to submit abstracts related to one of the following topics:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;- Museums and research&lt;br /&gt;- Museums and history&lt;br /&gt;- Museums and collection management&lt;br /&gt;- Museums and society&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Please click here to submit your abstract.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.conventus.de/index.php?id=kuerzel-abstracts6"&gt;http://www.conventus.de/index.php?id=kuerzel-abstracts6&lt;/a&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Deadline for abstract submission is March 15, 2012.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Please click here to download the second circular with call for abstracts (PDF).&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.conventus.de/fileadmin/media/2012/mm7/Circulars/Second_Circular_final_version_Web_01.pdf" target="_blank"&gt;http://www.conventus.de/fileadmin/media/2012/mm7/Circulars/Second_Circular_final_version_Web_01.pdf&lt;/a&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;In addition, registration forms for the online registration are also available on the conference website. Please click here to get to the registration forms.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.conventus.de/index.php?id=12203" target="_blank"&gt;http://www.conventus.de/index.php?id=12203 &lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-4549704728632998761?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/4549704728632998761/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=4549704728632998761' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/4549704728632998761'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/4549704728632998761'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2012/01/7th-international-conference-on.html' title='7th International Conference on Mineralogy and Museums, August 27 - 29, 2012 in Dresden Germany - Call for Abstracts'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-1576731721723174480</id><published>2012-01-18T20:53:00.005+01:00</published><updated>2012-01-18T20:53:53.508+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Verhalten'/><title type='text'>Macht Lichtverschmutzung Jugendliche hellwach?</title><content type='html'>&lt;blockquote class="tr_bq"&gt;&lt;b&gt;Eine Studie an der PH Heidelberg mit mehr als 1.500 Schülern in der Metropolregion Rhein-Neckar wies jetzt weltweit erstmals einen Zusammenhang nach.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Je heller es nachts in den Wohngebieten ist, desto später gehen Jugendliche ins Bett. Dies hat immense Auswirkungen auf ihr Schlafverhalten, ihr Wohlbefinden und auf ihre Schulleistung. Eine Studie an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg mit mehr als 1.500 Schülern in der Metropolregion Rhein-Neckar wies diesen Zusammenhang jetzt weltweit erstmals nach. Zu dem Ergebnis kam das interdisziplinären Forscherteam durch einen Abgleich von nächtlichen Satellitenbildern mit Ergebnissen einer Fragebogenstudie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Jeder Mensch hat etwas andere Schlafens- und Aufstehzeiten“, so Christian Vollmer, der die Studie im Rahmen einer Kooperation der Abteilungen Biologie (Prof. Dr. Christoph Randler) und Geographie (Prof. Dr. Ulrich Michel) durchführte. Besonders in der Pubertät verschiebt sich diese innere Uhr bis weit in die Abend- und Nachtstunden. Daraus resultiert eine erhebliche Tagesschläfrigkeit der Jugendlichen. „Dies wiederum hat negative Auswirkungen auf Schulleistung, Drogenkonsum und Gesundheit“, so Vollmer weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Licht ist der stärkste Zeitgeber für die innere Uhr des Menschen. Jugendliche, die in nachts hell beleuchteten, städtischen Wohnvierteln schlafen, haben einen deutlich späteren Tagesrhythmus als Jugendliche in dunkleren, ländlichen Gebieten. Die Verschiebung der inneren Uhr wird aber nicht nur durch nächtliches Licht beeinflusst: Vollmer fand heraus, dass auch die häufige und späte Nutzung von elektronischen Bildschirmmedien einen starken Einfluss auf den Tagesrhythmus hat. Jugendliche mit einem späteren Rhythmus konsumieren darüberhinaus eher Stimulanzien wie Kaffee, Alkohol oder Zigaretten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit sich die innere Uhr der Jugendlichen nicht noch weiter in die Nacht hinein verschiebt, empfehlen die Autoren der Studie, dass die Städteplaner bei der Neugestaltung von Wohngebieten nächtliche Lichtquellen sparsam einsetzen. Eltern sollten darüberhinaus für eine angemessene Verdunkelung der Zimmer sorgen. Die Autoren raten den Jugendlichen außerdem, nachts in ihrem Zimmer keine elektronischen Bildschirmmedien (Mobiltelefon, Computer, Fernseher) zu nutzen, da das blaue Bildschirmlicht zusätzlich wach hält.&lt;br /&gt;&lt;b&gt; &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://idw-online.de/de/attachment14769"&gt;Macht Lichtverschmutzung Jugendliche hellwach?&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="iePrAuthorText" id="@p459387-author_text" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Verena Loos&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="iePrDepartment" id="@p459387-department_id" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Presse &amp;amp; Kommunikation&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;a href="http://idw-online.de/de/institution606"&gt;Pädagogische Hochschule Heidelberg&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;via &lt;a href="http://idw-online.de/de/news459387"&gt;Informationsdienst Wissenschaft &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote class="tr_bq"&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-1576731721723174480?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/1576731721723174480/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=1576731721723174480' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/1576731721723174480'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/1576731721723174480'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2012/01/macht-lichtverschmutzung-jugendliche.html' title='Macht Lichtverschmutzung Jugendliche hellwach?'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-3232718391022026436</id><published>2012-01-17T22:14:00.001+01:00</published><updated>2012-01-17T22:14:00.443+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Evolution'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Musik'/><title type='text'>Symphony of Science - The Greatest Show on Earth! A music video about Evolution</title><content type='html'>&lt;iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/wxDOpAM2FrQ" width="560"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-3232718391022026436?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/3232718391022026436/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=3232718391022026436' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/3232718391022026436'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/3232718391022026436'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2012/01/symphony-of-science-greatest-show-on.html' title='Symphony of Science - The Greatest Show on Earth! A music video about Evolution'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/wxDOpAM2FrQ/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-2250173765405051113</id><published>2012-01-12T19:24:00.002+01:00</published><updated>2012-01-12T19:48:05.681+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Raumfahrt'/><title type='text'>Video: And Then There Was Voyager</title><content type='html'>&lt;iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/PSGg83GDcyI" width="420"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-2250173765405051113?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/2250173765405051113/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=2250173765405051113' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/2250173765405051113'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/2250173765405051113'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2012/01/video-and-then-there-was-voyager.html' title='Video: And Then There Was Voyager'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/PSGg83GDcyI/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-2406259569517605644</id><published>2012-01-10T23:18:00.002+01:00</published><updated>2012-01-10T23:18:55.288+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Biologie'/><title type='text'>Video: Die Intelligenz der Vögel</title><content type='html'>Prof. Dr. Dr. Gerhard Roth vom Institut für Hirnforschung der Universität Bremen (Fachbereich Biologie und Neurobiologie; Abteilung Verhaltensphysiologie und Entwicklungsneurobiologie) mit seinem Vortrag "Wie einzigartig ist der Mensch? Die Evolution des Geistes, der Intelligenz und des Bewusstseins", Teil 8: "Die Intelligenz der Vögel".&lt;br /&gt;&lt;iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/3-n4TsalpkA" width="560"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-2406259569517605644?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/2406259569517605644/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=2406259569517605644' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/2406259569517605644'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/2406259569517605644'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2012/01/video-die-intelligenz-der-vogel.html' title='Video: Die Intelligenz der Vögel'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/3-n4TsalpkA/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-6592176504751804707</id><published>2012-01-04T20:04:00.002+01:00</published><updated>2012-01-04T20:04:32.208+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geodynamik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tektonik'/><title type='text'>Vom Kopf auf die Füße gestellt: 100 Jahre Kontinentaldrifttheorie</title><content type='html'>&lt;blockquote class="tr_bq"&gt;&lt;b&gt;Vor genau 100 Jahren, am 6. Januar 1912, stellte Alfred Wegener seine Theorie der Kontinentaldrift erstmals öffentlich vor. Die moderne Plattentektonik bestätigte seine Ideen, indem sie diese  vom Kopf auf die Füße stellte.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vom Kopf auf die Füße gestellt:  100 Jahre Kontinentaldrifttheorie&lt;br /&gt;Die moderne Plattentektonik und das Bild der Erde&lt;br /&gt;Vor genau 100 Jahren, am 6. Januar 1912, stellte Alfred Wegener seine Theorie der Kontinentaldrift erstmals öffentlich vor. Anlässlich eines Treffens  der Geologischen Vereinigung im Frankfurter Senckenberg-Museum legte er seine Gedanken zum Urkontinent Pangaea dar, der auseinanderbrach und dessen einzelne Teile als heutige Kontinente über die Erde driften. 1915 erscheint sein Buch „Entstehung der Kontinente und Ozeane“, das 1922 in dritter Auflage in die Weltsprachen übersetzt wird und heute als Grundlegung der Theorie der Plattentektonik gilt.&lt;br /&gt;Wegeners geniale Idee fand nicht nur Freunde, denn sie hatte den zentralen Nachteil, dass ihr der Motor fehlte, der Urkontinente auseinanderbrechen und riesige Kontinentalmassen über die Erdoberfläche verschieben konnte. Tatsächlich wurde erst durch die Seismologie in den 1950ern und durch Forschungsbohrungen auf den Ozeanen in den 1960er Jahren die Fundamente für die Plattentektonik gelegt – zugleich aber wurde Wegeners bahnbrechende Theorie vom Kopf auf die Füße gestellt.&lt;br /&gt;Seismologische Erkenntnisse&lt;br /&gt;Erdbeben sind nicht nur furchtbare Naturkatastrophen, sie sind zugleich ein Fenster in das Erdinnere. Es waren die Geophysiker Wadati und Benioff, die unabhängig voneinander 1954 die systematische Anordnung von Erdbeben an den Stellen entdeckten, die wir heute als Plattengrenzen kennen. „Über 90% der seismischen Energie weltweit wird an den Plattengrenzen freigesetzt“, sagt dazu Professor Michael Weber, Chefseismologe am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ. „Wir nutzen diese Beben zur tomographischen Durchleuchtung des Erdkörpers.“ Mit modernen Verfahren der wissenschaftlichen Seismologie kann man sogar rekonstruieren, wie schnell die Kontinente wanderten: den Rekord hält Indien, das sich mit 20 Zentimetern pro Jahr vor rund 140 Millionen Jahren auf dem Weg von Ost-Gondwana nach Eurasien machte.&lt;br /&gt;Bohren in die Ozeanböden&lt;br /&gt;Der eigentliche Durchbruch kam aber erst, als diese Erkenntnisse mit Forschungsergebnissen aus den großen Ozeanbohrprogrammen der sechziger Jahre zusammengeführt wurde. Zuvor hatte man mit magnetischer Ozeanbodenvermessung und Topographie des Meeresbodens die mittelozeanischen Rücken entdeckt und beiderseits der mittelozeanischen Rücken eine Magnetisierungsrichtung der Gesteine in parallelen Streifen. Die jetzt gewonnenen Bohrkerne zeigten: Kein Stück des erbohrten Ozeanbodens war älter als 200 Millionen Jahre und damit entschieden jünger, als Wegener angenommen hatte. Kontinentale Gesteine hingegen erreichen mehr als vier Milliarden Jahre Alter. Zweitens ergab sich, dass in unmittelbarer Nähe der mittelozeanischen Rücken der Ozeanboden sehr jung ist. Mit zunehmender Entfernungvon diesen untermeerischen Gebirgen weisen die Gesteine zunehmendes Alter auf. Drittens sind Ozeanböden unterhalb der obersten Sedimentschicht durchweg magmatischen Ursprungs. „Diese Ergebnisse ließen eigentlich nur eine Interpretation zu. Aus dem Erdinnern steigen an diesen Rücken heiße, flüssige Gesteine auf und drücken den Ozeanboden zur Seite weg“, erläutert Dr. Ulrich Harms, der am GFZ das „Zentrum für Wissenschaftliches Bohren“ leitet. „Nicht die Kontinente driften, sondern ganze tektonische Platten, die die aus Ozeanböden,  Kontinenten und oberstem Erdmantel bestehen.“ &lt;br /&gt;Aufsteigende Gesteine – der Motor der Plattentektonik&lt;br /&gt;Alle diese Befunde stellten in der zweiten Hälfte der sechziger Jahre Wegeners geniale Entdeckungen in den korrekten Zusammenhang und zugleich seine Theorie vom Kopf auf die Füße: nicht nur seine Annahmen zum Alter von Ozeanen und Kontinenten wurden komplett umgekehrt, auch die Vorstellung, dass die Kontinente durch die Ozeane pflügen, dreht sich dahingehend um, dass Kontinente und Ozeane als gemeinsamer oberer Teil der Lithosphärenplatten sich zusammen bewegen. Die Kontinente als leichteste Gesteine schwimmen sozusagen oben auf.&lt;br /&gt;Diese tektonischen Platten bewegen sich, kollidieren miteinander, reiben aneinander vorbei oder driften auseinander. Alle diese Prozesse sind mit Erdbeben verbunden, die sich so als Teil des Gesamtprozesses erklären lassen. Aber was bringt schweres Gestein im Erdinnern zum Aufstieg? Die enorme Hitze, die sich im Erdkern und im Erdmantel befindet, stammt zum Teil noch aus der Entstehung der Erde, zum anderen aus dem radioktiven Zerfall von Elementen im Erdmantel. Das dadurch erhitzte Gestein steigt auf und setzt damit die Bewegung in Gang, die sich auf der Erdoberfläche als Verschiebung der Platten äußert. Wir kennen diesen Prozess heute als Plattentektonik, die das Wissenschaftsmagazin „New Scientist“ gleichberechtigt neben die Evolutionstheorie und die Relativitätstheorie stellt. &lt;br /&gt;Die leise Revolution in der Theorie der Tektonik&lt;br /&gt;Die klassische Auffassung der Tektonik als quasi mechanischer Prozess von der Bewegung und Kollision starrer Platten ist mittlerweile selbst in Auflösung begriffen. „Neuere Erkenntnisse zeigen die Plattentektonik als ein sich selbst regulierendes System von Wechselwirkungen, in dem alle Subsysteme des Planeten Erde mitwirken“, führt dazu Professor Onno Oncken aus. Der Direktor des Departments „Geodynamik“ am GFZ stellt fest: „Es handelt sich nicht um ein mechanisches System, sondern um komplexe, rückgekoppelte Prozesse.“ Beispiel Klima: dass Hochgebirge einen entscheidenden Einfluss auf das Klima haben, ist verständlich. Aber dass das Klima seinerseits die Tektonik steuert, ist eine neue Erkenntnis: Die Anden beispielsweise entstehen durch die Kollision der Nazca-Platte mit Südamerika. Das feuchte Klima der Süd-Anden führt zum Abtragen von Gebirgsmaterial, das als Sediment im Pazifik landet. Die von Westen herankommende Nazca-Platte lagert dieses Gestein an der südamerikanischen Kruste an. Das aride Klima der Nord- und Zentral-Anden hingegen lässt kein Sediment entstehen, daher raspelt hier die Nazca-Platte hier die kontinentale Kruste ab. Die dabei stark erhöhte Reibung  überträgt ihrerseits eine Kraft, die das Andenplateau in die Höhe und Breite wachsen lässt. Das wiederum verstärkt den Regenschatten an der Westseite der Anden und verringert die Erosion zusätzlich.&lt;br /&gt;Auch die klassische Vorstellung eines Faltengebirges als Resultat eines Zusammenstoßes musste in die Revision: „Die Anden beispielsweise, in ihrer heutigen Form, existieren erst seit rund 45 Millionen Jahren, das Abtauchen der Nazca-Platte unter Südamerika dauert schon seit dem Paläozoikum an, also Hunderte von Millionen Jahren länger“, sagt Onno Oncken. Ebenso ist das Wechselspiel zwischen den aufsteigenden heißen Gesteinsmassen und der Erdkruste viel komplexer, als ursprünglich angenommen. Steigt eine heiße Gesteinsblase auf, so wirkt die schlecht wärmeleitende Lithosphäre als Grenzschicht zur Oberfläche wie eine Wärmedecke, wodurch wiederum die Temperatur unterhalb weiter ansteigt. Dieser Hitzestau kann schließlich wie ein Schweißbrenner ganze Kontinente bis zur Auflösung durchweichen, etwa vor 140 bis 130 Millionen Jahren, als Gondwana zuerst im Osten, dann im Westen auseinanderbrach. &lt;br /&gt;Damals trennte sich auch Südamerika von Afrika, es waren aber genau die Konturen dieser beiden Kontinente, die Wegener auf seine Idee brachten. Professor Oncken: „Wegeners Ansatz war der Startpunkt, die Plattentektonik des vorigen Jahrhunderts die Revolution in den geowissenschaftlichen Auffassungen. Heute sehen wir eine ebenso gründliche, leise Revolution in der Theorie der Plattentektonik, weil wir unseren Planeten zunehmend als ein Gesamtsystem verstehen.“&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote class="tr_bq"&gt;&lt;div class="iePrAuthorText" id="@p457998-author_text" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Dipl.Met. Franz Ossing&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="iePrDepartment" id="@p457998-department_id" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Presse- und Öffentlichkeitsarbeit&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;a href="http://idw-online.de/de/institution42"&gt;Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;via &lt;a href="http://idw-online.de/de/news457998"&gt;Informationsdienst Wissenschaft &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-6592176504751804707?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/6592176504751804707/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=6592176504751804707' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/6592176504751804707'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/6592176504751804707'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2012/01/vom-kopf-auf-die-fue-gestellt-100-jahre.html' title='Vom Kopf auf die Füße gestellt: 100 Jahre Kontinentaldrifttheorie'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-6848885901353692781</id><published>2012-01-04T20:00:00.000+01:00</published><updated>2012-01-04T20:00:32.263+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bildung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sonstiges'/><title type='text'>Bauteile für "Mikroskop-Fernrohre" benötigt</title><content type='html'>Für unseren Ausstellungsbereich "Unruhiger Planet Erde" baut&amp;nbsp; das &lt;a href="http://www.musmn.de/"&gt;Museum Mensch und Natur&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Schloss Nymphenburg, München, gerade sieben "Mikroskop-Fernrohre", in Gesteinsblöcke &lt;br /&gt;eingelassene Polarisationsmikroskope.Hier kann sich der Besucher einen &lt;br /&gt;entsprechenden Dünnschliff mit gegebener Vergrößerung anschauen kann. &lt;br /&gt;Der Dünnschliff ist drehbar, ansonsten ist durch die spezielle &lt;br /&gt;Ausführung vom Besucher nichts einstellbar oder veränderbar. Es gibt &lt;br /&gt;diese interaktiven Mikroskop-Fernrohre schon im Naturmuseum Südtirol, &lt;br /&gt;das freundlicherweise mit Infos und Bauplänen ausgeholfen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Für die sieben Mikroskop-Fernrohre werden aber noch einige&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;(optische) Bauteile benötigt.Diese dürfen gerne auch gebraucht sein.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; - 7x Kondensor (Aufbaukondensor für Auflichtmikroskope)&lt;br /&gt;- 6x Planobjektive POL 2,5x oder 4x; 1x Planobjektiv POL 16x (oder &lt;br /&gt;ähnliche Vergrößerung); für beide Vergrößerungen 160 mm Okularabstand&lt;br /&gt;- Polarisationsfolien&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Museum Mensch und Natur Schloss Nymphenburg wäre für eine entsprechende Sachspende sehr dankbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer einen der benötigten Bauteile abgeben mag, kann sich direkt an das &lt;a href="http://www.musmn.de/besucher/default.htm"&gt;Museum Mensch und Natur&lt;/a&gt; wenden. &lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-6848885901353692781?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/6848885901353692781/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=6848885901353692781' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/6848885901353692781'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/6848885901353692781'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2012/01/bauteile-fur-mikroskop-fernrohre.html' title='Bauteile für &quot;Mikroskop-Fernrohre&quot; benötigt'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-282488222661532935</id><published>2011-12-30T17:42:00.000+01:00</published><updated>2011-12-30T17:42:40.225+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Astronomie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geo-Video'/><title type='text'>Video: Komet Lovejoy und die Milchstraße</title><content type='html'>Noch vor nicht allzu langer Zeit hätte man keinen Pfifferling für den kleinen Kometen C/2011 W3 (Lovejoy) gegeben, der sich bei seinem Periheldurchgang der Sonne bis auf 140 000 Kilometer näherte und dabei such die Sonnenkorona durchquerte. Doch er hat alles, wenn auch unter Verlusten, überstanden. &lt;br /&gt;&lt;iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="225" mozallowfullscreen="" src="http://player.vimeo.com/video/34314682?title=0&amp;amp;byline=0&amp;amp;portrait=0" webkitallowfullscreen="" width="400"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://vimeo.com/34314682"&gt;Comet Lovejoy (C/2011 W3) Esperance WA (27-12-2012)&lt;/a&gt; from &lt;a href="http://vimeo.com/user2471272"&gt;Colin Legg&lt;/a&gt; on &lt;a href="http://vimeo.com/"&gt;Vimeo&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-282488222661532935?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/282488222661532935/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=282488222661532935' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/282488222661532935'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/282488222661532935'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/12/video-komet-lovejoy-und-die-milchstrae.html' title='Video: Komet Lovejoy und die Milchstraße'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-2655579618856546507</id><published>2011-12-28T17:22:00.001+01:00</published><updated>2011-12-28T17:22:58.452+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Raumfahrt'/><title type='text'>Video: Time of Apollo</title><content type='html'>&lt;iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/9TsVLdKvtbs" frameborder="0" allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-2655579618856546507?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/2655579618856546507/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=2655579618856546507' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/2655579618856546507'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/2655579618856546507'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/12/video-time-of-apollo.html' title='Video: Time of Apollo'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/9TsVLdKvtbs/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-6206560879054531046</id><published>2011-12-26T16:16:00.000+01:00</published><updated>2011-12-26T16:49:10.526+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Literatur'/><title type='text'>Freier Zugang bis 31.12: Journals in Earth Sciences</title><content type='html'>Zum Weihnachtsfest hat Springer viele Paper aus seinen Zeitschriften&lt;a href="http://www.springer.com/earth+sciences+and+geography?SGWID=0-10006-12-773904-0&amp;amp;uid=20292150&amp;amp;mid=9626387&amp;amp;aid=161205&amp;amp;"&gt; frei zugänglich&lt;/a&gt; gemacht. Allerdings bis zum 31. Dezember befristet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darunter sind die Zeitschriften&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Climatic Change&lt;br /&gt;Environmental Earth Sciences&lt;br /&gt;Contributions to Mineralogy and Petrology&lt;br /&gt;Boundary-Layer Meteorology&lt;br /&gt;Hydrogeology Journal&lt;br /&gt;Climate Dynamics&lt;br /&gt;Biogeochemistry&lt;br /&gt;Mineralium Deposita&lt;br /&gt;Water Resources Management&lt;br /&gt;Pure and Applied Geophysics&lt;br /&gt;Natural Hazards&lt;br /&gt;International Journal of Earth Sciences / Geologische Rundschau&lt;br /&gt;Transport in Porous Media&lt;br /&gt;Journal of Paleolimnology&lt;br /&gt;Journal of Geodesy&lt;br /&gt;Bulletin of Engineering Geology and the Environment&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also: Schnell zuschlagen! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-6206560879054531046?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/6206560879054531046/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=6206560879054531046' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/6206560879054531046'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/6206560879054531046'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/12/freier-zugang-bis-3112-journals-in.html' title='Freier Zugang bis 31.12: Journals in Earth Sciences'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-5536892216616412946</id><published>2011-12-23T18:57:00.000+01:00</published><updated>2011-12-23T18:57:41.051+01:00</updated><title type='text'>Geologists the coolest and sexiest men alive</title><content type='html'>Aber klar doch! Oder?? Nur damit es auch alle mitbekommen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/fNyQuUe1g3s" width="420"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;Allen Lesern und Freunden ein frohes und friedliches Fest und einen guten Rutsch in ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-5536892216616412946?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/5536892216616412946/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=5536892216616412946' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/5536892216616412946'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/5536892216616412946'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/12/geologists-coolest-and-sexiest-men.html' title='Geologists the coolest and sexiest men alive'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/fNyQuUe1g3s/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-86664755710878755</id><published>2011-12-21T23:27:00.002+01:00</published><updated>2011-12-22T00:01:15.955+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mineralogie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Literatur'/><title type='text'>Leitfaden zur Dünnschliffmikroskopie</title><content type='html'>Das ist eine gute Nachricht. Das lange vergriffene Clausthaler Heft 14 von Müller &amp;amp; Raith wurde erneut überarbeitet und modernisiert. Und das allerbeste daran ist, dass&amp;nbsp; diese Anleitung zur Dünnschliffmikroskopie mit etlichen Farbtafeln auf der Seite der &lt;a href="http://www.dmg-home.de/"&gt;Deutschen Mineralogischen Gesellschaft&lt;/a&gt; kostenlos zum download als pdf (in &lt;a href="http://www.dmg-home.de/pdf/Leitfaden_zur_Duennschliffmikroskopie-2011.pdf"&gt;normaler&lt;/a&gt; (22 mb) und in &lt;a href="http://www.dmg-home.de/pdf/Leitfaden_zur_Duennschliffmikroskopie_hoheAufloesung.pdf"&gt;hoher&lt;/a&gt; (64 mb)Auflösung) bereit steht. Auch in englischer Sprache. Das nenne ich eine wundervolle Idee. Danke an alle Beteiligten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The &lt;a href="http://www.dmg-home.de/pdf/PolMic-Guide-DMG%20version.pdf"&gt;Guide to Thin Section Microscopy&lt;/a&gt; is available as free pdf copy (12 mb) provided by the &lt;a href="http://www.dmg-home.de/"&gt;Deutschen Mineralogischen Gesellschaft&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-86664755710878755?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/86664755710878755/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=86664755710878755' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/86664755710878755'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/86664755710878755'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/12/leitfaden-zur-dunnschliffmikroskopie.html' title='Leitfaden zur Dünnschliffmikroskopie'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-4103942938413911509</id><published>2011-12-21T23:08:00.004+01:00</published><updated>2011-12-21T23:08:42.359+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='georisiken'/><title type='text'>Sieben Jahre nach Monster-Tsunami: Falsche Planung gefährdet indonesisches Küstenschutz-Konzept</title><content type='html'>&lt;blockquote class="tr_bq"&gt;&lt;b&gt;Am Mensch vorbei geplant: Studie der Universität Hohenheim kritisiert Küstenschutz-Konzept der indonesischen Tsunami-Region.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;35 Meter hohe Flutwellen, Zerstörungen bis weit ins Landesinnere, 150.000 Tote allein in Indonesien: So die Bilanz des Monster-Tsunamis vom 26. Dez. 2004. Als neuen Schutz ließen die Regierung Indonesiens und internationale Hilfsorganisationen Schutzstreifen aus schnellwachsenden Gehölzen und Mangrovenwälder entlang der Küste pflanzen: Die Bäume sollen die Wucht künftiger Flutwellen abmildern. Doch die Bevölkerung untergräbt das Konzept – aus verständlichen Gründen. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie der Universität Hohenheim. Ihr Lösungsvorschlag: Nutzbaum-Plantagen, die den Fischerdörfern ein Zusatzeinkommen bieten und barrierefreie Felder für die Flucht ins Hinterland.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bevölkerung entlang der indonesischen Küste lebt überwiegend vom Fischfang und der Landwirtschaft. Nach dem großen Tsunami verlegte die Regierung in Zusammenarbeit mit internationalen Hilfsorganisationen ihre Siedlungen weiter ins Landesinnere, ließ Schutzwälle bauen und Schutzstreifen aus schnellwüchsigen Gehölzen und Mangrovenwälder pflanzen.&lt;br /&gt;„Letzteres war falsch“, urteilt Prof. Dr. Georg Cadisch von der Universität Hohenheim. „Diese künstlichen Schutzstreifen trennen die Menschen von ihrer Lebensgrundlage, dem Meer, und bieten aber gleichzeitig keine Alternative.“ Die Folge: Langsam wachsen die Dörfer wieder dem Meer entgegen.&lt;br /&gt;Der Agrarökologe hat nichts gegen Bäume als natürlichen Schutzwall. Aber: „Wirklich sinnvoll sind nur Bäume, die der Bevölkerung einen wirtschaftlichen Nutzen bringen.“ Für ihn und seinen Mitarbeiter Juan Carlos Laso Bayas kommen deshalb Kokos-, Kakao-, oder Kautschukplantagen in Frage. Davon könnten die Menschen leben und sie würden die Bäume dann auch pflegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fluchtwege hinter dem Schutzwall müssen frei bleiben&lt;br /&gt;Tatsächlich seien Schutzwälle aus Bäumen jedoch nur ein kleiner Baustein eines sinnvollen Gesamtkonzepts. „Unsere Modellrechnung zeigt, dass dadurch bei einem neuerlichen Riesen-Tsunami die Zahl der Todesopfer nur um drei bis acht Prozent sinkt“, erklärt Prof. Dr. Cadisch.&lt;br /&gt;Um den Schutz der Bevölkerung noch zu erhöhen, müssten die Fluchtwege ins Landesinnere frei sein. Prof. Dr. Cadisch empfiehlt daher landeinwärts hinter den Dörfern keine Wälder, sondern offene Felder mit Nahrungspflanzen wie Reis oder Erdnüsse: „Die sind einfacher zu überwinden, wenn es schnell gehen muss.“&lt;br /&gt;Ein gute räumliche Planung sei in solchen Fällen besonders wichtig: „Unsere Untersuchungen haben gezeigt, dass dichte hohe Vegetation nicht nur Fluchtwege versperrt. Die umgeknickten Bäume spicken die Flutwelle auch noch mit Trümmerholz, das die fliehende Bevölkerung zusätzlich gefährdet“ erklärt Laso Bayas.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frühwarnsystem bleibt unverzichtbar&lt;br /&gt;Das aber könne nur funktionieren, wenn die Menschen lernten, die Zeichen der Natur richtig zu deuten. Das könne man aber nicht voraussetzen: „Die Bevölkerungszahl in den Küstenregionen wächst sehr schnell. Viele Menschen wandern aus anderen Gegenden zu“, zitiert Laso Bayas aus seinen Untersuchungen. „Die Zuwanderer wissen zu wenig über das Meer, um früh genug zu erkennen, ob ein Tsunami droht. Denn wenn sich die See zurückzieht, ist es oft schon zu spät.“&lt;br /&gt;Ein Tsunami-Frühwarnsystem mit speziellen Bojen auf hoher See ist also trotz üppiger Küstenvegetation unverzichtbar für den Küstenschutz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Publikation der Studie&lt;br /&gt;Laso Bayas, J.C., Marohn, C., Dercon, G., Dewi, S., Piepho, H.P., Joshi, L., van Noordwijk, M. und Cadisch, G. (2011) Influence of coastal vegetation on the 2004 tsunami wave impact in west Aceh. Proceedings of the National Academy of Sciences. 108(46): p. 18612-18617.&lt;br /&gt;Text: Weik / Klebs&lt;br /&gt;&lt;b&gt; &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="iePrAuthorText" id="@p457221-author_text" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Florian Klebs&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="iePrDepartment" id="@p457221-department_id" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Presse- und Öffentlichkeitsarbeit&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;a href="http://idw-online.de/de/institution234"&gt;Universität Hohenheim&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Via &lt;a href="http://idw-online.de/de/news457221"&gt;Informationsdienst Wissenschaft &lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt; &lt;/b&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-4103942938413911509?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/4103942938413911509/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=4103942938413911509' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/4103942938413911509'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/4103942938413911509'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/12/sieben-jahre-nach-monster-tsunami.html' title='Sieben Jahre nach Monster-Tsunami: Falsche Planung gefährdet indonesisches Küstenschutz-Konzept'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-5782245615567424385</id><published>2011-12-21T23:06:00.001+01:00</published><updated>2011-12-21T23:06:15.741+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geologie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geschichte'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sonstiges'/><title type='text'>Der Kopernikus der Geowissenschaften: 100 Jahre Wegener-Theorie zur Kontinentverschiebung</title><content type='html'>&lt;b&gt;Einer gegen alle, hieß es am 6. Januar 1912 auf der Hauptversammlung der Geologischen Vereinigung in Frankfurt am Main. An jenem Tag hielt der damals 31-jährige Meteorologe Alfred Wegener seinen Vortrag über die Entstehung der Ozeane und Kontinente und brachte damit die althergebrachten Vorstellungen ins Wanken. Das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) feiert seinen Namenspatron am 100. Jahrestag seiner Theorie. Gemeinsam mit dem Senckenberg Naturmuseum veranstaltet das AWI ein Jubiläumskolloquium am historischen Vortragsort in Frankfurt am Main.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der wissenschaftliche Auftakt des Jahres 1912 gefiel dem Geologie-Professor Max Semper ganz und gar nicht: "O heiliger Sankt Florian, verschon das Haus, zünd' andere an", tönte der Wissenschaftler. Was war vorgefallen? Wer war der Brandstifter, vor dem Semper warnte? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der vermeintliche Unhold hieß Alfred Wegener. Der damals 31-jährige Meteorologe und Professor für kosmische Physik an der Universität Marburg hatte auf der Hauptversammlung der Geologischen Vereinigung am 6. Januar 1912 in Frankfurt am Main seine revolutionäre Theorie zur Entstehung der Kontinente und Ozeane vorgestellt. „Der Kern seiner These lautete: Die Großform der Erdoberfläche, genauer gesagt die Verteilung der Kontinente und Ozeane würde sich stetig ändern, weil die Kontinente wanderten“, sagt Dr. Reinhard Krause, Wissenschaftshistoriker am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft. Wegener hatte zudem angenommen, dass  die Erdoberfläche, wie wir sie heute kennen, aus einem Urkontinent hervorgegangen sei. Dessen Schollen seien im Laufe der Erdgeschichte auseinandergedriftet und hätten so Kontinente und Ozeane gebildet. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit dieser Idee der driftenden Kontinente konnte der junge, eigentlich fachfremde Wissenschaftler damals viele Befunde der Geologen, Paläontologen und der Tier- und Pflanzengeographen zwanglos erklären. Allerdings täuschte sich Wegener, als er annahm, Forscher wie Max Semper würden infolge seines Vortrages ihre alten Theorien zur Entwicklung der Erdoberfläche aufgeben. Maximal noch zehn Jahre gab Wegener den alten Denkansätzen damals. „Am Ende aber verging ein halbes Jahrhundert, bis Wegeners Vorstellungen in Fachkreisen allgemein akzeptiert wurden. Zwar hatten einige Wissenschaftler Wegeners Theorie mit Begeisterung aufgenommen, mehrheitlich aber, speziell in der geologischen Fachwelt, verwehrte man sich ihr“, erklärt Reinhard Krause. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Ablehnung, die durchaus auch gehässige und polemische Formen annahm, war allerdings nicht unbegründet. „Wegener konnte damals keine Kräfte oder Mechanismen benennen, die hinreichend gewesen wären, um die Verschiebung der Kontinente zu bewerkstelligen“, sagt Reinhard Krause. Wegener selbst war dieser Mangel durchaus bewusst, trotzdem zweifelte er nicht an der grundsätzlichen Richtigkeit seiner Thesen. Eines Tages würde der „Newton der Verschiebungstheorie“ noch kommen, schrieb er und machte sich selbst daran, neue und bessere Argumente für seine These zu suchen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine befriedigende Erklärung für den Mechanismus, der die Kontinente in Bewegung hält, aber fand Wegener nicht. Dazu wusste man damals einfach noch zu wenig über den Zustand und die Dynamik des Erdinneren. Wegeners Wissenschaftskollegen brauchten bis zum Anfang der 1960er Jahre, um mit modernen geomagnetischen Untersuchungsmethoden den Sprung von Wegeners Theorie zur heute nachgewiesenen und gültigen Lehrmeinung der Plattentektonik zu meistern. Diese besagt ganz kurz gefasst, dass die Lithosphäre, die äußere, feste Schale der Erde, in starre Platten zerbrochen ist. Diese Platten schwimmen auf den zähflüssigen Gesteinen der darunterliegenden Asthenosphäre und bewegen sich pro Jahr um wenige Zentimeter – und zwar ganz unabhängig voneinander.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wegener gilt heute als „Vater der Plattentektonik“. „Rückblickend darf man ihn aber auch als den Kopernikus der Geowissenschaften bezeichnen, denn Wegener hat unser Bild von der Erde revolutioniert und dafür am Anfang eine Menge Spott und Häme in Kauf genommen“, sagt Reinhard Krause. Den Durchbruch seiner Theorie konnte der vor allem als Polarforscher bekannte Alfred Wegener jedoch nicht mehr miterleben. Er starb im November 1930 wahrscheinlich an Herzversagen auf dem grönländischen Inlandeis. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Alfred-Wegener-Institut würdigt seinen Namenspatron aus Anlass des 100. Jahrestages auf gleich zweifache Weise. Zum einen veranstaltet das Alfred-Wegener-Institut gemeinsam mit dem Senckenberg-Institut am 6. Januar 2012 ein wissenschaftliches Jubiläumskolloquium im Senckenberg Naturmuseum in Frankfurt am Main – also an genau jenem Ort, an dem Wegener vor 100 Jahren seine Theorie verkündet hat. Um 18 Uhr wird dort auch AWI-Wissenschaftshistoriker Dr. Reinhard Krause einen öffentlichen Vortrag über den „Vordenker der Geowissenschaften“ halten.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum anderen hat das Alfred-Wegener-Institut einen bisher unbekannten Originalbrief Wegeners erworben und seinem Archiv für deutsche Polarforschung übergeben. In diesem dreiseitigen Schriftstück vom 16. Oktober 1928 antwortet Alfred Wegener einem in Chile wohnenden Deutschen. Dieser hatte Wegener zuvor ein Manuskript mit eigenen Ideen zur Kontinentaldrift-Theorie geschickt und den Wissenschaftler um seine Meinung dazu gebeten. Wegeners Antwortbrief fällt aufgrund fehlender Zeit recht kurz aus. Er entschuldigt sich beim Empfänger mit den Worten: „Ich stehe ... mitten in den Vorbereitungen einer Grönland-Expedition, die ...meine Zeit bis auf die letzte Minute in Anspruch nimmt (...) Ich hoffe, dass sie diesen Zeitmangel als ausreichende Entschuldigung für meine, wie ich selbst fühle, zu kurze ‚Abfertigung’ Ihrer Bitte betrachten werden (...) In größter Hochachtung, Ihr ergebener Prof. Alfred Wegener“.&lt;b&gt; &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="iePrAuthorText" id="@p457305-author_text" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Sina Löschke&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="iePrDepartment" id="@p457305-department_id" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Communications Department&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;a href="http://idw-online.de/de/institution188"&gt;Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Via&lt;a href="http://idw-online.de/de/news457305"&gt; Informationsdienst Wissenschaft &lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-5782245615567424385?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/5782245615567424385/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=5782245615567424385' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/5782245615567424385'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/5782245615567424385'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/12/der-kopernikus-der-geowissenschaften.html' title='Der Kopernikus der Geowissenschaften: 100 Jahre Wegener-Theorie zur Kontinentverschiebung'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-7382278269374915992</id><published>2011-12-21T23:03:00.000+01:00</published><updated>2011-12-21T23:03:22.682+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sonstiges'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lagerstätten'/><title type='text'>Der Kampf um Rohstoffe im transnationalen Recht</title><content type='html'>&lt;blockquote class="tr_bq"&gt;&lt;b&gt;Obwohl viele Entwicklungsländer reich an Rohstoffvorräten sind, führt dieser Reichtum oft weder zu Wirtschaftswachstum noch verbesserten Lebensbedingungen. Welche Verteilung von Kosten und Nutzen der Rohstoffausbeutung sieht das transnationale Rohstoffrecht vor? Kann es zu gerechterer Verteilung beitragen und verhindern, dass  Investoren und Konsumenten der Hocheinkommensländer auf Kosten der ärmsten Bevölkerungen von den Rohstoffen der Welt profitieren? Die Frankfurter Juniorprofessorin Dr. Isabel Feichtner untersucht die Verteilungsgerechtigkeit im Rohstoffrecht und berichtet über ihre ersten Recherchen zu diesem Projekt im Wissenschaftsmagazins Forschung Frankfurt (Heft 3/2011).&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rohstoffe sind Bestandteil vieler hochwertiger technologischer Gegenstände, die überwiegend in Hocheinkommens- und Schwellenländern produziert und massenhaft konsumiert werden, aber selten in den Entwicklungsländern, wo viele dieser Rohstoffe lagern. Der Kampf um den Zugang zu Rohstoffvorkommen wird häufig ohne Rücksicht auf Nachhaltigkeit ausgetragen. Korruption und Bestechung sowie die illegale Ausbeutung sind eher die Regel als die Ausnahme. Schließlich sind es auch die Menschen in den ärmsten Ländern, die am meisten unter Preisschwankungen im Rohstoffsektor leiden. Besonders extreme Preisschwankungen sind seit einigen Jahren zu beobachten. Als Grund dafür gilt nicht nur das Wechselspiel von Angebot und Nachfrage, sondern auch die zunehmende Finanzspekulation auf dem Rohstoffmarkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Diese für die Rohstoffwirtschaft typischen Spannungslagen provozieren Fragen, wie sowohl der Zugang als auch Kosten und Nutzen besser verteilt werden können. Ressourcenknappheit, steigender Verbrauch und Klimawandel spitzen die aktuellen Diskussionen um Entwicklungsperspektiven der ärmeren Weltregionen und um Definitionen sozialen Fortschritts zu“, so Feichtner. Darüber hinaus wirft die Geschichte der Industrialisierung und Kolonialisierung Fragen nach der Verantwortlichkeit des Nordens auf. Und auch der Umstand, dass die Rohstoffausbeutung in Entwicklungsländern oft hohe soziale Kosten verursacht, während sie vor allem dem Konsum in Industrienationen und Schwellenländern dient, rückt globale Gerechtigkeit und Verantwortlichkeit in den Fokus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Das Recht verhält sich zu diesen Fragen nicht neutral. Vielmehr kann das Rohstoffrecht als Antwort auf den Wettbewerb um Zugang zu Rohstoffen, auf den Kampf um Verteilung aus der Rohstoffwirtschaft resultierender Kosten und Nutzen verstanden werden. Das Recht präsentiert keine einheitliche Antwort, sondern spiegelt die Vielzahl der Akteure und die Unterschiedlichkeit ihrer Interessen wider“, erläutert die Rechtswissenschaftler, die seit 1. Januar 2011 die Juniorprofessur „Law and Economics“ am House of Finance der Goethe-Universität inne hat. Um beurteilen zu können, welche Akteure und welche Interessen sich durchzusetzen vermögen und welchen Stellenwert dabei verschiedene Vorstellungen oder Theorien von Entwicklung einnehmen, will Feichtner die relevanten Normen und Normsetzungsprozesse genau unter die Lupe nehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei wählt die Juristin die Perspektive des transnationalen Rechts. „Das bedeutet, dass der analyserelevante Rechtskorpus aus allen Normen besteht, die auf diesen transnationalen Sachverhalt Anwendung finden. Die Analyse beschränkt sich also nicht auf ein bestimmtes Rechtsregime, wie das Welthandelsrecht, oder einzelne Institutionen, wie Investitionsschiedsgerichte oder die Weltbank. Bei den relevanten Rechtsnormen handelt es sich nicht nur um nationale, regionale und internationale Normen, sondern auch um nichtbindende, freiwillig eingegangene Verpflichtungen von Staaten und Industrie, die aus sogenannten Multistakeholder Initiativen von Regierungen, Zivilgesellschaft und Industrie hervorgehen“, ergänzt Feichtner. Beispiele für solche Initiativen sind der „Kimberley Process“, der sich gegen den illegalen Diamantenhandel von Rebellen richtet, oder die „Extractive Industries Transparency Initiative“, die fordert, dass Investoren ihre Zahlungen an Gaststaaten offenlegen, um damit größere Transparenz bei den Einkünften aus der Ressourcenausbeutung zu erreichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Rechtsbeziehungen zwischen den rohstoffimportierenden und –exportierenden Staaten sind bis heute vom postkolonialen Völkerrecht geprägt. Beispiele sind das internationale Investitionsschutzrecht oder die Resolution der UN-Generalversammlung zur  Souveränität der Staaten über ihre natürlichen Ressourcen. Nach der scharfen Kritik an der neoliberalen Politik der internationalen Finanzinstitutionen beherrschen jetzt Begriffe wie „good governance“, „ownership“ und Nachhaltigkeit die internationale Diskussion. Außerdem scheinen Rohstoffexporteure und –importeure seit einiger Zeit ihr gemeinsames Interesse auf eine stärke Regulierung der Märkte zu richten: Dieses „entpersonalisierte Schreckgespenst“ lasse Rohstoffpreise unkontrollierbar in die Höhe schnellen und wieder fallen. Feichtner weist darauf hin, dass auch die Märkte ein Produkt des Rechts seien und damit nicht den Verantwortlichkeiten echter Akteure entzogen. „Die Rechtswissenschaftler stehen in der Verantwortung, den Beitrag des Rechts zu den globalen Verteilungsungerechtigkeiten, die sich im Bereich der Rohstoffwortschaft ganz besonders deutlich zeigen, zu (er)klären“, schließt die Frankfurter Juniorprofessorin in ihrem Beitrag im Wissenschaftsmagazin Forschung Frankfurt, in dessen jüngster Ausgabe die Aktivitäten der Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler im Zentrum stehen.&lt;br /&gt;&lt;b&gt; &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="iePrAuthorText" id="@p457282-author_text" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Ulrike Jaspers&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="iePrDepartment" id="@p457282-department_id" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Marketing und Kommunikation&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;a href="http://idw-online.de/de/institution131"&gt;Goethe-Universität Frankfurt am Main&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&amp;nbsp;Via &lt;a href="http://idw-online.de/de/news457282"&gt;Informationsdienst Wissenschaft&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt; &lt;/b&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-7382278269374915992?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/7382278269374915992/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=7382278269374915992' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/7382278269374915992'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/7382278269374915992'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/12/der-kampf-um-rohstoffe-im.html' title='Der Kampf um Rohstoffe im transnationalen Recht'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-6303357529697491524</id><published>2011-12-21T20:28:00.002+01:00</published><updated>2011-12-21T20:30:21.193+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geologie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Musik'/><title type='text'>Geology rocks!</title><content type='html'>Natürlich rockt Geologie, wer würde das bestreiten wollen.&amp;nbsp; Richard Alley ist zwar nicht Johnny Cash, aber er ist auch ziemlich cool. So einen Prof wünscht man sich gerne. Aus der Rubrik: gesungene Geologie&lt;br /&gt;&lt;iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/fq22bVmxfuk" width="420"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/Ls2De3yF4Ps" width="420"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/rRBSTPie28I" width="420"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;via&lt;a href="http://www.geoversum.de/forum/index.php"&gt; Geoversum&lt;/a&gt;, mit besonderem Dank an tepui und Johannes&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-6303357529697491524?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/6303357529697491524/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=6303357529697491524' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/6303357529697491524'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/6303357529697491524'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/12/geology-rocks.html' title='Geology rocks!'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/fq22bVmxfuk/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-2579363865397500204</id><published>2011-12-20T21:28:00.002+01:00</published><updated>2011-12-20T21:28:47.294+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geophysik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='georisiken'/><title type='text'>Wie entstehen Tsunamis vor Süditalien?</title><content type='html'>&lt;blockquote class="tr_bq"&gt;&lt;b&gt;Kieler Geophysiker untersuchen Kontinentalhänge in der Straße von Messina&lt;br /&gt;- Gemeinsame Pressemitteilung des Kieler Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) und des Kieler Exzellenzclusters "Ozean der Zukunft" -&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Geophysiker des Kieler Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) und des Kieler Exzellenzclusters „Ozean der Zukunft“ untersuchen von Ende Dezember 2011 bis Mitte Januar 2012 mit dem deutschen Forschungsschiff METEOR die Ursachen für Erdbeben und Tsunamis an den Kontinentalhängen des Mittelmeeres vor dem südlichen Italien. Die genauere Kenntnis dieser Prozesse soll künftig dabei helfen, die Risiken solcher Naturkatastrophen besser abschätzen zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am 28. Dezember 1908 bebte in Italien die Erde. Kurze Zeit später überrollte ein Tsunami die Südküste Italiens. Über 80.000 Menschen starben in der Region um die Hafenstadt Messina. Doch das Messina Erdbeben ist nur eines von vielen Beispielen für Naturkatastrophen, die sich in der Region immer wieder ereignen. Schätzungsweise zehn Prozent aller Tsunamis weltweit ereignen sich im Mittelmeer. Die Kontinentalhänge vor dem südlichen Italien liegen an sich aufeinander zubewegenden Erdplatten. Das hat häufige Vulkanausbrüche und Erdbeben zur Folge. Bislang ist jedoch unklar, ob die entstehenden Tsunamis von großen Hangrutschungen oder von der vertikalen Bewegung des Meeresbodens an Störungen ausgelöst werden. Auch die Häufigkeit von Hangrutschungen ist bislang unbekannt. „Um die Ursachen solcher Katastrophen besser nachvollziehen zu können, wollen wir das Gebiet gründlicher untersuchen und Daten über seismische Aktivitäten und die Struktur des Sediments gewinnen“, benennt Professor Dr. Sebastian Krastel vom Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) die Ziele einer Expedition mit dem deutschen Forschungsschiff METEOR, die von Ende Dezember 2011 bis Mitte Januar 2012 in die Gewässer vor der südlichen Küste Italiens führt. Professor Krastel leitet im Kieler Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“ eine Arbeitsgruppe, die sich speziell mit submarinen Naturgefahren befasst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während der Ausfahrt wollen die Wissenschaftler den Meeresboden in drei Gebieten, der Straße von Messina, vor dem östlichen Sizilien und im Gioia Becken, untersuchen. Dazu nutzen sie ein am IFM-GEOMAR entwickeltes Seismik-System, das 3D-Abbilder von der Schichtung des Meeresbodens erstellen kann. Zusätzlich werden sie Sedimentproben vom Meeresboden nehmen. Mit Hilfe der Daten wollen die Forscher Erkenntnisse über die Position und den Charakter vulkanischer und nicht-vulkanischer Hangrutschungen sammeln und Bruchstellen im Gestein identifizieren, die häufig mit Erdbeben einhergehen. Unterstützt werden Professor Dr. Krastel und sein Team dabei von italienischen Kooperationspartnern, deren Untersuchungen zur Topographie des Meeresbodens in der Region die Grundlage für die Auswahl der drei Forschungsgebiete waren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Oft hat man den Eindruck Naturkatastrophen wie Tsunamis geschehen nur am anderen Ende der Welt. Doch auch in Europa gibt es ein Gefahrenpotential, das wir besser kennen und verstehen müssen. Immerhin leben 160 Millionen Menschen an den Mittelmeerküsten und jedes Jahr machen 140 Millionen Menschen an diesen Küsten Urlaub“, betont der Kieler Geophysiker.&lt;br /&gt;&lt;b&gt; &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="iePrAuthorText" id="@p457018-author_text" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Friederike Balzereit&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="iePrDepartment" id="@p457018-department_id" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Kieler Exzellenzcluster Ozean der Zukunft&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;a href="http://idw-online.de/de/institution235"&gt;Christian-Albrechts-Universität zu Kiel&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Via &lt;a href="http://idw-online.de/de/news457018"&gt;Informationsdienst Wissenschaft&lt;/a&gt;&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt; &lt;/b&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-2579363865397500204?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/2579363865397500204/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=2579363865397500204' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/2579363865397500204'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/2579363865397500204'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/12/wie-entstehen-tsunamis-vor-suditalien.html' title='Wie entstehen Tsunamis vor Süditalien?'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-3055110804508932987</id><published>2011-12-20T21:25:00.001+01:00</published><updated>2011-12-20T21:25:29.128+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geophysik'/><title type='text'>Rotation der Erde erstmals unmittelbar gemessen</title><content type='html'>&lt;blockquote class="tr_bq"&gt;&lt;b&gt;Einer Gruppe um Forscher der Technischen Universität München (TUM) ist es als ersten gelungen, mit Labormessungen die Schwankungen der Erdachse zu bestimmen. Sie haben dazu in einem Untergrundlabor den weltweit stabilsten Ringlaser konstruiert, an dessen Verhalten sie Veränderungen der Erdrotation ablesen. Bislang können Wissenschaftler auf die Wanderungen der Polachse nur indirekt über die Richtung zu Fixpunkten im All schließen. Die Lage der Achse und die Drehgeschwindigkeit zu messen, ist Voraussetzung für die exakte Bestimmung einzelner Punkte auf der Erde, etwa für moderne Navigationssysteme. Die American Physical Society hat die Arbeit als Exceptional Research Spotlight eingestuft.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Erde schlingert. Wie bei einem Brummkreisel, den man antippt, schwankt die Lage ihrer Rotationsachse im Raum, weil die Gravitation von Sonne und Mond auf sie wirkt. Gleichzeitig ändert sich auch die Position der Rotationsachse auf der Erde permanent: Zum einen verursachen Ozeanbewegungen, Wind und Luftdruck eine Bewegung der Pole, die rund 435 Tage dauert – ein nach seinem Entdecker „Chandler Wobble“ getauftes Phänomen. Zum anderen ändert sich die Position im Laufe eines Jahres, weil die Erde auf einer elliptischen Bahn um die Sonne rast – der „Annual Wobble“. Die beiden Effekte ergeben eine unregelmäßige Wanderung der Erdachse auf einer kreisähnlichen Linie mit einem Radius von maximal sechs Metern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Schwankungen zu erfassen, ist entscheidend für ein zuverlässiges Koordinatensystem und damit für den Betrieb von Navigationssystemen oder die Vorhersage von Bahnen in der Raumfahrt. „Einen Punkt für die GPS-Ortung zentimetergenau zu bestimmen, ist ein hochdynamischer Vorgang – schließlich bewegen wir uns in unseren Breiten pro Sekunde um circa 350 Meter nach Osten“, sagt Prof. Karl Ulrich Schreiber, der in der Forschungseinrichtung Satellitengeodäsie der TUM das Projekt geleitet hat. Bislang sind weltweit 30 Radioteleskope im Einsatz, um die Lage der Achse im Raum und die Drehgeschwindigkeit der Erde in einem aufwendigen Prozess zu berechnen. Abwechselnd messen acht bis zwölf von ihnen jeden Montag und Donnerstag die Richtung zu bestimmten Quasaren. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass sich die Position dieser Galaxiekerne nicht ändert und sie deshalb als Fixpunkte dienen können. An dem Verfahren beteiligt ist das Geodätische Observatorium Wettzell, das die TU München und das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) betreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mitte der 90er Jahre haben sich Wissenschaftler von TUM und BKG gemeinsam mit Forschern der neuseeländischen University of Canterbury vorgenommen, eine Methode zu entwickeln, die eine weniger aufwendige und eine kontinuierliche Bestimmung des Chandler und des Annual Wobble ermöglicht. „Außerdem wollten wir mit einer Alternative systematische Fehler ausschließen“, sagt Schreiber. „Schließlich wäre es ja möglich, dass die angenommenen Fixpunkte gar keine sind.“ Die Wissenschaftler hatten die Idee, zu diesem Zweck einen Ringlaser zu konstruieren, wie er in Flugzeugen zur Navigation verwendet wird – nur millionenfach genauer. „Damals sind wir beinahe ausgelacht worden, weil dies kaum jemand für möglich hielt“, erzählt Schreiber.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch Ende der 90er Jahre ging auf dem Gelände des Wettzeller Observatoriums der heute weltweit stabilste Ringlaser in Bau. Zwei Lichtstrahlen durchlaufen in entgegengesetzten Richtungen eine quadratisch angeordnete Bahn mit Spiegeln in den Ecken, die in sich geschlossen ist (daher die Bezeichnung Ringlaser). Dreht sich eine solche Apparatur, hat der Laserstrahl in der Drehrichtung einen längeren Weg als der gegenläufige. Die Strahlen passen daraufhin ihre Wellenlänge an, die optische Frequenz ändert sich. Aus dieser Differenz kann man auf die Drehgeschwindigkeit schließen. In Wettzell dreht sich nicht der Ringlaser selbst, sondern nur die Erde. Die vier mal vier Meter lange Konstruktion ist in einem massiven Betonpfeiler verankert, der wiederum in rund sechs Metern Tiefe auf massiven Fels der Erdkruste gegründet ist, damit ausschließlich die Erdrotation auf die Laserstrahlen wirkt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie die Drehung der Erde das Licht beeinflusst, ist abhängig vom Standort des Lasers: „Stünden wir am Pol, wären Drehachse der Erde und Drehachse des Lasers identisch und wir würden die Drehgeschwindigkeit eins zu eins sehen“, erklärt Schreiber. „Am Äquator dagegen würde der Lichtstrahl gar nicht merken, dass sich die Erde dreht.“ Die Wissenschaftler müssen deshalb die Position des Wettzeller Lasers auf dem 49. Breitengrad berücksichtigen. Ändert sich nun die Achse der Erdrotation, ändert sich auch das, was die Forscher von der Drehgeschwindigkeit sehen. Die Veränderungen im Verhalten des Lichts zeigen also die Schwankungen der Erdachse an. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Das Prinzip ist einfach“, sagt Schreiber. „Die große Schwierigkeit bestand darin, den Laser so stabil zu halten, dass wir ein solch schwaches geophysisches Signal störungsfrei messen können – und das über Monate.“ Das heißt, die Wissenschaftler mussten Änderungen in den Frequenzen ausschließen, die nicht von der Drehbewegung der Erde, sondern von Umwelteinflüssen wie Luftdruck und Temperatur herrühren. Ihre wichtigsten Instrumente: eine Glaskeramikplatte und eine Druckkabine. Auf die neun Tonnen schwere Platte aus Zerodur haben die Forscher den Ringlaser montiert, auch die balkenartigen Halterungen wurden aus dem Werkstoff gefertigt. Dieser hat den großen Vorteil, auf Temperaturänderungen kaum zu reagieren. Geschützt wird die Konstruktion durch die Druckkabine. Sie registriert Änderungen des Luftdrucks und der Temperatur von 12 Grad und steuert automatisch gegen. Um solche Einflüsse von vornherein gering zu halten, liegt das Labor in fünf Metern Tiefe, nach oben hin isoliert mit Schichten aus Styrodur und Ton sowie einem vier Meter hohen Erdhügel. Die Wissenschaftler müssen durch einen 20 Meter langen Tunnel mit fünf Kühlraumtüren und einer Schleuse gehen, um zum Laser zu gelangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unter diesen Bedingungen ist es den Forschern gelungen, die aus den Messungen der Radioteleskope stammenden Daten zur Ausprägung des Chandler Wobble und des Annual Wobble zu bestätigen. Ihr nächstes Ziel ist nun zum einen, die Genauigkeit der Konstruktion so zu erhöhen, dass sie Veränderungen der Erdrotationsgeschwindigkeit eines einzelnen Tages erfassen kann. Zum anderen wollen sie Ringlaser für einen dauerhaften Betrieb rüsten, bei dem die Apparatur auch über Jahre keine Abweichungen produziert. Karl Ulrich Schreiber: „Salopp gesagt: Wir wollen künftig mal eben in den Keller gehen können und nachschauen, wie schnell sich die Erde gerade dreht.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Publikation:&lt;br /&gt;Schreiber, K. U.; Klügel, T.; Wells, J.-P. R.; Hurst, R. B.; Gebauer, A.: How to detect the Chandler and the annual wobble of the Earth with a large ring laser gyroscope; Physical Review Letters, Vol. 107, Nr. 17, EID 173904, American Physical Society, ISSN 0031-9007, DOI: 10.1103/PhysRevLett.107.173904, 2011&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Exceptional Research Spotlight der American Physical Society:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://physics.aps.org/synopsis-for/10.1103/PhysRevLett.107.173904" target="_new"&gt;http://physics.aps.org/synopsis-for/10.1103/PhysRevLett.107.173904&lt;/a&gt; &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote class="tr_bq"&gt;&lt;div class="iePrAuthorText" id="@p457029-author_text" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Dr. Ulrich Marsch&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="iePrDepartment" id="@p457029-department_id" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Corporate Communications Center&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;a href="http://idw-online.de/de/institution73"&gt;Technische Universität München&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;via &lt;a href="http://idw-online.de/de/news457029"&gt;Informationsdienst Wissenschaft &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-3055110804508932987?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/3055110804508932987/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=3055110804508932987' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/3055110804508932987'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/3055110804508932987'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/12/rotation-der-erde-erstmals-unmittelbar.html' title='Rotation der Erde erstmals unmittelbar gemessen'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-773197273022049160</id><published>2011-12-19T23:18:00.000+01:00</published><updated>2011-12-19T23:18:11.913+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Physik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Umweltgeologie'/><title type='text'>Radioaktive Abfälle: Lagerzeiten deutlich verkürzen</title><content type='html'>&lt;blockquote class="tr_bq"&gt;&lt;b&gt;Langlebige Transurane lassen sich durch Beschuss mit Neutronen in radioaktive Elemente mit deutlich kürzerer Halbwertszeit umwandeln. Dazu benötigt man Beschleuniger, an deren Entwicklung auch Physiker der Goethe-Universität beteiligt sind. Im belgischen Mol laufen die Vorbereitungen für den Bau einer europäischen Demonstrationsanlage.&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Global gesehen ist in den nächsten Jahrzehnten mit einem massiven Ausbau der Kernenergie zu rechnen, so dass der radioaktive Abfall weiter anwachsen wird. Eine vielversprechende Möglichkeit, die extrem langen Halbwertszeiten von einigen Millionen Jahren auf wenige Hundert Jahre zu verkürzen, ist die Transmutation: Durch die Bestrahlung mit schnellen Neutronen können Transurane wie Plutonium in Elemente mit einer kürzeren Halbwertszeit umgewandelt werden. Physiker des Instituts für Angewandte Physik der Goethe-Universität beteiligten sich führend an der Konstruktion eines Beschleunigers, der die dazu benötigten Neutronen auf wirtschaftliche Weise erzeugt. Darüber berichtet Privatdozent Dr. Holger Podlech in der soeben erschienenen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Forschung Frankfurt /3/2011).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unter den radioaktiven Abfällen stellen die Transurane das größte Gefahrenpotenzial dar: Sie sind chemisch hochgiftig und ihre Strahlung zerstört biologisches Gewebe. Unbehandelte abgebrannte Brennelemente müssen dementsprechend für Millionen von Jahren endgelagert werden. Allerdings gibt es weltweit kein einziges genehmigtes Endlager, noch ist die gesellschaftliche Akzeptanz dafür gegeben. Eine Lösung könnte die Transmutation sein: Bestrahlt man nämlich die Transurane mit schnellen Neutronen, werden sie in wesentlich kurzlebigere Isotope umgewandelt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Neutronen sind gewissermaßen der Schlüssel zur modernen Alchimie. Wir wandeln nicht Metalle in Gold um, sondern hochtoxische in weniger toxische radioaktive Elemente“, erläutert Privatdozent Holger Podlech. „Die sind dann nicht gefährlicher als natürlich vorkommendes Uranerz.“  Die Lagerzeit kann entsprechend um einen Faktor 10.000 verkürzt werden, was die Zeitskala von geologischen zu historischen Dimensionen verschiebt. Darüber hinaus können die transmutierten radioaktiven Elemente erneut zur Energiegewinnung genutzt werden, was einen nachhaltigen Umgang mit den knapper werdenden Ressourcen ermöglicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie ein geeigneter Reaktor samt Beschleuniger für die Transmutation beschaffen sein muss, ist in den letzten Jahren im Rahmen der Europäischen Studie EUROTRANS untersucht worden. Seit März 2011 laufen die dreijährigen Vorbereitungen für den Bau der Demonstrationsanlage im belgischen Mol. Es handelt sich um einen supraleitenden Linearbeschleuniger von 250 Metern Länge und einer Beschleunigungsspannung von 600 Millionen Volt. Das Institut für Angewandte Physik der Goethe-Universität ist als weltweit führendes Labor für Niederenergie-Beschleuniger verantwortlich für die Entwicklung des 17 Mega-Elektronen-Volt  Injektors, in dem die Neutronen erzeugt werden. Dieses MYRRHA (Multi Purpose Hybrid Reactor for High Tech Applications) genannte Projekt mit Baukosten von einer Milliarde Euro soll die großtechnische Machbarkeit der Transmutation zeigen. Eine zukünftige industrielle Transmutationsanlage (EFIT, European Facility for Industrial Transmutation) hätte etwa die zehnfache Leistung und könnte den Abfall von bis zu zehn Kernkraftwerken gleichzeitig entsorgen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Internet: &lt;a href="http://www.forschung-frankfurt.uni-frankfurt.de/2011/index.html" target="_new"&gt;http://www.forschung-frankfurt.uni-frankfurt.de/2011/index.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Informationen: Privatdozent Dr. Holger Podlech, Institut für Angewandte Physik, Campus Riedberg, Tel: (069) 798- 47453; H.Podlech(at)iap.uni-frankfurt.de&lt;b&gt; &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Kostenlose Bestellung der Printausgabe per Mail an: ott(at)pvw.uni-frankfurt.de&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="iePrAuthorText" id="@p456784-author_text" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Dr. Anne Hardy&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="iePrDepartment" id="@p456784-department_id" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Marketing und Kommunikation&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;a href="http://idw-online.de/de/institution131"&gt;Goethe-Universität Frankfurt am Main&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;via &lt;a href="http://idw-online.de/de/news456784"&gt;Informationsdienst Wissenschaft &lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-773197273022049160?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/773197273022049160/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=773197273022049160' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/773197273022049160'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/773197273022049160'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/12/radioaktive-abfalle-lagerzeiten.html' title='Radioaktive Abfälle: Lagerzeiten deutlich verkürzen'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-7301663568648342794</id><published>2011-12-19T19:50:00.001+01:00</published><updated>2011-12-19T19:50:23.854+01:00</updated><title type='text'>Simon's Cat in 'Fowl Play'</title><content type='html'>Sowas nennt die Katz einen guten und gerechten Tausch...&lt;p&gt;&lt;iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/YB90NjT51gg" frameborder="0" allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-7301663568648342794?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/7301663568648342794/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=7301663568648342794' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/7301663568648342794'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/7301663568648342794'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/12/simons-cat-in-fowl-play.html' title='Simon&apos;s Cat in &apos;Fowl Play&apos;'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/YB90NjT51gg/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-6979288029910129951</id><published>2011-12-19T19:47:00.001+01:00</published><updated>2011-12-19T19:47:49.217+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Raumfahrt'/><title type='text'>Space Shuttle Era: External Tank and Solid Rocket Boosters</title><content type='html'>&lt;iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/0NXWL99lcJs" frameborder="0" allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-6979288029910129951?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/6979288029910129951/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=6979288029910129951' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/6979288029910129951'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/6979288029910129951'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/12/space-shuttle-era-external-tank-and.html' title='Space Shuttle Era: External Tank and Solid Rocket Boosters'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/0NXWL99lcJs/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-766991573133519576</id><published>2011-12-13T21:43:00.001+01:00</published><updated>2011-12-13T21:43:10.193+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geschichte'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hydrologie'/><title type='text'>Die Münsterquelle ist ein Märchen</title><content type='html'>&lt;blockquote class="tr_bq"&gt;&lt;b&gt;RWTH-Hydrogeologen schließen eine römische Quelle unter dem Dom endgültig aus&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Dom- oder Münsterquelle hat es nie gegeben. Diese irrtümliche Annahme, die auf den Funden einer römischen Badeanlage beim Neubau der Ungarnkapelle 1755 beruht, wurde nunmehr widerlegt. Wie Univ.-Prof. Dr. rer.nat. Thomas R. Rüde vom Lehr- und Forschungsgebiet Hydrogeologie im  gerade erschienen Band 1 der Aachener Stadtgeschichte darlegt, konnten Bohrungen während der Restaurierungsarbeiten am Dom in den letzten beiden Jahren eindeutig nachweisen, dass die Thermalwasser führenden Kalksteinschichten über 7 Meter unter dem Fußboden des Domes und mehr als 4 Meter unter dem Bodenniveau der Römer lagen. „Es ist demnach unmöglich, dass unter der Ungarnkapelle jemals eine Thermalquelle gewesen ist, die die Römer hätten fassen können“, schreibt Lydia Seiffert dazu in ihrer Bachelor-Arbeit „Oberflächennahe Gesteine unter dem Dom zu Aachen und die Frage der thermalen Domquelle“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim Neubau der Ungarnkapelle 1755 waren im Untergrund römische Mauerreste entdeckt worden. Nachdem lange über eine Zuordnung dieser Funde gerätselt worden war, interpretierte 1952/53 Hans Christ diese Funde als eine römische Quellfassung, von der aus benachbarte Badehäuser mit Wasser versorgt worden sein sollen. Erst im Zuge der archäologischen Grabungen unter der Bodenplatte des Oktogons und damit an der Thermalanlage unter dem Dom in den Jahren 2007 bis 2009 konnten auch geologische Untersuchungen dazu vorgenommen werden. Insgesamt wurden 13 Bohrungen im Umgang des Oktogons abgeteuft. Dabei konnten frühere Forschungen bestätigt werden, dass nämlich unter dem Dom durchaus Kalksteinbänke liegen, die bisher nur unter der Chorhalle bekannt waren. „Nur dort trifft man auf den Hauptquellenkalkzug, aus dem an anderen Stellen in Aachen Termalquellen hervortreten“, erläutert Lydia Seiffert. Die Kalksteine unter dem Oktogon werden aber von anderen Ablagerungen bedeckt - das Thermalwasser verblieb deshalb tief im Boden. Das erstmals sicher unter dem Oktogon an einer Stelle nachgewiesene Thermalwasser wurde erst in einer Tiefe von 7,23 Meter zur Fußbodenoberkante des Domes und damit 4,80 Meter unter Bezugsniveau der Römer erbohrt. „Es liegt viel zu tief unter dem Boden, um von den Römern genutzt worden zu sein“, schlussfolgert Lydia Seiffert. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die römischen Funde unter der Ungarnkapelle erweisen sich nach den jüngsten archäologischen Interpretationen vielmehr als ein Hypokaustum - eine Art Fußbodenheizung, mit der etwa der Ruheraum eines Badekomplexes beheizt wurde. Aufgrund von archäologisch seit dem späten 19. Jahrhundert gesicherten Rohrleitungen nehmen die Experten um den Stadtarchäologen Andreas Schaub inzwischen an, dass die Münsterthermen von der höher gelegenen Quirinusquelle gespeist wurden. „Damit decken sich die Ergebnisse von Archäologie und Geologie“, fasst Professor Rüde zusammen. „Eine Domquelle hat es leider nie gegeben.“&lt;b&gt; &lt;/b&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote class="tr_bq"&gt;&lt;div class="iePrAuthorText" id="@p455873-author_text" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Thomas von Salzen&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="iePrDepartment" id="@p455873-department_id" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Pressestelle&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;a href="http://idw-online.de/de/institution63"&gt;Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&amp;nbsp;via &lt;a href="http://idw-online.de/de/news455873"&gt;Informationsdienst Wissenschaft&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-766991573133519576?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/766991573133519576/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=766991573133519576' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/766991573133519576'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/766991573133519576'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/12/die-munsterquelle-ist-ein-marchen.html' title='Die Münsterquelle ist ein Märchen'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-727247776225041836</id><published>2011-12-13T21:41:00.001+01:00</published><updated>2011-12-13T21:41:06.645+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Paläoanthropologie'/><title type='text'>Die Gehirnform zeigt: Homo sapiens verfügt über besseren Geruchssinn als der Neandertaler</title><content type='html'>&lt;blockquote class="tr_bq"&gt;&lt;b&gt;Internationales Forscherteam unter Beteiligung der Universität Tübingen sowie der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung belegt mit 3D-Rekonstruktionen Unterschiede in der Gehirnform hinsichtlich des Geruchssinnes.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unabhängig voneinander haben Neandertaler und der moderne Mensch Gehirne gleicher Größe entwickelt. Allerdings weisen Unterschiede der Gehirnform auf einen unterschiedlichen Hirnaufbau hin, der Auswirkungen auf Verhalten und Wahrnehmung haben kann. Ein internationales For-scherteam hat modernste medizinische bildgebende Methoden und Techniken der dreidimensionalen Computerrekonstruktion (3D-Morphometrie) eingesetzt, um die inneren Strukturen fossiler menschlicher Schädel zu erschließen. Dadurch konnte anhand der anatomischen Form der Schädelbasis auch die Gehirnform erkannt werden. Die Arbeiten wurden unter der Leitung des Spanischen Museums für Naturwissenschaften und mit Beteiligung von Prof. Dr. Katerina Harvati von der Universität Tübingen und dem dort angesiedelten Senckenberg Center for Human Evolution and Paleoecology durchgeführt. Sie werden in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Nature Communications veröffentlicht (DOI 10.1038/ncomms1593)&lt;br /&gt;.&lt;br /&gt;Die Analysen zeigen, dass sowohl die für Sprachfähigkeit, Gedächtnis und soziale Fähigkeiten wichtigen Gehirnregionen, als auch die für den Geruchssinn verantwortliche Region, der Riechkolben (Bulbus olfactorius), beim Homo sapiens größer sind als bei Neandertalern.  „Die Gehirnstrukturen, die Geruchsinformationen empfangen, sind bei Homo sapiens ungefähr 12 Prozent größer als bei Neandertalern“, stellen die Autoren fest. Diese Ergebnisse könnten wichtige Anhaltspunkte hinsichtlich des Geruchsvermögens und des menschlichen Verhaltens ergeben.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Der Geruchssinn ist einer der ältesten Sinne in der Entwicklungsgeschichte der Wirbeltiere. Während die Umweltinformationen zu den anderen Sinnen im Gehirn erst durch kortikale Filter dringen müssen, gelangen Geruchsinformationen ohne Umweg direkt zu den höchsten Gehirnregionen, die für die Verarbeitung von Gefühlen, Ängsten, Erinnerungen, Vergnügen und sexuelle Anziehung verantwortlich sind.“ Der Geruchssinn ist mehr als alle anderen Sinne direkt mit Erinnerungen verbunden. Dies erklärt, warum bestimmte Gerüche sofort starke Gefühle in Bezug auf vergangene Ereignisse oder bestimmte Personen hervorrufen”, erklärt Katerina Harvati. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Größenzunahme in den für das Geruchsvermögen zuständigen Gehirnregionen beim Homo sapiens kann auf einen verbesserten Geruchssinn hinweisen, der wiederum mit der Entwicklung sozialer Fähigkeiten, wie z. B. der Wahrnehmung familiärer Zusammengehörigkeit, des verstärk-ten Gruppenzusammenhaltes und sozialen Lernens, in engem Zusammenhang steht. “Im Ge-gensatz zu anderen Säugetierarten, wurde das Geruchsvermögen bei Primaten und Menschen bisher als ein relativ unbedeutender Wahrnehmungssinn angesehen. Unsere Untersuchungen zeigen, dass die Bedeutung des Geruchssinnes in der Entwicklung unserer eigenen Art, vor allem hinsichtlich der sozialen Evolution, neu beurteilt werden muss“, ergänzt Harvati.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="iePrAuthorText" id="@p455744-author_text" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Michael Seifert&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="iePrDepartment" id="@p455744-department_id" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Hochschulkommunikation&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;a href="http://idw-online.de/de/institution81"&gt;Eberhard Karls Universität Tübingen&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;via &lt;a href="http://idw-online.de/de/news455744"&gt;Informationsdienst Wissenschaft &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt; &lt;/b&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-727247776225041836?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/727247776225041836/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=727247776225041836' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/727247776225041836'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/727247776225041836'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/12/die-gehirnform-zeigt-homo-sapiens.html' title='Die Gehirnform zeigt: Homo sapiens verfügt über besseren Geruchssinn als der Neandertaler'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-8184082376286807853</id><published>2011-12-09T19:00:00.001+01:00</published><updated>2011-12-09T19:01:33.448+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tagungen'/><title type='text'>Reminder: EMPG2012 abstract deadline in one week</title><content type='html'>On Friday, 16th December 2011 the deadline of the EMPG 2012 conference(Experimental Mineralogy, Petrology and Geochemistry) in Kiel, Germany isapproaching. So you have only 7 days left to submit yourabstract.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;For abstract submission, registration and further information, please goto the EMPG website:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.empg2012.uni-kiel.de/"&gt;http://www.empg2012.uni-kiel.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;List of sessions:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;S01&lt;/b&gt; &lt;b&gt;Cosmochemistry: planet formation, planets, planetaryinterior, meteorites and solar system materials&lt;/b&gt; : &lt;b&gt;MichaelWalter&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;S02&lt;/b&gt; &lt;b&gt;Deep Earth: phase equilibria, mineral stability, partialmelting, and redox conditions&lt;/b&gt; : &lt;b&gt;Stephan Klemme, Arno Rohrbach&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;S03&lt;/b&gt; &lt;b&gt;Subduction zones processes: element solubility,partitioning and isotopic fractionationin melts and fluids: Kevin Klimm,Ralf Halama&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;S04&lt;/b&gt; &lt;b&gt;Magmatic processes and volcanic systems: OliverBeermann&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;S05&lt;/b&gt; &lt;b&gt;Experimental and numerical approaches of volatilesspeciation in minerals, melts, hydrous magmatism and fluid processes&lt;/b&gt;: &lt;b&gt;Roland Stalder, Jannick Ingrin&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;S06&lt;/b&gt; &lt;b&gt;Deformation processes, transport properties, reactionmechanisms and kinetics: combining experimental (HP/HT) and numericalaspects&lt;/b&gt; : &lt;b&gt;Bastian Joachim, Ralf Milke, Patrick Cordier, FlorianHeidelbach&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;S07&lt;/b&gt; &lt;b&gt;Melting, chemical and physical properties of melts andglasses: Harald Behrens&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;S08&lt;/b&gt; &lt;b&gt;Mineral interfaces and interfacial processes,biomineralisation, mineral surface properties and solutionchemistry:&amp;nbsp; Wolfgang Bach&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;S09&lt;/b&gt; &lt;b&gt;New approaches to study mineral kinetics and texture formingprocesses: Thomas Müller, Ralf Dohmen &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;S10&lt;/b&gt; &lt;b&gt;Phase equilibria, mineral chemistry and redox conditions: MaxWilke&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;S11&lt;/b&gt; &lt;b&gt;Frontiers in computational geochemistry: GerdSteinle-Neumann&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;S12&lt;/b&gt; &lt;b&gt;Frontiers and new developments in experimental methods andhigh pressure technologies: Dan Frost&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;S13&lt;/b&gt; &lt;b&gt;Clues from mineralogy for the exploration and disposal ofenergy-related and hazardous materials: Hartmut Schlenz&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;S14&lt;/b&gt; &lt;b&gt;Carbon dioxide capture and storage: Katja Beier&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;S15&lt;/b&gt; &lt;b&gt;Environmental geochemistry, applied mineralogy, naturalresources and geomaterials:&amp;nbsp; Klaus-Dieter Grevel&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;S16&lt;/b&gt; &lt;b&gt;Open session: Philip Kegler&lt;/b&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-8184082376286807853?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/8184082376286807853/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=8184082376286807853' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/8184082376286807853'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/8184082376286807853'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/12/reminder-empg2012-abstract-deadline-in.html' title='Reminder: EMPG2012 abstract deadline in one week'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-7298657689296509763</id><published>2011-12-07T20:49:00.001+01:00</published><updated>2011-12-07T20:54:13.372+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Biologie'/><title type='text'>Video: Kann man Eulen rotieren?</title><content type='html'>&lt;iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/9hBpF_Zj4OA" width="560"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-7298657689296509763?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/7298657689296509763/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=7298657689296509763' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/7298657689296509763'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/7298657689296509763'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/12/video-kann-man-eulen-rotieren.html' title='Video: Kann man Eulen rotieren?'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/9hBpF_Zj4OA/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-6747470967184901450</id><published>2011-12-01T22:01:00.001+01:00</published><updated>2011-12-01T22:04:38.927+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geophysik'/><title type='text'>Erdbeben: Wasser als Schmiermittel</title><content type='html'>&lt;blockquote class="tr_bq"&gt;Wechsel zwischen Gleiten und Verhaken in der San Andreas-Verwerfung&lt;br /&gt;Geophysiker aus Potsdam haben einen Wirkungsmechanismus nachgewiesen, der die ungleichmäßige Verteilung von starken Erdbeben in der San Andreas-Verwerfung erklären kann. Wie das Wissenschaftsmagazin „Nature“ in seiner neuesten Ausgabe berichtet, untersuchten sie dazu die elektrische Leitfähigkeit des Gesteins bis in große Tiefen, die eng mit dem Wassergehalt der Gesteine verbunden ist. Aus dem Muster von Leitfähigkeit und seismischer Aktivität ließ sich folgern, dass Gesteinswässer wie ein Schmiermittel wirken.&lt;br /&gt;Jährlich wandert Los Angeles rund sechs Zentimeter auf San Francisco zu, weil die Pazifische Platte, auf der Los Angeles sitzt, sich nach Norden bewegt, parallel zur Nordamerikanischen Platte mit San Francisco. Das jedoch ist nur der Mittelwert. In einigen Bereichen der Verwerfung ist diese Bewegung fast stetig, während sich andere Bereiche verhaken, um sich dann mit starken Erdbeben ruckartig um mehrere Meter gegeneinander zu verschieben. Beim San Francisco-Erdbeben von 1906 wurde dieser schlagartige Versatz auf sechs Meter berechnet.&lt;br /&gt;Die San Andreas-Verwerfung wirkt als Nahtstelle der Erde durch die gesamte Erdkruste bis in den Erdmantel hinein. Den Geophysikern vom Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ ist es gelungen, diese Grenzfläche bis in große Tiefen abzubilden und einen Zusammenhang zwischen Vorgängen in der Tiefe und den Prozessen an der Erdoberfläche herzustellen. „Im Abbild der elektrischen Leitfähigkeit wird deutlich, dass Gesteinswässer aus Tiefen des oberen Erdmantels, d.h. zwischen 20 und 40 Kilometern bis in oberflächennahe Bereiche des kriechenden Teils der Verwerfung eindringen können, während diese Wässer in den anderen Bereichen von einer undurchlässigen Deckschicht am Aufstieg gehindert werden“, sagt dazu Dr. Oliver Ritter vom GFZ. „Wo Fluide aufsteigen können, wird ein Gleiten der Platten begünstigt.“&lt;br /&gt;Diese Ergebnisse legen nahe, dass es auch in der Tiefe große Unterschiede in den mechanischen und stofflichen Eigenschaften entlang der Störung gibt. So scheinen die sogenannten Tremor-Signale an Bereiche unterhalb der San Andreas Verwerfung gekoppelt zu sein, in denen die Fluide eingeschlossen sind. Mit Tremor werden niederfrequente Erschütterungen bezeichnet, die nicht mit Bruchvorgängen einhergehen, wie sie für normale Erdbeben typisch sind. Die Beobachtungen stützen die Annahme, dass Fluide bei der Entstehung von Erdbeben eine wichtige Rolle spielen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M. Becken et al., “Correlation between deep fluids, tremor and creep &lt;br /&gt;along the central San Andreas fault”, Nature No. 480, Dez. 2011, pp. 87-90&lt;br /&gt;&lt;a href="http://dx.doi.org/10.1038/nature10609" target="_new"&gt;http://dx.doi.org/10.1038/nature10609&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;&amp;nbsp;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote class="tr_bq"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Dipl.Met. Franz Ossing &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Presse- und Öffentlichkeitsarbeit&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;a href="http://idw-online.de/de/institution42"&gt;Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&amp;nbsp;via &lt;a href="http://idw-online.de/de/news453752"&gt;Informationsdienst Wissenschaft&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-6747470967184901450?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/6747470967184901450/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=6747470967184901450' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/6747470967184901450'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/6747470967184901450'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/12/erdbeben-wasser-als-schmiermittel.html' title='Erdbeben: Wasser als Schmiermittel'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-5762430550622999907</id><published>2011-11-30T20:29:00.001+01:00</published><updated>2011-11-30T20:30:25.847+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Skeptizismus'/><title type='text'>James Randi - Why Skepticism Matters</title><content type='html'>In diesem Video erklärt James Randi, warum Skeptizismus uns alle angeht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/VUMjEsK9C90" width="560"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-5762430550622999907?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/5762430550622999907/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=5762430550622999907' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/5762430550622999907'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/5762430550622999907'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/11/james-randi-why-skepticism-matters.html' title='James Randi - Why Skepticism Matters'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/VUMjEsK9C90/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-181805435133165257</id><published>2011-11-30T18:56:00.001+01:00</published><updated>2011-11-30T18:57:23.213+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tagungen'/><title type='text'>Planet Formation and Evolution 2012</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;First Announcement&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;We are pleased to announce the conference&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;"Planet Formation and Evolution 2012"&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;which will take place during&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;September 3 - 7, 2012 at the Ludwig-Maximilians Universität, Munich.&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Stimulated by the discovery of more than 700 extrasolar planets and recent solar system observations, planet formation and the&amp;nbsp;subsequent evolution of planetary systems has received the highest attention of the scientific community. Following the tradition of previous&amp;nbsp;workshops in this series, this 8th Workshop on Planet Formation and Evolution will bring together scientists from various theoretical,&amp;nbsp;observational and experimental fields and aims to stimulate interdisciplinary discussion between astronomy, astrobiology, planetary&amp;nbsp;science, mineralogy, laboratory work, and other adjacent fields.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Topics that will be covered include:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Solar System Studies&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Extrasolar Planetary Systems&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Planet Formation&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Physics and Evolution of Protoplanetary Disks&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Laboratory Work on Planet Formation&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Evolution of Planetary Systems&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Planetary Atmospheres&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Scientific Organizing Committee&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Barbara Ercolano&amp;nbsp;(USM, Co-Chair) &amp;amp;&amp;nbsp;Thomas Preibisch&amp;nbsp;(USM, Co-Chair)&lt;br /&gt;Til Birnstiel (USM)&lt;br /&gt;Stefan Dreizler (Göttingen)&lt;br /&gt;Cornelis Dullemond (Heidelberg)&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Lisa Kaltenegger (Heidelberg)&lt;br /&gt;Wilhelm Kley (Tübingen)&lt;br /&gt;Andreas Pack (Göttingen)&lt;br /&gt;Gerhard Wurm (Duisburg-Essen)&lt;br /&gt;Mark Wyatt (Cambridge)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Registration&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Registration will open in spring 2012. Since we are limited to a maximum of 200 participants (due to the capacity of the lecture hall), early&amp;nbsp;registration is recommended. In the tradition of the former Planet Formation workshops, we plan a low-cost workshop with no printed proceedings and no conference fee.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href="http://www.usm.uni-muenchen.de/people/preibisch/planets2012/"&gt;http://www.usm.uni-muenchen.de/people/preibisch/planets2012/&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-181805435133165257?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/181805435133165257/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=181805435133165257' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/181805435133165257'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/181805435133165257'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/11/planet-formation-and-evolution-2012.html' title='Planet Formation and Evolution 2012'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-3828831669256553203</id><published>2011-11-28T21:30:00.001+01:00</published><updated>2011-11-28T21:31:53.382+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bodenkunde'/><title type='text'>Knapp eine Million Euro für bodenwissenschaftliche Forschung</title><content type='html'>&lt;blockquote class="tr_bq"&gt;&lt;div class="iePrAbstract" id="@p453301-@l0-abstract" name="doc_elem_p"&gt;Das Befahren von Waldböden bewirkt Verdichtungen, die die Funktionsfähigkeit der Böden stark beeinträchtigen können. Es wird geschätzt, dass allein in Niedersachsen bis zu vier Prozent der Landesfläche von diesem Problem betroffen sind. Um die Bodenfunktionen auf diesen Flächen, den sogenannten Rückegassen, nachhaltig zu sichern, werden Wissenschaftler der Hochschule Osnabrück  und der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) Hildesheim/ Holzminden/Göttingen gemeinsam praktische und planerische Maßnahmen entwickeln – angefangen von der Schadensregeneration bis zur landschaftsplanerischen Bewertung.&lt;/div&gt;Für diesen Forschungsschwerpunkt hat die VolkswagenStiftung soeben Mittel in Höhe von 925.000 Euro bewilligt. Das Projekt unter dem Kurztitel RÜWOLA läuft von 2012 bis 2016. Fünf Professoren der Hochschule Osnabrück forschen zusammen mit vier Kollegen der HAWK. Sprecher ist der Osnabrücker Bodenwissenschaftler Prof. Dr. Heinz-Christian Fründ, sein Stellvertreter ist der Göttinger Forstbodenkundler Prof. Dr. Thorsten Gaertig. &lt;br /&gt;„RÜWOLA geht bei der Forschungsvernetzung zwischen niedersächsischen Fachhochschulen voran“, sagt der Osnabrücker Vizepräsident für Forschung, Prof. Dr. Peter Seifert. Die Hochschule Osnabrück erhalte Anschluss an die forstwirtschaftliche Kompetenz in der HAWK und bringe als eigene herausragende Kompetenzbereiche Bodenwissenschaften und Landschaftsentwicklung in den Forschungsschwerpunkt ein.&lt;br /&gt;“Die systematische Entwicklung des natürlichen Potenzials der Rückegassen ist ein spannender und bisher vernachlässigter Aspekt der Bodennutzung im Wald. Ich freue mich, dass wir nun grünes Licht bekommen haben, dieses Thema zusammen mit unseren sehr interessierten Kooperationspartnern anzugehen“, sagt Fründ.&lt;br /&gt;Die Osnabrücker Mitglieder des interdisziplinären Teams sind die Professoren Rainer Blohm (Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik) und Olaf Hemker,  Henning Schacht und Hubertus von Dressler (alle Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur). Kooperationspartner aus Wirtschaft und Praxis sind unter anderem die Niedersächsischen Landesforsten, die Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt, Forst-Dienstleistungsbetriebe und die Landkreise Northeim und Göttingen.&lt;br /&gt;RÜWOLA wird im Rahmen der Schwerpunktbildung angewandter Forschung an niedersächsischen Fachhochschulen gefördert und schließt drei Graduiertenstipendien ein. Die Promotionen erfolgen in Kooperation mit den Universitäten Freiburg, Trier und Dresden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Forschungsprojekt&lt;br /&gt;Das Befahren von Waldböden bewirkt Bodenschäden, die die Standortqualität nachhaltig beeinträchtigen können. Da jedoch der Einsatz von fahrenden Forstmaschinen für eine rationelle Waldbewirtschaftung unvermeidlich ist, haben Forstverwaltungen dauerhafte Befahrungslinien („Rückegassen“)  eingerichtet, die in Niedersachsen zwei bis vier Prozent der Landesfläche ausmachen. Die Rückegassen zählen zur produktiven Holzbodenfläche, allerdings mit erheblicher Einschränkung von Bodenfunktionen. &lt;br /&gt;Hier setzt das Forschungsprojekt RÜWOLA  an. Es integriert verschiedene Aspekte, insbesondere die Schadensregeneration und die landschaftsplanerische Bewertung, und verfolgt damit einen innovativen Ansatz zum Umgang mit dem Problem der forstwirtschaftlich unumgänglichen Befahrung von Waldböden.&lt;br /&gt;Ziel ist, unter dem Aspekt Schadensvermeidung die Wirkung wurzelintensiver Pflanzen auf die Tragfähigkeit der Böden bei Belastung durch Forstmaschinen zu prüfen sowie das natürliche Regenerationspotenzial der Böden systematisch zu erfassen und standortangepasste Verfahren zur biotechnischen Unterstützung der Waldbodenregeneration zu entwickeln. Darüber hinaus wird die Möglichkeit einer zusätzlichen Wertschöpfung von sich regenerierenden Rückegassen geprüft. Ein wesentlicher Bestandteil des Vorhabens ist die Abstimmung der Maßnahmen mit ökonomischen, ökologischen und sozialen Belangen.&lt;br /&gt;In einem interdisziplinären Ansatz unter Beteiligung von Landschaftsplanern und Forstökonomen sollen aus den Ergebnissen der Teilprojekte planerische Gestaltungsspielräume identifiziert werden, um  Verfahren für die Optimierung der Wald-Feinerschließung unter Beachtung des Bodenschutzes entwickeln zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="iePrAuthorText" id="@p453301-author_text" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Dr. Viola Düwert&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="iePrDepartment" id="@p453301-department_id" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Geschäftsbereich Kommunikation, Presse- und Informationsstelle&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;a href="http://idw-online.de/de/institution14"&gt;Hochschule Osnabrück&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;via &lt;a href="http://idw-online.de/de/news453301"&gt;Informationsdienst Wissenschaft &lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-3828831669256553203?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/3828831669256553203/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=3828831669256553203' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/3828831669256553203'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/3828831669256553203'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/11/knapp-eine-million-euro-fur.html' title='Knapp eine Million Euro für bodenwissenschaftliche Forschung'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-3182789184306000352</id><published>2011-11-28T21:27:00.001+01:00</published><updated>2011-11-28T21:30:01.283+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Vulkanismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geodynamik'/><title type='text'>Das Geheimnis der Weihnachtsinsel</title><content type='html'>&lt;blockquote class="tr_bq"&gt;&lt;div class="iePrAbstract" id="@p453125-@l0-abstract" name="doc_elem_p"&gt;– Kieler Meeresforscher entdecken bisher unbekannte Prozesse im Erdmantel–&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn es um die Entstehung von Vulkaninseln wie Hawaii geht, wird meistens die sogenannte Hotspot-Theorie zu Rate gezogen. Doch es gibt ozeanische Vulkane, die nicht in das Bild passen und bisher rätselhaft geblieben sind. Dazu gehören die erloschenen Unterwasservulkane rund um die Weihnachtsinsel im Indischen Ozean. Kieler Meeresforscher haben einen Teil des Rätsels gelüftet. Ihre Entdeckungen erscheinen in der aktuellen Ausgabe der internationalen Fachzeitschrift „Nature Geoscience“.&lt;/div&gt;&lt;div class="iePrMainText" id="@p453125-@l0-text" name="doc_elem_p"&gt;Wie Perlen auf einer Schnur – so liegen Vulkaninseln oder Unterwasservulkane in den Ozeanen oft nebeneinander. Derartige Vulkanketten, wie beispielsweise das Hawaii Archipel, lassen sich mit dem sogenannten Hotspot-Modell erklären. An einem festen Ort, dem Hotspot, dringt heißes Material aus dem Erdinneren durch die ozeanische Erdkruste und bildet auf ihr einen Vulkan. Da sich die Erdplatten über dem Hotspot bewegen, bewegt sich auch der Vulkankegel irgendwann vom Hotspot fort. Er erhält keinen Lava-Nachschub mehr und erlischt, während sich direkt über dem Hotspot ein neuer Vulkan bildet. Im Laufe der Jahrmillionen entsteht so eine ganze Kette erloschener Vulkankegel, die die Bewegungsrichtung der jeweiligen Erdplatte anzeigt. Doch dieses einfache und schlüssige Modell lässt sich nicht auf alle Unterwasservulkane anwenden. „Die Entstehung der Christmas Island Seamount Provinz im östlichen Indischen Ozean passt beispielsweise überhaupt nicht ins Bild“, sagt Prof. Dr. Kaj Hoernle vom Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR). Die dazu gehörigen Vulkankegel erstrecken sich über ein Gebiet von 1800 mal 600 Kilometern im Seegebiet zwischen Australien und Indonesien. Die Ozeankruste wächst in dieser Region in Nord-Süd Richtung, die Seamounts erstrecken sich jedoch sehr unregelmäßig in Ost-West Richtung. „Wir wollten die Entstehung dieser rätselhaften Seamounts ergründen, um zu überprüfen, ob es vielleicht Prozesse gibt, die wir noch gar nicht kennen“, sagt Professor Hoernle. Deshalb hat ein Forscherteam des IFM-GEOMAR unter Professor Hoernles Leitung im Jahr 2008 mit dem deutschen Forschungsschiff SONNE den Meeresboden des Seegebiets umfassend kartiert und beprobt. Anschließend wurden die geborgenen Proben und die Vermessungsdaten am IFM-GEOMAR und an der Universität Sydney intensiv analysiert und ausgewertet. Die Ergebnisse erscheinen heute in der internationalen Fachzeitschrift Nature Geoscience.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Demnach sind die untersuchten Seamounts vor 136 bis 47 Millionen Jahren entstanden, wobei die östlichen tendenziell älter sind. Außerdem sind sie nur wenig jünger als die Ozeankruste, auf der sie stehen. Das deutet darauf hin, dass sie in der Nähe eines mittelozeanischen Rückens entstanden sind, wo auch die Ozeankruste gebildet wird. Die größte Überraschung erlebten die Wissenschaftler jedoch bei der geochemischen Analyse der Proben. Sie zeigte, dass die Quelle, aus der die Laven dieser Vulkane stammen, Ähnlichkeiten zu kontinentalem Material besitzt. Das ist für ozeanische Vulkane in diesem Umfang sehr ungewöhnlich. „Wir haben diese Ergebnisse mit plattentektonischen Rekonstruktionen verbunden und herausgefunden, dass die Christmas Island Seamount Provinz genau an der Stelle entstanden ist, an der sich Australien, Indien und West Burma beim Aufbrechen des Superkontinents Gondwana vor rund 150 Millionen Jahren voneinander getrennt haben“, erklärt Professor Hoernle. An der Bruchstelle entstand damals ein neuer Ozean, zwischen den Bruchstücken begann sich ozeanische Erdkruste zu bilden. Möglicherweise ist dabei kontinentales Material in den oberen Erdmantel unter den neu gebildeten Ozeanboden gelangt. „Kontinentales Material ist leichter zu schmelzen als normaler ozeanischer Mantel. Es kam zu einem Magma-Überschuss, wodurch letztendlich die Seamounts gebildet wurden – inklusive des kontinentalen Materials, das wir jetzt mitten im Ozean finden“, erklärt Professor Hoernle. Damit haben die Forscher einen bisher weitgehend unbekannten Prozess gefunden, der kontinentales Material in die oberen Bereiche des ozeanischen Erdmantels transportiert. „Diese Erkenntnis ist ein weiteres wichtiges Puzzlestück, um die Prozesse und Stoffkreisläufe zu verstehen, die tief im Erdinneren ablaufen. Sie formen die Erde, auf der wir leben, entziehen sich aber leider der direkten Beobachtung“, erklärt der Meeresgeologe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Originalarbeit:&lt;br /&gt;Hoernle, K., F. Hauff, R. Werner, P. van den Bogaard, A. D. Gibbons, S. Conrad and R. D. Müller (2011): Origin of Indian Ocean Seamount Province by shallow recycling of continental lithosphere. Nature Geoscience, 4 (12), &lt;a href="http://dx.doi.org/10.1038/NGEO1331" target="_new"&gt;http://dx.doi.org/10.1038/NGEO1331&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote class="tr_bq"&gt;&lt;div class="iePrDepartment" id="@p453125-department_id" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Andreas Villwock&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote class="tr_bq"&gt;&lt;div class="iePrDepartment" id="@p453125-department_id" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Pressestelle&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote class="tr_bq"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;a href="http://idw-online.de/de/institution818"&gt;Leibniz-Institut für Meereswissenschaften, Kiel&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;Via &lt;a href="http://idw-online.de/de/news453125"&gt;Informationsdienst Wissenschaft &lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-3182789184306000352?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/3182789184306000352/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=3182789184306000352' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/3182789184306000352'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/3182789184306000352'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/11/das-geheimnis-der-weihnachtsinsel.html' title='Das Geheimnis der Weihnachtsinsel'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-4469634637125682198</id><published>2011-11-27T18:37:00.001+01:00</published><updated>2011-11-27T18:37:46.308+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sonstiges'/><title type='text'>Zum 1. Advent: Loriot</title><content type='html'>&lt;iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/ayvXxADjACg" width="420"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-4469634637125682198?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/4469634637125682198/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=4469634637125682198' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/4469634637125682198'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/4469634637125682198'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/11/zum-1-advent-loriot.html' title='Zum 1. Advent: Loriot'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/ayvXxADjACg/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-176434922082931953</id><published>2011-11-23T21:00:00.001+01:00</published><updated>2011-11-23T21:00:41.190+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Video'/><title type='text'>Simon's Cat in 'Catnap'</title><content type='html'>&lt;iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/A3JC24p0YsA" width="560"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-176434922082931953?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/176434922082931953/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=176434922082931953' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/176434922082931953'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/176434922082931953'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/11/simons-cat-in-catnap.html' title='Simon&apos;s Cat in &apos;Catnap&apos;'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/A3JC24p0YsA/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-8439913015214084747</id><published>2011-11-21T21:04:00.001+01:00</published><updated>2011-11-21T21:05:54.158+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geophysik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geo-Video'/><title type='text'>Geo Video: Reflexiosseismik</title><content type='html'>Wie funktioniert die Reflexionsseismik? Dieses Video gibt Auskunft.&lt;br /&gt;&lt;iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/KFuphYChdTY" width="420"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-8439913015214084747?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/8439913015214084747/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=8439913015214084747' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/8439913015214084747'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/8439913015214084747'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/11/geo-video-reflexiosseismik.html' title='Geo Video: Reflexiosseismik'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/KFuphYChdTY/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-4875147411849072147</id><published>2011-11-16T23:24:00.001+01:00</published><updated>2011-11-16T23:28:02.965+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Medien'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bodenkunde'/><title type='text'>Fächerübergreifende Lehrmaterialien zum Thema „Boden“ kostenlos im Internet</title><content type='html'>&lt;blockquote class="tr_bq"&gt;„Es gibt in der ganzen Natur keinen wichtigeren, keinen der Betrachtung würdigeren Gegenstand als den Boden.“ -  Dies befand bereits einer der Begründer der wissenschaftlichen Bodenkunde, Friedrich Albert Fallou im Jahre 1862. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Brisanz der Auseinandersetzung mit dem Boden und des daraus resultierenden Bodenschutzes ist aber erst in den letzten Jahrzehnten in den Fokus des Natur- und Umweltschutzes getreten.&lt;br /&gt;Dabei bietet sich dieses Thema für den fächerübergreifenden Unterricht schon in der Grundschule an, z. B. in Verbindung von Biologie, Geographie und Chemie (wie in den Lehrplänen des Freistaates Sachsen). Die Beschäftigung mit dem Boden muss aber nicht auf die Naturwissenschaften beschränkt sein: Auch die Verbindung mit Musik, Deutsch, Mathe, künstlerischen Fächern, Sport oder Fremdsprachen sind gut möglich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Biologielehrerin Katalin Roch hat sich dieses umfangreichen Themas angenommen und im Auftrag der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und des Senckenberg Museums für Naturkunde Görlitz eine Lehrerhandreichung für Grund-, Haupt- und Realschulen sowie Gymnasium angefertigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie kann kostenlos unter dieser Internetadresse herunter geladen werden:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.senckenberg.de/root/index.php?page_id=15079"&gt;www.senckenberg.de/lehrmaterialienboden&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Autorin freut sich über Kommentare und Anmerkungen zur Anwendung der Handreichung: post-gr@senckenberg.de&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Katalin Roch  unterrichtet am Gymnasium Brandis die Fächer Biologie und Sport und Naturwissenschaftliches Profil.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.senckenberg.de/lehrmaterialienboden" target="_new"&gt;http://www.senckenberg.de/lehrmaterialienboden&lt;/a&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="iePrAuthorText" id="@p451203-author_text" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Dr. Christian Düker&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="iePrDepartment" id="@p451203-department_id" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Senckenberg Pressestelle&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;a href="http://idw-online.de/de/institution639"&gt;Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;via &lt;a href="http://idw-online.de/de/news451203"&gt;Informationsdienst Wissenschaft &lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-4875147411849072147?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/4875147411849072147/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=4875147411849072147' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/4875147411849072147'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/4875147411849072147'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/11/facherubergreifende-lehrmaterialien-zum.html' title='Fächerübergreifende Lehrmaterialien zum Thema „Boden“ kostenlos im Internet'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-7997912987015064928</id><published>2011-11-16T23:22:00.001+01:00</published><updated>2011-11-16T23:29:22.099+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Erdgeschichte'/><title type='text'>Chronologie einer Krise</title><content type='html'>&lt;blockquote class="tr_bq"&gt;&lt;b&gt;Im Lauf der letzten rund 500 Millionen Jahren ereigneten sich auf den Kontinenten und in den Meeren fünf globale ökologische Krisen, die mit kaum vorstellbaren Massensterben einhergingen. Das tiefgreifendste Ereignis dieser Art fand vor rund 250 Millionen Jahren statt. In einem Artikel, der morgen, 17. November, im Wissenschaftsjournal Science erscheint, beschreibt ein internationales Wissenschaftlerteam jetzt den Ablauf der Ereignisse mit bislang nicht erreichter Genauigkeit.&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Wissenschaftlerteam, unter ihnen der MARUM-Mitarbeiter Dr. Xiao-lei Liu, untersuchte Ablagerungen, die an verschiedenen Orten in Südchina gewonnen wurden. Sie stammen aus der Wende vom Erdzeitalter des Perm zur Trias und sind etwa 250 Millionen Jahre alt. Um die Chronologie der ökologischen Krise präzise erfassen zu können, datierten die Forscher ihre Proben mit der Uran-Blei-Methode. Sie basiert auf dem natürlichen radioaktiven Zerfall des Urans und dient gewissermaßen als absolute Uhr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Meine Kollegen sammelten Proben aus 29 vulkanischen Aschelagen und wendeten eine ganze Reihe geowissenschaftlicher Analysemethoden an“, sagt Geochemiker Xiao-lei Liu. Demnach kollabierten die Ökosysteme auf unserem Planeten vor 252,28 Millionen Jahren. Das Massensterben erstreckte sich über einen Zeitraum von weniger als 200.000 Jahren. In dieser Zeit herrschten auf der Erde apokalyptische Verhältnisse. An Land verschwanden drei Viertel, im Meer sogar 95 Prozent aller Tier-  und Pflanzenarten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Holzkohlelagen in den von uns untersuchten Ablagerungen lieferten die entscheidenden Indizien für die Ursachen der Krise“, sagt Dr. Liu. Sie finden sich nicht nur in den südchinesischen Sedimenten sondern auch in vergleichbaren Ablagerungen aus West-Australien oder der kanadischen Arktis und belegen den globalen Charakter der Ökokrise. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Holzkohle verrät, dass es ausgedehnte Flächenbrände gegeben haben muss. Diese Busch- und Waldbrände deuten auf einen enormen Temperatursprung an der Grenze vom Perm zur Trias hin bzw. auf ein intensives Treibhausklima. Ursache dafür waren rasante Anstiege des Kohlenstoffdioxidgehalts in der Atmosphäre und/oder Emissionen des sehr potenten Treibhausgases Methan. Massive Vulkanausbrüche in weiten Bereichen Sibiriens scheinen dafür der Grund zu sein. Dünnflüssige Laven ergossen sich über weite Landstriche; diese Eruptionen setzten auch Kohlendioxid und Methan frei. Das Klima wurde heißer und trockener. Feuersbrünste zogen über die Kontinente. Die Böden waren kaum noch geschützt und erodierten. Die Krise nahm ihren Lauf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="iePrAuthorText" id="@p451413-author_text" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Albert Gerdes&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="iePrDepartment" id="@p451413-department_id" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Pressestelle&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;a href="http://idw-online.de/de/institution314"&gt;MARUM - Zentrum für Marine Umweltwissenschaften an der Universität Bremen&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;via &lt;a href="http://idw-online.de/de/news451413"&gt;Informationsdienst Wissenschaft &lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-7997912987015064928?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/7997912987015064928/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=7997912987015064928' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/7997912987015064928'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/7997912987015064928'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/11/im-lauf-der-letzten-rund-500-millionen.html' title='Chronologie einer Krise'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-4207051970943768862</id><published>2011-11-16T19:06:00.001+01:00</published><updated>2011-11-16T19:08:54.476+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sonstiges'/><title type='text'>Interview im Wissenschafts-Cafe</title><content type='html'>Das &lt;a href="http://www.wissenschafts-cafe.net/"&gt;Wissenschafts-Cafe&lt;/a&gt; ist wiederbelebt worden. Diesmal durfte ich 13 Fragen rund um meine Bloggerei beantworten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.wissenschafts-cafe.net/2011/11/13-fragen-an-gunnar-ries-von-mente-et-malleo/"&gt;13 Fragen an… Gunnar Ries von Mente et Malleo&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-4207051970943768862?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/4207051970943768862/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=4207051970943768862' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/4207051970943768862'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/4207051970943768862'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/11/interview-im-wissenschafts-cafe.html' title='Interview im Wissenschafts-Cafe'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-8747754890596743155</id><published>2011-11-14T21:59:00.001+01:00</published><updated>2011-11-14T22:05:28.755+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Klima'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Vulkanismus'/><title type='text'>Luftverschmutzung und Vulkanasche lassen Wolken stärker vereisen</title><content type='html'>&lt;blockquote class="tr_bq"&gt;&lt;b&gt;Forscher registrieren starken Kontrast in den Wolkeneigenschaften zwischen Nord- und Südhemisphäre&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leipzig. In Wolken auf der Nordhalbkugel der Erde bildet sich Eis bei viel höheren Temperaturen als in Wolken auf der Südhalbkugel. Das geht aus Laser-gestützten Untersuchungen am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (IfT), an der Magellan-Universität in Chile, der Stellenbosch-Universität in Südafrika und während transatlantischer Überfahrten des Forschungsschiffs Polarstern hervor. Die Studie dokumentiere die Bedeutung von Partikeln bei der Eisbildung in flachen Wolkenschichten der nördlichen Hemisphäre, schreiben die Forscher im Fachblatt Geophysical Research Letters.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch die höhere Luftverschmutzung auf der Nordhalbkugel steht im Verdacht, zu dem gefundenen Effekt beigetragen zu haben. Partikel aus Vulkanasche haben ebenfalls starken Einfluss auf die Eisbildung in Wolken. Das konnten die IfT-Forscher zusammen mit der Ludwig-Maximilians-Universität München in einer zweiten Studie nachweisen, für die Daten vom Ausbruch des Eyjafjallajökull-Vulkans auf Island im April 2010 ausgewertet wurden und die nun im Fachblatt Journal of Geophysical Research veröffentlicht wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um die hemisphärischen Unterschiede in den Wolkeneigenschaften zwischen Nord- und Südhalbkugel der Erde zu untersuchen, nutzten die Leipziger Wissenschaftler 2009 und 2010 die  An- und Abreise des Forschungsschiffs Polarstern in die Antarktis, um die auf die in dieser Zeit gesammelten Daten mit einem bestehenden Wolkendatensatz aus Leipzig zu vergleichen. Auf den Fahrten nach Punta Arenas in Chile und Kapstadt in Südafrika konnten sie dabei die Wolkenbildung mittels Laser beobachten. Ein am IfT entwickeltes LIDAR-System sendet dazu Laserimpulse mit Wellenlängen von 355, 532 und 1064 Nanometern aus, die von in der Atmosphäre schwebenden Partikeln reflektiert werden. Durch die Drehung der Schwingungsrichtung des Laserlichts, der sogenannten Depolarisation, lässt sich der Aggregatszustand der Wolken bestimmen. Beim Vergleich mit den Messungen über Leipzig zeigte sich ein starker Unterschied in der Häufigkeit Eis enthaltender Wolken. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Mitteleuropa bilden bereits rund 70 Prozent der Wolken bei Temperaturen um -18 Grad Celsius Eis. Im Süden Chiles und in Südafrika sind es hingegen nur 20 bzw. 35 Prozent. Ursache für einen derartigen Kontrast ist höchstwahrscheinlich die größere Anzahl und größere Vielfalt an in der Luft schwebenden Aerosolpartikeln, sogenannten Eiskeimen, auf der Nordhalbkugel, die Voraussetzung sind, dass sich Eis in Wassertropfen zwischen -40 und 0 Grad Celsius bilden kann. Die Partikel bestehen hauptsächlich aus Mineralstaub, Ruß und feiner Asche, deren Quellen die zahlreichen Wüsten und Waldbrände sind, aber auch die stärkere Luftverschmutzung durch den Menschen kann eine mögliche Ursache sein. "Verglichen mit der verschmutzten Atmosphäre auf der Nordhalbkugel ist die Luft über Punta Arenas am Rande der Antarktis regelrecht sauber. Die größte Stadt an der Südspitze Amerikas liegt mitten im antarktischen Tiefdruckgürtel. Die meiste Zeit des Jahres kommt die Luft daher aus Westen direkt vom Pazifik", erklärt Thomas Kanitz, Doktorand am IfT.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass kleinste Aersolpartikel als Keime für die Wolkentropfenkondensation und die Eisbildung dienen und damit die Wolkenentstehung stark beeinflussen, ist schon lange bekannt. Reine, partikelfreie Wolkentropfen würden normalerweise erst bei etwa -40 Grad Celsius gefrieren. Diese Temperatur kann durch Kontakt mit wasserunlöslichen Partikeln und zum Teil auch durch bestimmte Bakterienarten wesentlich erhöht werden. Unklar ist jedoch immer noch, wie groß dieser Partikeleinfluss im Vergleich zu meterologischen Faktoren ist und ob die globalen Modelle, die Aussagen über künftige Klimaveränderungen machen, diesen Einfluss korrekt wiedergeben. Verbunden damit ist auch die Frage, ob sich die Wolken- und somit die Niederschlagsbildung in Regionen mit starker Luftverschmutzung von Regionen mit geringerer Luftverschmutzung unterscheidet. In den mittleren Breiten der Nordhalbkugel ist die freie Troposphäre zwischen zwei und zwölf Kilometern Höhe durch Aerosolpartikel aus vom Menschen verursachter Luftverschmutzung, Wüstenstaub und Biomasseverbrennung geprägt. In den mittleren Breiten der Südhalbkugel fehlen diese Partikel größtenteils, weil dort mehr Ozeane und wesentlich weniger Industrie, Waldgebiete und Wüsten zu finden sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch Vulkanausbrüche haben einen Einfluss auf die Eisbildung in Wolken. Mit Hilfe von zwei LIDAR-Systemen untersuchten Forscher vom IfT Leipzig und der Ludwig-Maximilians-Universität München während des Ausbruchs des Eyjafjallajökull-Vulkans auf Island im April 2010 die Wirkung der Aschepartikel auf die Wolkenvereisung über Leipzig und Maisach bei München. Dabei zeigte sich, dass es in allen von der Vulkanasche beeinflussten Wolken bereits zur Eisbildung gekommen ist, sobald deren Temperatur unter -15 Grad Celsius betragen hat. „Befindet sich Vulkanasche in der Atmosphäre, dann kann sich offenbar in jeder Höhe bei relativ hohen Temperaturen Eis bilden sobald ausreichend Feuchtigkeit verfügbar ist“, berichtet Dr. Patric Seifert, Wissenschaftler am IfT. Ohne Vulkanasche entsteht Eis an der Wolkenoberkante jedoch oft erst bei -25 Grad Celsius. &lt;br /&gt;Tilo Arnhold&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Publikationen:&lt;br /&gt;Kanitz, T., P. Seifert, A. Ansmann, R. Engelmann, D. Althausen, C. Casiccia, and E. G. Rohwer (2011), Contrasting the impact of aerosols at northern and southern midlatitudes on heterogeneous ice formation, Geophys. Res. Lett., 38, L17802, doi:10.1029/2011GL048532. &lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.agu.org/pubs/crossref/2011/2011GL048532.shtml" target="_new"&gt;http://www.agu.org/pubs/crossref/2011/2011GL048532.shtml&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die Untersuchungen wurden mit Mitteln des Paktes für Forschung und Innovation der Leibniz-Gemeinschaft  gefördert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seifert, P., et al. (2011), Ice formation in ash-influenced clouds after the eruption of the Eyjafjallajökull volcano in April 2010, J. Geophys. Res., Vol. 116, D00U04, 14 PP.,  doi:10.1029/2011JD015702.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.agu.org/pubs/crossref/2011/2011JD015702.shtml" target="_new"&gt;http://www.agu.org/pubs/crossref/2011/2011JD015702.shtml&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die Untersuchungen wurden von der Europäischen Kommission im Rahmen des Lidar-Forschungsnetzwerkes EARLINET gefördert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="iePrAuthorText" id="@p450711-author_text" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Tilo Arnhold&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="iePrDepartment" id="@p450711-department_id" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Presse- und Öffentlichkeitsarbeit&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;a href="http://idw-online.de/de/institution1606"&gt;Leibniz-Institut für Troposphärenforschung e. V.&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;via &lt;a href="http://idw-online.de/de/news450711"&gt;Informationsdienst Wissenschaft &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-8747754890596743155?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/8747754890596743155/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=8747754890596743155' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/8747754890596743155'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/8747754890596743155'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/11/luftverschmutzung-und-vulkanasche.html' title='Luftverschmutzung und Vulkanasche lassen Wolken stärker vereisen'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-5362380477337344477</id><published>2011-11-14T21:57:00.001+01:00</published><updated>2011-11-14T22:05:59.671+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Klima'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Vulkanismus'/><title type='text'>Air pollution and volcanic ash cause more efficient freezing of clouds</title><content type='html'>&lt;blockquote class="tr_bq"&gt;&lt;div class="iePrAbstract" id="@p450718-@l0-abstract" name="doc_elem_p"&gt;&lt;b&gt;Leipzig: In clouds of the northern hemisphere ice is formed at much higher temperatures than in southern-hemispheric clouds. This conclusion was drawn based on laser-aided measurements at Leibniz Institute for Tropospheric Research (IfT) in Leipzig, Germany, at Magellan University in Punta Arenas, Chile, at Stellenbosch University in South Africa and during transatlantic cruises of the German research vessel Polarstern. In a recent publication in the scientific journal Geophysical Research Letters the authors state that their study documents the relevance of aerosol particles for the formation of ice crystals in shallow cloud layers in the northern hemisphere.&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="iePrAbstract" id="@p450718-@l0-abstract" name="doc_elem_p"&gt;&lt;/div&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;The strong air pollution in the northern hemisphere is suspected to contribute to the observed effect. &lt;br /&gt;Also volcanic ash particles have a strong influence on the ice formation in clouds. This finding was revealed in a second, collaborative study of IfT Leipzig and Ludwig-Maximiliams University Munich, which used data from the eruption of the Eyjafjallajökull volcano in Iceland in April 2010 and was recently published in the scientific journal Journal of Geophysical Research.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;To investigate the differences between the northern and southern hemisphere, scientists at IfT Leipzig analyzed data from the cruises of the Polarstern to Antarctica and back in 2009 and 2010 and compared the findings with an already existing data set from Leipzig. During the cruises to Punta Arenas in Chile and Kapstadt in South Africa they observed the formation of clouds with laser. For that purpose a so-called LIDAR system developed at IfT emits laser pulses at wavelengths of 355, 532, and 1064 nm which are than reflected back to the LIDAR by particles suspended in atmosphere. From the rotation of the oscillation direction of the reflected light, so-called depolarization, the phase state of the clouds can be determined. The comparison of the collected data with the data set of Leipzig revealed strong contrasts in the amount of ice-containing clouds.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Above central Europe 70 percent of all clouds contain ice already at temperatures of above -18 degree Celsius. At these temperatures clouds above southern Chile and South Africa form ice only in 20 and 35 percent of the cases, respectively. The reason for such a contrast is most likely the larger amount and larger variety of aerosol particles, so-called ice nuclei, in the northern hemisphere which are a basic requirement for the freezing of cloud droplets at temperatures between -40 and 0 degree Celsius. These ice nuclei typically consist of mineral dust, soot, or fine ash originating from the numerous deserts or areas with forest fires, but also man-made air pollution from industry and biomass burning activity are a possible source of ice nuclei. “Compared to the polluted atmosphere in the northern hemisphere the air above Punta Arenas in the vicinity of Antarctica is virtually clean. The largest city at the southern tip of America is located right within the Antarctic deep-pressure belt. During most of the time of the year, the air comes from the west – right from the Pacific Ocean”, explains Thomas Kanitz PhD, student at IfT.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;It is well known that small aerosol particles are needed as nuclei for cloud droplet condensation and ice crystal formation. Pure, particle-free cloud droplets would not freeze before temperatures decrease to below -40 degree Celsius. This threshold temperature can be significantly increased via contact of the cloud droplet with insoluble particles or specific types of bacteria. However, it remains unclear to which extent ice formation is influenced by these particles or by other meteorological processes, and whether global climate models are capable of reproducing this effect. Related to this point is the question, whether the formation of clouds and thus precipitation in regions with strong pollution differs from the situation in less-polluted regions. In the midlatitudes of the northern hemisphere the free troposphere between 2 and 12 kilometer height is strongly loaded with aerosol particles stemming from man-made air pollution, desert dust and biomass burning. In the southern midlatitudes these particles are mostly absent because the surface area is dominated by oceans and comparably few regions with industry, forests, or deserts.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also volcanic eruptions can influence ice formation in clouds. During the eruption of the Eyjafjöllajökull volcano in Iceland in April 2010 the scientists at Leipzig studied the effect of the volcanic ash on cloud glaciation with two LIDAR systems located at Leipzig and at Maisach, close to Munich, Germany. “When there is volcanic ash in the atmosphere, ice can obviously form at relatively high temperatures as soon as enough humidity is available”, reports Dr. Patric Seifert, scientist at IfT. Without volcanic ash, ice is usually formed only at temperatures below -25 degree Celsius.&lt;br /&gt;Tilo Arnhold&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Publications:&lt;br /&gt;Kanitz, T., P. Seifert, A. Ansmann, R. Engelmann, D. Althausen, C. Casiccia, and E. G. Rohwer (2011), Contrasting the impact of aerosols at northern and southern midlatitudes on heterogeneous ice formation, Geophys. Res. Lett., 38, L17802, doi:10.1029/2011GL048532. &lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.agu.org/pubs/crossref/2011/2011GL048532.shtml" target="_new"&gt;http://www.agu.org/pubs/crossref/2011/2011GL048532.shtml&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote class="tr_bq"&gt;Seifert, P., et al. (2011), Ice formation in ash-influenced clouds after the eruption of the Eyjafjallajökull volcano in April 2010, J. Geophys. Res., Vol. 116, D00U04, 14 PP.,  doi:10.1029/2011JD015702.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.agu.org/pubs/crossref/2011/2011JD015702.shtml" target="_new"&gt;http://www.agu.org/pubs/crossref/2011/2011JD015702.shtml&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;The studies were supported by the Europeean Commission in the frame oft he lidar research networkk EARLINET.&amp;nbsp; &lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote class="tr_bq"&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="iePrAuthorText" id="@p450718-author_text" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Tilo Arnhold&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="iePrDepartment" id="@p450718-department_id" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Presse- und Öffentlichkeitsarbeit&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;a href="http://idw-online.de/en/institution1606"&gt;Leibniz-Institut für Troposphärenforschung e. V.&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;Via &lt;a href="http://idw-online.de/en/news450718"&gt;Informationsdienst Wissenschaft &lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-5362380477337344477?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/5362380477337344477/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=5362380477337344477' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/5362380477337344477'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/5362380477337344477'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/11/air-pollution-and-volcanic-ash-cause.html' title='Air pollution and volcanic ash cause more efficient freezing of clouds'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-5304322518961005652</id><published>2011-11-14T20:51:00.001+01:00</published><updated>2011-11-14T20:53:58.438+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geologie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Paläontologie'/><title type='text'>Indischer Bernstein konserviert 52 Millionen Jahre alte Symbiose</title><content type='html'>&lt;blockquote class="tr_bq"&gt;&lt;b&gt;Geobiologen der Universität Göttingen haben in einem 52 Millionen Jahre alten indischen Bernstein frühe Belege für eine noch heute vorkommende Form der Symbiose zwischen Pilzen und Pflanzenwurzeln entdeckt, die sogenannten Mykorrhizen. Die Ergebnisse der Untersuchungen sind jetzt in der Dezemberausgabe der Fachzeitschrift New Phytologist erschienen.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pilz und Baum: Indischer Bernstein konserviert 52 Millionen Jahre alte Symbiose&lt;br /&gt;Forscher der Universität Göttingen finden frühe Belege für Gemeinschaft beider Lebensformen &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(pug) Geobiologen der Universität Göttingen haben in einem 52 Millionen Jahre alten indischen Bernstein frühe Belege für eine noch heute vorkommende Form der Symbiose zwischen Pilzen und Pflanzenwurzeln entdeckt, die sogenannten Mykorrhizen. Diese bezeichnen eine weitverbreitete Form der Lebensgemeinschaft zwischen Bodenpilzen und den Wurzeln bestimmter Pflanzen. Der Pilz tritt dabei mit dem Wurzelsystem der Wirtspflanze in Kontakt, vergrößert mit seinen fadenförmigen Zellen die Wurzeloberfläche der Pflanzen und unterstützt so deren Nahrungsaufnahme. Im Gegenzug liefert die Pflanze dem Pilz Energie in Form von Zuckern. Mit diesen Zuckern produziert der Pilz die für sein Wachstum notwendigen Substanzen. Wie die Forscher herausfanden, spielten die Mykorrhizen offenbar bereits in den frühen tropischen Regenwäldern der Erdgeschichte eine bedeutende Rolle. Die Ergebnisse der Untersuchungen sind jetzt in der Dezemberausgabe der Fachzeitschrift New Phytologist erschienen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Wissenschaftler des Courant Forschungszentrums Geobiologie der Universität Göttingen haben erstmals fossile Mykorrhizen gefunden, die mit bedecktsamigen Blütenpflanzen (Pflanzen, deren Samenanlagen in einem Fruchtknoten eingeschlossen sind) assoziiert sind. Dabei handelt es sich um eine besondere Art der Pilz-Pflanzen-Symbiose, die sogenannten Ektomykorrhizzen. Bei dieser Form der Symbiose dringt der Pilz nicht in die Wurzelzellen der Pflanzen ein. Die gefundenen Einschlüsse im Bernstein lassen verschiedene Entwicklungsstadien erkennen und geben Einblicke in vielfältige morphologische Details. „Das fossile Harz – also der Bernstein – wurde von Bäumen eines frühen tropischen Regenwaldes produziert“, erklärt Dr. Alexander Schmidt vom Courant Forschungszentrum Geobiologie. „Mykorrhizenfunde in Fossilien sind ex-trem selten. Tatsächlich ist bisher nur ein weiteres Fossil von Ektomykorrhizen entdeckt worden.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Zusammenarbeit mit indischen Paläontologen und dem American Museum of Natural History in New York gelang den Wissenschaftlern eine detaillierte Bearbeitung der Fossilien. „Der indische Bernstein unterscheidet sich in seiner chemischen Zusammensetzung deutlich von dem Baltischen Bernstein des Ostseeraumes und lässt sich in organischen Lösungsmitteln leicht lösen“, erklärt Christina Beimforde, Spezialistin für fossile Pilze am Courant Forschungszentrum. „Durch diese Besonderheit konnten wir eines der Mykorrhizasysteme aus dem fossilen Harz herauslösen. Durch ultrastrukturelle Analysen unter dem Rasterelektronenmikroskop konnten wir dieses Präparat genauso akribisch untersuchen wie die heute lebenden.“ In weiteren Untersuchungen wurden nun die organischen Bestandteile der versteinerten Pilz-Pflanzen-Lebensgemeinschaft analysiert. So haben die Forscher beispielsweise erstmals den schwarzen Farbstoff Melanin in fossilen Pilzen nachgewiesen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bereits vor über 400 Millionen Jahren unterstützten Pilze die Pflanzen bei der Eroberung des Festlandes – diese Lebensgemeinschaft gilt als Schlüsselinnovation in der Evolution der Pflanzen. Nach Ansicht der Wissenschaftler ist der 52 Millionen Jahre alte Bernsteinfund ein weiterer Beleg für die morphologische Stabilität der Mykorrhizen, die auch in heutigen Ökosystemen eine wichtige Funktion einnehmen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Originalveröffentlichung: Beimforde, C. et al. Ectomycorrhizas from a Lower Eocene angiosperm forest. New Phytologist 2011. DOI: 10.1111/j.1469-8137.2011.03868.x&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="iePrAuthorText" id="@p450469-author_text" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Beate Hentschel&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Presse, Kommunikation und Marketing&lt;br /&gt;&lt;a href="http://idw-online.de/de/institution77"&gt;Georg-August-Universität Göttingen&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;via &lt;a href="http://idw-online.de/de/news450469"&gt;Informationsdienst Wissenschaft&lt;/a&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-5304322518961005652?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/5304322518961005652/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=5304322518961005652' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/5304322518961005652'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/5304322518961005652'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/11/indischer-bernstein-konserviert-52.html' title='Indischer Bernstein konserviert 52 Millionen Jahre alte Symbiose'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-5473701376571663416</id><published>2011-11-11T16:26:00.001+01:00</published><updated>2011-11-11T16:30:30.860+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fotografie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Medien'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geo-Foto'/><title type='text'>open access geosciences image repository</title><content type='html'>Die European Geosciences Union hat einen open access Bilderdienst eingerichtet. Dort können nicht nur Geowissenschaftler Fotos mit geologischen Inhalten einstellen und Bilder anderer Nutzer unter Creative Commons Lizenzen selber nutzen. Ich denke, das ist ein ziemlich nützlicher Dienst und werde mich sicher auch daran beteiligen.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.imaggeo.net/"&gt;Imaggeo - Open Acess Image Repository der European Geosciences Union&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-5473701376571663416?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/5473701376571663416/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=5473701376571663416' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/5473701376571663416'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/5473701376571663416'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/11/open-access-geosciences-image.html' title='open access geosciences image repository'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-7004827331214326154</id><published>2011-11-11T00:10:00.001+01:00</published><updated>2011-11-11T00:10:56.614+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sonstiges'/><title type='text'>The Sagan Series (part 8) - Gift of Apollo</title><content type='html'>&lt;iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/8Xtly-dpBeA" width="560"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-7004827331214326154?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/7004827331214326154/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=7004827331214326154' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/7004827331214326154'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/7004827331214326154'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/11/sagan-series-part-8-gift-of-apollo.html' title='The Sagan Series (part 8) - Gift of Apollo'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/8Xtly-dpBeA/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-1417343504685590644</id><published>2011-11-10T11:20:00.001+01:00</published><updated>2011-11-10T11:20:14.787+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Musik'/><title type='text'>Symphony of Science - Onward to the Edge!</title><content type='html'>&lt;iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/akek6cFRZfY" width="560"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-1417343504685590644?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/1417343504685590644/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=1417343504685590644' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/1417343504685590644'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/1417343504685590644'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/11/symphony-of-science-onward-to-edge.html' title='Symphony of Science - Onward to the Edge!'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/akek6cFRZfY/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-6842619679882723912</id><published>2011-11-09T16:59:00.000+01:00</published><updated>2011-11-09T18:20:37.374+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geophysik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='georisiken'/><title type='text'>Das Erdbeben in der Türkei vom 23. Oktober 2011</title><content type='html'>Der USGS hat ein &lt;a href="http://earthquake.usgs.gov/earthquakes/eqarchives/poster/2011/20111023.php"&gt;Poster&lt;/a&gt; zum herunterladen bereitgestellt, welches die Geologie des M 7,1 Erdbebens vom 23. Oktober 2011 zusammenfasst.Das Poster kann sowohl als &lt;a href="ftp://hazards.cr.usgs.gov/maps/sigeqs/20111023/20111023.pdf"&gt;.pdf&lt;/a&gt; oder als jpg in den Auflösungen&lt;a href="http://earthquake.usgs.gov/earthquakes/eqarchives/poster/2011/20111023.low.jpg"&gt; low&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://earthquake.usgs.gov/earthquakes/eqarchives/poster/2011/20111023.medium.jpg"&gt;medium&lt;/a&gt; und &lt;a href="ftp://hazards.cr.usgs.gov/maps/sigeqs/20111023/20111023.jpg"&gt;high&lt;/a&gt; heruntergeladen werden.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://earthquake.usgs.gov/earthquakes/eqarchives/poster/2011/20111023.php"&gt;Poster of the Eastern Turkey Earthquake of 23 October 2011 - Magnitude 7.1&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-6842619679882723912?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/6842619679882723912/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=6842619679882723912' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/6842619679882723912'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/6842619679882723912'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/11/das-erdbeben-in-der-turkei-vom-23.html' title='Das Erdbeben in der Türkei vom 23. Oktober 2011'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-5993673302673779917</id><published>2011-11-09T16:06:00.000+01:00</published><updated>2011-11-09T16:06:38.453+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Vulkanismus'/><title type='text'>Ausbruch des Nyamuragira</title><content type='html'>Einer der aktivsten Vulkane Afrikas, der &lt;a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Nyamuragira"&gt;Nyamuragira&lt;/a&gt;, ist am Sonntag erneut ausgebrochen. &lt;br&gt;&lt;object width="460" height="370"&gt; &lt;param name="movie" value="http://www.guardian.co.uk/video/embed"&gt;&lt;/param&gt; &lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt; &lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt; &lt;param name="flashvars" value="endpoint=http://www.guardian.co.uk/world/video/2011/nov/08/congo-volcano-erupts-video/json"&gt;&lt;/param&gt; &lt;embed src="http://www.guardian.co.uk/video/embed" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="460" height="370" flashvars="endpoint=http://www.guardian.co.uk/world/video/2011/nov/08/congo-volcano-erupts-video/json"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-5993673302673779917?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/5993673302673779917/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=5993673302673779917' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/5993673302673779917'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/5993673302673779917'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/11/ausbruch-des-nyamuragira.html' title='Ausbruch des Nyamuragira'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-3015614943077432904</id><published>2011-11-09T14:39:00.000+01:00</published><updated>2011-11-09T14:40:26.394+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sonstiges'/><title type='text'>Happy Carl Sagan Day</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://www.centerforinquiry.net/images/carlsaganday/posters/CSDposter-TheCosmos.pdf"&gt;&lt;img border="0" height="400" src="http://1.bp.blogspot.com/-CqYBbVzIpIw/Trp_77sppKI/AAAAAAAAAWs/drkmTR4TEIE/s400/CarlSaganDay.jpg" width="255" /&gt;&lt;span id="goog_783995498"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span id="goog_783995499"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Heute, am 9. November, hätte &lt;a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Carl_Sagan"&gt;Carl Sagan&lt;/a&gt; &lt;a href="http://www.centerforinquiry.net/carlsaganday"&gt;Geburtstag&lt;/a&gt; gehabt. Leider habe ich mal wieder vergessen, das Universum für meinen Geburtags-Apfelkuchen vorzuheizen und habe jetzt natürlich keine 13 Milliarden Jahre mehr Zeit dafür. Aber zur Not kann man ja auch anders feiern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/MSce39QSYVo" width="420"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/xp-kEjDXJBE" width="420"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/nl5dlbCh8lY" width="560"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-3015614943077432904?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/3015614943077432904/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=3015614943077432904' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/3015614943077432904'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/3015614943077432904'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/11/happy-carl-sagan-day.html' title='Happy Carl Sagan Day'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-CqYBbVzIpIw/Trp_77sppKI/AAAAAAAAAWs/drkmTR4TEIE/s72-c/CarlSaganDay.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-4047030763489913673</id><published>2011-11-09T12:03:00.000+01:00</published><updated>2011-11-09T12:03:17.298+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geophysik'/><title type='text'>Erdbeben auf Briefmarke! Ehrung für Geophysiker Wiechert</title><content type='html'>&lt;blockquote class="tr_bq"&gt;&lt;b&gt;Aus den Händen des Parlamentarischen Staatssekretärs Hartmut Koschyk, MdB, vom Bundesministeriums für Finanzen (BMF) erhielten heute der Präsident der Deutschen Geophysikalischen Gesellschaft (DGG) e.V. und weitere Vertreter die Sondermarke der Deutschen Post anlässlich des 150. Geburtstags des Göttinger Erdbebenforschers und Geophysikers Emil Wiechert überreicht. An der Veranstaltung der DGG, die in der Niedersächsischen Landesvertretung in Berlin stattfand, nahmen rund geladene 100 Gäste teil.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Emil Wiechert war im Jahr 1898 in Göttingen auf den weltweit ersten Lehrstuhl für Geophysik berufen worden. Damit begründete er dieses in der Folge schnell wachsende Fachgebiet, dessen führender Repräsentant er bis zu seinem Tod im Jahr 1928 blieb. Wiechert war Mitbegründer mehrerer nationaler und internationaler Wissenschaftsgesellschaften, so auch der Deutschen Geophysikalischen Gesellschaft (DGG). In Göttingen errichtete er eine Erdbebenwarte, deren Seismographen bis heute als Wissenschaftsdenkmal in Betrieb sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Motiv der vom Frankfurter Grafiker Carsten Wolff entworfenen Briefmarke zeigt neben einem Porträt Emil Wiecherts die Seismographen-Aufzeichnung des großen San-Francisco-Erdbebens vom 21. April 1906 aus der Göttinger Erdbebenwarte. &lt;br /&gt;Ab dem 10. November 2011 ist die Sondermarke auch in den Verkaufsstellen der Deutschen Post erhältlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erstmalig im Mai 2008 hatte sich die DGG beim BMF für eine Sondermarke eingesetzt. Dieser Antrag wurde von weiteren Organisationen und Einzelpersonen unterstützt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Deutsche Geophysikalische Gesellschaft e.V. (DGG) vertritt über 1.100 Mitglieder in mehr als 30 Ländern weltweit. Ihre Ziele sind die Verbreitung und Erweiterung geophysikalischen Wissens in Forschung, Lehre, Anwendung und Öffentlichkeit.&lt;b&gt; &lt;/b&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;via &lt;a href="http://idw-online.de/de/news449918"&gt;Informationsdienst Wissenschaft &lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-4047030763489913673?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/4047030763489913673/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=4047030763489913673' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/4047030763489913673'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/4047030763489913673'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/11/erdbeben-auf-briefmarke-ehrung-fur.html' title='Erdbeben auf Briefmarke! Ehrung für Geophysiker Wiechert'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-2358775673974261824</id><published>2011-11-09T12:00:00.003+01:00</published><updated>2011-11-09T12:00:58.119+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Archäologie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Veranstaltungen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Paläoanthropologie'/><title type='text'>Bemalte Steine – die bislang älteste Tradition von Malerei in Mitteleuropa</title><content type='html'>&lt;blockquote class="tr_bq"&gt;&lt;b&gt;Sonderausstellung der Universität Tübingen präsentiert erstmals wichtige Belege für eiszeitliche Malerei in Mitteleuropa.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wissenschaftler der Universität Tübingen präsentieren die bislang älteste Tradition von Malerei in Mitteleuropa. Ausgrabungen der Universität Tübingen haben in der Höhle Hohle Fels auf der Schwäbischen Alb in den letzten beiden Jahren wichtige neue Nachweise für 15.000 Jahre alte Malerei erbracht, die am Ende der letzten Eiszeit geschaffen wurde. Diese Epoche nennt man Magdalénien und sie ist nach dem Fundort La Madeleine in Frankreich benannt. Drei der neuen Malereien zeigen Doppelreihen roter Punkte auf Kalksteingeröllen, ein weiteres bemaltes Fragment könnte von der Höhlenwand stammen. Es handelt sich bei diesen Funden um die ersten Entdeckungen bemalter Steine seit 1998, als ebenfalls im Hohle Fels vom  Archäologenteam des Tübinger Urgeschichtlers Prof. Nicholas Conard ein einzelner bemalter Stein angetroffen wurde. Zusätzlich zu den bemalten Steinen wurden nun auch Hämatit- und Ockerstücke gefunden, die zur Farbherstellung verwendet wurden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die neuen Funde aus dem Hohle Fels stehen im Mittelpunkt einer Sonderausstellung im Museum der Universität Tübingen MUT auf Schloss Hohentübingen unter dem Titel : „Bemalte Steine – das Ende der Eiszeitkunst auf der Schwäbischen Alb“. Die Ausstellung wird vom 10. November 2011 bis zum 29. Januar 2012 gezeigt. Sie zeigt die Neufunde vom Hohle Fels sowie bedeutende Vergleichsfunde derselben Fundstelle und von anderen Ausgrabungen der Universität Tübingen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch wenn eiszeitliche Höhlenmalerei in Westeuropa, vor allem in Frankreich und Spanien, gut dokumentiert ist, war sie bislang in Mitteleuropa unbekannt. Die Abwesenheit von Wandkunst im Hohle Fels und in Mitteleuropa überhaupt geht unter anderem auf die harten Klimabedingungen in der Region zurück, die zu einer kontinuierlichen Erosion und Zerstörung der Höhlenwände führten. Die Malereien aus dem Hohle Fels im Achtal bei Schelklingen dokumentieren nun die bisher älteste Tradition von Malerei in Mitteleuropa. Die bemalten Kalksteingerölle aus dem Hohle Fels zeigen alle sehr ähnliche Motive: die Reihen gemalter Punkte müssen für die Bewohner der Region zweifellos eine besondere Bedeutung besessen haben. Dennoch lassen sich diese abstrakten Darstellungen im Gegensatz zu den Tierbildern der paläolithischen Kunst nur schwer interpretieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Veranstaltungshinweis:&lt;br /&gt;Öffentliche Ausstellungeröffnung am Mittwoch, 9. November 2011, 18 Uhr&lt;br /&gt;Öffnungszeiten: 10. November 2011 bis zum 29. Januar 2012, jeweils Mittwoch bis Samstag 10 bis 17 Uhr&lt;b&gt; &lt;/b&gt;&lt;/blockquote&gt;&amp;nbsp;via &lt;a href="http://idw-online.de/de/news449812"&gt;Informationsdienst Wissenschaft&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-2358775673974261824?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/2358775673974261824/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=2358775673974261824' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/2358775673974261824'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/2358775673974261824'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/11/bemalte-steine-die-bislang-alteste.html' title='Bemalte Steine – die bislang älteste Tradition von Malerei in Mitteleuropa'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-8834860187766528124</id><published>2011-11-08T22:07:00.001+01:00</published><updated>2011-11-08T22:07:36.630+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Astronomie'/><title type='text'>Enceladus und Titan</title><content type='html'>In dieser faszinierenden Animation aus Aufnahmen der Raumsonde Gallileo (erstellt von @badastronomer aka &lt;a href="http://blogs.discovermagazine.com/badastronomy/"&gt;Phil Plait&lt;/a&gt;) kannman den kleineren und sehr hellen Saturnmond &lt;a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Enceladus_%28Mond%29"&gt;Enceladus&lt;/a&gt; vor dem sehr viel größeren Mond &lt;a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Titan_%28Mond%29"&gt;Titan&lt;/a&gt; sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/v5QlDWKGVPw" width="560"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-8834860187766528124?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/8834860187766528124/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=8834860187766528124' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/8834860187766528124'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/8834860187766528124'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/11/enceladus-und-titan.html' title='Enceladus und Titan'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/v5QlDWKGVPw/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-6019415361494769276</id><published>2011-11-08T18:23:00.001+01:00</published><updated>2011-11-08T18:23:24.517+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Umweltgeologie'/><title type='text'>Neue Nutzungsmöglichkeiten für Yucca Mountain</title><content type='html'>Das nukleare Endlager Yucca Mountain in den USA, könnte auch für andere Zwecke genutzt werden. Das United States Government Accountability Office hat einen report darüber veröffentlicht: "Yucca Mountain: Informationen über alternative Nutzungen und damit verbundenen Herausforderungen"&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.gao.gov/new.items/d11847.pdf"&gt;“&lt;em&gt;Yucca Mountain: Information on Alternative Uses of the Site and Related Challenges&lt;/em&gt;“&amp;nbsp; &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-6019415361494769276?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/6019415361494769276/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=6019415361494769276' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/6019415361494769276'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/6019415361494769276'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/11/neue-nutzungsmoglichkeiten-fur-yucca.html' title='Neue Nutzungsmöglichkeiten für Yucca Mountain'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-7935542394169916585</id><published>2011-11-08T15:23:00.001+01:00</published><updated>2011-11-08T15:23:20.858+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Astronomie'/><title type='text'>Asteroid 2005 YU55</title><content type='html'>&lt;iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/ucuegbwT8MU" width="560"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-7935542394169916585?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/7935542394169916585/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=7935542394169916585' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/7935542394169916585'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/7935542394169916585'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/11/asteroid-2005-yu55.html' title='Asteroid 2005 YU55'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/ucuegbwT8MU/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-6782722376205246982</id><published>2011-11-04T14:21:00.000+01:00</published><updated>2011-11-07T12:19:55.815+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Umweltgeologie'/><title type='text'>Atemberaubend: Sprengung des Condit-Dammes in Zeitraffer</title><content type='html'>In diesem spektakulären Video kann man die Sprengung des rund 100 Jahre alten Condit-Dammes am White Salmon River sowie die anschließende Leerung des Reservoirs in Zeitraffer verfolgen. Der Damm soll 2012 endgültig abgetragen werden. Die Aktion soll der Wiederherstellung der natürlichen Fließgewässer dienen.&lt;iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/4LxMHmw3Z-U" width="560"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-6782722376205246982?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/6782722376205246982/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=6782722376205246982' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/6782722376205246982'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/6782722376205246982'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/11/atemberaubend-sprengung-des-condit.html' title='Atemberaubend: Sprengung des Condit-Dammes in Zeitraffer'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/4LxMHmw3Z-U/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-2248324515372820669</id><published>2011-11-03T23:19:00.001+01:00</published><updated>2011-11-03T23:20:19.919+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Paläoanthropologie'/><title type='text'>Die ersten modernen Menschen erreichten Europa früher als bisher angenommen</title><content type='html'>&lt;blockquote class="tr_bq"&gt;&lt;b&gt;Ein internationales Team von Paläoanthropologen und Archäologen um Wissenschaftler der Universitäten Tübingen, Wien, Oxford, und des Senckenberg Forschungsinstitutes in Frankfurt am Main zeigt, dass die bisher den Neandertalern zugeschriebenen Funde aus der Grotta del Cavallo in Süditalien dem modernen Menschen zuzuordnen sind. Das Team konnte mittels Computeranalysen an fossilen Zähnen und Neu-Datierungen von Muschelresten eine frühere Besiedlung Europas durch anatomisch moderne Menschen beweisen.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Grotta del Cavallo ist eine 1960 entdeckte prähistorische Höhlen-fundstelle in Apulien. Dort wurden Überreste der sogenannten Uluzzien-Kultur gefunden, die durch persönliche Schmuckreste, Knochenwerk-zeuge sowie Farbenreste gekennzeichnet ist. Solche Artefakte werden meist mit dem modernen Menschen in Zusammenhang gebracht. Bisher wurden allerdings zwei damals von Prof. Palma di Cesnola von der Uni-versität Siena gefundene Milchzähne als Zähne von Neandertalern an-gesehen. Diese Bestimmung verursachte intensive Diskussionen über die kognitiven Fähigkeiten und eine mögliche unabhängige Entwicklung symbolischen Verhaltens bei Neandertalern, welches demnach als ähn-lich der Kompetenz früher moderner Menschen angesehen wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dr. Stefano Benazzi von der Universität Wien und das internationale Forscherteam untersuchten dreidimensionale digitale Modelle der Zahn-reste aus der Grotta del Cavallo anhand computertomographischer Da-ten. Sie verglichen diese mit einer großen Anzahl von Zähnen moderner Menschen und Neandertaler. Zwei unabhängige Vermessungsmethoden dienten zum Vergleich der internen und externen Merkmale der Zähne, einschließlich der Zahnschmelzdicke sowie der generellen Umrisslinie der Kronen.  &lt;br /&gt;Die Ergebnisse weisen die beiden Zähne aus der Grotta del Cavallo als Milchzähne von Kindern aus, die eindeutig zu den anatomisch modernen Menschen gehören. Prof. Katerina Harvati von der Universität Tübingen und dem dort angesiedelten Senckenberg Center for Human Evolution and Paleoecology, in deren Computertomographie-Labor ein großer Teil der Vergleichsuntersu-chungen durchgeführt wurde, sagt: „Unsere Analyse zeigt eindeutig, dass die Zahn-Überreste aus der Grotta del Cavallo von modernen Menschen stammen und dass deshalb die Uluzzien-Kultur dem modernen Menschen zugeordnet werden muss und nicht Neandertalern. Unsere Un-tersuchung betont die wichtige Rolle computertomographischer Verfahren und virtueller Anthro-pologie bei der Identifizierung und Interpretation fossiler Überreste.“  Dr. Ottmar Kullmer vom Senckenberg Forschungsinstitut Frankfurt ergänzt: „Fossile Menschenreste aus der Zeit dieser Übergangskulturen sind extrem selten und Milchzähne standen bislang nicht im Fokus solcher Vergleichsuntersuchungen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neue Radiokohlenstoff-Datierungen von marinen Muschelresten aus der gleichen archäologi-schen Schicht wie die Zähne, die von Dr. Katerina Douka an der Radiocarbon Accelerator Unit der Universität Oxford durchgeführt wurden, ergaben ein absolutes Alter von etwa 43.000 bis 45.000 Jahren vor heute. Damit sind die Funde aus der Grotta del Cavallo die bisher ältesten Nachweise des modernen Menschen in Europa. Kullmer deutet dieses Ergebnis: „Der moderne Homo sapiens ist offensichtlich schon vor dem Beginn des Aurignacien, das heißt vor dem Beginn der jüngeren Altsteinzeit, in das bereits von Neandertalern besiedelte Europa eingewandert.“ Harvati ergänzt “Es scheint, dass sich der moderne Mensch als erstes entlang der mediterranen Küste ausbreitete. Dies unterstreicht die Wichtigkeit Südeuropas in der Verbreitung der frühen Menschen.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Publikation: Stefano Benazzi, Katerina Douka, Cinzia Fornai, Catherine C. Bauer, Ottmar Kullmer, Jiri Svoboda, Ildiko´ Pap, Francesco Mallegni, Priscilla Bayle, Michael Coquerelle, Silvana Condemi, Annamaria Ronchitelli, Katerina Harvati &amp;amp; Gerhard W.Weber: Early dispersal of modern humans in Europe and implications for Neanderthal behavior. doi:10.1038/nature10617&lt;br /&gt;&lt;b&gt; &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="iePrAuthorText" id="@p448468-author_text" name="doc_elem_p"&gt;Michael Seifert&amp;nbsp; &lt;/div&gt;&lt;div class="iePrDepartment" id="@p448468-department_id" name="doc_elem_p"&gt;Hochschulkommunikation&lt;/div&gt;&lt;a href="http://idw-online.de/de/institution81"&gt;Eberhard Karls Universität Tübingen&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Via &lt;a href="http://idw-online.de/de/news448468"&gt;Informationsdienst Wissenschaft &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt; &lt;/b&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-2248324515372820669?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/2248324515372820669/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=2248324515372820669' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/2248324515372820669'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/2248324515372820669'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/11/die-ersten-modernen-menschen-erreichten.html' title='Die ersten modernen Menschen erreichten Europa früher als bisher angenommen'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-4404730909542941624</id><published>2011-11-02T19:10:00.001+01:00</published><updated>2011-11-02T19:10:42.026+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Verhalten'/><title type='text'>"Lichtverschmutzung" in Städten beeinträchtigt Orientierung nachtaktiver Tiere</title><content type='html'>&lt;blockquote class="tr_bq"&gt;&lt;div class="iePrAbstract" id="@p448243-@l0-abstract" name="doc_elem_p"&gt;&lt;b&gt;Lichtverschmutzung in Städten verringert einer Studie der Freien Universität Berlin und des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei zufolge nicht nur die Sichtbarkeit der Sterne, sondern auch die Wahrnehmung von wichtigen Signalen, mithilfe derer sich einige nachtaktive Tierarten orientieren. In klaren, mondbeschienenen Nächten erstreckt sich ein für das menschliche Auge unsichtbares Muster polarisierten Lichts wie ein Kompass über den Himmel.&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;Die Lichtglocken über Großstädten in der Nacht sind nach Einschätzung der Wissenschaftler verantwortlich dafür, dass nachtaktive Tiere wie beispielsweise einige Käfer, Nachtfalter, Grillen und Spinnen dieses Signal über weite Flächen nicht wahrnehmen können. Dies kann Auswirkungen auf die evolutionäre Entwicklung von Arten haben und Ökosysteme beeinträchtigen. Die Studie der Physiker und Ökologen wurde in der jüngsten Ausgabe des Journal of Geophysical Research veröffentlicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Die Sichtbarkeit des Himmelskompass ist für viele Organismen abhängig vom Grad der Polarisierung“, sagt der federführende Autor der Studie, Dr. Christopher Kyba vom Institut für Weltraumwissenschaften der Freien Universität Berlin. „In einer natürlichen Umgebung liegt der Anteil an polarisiertem Licht in der Regel zwischen 70 und 80 Prozent. Allein durch Aerosole wird dieser Anteil in Berlin auf 55 Prozent reduziert.“ Gemessen wurde mit einer Digitalkamera, die mit einem linearen Polarisationsfilter ausgestattet war. Dabei zeigte sich, dass durch Lichtverschmutzung der Anteil an polarisiertem Licht innerhalb der Stadt weiter auf elf Prozent reduziert wird. Selbst in einer anscheinend dunklen Gegend außerhalb Berlins wirkte sich noch der Einfluss der Stadt mit einem Grad der Polarisierung von 30 Prozent aus. Da die Wissenschaftler die Messungen in klaren Nächten und bei ungewöhnlich hochstehendem Vollmond vorgenommen hätten, seien die Auswirkung der Lichtverschmutzung in normalen Mondnächten vermutlich deutlich schlimmer, erklärt Kyba.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Der vom Mondlicht erzeugte Himmelskompass wird als wichtiges Navigationssignal für verschiedene Tierarten angesehen“, erklärte der Ökologe Dr. Franz Hölker, Autor der Studie und Leiter des Forschungsprojekts „Verlust der Nacht“. „Wir zeigen in unserer Studie, dass die depolarisierende Wirkung der städtischen Lichtglocken eine besondere Form von Lichtverschmutzung mit globaler Reichweite darstellt.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Forscher stießen bei ihren Messungen auch auf ein unerwartetes Ergebnis: So ist das Himmelsleuchten der Städte selbst teilweise polarisiert. „Wir hatten vermutet, dass das Himmelsleuchten in Nächten ohne Mondlicht nicht polarisiert ist, doch fanden wir einen Anteil an polarisiertem Licht von rund neun Prozent“, sagt Kyba. „Wir vermuten, dass das nach oben gerichtete Licht durch Straßenzüge und Häuserfronten kanalisiert wird.“ Sollte dies zutreffen, dann würde das künstliche Licht in nordamerikanischen Städten, die in Rasterform gebaut sind, noch stärker polarisiert sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ein einfacher Weg, diese Form von Lichtverschmutzung zu reduzieren, ist die Vermeidung direkter Abstrahlung in den Nachthimmel (ULOR) und unnötiger Lichtemissionen“, sagt Kyba. Er empfiehlt, dass Unternehmen, Kommunen oder Bürger, die Hilfe suchen, bei der Modernisierung ihrer Außenbeleuchtung Kontakt zur International Dark Sky Association aufnehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Studie wurde von zwei interdisziplinären Projekten finanziert, MILIEU und „Verlust der Nacht“. Letzteres wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit dem Ziel gefördert, das Ausmaß von Lichtverschmutzung zu messen und dessen Auswirkungen auf den Mensch und die Umwelt zu erforschen. Auf Grundlage dieser Forschungsergebnisse sollen Lösungsansätze für moderne Beleuchtungskonzepte und nachhaltige Techniken entstehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;• Kyba CCM, Ruhtz T, Fischer J, Hölker F (2011) Lunar Skylight Polarization Signal Polluted by Urban Lighting. Journal of Geophysical Research. doi: 10.1029/2011JD016698&lt;br /&gt;• MILIEU: www.milieu.fu-berlin.de/en/index.html &lt;br /&gt;• Verlust der Nacht: www.verlustdernacht.de/index.html&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="iePrAuthorText" id="@p448243-author_text" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Carsten Wette&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="iePrDepartment" id="@p448243-department_id" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Presse und Kommunikation&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;a href="http://idw-online.de/de/institution9"&gt;Freie Universität Berlin&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;Via &lt;a href="http://idw-online.de/de/news448243"&gt;Informationsdienst Wissenschaft &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-4404730909542941624?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/4404730909542941624/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=4404730909542941624' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/4404730909542941624'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/4404730909542941624'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/11/lichtverschmutzung-in-stadten.html' title='&quot;Lichtverschmutzung&quot; in Städten beeinträchtigt Orientierung nachtaktiver Tiere'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-7615337782174001476</id><published>2011-10-26T21:18:00.000+02:00</published><updated>2011-11-04T11:35:20.311+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Klima'/><title type='text'>Mehr Hitzewellen: Extreme sind Folge des Klimawandels</title><content type='html'>&lt;blockquote class="tr_bq"&gt;&lt;div class="iePrAbstract" id="@p447193-@l0-abstract" name="doc_elem_p"&gt;&lt;b&gt;Die Moskauer Hitzewelle des vergangenen Jahres war mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Folge des Klimawandels – anders als bislang teils angenommen. Statt auf natürliche kurzfristige Klimaschwankungen ist der Temperaturrekord in der Region um die russische Hauptstadt auf den langfristigen Trend der Klimaerwärmung zurückzuführen, und zwar mit einer Wahrscheinlichkeit von 80 Prozent, wie Analysen von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) ergaben. Sie entwickelten eine Formel zur Berechnung der Häufigkeit von Klimaextremen. Ihre Ergebnisse werden diese Woche in der renommierten Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlicht.&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;b&gt;„In vielen Ländern sind in den letzten Jahren nie dagewesene Wetterextreme zu beobachten, zugleich steigt die weltweite Mitteltemperatur seit Jahrzehnten steil an“, sagt Hauptautor Stefan Rahmstorf. „Wir haben untersucht, wie das zusammenhängt.“ Die Forscher machen in Zahlen fassbar, wieviele zusätzliche Wetterrekorde durch die Klimaerwärmung verursacht werden. Auch ohne Klimaerwärmung kann es durch natürliche Schwankungen zu neuen Rekorden kommen, aber deutlich seltener. Zunächst wenden die Forscher ihre Analysemethode auf Hitzerekorde an, zukünftig sollen auch andere Arten von Extremen untersucht werden. „Was die Temperaturen betrifft, so konnten wir zeigen, dass der Klimawandel unter dem Strich zu deutlich mehr Extremen führt“, so Rahmstorf. „Für die Menschen sind diese oft schädlich.“&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Für die Menschen oft schädlich"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So hat der vielfach als Jahrhundertsommer bezeichnete Sommer 2003 in Europa Tausende von Toten gefordert. Die Rekordhitze 2010 mit Schwerpunkt im westlichen Russland hat europaweit den extrem heißen Sommer 2003 sogar noch übertroffen – und führte zu Missernten beim Weizen, für den zwischenzeitlich in Russland ein Exportverbot erlassen wurde. Außerdem plagten zahlreiche Großbrände das Land.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Anzahl der Hitzerekorde wird um so größer, je steiler der klimatische Erwärmungstrend ist –  starke Temperaturschwankungen von Jahr zu Jahr verringern dagegen die Zahl der Rekorde. Auf den ersten Blick wirkt dies widersprüchlich, denn für das Einzelereignis ist es natürlich die starke Schwankung, die den Rekord ausmacht. In der Summe aber führen heftige Schwankungen dazu, dass die einmal erreichten Spitzenwerte nicht so rasch wieder übertroffen werden. Aus dem Verhältnis von Erwärmungstrend zu Schwankungen lässt sich die erwartete Häufigkeit neuer Rekorde berechnen. Beobachtungsdaten stützen diese Berechnungen und werden durch die theoretische Erkenntnis erklärbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kälte-Extreme nur wenig verringert&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Extreme Kälte lässt die Menschen genauso leiden wie extreme Hitze. „Unsere Analyse zeigt aber leider, dass die Zunahme der Hitze-Extreme bei weitem nicht ausgeglichen wird durch eine Abnahme der Kälte-Extreme“, so der Co-Autor Dim Coumou. Diese Abnahme ist nämlich gering. „Insgesamt ist die Häufigkeit von monatlichen Temperaturrekorden schon um ein Mehrfaches angestiegen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Artikel: Rahmstorf, S., Coumou, D. (2011): Increase of extreme events in a warming world. Proceedings of the National Academy of Sciences (early edition), [doi:10.1073/pnas.1101766108] &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="iePrAuthorText" id="@p447193-author_text" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Mareike Schodder&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="iePrDepartment" id="@p447193-department_id" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Presse- und Öffentlichkeitsarbeit&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;a href="http://idw-online.de/de/institution406"&gt;Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://idw-online.de/de/news447193"&gt;via Informationsdienst Wissenschaft &lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-7615337782174001476?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/7615337782174001476/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=7615337782174001476' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/7615337782174001476'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/7615337782174001476'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/10/mehr-hitzewellen-extreme-sind-folge-des.html' title='Mehr Hitzewellen: Extreme sind Folge des Klimawandels'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-4319809515373594489</id><published>2011-10-25T19:53:00.000+02:00</published><updated>2011-10-25T19:53:23.201+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Paläontologie'/><title type='text'>Chemnitzer Wald ist 291 Millionen Jahre alt - Alter des Versteinerten Waldes bestimmt</title><content type='html'>&lt;blockquote class="tr_bq"&gt;&lt;b&gt;Wissenschaftler der Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen Dresden und des Museums für Naturkunde Chemnitz haben mit Hilfe von Uran- und Blei-Isotopen den Versteinerten Wald aus Chemnitz auf 291 Millionen Jahre datiert.Versteinerte Wälder können eingebettet in vulkanische Gesteine oder Sediment-Ablagerungen viele Millionen Jahre erhalten bleiben. Eine derartige Fossillagerstätte ist der Versteinerte Wald von Chemnitz. Die fossilen Bäume liegen im Untergrund der Stadt in einem grobkörnigen vulkanischen Gestein. Beim Ausbruch des nahgelegenen „Zeisigwald-Vulkans“ wurden die Bäume durch die Druckwelle der Eruption wie Streichhölzer umgeknickt, entwurzelt und entästet und mit  heißen vulkanischem Auswurfmaterial bedeckt. Das Eindringen von Kieselsäure konservierte anschließend die Zellstruktur der Pflanzen bis in kleinste Detail und sorgte für die Versteinerung.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Alter der Fundschichten des Versteinerten Waldes von Chemnitz wurde nun im Geochronologie-Labor der Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen Dresden von einem Geologen-Team unter der Leitung von Prof. Dr. Ulf Linnemann (Senckenberg) und PD Dr. Ronny Rößler (Museum für Naturkunde Chemnitz) mit Hilfe von Uran- und Bleiisotopen bestimmt. Es beträgt 291plus/minus 3 Millionen Jahre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Wir haben das Alter an dem Mineral Zirkon ermittelt, das in vulkanischen Aschen aus den Fundschichten des Versteinerten Waldes häufig zu finden ist“ erklärt Prof. Ulf Linnemann. „ Allerdings sind die Mikrokristalle nur etwa 200 bis 250 Mikrometer groß. Ein Mikrometer ist ein Tausendstel Millimeter und damit 200mal kleiner als der Punkt in einer Tageszeitung.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit hochmodernem Gerät  - einem Massenspektrometer, das mit induktiv gekoppeltem Plasma verbunden ist (LA-ICP-MS) - analysierten die Wissenschaftler die zur Altersbestimmung nötigen Uran- und Bleiisotope. Dazu wurde ein kleiner Teil eines einzelnen Zirkons durch einen Laser verdampft und die Isotope im Zirkondampf mit dem Massenspektrometer gemessen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das jetzt bestimmte sogenannte radiometrische Alter von etwa 291 Millionen Jahren bestätigt die paläontologische, also durch Fossilien vorgenommene Alterseinstufung des Versteinerten Waldes in das Untere Perm, in dem der aus Sedimenten und Vulkaniten bestehende Schichtkomplex der Gesteinseinheit Rotliegendes abgelagert wurde. Allerdings ist die radiometrische Bestimmung erheblich genauer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Zeit des Perms gab es umwälzende geo- und biologische Veränderungen auf der Erde. Durch die Kollision des Old-Red-Kontinents im Norden mit dem Südkontinent Gondwana bildete sich der Superkontinent Pangäa und es kam zu einem intensiven Vulkanismus, der das Gesicht der Erde neu gestaltete. Lebensräume wurden zerstört, aber auch neue Entwicklungen gefördert und einzigartige Momentaufnahmen der Evolution überliefert. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwischen 2008 und 2011 wurde durch die wissenschaftliche Grabung des Museums für Naturkunde in Chemnitz ein fossiles Ökosystem ans Tageslicht gebracht. Dabei wurden neben spektakulären Bäumen, die direkt an ihrem Wuchsort konserviert wurden, erstmals zahlreiche fossile Tiere, wie Reptilien, Amphibien und Arthropoden, entdeckt. Die Funde werden derzeit unter Beteiligung zahlreicher Fachleute aus dem In- und Ausland präpariert und wissenschaftlich bearbeitet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„So können wir noch eine Menge über die vielfältigen Pflanzen- und Pflanzen-Tier-Beziehungen im Versteinerten Wald erfahren“ beschreibt PD Dr. Ronny Rößler die Arbeit der Wissenschaftler. „Es sind längst nicht alle Geheimnisse um den Versteinerten Wald von Chemnitz gelüftet!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="iePrAuthorText" id="@p447167-author_text" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Judith Jördens&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="iePrDepartment" id="@p447167-department_id" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Senckenberg Pressestelle&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;a href="http://idw-online.de/de/institution639"&gt;Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;via &lt;a href="http://idw-online.de/de/news447167"&gt;Informationsdienst Wissenschaft &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-4319809515373594489?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/4319809515373594489/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=4319809515373594489' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/4319809515373594489'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/4319809515373594489'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/10/chemnitzer-wald-ist-291-millionen-jahre.html' title='Chemnitzer Wald ist 291 Millionen Jahre alt - Alter des Versteinerten Waldes bestimmt'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-4093813456353323317</id><published>2011-10-25T19:50:00.002+02:00</published><updated>2011-10-25T19:50:31.127+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mathematik'/><title type='text'>Wissenschaftler der TU Ilmenau weist Zahlenschummelei Griechenlands nach</title><content type='html'>&lt;blockquote class="tr_bq"&gt;&lt;div class="iePrAbstract" id="@p447239-@l0-abstract" name="doc_elem_p"&gt;&lt;b&gt;Ein Wissenschaftlerteam um Prof. Gernot Brähler von der Technischen Universität Ilmenau hat mit Hilfe eines über 70 Jahre alten mathematischen Gesetzes nachgewiesen, dass Griechenland seine Wirtschaftsdaten manipuliert hat. Das Land hatte über Jahre hinweg seine Bilanzen gefälscht und war offenbar nur mit Hilfe dieser Täuschung im Jahr 2001 in den Euro-Raum aufgenommen worden. Darüber hinaus hatte Griechenland mit den getürkten Zahlen eventuell drohende Strafzahlungen vermieden. Das wiederentdeckte statistische Prüfungsverfahren aus dem Jahr 1938 hilft, frühzeitig und ohne großen Aufwand verlässliche Indizien für Zahlentricksereien zu erkennen.&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;b&gt;Die vier Wirtschaftswissenschaftler nahmen sich die Haushaltzahlen und makroökonomische Daten aller EU-Staaten aus den Jahren 1999 bis 2009 vor. Für jedes einzelne Land analysierten sie 156 verschiedene Zahlenwerte wie Schuldenstand, Bruttoinvestitionen und Gesamtausgaben des Staates. Sie taten dies nach dem so genannten „Benfordschen Gesetz“ von 1938. Es besagt, dass Zahlen in beliebigen Datensätzen - egal ob bei Firmenbilanzen, bei Sparguthaben oder bei Flusslängen - in einer scheinbar banalen Regelhaftigkeit auftreten: Die Zahlen beginnen häufiger mit kleinen Ziffern, also 1, 2, 3, als mit großen, 7, 8, 9. Die 1 steht am Anfang von gut 30 Prozent aller Zahlen, die 2 taucht schon nur noch in gut 17 Prozent der Fälle auf und die 9 nur bei weniger als fünf Prozent. &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gleichzeitig gilt: Wenn jemand Zahlen fälscht, kommt es regelmäßig zu einer Abweichung von der Benford-Verteilung. Für die Untersuchung der Haushaltzahlen der EU-Staaten heißt das: Je stärker die Anfangsziffern von der Benford-Verteilung abweichen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass das betreffende Land keine realen Zahlen angegeben, sondern Manipulationen vorgenommen hat. Das Ergebnis der Studie ist eindeutig: Griechenland landete auf dem letzten Platz. Bei keinem der untersuchten Euro-Länder wichen die Anfangsziffern so stark von der Benford-Verteilung ab wie bei Griechenland. Damit liegt der Verdacht auf „kreative Buchführung“ nahe. Prof. Gernot Brähler: „Da Griechenland von der europäischen Statistikbehörde Eurostat bereits der Manipulation seiner volkswirtschaftlichen Daten überführt worden ist, sehen wir dieses Ergebnis als Bestätigung der Effektivität des Benford-Tests.“ Nur knapp besser als Schlusslicht Griechenland lag Belgien - ein Indikator dafür, dass die Zahlen des Landes mit einem hohen Schuldenstand ebenfalls nicht der tatsächlichen Situation entsprechen. Das Wissenschaftlerteam empfiehlt daher, dass auch die Daten Belgiens einer genaueren Prüfung unterzogen werden sollten. Neben Griechenland und Belgien schnitt übrigens auch Österreich schlecht ab. Nachdem potenzielle „Täter“ nun gewarnt sind, könnten sie die Kenntnisse um das Benfordsche Gesetz nutzen, um die Daten so zu manipulieren, dass die Methode eben nicht anschlägt. Diese Gefahr schätzt Prof. Brähler als verschwindend gering ein: „Ich glaube, dass das Prüfungsverfahren sicher ist. „Die Robustheit des Benford-Testes hat sich bereits bei Experimenten anderer Wissenschaftler gezeigt.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn sich am Benfordschen Gesetz die Wahrscheinlichkeit des Schummelns ablesen lässt, gilt auch der Umkehrschluss: Entsprechen die Anfangsziffern der Haushaltzahlen der im Gesetz unterstellten Regelhaftigkeit, kann von „echten“ Zahlen ausgegangen werden. In der Rangliste aller EU-Staaten wiesen die Niederlande und Polen die geringsten Abweichungen von der Benford-Verteilung auf. Sie scheinen also bei der Ausweisung ihrer volkswirtschaftlichen Daten ehrlich vorgegangen zu sein. Deutschland landete bei der Erhebung übrigens im Mittelfeld unter den 16 Euro-Staaten.&lt;br /&gt;Der Internationale Währungsfonds IWF hat bereits bei den Wissenschaftlern Interesse an dem Prüfungsverfahren angemeldet. Und auch das Statistische Amt der Europäischen Union Eurostat denkt offenbar über die Anwendung des Benfordschen Gesetzes nach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="iePrAuthorText" id="@p447239-author_text" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Bettina Wegner&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="iePrDepartment" id="@p447239-department_id" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Pressestelle&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;a href="http://idw-online.de/de/institution97"&gt;Technische Universität Ilmenau&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;Via &lt;a href="http://idw-online.de/de/news447239"&gt;Informationsdienst Wissenschaft&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-4093813456353323317?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/4093813456353323317/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=4093813456353323317' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/4093813456353323317'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/4093813456353323317'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/10/wissenschaftler-der-tu-ilmenau-weist.html' title='Wissenschaftler der TU Ilmenau weist Zahlenschummelei Griechenlands nach'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-2123329834878935990</id><published>2011-10-17T22:46:00.000+02:00</published><updated>2011-10-17T22:46:06.102+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Paläontologie'/><title type='text'>Riesenschlange in Deutschland entdeckt - Nördlichster Fossilfund der wärmeliebenden Pythons</title><content type='html'>&lt;blockquote&gt;&lt;b&gt;Frankfurt am Main / Tübingen, den 17. Oktober 2011. Wissenschaftler des Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoecology an der Universität Tübingen haben ein 15 Millionen Jahre altes Python-Fossil nahe Augsburg entdeckt. Es handelt sich um den weltweit nördlichsten Fund des wärmeliebenden Reptils.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Python zählt mit einer maximalen Länge von bis zu zehn Metern zu den größten Schlangen der Welt. Die Würgeschlange mag es gern kuschelig-warm. Kein Wunder, dass sie heutzutage bevorzugt die Tropen Afrikas und Asiens besiedelt. Wissenschaftler des Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoecology an der Universität Tübingen und der Masayk Universität in Tschechien haben nordöstlich von Augsburg, nahe dem beschaulichen Ort Griesbeckerzell, die Wirbel eines etwa 3,5 Meter langen versteinerten Python entdeckt und beschrieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Fossillagerstätten von Griesbeckerzell sind hervorragende Fundorte für versteinerte Reptilien. Die etwa 15 Millionen alten Funde stammen aus der Zeit des klimatischen Optimums während des Erdzeitalters Miozän. „Wir gehen davon aus, dass die Temperaturen bei circa 19 Grad im Jahresdurchschnitt lagen, sonst hätten sich diese Schlangen hier nicht wohlgefühlt“, erklärt Prof. Madeleine Böhme, Leiterin der Arbeitsgruppe Terrestrische Paläoklimatologie an der Universität Tübingen, und fährt fort:„In den Sommermonaten zur Zeit des klimatischen Optimums war es hier zwischen 25 und 28 Grad warm, in den Wintermonaten lag die Temperatur bei etwa 13 Grad.“ Zum Vergleich: Die jährliche Durchschnittstemperatur für Augsburg beträgt heute rund acht Grad Celsius.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach den warm-subtropischen Temperaturen vor 15 Millionen Jahren wurde das Klima rasch kühler und trockener. In Zentraleuropa sind nach dieser Zeit keine Fossilfunde von Riesenschlangen bekannt. &lt;br /&gt;„Wir gehen deshalb davon aus, dass die Pythons nur in diesem relativ kurzen Zeitfenster in Europa überleben konnten“, erläutert Prof. Böhme, „mit dem starken Temperaturabfall vor 14 Millionen Jahren war das Schicksal der Riesenschlangen - vermutlich unabhängig von dem zunehmenden Konkurrenzdruck mit anderen, klimatisch besser angepassten Schlangen - besiegelt.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das „Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoecology“ (HEP) wurde im Oktober 2009 von der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und der Universität Tübingen gegründet. Das Zentrum befasst sich nicht nur mit verschiedenen Aspekten der biologischen und kulturellen Evolution des Menschen, sondern auch mit der Klima- und Umweltentwicklung während der gesamten Ära des Känozoikums in der Zeit vor 65 Millionen Jahre bis heute. Hierbei werden modernste computergestützte Untersuchungsmethoden wie hochauflösende Computer-Tomographie  oder virtuelle Anthropologie eingesetzt, die es beispielsweise ermöglichen, am Computer Skelette zu analysieren und beschädigte oder fehlende Teile digital hinzuzufügen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Publikation: Ivanov M. &amp;amp; Böhme M. 2011. — Snakes from Griesbeckerzell (Langhian, Early Badenian), North Alpine Foreland Basin (Germany), with comments on the evolution of snake faunas in Central Europe during the Miocene Climatic Optimum. Geodiversitas 33 (3): 411-449. DOI: 10.5252/g2011n3a2.&lt;b&gt; &lt;/b&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div class="iePrAuthorText" id="@p446038-author_text" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Judith Jördens&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="iePrDepartment" id="@p446038-department_id" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Senckenberg Pressestelle&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;a href="http://idw-online.de/de/institution639"&gt;Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-2123329834878935990?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/2123329834878935990/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=2123329834878935990' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/2123329834878935990'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/2123329834878935990'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/10/riesenschlange-in-deutschland-entdeckt.html' title='Riesenschlange in Deutschland entdeckt - Nördlichster Fossilfund der wärmeliebenden Pythons'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-870393870445593304</id><published>2011-10-13T19:31:00.001+02:00</published><updated>2011-10-13T19:31:20.563+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geo-Foto'/><title type='text'>Pale Blue Dots - Bilder der Erde aus dem Weltraum</title><content type='html'>Auf Wired Science findet sich eine interessante Galerie von Bildern der Erde, wie sie von verschiedenen Raumfahrzeugen aus aufgenommen wurden.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.wired.com/wiredscience/2011/10/pale-blue-dots/"&gt;&amp;nbsp;http://www.wired.com/wiredscience/2011/10/pale-blue-dots/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-870393870445593304?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/870393870445593304/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=870393870445593304' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/870393870445593304'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/870393870445593304'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/10/pale-blue-dots-bilder-der-erde-aus-dem.html' title='Pale Blue Dots - Bilder der Erde aus dem Weltraum'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-2766825852470879600</id><published>2011-10-12T22:37:00.002+02:00</published><updated>2011-10-12T22:37:48.154+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sonstiges'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Humor'/><title type='text'>Aufzucht und Pflege von Geologen</title><content type='html'>Wer sich schon immer gefragt hat, wie man junge Geologen aufzieht und hält, und welche Probleme auf die Eltern junger Geologen zukommen, der sollte sich diesen interessanten Gastbeitrag einer Geologenmutter einmal ansehen (englisch). Da frage ich mich doch, was ich meinen Eltern wohl so alles zugemutet habe....&lt;br /&gt; &lt;a href="http://blogs.agu.org/georneys/2011/10/12/the-care-and-feeding-of-a-geologist-a-guest-post-by-barbara-mervine/"&gt;The Care and Feeding of a Geologist: A Guest Post by Barbara Mervine &lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-2766825852470879600?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/2766825852470879600/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=2766825852470879600' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/2766825852470879600'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/2766825852470879600'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/10/aufzucht-und-pflege-von-geologen.html' title='Aufzucht und Pflege von Geologen'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-7246342147661789793</id><published>2011-10-12T21:28:00.001+02:00</published><updated>2011-10-12T21:28:37.822+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Umweltgeologie'/><title type='text'>„Gorleben plus“: Strategien für die Entsorgung hochradioaktiver Abfälle</title><content type='html'>&lt;blockquote&gt;Berlin, 10. Oktober 2011. – In der öffentlichen Debatte um die Kernenergie wird immer wieder darauf hingewiesen, dass die Frage der Endlagerung radioaktiver Abfälle bisher nicht gelöst sei. Jetzt, nach dem beschlossenen Ausstieg aus der Kernkraft, stellt sich die Frage nach einer endgültigen Entsorgung gerade für die hochradioaktiven Abfälle unter veränderten Voraussetzungen und mit neuer Aktualität. &lt;br /&gt;Eine interdisziplinäre Projektgruppe der Europäischen Akademie zur Erforschung von Folgen wissenschaftlich-technischer Entwicklungen Bad Neuenahr-Ahrweiler hat sich über mehr als zweieinhalb Jahre mit der Endlagerung hochradioaktiver Abfälle aus wissenschaftlich-technischer, ethischer, soziologischer und juristischer Perspektive beschäftigt. Um die Chancen zu maximieren, in den nächsten Jahrzehnten über ein geeignetes Endlager verfügen zu können, sprechen sich die Autoren der nun vorgelegten Studie für eine Strategie „Gorleben plus“ aus. Sie sieht vor, im Rahmen eines konkreten Zeitplans die Option „Gorleben“ weiterhin zu prüfen, jedoch gleichzeitig für den Fall eines technischen oder politischen Scheiterns von Gorleben Alternativoptionen schrittweise zu entwickeln. Dieses Vorgehen würde nach Ansicht der Projektgruppe die Akzeptanz der Prüfung von Endlager-Standorten erhöhen und aus zeitlichen Gründen aussichtsreicher sein als eine alleinige weitere Prüfung von Gorleben. Zur Umsetzung dieser Strategie hat die Gruppe Entscheidungsbäume entwickelt, die die für die Endlagersuche notwendigen Schritte ausführlich darstellen und in einen möglichen Zeitrahmen einordnen. &lt;br /&gt;Die Empfehlungen der Autoren betreffen auch die Ausgestaltung des institutionellen Rahmens für das weitere Vorgehen bei der Standortsuche und Errichtung eines Endlagers. Sie beschreiben ferner Entscheidungsprozeduren, die eine verbesserte Information über die Gestaltung und Sicherheitskriterien für Endlager sowie eine angemessene Einbeziehung der Öffentlichkeit ermöglichen. Dies soll in einer Weise geschehen, die auch vor künftigen Generationen verantwortet werden kann. &lt;br /&gt;Am 10. Oktober 2011 legt die Arbeitsgruppe ihren Schlussbericht „Radioactive Waste. Technical and Normative Aspects of its Deposition“ (Radioaktive Abfälle. Technische und Normative Aspekte ihrer Entsorgung) nun vor. Der englischsprachige Schlussbericht (Springer Verlag) enthält auch eine umfängliche Zusammenfassung sowie konkrete Handlungsempfehlungen in deutscher Sprache. An der öffentlichen Präsentation in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften nehmen neben zahlreichen Interessierten aus der Politik und den Wissenschaften auch Vertreter der entsorgungsverantwortlichen Unternehmen und einer interessierten Öffentlichkeit teil. &lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;Veröffentlichung: Christian Streffer, Carl Friedrich Gethmann, Georg Kamp, Wolfgang Kröger, Eckard Rehbinder, Ortwin Renn, Klaus-Jürgen Röhlig (2011) &lt;br /&gt;Radioactive Waste. Technical and Normative Aspects of its Deposition &lt;br /&gt;Band 38 der Reihe Ethics of Science and Technology Assessment, Springer Verlag&lt;br /&gt;(Auszug aus der Studie: &lt;a href="http://www.ea-aw.de/fileadmin/downloads/Projektgruppen/Auszug_Radioactive_Waste_deutsch.pdf"&gt;http://www.ea-aw.de/fileadmin/downloads/Projektgruppen/Auszug_Radioactive_Waste_deutsch.pdf) &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="iePrAuthorText" id="@p445072-author_text" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Friederike Wütscher&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="iePrDepartment" id="@p445072-department_id" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Redaktion und Öffentlichkeitsarbeit&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;a href="http://idw-online.de/de/institution626"&gt;Europäische Akademie zur Erforschung von Folgen wissenschaftlich-technischer Entwicklungen Bad Neuenahr-Ahrweiler GmbH&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;via &lt;a href="http://idw-online.de/de/news445072"&gt;Informationsdienst Wissenschaft&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-7246342147661789793?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/7246342147661789793/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=7246342147661789793' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/7246342147661789793'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/7246342147661789793'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/10/gorleben-plus-strategien-fur-die.html' title='„Gorleben plus“: Strategien für die Entsorgung hochradioaktiver Abfälle'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-8011914544301628999</id><published>2011-10-11T21:04:00.004+02:00</published><updated>2011-10-11T21:05:21.199+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geo-Video'/><title type='text'>Geo-Video: warum Geowissenschaften?</title><content type='html'>&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/j1cKBuxBWKY" width="560"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-8011914544301628999?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/8011914544301628999/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=8011914544301628999' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/8011914544301628999'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/8011914544301628999'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/10/geo-video-warum-geowissenschaften.html' title='Geo-Video: warum Geowissenschaften?'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/j1cKBuxBWKY/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-4118227961704930342</id><published>2011-10-05T19:34:00.000+02:00</published><updated>2011-10-05T19:34:24.266+02:00</updated><title type='text'>Der diesjährige Chemie-Nobelpreis</title><content type='html'>Der Nobelpreis für Chemie geht dieses Jahr an Daniel Shechtman für seine Entdeckung der Quasikristalle.&amp;nbsp; In diesem Video diskutieren Martyn Poliakoff und Sixty Symbols' Professor Phil Moriarty die Verleihung des Preises. Von mir einen herzlichen Glückwunsch. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/p9FxaQ-tQjM" frameborder="0" allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-4118227961704930342?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/4118227961704930342/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=4118227961704930342' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/4118227961704930342'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/4118227961704930342'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/10/der-diesjahrige-chemie-nobelpreis.html' title='Der diesjährige Chemie-Nobelpreis'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/p9FxaQ-tQjM/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-2758104756204180519</id><published>2011-10-04T20:59:00.000+02:00</published><updated>2011-10-04T20:59:37.038+02:00</updated><title type='text'>Die diesjährigen Physik-Nobelpreise</title><content type='html'>Die &lt;a href="http://www.nobelprize.org/nobel_prizes/physics/laureates/2011/press.html"&gt;diesjährigen Physik-Nobelpreise&lt;/a&gt; sind vergeben, und zwar diesmal an die Astronomen Saul Perlmutter, Brian P. Schmidt und Adam G. Riess für die Entdeckung der beschleunigten Ausdehnung des Universums durch die Beobachtung ferner Supernovae. Ausführlichere und kompetentere Infos gibt es darüber bei &lt;a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2011/10/nobelpreis-fur-physik-geht-an-die-entdecker-der-dunklen-energie.php"&gt;Florian Freistetter&lt;/a&gt;. Herzlichen Glückwunsch!&lt;br /&gt;&lt;iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/HppSNAPYvN8" width="560"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-2758104756204180519?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/2758104756204180519/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=2758104756204180519' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/2758104756204180519'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/2758104756204180519'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/10/die-diesjahrigen-physik-nobelpreise.html' title='Die diesjährigen Physik-Nobelpreise'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/HppSNAPYvN8/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-7398489063658344103</id><published>2011-10-04T18:55:00.000+02:00</published><updated>2011-10-04T18:55:41.796+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Veranstaltungen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tagungen'/><title type='text'>Geschiebesammler-Treffen am 29./30. Oktober</title><content type='html'>&lt;span style="color: black; font-family: Times New Roman; font-size: small;"&gt;am 29. und 30. Oktober findet wieder das alljährliche&lt;strong&gt;Geschiebesammlertreffen&lt;/strong&gt; statt, diesmal in&lt;strong&gt;Schlüters Gasthof in Wankendorf&lt;/strong&gt;. Seit rund 40 Jahren treffen sich Sammleraus ganz Norddeutschland einmal im Jahr, um sich auszutauschen, neue Fundezu zeigen,&amp;nbsp;Bestimmungshilfen zu bekommen, u.v.m.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;DerSamstag-Vormittag ist der Ausstellung und Präsentation von Fundstücken gewidmet.Klönschnack und Fachsimpeln gehören natürlich dazu. Jeder darf hier neue Fundevorstellen, aber auch problematische oder unbekannte Stücke zeigen. Gemeinsam lässt sichso manches Rätsel lösen. Am Nachmittag gibt es einige Vorträge. Der Abendklingt mit einem gemütlichen Beisammensein aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Sonntag steht einegemeinsame Exkursion an die Küsten oder in die Kiesgruben Ostholsteins auf demProgramm, näheres dazu wird auf dem Treffen bekannt gegeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jeder istherzlich eingeladen. Die Veranstaltung ist nicht Vereine oder Sammlergruppengebunden. Es ist keine Tagung ausschließlich für Fachleute, sondern gerade auchAnfänger oder Sammler, die einfach nur Spaß an Steinen haben, sind sehr willkommen.Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wer allerdings in Schlüters Gasthof übernachten möchte, sollte dort direkt buchen. Hier kann man übrigensauch sehr gut&amp;nbsp;'à la Carte' essen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Tagungsort: &lt;a href="http://www.blogger.com/goog_569208531" target="_blank"&gt;http://www.schluetersgasthof.de/&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.schluetersgasthof.de/"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das&lt;strong&gt;Programm&lt;/strong&gt; finden sie hier: &lt;a href="http://strandsteine.de/GS-Treffen.htm"&gt;http://strandsteine.de/GS-Treffen.htm&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: black; font-family: Times New Roman; font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;Umden Vortragenden zumindest die Fahrtkosten erstatten zu können, wirdeine Teilnahmegebühr in Höhe von 3,00 Euro erbeten.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-7398489063658344103?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/7398489063658344103/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=7398489063658344103' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/7398489063658344103'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/7398489063658344103'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/10/geschiebesammler-treffen-am-2930.html' title='Geschiebesammler-Treffen am 29./30. Oktober'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-3074475351844616055</id><published>2011-09-29T19:38:00.000+02:00</published><updated>2011-09-29T19:39:30.559+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Physik'/><title type='text'>Sind Neutrinos schneller als das Licht?</title><content type='html'>Können Neutrinos sich schneller als das Licht bewegen, wie aktuelle &lt;a href="http://arxiv.org/abs/1109.4897"&gt;Messungen mit dem OPERA detector&lt;/a&gt; vermuten lassen könnten? Das wäre sicher einmal eine spannende Entdeckung. Andererseits waren Neutrinos, die man von Supernovae gemessen hatte, nicht schneller als das Licht der jeweiligen Supernova. Auf diesem Viodeo von Sixty Symbols wird darüber diskutiert.&lt;iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/qJ0m13iJw0k" width="560"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-3074475351844616055?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/3074475351844616055/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=3074475351844616055' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/3074475351844616055'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/3074475351844616055'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/09/sind-neutrinos-schneller-als-das-licht.html' title='Sind Neutrinos schneller als das Licht?'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/qJ0m13iJw0k/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-7859911865422566458</id><published>2011-09-28T21:43:00.002+02:00</published><updated>2011-09-28T21:43:39.266+02:00</updated><title type='text'>neue Ausgabe von Lite Geology draußen</title><content type='html'>Das New Mexico Bureau of Geology &amp;amp; Mineral Resources hat eine neue Ausgabe seines Magazins Lite Geology veröffentlicht. Hauptthemen sind unter anderem Ancient Tsunamis from Meteorite Impacts und Warning Systems Minimize Tsunami Casualties. Das Magazin kann als pdf heruntergeladen werden.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.blogger.com/goog_1835974762"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://geoinfo.nmt.edu/publications/periodicals/litegeology/current.html"&gt;http://geoinfo.nmt.edu/publications/periodicals/litegeology/current.html&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-7859911865422566458?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/7859911865422566458/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=7859911865422566458' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/7859911865422566458'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/7859911865422566458'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/09/neue-ausgabe-von-lite-geology-drauen.html' title='neue Ausgabe von Lite Geology draußen'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-1292282164062550496</id><published>2011-09-28T21:36:00.002+02:00</published><updated>2011-09-28T21:39:51.213+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Raumfahrt'/><title type='text'>Apollo 11 auf Google Moon - Video</title><content type='html'>User GoneToPlaid hat ein ziemlich cooles Video hergestellt, auf dem er die Aufnahmen aus dem Landemodul Eagle von Apollo 11 mit Bildern von Google Moon vergleicht.Natürlich wird auch das die ewigen Mondverschwörer ebenso wenig überzeugen, wie es die &lt;a href="http://www.scilogs.de/wblogs/blog/mente-et-malleo/raumfahrt/2011-09-07/ja-wir-sind-wirklich-zum-mond-geflogen"&gt;neueren LRO&lt;/a&gt; Aufnahmen getan haben. Aber es zeigt für mich die unglaubliche Leistung, die damals vollbracht wurde. Es sind wirklich Menschen auf einem anderen Himmelskörper gelandet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/G9Nh5qWzqMY" width="560"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-1292282164062550496?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/1292282164062550496/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=1292282164062550496' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/1292282164062550496'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/1292282164062550496'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/09/apollo-11-auf-google-monn-video.html' title='Apollo 11 auf Google Moon - Video'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/G9Nh5qWzqMY/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-718685905596403968</id><published>2011-09-27T22:03:00.000+02:00</published><updated>2011-09-27T22:03:43.828+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bodenkunde'/><title type='text'>Die Böden Deutschlands</title><content type='html'>Das Umweltbundesamt hat eine interessante Publikation als pdf online gestellt. Die&lt;a href="http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/4161.pdf"&gt; Böden Deutschlands&lt;/a&gt;. Denn Boden ist eben mehr als das, was wir tagtäglich mit den Füßen treten. Wer also mehr über Bodenkunde und die verschiedenen Böden Deutschlands interessiert, der kann sich das  rund 18 Mb große Werk hier herunterladen.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/4161.pdf"&gt;http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/4161.pdf&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-718685905596403968?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/718685905596403968/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=718685905596403968' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/718685905596403968'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/718685905596403968'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/09/die-boden-deutschlands.html' title='Die Böden Deutschlands'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-171974761698323214</id><published>2011-09-16T23:58:00.002+02:00</published><updated>2011-09-16T23:58:48.182+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Astronomie'/><title type='text'>NASA'S Journey Above Vesta</title><content type='html'>&lt;iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/SshcJt0QycU" frameborder="0" allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-171974761698323214?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/171974761698323214/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=171974761698323214' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/171974761698323214'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/171974761698323214'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/09/nasas-journey-above-vesta.html' title='NASA&apos;S Journey Above Vesta'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/SshcJt0QycU/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-2805665388404078350</id><published>2011-09-16T22:09:00.002+02:00</published><updated>2011-09-25T18:03:01.049+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tagungen'/><title type='text'>Afrikagruppe deutscher Geowissenschaftler (AdG)  Jahrestagung in Hamburg  22. - 23. Juni 2012</title><content type='html'>&lt;span style="height: 372px; left: 182px; position: absolute; top: 300px; width: 572px; z-index: 7;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="de" style="font-family: Arial;"&gt;Liebe Afrikafreundinnen und –freunde,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="de" style="font-family: Arial;"&gt;die  Jahrestagung der Afrikagruppe deutscher Geowissenschaftler (AdG) findet  am Freitag, den 22.06.2012 ab 14.00 Uhr und Samstag, den 23.06.2012 in  der Freien und Hansestadt Hamburg statt.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: center; text-align: center;"&gt;&lt;span lang="de" style="font-family: Arial; font-weight: bold;"&gt;Das Motto der Tagung lautet:&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: center; text-align: center;"&gt;&lt;span lang="de" style="font-family: Arial; font-weight: bold;"&gt;Die internationale UN-Aktionsdekade „Wasser – Quelle des Lebens“ &lt;br /&gt;– Ein Rück- und Ausblick – &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="de" style="font-family: Arial;"&gt;Wie immer sind Beiträge in Form von Postern und Vorträgen aus allen Teildisziplinen der Geowissenschaften willkommen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="de" style="font-family: Arial;"&gt;Anmeldeschluss für Tagungsbeiträge mit Abstract ist der 27. April 2012.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="de" style="font-family: Arial;"&gt;Nähere  Informationen über Tagungslokalität, Abendprogramm, Termine und Kosten  erhalten Sie demnächst im ersten Zirkular auf dieser Seite. &lt;a href="http://www.adg2012.de/"&gt;http://www.adg2012.de&lt;/a&gt;/&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-2805665388404078350?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/2805665388404078350/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=2805665388404078350' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/2805665388404078350'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/2805665388404078350'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/09/afrikagruppe-deutscher.html' title='Afrikagruppe deutscher Geowissenschaftler (AdG)  Jahrestagung in Hamburg  22. - 23. Juni 2012'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-2743624730434052680</id><published>2011-09-15T22:40:00.000+02:00</published><updated>2011-09-15T22:40:46.725+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Astronomie'/><title type='text'>Tatooine lebt!</title><content type='html'>Coole Entdeckung!&lt;br /&gt;&lt;iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/PE1e9ihO_uc" width="560"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;mehr dazu bei &lt;a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2011/09/entdeckt-der-sciencefictionplanet-mit-den-zwei-sonnen.php?utm_source=feedburner&amp;amp;utm_medium=feed&amp;amp;utm_campaign=Feed%3A+ScienceBlogs%2FAstrodicticumSimplex+%28ScienceBlogs+%2F+Astrodicticum+Simplex%29"&gt;Astrodicticum simplex&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-2743624730434052680?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/2743624730434052680/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=2743624730434052680' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/2743624730434052680'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/2743624730434052680'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/09/tatooine-lebt.html' title='Tatooine lebt!'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/PE1e9ihO_uc/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-6529256541191558622</id><published>2011-09-14T19:15:00.000+02:00</published><updated>2011-09-14T19:15:28.648+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Vulkanismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Erdgeschichte'/><title type='text'>Die Ursache der größten Umweltkatastrophe der Erdgeschichte</title><content type='html'>&lt;blockquote&gt;Sibirische Flutbasalte und ihre Beziehung zum Massen-Aussterben vor 250  Millionen Jahren. Ausschlaggebend offenbar die Zusammensetzung des  Magmas&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Ausbruch gewaltiger Mengen von Flutbasalten in Sibirien führte vor  250 Millionen Jahren zum Permo-Triassischen Massenaussterben, der  größten Umweltkatastrophe der Erdgeschichte, bei der 90 % aller Arten  ausgelöscht wurden. Über die Ursache der sibirischen Eruptionen und den  Zusammenhang zu dem  massenhaftem Artensterben  berichtet ein  internationales Forscherteam von geodynamischen Modellierern des  Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ, Geochemikern der  Fourier-Universität Grenoble, des Max Planck-Instituts in Mainz sowie  der Vernadsky-, Schmidt- and Sobolev-Institute der Russischen Akademie  der Wissenschaften in der aktuellen Ausgabe von Nature am 15. September   (vol. 477, p. 312-316).&lt;br /&gt;Als Magmatische Großprovinzen werden Gebiete der Erde bezeichnet, in  denen sich große Mengen magmatischer Gesteine angesammelt haben.  Innerhalb einer kurzen geologische Zeitspanne von oft weniger als einer  Million Jahren überdeckten dort Ausbrüche mehrere hunderttausend  Quadratkilometer mit bis zu vier Kilometer mächtigen Lavaströmen. Die  Sibirische Magmatischen Großprovinz gilt als die größte ihrer Art  weltweit.&lt;br /&gt;Einer allgemein anerkannten These zufolge entstehen Magmatische  Großprovinzen durch das Schmelzen von Gesteinen in thermalen  Manteldiapiren innerhalb des Erdmantels. Diese heißen Gesteinsblasen,  sog. Mantel-Plumes, steigen von der Kernmantelgrenze bis zur  Lithosphäre, der festen Gesteinshülle der Erde, auf. Der hohe Auftrieb  eines rein temperaturgetriebenen Diapirs müsste eigentlich bei Erreichen  der Lithosphäre die Erdoberfläche um etwa einem Kilometer anheben.  Diese Anhebung tritt aber nicht bei allen Magmatischen Großprovinzen  auf. Außerdem reicht die geschätzte Freisetzung von Gasen bei vielen  Magmatischen Großprovinzen nicht aus, um klimatische Katastrophen  auszulösen. Das Wissenschaftlerteam präsentiert ein numerisches Modell  und neue geochemische Daten, mit denen diese ungelösten Fragen jetzt  beantwortet werden. &lt;br /&gt;Ihren Ergebnissen zufolge bestand der Sibirische Mantelplume zu etwa 15  Prozent aus ozeanischer Erdkruste, die vor langer Zeit in den tiefen  Erdmantel subduziert ist und durch den Mantelplume zurück zur  Lithosphäre gebracht wurde. Das Krustenmaterial lag in dem Plume in Form  von Eklogit vor, einem sehr schweren Gestein, das durch sein Gewicht  den Auftrieb des Plumes verringert. Deswegen bewirkte der Plume bei  seiner Ankunft an den obersten Gesteinsschichten nur eine geringe  Anhebung der Lithosphäre. Zudem schmolz die recycelte Kruste bei viel  geringeren Temperaturen als das normale Mantelmaterial Peridotit,  wodurch der Plume außergewöhnlich große Magmamengen erzeugte und dadurch  in der Lage war, innerhalb von nur einigen hunderttausend Jahren die  dicke Sibirische Lithosphäre thermisch, chemisch und mechanisch zu  zerstören. Weil das wiederverwertete Krustenmaterial besonders viel CO2  und Halogene  enthielt, setzte es während dieses Prozesses viele Gase  frei, die durch die obersten Erdschichten hindurch in die Atmosphäre  gelangten und das Massenaussterben auslösten. Dem Modell zufolge sollte  das Artensterben noch vor den größten magmatischen Eruptionen  stattgefunden haben. Obwohl bislang nur wenige hochpräzise Datierungen  der Eruptionen und der Massenaussterben vorliegen, scheint diese Aussage  für viele Magmatische Großprovinzen gültig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stephan V. Sobolev, Alexander V. Sobolev, Dmitry V. Kuzmin et al.,  Linking mantle plumes, large igneous provinces and environmental  catastrophes, Nature, vol. 477, p. 312-316, 2011&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div class="iePrAuthorText" id="@p440490-author_text" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Dipl.Met. Franz Ossing&lt;/span&gt;&amp;nbsp; &lt;/div&gt;&lt;div class="iePrDepartment" id="@p440490-department_id" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Presse- und Öffentlichkeitsarbeit&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt; &lt;a href="http://idw-online.de/de/institution42"&gt;Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;via &lt;a href="http://idw-online.de/de/news440490"&gt;Informationsdienst Wissenschaft &lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-6529256541191558622?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/6529256541191558622/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=6529256541191558622' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/6529256541191558622'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/6529256541191558622'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/09/die-ursache-der-groten.html' title='Die Ursache der größten Umweltkatastrophe der Erdgeschichte'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-7701510127978604211</id><published>2011-09-14T17:56:00.000+02:00</published><updated>2011-09-14T17:56:06.222+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tagungen'/><title type='text'>14th EMPG meeting in Kiel, Germany. Registration website is open now!</title><content type='html'>The registration website as well as the abstact submission website and the travel grant application website of the next EMPG meeting are open since September 1st.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The upcoming 14th EMPG meeting (Experimental Mineralogy, Petrology, and Geochemistry)  will be held in Kiel, Germany,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;from 4th to 7th of March 2012.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;There will be 16 sessions on different aspects of the experimental geosciences:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;S01    Cosmochemistry: planet formation, planets, planetary interior, meteorites and solar system materials&lt;br /&gt;S02    Deep Earth: phase equilibria, mineral stability, partial melting, and redox conditions &lt;br /&gt;S03    Subduction zones processes: element solubility, partitioning and isotopic fractionationin melts and fluids&lt;br /&gt;S04    Magmatic processes and volcanic systems&lt;br /&gt;S05    Experimental and numerical approaches of volatiles speciation in minerals, melts, hydrous magmatism and fluid processes&lt;br /&gt;S06    Deformation processes, transport properties, reaction mechanisms and kinetics: combining experimental (HP/HT) and numerical aspects&lt;br /&gt;S07    Melting, chemical and physical properties of melts and glasses&lt;br /&gt;S08    Mineral interfaces and interfacial processes, biomineralisation, mineral surface properties and solution chemistry&lt;br /&gt;S09    New approaches to study mineral kinetics and texture forming processes&lt;br /&gt;S10    Phase equilibria, mineral chemistry and redox conditions&lt;br /&gt;S11    Frontiers in computational geochemistry&lt;br /&gt;S12    Frontiers and new developments in experimental methods and high pressure technologies&lt;br /&gt;S13    Exploration and deposition of hazardous materials&lt;br /&gt;S14    Carbon dioxide capture and storage&lt;br /&gt;S15    Environmental geochemistry, applied mineralogy, natural resources and geomaterials&lt;br /&gt;S16    Open session&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Find the website of the meeting under: &lt;a href="http://www.empg2012.uni-kiel.de/"&gt;www.empg2012.uni-kiel.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;If you like you can follow and comment the progress of the organization of the conference on &lt;a href="https://www.facebook.com/event.php?eid=134993836594008"&gt;Facebook&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-7701510127978604211?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/7701510127978604211/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=7701510127978604211' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/7701510127978604211'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/7701510127978604211'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/09/14th-empg-meeting-in-kiel-germany.html' title='14th EMPG meeting in Kiel, Germany. Registration website is open now!'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-1406521909318923918</id><published>2011-09-13T18:38:00.000+02:00</published><updated>2011-09-13T18:38:10.701+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Astronomie'/><title type='text'>Far Side of the Moon - Sixty Symbols</title><content type='html'>&lt;iframe width="560" height="345" src="http://www.youtube.com/embed/Ibtz92evxnk" frameborder="0" allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-1406521909318923918?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/1406521909318923918/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=1406521909318923918' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/1406521909318923918'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/1406521909318923918'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/09/far-side-of-moon-sixty-symbols.html' title='Far Side of the Moon - Sixty Symbols'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/Ibtz92evxnk/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-1338601814333052486</id><published>2011-09-12T19:07:00.000+02:00</published><updated>2011-09-12T19:07:16.033+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Paläoanthropologie'/><title type='text'>Erster Nachweis für Viren in der Erdgeschichte: Paget-Krankheit bei Dinosaurier entdeckt</title><content type='html'>&lt;blockquote&gt;&lt;div class="iePrAbstract" id="@p440133-@l0-abstract" name="doc_elem_p"&gt;Den  Paläontologen Florian Witzmann und Oliver Hampe vom Museum für  Naturkunde Berlin gelang in Kooperation mit Wissenschaftlern der Charité  und des Helmholtz-Zentrums Berlin für Materialien und Energie eine  aufsehenerregende Entdeckung: An einem 150 Millionen Jahre alten Wirbel  des Dysalotosaurus lettowvorbecki konnten sie den bisher ältesten  Nachweis von Viren erbringen. Der Pflanzen fressende Dinosaurier aus  Tendaguru/Tansania hatte zu Lebzeiten eine Paget genannte  Knochenkrankheit, die durch masernähnliche Viren ausgelöst wird und  bislang nur von Menschen und Primaten bekannt ist. Die Wissenschaftler  berichten darüber in der jüngsten Ausgabe der Zeitschrift Current  Biology.&lt;/div&gt;Die  Paget-Krankheit ist eine gutartige Knochenerkrankung, bei der die  Knochen sich vergrößern, deformieren und immer schwächer werden. Bekannt  aus der Humanmedizin sind Viren am Erkrankungsprozess beteiligt,  möglicherweise in Kombination mit genetischen Defekten. Die Entdeckung  der Paget-Krankheit an einem Wirbel des Dysalotosaurus lettowvorbecki,  einem kleinwüchsigen, zweibeinigen, 150 Millionen Jahre alten  Dinosaurier aus Tansania gilt als Sensation, wie die jüngste Ausgabe der  Zeitschrift Current Biology berichtet. Die Knochenerkrankung kann  erstmalig als indirekter Beweis für das Vorhandensein von Viren in  erdgeschichtlicher Zeit angesehen werden und das bereits vor 150  Millionen Jahren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Mitarbeiter des Museums für Naturkunde, Florian Witzmann und Oliver  Hampe, fanden in den Sammlungen des Museums den pathologisch veränderten  fossilen Knochen und analysierten ihn mit ihrem Forschungsteam.  Abweichend von anderen Wirbeln zeigt der erkrankte Wirbel des  Pflanzenfressers eine gleichmäßige Verdickung im mittleren Abschnitt und  eine blumenkohlartige Oberflächenstruktur. In der  Mikro-Computertomographie offenbart der fossile Wirbel das  charakteristische radiologische Erscheinungsbild der Paget-Krankheit:  Knochenabbau im inneren Bereich des Wirbels und Knochenanbau im äußeren  Bereich, der zu einer Verdickung der Außenschicht führt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Paget-Krankheit befällt beim Menschen hauptsächlich den Schädel, die  Wirbelsäule und die Beckenknochen. In der Archäologie sind einige  Beschreibungen der Paget-Erkrankung an Knochen bis ins Neolithicum  (Jungsteinzeit) bekannt geworden. Nur vereinzelt existieren andere  Nachweise, z.B. beim Orang-Utan und den Halbaffen. Daher ist der  Nachweis der Paget-Krankheit bei Fossilien von außergewöhnlicher  Bedeutung. Schon bei den Dinosauriern verlief der Infekt nach dem  gleichen Muster wie beim Menschen, so die radiologischen Befunde. Daraus  folgt, dass es Paramyxoviren, die potentiellen Auslöser der  Paget-Krankheit, bereits seit mindestens 150 Millionen Jahren geben  muss. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Publikation: Witzmann, F., Claeson, K.M., Hampe, O., Wieder, F., Hilger,  A., Manke, I., Niederhagen, M., Rothschild, B.M. &amp;amp; Asbach, P.  (2011): Paget disease of bone in a Jurassic dinosaur.— Current Biology;  21(17): §–§, 1 Abb., 1 Suppl.; Cambridge, MA.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div class="iePrAuthorText" id="@p440133-author_text" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Dr. Gesine Steiner&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Pressestelle&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt; &lt;a href="http://idw-online.de/de/institution1323"&gt;Museum für Naturkunde - Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;via &lt;a href="http://www.blogger.com/goog_1522665882"&gt;Informationsdienst Wissenschaft&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://idw-online.de/de/news440133"&gt; &lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-1338601814333052486?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/1338601814333052486/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=1338601814333052486' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/1338601814333052486'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/1338601814333052486'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/09/erster-nachweis-fur-viren-in-der.html' title='Erster Nachweis für Viren in der Erdgeschichte: Paget-Krankheit bei Dinosaurier entdeckt'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-267333631581921904</id><published>2011-09-08T21:00:00.000+02:00</published><updated>2011-09-08T21:00:20.842+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Paläontologie'/><title type='text'>Feuertod vor 100 Millionen Jahren</title><content type='html'>&lt;blockquote&gt;&lt;div class="iePrAbstract" id="@p439489-@l0-abstract" name="doc_elem_p"&gt;Das  nur 0,2 Millimeter winzige Jungtier einer Hornmilbe hatte keine Chance:  Es wurde vor rund 100 Millionen Jahren von einem Waldbrand überrascht,  als es an einer Blüte fraß. Für die Wissenschaft ist dieses  Feuer-Schicksal ein Glück. Der Mini-Gliederfüßer verwandelte sich binnen  Sekunden in Holzkohle und blieb dadurch der Nachwelt quasi als  Standbild erhalten. Ein internationales Team aus Paläontologen unter  Federführung der Universität Bonn und des Geologischen Dienstes  Nordrhein-Westfalen untersuchte nun diese verkohlten Überreste, darunter  die Milbe und der älteste Nachweis einer Stechmücke.&lt;/div&gt;In  der Kreidezeit vor rund 100 Millionen Jahren entstanden in der Nähe von  Wülfrath im Bergischen Land durch Auswaschung tiefe Höhlen im Kalkstein,  die nach und nach durch Regenwasser mit Sand verfüllt wurden. Die Sande  enthalten häufig Holzkohlenstücke, die durch Waldbrände entstanden  sind. Die Kohle ist für die Wissenschaft ein äußerst wertvolles Archiv:  Die räumliche Gestalt von Pflanzen- und Tierresten blieb darin praktisch  unverändert. „Diese spektakulär gute Erhaltung ermöglicht Einblicke in  ein längst vergangenes Ökosystem“, sagt Privatdozent Dr. Torsten Wappler  vom Steinmann-Institut für Geologie, Mineralogie und Paläontologie der  Universität Bonn. So konnten seit 1997 hunderte Fossilien von sehr alten  Blüten und verschiedenen Gliedertieren aus dem Sediment geborgen  werden. Daran sind Details von Mundwerkzeugen, Facettenaugen oder  Sinneshaaren gestochen scharf zu erkennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Milbe wurde von einem Waldbrand überrascht&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei der Untersuchung der Funde gelang den Paläontologen der Universität  Bonn, des Geologischen Dienstes NRW und des Naturkundemuseums Stockholm  eine ganz besondere Entdeckung: Auf einer kleinen Blüte, die bei einem  Waldbrand in Holzkohle umgewandelt wurde, fanden sie das nur 0,2 mm  große Jungtier einer Hornmilbe, die mit dem Kopf in einem der  Pollensäcke der Blüte steckt. „Als das Tier vom Waldbrand überrascht  wurde, war es gerade dabei, Pollen der Blüte zu verzehren“, berichtet  Wappler. Kotpillen auf der Blüte zeugen zudem von vorangegangenen  Mahlzeiten. „Milben sind ein wichtiger Bestandteil der Bodenfauna“, sagt  der Bonner Paläontologe. „Die Blüte ist außerdem bereits von Pilzhyphen  überzogen.“ Wegen dieser Indizien gehen die Wissenschaftler davon aus,  dass die Blüte verwelkt und von der Pflanze zu Boden gefallen ist, bevor  sich die Hornmilbe darüber hermachte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Winzige Schuppen einer Stechmücke&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf zwei Blüten ist jeweils eine winzige Schuppe mit einer sehr  charakteristischen Struktur erhalten. „Umfangreiche  Vergleichsuntersuchungen zeigten, dass die Schuppe von einer Stechmücke,  einem Vertreter der Culiciden, stammt“, erläutert Wappler. Die Blüte  wurde also, bevor sie Nahrung für die Hornmilbe bot, von einer  Stechmücke besucht. Vor allem männliche Stechmücken ernähren sich von  Pflanzensäften wie Nektar, nur die Weibchen trinken Blut. „Ob die  fossile Stechmücke - wie ihre gegenwärtigen Verwandten - auch eine  wichtige Funktion bei der Bestäubung der Blüte hatte, lässt sich nicht  aus der Fossilgemeinschaft ableiten“, sagt der Wissenschaftler der  Universität Bonn. „Sicher ist jedoch, dass hier der älteste Nachweis der  Stechmücken gelang, und damit eine interessante Facette in der  komplexen Wechselwirkung zwischen Pflanzen und Gliedertieren vor 100  Millionen Jahren rekonstruiert werden konnte.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wertvolle Belege einer tiefgreifenden Veränderung der Pflanzenwelt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Fossilien sind wertvolle Belege einer tiefgreifenden Veränderung in  der Kreidezeit. Damals kam es mit dem ersten Auftreten der  Blütenpflanzen (Bedecktsamer) zu einem großen Umbruch, der als der  bedeutsamste während der gesamten Entwicklung der Pflanzen angesehen  wird. In kurzer Zeit entstanden rund 440 Familien mit heute etwa 250.000  Bedecktsamer-Arten. In der Folge machten auch die Gliederfüßer als  ökologisch wichtige Gruppe eine rasche Evolution durch. „Sogar die  Landwirbeltiere waren von den Veränderungen betroffen“, berichtet  Wappler. „Zu Recht gilt daher die Kreidezeit als entscheidender  Zeitabschnitt für den Ursprung der heutigen Ökosysteme des Festlandes.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Publikation: Christoph Hartkopf-Fröder, Jes Rust, Torsten Wappler, Else  Marie Friis und Agnes Viehofen: Mid-Cretaceous charred fossil flowers  reveal direct observation of arthropod-feeding strategies. Royal Society  Journal Biology Letters, doi: 10.1098/rsbl.2011.0696&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div class="iePrAuthorText" id="@p439489-author_text" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Johannes Seiler&lt;/span&gt;&amp;nbsp; &lt;/div&gt;&lt;div class="iePrDepartment" id="@p439489-department_id" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Abteilung Presse und Kommunikation&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt; &lt;a href="http://idw-online.de/de/institution123"&gt;Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;via &lt;a href="http://idw-online.de/de/news439489"&gt;Informationsdienst Wissenschaft &lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-267333631581921904?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/267333631581921904/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=267333631581921904' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/267333631581921904'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/267333631581921904'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/09/feuertod-vor-100-millionen-jahren.html' title='Feuertod vor 100 Millionen Jahren'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-2325607562952555731</id><published>2011-09-07T18:17:00.000+02:00</published><updated>2011-09-07T18:17:30.274+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Astronomie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Erdgeschichte'/><title type='text'>Das todsichere Ende der Erde -- wieviel Zeit bleibt uns noch?</title><content type='html'>Das Schicksal der Erde steht fest. Wir müssen uns nur vorstellen, so  erzählt Professor Dr. Dietrich Lemke vom Max-Planck-Institut für  Astronomie, dass die Zeit vom Urknall bis zur Gegenwart in ein Jahr  passte. Dann würden, weil sich die Sonne eines Tages immer stärker  aufzublähen beginnt, schon am 31. Januar des Folgejahrs die irdischen  Ozeane verdampfen. Aus der Reihe Uni(versum) für alle!  &lt;a class="yt-uix-redirect-link" dir="ltr" href="http://www.spektrum.de/universumfueralle" rel="nofollow" target="_blank" title="http://www.spektrum.de/universumfueralle"&gt;http://www.spektrum.de/universumfueralle&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="345" src="http://www.youtube.com/embed/xWtH8a1QzQ0" width="560"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-2325607562952555731?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/2325607562952555731/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=2325607562952555731' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/2325607562952555731'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/2325607562952555731'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/09/das-todsichere-ende-der-erde-wieviel.html' title='Das todsichere Ende der Erde -- wieviel Zeit bleibt uns noch?'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/xWtH8a1QzQ0/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-4421466327875039322</id><published>2011-09-06T21:25:00.002+02:00</published><updated>2011-09-06T21:25:59.559+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Humor'/><title type='text'>Katzen und Mäuse...</title><content type='html'>Irgendwie kommt mir die Situation so seltsam bekannt vor...&lt;br /&gt;&lt;iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="345" src="http://www.youtube.com/embed/BWIPZvwcnX8" width="560"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-4421466327875039322?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/4421466327875039322/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=4421466327875039322' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/4421466327875039322'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/4421466327875039322'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/09/katzen-und-mause.html' title='Katzen und Mäuse...'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/BWIPZvwcnX8/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-1453547568208905036</id><published>2011-09-06T20:55:00.000+02:00</published><updated>2011-09-06T20:55:37.883+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Skeptizismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Raumfahrt'/><title type='text'>LRO  - neue Bilder der Apollo-Landestellen</title><content type='html'>Auch wenn dies sicher keinen Anhänger der Verschwörungstheorien um die Mondlandungen in irgendeiner weise beeindrucken wird. Es gibt neue Bilder des größten Abenteuers, welches die Menschheit je unternommen hat. Der NASA-Wissenschaftler Noah Petro kommentiert die neuen Bilder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe width="560" height="345" src="http://www.youtube.com/embed/_WZ26s4ik2w" frameborder="0" allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-1453547568208905036?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/1453547568208905036/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=1453547568208905036' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/1453547568208905036'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/1453547568208905036'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/09/lro-neue-bilder-der-apollo-landestellen.html' title='LRO  - neue Bilder der Apollo-Landestellen'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/_WZ26s4ik2w/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-2977961863810002998</id><published>2011-09-01T22:35:00.000+02:00</published><updated>2011-09-01T22:35:53.805+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Klima'/><title type='text'>Studie zur kleinen Eiszeit: Geringe Sonnenaktivität kühlt das Klima nur unwesentlich ab</title><content type='html'>&lt;blockquote&gt;&lt;div class="iePrAbstract" id="@p438563-@l0-abstract" name="doc_elem_p"&gt;Die  schwächelnde Sonne war nicht der bestimmende Faktor für die kleine  Eiszeit.  Vor allem Vulkanausbrüche sowie eine geringere Menge von  Treibhausgasen in der Atmosphäre haben entscheidend zu dieser Phase  kühleren Klimas im 16.und 17. Jahrhundert beigetragen, wie eine kürzlich  erschienene Studie zeigt. Entsprechend kann von einer geringen  Sonnenaktivität, wie sie von einigen Forschern für die kommenden  Jahrzehnte erwartet wird, keine spürbare Abkühlung für das vom Menschen  mit seinen Treibhausgas-Emissionen aufgeheizte Erdklima erwartet werden.&lt;/div&gt;„Der  Einfluss von Schwankungen der Sonnenaktivität wird oft überschätzt“,  sagt Georg Feulner vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK),  Autor des jetzt in der Fachzeitschrift Geophysical Research Letters  veröffentlichten Artikels. „Die neue Analyse zeigt dies für die  Vergangenheit – und hieraus können wir etwas lernen für die  Klimaentwicklung der Zukunft.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sonnenflecken sind ein sichtbares Zeichen der Sonnenaktivität. Ist ihre  Zahl gering, ist auch die solare Strahlungsintensität messbar niedriger.  Im späten 17. Jahrhundert befand sich die Sonne nach einer langsamen  Abschwächung der Sonnenaktivität, die um das Jahr 1600 einsetzte, in  einer ausgedehnten Ruhephase, dem Maunder-Minimum. Dies wird vielfach  als Ursache der als kleine Eiszeit bezeichneten Abkühlung des Erdklimas  zu dieser Zeit angesehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwei Anfang des Jahres erschienene Studien haben zwei höchst  unterschiedliche Werte für die Sonneneinstrahlung im Maunder-Minimum  ermittelt. Die eine kommt zu dem Schluss, die solare  Strahlungsintensität sei damals sehr viel geringer als heute gewesen.  Die andere hat zum Ergebnis, die Sonnenintensität sei in jener Zeit  lediglich genauso gering gewesen wie im außergewöhnlichen Sonnenminimum  2008/2009.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erstmals wurde nun konkret ermittelt, wie sich diese sehr  unterschiedlichen Werte für die Sonneneinstrahlung auf die Temperaturen  der Nordhalbkugel in den vergangenen 1000 Jahren auswirken. Hierfür hat  Feulner die Daten zur solaren Strahlungsintensität in ein Klimamodell  eingespeist, also in ein komplexes Gleichungssystem, das im Computer die  wichtigsten Klimaprozesse in den Weltmeeren und in der Atmosphäre  simuliert. Es berücksichtigt dabei auch die Treibhausgaskonzentration  und den kühlenden Effekt von Schwefelsäuretröpfchen aus  Vulkanausbrüchen. Die im Modell berechneten Temperaturen wurden dann  verglichen mit den aus natürlichen Klimaarchiven wie Eisbohrkernen,  Baumringen, Sedimenten und Korallen rekonstruierten Temperaturen des  letzten Jahrtausends.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Ergebnis ist eindeutig. Die Werte aus jener Studie, derzufolge die  Sonneneinstrahlung in der kleinen Eiszeit extrem gering war, führt in  der Modellrechnung über die Jahrhunderte hinweg zu Temperaturen, die in  Zeiten niedriger Sonnenaktivität deutlich unter den tatsächlich  beobachteten liegen. Die Werte der anderen Studie hingegen, die keinen  großen Unterschied zwischen der Strahlungsintensität damals und dem  jüngsten Sonnenminimum sieht, führten im Modell zu wirklichkeitsnahen  Temperaturen. Die Klimadaten stützen also die Ergebnisse dieser Studie.  „Um die Klimageschichte zu verstehen, müssen natürlich neben den  Treibhausgasen auch alle anderen Klimafaktoren berücksichtigt werden“,  erklärt Feulner. „Die Auswirkung der Sonnenaktivität auf das Klima ist  allerdings vergleichsweise gering, wie die aktuelle Untersuchung erneut  zeigt.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was bedeuten diese Ergebnisse für unser Jahrhundert, falls die Sonne wie  vielfach vermutet in eine dem Maunder-Minimum ähnliche Ruhephase  eintritt? „Das würde uns lediglich eine Abkühlung von maximal 0,3 Grad  Celsius bringen“, hat Feulner errechnet. Dies würde die bis zum Ende des  Jahrhunderts zu erwartende und vom Menschen verursachte Erwärmung nur  um etwa 10 Prozent mindern. „Leider zu wenig“, so Feulner, „um den  Klimawandel spürbar abzuschwächen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Artikel: Feulner, G. (2011): Are the most recent estimates for Maunder  Minimum solar irradiance in agreement with temperature reconstructions?  Geophysical Research Letters, Vol. 38, L16706 [doi:10.1029/2011GL048529]&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div class="iePrAuthorText" id="@p438563-author_text" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Jonas Viering&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="iePrDepartment" id="@p438563-department_id" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Presse- und Öffentlichkeitsarbeit&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt; &lt;a href="http://idw-online.de/de/institution406"&gt;Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&amp;nbsp;via &lt;a href="http://idw-online.de/de/news438563"&gt;Informationsdienst Wissenschaft&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-2977961863810002998?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/2977961863810002998/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=2977961863810002998' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/2977961863810002998'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/2977961863810002998'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/09/studie-zur-kleinen-eiszeit-geringe.html' title='Studie zur kleinen Eiszeit: Geringe Sonnenaktivität kühlt das Klima nur unwesentlich ab'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-5431175975623912352</id><published>2011-09-01T22:33:00.000+02:00</published><updated>2011-09-01T22:33:57.202+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Klima'/><title type='text'>Study on the Little Ice Age: Low solar activity just marginally cools the climate</title><content type='html'>&lt;blockquote&gt;The weakening sun was not the determinant factor for the Little Ice Age. Strong volcanic eruptions in particular, but also a smaller amount of greenhouse gases in the atmosphere were important factors during this period of cooler climate in the 16th and 17th century, a new study shows. This implies that low solar activity, which is expected by some researchers for the coming decades, cannot considerably slow down global warming caused by humankind’s greenhouse gas emissions.&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;“The impact of variations in solar activity on the climate is often overestimated,” says Georg Feulner of the Potsdam Institute for Climate Impact Research (PIK). He is the author of the article just published in Geophysical Research Letters. “This is what our new analysis shows for the past – and we can learn from this to understand future climate change.”&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sun spots are a visible sign of solar activity. When their number is small, solar radiation intensity is measurably lower. In the late 17th century, after a slow decrease of solar activity that started around 1600, the sun entered an extended period of rest, the Maunder Minimum. This is often considered to be the dominant cause of the cooling of the Earth’s climate during the Little Ice Age.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Two studies published earlier this year found two very different estimates for solar radiation during the Maunder Minimum. One concludes that radiation intensity at that time was substantially lower than today. The other one says that solar activity was just as low as during the extraordinary solar minimum in the years 2008/09.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The impact of these two estimates of solar radiation on temperatures in the Northern hemisphere during the last 1000 years has now been determined for the first time. Feulner fed the data on solar intensity into a climate model – a computer-based complex system of equations simulating the most important climatic processes in the oceans and the atmosphere. Changes in greenhouse gas concentrations and the cooling effect of sulfate aerosols from volcanic eruptions are also considered. The temperature computed by the model was then compared to temperatures reconstructed from natural climate archives like ice cores, tree rings, sediments and corals.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The result is unequivocal. In the model’s calculations, the estimates from the study concluding that solar radiation in the Little Ice Age was extremely low result in temperatures which are significantly below observed temperatures in periods of low solar activity. The estimates of the other study which did not show big differences between radiation intensity during the Maunder Minimum and the recent solar minimum yield realistic temperatures. So the climatic data from natural archives support the second study. “To understand climate history, we certainly have to take into account all possibly relevant factors,” Feulner says. “However, the impact of solar activity on the climate is comparatively small. That is what the new study confirms.”&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Now what do these findings mean for our century in case the sun enters a quiet period comparable to the Maunder minimum as some experts suggest? “This would bring a cooling effect of at most 0.3 degrees,” Feulner says. This could decrease anthropogenic global warming by roughly 10 percent or less. “Regrettably, this is too little to considerably slow down anthropogenic climate change.”&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Article: Feulner, G. (2011): Are the most recent estimates for Maunder Minimum solar irradiance in agreement with temperature reconstructions? Geophysical Research Letters, Vol. 38, L16706 [doi:10.1029/2011GL048529]&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div class="iePrAuthorText" id="@p438602-author_text" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Jonas Viering&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="iePrDepartment" id="@p438602-department_id" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Presse- und Öffentlichkeitsarbeit&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt; &lt;a href="http://idw-online.de/en/institution406"&gt;Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;via &lt;a href="http://idw-online.de/en/news438602"&gt;Informationsdienst Wissenschaft &lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-5431175975623912352?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/5431175975623912352/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=5431175975623912352' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/5431175975623912352'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/5431175975623912352'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/09/study-on-little-ice-age-low-solar.html' title='Study on the Little Ice Age: Low solar activity just marginally cools the climate'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-8286081261672271698</id><published>2011-08-31T20:12:00.000+02:00</published><updated>2011-08-31T20:12:46.347+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Verhalten'/><title type='text'>Schwertwale bei der Jagd</title><content type='html'>Manchen Menschen gelten sie ja fast schon als die besseren Wesen, die Schwertwale. Ich persönlich finde sie ja auch ziemlich faszinierend, mit all ihrer Intelligenz. Für ihre Beutetiere müssen sie aber wirklich Furcht erregend sein. Besonders das Video, in dem eine Gruppe von Schwertwalen eine Robbe mit Hilfe einer selbst erzeugten Welle von einer Eisscholle spült, ist ein beeindruckendes Zeugnis einer intelligenten Jagdtaktik.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe width="560" height="345" src="http://www.youtube.com/embed/Z_n604BHvBQ" frameborder="0" allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe width="560" height="345" src="http://www.youtube.com/embed/3__L0oAa2T8" frameborder="0" allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-8286081261672271698?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/8286081261672271698/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=8286081261672271698' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/8286081261672271698'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/8286081261672271698'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/08/schwertwale-bei-der-jagd.html' title='Schwertwale bei der Jagd'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/Z_n604BHvBQ/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-5975870089484636604</id><published>2011-08-24T20:19:00.000+02:00</published><updated>2011-08-24T20:19:13.983+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Klima'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Skeptizismus'/><title type='text'>Climategate - schon fast vergessen</title><content type='html'>Wer erinnert sich noch an den Hype um "Climategate", den Fall um die gestohlenen E-Mails, die von selbsternannten Klimaskeptikern und -leugnern &lt;a href="http://blogs.discovermagazine.com/badastronomy/2009/11/30/the-global-warming-emails-non-event/"&gt;aus dem Kontext gerissen&lt;/a&gt; als angeblicher Beleg für eine Verschwörung der Klimawissenschaftler dienen sollten? Mit deren Hilfe die Glaubwürdigkeit von Wissenschaftlern erschüttert werden sollte? Leider scheint es, manche Diskussionen zeigen es, auch gelungen zu sein. Der Angriff blieb haften, das hastige Zurückrudern der Klimaleugner hingegen nicht. Die Taktik hat also wieder einmal gezogen; Man muss nur genug und heftige Angriffe fahren, irgendetwas bleibt schon haften. In der &lt;a href="http://www.scilogs.de/wblogs/blog/klimalounge/medien-check/2010-12-01/climategate-ein-jahr-danach"&gt;Klimalounge&lt;/a&gt; wurde das Thema ja schon zum Jahrestag dieses konstruierten Skandals aufgegriffen. Leider wird es wohl auch Michael Mann nicht in die Medien schaffen, obwohl &lt;a href="http://www.bloomberg.com/news/2011-08-22/climate-change-scientist-cleared-in-u-s-data-altering-inquiry.html"&gt;alle Vorwürfe&lt;/a&gt; gegen ihn, die im Rahmen von "Climategate" gegen ihn erhoben wurden, in sich zusammenfielen. &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-5975870089484636604?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/5975870089484636604/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=5975870089484636604' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/5975870089484636604'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/5975870089484636604'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/08/climategate-schon-fast-vergessen.html' title='Climategate - schon fast vergessen'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-3699135763317995996</id><published>2011-08-23T19:32:00.001+02:00</published><updated>2011-08-23T22:01:32.052+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Humor'/><title type='text'>Tschüs, Loriot!</title><content type='html'>Zum Abschied unseres großen Humoristen möchte ich noch ein kleines Geheimnis aufklären. Wie wir alle wissen, waren die Amerikaner niemals auf dem Mond. Viele Verschwörungstheoretiker haben das ja schon immer gewusst. Aber es war nicht Kubrik, der die Regie führte, und es war auch nicht Hollywood, welches mit der filmischen Durchführung beauftragt wurde. Nein, es war niemand geringeres als Loriot. Die Amerikaner haben nur auf anderen Schauspielern bestanden...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="345" src="http://www.youtube.com/embed/lDgNc4yyYAQ" width="420"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-3699135763317995996?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/3699135763317995996/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=3699135763317995996' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/3699135763317995996'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/3699135763317995996'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/08/tschus-loriot.html' title='Tschüs, Loriot!'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/lDgNc4yyYAQ/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-6847085579985310577</id><published>2011-08-18T19:47:00.000+02:00</published><updated>2011-08-18T19:47:17.296+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Biologie'/><title type='text'>Wie eine Schnecke Krabben fängt</title><content type='html'>Schnecken sind ja nicht gerade der Inbegriff des schnellen und Furcht einflößenden Räubers. Wenn man aber genauer in die Welt der Schnecken eintaucht, findet man dort eine Vielzahl von fleischfressenden Vertretern. Und nicht wenige jagen ihre Beute. Manchmal sind auch schnellere Lebewesen wie beispielsweise diese Krabbe der Gattung &lt;a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/en/wiki/Mictyris_longicarpus"&gt;Mictyris longicarpus&lt;/a&gt; auf dem Speiseplan einer Schnecke, hier einer &lt;a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/en/wiki/Conuber_sordidus"&gt;Conuber sordidus&lt;/a&gt;. Da hilft dann auch kein Panzer und keine Schere mehr.&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;iframe width="420" height="345" src="http://www.youtube.com/embed/Z5B-HwYmseE" frameborder="0" allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-6847085579985310577?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/6847085579985310577/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=6847085579985310577' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/6847085579985310577'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/6847085579985310577'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/08/wie-eine-schnecke-krabben-fangt.html' title='Wie eine Schnecke Krabben fängt'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/Z5B-HwYmseE/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-5750890932774571725</id><published>2011-08-16T21:37:00.000+02:00</published><updated>2011-08-16T21:37:58.938+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Physik'/><title type='text'>Wissenschaftler der TU Hamburg sind dem Rätsel der Entstehung von Riesenwellen auf der Spur</title><content type='html'>&lt;blockquote&gt;&lt;div class="iePrAbstract" id="@p436647-@l0-abstract" name="doc_elem_p"&gt;Sie  sind rätselhaft und gefürchtet, und niemand kann vorhersagen, wo und  wann sie auftauchen: Riesenwellen können Schiffe auf hoher See  beschädigen und etliche bis heute verschollene Schiffe gehen vermutlich  auf ihr Konto. Schon lange sucht die Fachwelt nach einem Modell, um das  Entstehen von Monsterwellen abbilden zu können. Zum ersten Mal ist dies  jetzt einem deutsch-australischen Forscherteam von der TU Hamburg und  der National University in Canberra zum ersten Mal gelungen.&lt;/div&gt;Der  Physiker Prof. Norbert Hoffmann und der Mathematiker Amin Chabchoub vom  Institut für Mechanik und Meerestechnik der TU Hamburg sowie der  australische Physiker Nail Akhmediev von der National University in  Canberra erzeugten eine Monsterwelle im Labor nach einer mathematischen  Lösung. Dabei haben sie sich eine mathematische Gleichung und eine ihrer  Lösungen vorgenommen, um die Theorie in der Praxis zu belegen. Der  Nachweis im Versuch gelang im 15 Meter langen Wellenkanal an der TUHH.  Ein Paddel erzeugt die Wellen, so dass Modulationen entstehen, ähnlich  wie sie durch Wind auf dem offenen Meer hervorgerufen werden können.  Diese verursachen schließlich das Anwachsen einer Welle, die dreimal so  hoch ist wie die Wellen vorher und nachher.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Modellversuch folgt der nichtlinearen Schrödinger-Gleichung, einer  vereinfachten Modellgleichung für Wasserwellen. „In dieser Gleichung  gibt es die so genannte Peregrine Lösung, die beschreibt, wie eine Welle  aus dem Nichts entsteht und ins Nichts verschwindet. Man hat also ein  ganz normales Wellenfeld, aus dem sich plötzlich eine riesige Welle  auftürmt,“ sagt Chabchoub. Die Peregrine Lösung stellt ein einzelnes  Wellenereignis dar und bezieht sowohl Raum als auch Zeit ein.  Signifikant beim Entstehen einer Monsterwelle ist der Moment der Ruhe  kurz vorher. Die Wellen werden unvermittelt flacher, bevor sich die  Riesenwelle auftürmt, was häufig in einer Dreier-Formation geschieht.  „Genauso wie es die Peregrine Lösung zeigt. Es ist absolut verblüffend,  dass wir die Welle exakt so erzeugen konnten“, freut sich Hoffmann. Der  von Erfolg gekrönte Laborversuch hat in jedem Fall eines gezeigt: Das  Entstehen von Monsterwellen lässt sich durch ein mathematisches Modell   und dessen Lösungen darstellen. Wie anwendbar die beobachtete Peregrine  Lösung in der Realität ist, bleibt jedoch noch abzuwarten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In jeden Fall werden sich die Forscher weiter dem Thema widmen. Gerade  erst wurde ein Forschungsprojekt von der Volkswagenstiftung genehmigt.  Künftig werden außer Hoffmann, Chabchoub und Akhmediev weitere  Wissenschaftler, wie ein Ozeanograf von der Russischen Akademie der  Wissenschaften, daran arbeiten, den Rätseln von Wellen auf die Spur zu  kommen – doch den gefährlichsten unter ihnen ist man gerade ein großes  Stück näher gekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl das Augenmerk der Meerestechniker an der TU Hamburg auf der  Theorie liegt und sie in erster Linie am mathematisch-physikalischen  Verständnis der Lösungen interessiert sind, lassen sie den praktischen  Nutzen nicht außer Acht, der vor allem für die Schifffahrt enorm sein  könnte. Denn sollte man aufgrund von Messungen und Berechnungen  Wellenverlauf und Wellenperioden voraussagen können, würde das schwere  Unfälle oder sogar Katastrophen zu verhindern helfen. Vorstellbar wäre,  dass an Bord eines Schiffes ein Sensor die Wellenbewegungen registriert  und vor dem Auftreten einer Monsterwelle anschlägt – und sei es nur 10  bis 20 Sekunden zuvor. Dann könnten Passagiere und Besatzung gewarnt  werden und der Kurs eines Schiffes ließe sich korrigieren, so dass der  Aufprall weniger Schäden verursacht. Monsterwellen sind mindestens  zweimal, oft dreimal so hoch wie ein Drittel der höchsten Wellen des  gerade herrschenden Seegangs, gemessen von der Talsohle bis zum Gipfel.  So können sie bei einem Seegang von 5 Metern etwa 15 Meter hoch werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Auch für die Produzenten und Betreiber von Wellenenergiekraftwerken  wären solche Berechnungen sehr hilfreich, weil die Monsterwellen die  Anlagen zerstören können“, sagt Hoffmann. Erstmals mathematisch  abgeleitet wurden diese Lösungen zwar bereits in den 1970er Jahren,  allerdings gab es seither keinen Versuchsnachweis für sie. In der  Mai-Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift „Physical Review Letters“  beschreibt das Wissenschaftlerteam um TU-Professor Hoffmann, wie es  ihnen gelang, einen Wellentyp darzustellen, der theoretisch seit fast 30  Jahren bekannt ist, jedoch bis zu ihrer Entdeckung nie experimentell  beobachtet wurde.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div class="iePrAuthorText" id="@p436647-author_text" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Jutta Katharina Werner&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="iePrDepartment" id="@p436647-department_id" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Pressestelle&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt; &lt;a href="http://idw-online.de/de/institution107"&gt;Technische Universität Hamburg-Harburg&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;via&lt;a href="http://idw-online.de/de/news436647"&gt; Informationsdienst Wissenschaft&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-5750890932774571725?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/5750890932774571725/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=5750890932774571725' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/5750890932774571725'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/5750890932774571725'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/08/wissenschaftler-der-tu-hamburg-sind-dem.html' title='Wissenschaftler der TU Hamburg sind dem Rätsel der Entstehung von Riesenwellen auf der Spur'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-2868331950960077631</id><published>2011-08-11T21:40:00.000+02:00</published><updated>2011-08-11T21:40:28.197+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geologie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geodynamik'/><title type='text'>Recycling im tiefen Erdinnern läuft schneller als gedacht</title><content type='html'>&lt;blockquote&gt;&lt;div class="iePrAbstract" id="@p436222-@l0-abstract" name="doc_elem_p"&gt;Abgesunkene Ozeankruste tritt in Vulkanen bereits nach 500 Millionen Jahren wieder an die Oberfläche.&lt;/div&gt;Das  Geo-Recycling läuft in Vulkanen viel schneller ab, als Wissenschaftler  bislang annahmen. Gestein des Erdmantels, das wegen der Bewegung der  Erdplatten ins Erdinnere absinkt, gelangt über Vulkane bereits nach rund  500 Millionen Jahren wieder an die Erdoberfläche. Das haben Forscher  des Max-Planck-Instituts für Chemie in Mainz anhand vulkanischer  Gesteinsproben festgestellt. Zuvor gingen Geowissenschaftler davon aus,  dass dieser Prozess etwa zwei Milliarden Jahre dauert. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So gut wie alle Inseln in den Ozeanen sind Vulkane. Mehrere von ihnen,  wie zum Beispiel Hawaii, sind aus dem untersten Teil des Erdmantels  entstanden. Dieser geologische Prozess ähnelt der Bewegung farbiger  Flüssigkeiten in einer Lavalampe: Heißes Gestein steigt in zylindrischen  Säulen, den sogenannten Mantel-Plumes, aus fast 3000 Kilometer Tiefe  auf. In der Nähe der Oberfläche schmilzt es, weil der Druck nachlässt,  und bricht in Vulkanen aus dem Erdinneren hervor. Die Plumes wiederum  stammen ursprünglich von der ehemaligen Ozeankruste, die in der Frühzeit  der Erde bis zum Boden des Erdmantels abgesunken ist. In den Plumes  kommt dieses Gestein wieder an die Erdoberfläche. Bisher nahmen Forscher  an, dass dieses Recycling etwa zwei Milliarden Jahre dauert. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die chemische Analyse von winzigen, glasigen Einschlüssen im  Olivinbasalt des Mauna Loa-Vulkans auf Hawaii lieferte jetzt aber die  geologische Überraschung: Der gesamte Recyclingvorgang benötigt maximal  eine halbe Milliarde Jahre und läuft somit viermal schneller ab als  bisher angenommen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den mikroskopisch kleinen Einschlüssen des Gesteins finden sich  Spurenelemente, die ursprünglich im Meerwasser gelöst waren und die  Datierung des Recycling-Prozesses erlauben. Bevor die alte Ozeankruste  in den Mantel absinkt, saugt sie sich nämlich mit Meerwasser voll, das  die aufschlussreichen Spurenelemente in dem Gestein hinterlässt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um die Einschlüsse untersuchen zu können, hatten die Mainzer  Wissenschaftler eine spezielle Laser-Massenspektrometrie-Methode  entwickelt. Mit ihrer Hilfe lassen sich unter anderem Isotope von extrem  geringen Strontium-Mengen analysieren. Strontium ist ein chemisches  Element, das typischerweise in Spuren auch im Meerwasser vorkommt. Die  Isotope eines chemischen Elementes weisen die gleiche Protonenzahl, aber  unterschiedliche Neutronenzahlen auf. Da sich das Isotopenverhältnis  des Strontiums im Meerwasser während der Erdgeschichte ändert, lässt  sich daraus das Alter der Meerwasserreste und des umgebenden Gesteins  bestimmen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu ihrer Überraschung fanden die Max-Planck-Forscher in ihren Proben ein  Strontium-Isotopenverhältnis, das auf ein Alter von weniger als 500  Millionen Jahren schließen lässt. Daher muss auch das Gestein, aus dem  die Hawaii-Basalte entstehen, viel jünger sein als bislang angenommen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Das Strontium des Meerwassers ist offenbar mit der Ozeankruste in den  tiefen Erdmantel gelangt, aus dem es bereits nach einer halben Milliarde  Jahre in den Laven der Hawaii-Vulkane wieder zu Tage tritt“, erklärt  Klaus Peter Jochum, Mitautor der Publikation. „Es jetzt wieder zu  entdecken, ist eine Riesenüberraschung.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ebenso überraschend fanden die Wissenschaftler die große Bandbreite der  Isotopenverhältnisse in den Einschlüssen einer einzigen Probe des  Olivinbasalts. „Sie ist viel größer als in allen Lava-Proben, die  bislang von den Vulkanen Hawaiis untersucht wurden“, sagt Alexander  Sobolev. „Das deutet darauf hin, dass der Erdmantel auch in kleinen  Bereichen chemisch viel heterogener ist als wir vorher dachten.“ Die  Vielfalt hat sich allerdings nur in den Schmelzeinschlüssen erhalten,  weil die Lava so gut durchmischt wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sobolev, Jochum und ihre Kollegen erwarten, auch bei anderen Vulkanen  das gleiche Isotopenverhältnis nachweisen zu können und so die  Recyclingdauer der Ozeankruste noch genauer bestimmen zu können.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über das Max-Planck-Institut für Chemie&lt;br /&gt;Am Max-Planck-Institut für Chemie (260 Mitarbeiter) werden die Erde und  ihre Atmosphäre in unterschiedlichen Größenbereichen, vom Nanopartikel  bis zum Planeten und von der Ökosystemdynamik bis zum globalen  Klimawandel erforscht. Drei Abteilungen untersuchen das Erdsystem in  Feldstudien, unter Laborbedingungen und mit Hilfe von computergestützten  Modellsystemen. Somit trägt das Institut zum grundlegenden Verständnis  der natürlichen Ressourcen der Erde bei und liefert notwendige Methoden  für deren nachhaltige Nutzung und den Schutz der Umwelt. Mit einer  International Research School und einem E-Learning Programm beteiligt  sich das Institut auch aktiv an der Wissenschaftsausbildung. Das  Max-Planck-Institut für Chemie beteiligt sich aktiv am  Veranstaltungsprogramm 2011 zur Stadt der Wissenschaft in Mainz. Im  nächsten Jahr feiert das Institut sein 100-jähriges Bestehen.&lt;br /&gt;Weitere Informationen: &lt;a href="http://www.mpic.de/" target="_new"&gt;http://www.mpic.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Originalveröffentlichung:&lt;br /&gt;Alexander V. Sobolev, Albrecht W. Hofmann, Klaus Peter Jochum, Dmitry V. Kuzmin &amp;amp; Brigitte Stoll&lt;br /&gt;A young source for the Hawaiian plume &lt;br /&gt;Nature, 10 August, 2011&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="iePrAuthorText" id="@p436222-author_text" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Dr. Wolfgang Huisl&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="iePrDepartment" id="@p436222-department_id" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Presse- und Öffentlichkeitsarbeit&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;a href="http://idw-online.de/de/institution274"&gt;Max-Planck-Institut für Chemie&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;via&lt;a href="http://idw-online.de/de/news436222"&gt; Informationsdienst Wissenschaft &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-2868331950960077631?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/2868331950960077631/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=2868331950960077631' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/2868331950960077631'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/2868331950960077631'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/08/recycling-im-tiefen-erdinnern-lauft.html' title='Recycling im tiefen Erdinnern läuft schneller als gedacht'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-506457824938829022</id><published>2011-08-11T21:37:00.000+02:00</published><updated>2011-08-11T21:37:10.492+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geologie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geodynamik'/><title type='text'>Deep recycling in the Earth faster than thought</title><content type='html'>&lt;blockquote&gt;&lt;div class="iePrAbstract" id="@p436227-@l0-abstract" name="doc_elem_p"&gt;&amp;nbsp; &lt;/div&gt;&lt;div class="iePrAbstract" id="@p436227-@l0-abstract" name="doc_elem_p"&gt;Sunken ocean crust resurfaces from Earth’s mantle after only 500 million years.&lt;/div&gt;The  recycling of the Earth´s crust in volcanoes happens much faster than  scientists have previously assumed. Rock of the ocean crust, which sinks  deep into the earth due to the movement of tectonic plates, reemerges  through volcanic eruptions after around 500 million years. Researchers  from the Max Planck Institute for Chemistry in Mainz obtained this  result using volcanic rock samples. Previously, geologists thought this  process would take about two billion years.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Virtually all of the ocean islands are volcanoes. Several of them, such  as Hawaii, originate from the lowest part of the mantle. This geological  process is similar to the movement of colored liquids in a lava lamp:  hot rock rises in cylindrical columns, the so-called mantle plumes, from  a depth of nearly 3000 kilometers. Near the surface, it melts, because  the pressure is reduced, and forms volcanoes. The plume originates from  former ocean crust which early in the Earth´s history sank to the bottom  of the mantle. Previously, scientists had assumed that this recycling  took about two billion years.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The chemical analysis of tiny glassy inclusions in olivine crystals from  basaltic lava on Mauna Loa volcano in Hawaii has now surprised  geologists: the entire recycling process requires at most half a billion  years, four times faster than previously thought.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The microscopically small inclusions in the volcanic rock contain trace  elements originally dissolved in seawater, and this allows the recycling  process to be dated. Before the old ocean crust sinks into the mantle,  it soaks up seawater, which leaves tell-tale trace elements in the rock.  The age is revealed by the isotopic ratio of strontium which changes  with time. Strontium is a chemical element, which occurs in trace  amounts in sea water. The isotopes of chemical elements have the same  number of protons but different numbers of neutrons. Mainz scientists  developed a special laser mass spectrometry method which allowed the  detection of isotopes of strontium in extremely small quantities.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;To their surprise, the Max Planck researchers found residues of sea  water with an unexpected strontium isotope ratio in the samples, which  suggested an age of less than 500 million years for the inclusions.  Therefore the rock material forming the Hawaiian basalts must be younger  as previously thought.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Apparently strontium from sea water has reached deep in the Earth´s  mantle, and reemerged after only half a billion years, in Hawaiian  volcano lavas," says Klaus Jochum, co-author of the publication. "This  discovery was a huge surprise for us."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Another surprise for the scientists was the tremendous variation of  strontium isotope ratios found in the melt inclusions in olivine from  the single lava sample. “This variation is much larger than the known  range for all Hawaiian lavas”, says Alexander Sobolev. “This finding  suggests that the mantle is far more chemically heterogeneous on a small  spatial scale than we thought before.” This heterogeneity is preserved  only by melt inclusions but is completely obliterated in the lavas  because of their complete mixing.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sobolev, Jochum and their colleagues expect to obtain similar results  for other volcanoes and therefore be able to determine the recycling age  of the ocean crust more precisely. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The Max Planck Institute for Chemistry&lt;br /&gt;Around 260 people work at the Max Planck Institute for Chemistry,  researching the earth and its environment at various levels from  nanoparticles to planets and from ecosystem dynamics to global climate  change. There are three departments studying the earth system in field  studies, under lab conditions and with the aid of computer-assisted  modeling. The institute is helping develop our understanding of the  earth's natural resources and providing the solutions for sustainable  use of our planet and environmental protection. The institute's  International Research School and E-learning program are an active  contribution to scientific education. The Max Planck Institute for  Chemistry is actively involved in the event program of the City of  Science in Mainz in 2011. Next year the Institute celebrates its´ 100th  anniversary.&lt;br /&gt;More Information: &lt;a href="http://www.mpic.de/" target="_new"&gt;http://www.mpic.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Publication:&lt;br /&gt;Alexander V. Sobolev, Albrecht W. Hofmann, Klaus Peter Jochum, Dmitry V. Kuzmin &amp;amp; Brigitte Stoll&lt;br /&gt;A young source for the Hawaiian plume &lt;br /&gt;Nature, 10 August, 2011&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="iePrAuthorText" id="@p436227-author_text" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Dr. Wolfgang Huisl&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="iePrDepartment" id="@p436227-department_id" name="doc_elem_p"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Presse- und Öffentlichkeitsarbeit&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;   &lt;a href="http://idw-online.de/en/institution274"&gt;Max-Planck-Institut für Chemie&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&amp;nbsp;via &lt;a href="http://idw-online.de/en/news436227"&gt;Informationsdienst Wissenschaft&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-506457824938829022?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/506457824938829022/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=506457824938829022' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/506457824938829022'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/506457824938829022'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/08/deep-recycling-in-earth-faster-than.html' title='Deep recycling in the Earth faster than thought'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-1649934524840239834</id><published>2011-08-06T21:46:00.000+02:00</published><updated>2011-08-06T21:46:22.529+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Klima'/><title type='text'>La Niñas ferne Auswirkungen in Ostafrika</title><content type='html'>&lt;blockquote&gt;&lt;div class="iePrAbstract" id="@p435594-@l0-abstract" name="doc_elem_p"&gt;Klimaphänomen ENSO mit Teleconnection in Ostafrika - Dürren und Überschwemmungen sind ferngesteuerte Klimaeffekte&lt;/div&gt;La Niñas ferne Auswirkungen in Ostafrika&lt;br /&gt;Dürren und Überschwemmungen sind ferngesteuerte Klimaeffekte&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;05.08.2011 | Potsdam: Klimaschwankungen in Ostafrika folgen seit 20 000  Jahren einem Muster, das offenbar eine Fernwirkung des als El Niño/La  Niña bekannten ENSO-Phänomens (El Niño Southern Oszillation) ist.  Während der La Niña-Kaltphase gibt es geringen Niederschlag und  stärkeren Wind in Ostafrika, wohingegen die El Niño-Warmphase zu  Schwachwindlagen mit häufigem Regen führt. Während der kältesten Phase  der letzten Eiszeit vor etwa 18 000 bis 21 000 Jahren war zudem das  Klima Ostafrikas vergleichsweise stabil und trocken. Dieses Ergebnis  stellt eine internationale Gruppe von Forschern aus Potsdam, der  Schweiz, den Vereinigten Staaten, den Niederlanden und Belgien in der  neuesten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins „Science“ vor (Vol. 333,   No.6043, 05.08.2011).&lt;br /&gt;ENSO mit seiner Warmphase (El Niño) und seiner Kaltphase (La Niña) ist  eigentlich als Klimaphänomen des Pazifik bekannt. Dass es sich hier um  ein Phänomen handelt, welches das Klima weltweit beeinflusst, zeigt die  Studie am Beispiel der Klimaschwankungen im Osten Afrikas. Die Sedimente  im Challa-See im Südosten Kenias, am Fuß des Kilimandscharo, dienen als  Klimaarchiv. Hier gezogene Bohrkerne zeigen ein Streifenmuster, in  dessen einzelnen Lagen sich Informationen über das Klima verbergen. „Je  nach Klima schwankt die Dicke dieser Schichten zwischen 0,08 und 7  Millimetern“, führt Christian Wolff (GeoForschungsZentrum GFZ und  Universität Potsdam) aus. „Ein Vergleich mit Messungen der Temperaturen  im tropischen Pazifik über die letzten 150 Jahre zeigt einen engen  Zusammenhang zwischen ENSO-Zyklen und den Rhythmen der Dürren und  Überschwemmungen in Ostafrika.“&lt;br /&gt;Hier überlagern sich nämlich zwei Klima-Muster. Den grundlegenden  Rhythmus geben die jährlichen Regenzeiten vor, die mit der so genannten  Innertropischen Konvergenzzone verbunden sind. Darunter versteht man das  Wolkenband in Äquatornähe, das sich durch Sonneneinstrahlung und starke  Verdunstung bildet. Mit dem Sonnenhöchststand im Juni auf der Nord- und  im Dezember auf der Südhalbkugel wandert dieses Wolkenband und der  damit verbundene Regen nord- und südwärts. Überlagert wird dieses  saisonale Phänomen offenbar durch das ENSO-Phänomen.&lt;br /&gt;Die Länge des gezogenen Bohrkerns erlaubte eine Rückverfolgung der  Klimavariationen bis in die letzte Eiszeit. Biogeochemische Proxydaten  und sorgfältige seismologische Erkundung der Sedimentlagen brachten eine  sehr gute Übereinstimmung mit den Dicken der einzelnen Schichten. So  ergab sich, dass auch im letzten Glazial, als die Welt global etwa 5  Grad kälter war und die Tropen aufgrund der geringeren Temperatur über  weniger Energie im System verfügten, das ENSO-Phänomen als überlagertes  Muster zu sehen war, wenngleich abgeschwächt. Im Vergleich dazu sind die  letzten 3000 Jahre wärmer und wechselhafter, mit starken Trocken- und  Dürreperioden, wie in diesem Jahr, und massiven Regenperioden, die dann  häufig zu Überschwemmungen führen. Klimamodelle zeigen, dass sich dieser  Trend hin zu extremeren Trocken- und Feuchtphasen in einer sich  erwärmenden Welt weiter erhöht.&lt;br /&gt;Die Untersuchung wurde gefördert durch die DFG Deutsche  Forschungsgemeinschaft, die ESF European Science Foundation und die US  National Science Foundation NSF.&lt;br /&gt;Christian Wolff et al.: „Reduced Interannual Rainfall Variability in  East Africa During the Last Ice Age“, Science, Vol. 333, No.6043&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;via&lt;a href="http://idw-online.de/de/news435594"&gt; Informationsdienst Wissenschaft &lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-1649934524840239834?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/1649934524840239834/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=1649934524840239834' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/1649934524840239834'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/1649934524840239834'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/08/la-ninas-ferne-auswirkungen-in.html' title='La Niñas ferne Auswirkungen in Ostafrika'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-8032497694483361711</id><published>2011-08-03T20:02:00.000+02:00</published><updated>2011-08-03T20:02:19.481+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mond'/><title type='text'>Wie die dunkle Seite des Mondes entstand</title><content type='html'>&lt;blockquote&gt;&lt;div class="iePrAbstract" id="@p435536-@l0-abstract" name="doc_elem_p"&gt;Eine  merkwürdige geologische Eigenschaft des Mondes ist die  Gegensätzlichkeit seiner Topographie zwischen der erdzu- und  erdabgewandten Seite. Forschende der Universitäten Bern und Kalifornien  begründen dies mit einer neuen Theorie auf, wonach die Eigenschaften des  Mondes aus einer Kollision mit einem kleineren zweiten Mond entstanden  sind. Die Resultate werden heute im Fachjournal «Nature» publiziert.&lt;/div&gt;&lt;div class="iePrMainText" id="@p435536-@l0-text" name="doc_elem_p"&gt;Die  Vorderseite ist eher flach und von dunklen Ebenen vulkanischen Ursprungs  dominiert, die Rückseite ist geprägt von hohem Gebirge und tiefen  Kratern: So ungleich präsentieren sich die zwei Seiten des Erdmondes.  Die Ursache dieser Asymmetrie ist umstritten. Planetologen aus Bern und  Kalifornien präsentieren nun eine neue mögliche Erklärung für die  dichotome Erscheinung unseres Trabanten: Ein kleinerer zweiter Mond ist  rund 100 Millionen Jahre nach der Entstehung des Erde-Mond-Systems mit  dem heutigen Erdtrabanten kollidiert und hat sich auf der erdabgewandten  Seite des Mondes angelagert. Diese These wird heute im renommierten  Wissenschaftsjournal «Nature» publiziert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Gleichgewicht zwischen drei Himmelkörpern&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Entstehung des Erdmondes gründet auf der folgenden, heute geltenden  Theorie: In der Endphase der Planetenentstehung unseres Sonnensystems  kollidierte die Ur-Erde mit einem Himmelskörper, der ungefähr die Grösse  des Mars hatte. Nach der Kollision bildete sich um die Erde eine  sogenannte proto-lunare Scheibe – eine Ansammlung von Trümmern, die um  die Erde kreisten. Aus diesen bildete sich durch ein Zusammenklumpen  schliesslich der Mond.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Simulationen zeigen, dass sich bei diesem Prozess jedoch nicht nur ein,  sondern gleich mehrere Monde bilden können. Allerdings sind solche  multiplen Erdmond-Systeme nicht lange stabil: «Typischerweise haben sie  eine nur kurze Lebensdauer von weniger als 10’000 Jahren», wie Co-Autor  Martin Jutzi vom «Center for Space and Habitability» (CSH) der  Universität Bern erklärt. Kürzlich sei aber gezeigt worden, dass ein  zweiter Mond auf einer speziellen Bahn – nämlich im Gleichgewichtspunkt  des Systems von drei aufeinander wirkenden Körpern – einige 10 bis 100  Millionen Jahre existieren könne, bevor er entweder mit der Erde oder  mit dem Mond kollidiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Kollision hat bis heute sichtbare Auswirkungen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Genau dieses Szenario erachten die Autoren der Studie in unserem  Erde-Mond-System «als wahrscheinlich», so Jutzi. Gemäss der neuen  Theorie kollidierte der rund 3mal kleinere Mond rund 100 Millionen Jahre  nach der Entstehung des Erde-Mond-Systems mit dem bis heute bestehenden  Mond. Die Forschenden gehen davon aus, dass sich in diesem langen  Zeitraum von der Mond-Entstehung bis zur Kollision der grösste Teil des  ursprünglich geschmolzenen Mondes verfestigt hatte. «Eine Kollision mit  einem kleinen zweiten Mond hätte deshalb grosse Ausswirkungen auf die  Entwicklung und die heutige Form des Mondes gehabt», sagt Martin Jutzi.  Diese Hypothese könnte gemäss Jutzi die geologischen Eigenschaften der  Mondrückseite mit ihrer dickeren Kruste und dem daraus entstandenen  Hochland erklären.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quellenangabe: Martin Jutzi, Erik Asphaug: Forming the lunar farside  highlands by accretion of a companion moon, Nature,  doi:10.1038/nature10289&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;via &lt;a href="http://idw-online.de/de/news435536"&gt;Informationsdienst Wissenschaft &lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-8032497694483361711?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/8032497694483361711/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=8032497694483361711' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/8032497694483361711'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/8032497694483361711'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/08/wie-die-dunkle-seite-des-mondes.html' title='Wie die dunkle Seite des Mondes entstand'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-7324099447395808890</id><published>2011-08-01T23:11:00.000+02:00</published><updated>2011-08-01T23:11:45.337+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Erdgeschichte'/><title type='text'>Nemesis ein Schnippchen schlagen: Verändert sich das Risiko eines Asteroideneinschlags periodisch?</title><content type='html'>&lt;blockquote&gt;&lt;div class="iePrAbstract" id="@p435109-@l0-abstract" name="doc_elem_p"&gt;Ist  es heute wahrscheinlicher oder weniger wahrscheinlich als vor, sagen  wir, 20 Millionen Jahren, dass die Erde von einem Asteroiden oder  Kometen getroffen wird? Mehrere Studien haben behauptet, dass die  Einschlagwahrscheinlichkeit im Laufe der Jahrmillionen periodisch zu-  und abnimmt. Nun hat eine neue Untersuchung von Coryn Bailer-Jones vom  Max-Planck-Institut für Astronomie (MPIA) gezeigt, dass es sich bei  diesen behaupteten periodischen Veränderungen um statistische Artefakte  handelt. Seine Ergebnisse zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit eines  größeren Einschlags entweder gleich geblieben ist oder während der  letzten 250 Millionen Jahre leicht zugenommen hat.&lt;/div&gt;Gigantische  Einschläge von Kometen oder Asteroiden werden mit mehreren Episoden  massenhaften Aussterbens in Verbindung gebracht. Das bekannteste  Beispiel ist das Aussterben der Dinosaurier vor 65 Millionen Jahren.  Fast 200 Krater auf der Erdoberfläche, einige davon Hunderte von  Kilometern im Durchmesser, sind uns als Zeugen kosmischer Zusammenstöße  erhalten geblieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Frage danach, ob sich die Einschlagwahrscheinlichkeit auf der Erde  mit der Zeit verändert, ist nicht nur von theoretischem Interesse. Diese  Information benötigen wir, um die Gefahr abschätzen zu können, die der  Erde derzeit von katastrophalen kosmischen Einschlägen droht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit Mitte der 1980er Jahre haben eine Reihe von Autoren behauptet,  periodische Variationen der Einschlagwahrscheinlichkeit gefunden zu  haben. Aus den Kenndaten der auf der Erdoberfläche bekannten Krater –  wichtig sind vor allem die Altersabschätzungen –, leiten sie ein  regelmäßiges Muster ab, in dem die Einschlagwahrscheinlichkeit über  Millionen Jahre hinweg (die Werte variieren zwischen 13 und 50 Millionen  Jahren) periodisch zu- und wieder abnimmt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einer der Mechanismen, die für solch periodische Variationen  vorgeschlagen wurden, ist die Bewegung unseres Sonnensystems relativ zur  Scheibenebene unserer Heimatgalaxie, der Milchstraße. Bei dieser  Bewegung verändert sich der (sehr geringe) Schwereeinfluss, den die  umliegenden Sterne auf die Objekte in der Oort'schen Wolke ausüben,  einer gigantischen Ansammlung riesiger Brocken aus Eis und Staub, die  das Sonnensystem im Abstand von rund einem Lichtjahr umhüllt. Aufgrund  dieser Veränderungen verlassen einmal mehr, dann wieder weniger Objekte  die Oort'sche Wolke und machen sich als Kometen auf den Weg in das  innere Sonnensystem.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spektakulärer ist die Annahme, unsere Sonne besäße einen bislang noch  nicht direkt nachgewiesenen Begleitstern, der provisorisch auf den Namen  "Nemesis" getauft wurde. Nemesis, so die Vermutung, sollte eine lang  gestreckte (exzentrischen) Umlaufbahn besitzen, die sie mit der Zeit  immer wieder in die Nähe der Oort'schen Wolke führen und dadurch  wiederum die Anzahl der Kometen beeinflussen würde, die Kurs auf die  Erde nehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für Coryn Bailer-Jones vom MPIA weisen diese Ergebnisse freilich nicht  auf bislang unentdeckte kosmische Phänomene hin, sondern auf subtile  Probleme bei der Anwendung herkömmlicher ("frequentistischer")  Statistik. Bailer-Jones: "Menschen neigen dazu, auch dort Muster zu  sehen, wo gar keine existieren. Und in manchen Situationen kann  traditionelle Statistik den Anwender leider in dieselbe falsche Richtung  führen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bailer-Jones wählte daher eine andere Methode, Wahrscheinlichkeiten zu  berechnen, so genannte Bayes'sche Statistik, mit der sich bei der  Analyse der Kraterdaten die Probleme der traditionellen Statistik  vermeiden lassen. Seine Untersuchung konnte einfache periodische  Variationen anhand der verfügbaren Daten mit großer Sicherheit  ausschließen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stattdessen zeigen die Daten eine allgemeine Tendenz: Von vor rund 250  Millionen Jahren bis zur Jetztzeit hat die Einschlagwahrscheinlichkeit,  abgeschätzt anhand der zu verschiedenen Zeiten entstandenen, heute noch  nachweisbaren Krater, stetig zugenommen. Dafür gibt es zwei mögliche  Erklärungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erstens könnte es sich schlicht um einen Auswahleffekt handeln: Kleinere  Krater erodieren schneller und sind nach einer gewissen Zeit nicht mehr  auffindbar, und ältere Krater haben generell mehr Zeit zu erodieren und  sich wieder mit Material zu füllen als jüngere. Die nachgewiesene  Tendenz kann schlicht darauf beruhen, dass wir größere, jüngere Krater  einfacher nachweisen können als kleinere, ältere. Bailer-Jones: »Wenn  wir nur Krater betrachten, die größer als 35 km und jünger als 400  Millionen Jahre sind und bei denen die Erosion daher eine geringere  Rolle spielt, finden wir keine solche Tendenz.«&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andererseits könnte zumindest ein Teil des Anstiegs real sein. Es gibt  Untersuchungen an Einschlagkratern auf dem Mond, die einen ähnlichen  Trend zeigen. Dort spielen die auf der Erde vorherrschenden  Erosionsmechanismen keine Rolle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was immer sich als Grund für den in den Daten sichtbaren Trend  herausstellen mag – einfache periodische Variationen wie im  Nemesis-Modell lassen sich anhand von Bailer-Jones' Analyse  ausschließen. "Die Kraterdaten, die wir haben, geben keine Hinweise auf  die Existenz von Nemesis. Was bleibt ist die interessante Frage, ob die  Einschlagwahrscheinlichkeit über die letzten 250 Millionen Jahre  zugenommen hat oder nicht", schließt Bailer-Jones.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="iePrAuthorText" id="@p435109-author_text" name="doc_elem_p"&gt;Dr. Markus Pössel&amp;nbsp; &lt;/div&gt;&lt;div class="iePrDepartment" id="@p435109-department_id" name="doc_elem_p"&gt;Öffentlichkeitsarbeit&lt;/div&gt;&lt;a href="http://idw-online.de/de/institution1413"&gt;Max-Planck-Institut für Astronomie&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;Die hier beschriebene Arbeit wird in Kürze als C. A. L. Bailer-Jones,  "Bayesian time series analysis of terrestrial impact cratering«" in den  Monthly Notices of the Royal Astronomical Society veröffentlicht.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;via &lt;a href="http://idw-online.de/de/news435109"&gt;Informationsdienst Wissenschaft &lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-7324099447395808890?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/7324099447395808890/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=7324099447395808890' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/7324099447395808890'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/7324099447395808890'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/08/nemesis-ein-schnippchen-schlagen.html' title='Nemesis ein Schnippchen schlagen: Verändert sich das Risiko eines Asteroideneinschlags periodisch?'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-810468690417668698</id><published>2011-08-01T23:09:00.000+02:00</published><updated>2011-08-01T23:09:25.477+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Erdgeschichte'/><title type='text'>Avoiding Nemesis: Does the impact rate for asteroids and comets vary periodically with time?</title><content type='html'>&lt;blockquote&gt;&lt;div class="iePrAbstract" id="@p435113-@l0-abstract" name="doc_elem_p"&gt;Is  the Earth more likely or less likely to be hit by an asteroid or comet  now as compared to, say, 20 million years ago? Several studies have  claimed to have found periodic variations, with the probability of giant  impacts increasing and decreasing in a regular pattern. Now a new  analysis by Coryn Bailer-Jones from the Max Planck Institute for  Astronomy (MPIA), published in the Monthly Notes of the Royal  Astronomical Society, shows those simple periodic patterns to be  statistical artifacts. His results indicate either that the Earth is as  likely to suffer a major impact now as it was in the past, or that there  has been a slight increase impact rate events over the past 250 million  years.&lt;/div&gt;Giant  impacts by comets or asteroids have been linked to several mass  extinction events on Earth, most famously to the demise of the dinosaurs  65 million years ago. Nearly 200 identifiable craters on the Earth's  surface, some of them hundreds of kilometers in diameter, bear witness  to these catastrophic collisions.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Understanding the way impact rates might have varied over time is not  just an academic question. It is an important ingredient when scientists  estimate the risk Earth currently faces from catastrophic cosmic  impacts.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Since the mid-1980s, a number of authors have claimed to have identified  periodic variations in the impact rate. Using crater data, notably the  age estimates for the different craters, they derive a regular pattern  where, every so-and-so-many million years (values vary between 13 and 50  million years), an era with fewer impacts is followed by an era with  increased impact activity, and so on.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;One proposed mechanism for these variations is the periodic motion of  our Solar System relative to the main plane of the Milky Way Galaxy.  This could lead to differences in the way that the minute gravitational  influence of nearby stars tugs on the objects in the Oort cloud, a giant  repository of comets that forms a shell around the outer Solar System,  nearly a light-year away from the Sun, leading to episodes in which more  comets than usual leave the Oort cloud to make their way into the inner  Solar System – and, potentially, towards a collision with the Earth. A  more spectacular proposal posits the existence of an as-yet undetected  companion star to the Sun, dubbed “Nemesis”. Its highly elongated orbit,  the reasoning goes, would periodically bring Nemesis closer to the Oort  cloud, again triggering an increase in the number of comets setting  course for Earth.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;For MPIA's Coryn-Bailer-Jones, these results are evidence not of  undiscovered cosmic phenomena, but of subtle pitfalls of traditional  (“frequentist”) statistical reasoning. Bailer-Jones: “There is a  tendency for people to find patterns in nature that do not exist.  Unfortunately, in certain situations traditional statistics plays to  that particular weakness.”&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;That is why, for his analysis, Bailer-Jones chose an alternative way of  evaluating probabilities (“Bayesian statistics”), which avoids many of  the pitfalls that hamper the traditional analysis of impact crater data.  He found that simple periodic variations can be confidently ruled out.  Instead, there is a general trend: From about 250 million years ago to  the present, the impact rate, as judged by the number of craters of  different ages, increases steadily.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;There are two possible explanations for this trend. Smaller craters  erode more easily, and older craters have had more time to erode away.  The trend could simply reflect the fact that larger, younger craters are  easier for us to find than smaller, older ones. “If we look only at  craters larger than 35 km and younger than 400 million years, which are  less affected by erosion and infilling, we find no such trend,”  Bailer-Jones explains.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;On the other hand, at least part of the increasing impact rate could be  real. In fact, there are analyses of impact craters on the Moon, where  there are no natural geological processes leading to infilling and  erosion of craters, that point towards just such a trend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Whatever the reason for the trend, simple periodic variations such as  those caused by Nemesis are laid to rest by Bailer-Jones' results. “From  the crater record there is no evidence for Nemesis. What remains is the  intriguing question of whether or not impacts have become ever more  frequent over the past 250 million years,” he concludes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The work described here is set to be published as C. A. L. Bailer-Jones,  “Bayesian time series analysis of terrestrial impact cratering”, in the  Monthly Notices of the Royal Astronomical Society. &lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="iePrAuthorText" id="@p435113-author_text" name="doc_elem_p"&gt;Dr. Markus Pössel&lt;/div&gt;&amp;nbsp; &lt;div class="iePrDepartment" id="@p435113-department_id" name="doc_elem_p"&gt;Öffentlichkeitsarbeit&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;Max-Planck-Institut für Astronomie&lt;a href="http://idw-online.de/en/institution1413"&gt;http://idw-online.de/en/institution1413&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;via &lt;a href="http://idw-online.de/en/news435113"&gt;Informationsdienst Wissenschaft &lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-810468690417668698?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/810468690417668698/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=810468690417668698' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/810468690417668698'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/810468690417668698'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/08/avoiding-nemesis-does-impact-rate-for.html' title='Avoiding Nemesis: Does the impact rate for asteroids and comets vary periodically with time?'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-3193863239471780981</id><published>2011-08-01T19:44:00.002+02:00</published><updated>2011-08-01T19:44:26.561+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Astronomie'/><title type='text'>The Excluded Middle [Milky Way Musings, Episode 1]</title><content type='html'>&lt;iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/IQaq7hFU16I" width="560"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-3193863239471780981?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/3193863239471780981/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=3193863239471780981' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/3193863239471780981'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/3193863239471780981'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/08/excluded-middle-milky-way-musings.html' title='The Excluded Middle [Milky Way Musings, Episode 1]'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/IQaq7hFU16I/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-6826297205977142908</id><published>2011-07-28T20:25:00.000+02:00</published><updated>2011-07-28T20:25:55.492+02:00</updated><title type='text'>Motivationsfilm für Creative Commons</title><content type='html'>Mit diesem Motivationsfilm von&lt;a href="http://vimeo.com/user7926522"&gt; Amadeus Wittwer&lt;/a&gt; und seinem Projektteam soll für die Idee einer kulturellen Allmende und die Idee der Creative Commons Lizenzen geworben werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/P_QvbRwqDlI" width="560"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-6826297205977142908?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/6826297205977142908/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=6826297205977142908' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/6826297205977142908'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/6826297205977142908'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/07/motivationsfilm-fur-creative-commons.html' title='Motivationsfilm für Creative Commons'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/P_QvbRwqDlI/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-6783390591525669484</id><published>2011-07-26T22:39:00.000+02:00</published><updated>2011-07-26T22:39:42.332+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Klima'/><title type='text'>klimanavigator.de gestartet - Der Wegweiser zum Klimawissen in Deutschland</title><content type='html'>&lt;blockquote&gt;&lt;div class="iePrAbstract" id="@p434340-@l0-abstract" name="doc_elem_p"&gt;Unter &lt;a href="http://www.klimanavigator.de/"&gt; www.klimanavigator.de&lt;/a&gt; geht am heutigen Montag eine neue Webplattform  online. Der Klimanavigator stellt einen zentralen Zugang zur Arbeit von  mehr als 30 deutschen Einrichtungen in der Forschungslandschaft dar, die  sich mit dem Klimawandel, seinen Folgen und geeigneten  Anpassungsmöglichkeiten beschäftigen. Die Webplattform gibt einen  Überblick über die hiesige klima-relevante Forschung und Einblick in den  gegenwärtigen Stand des Wissens. Sie dient den Nutzern als Wegweiser  auf der Suche nach Expertenwissen.&lt;/div&gt;&lt;div class="iePrMainText" id="@p434340-@l0-text" name="doc_elem_p"&gt;„Ich  begrüße die Einführung des Klimanavigators. Dieses Portal vermittelt den  Nutzern von Klimainformationen Orientierung in der komplexen  Forschungslandschaft und trägt dazu bei, wissenschaftliche Erkenntnisse  schneller in der Praxis umzusetzen“, sagte Bundesforschungsministerin  Annette Schavan zum Start. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schneller Zugriff auf das Klimawissen&lt;br /&gt;Die Internetseite bietet einen schnellen Zugriff. Sie enthält Porträts  über die Einrichtungen der deutschen Klimawissenschaften und ihre  Forschungsschwerpunkte; eine multifunktionale Suche erleichtert das  Auffinden bestimmter Themen oder Einrichtungen, die über die gewünschte  Expertise verfügen. Ausführliche Dossiers bieten in allgemein  verständlicher Weise Hintergrundinformationen zu wichtigen Fragen und  bilden den aktuellen Forschungsstand ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unter „Aktuelles“ finden sich Neuigkeiten aus den beteiligten  Partnerorganisationen. Die Darstellung von Forschungsverbünden und  -netzwerken macht die interdisziplinäre Vernetzung quer durch die  Institutionen sichtbar und zeigt die Bedeutung des  Wissenschaftsstandortes Deutschland.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Informationen für Nutzer aus allen Bereichen&lt;br /&gt;Der Klimanavigator richtet sich an Akteure aus unterschiedlichen  Bereichen der Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft, die  Informationen über den Klimawandel, dessen Folgen und mögliche  Handlungsoptionen benötigen. "Vor allem diese Handlungsorientierung", so  Professor Guy Brasseur, Direktor des Climate Service Centers, "wird den  Klimanavigator zu einem wichtigen Instrument bei der Umsetzung der  Deutschen Anpassungsstrategie machen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch Mitglieder der Wissenschaftsgemeinschaft selbst werden die  Plattform nutzen können. Forscher, die Klimawissen für  anwendungsrelevante Fragestellungen nutzen, finden leicht zugängliche  Wissenssynthesen, Forschungsdaten und Klimamodelle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gemeinsame gestaltetes Navigationsinstrument&lt;br /&gt;Das Climate Service Center (CSC) in Hamburg, das mit Mitteln des  Bundesforschungsministeriums als eine Einrichtung des Helmholtz-Zentrums  Geesthacht ins Leben gerufen wurde, initiierte den Klimanavigator. Am  CSC erfolgt auch die technische Betreuung und Projektkoordination. Das  Helmholtz-Zentrum Geesthacht gewährleistet den technischen Betrieb. Über  das Konzept und die Organisation der Plattform entscheiden die  beteiligten Einrichtungen gemeinsam.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über 30 Partner haben in einem Kooperationsvertrag ihre Mitwirkung  vereinbart, gestalten das Portal aktiv mit und stellen sich und ihre  Verbundprojekte vor. Zusätzliche Institutionen haben ihre Mitarbeit  angekündigt. Auch das inhaltliche Angebot des Klimanavigators wird in  Zukunft erweitert. So ist geplant, einen Bereich zur internationalen  Vernetzung aufzubauen und ein Karriereportal für Wissenschaftler  einzurichten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hintergrundinformationen&lt;br /&gt;Derzeit am Klimanavigator als Partner beteiligte Einrichtungen:  Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung, Bremerhaven;  BiK-F - Biodiversität und Klima Forschungszentrum; CLM-Community;  Deutsches Klima-Konsortium e.V. (DKK); Deutsches Klimarechenzentrum GmbH  (dkrz); Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR);  Forschungszentrum Jülich GmbH; Freie Universität Berlin; Klimaplattform -  Forschungsplattform zum Klimawandel; Helmholtz-Zentrum für  Umweltforschung GmbH (UFZ); Helmholtz-Zentrum Geesthacht, Zentrum für  Material- und Küstenforschung GmbH; Helmholtz-Zentrum München, Deutsches  Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt GmbH; Karlsruhe Institut  für Technologie (KIT); Klimabüro für Polargebiete und  Meeresspiegelanstieg; Klima-Netzwerk Sachsen; KLIMZUG-Begleitprojekt im  Institut der deutschen Wirtschaft e.V., Köln; KLIMZUG-Nord;  KLIMZUG-Verbund nordwest2050; KLIMZUG-Verbund RAdOst; KLIMZUG-Verbund  REGKLAM; Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR);  Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung e.V. (ZALF); Marum -  Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Bremen; Max-Planck-Institut für  Biogeochemie, Jena; Max-Planck-Institut für Meteorologie, Hamburg;  Norddeutsches Klimabüro; Mitteldeutsches Klimabüro; Potsdam-Institut für  Klimafolgenforschung (PIK) e.V.; Süddeutsches Klimabüro; Sustainable  Business Institute (SBI) e.V.; TERENO-Projektkoordination; Universität  Bremen; Universität Hamburg; Universität Kassel;  WASKlim-Projektkoordination.&lt;br /&gt;Um die interaktiven Inhalte des Klimanavigators nutzen zu können, muss der verwendete Browser "Flash" unterstützen.&lt;br /&gt;Climate Service Center, Hamburg&lt;br /&gt;Das CSC wurde 2009 im Auftrag der Bundesregierung als eine Einrichtung  des Helmholtz-Zentrums Geesthacht gegründet. Am CSC arbeiten  Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Naturwissenschaften,  Ökonomie und Politikwissenschaften sowie Kommunikationsexperten daran,  das Wissen zu Klimawandel, Klimafolgen und Anpassungsoptionen  praxisorientiert aufzubereiten und zu vermitteln. Entscheidungsträger in  Politik, Verwaltung und Wirtschaft sollen damit in die Lage versetzt  werden, die Dimensionen des Klimawandels zu erfassen und bei ihren  Planungen zu berücksichtigen. Zur Erfüllung seines Auftrags stützt sich  das CSC auf ein Netzwerk von Kunden und Kooperationspartnern. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kontakt:&lt;br /&gt;Susanne Schuck-Zöller, Projektkoordination „Klimanavigator“&lt;br /&gt;Helmholtz-Zentrum Geesthacht Zentrum für Material- und Küstenforschung GmbH&lt;br /&gt;Climate Service Center&lt;br /&gt;Telefon: +49 (0)40 226 338 - 404&lt;br /&gt;susanne.schuck@hzg.de&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Uwe Kehlenbeck, Kommunikationsabteilung&lt;br /&gt;Helmholtz-Zentrum Geesthacht Zentrum für Material- und Küstenforschung GmbH&lt;br /&gt;Climate Service Center&lt;br /&gt;Telefon: +49 (0)40 226 338 - 430&lt;br /&gt;uwe.kehlenbeck@hzg.de&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;via &lt;a href="http://idw-online.de/de/news434340"&gt;Informationsdienst Wissenschaft &lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-6783390591525669484?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/6783390591525669484/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=6783390591525669484' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/6783390591525669484'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/6783390591525669484'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/07/klimanavigatorde-gestartet-der.html' title='klimanavigator.de gestartet - Der Wegweiser zum Klimawissen in Deutschland'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-7422370700379433621</id><published>2011-07-26T22:35:00.000+02:00</published><updated>2011-07-26T22:35:09.515+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Medien'/><title type='text'>Welcome, Spektrum Neo!</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.spektrumverlag.de/"&gt;Spektrum der Wissenschaft&lt;/a&gt; dürfte wohl fast allen an Wissenschaft interessierten hier bekannt sein. Die Zeitschrift hat mich seit meiner Schulzeit begleitet und war in nicht ganz unerheblich an meinem Weg beteiligt. Mit dem jüngsten Ableger der Spektrum-Familie stößt Spektrum jetzt in Neuland vor. &lt;a href="http://www.spektrum-neo.de/"&gt;Spektrum neo&lt;/a&gt; erscheint am 26. August zum ersten Mal und wendet sich speziell an die jungen Leserinnen und Leser. Denn auch jüngere Menschen wollen wissen, wie Wissenschaft funktioniert. &lt;br /&gt;&lt;iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/APHsuyXdImw" width="560"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-7422370700379433621?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/7422370700379433621/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=7422370700379433621' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/7422370700379433621'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/7422370700379433621'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/07/welcome-spektrum-neo.html' title='Welcome, Spektrum Neo!'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/APHsuyXdImw/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-5761456487624370195</id><published>2011-07-26T22:06:00.002+02:00</published><updated>2011-07-26T22:06:19.874+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Raumfahrt'/><title type='text'>Traveller's Tales [Carl Sagan Tribute Series, Part 16]</title><content type='html'>&lt;iframe width="560" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/Y5wilptDhk4" frameborder="0" allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-5761456487624370195?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/5761456487624370195/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=5761456487624370195' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/5761456487624370195'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/5761456487624370195'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/07/travellers-tales-carl-sagan-tribute.html' title='Traveller&apos;s Tales [Carl Sagan Tribute Series, Part 16]'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/Y5wilptDhk4/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-4931318499714431641</id><published>2011-07-26T22:04:00.001+02:00</published><updated>2011-07-26T22:04:09.930+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Raumfahrt'/><title type='text'>The Gift of Apollo: Anniversary Edition [Carl Sagan Tribute Series, Part 4]</title><content type='html'>&lt;iframe width="560" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/dF-eRBZLLwU" frameborder="0" allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-4931318499714431641?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/4931318499714431641/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=4931318499714431641' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/4931318499714431641'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/4931318499714431641'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/07/gift-of-apollo-anniversary-edition-carl.html' title='The Gift of Apollo: Anniversary Edition [Carl Sagan Tribute Series, Part 4]'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/dF-eRBZLLwU/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-3724771902193521664.post-3531830196393895685</id><published>2011-07-20T18:43:00.000+02:00</published><updated>2011-07-20T18:43:16.085+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sonstiges'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Raumfahrt'/><title type='text'>Vorstoß zum letzten Protoplaneten</title><content type='html'>&lt;blockquote&gt;&lt;div class="iePrAbstract" id="@p433688-@l0-abstract" name="doc_elem_p"&gt;Nach  fast vier Jahren Flug hat die Raumsonde Dawn den Kleinplaneten Vesta  erreicht. Mit den beiden Bordkameras sitzen Max-Planck-Wissenschaftler  bei der Erforschung des Asteroiden in der ersten Reihe. Es geht um eine  Zeitreise zu den Ursprüngen des Sonnensystems.&lt;/div&gt;Text: Thorsten Dambeck&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Astronomen das Hubble-Teleskop auf den Kleinplaneten Vesta richten,  dann ziehen sie ihre letzte Trumpfkarte. Mit seinem Adlerblick ist das  Weltraumfernrohr für die schärfsten Aufnahmen von Himmelskörpern  bekannt. Doch in Sachen Vesta ist auch Hubble mit dem Latein am Ende:  Seine Fotos aus dem Jahr 2007 erinnern an den Anblick vom Mars, den ein  Kaufhaus-Fernrohr bietet: einige verwaschene helle und dunkle Flecken  und zusätzlich eine leicht unrunde Gestalt – mehr lässt sich auf der  kleinen Vesta kaum erkennen. Dabei ist Vesta immerhin der drittgrößte  Kleinplanet. Ceres, in puncto Größe die Nummer Eins, hat mit rund 1000  Kilometern fast den doppelten Durchmesser. Beide Asteroiden sind den  Astronomen seit zwei Jahrhunderten bekannt, doch erst jetzt wird ihre  Erforschung richtig in Schwung kommen, denn Vesta und Ceres stehen auf  dem Flugplan der Nasa-Sonde Dawn. Diese ist nach knapp vierjähriger  Anreise am Samstag in eine Umlaufbahn um Vesta eingeschwenkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An Bord befinden sich zwei Kameras, deren Bau und Entwicklung  Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung (MPS)  bei Göttingen leiteten, die sogenannten Framing Cameras. Die beiden  baugleichen Instrumente sollen das Kunststück vollbringen, ein  ausgedehntes Stück Terra incognita des Sonnensystems in kartografiertes  Land zu überführen. Außerdem geht es bei Dawns Mission um die  chemisch-mineralogische Zusammensetzung der Oberflächengesteine beider  Himmelskörper. All das dient dazu, die große Frage der Astronomie zu  beantworten: Wie sind die Planeten des Sonnensystems entstanden?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lange hielt sich die Vermutung, Asteroiden seien Trümmer eines  zerborstenen Planeten jenseits der Marsbahn, denn Hunderttausende  Artgenossen von Vesta umrunden die Sonne, vorwiegend im sogenannten  Hauptgürtel zwischen Mars und Jupiter. Doch die These vom  zerschmetterten Planeten ist längst passé, er wäre außerdem winzig  gewesen, zusammen erreichen alle Kleinplaneten des Hauptgürtels nicht  einmal die Masse des Erdmondes. Planetologen gehen vielmehr davon aus,  dass die Kleinplaneten eine Art planetares Baumaterial sind, das bei der  Konstruktion der Welten unseres Sonnensystems übrig blieb.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die letzte ihrer Art&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Wir wissen heute, dass die Geburt der großen Gasplaneten und der  erdähnlichen Planeten unterschiedlich verlief“, erläutert MPS-Direktor  Ulrich Christensen, der Mitglied des wissenschaftlichen Teams von Dawn  ist. „In der protoplanetaren Scheibe aus Gas- und Staub wuchsen zuerst  die Gasriesen Jupiter und Saturn, beide benötigten dafür nur wenige  Millionen Jahre.“ Die Bildung der erdähnlichen Planeten war hingegen  langwieriger. Schon der US-Planetenforscher George Wetherill ging in den  1970er-Jahren von mehreren Stufen aus: Die ersten Urkörper, deren  Ausmaße mindestens einige Kilometer betrugen, waren sogenannte  Planetesimale, die durch Kollisionen heranwuchsen. Christensen: „Einige  Exemplare legten damals besonders schnell Masse zu, so entstanden die  ersten Protoplaneten.“ Diese verzehrten zunächst lediglich benachbarte  Planetesimale, wodurch ihr weiteres Wachstum begrenzt war. Schließlich  bildeten sich die heutigen Planeten durch gewaltige Kollisionen der  Protoplaneten untereinander. Vesta genießt nun einen besonderen Status  unter den zahllosen Asteroiden: Wahrscheinlich ist sie der letzte  Protoplanet, der die gewalttätige Phase der Planetengeburt überstand.  Die genaue Dauer dieser Geburtsphase ist unklar, Astronomen schätzen sie  bis auf bis zu 100 Millionen Jahre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vesta ist demnach eine Art lebendes Fossil. „Manche Planetenforscher  bezeichnen sie sogar als den kleinsten terrestrischen Planeten“, so  Christensen. Indizien dafür liefert eine spezielle Meteoritengruppe:  „Die sogenannten HED-Meteoriten deutet man als Bruchstücke von Vesta,  denn ihre Reflektionsspektren ähneln stark dem Asteroiden“, erläutert  der Geophysiker. Das Kürzel HED steht für Howardite, Eucrite und  Diogenite, allesamt Steinmeteorite, rund fünf Prozent der  Meteoritenfälle werden als HED klassifiziert. Die chemische Analyse der  Himmelssteine prägt das Bild, das sich die Wissenschaftler von Vesta  machen: Sie lesen aus den Steinen Anzeichen für eine frühe Aufschmelzung  ihres Mutterkörpers heraus – einst gab es auf Vesta offenbar  Vulkanismus. Dawn soll nun weitere Beweise für die Verknüpfung zwischen  Vesta und den HED-Meteoriten finden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ähnlich wie bei der Erde und den anderen terrestrischen Planeten, gehen  wir auch bei Vesta von einem differenzierten Aufbau aus. Unter der  äußeren Kruste folgt tiefer im Innern ein Gesteinsmantel und im Zentrum  ein Metallkern“, zählt der Framing Camera Projektleiter am MPS Andreas  Nathues die geologischen Stockwerke des Vesta-Körpers auf. „Anders als  der Erdkern ist der Kern von Vesta allerdings längst abgekühlt und  erstarrt.“ Auf der südlichen Halbkugel des Kleinplaneten existiert ein  großer Einschlagkrater, sein Durchmesser erreicht rund 460 Kilometer.  Rechnungen zeigen, dass Trümmer dieses gewaltigen Einschlages  Fluchtgeschwindigkeit erreichten, so entstand wahrscheinlich eine Gruppe  von Hauptgürtel-Asteroiden, deren Zusammensetzung dem Krustengestein  von Vesta ähnelt, die „Vesta Asteroidenfamilie“. Bei dem Aufprall wurde  wahrscheinlich auch Tiefengestein ins All katapultiert. Denn die  Diogenite unter den HED-Meteoriten bestehen aus Gestein, wie es die  Planetologen in den tiefen Gesteinsschichten vermuten. Bisher konnte  jedoch kein Asteroid dingfest gemacht werden, der Vestas Mantelgestein  ähnelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ansichtskarten aus dem Unbekannten&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kürzlich meldeten Vishnu Reddy und Andreas Nathues vom MPS jedoch Erfolg  – und zwar in Erdnähe. Einige Kleinplaneten haben nämlich dem  heimatlichen Hauptgürtel den Rücken gekehrt. Störkräfte lenkten sie nach  und nach an Stellen im Gürtel, von wo sie durch andere Planeten ins  innere Sonnensystem abgelenkt wurden. Das sind die sogenannten erdnahen  Asteroiden. Dazu gehört auch 1999 AT10, der vor etwa einem Jahrzehnt  aufgespürt wurde, er misst etwa einen Kilometer. Infrarotspektren des  Brockens, die vor einem Jahr ein Nasa-Teleskop auf Hawaii aufzeichnete,  gaben den entscheidenden Hinweis. Denn in diesem Wellenlängenbereich  hinterlassen Gesteine charakteristische spektrale Fingerabdrücke. Schon  eine erste Prüfung seines Spektrums wies ihn als einen Verwandten der  Vesta aus. Detaillierte Analysen der Messungen lieferten weitere  Aufschlüsse: Neben calziumhaltigem Wollastonit wurde auch das  eisenhaltige Ferrosilit gefunden. Was bedeutet das für den Ursprungsort  von 1999 AT10, stammt er aus Vestas Kruste oder ist er ein Fragment aus  der Tiefe? Nathues: „Beide Mineraltypen kommen zwar sowohl in der  Kruste, als auch im Mantel von Vesta vor, entscheidend ist jedoch das  Verhältnis. Im Fall von 1999 AT10 ist der atomare Eisengehalt im Pyroxen  deutlich geringer als bei allen anderen bekannten Vestoiden.“ Nathues  Fazit. „Viel spricht dafür, dass wir ein Stück aus der unteren Kruste  oder dem oberen Mantel der Vesta gefunden haben.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bereits einmal lag ein Bruchstück Vestas kurzzeitig im Visier einer  Raumsonde: Das war im Jahr 1999, als die Nasa-Sonde Deep Space 1 den  Kleinplaneten Braille passierte, ebenfalls ein Mitglied der Vesta  Asteroidenfamilie. Leider verhinderten damals technische Probleme, dass  hochauflösende Bilder des langgestreckten Brockens gelangen. Nun müssen  die beiden Dawn-Kameras zeigen, was sie können. „Vestas südlicher  Riesenkrater wird zu den ersten Zielen gehören“, sagt  Max-Planck-Forscher Holger Sierks  Co-Investigator der Mission und  verantwortlich für die Entwicklung der Kameras. „Mit ihren sieben  Farbfiltern und zusätzlich einem Klarfilter kann unsere Kamera  Farbbilder aufnehmen“, erläutert Sierks die technischen Details des etwa  fünf Kilogramm schweren Instruments. „Eine einzelne Aufnahme braucht  rund fünf Sekunden, hinzu kommen etwa eine Minute zur Datenkompression  und die jeweiligen Belichtungszeiten.“ Diese ähneln typischen Werten  irdischer Schnappschüsse: „Durch den Klarfilter, der im sichtbaren Licht  alle Wellenlängen passieren lässt, belichten wir etwa eine Hundertstel  Sekunde. Mit vorgeschalteten Farbfiltern sind unterschiedliche Zeiten  notwendig, da jeweils nur bestimmte Wellenlängen durchgelassen werden  und die Empfindlichkeit des Sensors mit der Farbe variiert. Das  erfordert Belichtungszeiten bis zu 1,2 Sekunden.“ Da die Topographie auf  Vesta aus unterschiedlichen Winkeln aufgenommen wird, werden auch  Stereo-Ansichten mit 3D-Effekt den Asteroiden im wahrsten Wortsinne  „begreifbar“ machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz bevor der Bilderstrom der beiden Bordkameras einsetzt, erinnert  Ulrich Christensen an die Geschichte der Sonnensystemforschung.  „Praktisch jede gelungene Mission brachte große Entdeckungen: Auf dem  Mars existieren Riesenvulkane, Jupiters Trabant Io prägt ein extremer  Vulkanismus, und unter der Eiskruste des Europa-Mondes gibt es  höchstwahrscheinlich ein salziges Meer.“ Dawn hat nun zehn Monate Zeit  die Geheimnisse Vestas zu lüften. Holger Sierks kann die Fotos aus dem  Orbit kaum erwarten: „Wir freuen uns auf Ansichtskarten aus einem völlig  unbekannten Land.“&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;via &lt;a href="http://idw-online.de/de/news433688"&gt;Informationsdienst Wissenschaft &lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/3724771902193521664-3531830196393895685?l=amphibol.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://amphibol.blogspot.com/feeds/3531830196393895685/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=3724771902193521664&amp;postID=3531830196393895685' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/3531830196393895685'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/3724771902193521664/posts/default/3531830196393895685'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://amphibol.blogspot.com/2011/07/vorsto-zum-letzten-protoplaneten.html' title='Vorstoß zum letzten Protoplaneten'/><author><name>Gunnar Ries</name><uri>https://profiles.google.com/117329952618598302581</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh3.googleusercontent.com/-00hkMi_Hovc/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAATI/noJBIdrfQAg/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
